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  2. AmpChamp

Beiträge von AmpChamp

  • Hornkonstruktion für Singlebetrieb

    • AmpChamp
    • 25. August 2005 um 17:15

    Hi,

    die gleiche Idee hatte ich auch schon mal, man müßte dann aber das Gehäuse sich sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung öffnen lassen, zumindest eine Richtung konisch, sonst kann man das kleinere Teil (das, in dem im Endeffekt der Speaker steckt) nicht in das größere Teil (was im Endeffekt dann nur noch Raum verbreitert) stecken. Allerdings halte ich so ein Konzept bei einer Mundfläche von 1m2 noch nicht sinnvoll. Da nimmt man tatsächlich besser das SK-Horn o.ä.
    Zeitgemäß wäre so etwas ebenfalls nicht gerade; damit man sich die Mühe macht sollte es schon die Größe einer Shearer haben (oder noch größer?). Gewicht spart man sich insgesamt auch nicht, verteilt es nur ein wenig. Die einzige Ersparnis sind die Ausmaße in einer Richtung. Ob sich das lohnt? Wohl nur, wenn man auf kompromißlose Hörner steht.

    CU,
    Ampchamp.

  • Platine unter Frontplatte

    • AmpChamp
    • 24. August 2005 um 09:34

    Hi,

    Cyanacrylat hat aber die unangenehme Eigenschaft mit der Zeit spröde zu werden, kann also sein, dass nach nem Jahr Erschütterung dir die Dinger wieder abfallen.
    Dürfen denn auf der Vorderseite der Frontplatte kleine Köpfe zu sehen sein? Dann entweder durchbohren, senken und M3-Shcrauben mit Senkkopf rein oder was wir im Betrieb oft nehmen sind diese:
    http://www.ettinger.de und dann nach 4.80.306 bzw. 4.62.361 suchen oder Katalog A runterladen, da gibts noch mehr.
    Falls die (bündigen) Köpfe tatsächlich stören sollten: wie wärs mit danach noch einer Frontfolie drüber?

    CU,
    Ampchamp.

  • Kühlung im 1HE

    • AmpChamp
    • 11. August 2005 um 09:55

    Ups,

    darf ich hier mal mein äußerstes Missfallen äussern? Natürlich fand ich einige Beiträge von TBF ziemlich daneben, was vor allem an seiner Polemik lag. Hat man diese aber rausgefiltert (Q recht schmalbandig!) und bestimmte Meinungen von ihm einfach so toleriert, ohne sie teilen zu müssen, dann blieb am Ende doch ein ziemliches Fachwissen übrig. Ich weiss nicht, was er jetzt schon wieder angestellt hat, ist im Endeffekt auch nicht wichtig, nur finde ich es extrem schade, dass damit nicht nur sein sondern auch noch anderes Fachwissen abwandert. Ich zumindest habe allein durch Querlesen hier im Technik-Brett viel interessantes gefunden!
    TBF und Manu: führt ihr evtl. diese und andere Diskussionen in einem anderen Forum weiter? Würde mich freuen, vor allem wenn ich wüßte in welchem! ;) Falls Nennung politisch nicht erwünscht, bitte per mail an ampchamp (ät) gmx.de.

    Machts gut,
    Ampchamp.

  • Kühlung im 1HE

    • AmpChamp
    • 12. Juli 2005 um 14:24

    Moin,

    wenn ich TBF richtig verstehe, meint er nicht, den Übertrager "weich" zu wickeln, sondern das ganze Netzteil so zu gestalten, dass die Ausgangsspannung(en) nicht unter allen Belastungen bis auf 10mV konstant gehalten werden, sondern das Netzteil bei hohen Belastungen ruhig etwas in die Knie gehen zu lassen (weiches Netzteil eben). Hat laut TBF (in früheren Postings) den Vorteil, dass Lautsprecher etwas geschützt werden, da diese teilweise anscheinend auf diesen Effekt hin designt werden, schliesslich tritt der bei jedem Amp mit konventionellen Netzteil auf. Evtl. hat so ein Verhalten auch hörpsychologische Effekte (Stichwort: Kompression). Die Aussage von TBF kann ich einigermaßen nachvollziehen, hat aber damals schon zu Diskussionen geführt. Auch weiss ich nicht, ob man das bei modernen Lautsprechern noch machen muss, also würde tatsächlich nur der hörpsychologische Effekt (so vorhanden) übrigbleiben.
    Aber vielleicht kannst du, TBF, dich nochmal zu deiner Meinung äußern, den alten Fred finde ich nicht mehr.

