Sehr schöne Arbeit. Danke fürs PDF !
Gruß SRAM
Sehr schöne Arbeit. Danke fürs PDF !
Gruß SRAM
....ein Zeichen, ein Zeichen ! :shock:
(nicht ernst nehmen :wink: )
Niemand will dich aufhalten. Nur so kann man Erfahrung sammeln. Mir gehts nur darum, daß die oft aus Unkenntnis der Physik total überzogenen Erwartungen nicht zu vermeidbarer Enttäuschung führen und die Leute dann den Krempel in die Ecke schmeißen. Dazu ist Lautsprecherbau als Hobby viel zu interessant.
Gruß SRAM
ZitatA&D: sensitivity 91 dB
.......wie prophezeit. Physik läßt sich nicht übertölpeln.....
Gruß SRAM
Mann kann sogar zeigen, daß die Antriebskraft einer Spule in einem Spalt NUR von der Kupfermasse der Spule im Spalt abhängig ist. Es spielt KEINE Rolle ob ich einen dicken Prügel mit nur einer Windung verwende oder die selbe Kupfermasse in Form vieler vieler Windungen eines sehr dünnen Drahtes einbringe.
Gegeben sei ein Luftspalt, der bis auf den unvermeidlichen Freigang der Spule, der im weiteren konstant bleiben soll, vollständig mit einer Schwingspule aus einem metallischen Material (ohne Beschränkung der Allgemeinheit im weiteren Kupfer genannt) ausgefüllt sei. Die Masse des metallischen Material sei M, die Dichte konstant und damit auch das Volumen V.
Die Spule sei aus einem Draht des Querschnittes Q1 gewickelt. Die Zahl der Windungen ergibt sich dann aus dem Querschnitt des Spaltes QS dividiert durch Q1 und sei N1. Der Widerstand des Drahtes sei R1 = 8 Ohm (oder ein beliebiger anderer Zahlenwert, auch hier schränkt das die Allgemeinheit nicht ein). Mit der mittleren Spaltlänge LS ergibt sich eine Leiterlänge L1 zu N1 mal LS.
Mit der Feldstärke im Spalt B ergibt sich bei einem Strom I1 eine Kraft auf die Spule von F1 = B*I1*L1 oder auch B*I1*N1*LS bzw. B*I1*QS/Q1*LS. Wegen U=R*I beträgt die anliegende Spannung U für diese Kraft R1*I1 und die anliegende Leistung P=R1*I1^2
Nun lassen wir die anliegende Leistung konstant und verändern den Drahtquerschnitt (wir wollen ihn mal der einfachen Rechnerei wegen halbieren, aber auch hier gilt: keine Einschränkung der Allgemeinheit).
Q2 ist also gleich Q1/2. Dafür wird N2 wegen N= QS/Q doppelt so groß, wenn wir nach wie vor das Spaltvolumen in der gleichen Weise ausfüllen. Der Draht ist jetzt also halb so groß im Querschnitt und doppelt so lang, hat also den 4-fachen Widerstand R2. Da dieselbe Leistung P anliegen soll, gilt R1*I1^2 = R2*I2^2 bzw. R1*I1^2 = 4*R1*I2^2 oder I1/I2 = Wurzel (4) = 2.
Nun ist aber L2 = 2*L1.
Kraft auf Spule daher: F = B * I2 * L2 = B * I1/2 * 2*L1 = B * I1 * L1 = constant !
....und deshalb: ......siehe Oben.
Gruß SRAM
P.S.: und deshalb reicht MIR zur Bestimmung der Antriebskraft eines Chassis die Spaltgeometrie, die Feldstärke im Spalt und die Kupfermasse im Spalt. Dazu reicht es sich die gesamte Kupfermasse zu EINER Windung zusammengefaßt zu denken und die Lösung wird denkbar trivial. Wer denkt statt nachplappert muß also keine Spulen abwickeln :wink: .
