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Beiträge von SRAM

  • GAE 2x18

    • SRAM
    • 12. Juli 2005 um 23:03

    Die virtuelle portverlängerung ist multiplikativ mit dem portdurchmessr verknüpft..... und damit bei 8 ports kleiner als bei einem port mit der Gesamtfläche der 8 ports.......sprich: der singel-port wird am kürzesten.

    Übrigens hätte Dir ein Blick in die (recht gute) Doku des Programms diese Antwort auch gegeben........aber lesen ist der heutigen Generation wohl etwas zu anstrengend.


    Gruß SRAM

  • Datenblatt gesucht: rfc lfsa1232

    • SRAM
    • 12. Juli 2005 um 08:19

    gugschd Du hier:

    http://www.rcfaudio.com/download.phtml?id=1439

    Gruß SRAM

  • wieso underhang nicht unbedingt notwendig ist......

    • SRAM
    • 10. Juli 2005 um 17:49

    Dass die Polplatte eines dynamischen Chassis einen Großteil der Wärme von der Schwingspule abführt ist sicher jedem bekannt, der schonmal eine Spule gesehen hat, die im Mittelteil intakt war, aber an den Enden abgebrannt.....

    Daraus werden sowohl:

    a) Lösungsansätze wie
    - dicke Polplatte --> RCF
    - underhang --> AURA

    als auch

    b) Empfehlungen:
    - bloß keine Langhuber im Horn !
    - ohne lowcut ist die Kühlung besser !

    abgeleitet.

    Ersteres ist nicht unbedingt notwendig, letzteres führt in die falsche Richtung.

    Dabei haben einige Hersteller, namentlich BMS und RCF (tja, doppelt genäht hält eben besser :wink: ) längst eine stille Revolution eingeleitet, die beides kann:

    a) ein großes X_max erlauben, da HAG << l_coil
    b) die Wärme an jeder Stelle der Spule und damit auch über die ganze Länge wie beim Aura ableiten

    Nennt sich meist "demodulations-ring" oder ähnlich, hat aber mehrere Funktionen, doch zunächst der Aufbau:

    HAG wird auf BEIDEN Seiten INNEN und AUSSEN konzentrisch mit Hülsen aus einem gut wärmeleitenden Material (Kupfer oder Aluminium) mindestens über die gesamte Länge der Spule verlängert. Die Hülse ist meist an der HAG zugewandten Seite mehrfach längsgeschlitzt und am Ende geschlossen.

    Was passiert nun ?

    a) die Spule kann an jeder Stelle gleichviel Wärme abführen --> keine abgebrannten Enden mehr, keine thermische Mittkopplung der sonst wärmeren Enden --> höhere Belastbarkeit

    b) je weiter die Spule in den Ring eintaucht, desto stärker wirkt die Wirbelstrombremse des Ringes und wird dort maximal, wo diser geschlossen ist. Bei geigneter Formgebung und Anzahl der Schlitze ist eine sehr gute Entzerrung des Antriebs und eine Notfallbremse gegen x_damage möglich.


    Fazit:

    - Chassis mit diesem feature sind deutlich belastbarer als die Belastungsabgaben vermuten lassen

    - auch große Auslenkungen können unter Beibehaltung des BL realisiert werden, wenn gleichzeitig sehr starke Magnete zum Einsatz kommen

    - keine Angst mehr vor Langhubern (wenn BL nach wie vor hoch)

    - Chassis OHNE dieses feature sollte man für Tieftonanwendungen nur dann kaufen, wenn sich dies auch in einem deutlich geringeren Preis ausdrückt


    Gruß SRAM

  • Hybride, Theorie und Anwendung

    • SRAM
    • 10. Juli 2005 um 16:30

    ....nur so als Hinweis:

    in der aktuellen Version von hornresp können nun auch backloaded hörner berechnet werden. Bei intelligenter Eingabe der Parameter geht das jetzt auch für Hybride............und setzt manchem Rätselraten ein Ende :wink:

    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 10. Juli 2005 um 12:50

    ....gut Horn !


