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  1. PA-Forum
  2. Moehre

Beiträge von Moehre

  • BST WP-Serie oder Dap AX-Serie

    • Moehre
    • 20. Juli 2005 um 07:13

    Nur um mal von diesem merkwürdigen Auto-Vergleich auf etwas sachlichere Ebene zu kommen: Hier wurde irgendwo ein Bild einer DAP (oder war es BST? Ist ja auch egal) Frequenzweiche gepostet. Da war nix drauf ausser einem einfachsten Hochpass und nem Wiederstand! Das heisst, es wurde nur verhindert, daß der Hochtöner Bässe abkriegt (klar, der wäre ja sofort hinüber) und das der er insgesamt etwas leiser spielt (auch klar, ein Hochton-Horn kann mit gleicher Leistung viel mehr Lärm machen, als ein Bass).

    Leider haben Hoch- und Mitteltonhörner meistens keinen sehr graden Frequenzverlauf, sondern meisten ein paar "Buckel", wo sie besonders laut sind; in den Mitten meistens am lautesten und zu den Höhen in abfallend. Wenn man so ein Ding "unbereinigt" spielen lässt, kommt es zu den üblichen Klangerscheinungen: Je lauter man so eine Box aufspielen lässt, desto nerviger und quäkender wird der Klang! Wenn dann noch der Bass ungefiltert spielt; sich die Frequenzbereiche von Bass und Hochtöner überlappen, kann es zu weiteren unschönen Klangeigenschaften kommen; z.B. eine schlechte Sprach-Verständlichkeit und halt schwammige Tief-Mitten Wiedergabe.

    Die Entwicklung einer sauber spielenden Box kostet sehr viel Zeit und Erfahrung, weil man die Lautsprecher so auswählen muss, daß diese auch schon ohne viel Entzerrung ordentliche Frequenzgänge haben. Insbesondere der Übergang von Bass- zu Hochtöner ist wichtig. Im Idealfall kann man dann mit einer speziell für diese Lautsprecherkombination in dem verwendeten Gehäuse durch eine passende Frequenzweiche (und die muss durch viele Versuche erst noch gefunden werden) einen fast linearen Frequenzgang erreichen, bei dem der Übergang vom Bass- zum Hochtöner kaum auszumachen ist. Solche Boxen klingen dann sehr ausgewogen und das auch bei richtig Pegel!

    Die Entwicklung einer guten Box dauert also und kostet richtig Geld (man braucht ja auch das entsprechende Equipment, um die benötigten Messungen durchführen zu können) und diese Kosten werden auf den Preis der Box aufgeschlagen!

    Man kann mit einem EQ zwar einiges verbessern, läuft dann aber Gefahr, daß man die Box schnell an ihre Grenzen bringt. Wenn dann noch billiges Material (Chassis) verbaut wurde und die Box mehrere Stunden läuft, kann es schnell zu einem Ausfall kommen.

    Fazit: Wer bereit ist, einen schlechteren Grundklang und eine schwächere Leistung in Kauf zu nehmen, und die Boxen dementsprechend einsetzt (mit EQ und nicht zu laute Konserve z.B.), der kann durchaus "glücklich" damit werden. Trotzdem würde ich jedem, der nicht 2 linke Hände hat, empfehlen, hier eines der Selbstbau Projekte zu bauen; da bekommt man für unwesentlich mehr Geld wesentlich mehr Lautsprecher! Auch die Bausätze vom LSV sind schwer zu empfehlen (auch wenn der hier einigen auf den Nerv geht :). Wir (Band) haben die Noir Mufu gekauft und ich kann nur sagen: Das ist schon ne tolle Box und wir haben schon über EINIGE Pa's gespielt!

    Gruss
    Moehre

  • Reste-PA zusammenstellen

    • Moehre
    • 19. Juli 2005 um 07:30

    Auch von mir die Empfehlung: Aktive Frequenzweiche anschaffen; selbst mit den etwas schwachen Endstufen sollte sich da klanglich was tun! Als wir unsere Anlage auf aktiv umgestellt haben, waren wir schon erstaunt, was das für einen Unterschied macht!

