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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

noppenschaumstoff in Basshorn

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  • 23. November 2003 um 09:42
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    • 23. November 2003 um 09:42
    • #1

    würde es was bringen wenn man im horn eines basshornes an den umlenkstellen (also den knicken) noppenschaumstoff anbringt?
    so wie hier also entweder Rot oder wie grün oder vieleicht beides?
    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/link/12…schaumstoff.jpg

    ich meine um verzerrungen zu mindern bzw auf der innenseite die schallgeschwindigkeit etwas zu bremsen da die innenkante ja kürzer ist als die außenkante (in dem fall die außenwand)

    oder ist das grundsätzlich falsch gedacht?

  • Sound-Klinik
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    • 23. November 2003 um 19:32
    • #2

    ... ist keine so gute Idee !

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    • 23. November 2003 um 19:36
    • #3

    Sound-Klinik

    und warum nicht?
    is nur so eine idee von mir gewesen um unter umständen weniger verzerrungen zu produzieren (ohne das man gleich die ganze box umbaut *g*)

  • Sound-Klinik
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    • 23. November 2003 um 19:48
    • #4

    ... Noppenschaum absorbiert bei hohen Frequenzen ganz gut - bei tiefen Frequenzen ist die Wirkung weniger stark.

    Um Probleme in Falthörnern zu verringern, ist die richtige Formgebung wichtig (d.h. WO mache ich einen Knick ...) - mit den von Dir angedachten Hilfsmitteln wird sich wohl keine Besserung einstellen.

    Nopenschaum bringt in Boxen nur was an Rückwänden, wenn bei zu weiche Membranen (z.B. PP) der reflektierte Schall stören würde (weil er durch die Membran teilweise "durchgeht" und es dann Interferenzen gibt ...).

    Viele Grüsse sendet

  • link
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    • 23. November 2003 um 19:59
    • #5

    @sound-klink
    hmm das es nur bei höheren frequenzen wirkt weis ich
    is das nicht so das die spitzen des noppenschaumstoffes ein viertel der wellenlänge der zu dämpfende frequenz haben muß das es wirkt ?
    das währe dan bei 4cm spitzen so 2,1khz richtig?
    würde ich das dan nicht dämpfen? oder würde ich die wirkung des basshornes zu stark beeinträchtigen?

  • Sound-Klinik
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    • 23. November 2003 um 21:27
    • #6

    ... wie hoch willst Du denn das Horn betreiben (doch nicht bis 2 kHz ... :wink: ) ?

    Versuche, die Reflektionen an den Knicken zu minimieren (... also alles etwas stetiger ... "rundlicher" gestalten), indem Du allzu "scharfe" Knicke vermeidest (also: schräge Brettchen einsetzen usw.).

    Die meisten Schmutzeffekte bekommst Du bei Basshörnern eh' im Bereich 120 ... 300 Hz - und da nützt Dir Noppenschaum wohl eher wenig.

    Viele Grüsse sendet

  • link
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    1.068
    • 23. November 2003 um 21:31
    • #7

    Sound-Klinik
    das ist mir klar das das nicht in dem bereich wirkt wo die box spielt
    ich habe eher gemeind das ich die verzerrungen die unter umständen in der höhe sein können damit dämpf weil die könnten sich doch in dem horn recht hochspielen oder nicht?
    wenn nein dan is mir klar dan bringt das ganze nix

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. November 2003 um 08:03
    • #8

    ... wenn Du unter 200 Hz trennst und die Endstufe nicht ständig im roten Bereich fährst, dann werden die Verzerrungsprodukte (sofern dies überhaupt hörbar wird ...) wohl sowieso von den Tops verdeckt (bzw. "übertönt").

    Viele Grüsse sendet

  • 1313
    Beiträge
    63
    • 24. November 2003 um 13:16
    • #9

    das wird für mich auch ein ewiges rätsel bleiben warum syrincs in die doppelbandpässe noppenschaumstoff reinmacht :roll:

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 24. November 2003 um 20:21
    • #10

    eine dämpfung unseres b2- nachbaus (sämtliche kammern) führte zu hörbar "saubererem" klang...(auch mit tops).

    fabian

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • Sound-Klinik
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    Beiträge
    7.900
    • 24. November 2003 um 20:58
    • #11

    ... und was sagte dabei die Endstufe ?

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 24. November 2003 um 21:35
    • #12

    keine probleme gehabt so weit ich weiss.... klär mich auf!

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. November 2003 um 22:07
    • #13

    ... bei "richtig" designten Basskisten dürften - abgesehen vom Betrieb im Clipping-Bereich - eher keine Probleme auftreten, die eine Bedämpfung von höheren Frequenzen (durch Noppenschaum o.ä.) erfordern.

    Viele Grüsse sendet

  • frankmann
    Beiträge
    255
    • 29. November 2003 um 19:06
    • #14

    Warum machen dann viele Hersteller Dämpfungsmaterial in Ihre Basskisten? Das Geld könnten sie sich ja dann sparen...

    If it`s too loud you`re too old

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 29. November 2003 um 19:35
    • #15

    ... wenn eine Kiste nicht optimal abgestimmt ist (z.B. Bass in einem eigentlich zu kleinem Volumen ...) - dann wird mit Dämpfungsmaterial gelegentlich Schadensbegrenzung gemacht. Gerade bei "preiswerten" HiFi-Sytemen ist dies sehr verbreitet.

    Noppenschaum an der Rückwand ist bei Fullrange-Systemen mit zu "weichen" (schalldurchlässigen) Membranen empfehlenswert, um sich keine Verfärbungen durch Interferenzen einzufangen.

    Polyesterwatte o.ä. bedämpft die Schallschnelle (bringt an der Wand also eher wenig ...) und kann - bei genügend Materialeinsatz - zur Dämpfung störender Resonanzen eingesetzt werden.

    Ich hatte in BR-Boxen (jedenfalls die ich berechnet hatte ...) nie sowas vorgesehen - als ich Industrieentwickler war, haben wir auf die Rückwand eine Lage Polyesterwatte "getackert", damit es keine dummen Fragen gab.

    In meinen Hörnern (Hybride und non-vented) ist definitiv kein Dämpfungsmaterial drin - und es klingt trotzdem sehr "trocken" (was die Kollegen bei Treffen in Sindelfingen sicher bestätigen werden ...) !

    Viele Grüsse sendet

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