    SRAM

  • HD15

    • SRAM
    • 10. Juli 2005 um 11:03
    Zitat

    Da gehts erst ab 80Hz los, also stand alone völlig unbrauchbar.

    Die Kurve sind schon vier (oder zwei auf dem Boden stehend).


    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 9. Juli 2005 um 12:44

    SK:

    Wirkungsgrad max hängt von der Ankopplung an die Luft ab, richtig.

    Doch wenn die Frontfläche eines Horns und die eines BR-Systems gleich sind, dann ist auch die Ankopplungsfläche in der gleichen Größenordnung (zumindest kann mann das erreichen).

    Kleine Hörner (d.h. solche mit kleiner Frontfläche) können daher nur dann durch diese Mundfläche determinierte Pegel überschreiten, wenn gleichzeitig das Horn der Länge nach als Resonator wirkt. Wobei gilt: je kleiner die Mundfläche, desto Resonator ! Beispiele sind die ganzen Bandpasshörner (meist mehr Bandpass als Horn). ECHTE Hörner gibt es nur noch sehr selten (EAW, Community, real-horns), und die sind dann auch SEHR gross.

    Wenn schon Resonator, dann richtig und gut abgestimmt als BR, nicht mit einem Alibihörndel davor (auch davon gibt es viele).

    Eine Mittelstellung nehmen die ganzen Eli/Martin-derivate ein: eigentlich Hörner, die in vier bis sechs Einzelhörner aufgeteilt sind. Und deshalb auch erst dann den vollen Vorteil bieten, wenn die entsprechende Anzahl auf einem Fleck versammelt ist. Dein Horn zählt auch zu dieser Gruppe. Eine wesentliche Eigenschaft dieser Hörner ist, dass sie im Einzelbetrieb bei Frequenzen um die 50 Hz auch nicht mehr Wirkungsgrad als ein BR aufweisen und auch das Zeitverhalten sich kaum unterscheidet. Der Klang dieser derivate wird aufgrund des ansteigenden Frequenzganges als "trocken" empfunden, insbesondere von der R&R Fraktion ( wie mir ). Doch ein neutrales Werkzeug ist das nicht: dafür muß nunmal der output bei den einzelnen Frequenzen dem zugeführten Material entsprechen.

    Hornsysteme haben ihren Sinn nach wie vor da, wo sie herkommen: bei GROSS-Installationen (also wenn kein dauernder Transport ansteht: wer will schon dauernd mit einem Leviathan II, einem Bündel EAW´s oder Realhorns durch die Geggend ziehen ?) oder dann wenn der ansteigende Frequenzgang der Eli/Martin-Derivate sowieso vom musikmaterial gefordert wird.

    Mit Hornsysteme die keine sind, oder die falsch eingesetzt werden, weil versucht wird aus einem 15" Chassis in single Aufstellung bei 30 Hz den vollen Schalldruck herauszuholen (aber bitte aus einer 500X500X600 Kiste) kann mann zwar trefflich über die BR-Fraktion herziehen, aber ich würde mir mal gerne die Gesichter der Besitzer solcher Konstrukte ansehen, wenn sich diese mit einem BR gleicher Größe, aber der doppelten Chassisbestückung im Zeitverhalten und Schalldruck vergleichen müssen (die 6 dB, die die zwei Chassis mehr schaffen ist in etwa der durchschnittliche Gewinn eines Tieftonhornes, wenn der Mund nicht deutlich größer als die Wellenlänge ist).

    Gruß SRAM

  • Gerichtete Bassabstrahlung und Selbstbau

    • SRAM
    • 6. Juli 2005 um 16:59

    http://www.jblpro.com/pub/technote/PD%20LF%20TechNote.pdf

    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 5. Juli 2005 um 23:38

    Wäre interessant.......aber ein Problem:

    bei welcher Frequenz ?

    30, 40, 50, 70 Hz ?

    Das ist die entscheidende Frage.

    Ich bin für 40 Hz, weil egentlich für alle Fälle ausreichend....

    Meinungen ?