    Gruss
    Moehre

  • Studiomikro mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis

    • Moehre
    • 27. Juni 2005 um 07:02
    Zitat von "Schäck"

    Also das mit dem Neumann kann man wohl vergessen, er möchte nämlich so um die 300€ ausgeben! Lassen wir das mit Neumann mal.

    Ein Neumann für 2500 Ocken passt da nicht wirklich ...

  • Party-Pa-Forum

    • Moehre
    • 23. Juni 2005 um 08:15

    Ich habe zu dem Thema mal ne Frage: In welches Board gehören denn so sachen wie das LBP oder das Bastelhorn, ARLS und ähnliches? Wenn das thematisch auch in's Party Forum wandert, wird es in Zukunft wohl keine soch tollen Projekte geben, wo Profis ihr Wissen und ihren Einsatz zur Verfügung stellen, um eine brauchbare Anlage für kleines Geld zu ermöglichen. (die beiden sind nur Beispiele, die mir grade eingefallen sind; es gibt bestimmt noch eine Menge mehr)

    Das wäre in meinen Augen ein wirklich grosser Verlust für alle Nicht-Profis. Das die Profis auch in's Pary Forum schauen, bezweifel ich stark; schliesslich wurde es ja gegründet, um sich von dem Profibereich abzutrennen (weil die es wohl zu sehr nervte?!)

    Gruss
    Moehre

  • Eure beklopptesten Verleih-Aufträge?

    • Moehre
    • 22. Juni 2005 um 07:38

    Ich fand's damals als 18 jähriger trotzdem irre ... ausserdem war das ja nicht im freien Feld, da stehen auch noch Häuser und Bäume zwischen ;)

    Leider habe ich letztens eine wirklich GRAUSAME Anlage "gehört"; da hatte einer wohl die Reste einer ca. 20 Jahre alten PA wieder ausgegraben und an eine Schülerband vermietet; mannomann, das Klang wie das lauteste Telefon der Welt. Ich war wohl nicht der einzige, der denen gesagt hat, daß man da vielleicht mal was am Klang machen sollte, aber der Hannes konnte da nicht viel dran drehen ... das der das nicht selber gehört hat, ist mir ein Rätsel. Zum Glück ist dem nach 30 Minuten die Endstufe abgeraucht ...

    Gruss
    Moehre

  • Eure beklopptesten Verleih-Aufträge?

    • Moehre
    • 21. Juni 2005 um 08:36

    Löle!

    Anstatt hier im Party-Brett wieder die "wie kann man nur so einen Müll aufstellen" Kiste aufzumachen sollte man hpaudio doch wohl eher RESPEKT! zollen, daß er aus so ner kleinen Anlage für 200 Mann einen brauchbaren Sound gebastelt hat! Mit ner Profi-Anlage kann das ja jeder :)

    Gruss
    Moehre

    (der einstmals die Abi-Feier mit dickem Hifi-Amp und selbstgebauten 12/1" Boxen (Isophon Bestückung) im Freien "beschallt" hat ... die sind da zwar abgeraucht, aber der Klang war wirklich brauchbar und aus dem 3Km entfernten Nachbardorf wurde die Polizei gerufen :)

  • Vorführtermin Audio Zenit - Lautsprechervergleich

    • Moehre
    • 16. Juni 2005 um 07:22

    Löle!

    Das kann ich toppen: 7 Stunden und 13 Minuten! Schade, wäre interessant gewesen ...

    Gruss
    Moehre

  • Neue günstige Topteile gesuch- und verwirrt.

    • Moehre
    • 10. Juni 2005 um 08:23

    Löle!

    Ich selber bin zur Zeit zwar Audio Zenith / Noir Audio Fan, aber für deine Anwendung (5 x MP3 Beschallung im kleinen Rahmen) wirst du mit Sicherheit mit den passenden DAP Tops gut zurecht kommen. Ob dir da eher die 15er oder 12er zusagen würde ich einfach im direkten Vergleich (soweit möglich) testen; grade der Klang von Lautsprechern ist ein ziemlich subjektiver Eindruck.

