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Kleiner Vergleichstest, günstige DJ Mixer

  • Kracky
  • 20. September 2003 um 18:25
  • Kracky
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    2
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    12.055
    • 20. September 2003 um 18:25
    • #1

    Wir haben heute Mittag einen sehr kleine Vergleichstest mit mehreren günstigen DJ Mixern gefahren um einfach mal zu sehen wo die Unterschiede so liegen, klanglich als auch von der Ausstattung diese aber nicht als Hauptaugenmerk.

    folgende Mixer waren vertreten:

    Ecler Smac Pro 40 - 499,- Euro (ausser Konkurenz da über dem Preislimit von 300 Euro)
    Omnitronic CM 742 - 222.- Euro
    DAP Basic - 290.- Euro
    Behringer VMX 300 - 185,- Euro

    Angefangen mit dem Behringer, ein Mischer der mit vielen Features daher kommt, Klanglich total unten durch, die Anlage hörte sich einfach nur schlecht an und auch mit einem 2x31Bänder war nichts zu holen. Anstatt mit vielen Spielereien bei dem Preis zu glänzen sollte Behringer mal wieder daran denken ob es nicht wichtig wäre das die Qualität stimmt. Übles nebenbei beim Behringer erhebliches eigenrauschen und dazu noch eine Art elektronisches Geräusch. Pult so absolut nicht empfehlenswert.

    Dann der Ecler als Vergleichsmuster, hier der Vorteil des Symetrischen XLR Ausganges. Der Mischer ist Klanglich sehr neutral hat sozusagen keine eigene Klangfarbe, wiedergabe der Teststücke auf der Anlage ok, nach eingreiffen mit dem EQ, Sound genau so, wie erwünscht. Übrigens das Eingreiffen nicht wegen dem Mischer sondern wegen zwei Frequenzbändern die in der Anlage übersprechen und somit den Klang erheblich verfälschen. Mischer wie erwartet ok und sein Geld wert.

    Als nächstes Omnitronic CM 742 EL, auch hier die Möglichkeit sowohl Cinch als auch Symetrischer Masterout, zum Test extra mit Adapter Cinch auf XLR um zu überprüfen ob das stören des behringer Pultes nicht evtl. vom Kabel kommt und festgestellt, das Kabel ist vollkommen ok. Mischer macht die einzelenen Fader nicht 100% zu, d.h. wenn der Master voll auf ist, hört man die Musikstücke auf den einzelnen Fadern durch, obwohl der Kanalfader zu ist. Kein großer Beinbruch da wirklich erst wenn Master absolut offen ist. Klanglich verhält sich das Pult sehr Aggressiv um nicht su sagen scharf, aber nichts was mit EQ nicht in den Griff zu bekommen ist. Ausstattung und Bedienung sind, sehr ok so das man sagen kann auch dieser Mischer ist durchaus ok, für Leute mit kleinem Geldbeutel.

    Dann der DAP Basic, hier kann absolut gesagt werden, diser Mixer hat eine Klangfarbe und das im positiven Sinn. Hört sich ohne Eingriff in den EQ sehr gut und warm an, läßt die Anlage etwas glänzen. Von der Ausstattung eigentlich der Mixer der mir am besten gefallen hat, klanglich dazu auch noch. Absoluter Geheimtip würde ich sagen.

    Fazit, Behringer hat wiedermal enttäuscht und ist einen Kunden mehr los, der nun sein Pult zurückgibt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • TJK
    Beiträge
    315
    • 7. November 2003 um 19:31
    • #2

    Vielen dank erstmal für den Vergleichstest!

    Wie sieht es den mit der Verarbeitung der DAP Teile aus?

    Kann man die ruhigen gewissens in den Verleih geben?

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 7. November 2003 um 20:52
    • #3

    Der Test ist ja recht nett, aber solche Sachen wie gut z.B die Killer Funktionieren wären auch nicht schlecht. Des weiteren ist das nicht volle Schließen des Linefaders absolut irrelevant, da der Pegel des aktiven Kanals weit höher ist und somit der geschlossene Kanal sowieso unhörbar gedämpft wird.

  • chip1000
    Beiträge
    811
    • 9. November 2003 um 16:46
    • #4

    HI

    Ich hab den Behringer VMX 200 ...

    Ein grundrauschen ist vieleicht vorhanden ... aber sehr minimal ...


    Klanglich macht er sich in meiner billig Pa auch keine's fall#s wirklich negativ bemerkbar ...