    CU,
    AC.

  • ! Forumstreffen in Karlsruhe ausgesetzt !

    • AmpChamp
    • 11. Juli 2005 um 10:36

    Hallo zusammen!

    Da Admin am 7. September in Karlsruhe das zweite LA-Vergleichshören durchführt (siehe: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=40494&sid=8ee0432854085567c103d70b40e82c2d ), muss ich leider das geplante Forumstreffen verschieben.
    Einen neuen Termin habe ich noch nicht, könnte evtl. auch Richtung Ende September eher schwierig werden, da keine überdachte Testfläche vorhanden, muss ich aber mal schauen.
    Wegen Teilnahme am LA-Vergleich müßtet ihr Admin kontaktieren.

    Sorry wegen der Absage aber vielleicht klappt es ja noch dieses Jahr.

    CU,
    AmpChamp.

  • ! Forumstreffen in Karlsruhe ausgesetzt !

    • AmpChamp
    • 7. Juli 2005 um 12:20

    kommt darauf an, was du mit "in der Nähe meinst"! Von Hamburg aus gesehen, ist es nahe... ;)
    Aber mal im Ernst, der Sportplatz ist ca. 6km Luftlinie von ChrystalSound weg. Warst du mal bei CrystalSound? Die sind zwar in einem Industriegebiet beheimatet, das aber wiederum direkt neben einem Wohngebiet und zwischen zwei Ortsteilen von Neureut liegt. Da in der Gegend ist nix mit laut machen! Nein, der Sportplatz liegt in der Nähe der B36, Ausfahrt Neureut Nord und wir schallen in Richtung eines Baggersees/Rhein. Dafür ist die Firma KMT vom Testgelände übrigens nur ca. 300m weg.
    Allerdings habe ich von Admin noch keine Nachricht erhalten, ob der LA-Test jetzt hier am 7.9. stattfindet, in seinem Fred hält sich die Beteiligung doch eher in Grenzen. Na gut, Donnerstag ist noch nicht rum und vielleicht läuft auch viel über PN. Wir werden sehen.
    Falls er aber nicht stattfinden sollte, können wir dafür (an einem anderen Tag) das Forumstreffen durchführen.

    Ich melde mich, wenn ich was weiss.

    CU,
    AC.

  • Kühlung im 1HE

    • AmpChamp
    • 5. Juli 2005 um 09:33

    manuela,

    ja, das sollte kein Problem sein. Wie in einem meiner Posts schon aufgeführt, ist die maximale Temp.differenz zwischen Halbleiterkristall und Umgebungsluft 80K (da stecken dann auch schon 20K Sicherheit mit drin!). Du willst 250W abführen, dann bräuchtest du also einen Übergangswiderstand von 3,125K/W. Auf die Halbleiter + Isoscheiben entfallen mal grob angenommen 1K/W (in echt sicher weniger, wenn du mehrere parallel schaltest), dann sollte der Kühlkörper noch 2,125K/W haben. Bei Zwangskühlung kannst du sicher den Faktor 2 einrechnen, du wärst also bei 4,25K/W für den Kühlkörper. Schau dir mal das Profil SK106 von Fischer Elektronik an, das hat 40mm Höhe und ab einer Länge von 150mm (du nimmst doch sicher längere Kühlkörper, oder?) einen Wert von ca. 2,8K/W. Oder wenn du noch ein bisschen mehr Höhe hast das SK472 mit 41,5mm Höhe und ab 200mm 3,0K/W (ist dann schmäler). Wenn du inhärent sicher sein willst, dann nimm das SK189, auch 41,5mm Höhe und ab 150mm Länge unter 2K/W, dann bräuchtest du rein rechnerisch noch nicht einmal mehr einen Lüfter, gewinnst also Sicherheit, falls der mal ausfallen sollte oder verstopft ist, etc. Ist dann aber bei 2 Profilen auch schon 70mm breit.