    Gruss
    Moehre

  • halbwegs vernünftiges mic?

    • Moehre
    • 10. Juni 2005 um 07:58

    Bei den T-Bone taugen die etwas teureren schon, ist aber eben Chinaware mit evt. Qualitätsunterschieden. Musst du mal nach Tests suchen; ich habe das SCT 800 Röhren Grossmembran; für den Preis ist das echt OK und mit dem Dingen kannst du einen erschlagen (von wegen Anfassqualität). Huch, ich seh grad: die sind mit dem Preis nochmal runtergegangen; 222,- Ocken; Wahnsinn! Also soweit ich weiss, wäre z.B. das SC1100 ne Empfehlung wert, würde auch in deine Preiskategorie passen. Ob's in der Preisklasse noch Alternativen gibt (Audio Technica, Rhöde usw) weiss ich nicht.

    Gruss
    Moehre

  • Forentreffen - Lautsprechervergleich HKS to Pro

    • Moehre
    • 2. Juni 2005 um 08:04

    Löle!

    Die Idee ist Super und dein Einsatz auch! Und das AZ da ist finde ich genial. Ich bin zwar kein PA-ler, sondern "nur" Musiker mit Interesse am guten Sound und an Boxenbau, aber kommen würde ich trotzdem gerne.

    Kann aber erst eine definitive Zusage machen, wenn der Termin steht! (Von wegen Urlaub und so)

    Gruss
    Moehre

  • QX Tops ?

    • Moehre
    • 1. Juni 2005 um 08:56

    Na, das sagt doch alles! Dann ist die nächste Party ja gerettet ... aber warum fragst du nach der Meinung anderer, wenn du sowiwso die Trötkisten bestellst? Werde doch einfach glücklich mit den Dingern und gut is! Die meisten Fachleute hier haben mit BESCHALLUNG zu tun, wo es darum geht, einen GUTEN Sound auf (meistens) GROSSVERANSTALTUNGEN zu machen (z.B. Open Air). Und denen ist der KLANG wichtig und nicht nur der Bass.
    Aber wahrscheinlich würdest du auch in einem Forum für Profi-Fotographen einen Thread aufmachen, was die von der Fuji Quicksnap-Einwegkamera halten ...

    Gruss
    Moehre

  • Ich bin geschockt (Tamp und StageLine)

    • Moehre
    • 1. Juni 2005 um 08:39

    Als Idee (weil's mir grade hier auffällt): Wie wäre es denn mit einem FAQ Board, in dem die häufigstem Fragen schonmal allgemein beantwortet werden (vielleicht sogar mit Bildern). Hier zum Thema also z.B. "Wie kann ich eine schlechte von einer guten Endstufe unterschieden?

    Als Antwort dann einfach ein paar Bilder mit gutem und Worst-Case Material als Vergleich und ein paar Hersteller in den Bereichen "Profi und Semiprofi", "brauchbar" und "nicht brauchbar" mit dem Hinweis, das sich die Fertigungsqualitäten ändern können und die Angaben nicht "endgültig" sind.

    Das Gleiche könnte man dann auch für die anderen immer wieder auftauchenden Fragen nach Raveland, Omnitronic usw. machen (also Foto's vom Innenleben soweit vorhanden, Freq-Gänge und Leistungsangaben in der Gegenüberstellung zu brauchbarem Material). Wenn dann nochmal so ne Frage kommt, verweist man einfach in das FAQ Board und closed den Thread.

    Nur so als Idee

    Gruss
    Moehre

  • Studiomikro mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis

    • Moehre
    • 31. Mai 2005 um 06:55

    Oder bei Interesse auch mal das Thomann Röhren-Grossmembraner T-Bone SCT 8000, für das Geld kein Fehler.

