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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

OSB vs Spanplatten?

  • chip1000
  • 19. Juli 2003 um 17:12
  • TomyN
    Profi
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    • 23. Juli 2003 um 16:32
    • #21

    .. was ist OSB?
    Ist das das billig holz mit der 'Groben Masserung'?

    Ich würde, wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Konstruktion auch gut wird, erstmal nen Prototypen aus Span oder MDF bauen, wenn ich dann alles habe (u.a. die genauen Parameter der Bassreflexkonstuktion, dann würde ich es aus Multiplex bauen (lassen).

    Tomy

    (der schon mal versucht hat 8 Gehäuse mit der Spritzpistole zu lakieren...)

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Chris.Ybanrac
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    1
    Beiträge
    492
    • 23. Juli 2003 um 23:09
    • #22

    preise multiplex:

    obi : 65.-euronen
    angeblicher holzfachmarkt !! => immernoch wahnsinnige 58 euronen !!

    alternative - wenn dich 3 kg pro box mehr nicht stören, einfach schalplatten vom baumarkt / grosshandel für baustoffe etc. kaufen

    21mm 250x125 PLATTE für nur 33,00 euronen !!!! :P
    => das ist im endeffekt beschichtetes multiplex

    wass halten die experten unter euch davon ?!?
    nachteile bekannt ?? - also ich kenne keine 8)


    ciao

    christoph
    rudolstadt/thüringen

    mobil: 01607222777

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 24. Juli 2003 um 00:21
    • #23

    mhh kann man das noch aufeinander leimen?
    ich kenne nur diese multiplex platten die in irgendwelche harze getaucht wurden um feuchtigkeitsunempfindlich zu werden. die kann man definitiv nicht mehr zusammenleimen.

  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 24. Juli 2003 um 00:33
    • #24

    dann muss man die kanten halt anrauen dann kann man sie auch leimen..
    mfg

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 24. Juli 2003 um 03:38
    • #25

    schalplatten kann man nicht verleimen !!! die sind dafür da um alles was klebt abzustossen (zement usw)
    da müsste man an den leimstellen die erste dunkle schicht komplett entfernen.

    ich glaube ich muss hier mal ein allgemein verbreitetes missverständnis richtigstellen:
    (ich habe vor 20 jahren möbeltischler gelernt, mach zwar jetzt was ganz anderes, aber das weiss ich noch)

    das sogenannte MULTIPLEX ist in holzfachkreisen kreuzweise kochfest verleimtes rotbuchensperrholz und das in allen schichten, daher natürlich ziemlich teuer und schweineschwer,

    alles andere heisst nicht multiplex, sondern einfach nur sperrholz, ob wasserfest oder kochfest oder auch gar nicht feuchteresistent, es ist sperrholz

    zum boxenbau ist MULTIPLEX hervorragend geeignet, aber wie gesagt viel zu schwer und zu teuer, daher nur im hifi bereich sinnvoll

    wenn ihr sperrholz für den PA boxenbau wollt, fragt nach birkensperrholz oder pappel oder ähnlich, ebenfalls möglichst wasserfest verleimt.

    osb halte ich nur für protos sinnvoll, da die kohärenz der partikel nicht besonders hoch ist, d.h. die späne können sich einfach voneinander trennen. das ist im road alltag fragwürdig

    mdf ist schwer, quillt bei feuchtigkeit auf wie nix und ist wohl fähig resonanzen zu produzieren

    spanplatte ist gut für experimente die das haus nie verlassen werden, sonst nix

    mfg
    ocb

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 24. Juli 2003 um 08:57
    • #26
    Zitat von "chip1000"

    könnte mir einfach mal bitte wer sagen ob OSB deutlich leichter oder schwerer oder was auch immer im vergleich zu span ist?Stefan

    Hi Stefan,

    OSB und Birke-Multiplex (BMP) nimmt sich im spezifischen Gewicht nicht so viel. Hier ´ne kurze Aufstellung der spezifischen Gewichte:

    MDF 750 Kg/m3
    HDF 1000 Kg/m3
    BMP 650 Kg/m3

    daraus ergibt sich für einen "Wald- und Wiesensub" für Standart br 18" bei einem Materialbedarf vom 2,8 bis 3,2 qm Holz in etwa folgende Gewichte:

    MDF ca. 45 Kg
    HDF ca. 60 Kg
    BMP ca. 32 Kg

    Unterschiedlicher Materialbedarf, wegens erforderlicher Versteifung der Boxen wurde nur näherungsweise berücksichtigt.

    Gruß Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 24. Juli 2003 um 12:31
    • #27

    @ocb: Soll heisen, das was da immer zum Boxenbauen empfohlen wird ist kein echtes MULTIPLEX sondern nur "Wasserfestes" Birkensperrholz?

  • Patrick
    Beiträge
    270
    • 24. Juli 2003 um 12:54
    • #28

    Mnyut:
    Ist das wichtig? Man benutzt halt den Begriff Multiplex dafür, ist genauso wie zu Papiertaschentüschern Tempo sagen...