    CU,
    AC.

  • Kühlung im 1HE

    • AmpChamp
    • 4. Juli 2005 um 14:33

    wie groß von der Ausdehnung her darf denn der Kühlkörper sein? Und die 400W Pverlust verteilst du auf 4 Schottkies, was ist mit den Schalt-Transis? Wieviel steuern die bei?
    Wenn ich mal von maximaler Umgebungstemp. =50°C ausgehe, Schottkies haben normalerweise Tjmax=150°C, rechnen wir eine Reserve von 20K ein bleiben 80K. 400W auf 80K führt zu Wärmeübergangswiderstand 5W/K. Rechnen wir mit 0,5K/W für die Schottkies (2K/W pro Schottky : 4St.) wären wir bei ca. 4,5K/W für den Kühlkörper bei Zwangskühlung. Ohne die genauen Lüfterdaten zu kennen, gehe ich mal von einem Faktor 0,5 aus (den erreichst du schon bei 1,5m/s Luftgeschwindigkeit), das wären also 9K/W für den reinen Kühlkörper. Da läßt sich schon was Schönes un dnicht allzugroßes finden. Ist halt jetzt alles überschlagsmäßig und ohne Berücksichtigung der Schalttransis!
    Würdest du mir deinen Schaltplan mal per PN schicken oder ist der Betriebsgeheimnis?

    CU,
    AC.

  • Kühlung im 1HE

    • AmpChamp
    • 4. Juli 2005 um 12:27

    Tach,

    wäre es denn eine Möglichkeit, einen Strang-KK flach zu legen und die Transis oben drauf zu montieren? Dann würde dir der Gehäuseboden zusammen mit dem KK automatisch einen Tunnel bilden und dein Radial-Lüfter könnte schön drunter blasen. Z.B. den SK407 von Fischer. Aber schreib doch mal wirklich, wieviel Verlustleistung zu abzuführen hast, wie groß der Auslass von deinem Lüfter ist, etc.

    CU,
    AC.

  • ! Forumstreffen in Karlsruhe ausgesetzt !

    • AmpChamp
    • 4. Juli 2005 um 10:08

    Moin erstmal,

    sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe, aber ich kann den Termin leider noch nicht bestätigen. Liegt daran, dass evtl. auf demselben Gelände ein LA-Test nur eine Woche später stattfindet (siehe: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=40119).
    Falls dem so ist, müßte ich den Termin für ein Forums-Treffen verschieben. Zwei ähnlich laute Veranstaltungen innerhalb 7 Tage krieg ich nicht durchgesetzt...
    Ob der LA-Test am 7.9. in KA stattfindet, krieg ich am Donnerstag vom Admin gesagt, dann werde ich mich hier melden und sagen, wie es aussieht.

    Bis denn,
    Ampchamp.

  • meine +/- 15V & 48V Stromversorgung - Teil 1 (LM7*15)

    • AmpChamp
    • 29. Juni 2005 um 09:12

    Tach,

    bei drei verschiedenen Spannungen, die zudem über der Eingangsspannung liegen können/sollen würde ich auch einen Sperrwandler aufbauen. Evtl. wenn du es richtig ruhig haben willst, etwas höhere Spannungen (+51V, +-18V) erzeugen und hintendran nochmal mit analoger Regelung stabilisieren. Ist zwar viel Aufwand, aber für Rode-Mics dann in vergleichbarer Qualität.
    Zu Prinzip von Sperrwandlern siehe:
    http://www.fbe.fh-darmstadt.de/team/hschmidtw…u/sntd_pdf.html
    Dimensionierung derselben:
    http://schmidt-walter.fbe.fh-darmstadt.de/smps/smps.html
    passende Ansteuer-ICs solltest du bei http://www.Linear.com einige finden.
    Viel Spass beim Wickeln.
    CU,
    AC.