    Gruss
    Moehre

  • Topteil mit guten Preis-/Leistungsverhältniss gesucht

    • Moehre
    • 21. Mai 2005 um 09:22

    Oder den Noir Audio Bausatz 12/2 oder 15/2; das Gehäuse baut ihr dann ja selber (kann also sowohl Monitor als auch Top werden). Bausatz um die 150,- Euronen, Fertiggehäuse nochmal das gleiche (würde ich aber an eurer Stelle selber bauen, Bauplan liegt bei). Die Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall, weil hier das Verhältnis von Klang/Qualität zum Preis einfach TOP ist!

    Gruss
    Moehre

  • PA-Anlage von Omnitronic?

    • Moehre
    • 21. Mai 2005 um 09:13

    Löle! Als Hobby-Musiker (seid 25 Jahren) kann ich z.T. Max's Argumentation unterstützen. Ich denke, hier reden 2 "Parteien" aneinander vorbei: Auf der einen Seite die PA-Leute, die aus der Profi-Schiene kommen und halt an Stadtfest- oder Stadionbeschallungen "gewöhnt" sind und auf der anderen Seite die Hobby und Nachwuchs Mucker, die (grade bei eigenen Stücken) froh sind, wenn sie überhaupt einen Auftritt kriegen. Da geht es am Anfang aber eigentlich eher um den Begriff "Gesangsanlage" als um PA! Und da liegt dann auch wahrscheinlich das Missverständnis.

    Erstmal zur Knete: In den 25 Jahren habe ich Auftritte gehabt von 20 Pax bis 2000, einmal waren wir sogar im TV (WDR Ruhr-Rock-Festival Endausscheidung). Irgendwann haben wir zwangsläufig angefangen, hauptsächlich nachzuspielen und kaum noch eigene Stücke gespielt, da einfach keine gescheiten Auftritte zu kriegen waren (obwohl das ja nicht soooo schlecht gewesen sein kann, wenn man beim Ruhr-Rock-Festival in die Endrunde der besten 10 Bands kommt). Das Anti-Erlebnis hatten wir dann, als in einer Musik-Kneipe in MG für einen Auftritt Knete VERLANGT!! wurde (wie in USA). Tatsächlich sind heute Festgagen kaum noch möglich sondern nur Beteiligung am Eintritt, also ein sehr fragliches Geschäft (in den letzten 10 Jahren wurden Live-Gigs immer weniger möglich; DJ mit Konserve ist halt einfacher und billiger). Als Nachwuchs-Band (Schüler) ist man halt erstmal ein "Nichts" und kriegt auch nix, selbst wenn man was drauf hat. Seitdem wir mehr Nachspielen gibt's halt auch mal Konzerte bei Firmen-Weihnachtsfeiern, Hochzeiten usw. und da sehen die Gagen schon ganz anders aus! (und erst da würde sich ein Leihen lohnen)

    Also geht man in den Sommerferien Jobben (so es einen Job gibt), aber die Knete fliesst zuerst mal in den Kauf der Instrumente. Bleibt also das Problem: Wie kriegt man den Gesang rüber? Und da kommt dann halt die Frage nach Billigst-Lösungen. Inzwischen gibt es (zum Glück) brauchbares! Material für kleines Geld (T-AMP, LD usw). Die Warnung vor den 69,- Euro Piezo-Filzkisten und Blei-Endstufen sind natürlich zu Recht; aber grundsätzlich hilft es einer Schülerband nicht weiter, ein allgemeines "Ist alles nur Scheisse" als Stellungnahme zu geben.