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 24. Juli 2003 um 13:03
    • #29
    Zitat von "Patrick"

    Mnyut:
    Ist das wichtig? Man benutzt halt den Begriff Multiplex dafür, ist genauso wie zu Papiertaschentüschern Tempo sagen...

    Ja, spätestens wenn ich die fertige Box schleppen muss oder auch wegen der Kosten beim Materialeinkauf.

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 24. Juli 2003 um 13:13
    • #30
    Zitat von "ocb"

    das sogenannte MULTIPLEX ist in holzfachkreisen kreuzweise kochfest verleimtes rotbuchensperrholz und das in allen schichten, daher natürlich ziemlich teuer und schweineschwer,
    ...
    zum boxenbau ist MULTIPLEX hervorragend geeignet, aber wie gesagt viel zu schwer und zu teuer, daher nur im hifi bereich sinnvoll
    ...
    osb halte ich nur für protos sinnvoll, da die kohärenz der partikel nicht besonders hoch ist, d.h. die späne können sich einfach voneinander trennen. das ist im road alltag fragwürdig

    mdf ist schwer, quillt bei feuchtigkeit auf wie nix und ist wohl fähig resonanzen zu produzieren

    spanplatte ist gut für experimente die das haus nie verlassen werden, sonst nix

    mfg
    ocb

    @ocb: Jetzt hast Du IMHO einiges auf den Kopf gestellt :o . Unter akkustischen Gesichtspunkten wäre MDF das beste Material, da es strukturbedingt Partialschwingungen unterdrückt. Ganz im Gegensatz zu BMP oder Sperrholz. Gerade Sperrholz war über viele Jahre total verpönt, sprich für Boxenbau schlicht als untauglich angesehen. Aus Sicht der Materialstruktur ist schödes Sperrholz nix anderes als Multiplex.Dem begegnet man nur durch Aussteifen und Verstreben bis zum Abwinken, weil damit der gewichtsgewinn immer noch gegeben ist, im Vergleich zu MDF. Bedenke nur mal die Materialstärken, die verarbeitet werden!

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 24. Juli 2003 um 13:20
    • #31

    die Bucehn Phenolharz "betonschaltafel" Multiplex platten gehen auch gewusst wie:
    schnittkanten mit oberfräse so bearbeiten dass das phenoklharz abgetrage nwrid und holz sichtbar ist
    Allcon 10 drauf ,schnell zusammen und spaxen, klalmmern zwingen
    20 minuten warten
    fertig
    haält so bombenfest dass auseinanderbrechen überall passiert nur nichtan der klebestelle
    Nachteil:
    Bleischwer
    schon gerne im auslieferungszustand leicht verzogen

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 24. Juli 2003 um 13:42
    • #32

    das zeugs ist aber so übelst schwer...
    habe neulich unsere treppe damit eingeschalt.

    das material ist nahezu unzerstörbar, aber dafür ist es so übelst schwer, daraus würd ich keine boxen haben wollen ;)

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 24. Juli 2003 um 13:51
    • #33

    @uwe1

    wollte vor allen dingen erklären warum die leutz sich wundern wenn sie zum holzhändler oder zum baumarkt gehen und multiplex bestellen und das zeug dann so teuer und so schwer ist

    mdf:
    habe in mehreren abhandlungen über boxenbaumaterial mehrmals gelesen, dass mdf resonanzen um 200 hz produziert

    mfg
    ocb

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 24. Juli 2003 um 14:47
    • #34
    Zitat von "ocb"

    @uwe1

    habe in mehreren abhandlungen über boxenbaumaterial mehrmals gelesen, dass mdf resonanzen um 200 hz produziert

    mfg
    ocb

    Der Wert könnte in etwa hinkommen, müsste ich jetzt selbst auf Boden Bücher wälzen :D . Das kann man aber nicht so pauschal auf ein komplexes Gebilde wie eine LS-Box übertragen zumal Resonanz und Eigenschwingung zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind. Da durch die Bauweise (Verstrebungen etc.) die Eigenschwingung fe (nicht Resonanz!!!) des Materials unterschiedlich bedämpft sind, können viele verschiedene und unterschiedlich starke Resonanzen entstehen, sogenannte Formante. Was bei Musikinstrumenten erwünscht ist, sollte bei Boxen möglichst vermieden werden. Und genau dieses versucht man ja mit Verstrebungen möglichst erträglich zu halten, verhindern kann man es nicht.
    Sollte mich mein Schulwissen noch nicht ganz verlassen haben :D , dürfte die fe bei Sperrholz deutlich höher liegen, mithin in Frequenzbereichen, die dann mechanisch deutlich schlechter zu beherrschen (bedämpfen)sind.
    Im übrigen ist imho der hier stark umstrittene :D ESX Bass aus MDF gebaut 8)

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Killerspring
    Beiträge
    234
    • 24. Juli 2003 um 15:51
    • #35

    Hier sind mal ein paar links zu OSB und Spanplatte. Hat zwar nich direkt mit Boxen bau zu tun die seiten sind aber interessant,

    osb:
    http://enius.de/bauen/osb_platten.html

    Span:
    http://enius.de/bauen/spanplatten.html

    Mfg
    Mark

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