.....aber das gilt für viele andere Fragestellungen in gleicher Weise und unterscheidet einen guten von einem schlechten Ingenieur.
Wetten, daß jetzt irgendein Hirni mit stark gebogenem Spalt, ungleicher Länge der Windungen u.ä. kommt ? Das schöne ist: das ist schnurzpiepegal, hebt sich alles raus !
...was aber für einen (Sub)woofer ohne Belang ist.
Im Gegenteil: richtig dimensioniert und eingesetzt hat man schon einen 6 dB Tiefpass eingebaut. Und das völlig ohne äußere Beschaltung. Wenn jetzt noch der zweite breakpoint bei den Antriebsparametern stimmt, erreicht man einen 12 dB Tiefpass NUR durch eine geschickte Dimensionierung des Chassis ! Das ist doch mal minimalistisch, oder ?
Le und die GegenEMK der Spule sind zwei völlig verschiedene paar Stiefel.
Gruß SRAM
ZitatIch bräuchte etwas hart aufgehängtes 6,5" mit kräftigen Antrieb
....bei dem Dir zur verfügung stehenden Gehäuse genau falsch. Aber ein häufig anzutreffendes Mißverständnis. Wenn du 90 db/W/m schaffst ist das schon sehr gut.
Spiel mal mit dem hier rum, dann wird einiges etwas klarer:
Gruß SRAM
SP167E und SP17/4 sind gute Kandidaten.
Gruß SRAM
Das weis nur Bernd.......
Gruß SRAM
Für so ein Projekt würde ich eine serielle Weiche bevorzugen:
- noch ein Bauteil weniger
- dennoch 12 dB Trennung
- Streuungen mitteln sich etwas raus
...ist eine gute Idee, insbesondere wenn man einen einigermaßen guten Tieftöner findet.
Gruß SRAM
Spule mit und ohne Eisenkern.
Was ist daran erstaunlich ?
Gruß SRAM
ZitatEine gewöhnliche Bassreflexöffnung hat einen extrem unsymmetrischen Fließwiederstand
:lol: unser Strömungsmechaniker lacht sich grade tot.....
Gruß SRAM
ZitatVielleicht liegt das ja ganz einfach daran, das die Hersteller und Selberbauer das Häusler-Syndrom in einem angemessenen Kontext bewerten...
![]()
SRAM
Randbedingung der Messung: diese ist ja eindeutig festgelegt --> free air, ohne Gehäuse (es geht ja gerade darum, diesen Wert zu ermitteln, denn wenn man EINEN bei einer festgelegten Konfiguration hat kann mann alle anderen Konfigurationen rechnen, auch den Einbau in arrays o.ä. .........)
Das BL eines Lautsprecherchassis mit DC präzise messen zu wollen ist etwa genau so sinnfrei wie die Ermittlung des Drehmomentes eines Elektro- oder Verbrennungsmotors im Stillstand um daraus das Verhalten unter Last abzuleiten.......
Aber bitte: jeder soll so messen wie es ihm richtig erscheint. Daß nicht sein kann, was nicht sein darf war mir schon beim Schreiben des Beitrages klar :wink:
Zum immer wieder (-gekäuten) Argument, daß ja der Spalt schon längst in Sättigung sei und deshalb das BL garnicht möglich wäre: a) Luft kennt keine Sättigung b) Polschuhe kann man übersättigen, ja sollte man sogar um die Rückwirkung der Schwing-Spulen EMK auf das Magnetfeld gering zu halten c) das Feld hört nicht wie abgeschnitten an der Polplatte auf d) den ersten Vertreter mit massiver Sättigung liegt schon annähernd 40Jahre zurück, der Fane Crescendo mit 22 kG im Spalt.
Gruß SRAM
Eine stationäre Messung hat bei einem Hochleistungschassis nichts mit dem Antriebsfaktor bei Wechselstrom zu tun.