    Ich habe damals (weils mit interessierte) unserer ersten Boxen (12er und Horn) selber gebaut (war glaub ich Isophon), das waren nicht die billigsten Chassis, aber die Dinger klangen richtig geil und als Gesangsanlage voll ausreichend. Irgendwann kommt dann der Punkt, wo man auch gerne die Bassdrum mit abnehmen möchte, evt. noch Toms. Ab da wird's dann langsam "ernst", für kleine Gigs (halt Kneipe, Jugendhaus usw) reichen da mit Sicherheit die besseren Plastikeimer mit zus. 15er Bass aus. Ganz klar sollte natürlich sein, daß man hier von wirklich kleinen Locations spricht, also max. 150 PAX bei gemässigter Lautstärke. Grundsätzlich ist die Empfehlung, sich gutes altes Gebrauchtmaterial zu holen, SEHR vernünftig. Wenn man sich ein bisschen umsieht, kann man da recht ordentliche Klamotten zu einem günstigen Kurs kaufen; sind dann halt meistens recht grosse und schwere Trums, aber man ist ja noch jung :)

    Noch was zum Verleih (mit Soundman): Die wenigen Male, die wir über eine fremde PA gespielt haben, waren zu 80% DAS GRAUEN! Da wurde kein vernünftiger Sound gemacht, sondern die Band in Grund und Boden gemischt! (kein Monitor, total verzerrt, 1 Sek. Delay auf alles usw). Besonders wenn die Anlage von einer der anderen Bands war und die langsam Angst bekamen, daß man wohl besser spielt ... auch das war für uns die Entscheidung, lieber über eine eigene (nicht so gute) Anlage spielen mit brauchbarem Sound als über die Top-PA mit einer Niete am Mischpult ... einen eigenen (begabten !) Soundman haben leider nur die wenigsten Bands ...

    Ach ja: unsere selbst gebauten Monitore mit 12er EV (gebraucht gekauft) und Piezo haben wir bis vor kurzem noch benutzt! Kein toller Klang, aber mit passendem EQ hört man sich auf der Bühne! Und eine MC-GEE Endstufe von "damals" läuft immer noch (auch für Monitor).

    Und abschliessend an die Einsteiger: Nutzt das Engagement der Profis hier! Schaut euch mal die Selbstbau Geschichten an , die teilw. hier entwickelt wurden (Low Budget PA usw); das sind wirklich "amtliche" Sachen für kleines Geld (relativ gesehen). Da kann ich (aus eigener Erfahrung) den Profis hier nur zustimmen: Lieber für 160,- Euronen eine Box selber gebaut als für 69,- gekauft! Wir sind von den LBP Mufus total begeistert und für kleine bis mittlere PAX reichen die mit Sicherheit aus und klingen wirklich sehr gut. Und das es auf das 100te Posting "Was haltet ihr von den Onmitronic ..." usw. von den Jungs hier keine Antwort mehr gibt, kann man vielleicht auch verstehen; da ist eigentlich alles zu gesagt worden.

    So, das war jetzt aber ein Roman, sorry!

    Gruss
    Moehre

  • Schon wer getestet? BST DA 1000 PA Endstufe

    • Moehre
    • 9. April 2005 um 21:22

    Kann mir das einer übersetzen bitte? Heisst das jetzt "Gut", "Schlecht" oder "wiess nich"?

    Thx
    Moehre

  • "Testbericht" Noir Audio Mufu 210

    • Moehre
    • 7. April 2005 um 14:08

    Sodele, wie versprochen der Nachbericht als Monitore:

    1. Handling: Die Form scheint mir sehr gelungen; der Winkel des Gehäuses ist so ausgelegt, daß die auch mal was weiter weg stehen können. Da sie nicht sooo groß sind, nehmen sie auf der Bühne auch nicht allzuviel Platz weg. Fazit: GUT

    2. Sound: Wir haben sie wärend der Probe laufen lassen an einer McGee 200W Endstufe (ich weiss, nicht das Gelbe, aber ich war jetzt zu faul, das ganze Rack umzubauen), kein EQ! Wahrscheinlich durch die Aufstellung am Boden ist eine deutliche Betonung in den tiefen Mitten zu hören, ansonsten der bekannte Hifi-Sound. Von der Laufstärke her reichen die auch locker für grössere Aufgaben; zur not die Bässe was runter schrauben. Uns waren sie als Monitore "zu schade"; wir werden sie auf jeden Fall als Tops benutzen. Ach ja: Rückkopplung hielt sich in Grenzen. Ich könnte mir die Mufus als Monitore grade für akustische Sachen und so gut vorstellen (wo der Klang halt das Wichtigste ist)