  • Mute-Schaltung für Line-Pegel

    • AmpChamp
    • 29. Juni 2005 um 09:02

    manuela:
    schön analog gelöst! Und alles nur mit Transis. Mal ne grundsätzliche Frage (ernst gemeint!): magst du keine ICs oder hast du einfach Freude daran, nach alter Väter Sitte sowas zu lösen? Mit einem OP könnte man das doch auch lösen, selbst mit Schmitt-Trigger (für die Klugscheisser: es heisst tatsächlich "Schmitt" und nicht "Schmidt") und getrennte Auf-/Entlade-Zeiten. Teurer sind die ja auch nur im Cent-Bereich und man müßte nicht soviel löten wie mit Einzeltransis.
    Aber sonst, wie gesagt: schön modular, alles verständlich nachzuvollziehen!
    Höchstens ein Tip fürs Schaltplanzeichnen: hol dir wie Tomy die Free-Version von Eagle, da kannst du schönere Schaltpläne zeichnen (bis xx Bauteile, aber das sollte erst mal reichen!).

    CU,
    Ampchamp.

  • ! Forumstreffen in Karlsruhe ausgesetzt !

    • AmpChamp
    • 28. Juni 2005 um 14:29

    sorry Leute, aber ich muss den alten (aber ziemlich richtigen) Spruch anbringen:
    wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Im allererstern Post schrieb ich:
    Termin würde zwischen dem 27.8. und dem 4.9. liegen, da muss ich noch klären, wann der Platz frei ist.

    Leider geht es bei mir auch nur da!

    Dafür ist es ja noch schön lange hin bis dahin und alle alle können sich den Termin einrichten...
    Labskaus finde ich ok! Besonders, wenn er mit einem Besuch aus dem hohen Norden gebracht wird.
    Und Holzkohle-Grillen und meinetwegen auch -Schwenken (ei, lassen wir jetzt auch Saarlänner zu?) dürft ihr auch, wenn ihr die Arbeitsgeräte selbst mitbringt und absichert, dass bei der Trockenheit nicht der ganze Platz inklusive Wald nebendran abbrennt!

    Heute abend werde ich einen Termin gesagt bekommen, dann melde ich mich wieder!

    Bis denn,
    Ampchamp.

  • ! Forumstreffen in Karlsruhe ausgesetzt !

    • AmpChamp
    • 27. Juni 2005 um 12:45

    Tag zusammen,

    eigentlich hatte ich ja gehofft, dass ihr auch schreibt, welcher Wochentag für euch der beste wäre. Dann bekommt ihr halt einen Termin präsentiert wobei es schon hilfreich wäre zu wissen, ob euch unter der Woche oder ein Freitag bzw. Samstag-Abend lieber wäre. Wenn ihr das bis morgen noch postet, kann ich es in die Terminfindung einbeziehen. Morgen abend bekomme ich dann wohl eine Terminzusage. Wobei ich eher unter der Woche ab mittags präferiere, einfach, weil man dann länger Krach machen kann. Der Platz liegt zwar außerhalb des Ortes aber nach 22:00 Uhr ist auch da nicht mehr so gut mit Laut (ein paar Wohnhäuser sowie ein Schäfer mit Herde in der Nähe).
    Und ob es Kartoffelsalat mit oder ohne Mayo gibt, hängt von euch ab! Den müßtet ihr nämlich selbst mitbringen. Allerdings kann ich einen Gasgrill organisieren.

    Postet bitte noch ein paar Terminwünsche, ich melde mich, wenn ich eine feste Zusage habe.

    Bis denn,
    AmpChamp.

  • LD PA 1000 Testbericht, Qualität- die doch was taugt!?