Warum ?
Sehen wir uns die Impedanzkurve des Chassis an:
Bei einem Gleichstromwiderstand von 5.7 Ohm hat das Chassis bei 100 Hz ziemlich genau die 8 Ohm Nennwiderstand.
Wie kommt das ? Durch die Gegen EMK bei sich bewegender Schwingspule/Membran.
Diese entsteht aber naturgemäß nicht da, wo die Spule sich in Luft befindet, sondern nur da, wo die Spule vom magnetischen Fluß durchströmt wird, also auf 12 von den 50 mm Länge.
In Ruhe (und damit bei der Gleichstrommessung) haben die 12 mm einen Widerstand von 1.4 Ohm, bei 100Hz aber von 3.6 Ohm, also mehr als das 2-fache !
Die Messung mit ruhender Membran ist daher völlig ungeeignet, um BL des sich bewegenden Schwingers zu messen. Hier ist nur eine Messung der Auslenkung bei kontrollierten (Wechsel)-Strom aussagekräftig.
Gruß SRAM
(der im übrigen nicht der Meinung ist, daß Mister DC-displaced das jemals begreifen wird. Aber Meßtechnik ist unbestechlich und zumindest die aufgeweckten Newcomer sollten eine Chance haben, das Richtige zu messen :wink: )
Zitat
Die pauschale Rückführung eines Defektes auf eine singulare Ursache ohne nähere Kenntnis der Zusammenhänge und ohne Berücksichtigung von Summenfehlern ist nachvollziehbar unschlüssig. (Glaube ersetzt Wissen)
Der ist gut. Kann ich gut gebrauchen :wink:
Danke
SRAM
Den maximalen akustischen output aus Tellern und anderen Porzellanerzeugnissen holt man so heraus:
http://www.youtube.com/watch?v=jUZE5HE7AwU
Gruß SRAM
So ein kleines Loch mch garnichts. Zukleben.....weiter gehts.
Gruß SRAM
Winkle die Seitenflapps bei der 3X3 Anordnung um 10° an, die Abstrahlung wird es die danken.
Grundsätzlich kannst du so die Interferenzeinbrüche im Fernfeld vermeiden und erreichst ein recht
gleichmäßiges Abstrahlmuster über den Frequenzbereich.
Übrigens ist eine konkave Anwinklung zu einer konvexen äquivalent im interessierenden Fernfeld, gehäusetechnisch einfacher zu handhaben und die Schallwandöffnungen können ohne daß die Magneten zusammenstoßen dicht an dicht zusammengerückt werden. Gleiches gilt für Hörnerarrays (Mittel und Hochtonhörner).
Ich weis nicht, welchen Winkel du abdecken willst, aber grundsätzlich ist ein 2X4 Array (2 hoch, 4 breit) in gewinkelter Form mit drei mal 7 bis 14° Winkel eine günstige Anordnung für typische Club-Situationen und hat gleichzeitig den Vorteil der besseren vertikalen Ankopplung des Hochton-arrays.
Gruß SRAM
Zitatso bringt die unweigerlich eine (weitere) Reduzierung der oberen Grenzfrequenz.
...warum ?
Ich tippe eher auf eine optimale Länge (natürlich ohne Querschnittsverringerung). Machen andere (gute) Hersteller auch so.
Gruß SRAM
Tip: das Ganze ist immer noch ein resonanzkontrolliertes System :wink:
Nach einiger Zeit wird der Übergangswiderstand der oxidierenden blanken Kuperdrähtchen der Litze in der Lüsterklemme den martialischen Querschnitt von 4 Quadratmillimetern ad absurdum führen.
Ganz normale 1.5 er Volldraht-Netzleitung sauber verlötet und an strategischer Stelle (Korbstrebe und Terminal ) mit Kabelbinder zusätzlich festgezurrt wäre sinnvoller gewesen....
Gruß SRAM