    Noch ein Tip: Da der Sound schon ohne EQ so schön rund ist und sogar Klassik gut klingt könnte ich mir vorstellen, daß der Selbstbau von 5 Stück 1x 10er mit Horn und einem guten Sub eine hervorragende Sache für's Heimkino ist :)

    Gruss
    Moehre

  • BST WP-460 - kleiner Testbericht

    • Moehre
    • 4. April 2005 um 11:10

    Löle! Ist ja echt ein interessanter Thread hier :)

    Also an einem Vergleichstest wäre ich auch sehr interessiert! Wir hatten ja auch erst die T-Boxen in's Auge gefasst und uns dann für die Noir Audio Mufu's entschieden. Ein Vergleich würde mich dennoch sehr interessieren! (Am Besten mit Live-Musik ... ist halt doch was anderes als MP3)

    Gruss
    Moehre

  • "Testbericht" Noir Audio Mufu 210

    • Moehre
    • 3. April 2005 um 13:25

    Klar: http://www.lsv-hamburg.de, Dort unter Noir Audio / Fertigboxen / Mufu 210. Als Fertigbox kostet die jetzt 579,- / Stk. ; wir haben vor 3 Wochen zugeschlagen (da war sie grade im Angebot für 489,- !! ) Ist von der Bestückung baugleich mit dem Bausatz Noir Audio Low Budget PA 2x 10 / 2; kostet ohne Gehäuse 222,50 / Stk. Bauplan ist abrufbar; wer völlig ungeschickt ist, kann sich ein Leergehäuse für 155,- ordern. (Der Ausschnitt für den HT ist etwas heikel). wenn man noch alles Zubehör dazurechnet (133,- ), dann kommt man auf rund 500,- Ocken. Der Preis für die aufwendigere Mufu ist also mit 579,- wirklich fair!

    Ach so, die Daten: 400W RMS / 800W Programm, 58 - 19500 Hz Frequenzgang, 4 Ohm, 100 db Schalldruck !!

    Wie sich die Mufu als Monitor schlägt werde ich noch berichten ...

    Gruss
    Moehre

  • "Testbericht" Noir Audio Mufu 210

    • Moehre
    • 3. April 2005 um 09:42

    Sodele, wir haben gestern mal unsere beiden Noir Audio 210 Mufu's ausgepackt und reingehört ... das ist also kein amtlicher Test, sondern nur ein erster Eindruck, den ich aber trotzdem den Interessierten nicht vorenthalten möchte ;) Den "Test" haben wir im Vergleich zu unseren schon recht betagten 15er Coaxen (Fostex Treiber mit Horn) gemacht.

    1. Verarbeitung:

    Sieht schonmal sehr gut aus! (erinnert stark an HK oder so): grauer (haben wir extra so geordert) Strukturlack, gerundete Schutzgitter mit schwarzem Schaumstoff davor, Griffe an beiden Seiten eingearbeitet, 2x Speakon, Stativflansch auf einer Seite im Griff eingesetzt.

    Positiv: saubere Verarbeitung, praktische Details, guter Speaker-Schutz, leicht !!! (unsere alten Kisten wiegen bestimmt die Hälfte mehr obwohl sie nicht wesentlich grösser sind), auch locker als Monitor zu gebrauchen (eben Mufu)

    Negativ: Griffe nicht optimal plaziert (die Box dreht sich immer weg), keinerlei Beschriftung (auch kein Datenblatt oder so dabei). So ein kleines Metallschildchen mit Angaben wie Impedanz, Belastbarkeit, Speakon-Belegung usw. wäre nett). Ausserdem würde ich vorne mal "Noir Audio" Plättchen dran machen; wie will man denn sonst berühmt werden ? ;)

