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Wirkungsgradstarker 4-Ohm-18er gesucht

  • Jan_N
  • 31. Mai 2003 um 21:44
  • Jan_N
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    • 31. Mai 2003 um 21:44
    • #1

    Hallo Forum,

    ein befreundeter Bassist hat mich um Verbesserung seiner 18er Bassbox gebeten. Bislang benutzt er eine ältere Solton (brr...)- Kiste, die aber recht brauchbar verarbeitet und transportabel ist, das Holz könnte und soll also bestehen bleiben. Innenvolumen sind ca. 160 l. BR-Abstimmung kann man anpassen.

    Problem : der momentane Speaker produziert schon bei moderaten Pegeln kräftigst Klirr (wesentlich mehr als Nutzsignal), das scheint eine schlecht gemachte, noch kurzhubigere EV 18B-Kopie zu sein mit 63mm Schwingspule. Ein echter EV ists nicht, das hab ich mir angeschaut...

    Betrieben wird das ganze mit einem Ampeg SVT II - also einem Vollröhrenamp mit ca. 300 W Leistung. Die Endstufe ist bei den Pegeln noch nicht am Ende, da eine vergleichweise angeschlossene andere Box längst nicht so unangenehm zerrt/klirrt. Der AUsgangsübertrager des Bassamps lässt sich leider nur auf 2 oder 4 Ohm Nominalimpedanz einstellen.

    Ich suche nun also einen 18er mit 4-Ohm-Schwingspule, der ob der begrenzten Leistung relativ wirkungsgradstark, aber trotzdem halbwegs langhubig ist. Die PA-Trümmer ala B&C 18 TBX, RCF 18X400, 18P300 o.ä. kommen wohl nicht in Frage, da die wesentlich mehr Leistung bräuchten, um einigermassen aus dem Quark zu kommen. Ein etwas leichteres Chassis mit 4Ohm-2,5"-3"-Spule aber vielleicht 5-6 mm xmax wäre ideal, was fällt euch da ein und v.a. : wer hat konkrete Erfahrungen mit so einem Ding ?

    Ich kenne jetzt mal den 18G400 von Beyma, der würde z.b. recht gut passen, ist aber schon auch ne Ecke alt. Vielleicht gibts da ja mittlerweile gute Neuentwicklungen...

    Gruss,
    Jan

  • Fux
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    • 31. Mai 2003 um 22:09
    • #2

    Ein 18"er für E-Baß ohne kleinere Bässe dazu?
    Da kommt doch nur undefiniertes Geblubber raus.
    Auch so ein E-Bass hat doch nicht nur den Grundton, sondern auch Obertöne.
    Zu dem AMPEG SCT gehört doch eine 8x10" Kiste ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Wulfson
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    • 31. Mai 2003 um 22:24
    • #3

    der "kühlschrank" 8)

    man kann schon ne 18er nehmen, sollte aber dann doch 4 10er dazuhängen. ist aber alles ne frage des geschmacks und der musikrichtung. bei walzer und so langsamen sachen gehts auch nur mit 18". bei rock wirds schaurig :-?

  • Jan_N
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    • 31. Mai 2003 um 22:25
    • #4

    Hallo Fux,

    natürlich hat er noch ne 2x12-er Kiste (2 x EV 12L PL) als Mitteltonbrüller dazu, die aber für das gewisse "Mehr" an Spass mit nem 18er kombiniert wird. Klanglich geht das für die Band auch völlig in Ordnung, nur eben DIESER Schrott-18er ist eben bei höheren Pegeln mechanisch dermassen am Ende, dass es wieder hässlich klingt.

    ...und die 8x10er ist auch nicht das Wahre, da die nur lästiges 100HZ-Gehupe produziert, aber die auf A runtergestimmte 5. Saite völlig untergeht. Immerhin der erste Oberton seiner tiefsten Saite sollte reproduziert werden ;) Dann hatte er mal ne 15+4x10-Kombi in eben dem gleichen Kühlschrankgehäuse wie die 8x10er, war schon besser, aber der 15er war auch am Flattern. 18 + 2x12 ist gut, nur welcher 18er ? DAS ist hier die Frage...

    Und : bevor jetzt die Kommentare über sich beschwerende FOH-Mischer und zu viel Bass auf der Bühne kommen - der bin ich selbst, da weiss ich schon, was ich mir da einbrocke.