    Meiner Meinung nach für den Heimgebrauch und auch für kleiner Party's sicher ganz brauchbar ...

    Klangeigenschaften sind bei der entwicklung des Pult's wo sicher auch nicht soo im Vordergrund gestanden ...

    Kann nur sagen das ich das Pult jetz seit gut eine Jahr ohne problem nutze ...

    Was mich etwas stört ist folgendes:

    Wenn man den PLF mittig hat (also genau beie kanäle gleich laut hören sollte) nimmt der bass etwas ab

    Die killpotis greifen erst seht spät und dafür recht schnell ... killen aber ganz gut


    Die Beatcouter kann man eigentlich vergessen ... aber wer braucht die schon?

    Die Fader sind sehr leichtängig ... das is etwas gewöhnunsbedürftig aber auch keine tragik ...

    lg
    Stefan

  • DJ Detto
    Profi
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    2.178
    • 29. Dezember 2003 um 22:39
    • #5

    Moin,

    also zum CM 742 kann ich folgendes sagen:

    Tolles Teil für den Kurs.

    Wir haben zwei Kneipen damit ausgestattet in Kombi mit dem CDJ 450 (schlagmichtot) und noch keine Probleme innerhalb der letzten 2 Jahre gehabt. Habe das Teil auch in unserer dritten Anlage drinnen und muß sagen, dass ich mit den Alps Fadern in meinen ESO Pulten (weit über 300 Euro) mehr Probleme habe. Im großen Pult habe ich schon alle Fader einmal durch. Gut das Ding ist auch jedes WE unterwegs und die dritte 2 - 3 mal im Monat aber dennoch bin ich von Alps etwas enttäuscht.

    Das mit dem nicht dicht machen kann ich nicht kommentieren, da nie getestet - aber ist im normalfall auch nicht soo wichtig (bei mir zumindest nicht)

    Die Ausstattung finde ich für den Kurs (wie kommst Du an 222 Euro ran??? - bitte PN ) genial.

    Also wer sich nicht von dem Omnitronic Namen abschrecken läßt.... gutes Pult (für den KURS)


    CU

    Detto

    PS werde mir das DAP mal anhören - entgegen meiner Abneigung zu DAP :oops:
    :oops:

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Daman
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    105
    • 30. Dezember 2003 um 01:04
    • #6

    Servus!

    Ich hab auch den Omni cm742 im "einsatz" (hobbiemässig) und bin soweit auch ganz zufrieden - aber was ich nicht versteh:
    wenn ich den Gain so einstelle das ich beim PFL 0 db habe, habe ich am Master schon bei ca. 50% des Faderweges 0 db, darüber wirds rot und entsprechend verzerrt..
    Ist das normal oder was mach ich falsch? (jaja lacht ruhig falls die Frage dumm is :P )
    Würd mich ja auch nicht weiter stören aber die Fader sind schon nicht allzu lang, und allzu genau kann man auf die verbleibenden ca. 2 cm nicht mehr regeln :-?

  • f8274
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    4.858
    • 30. Dezember 2003 um 11:46
    • #7

    nee, das ergibt keinen sinn. wenn der einzelne kanal sauber auf 0 db (bei lautetster liedpassage!) ausgesteuert ist, und der master bis zur 0 db-stellung hochgefahren wird, sollte es nicht übersteuern.

    könnte an der ungeauen auslegung des pultes liegen, immerhin ist das eher spielzeug als ein prof. mischpult. würde den gain weiter zurücknehmen oder eben den master nicht so weit aufmachen. was für ne pa fährst du denn damit an?

  • Daman
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    105
    • 30. Dezember 2003 um 17:34
    • #8
    Zitat von "f8274"

    könnte an der ungeauen auslegung des pultes liegen, immerhin ist das eher spielzeug als ein prof. mischpult.


    Habs befürchtet :wink:

    Zitat von "f8274"


    würde den gain weiter zurücknehmen oder eben den master nicht so weit aufmachen.


    Hab bei knapp 50% des Faderweges (wenns über 0 db geht) abgeklebt, ist halt net so die ideale Lösung.

    Zitat von "f8274"

    was für ne pa fährst du denn damit an?


    Ist unterschiedlich, miete meist für Partys was, im Moment ist das Teil weil nix anliegt und damits nicht verstaubt in meiner HiFi-Anlage verbaut (jaja der Spieltrieb..).
    Im Januar werd ich mir 2x HK LR3 112 + 118 (2x Tamp 1400 amping) zulegen, da wird der dann fest ins Rack gebaut.

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