    • AmpChamp
    • 23. Juni 2005 um 13:40

    sorry MK, auch wenn ein Entstufenentwickler das mal behauptet hat, bezweifel ich die Richtigkeit von 1/8. Und zum Thema Röhre gegen Transistor: wenn beide in A/B laufen und NICHT! übersteuert werden, gelten bei beiden haargenau die gleichen Bedingungen. Du kannst auch einen Transistor-Verstärker auf nahezu 0 Verlustleistung bringen, wenn du ihn so übersteuerst, dass er praktisch nur Rechteck am Ausgang erzeugt. Aber das sind keine sinnvollen Betriebszustände!
    Ich bleibe bei meinen -3dB unter Vollaussteuerung.
    Mach doch mal einen Vergleich: 2 gleiche Verstärker, den einen (mit Oszi und Multimeter geprüft, nix Skala auf Eingangsregler) auf -3dB unter Clip, den anderen -12dBdB unter Clip mit Sinus ansteuern. Meßwiderstand (oder Box) dran, laufen lassen und gucken, welcher wärmer pustet! Ich behaupte der mit -3dB!
    Ganz übel wird es übrigens, wenn du eine reelle Box (am besten noch Bandpass 6. Ordnung) dranhängst, die dir je nach Frequenz eine üble Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom und somit eine heftige Verlustleistung produzieren kann. Aber wenn du das betrachten willst, dann kannst du dich eh von jeder Faustformel verabschieden, sondern musst Aussagen treffen wie: bei dieser Box mit diesem Lautsprecher ist bei dieser Frequenz die höchste Verlustleistung bei genau ??dB unter Vollaussteuerung erreicht.

    CU,
    AC.

  • Verstärker Projekt

    • AmpChamp
    • 23. Juni 2005 um 13:25

    Moin zusammen,

    ich habe nicht gesagt, dass du die Gigant I bauen sollst! Nur den Schaltplan angucken, da ist die Zwischenverstärker-Endstufen-Kombination ähnlich (auch in beiden MosFets eingesetzt, sogar die IRF(9)610; diese allerdings in Kaskode-Schaltung).
    Und der Umbau der Schaltung von AussieAmp ist auch nicht schwierig: einfach die Verbindung von Knoten D1.Anode-Q5.Drain zu Knoten Q15.Drain-C3.+ trennen und an D1 Die erhöhte Spannung einspeisen. Genauso auf der negativen Seite.
    Bassti:
    du hast recht, die Verlustleistung geht deswegen nicht runter, aber die maximal abzugebende Leistung steigt und somit auch das Verhältnis zur Verlustleistung.
    Aber wahrscheinlich ist es tatsächlich das einfachste, Q5 und Q26 durch schnelle bipolare Transis zu ersetzen.

    CU,
    AC.

  • LD PA 1000 Testbericht, Qualität- die doch was taugt!?

    • AmpChamp
    • 22. Juni 2005 um 16:46

    MK:
    wie kommst du denn auf 1/8??
    Meine Meinung: Verlust (U am Trans * Strom) am größten, wenn Ausgangsspannung gerade 1/2*Betriebsspannung <- dies gilt für DC!
    Auf Sinus angewandt: Ueff=1/2*Betriebsspannung, USpitze also mit Faktor sqr(2)/2 unter Maximalwert, bedeutet -3dB unter Abkappung der Sinushälften.
    Der Ruhestrom mag das ganze vielleicht noch ein bisschen in eine oder andere Richtung verschieben, bei A/B aber nichts wesentlich daran ändern.

    Könntest du bitte mal erklären, wie du auf 1/8 kommst?

    Edit: ich habe gerade gesehen, dass du dich auf die Leistung beziehst, dann ist es aber doch gerade die Hälfte der (unverzerrten!) Spitzenleistung!?

    CU,
    AC.