    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 4. Juli 2005 um 21:46

    Ja, genau der Artikel hat mich zu der Frage hier inspiriert. Selten eine so gute und gekonnte Zusammenstellung (unbequemer !) Tatsachen gelesen :wink:

    SK: eine Schallführung, die mit einer wie immer gearteten Mundfläche endet, die deutlich kleiner als lambda/4 ist (für die exakten: ja, ich meine die zugehörige Fläche; Dimensionsanalyse ist mir sehr wohl vertraut), wird IMMER den Wirkungsgrad unter Erhöhung der Güte vergrößern :wink: . Diese neue Entwicklung bietet die Chance, Systeme mit geringer Güte einzusetzen --> Wer wollte immer den Signalfolger ? :D

    Gruß SRAM

  • Hornadapter PC 25 von P.Audio Take a look....

    • SRAM
    • 4. Juli 2005 um 21:33

    Nein, das macht nichts, im Gegenteil:
    Die Öffnung eines Standardgewinde-Treibers ist kleiner als 1", d.h. die Anlauflänge MUSS sein.

    Gruß SRAM

  • Frage zu ersteigertem Horngeladenen PA System

    • SRAM
    • 3. Juli 2005 um 19:38

    Kontakte einfach mal:

    technicalsupport@cerwin-vega.com

    per e-mail.


    Dir helfen Dir sicher weiter.


    Gruß SRAM

  • Gehäuseempfehlung

    • SRAM
    • 3. Juli 2005 um 00:13
    Zitat

    Ich weiss, deshalb entsteht auch der leichte Hügel, stört das eigentlich ? Ich würde mit der zu hoch abgestimmten Box einen sehr hohen Wirkungsgrad erreichen...

    Die zu hohe Abstimmung führt zu einer deutlich höheren Güte, sprich, das Teil resoniert mehr und braucht deutlich länger zum Ausschwingen.

    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 3. Juli 2005 um 00:09
    Zitat

    wenn man br so tief tunt, dass daraus eine qb7-charakteristik wird, ist das so dumm nicht, weil sich das groupdelay im wichtigen bereich rapide verbessert.

    ...bingo :wink:

    SK: gut, dann sind wir ja beim Punkt. Doch in Deiner Betrachtung fehlt, dass sich gerade die Randbedingungen dauernd ändern, und damit auch die jeweils am besten angepaßte Lösung.

    In der Entwicklung ist Systematik: zuerst hatten die Verstärker maximal 10 Watt, ein Wirkungsgrad von >40% der LS Pflicht, was damals nur mit Hörnern ging. Mit dem Preisverfall pro Watt, der gerade in eine neue Runde geht, wurden ineffizientere Systeme wirtschaftlich. Nun stehen wir vor zwei, sich ergänzenden Umwälzungen:

    a) Magnetmaterialien mit extrem hoher Volumenspezifischer Leistung sind günstig verfügbar, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Chassis verfügbar sind, die Wirkungsgrade zwischen 10 und 20% ohne besondere Schallführung haben (BL 40...60)

    b) programmierbare digitale Leistungs-Steuerungen werden so schnell, leicht und günstig, dass der Unterschied zwischen einer Steuereinheit für einen 10 oder 100 kwatt Pumpenmotor und einem PA-Verstärker nur noch in der software liegt (und natürlich im Marketing :wink: )

    Beides zusammen wird zu Systemen führen, die klein, leicht und skalierbar sind --> fangen wir schonmal damit an.

    MasterMatzes Sytem ist ein gutes Beispiel dafür (das Ganze noch in Neodym ist nur eine Frage des Preises und der Verfügbarkeit)

    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 29. Juni 2005 um 22:26

    Hallo SK,

    im Prinziep schwebt mir soetwas vor:

    Größe etwa Deinem SK-15" entsprechend, aber deutlich mehr Tiefgang und output bei tieferen Frequenzen. Klanglich sicherlich außerhalb jedes Zweifels :wink:

    Es geht mir nicht um DAS Prinziep bei der Tieftonwiedergabe, bin ja selber Hornfan, sondern um eine emotionslose, wirtschaftliche Betrachtung, nicht mehr.