    Bitte also keine Diskussionen über Sinn und Unsinn - sondern Chassisvorschläge ! ;)

    Gruss,
    Jan

  • Fux
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    • 31. Mai 2003 um 22:40
    • #5

    Der 18thSound 18LW800 ist extra für E-Bass gedacht und hat eine 75mm Schwingspule.

    Die "Entsprechung" in Form eines 18"ers auch mit nur 75mm Schwingspule von RCF ist der L18P540.

    Hoffe das Hilft ein wenig :)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Jan_N
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    • 31. Mai 2003 um 23:13
    • #6

    ...achja, zum Thema "Walzer" : Wer mag, kann sich die Band gerne mal anhören, unter "Music" auf der Freezeebee Homepage.

    http://www.freezeebee.de

    Anspieltipp : "Oh Yeah" oder "Them Waterfalls"

    Gruss,
    Jan

  • Jan_N
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    • 31. Mai 2003 um 23:44
    • #7

    Fux :

    Ja, die 18sound-Dinger scheinen interessant zu sein. Grade der 18LW800. Allerdings gibts den leider nur in 8 Ohm. Kennst Du das Chassis "persönlich" ? Doppelschwingspule, Xdamage, Kurzschlussringe - das alles sieht halt beruhigend aus bei diesen modernen Konstruktionen - ich such eben was, was auch einen rausgerutschten Stecker oder sonstige Misshandlungen bei Vollgas überlebt. ...Lowcut, was ist das ? ;)

    Mir ist noch aufgefallen der RCF L18S800, den es auch in 4 Ohm gibt (zumindest laut Achenbach-Preisliste...). Auch ein mittelmässig langhubiges Chassis, wie es scheint, dafür aber lauter als die ganz schweren Sublow-Bässe. Kennt den jemand ? War der nicht sogar in irgendwelchen "Infra"-Bandpässen verbaut ?

    KENNT jemand den RCF L18P540 ?

    Ciare 18.00 NdW (der Nena-Bass ??) liest sich auch interessant - gibts da Erfahrungswerte ?

    Gruss,
    Jan

  • Fux
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    • 31. Mai 2003 um 23:46
    • #8

    Den RCF L18S800 habe ich in einigen Reflexkisten verbaut.
    Weiterhin ist er in dieser RCF 18" Fertigkiste drinnen, in den B2 von d&b, in den Bässen des GAE Hawkwind etc.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Jan_N
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    • 31. Mai 2003 um 23:51
    • #9

    ...und und und ? Wie isser nu, der 18S800 ? Lass Dir nicht alles aus der Nase ziehen ;)

    ...einfach nur "älteres" Chassis mit EV18B-Touch oder richtig gut, solange nicht kilowattweise auf dem rumgeprügelt wird ?

    Jan

  • Fux
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    • 1. Juni 2003 um 00:00
    • #10

    Der L18S800 ist ein höchsbelasbares Chassis und mit diesen EV Gurken überhaupt nicht zu vergleichen. Ich habe es damals einem JBL 2241 vorgezogen (nicht nur Preistechnisch)
    Wenn es im B2 von d&b als auch im Hawkwind Bass von GAE drinsteckt, dann wirst du dir ja denken können, daß es wohl nicht gerade zu den schlechtesten 18"ern gehört ;)
    Ob das Ding dann wirklich für eine E-Bassbox sein muß ist natürlich die andere Frage. Ich denke da ist der billigere L18P540 eher das was der Hersteller dafür vorgesehen hat. (bzw. der oben von mir erwähnte 18th Sound.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Wulfson
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    • 1. Juni 2003 um 00:07
    • #11

    na aber hallo...da ist ja wohl ein 18er mehr als daneben bei der musik :o

    da brauchst schon was flottes sonst kommt nur brei...max 15" eher kleiner und das ganze in ein ordentliches gehäuse gepackt

  • Jan_N
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    • 1. Juni 2003 um 09:12
    • #12

    Fux :

    Hmmh, dann sollte man sich beim L18S800 nicht vom recht kleinen rechnerischen Xmax (auch grade im Vergleich mit dem 2241) beeinflussen lassen ? Gut, es gibt in der Tat Lautsprecher, die ein SEHR gutmütiges Verhalten an den Tag legen, auch wenn die Spule mal auf längere Reisen geht als man es ihr zutraut... EV18B gehört definitiv NICHT dazu ;) ;)

    Im Hawkwind wirds ja auch so sein, dass man den 18er weiter nach oben zieht als "normalerweise üblich", da der da doch direkt an ein doppel12er Hörndl angekoppelt wird, wenn ich mich recht entsinne. Da kommt denen wahrscheinlich ein leichterer 18er entgegen. Warum aber im B2 nicht einer der ausgesprochenen Luftpumpen-18er drin ist, ist eine andere Frage...