  • Verstärker Projekt

    • AmpChamp
    • 22. Juni 2005 um 09:46

    realityman:

    Schaltplan ist denke ich ok, allerdings wird dir gerade diese Schaltung die Wärmeverluste noch weiter erhöhen. Grund: die End-MosFetties werden selbst wieder über einen MosFet (IRF(9)610) angesteuert und die Vorstufe wird aus der selben Spannungsversorgung gespeist wie die Endstufe. Ansteuerspannnungen: IRFP(9)240 ca. 6-7V, IRF(9)610 ca. 4-5V, Restspannung Stromspiegel angenommen 1V.
    Das bedeutet, dass die Ausgangsspannung des Verstärkers nie mehr als ca. 12V an die Betriebsspannung "ran kommt". Diese 12V erzeugen dir jetzt mit jedem Strom der fließt eine zusätzliche Verlustleistung.
    Besser wäre es, die Vorstufe aus einer eigenen Versorgung zu speisen, die immer so ca. 15V über der Leistungsversorgung liegt. Dann kannst du deine Endtransistoren immer bis so 3-4V (bedingt durch RDSon und R6-R12) an die Betriebsspannung ran aussteuern.
    Schau mal, ob du den Schaltplan vom "Gigant" von Elektor 1986 auftreiben kannst, da wurde es genau so gemacht. Ist auch ein erprobter Verstärker, nur bekommst du die dort eingesetzten Endtransen kaum noch bzw. nur noch sehr teuer. Wahlweise den "Gigant2000" ansehen, der arbeitet zwar mit bipolaren Transen, hat die höhere Versorgung aber auch drin (nur ziemlich aufwendig; diese Schaltung würde ich nicht nachbauen!).

    CU,
    AC.

  • Verstärker Projekt

    • AmpChamp
    • 20. Juni 2005 um 12:52

    realityman:

    hast du noch andere Zwischenspannungen? Bei +-120V solltest du mit Class-H arbeiten (gestufte, automatisch umgeschaltete Spannungsversorgung), sonst erzeugst du eine enorme Verlustleistung, die dir die Kiste abartig schwer und teuer (Kühlkörper, Ladeelkos, Transistoren!) macht, selbst wenn du die Trafos schon für lau hast.

    CU,
    AC.

  • LEBENSVERSICHERUNG FÜR RACKS

    • AmpChamp
    • 20. Juni 2005 um 10:07

    Hallo zusammen,

    nachdem mir auf einem Auftritt mehrere Netzteile kaputt gegangen sind, weil ein Spezi in einem Adapter auf eine Dose 2xPhase gelegt hatte (Bauigel!) hab ich für mein Gitarren-Rack folgende einfache Schaltung entworfen. Ich weiss, dass dies nur eine sehr einfache Variante ist und höchstwahrscheinlich keine Lösung für ein großes 3-Phasen-Amprack, aber vielleicht findet der eine oder andere die Schaltung interessant.
    Stromversorgung wird gebildet direkt aus der Netzspannung über eine Serienkombination Diode (Hochvolt!)-Kondensator (X-Typ!!, 630V)-Lastwiderstand-Z-Diode; parallel zur Z-Diode noch ein Elko und fertig sind 12V. Die Komponenten sind so ausgelegt, dass die Erzeugung dauerhaft an 380V~ aber auch schon ab ca. 180V funktioniert. In einem zweiten Strang wird ebenfalls über eine Einweg-Gleichrichtung ein Spannungsteiler + Elko versorgt, an dem eine der Eingangsspannung annähernd proportionale Spannung anliegt. Diese geb ich auf einen popeligen LM3914, der mir an seinen LEDs also einen Spannungsbereich von ca. 190V-260V anzeigt. Dann habe ich noch die LED-Ausgänge des LMs so verknüpft, dass eine Freischaltung der einkommenden Netzspannung nur dann erfolgt, wenn die Spannung im erlaubten Fenster liegt (210V-240V). Die Freischaltung übernimmt ein Relais und von dort geht es auf die interne Rack-Verkabelung.
    Dank der Elkos reagiert die Schaltung einigermaßen träge auf Spannungseinbrüche, Überspannungsspitzen filtert ein Eingangsfilter + nachgeschaltete Varistoren raus. Dadurch wird nicht bei jeder Schwankung das Rack abgeschaltet.
    Der Aufbau muss natürlich nach VDE-Richtlinien erfolgen, weil die Schaltung direkt am Netz hängt.

    CU,
    AC.

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