    Gruß SRAM

    P.S.: für sehr große Hörner und Hornarrays ist die Phasendrehung sicherlich geringer als bei einer BR-Lösung. Nicht aber bei "zu kleinen" und/oder "zu kurzen" Hörnern.

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 29. Juni 2005 um 11:53
    Zitat

    für Tiefbass unter 80/90hz mögen 200g bei einem endsprechend bl starken 15" sicherlich verwendung finden.

    aber ne trockene alte Martin- Frittentüte wird der sicherlich nicht ablösen können

    .......zustimm.

    Was man eben abwägen muß ist das Gesamtpaket:

    - auf der einen Seite Hornsysteme mit sehr hohem Wirkungsgrad, aber leider voluminös und schwer

    - auf der anderen Seite kleine und leichte einfach aufgebaute Boxen mit BL-starken Langhubchassis, die aber mehr Leistung erfordern.

    Wenn ich die Kosten für den Bau eines größeren, komlizierteren Gehäuses und die Differenz der Transportkosten für sagen wir mal 10 Transporte über je 100 km einfache Distanz zugrundelege, sieht die Bilanz recht eindeutig aus (auch mit mehr amping).

    Wenn ich das nicht rechnen muß, weil Festinstallation oder "eh do", dann ist die Bilanz auch wieder einfach.

    Gruß SRAM

  • Gebäude kühlen

    • SRAM
    • 28. Juni 2005 um 23:28

    Bewährt bei Industriehallen eines bekannten Unternehmens:

    - Pro 25 m^2 Dachfläche einen Rasensprenger kaufen.

    - diese aufs Dach im Raster 5X5m verteilen und "verschlauchen"

    - Wasser Marsch !

    (insbesondere auch die Nacht nutzen)

    Gruß SRAM

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 28. Juni 2005 um 23:03
    Zitat

    300gramm 80x in der sekunde bei 9mm anlaufweg zu kontrollieren, ist halt nicht so einfach möglich wie nen standard guter 18er mit 160gramm.


    ...tja: jein

    Weil: entscheidend ist die Güte im eingebauten Zustand. Einfach mal die vergleichen :wink:

    Gruß SRAM

    (einfache Erklärungen klingen plausibel, sind aber oft falsch. Ein komplexes Problem benötigt eine Mindestkomplexität der Erklärung)

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 27. Juni 2005 um 20:20

    Pfälzer:

    8) Ich mag Reis !


    Kleine Ergänzung zu den Chassis:

    PD1850 --> X_max_true = 9 mm
    (die 11 mm sind mal wieder X_max_true + 1/4 HAG)

    Gewicht:
    PD1850 / 18N850 24 kg / 6.6 kg
    (Dein Rücken wirds Dir danken :wink: )

    Gruß SRAM

    P.S.: Du hast Post !

  • Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?

    • SRAM
    • 26. Juni 2005 um 20:16

    Nachdem BMS Extremchassis mit einem echten X-max von 14 mm auf den Markt bringt und das zu annehmbaren Preisen frage ich mich das was in der Überschrift steht:

    ein Doppel 15" mit dem 15N840 bringt bei nur 200 Liter Innenvolumen einen Dauerschalldruck von 134 dB innerhalb der linearen Auslenkung der Chassis bis hinunter zu 40 Hz ! Dabei können 4 kW auf die Chassis gebraten werden, was diese bei einer AES Leistung von 1200 Watt pro Chassis locker verkraften können.

    Das schöne dabei ist das group-delay, das sich bei dieser Abstimmung im Nutzschallbereich kaum vom dem einer geschlossenen Box unterscheidet.

    Da haben einige Hornsysteme ganz schön dran zu knabbern um die gleiche Leistung (output, nicht input) bei gleichem Tiefgang zu erreichen. Und insbesondere das gleiche exzellente Ausschwingverhalten........

    Und für die 18" Fraktion gibt es ein Chassis mit gleichem Hub.

    Gruß SRAM

    (der jetzt grübelt, ob nicht ein 4X12" mit dem 12S330 8mm X_max und dem Volumen, das normalerweise ein Kappa 15LF braucht, ein schönes Kraftpaket abgeben würde)

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