    2. Sound (das Wichtigste):

    Wir haben erstmal nur 1 Mufu an einen Kanal gehangen, damit wir einen Vergleich zu unseren alten Kisten haben. Aktiv bei 150 Hz getrennt (T-AMP 1050, Behringer Weiche) mit 2x Peavey 500 Bässen (15er im Plastikgehäuse) je Seite parallel (2 Ohm dann) an einer betagten Alesis Matica 900 Endstufe.

    a) Konserve: AU WEIA! DAS IST KRASS! Wir haben uns erstmal gefragt, ob da irgendwas falsch eingestellt ist und nochmal alles kontrolliert (Verkabelung, Einstellung des Mixers), aber da war nix: Wie konnten wir nur mit unseren alten Böxchen (einigermassen) zufrieden sein??? Wir hatten zuerst 2 Ross Boxen (12er und Horn) als Tops; die haben wir aber schnell wieder runtergenommen und durch die Fostex ersetzt. Deren Klang fanden wir eigentlich ganz OK, war halt ab einer gewissen Lautstärke schnell Schluss, aber sonst OK. Im Vergleich mit der Mufu ist das allerdings nur ein jämmerliches Quäken, was da raus kommt! Die Beschreibung auf der LSV Seite stimmt wirklich: Fast "Hifi" mässiger Sound auch bei grosser Lautstärke, ERSTE SAHNE!

    Also schnell die 2te Mufu angeschlossen und "richtig" gehört; querbeet (Jazz, Rock, Heavy, Dancefloor): KLASSE! Teilweise konnte man da Instrumente hören, die man vorher garnicht wahrgenommen hat ... jetzt kommt aber das "dollste": Aus mir unerfindlichen Gründen (und eigentlich physikalisch unmöglich, oder?) klingen sogar unsere Bässe sauberer? Ich weiss zwar nicht, wie das geht, aber bei einigen Sachen haben wir mal richtig aufgedreht und waren ziemlich platt: Uns flatterten die Hosenbeine (wirklich!) und der Sound war einsame Spitze! Auch ein gutes Zeichen: nach 2 Stunden teilw. sehr lautem Musikgenuss war kein "Dauerpfeifen" in den Ohren; für mich ein gutes Zeichen :)

    Da leider nicht die ganze Truppe Zeit hatte, habe ich mich also an's Klavier gesetzt und ein paar Takte angespielt (mit Gesang), der Rest stand vorne und hat probegehört: SUPER! Sogar hinter den Boxen konnte ich hören, daß das wohl geil klingt! Danach kurz mal an die Drums; auch genial (unser Schlagzeuger sollte sich aber nochmal mit dem Dämpfen der Toms geschäftigen:)

    Positiv: Sauberer, druckvoller Sound mit feinen, unaufdringlichen Höhen auch bei hoher Lautstärke. Hervorragende Stimmen-Wiedergabe.

    Negativ: Fällt mir nix ein! Tiefbass ist aber (logischerweise) nicht zu erwarten; ob das Dingen als Monitor solo ausreicht müssten wir noch testen.

    Fazit: GEIL! Ich kann nicht beurteilen, ob das "amtlich" ist; wahrscheinlich haben viele Profis hier ganz andere Erwartungen; aber an alle, die auf der Suche nach einem äusserst preiswerten!! Top sind, kann ich diese Mufu nur empfehlen. Wie das Dingen sich als Monitor schlägt, werden wir noch testen. Da anzunehmen ist, daß die Noir Audio Bausätze eine ähnliche Qualität haben (vom Sound her) ist das eine dicke Empfehlung für alle Leute mit schmalem Geldbeutel die auf der Suche nach was Vernünftigem sind :)

    So, ich hoffe, daß wir nach dem guten Bericht hier noch 2 weitere Mufus zum "alten" Preis bekommen ?! (Nur ein Gäg --- oder doch nich?)
    Ach ja: WENN wir evt. "passende" bessere Bässe anstatt der Peaveys holen wollten, was wäre da zu empfehlen? (@maraleen)

    Gruss
    Moehre

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