    Naja und zur Verhältnismässigkeit von solchen Chassis : 50 EUR hin oder her - wesentlich mehr Unterschied macht das nicht - sind IMHO völlig Wurst, wenn man schon 2500 EUR für einen Bassamp ausgeben kann. Wenns besser sein sollte wird eben das gekauft. Ich werd dann auch noch mal die Simulation anwerfen, auch wenn praktisch alle erwähnten Speaker auf den ersten Blick vernünftige Parameter haben, die in 160 l ordentlich funktionieren müssten.

    @ Wulfson :

    ...genau der "Brei" wird ausdrücklich gewünscht, mit kleinen Chassis ist da nicht viel zu machen - aus denen kommt einfach nicht das Pfund. Das haben wir schon durch... Wenn der Basser von denen auf ne Bühne kommt, auf der ne Zehner-bestückte Kiste steht, senkt er traurig das Haupt mit den Worten "Och, heute haben die Gitarristen wieder mehr Bässe als ich". Womit er dann recht hat.

    Also : wer kennt noch ähnliche Chassis ? Um das ganze mal wieder auf den Topic zu bringen...

    Gruss,
    Jan

  • Fux
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    • 1. Juni 2003 um 09:26
    • #13

    Als damals der L18S800 auf den Markt kam gab es noch keine solchen ultra Langhuber wie den L18P300 die kamen erst später auf den Markt. Die beiden damals von RCF auf dem Markt befindlichen 18"er waren der L18/851KN als Kurzhuber und der L18P200N (großer Bruder vom L15P200AK) als Langhuber mit +-8mm Hub.
    Im Bereich 50 bis 150Hz war mir damals aber ein L18P200N mit seinen95 dB aber einfach zu leise, und der L18S800 war doch gerade frisch herausgekommen und so hoch belastbar und sah so fesch aus ;)
    (Wenn man bei entsprechender Endstufenleistung natürlich den Hub als Lautstärke begrenzenden Faktor sieht, dann ist da bei Vollast natürlich eine etwas andere Sache, aber damals war mir das halt auch noch nicht so 150% bewußt ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • Wulfson
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    • 1. Juni 2003 um 11:57
    • #14

    klar soll da kein 10er oder noch kleiner rein (die "hupe" wurde schon erwähnt). ich hab in meinem kabinet z.b. 2x15" und da wirds schon schwierig nen geslappten bass sauber raus zu kriegen. für mich ist die optimale mischung 15" und 2-4 x12". da kommt ordentlich was raus. ein bass besteht halt nicht nur aus bass sondern auch aus obertönen und anschlaggeräuschen (ok nicht überall erwünscht). wenn die fehlen klingts einfach nur wummrig, so nach 60is. na wem das gefällt :-?

    und ich glaub, unsere gitarreros hatten noch nie mehr bass als ich... 8) und ich hab nur ne 4 string standard gestimmt

  • Wulfson
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    • 1. Juni 2003 um 12:04
    • #15

    18pzb46 (B&C), wpu1805 (Selenium)

  • Jan_N
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    • 1. Juni 2003 um 19:18
    • #16

    Wulfson :

    wie gesagt : 2 leichte Zwölfer sind auch noch mit in der Partie, siehe oben. Da sind wir gar nicht so weit auseinander :)

    Klar, dass man einen PA-Basslautsprecher nicht alleine für E-Bass benutzt, ausser vielleicht man spielt roots-Reggae. Ich selbst steh ja sogar auf Hörner in Bassboxen (siehe auch andere Postings in der Vergangenheit), ohne die fühl ich beim Daumengeklapper auch nicht wohl. Der Freezeebee-Basser spielt aber oft mit Verzerrung, da wäre ein guter Sound mit Hörnchen nur schwer zu bekommen.

    Zu dem Selenium-Ding : da kenne ich nur die intertechnik-Preise, und die entsprachen eher der Apotheke... Kennst Du das Teil - wie bzw. mit was ist das vergleichbar ?

    Jan

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