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Beiträge von Claudi

  • TBF fasst 18er an :) - Praxis Bericht Oberton XB 700

    • Claudi
    • 18. März 2003 um 00:48

    immer wieder erstaunlich diese Erleuchtungen in diesem Forum :)
    bin ja mal gespannt wann der tbf von seinen HD15 Wänden zu 18er Reflexen à la ESX wechselt :D
    Würde er live am Pult stehen und jedes Wochenende damit arbeiten müssen, wär es vermutlich längst passiert :wink:
    Bei mir kam die Erlösung von den TSE118 Bandpassstummelhorn-Töck-Dröhn-Erzeugern nach 3 Jahren in Form von gleichgroßen Doppelfünfzehner 15P200 Reflexkisten (Chassis zueinander gekippt montiert), das war vor über 10 Jahren und ich erinnere mich noch heute an dieses Wohlgefühl:
    Endlich vernünftige, tiefe und relativ eigencharakterfreie Bässe ohne EQ-Vergewaltigung :wink:
    P.S: mich verwundert das Lob für den Oberton bei gleichzeitiger Kritik des 18Sound.
    Ich verwette meinen Arsch, dass die Unterschiede zwischen XB700 und LW1400 sowie RCF X400 minimalst sind, kenne selber leider nur den 18Sound :-?

  • TBF fasst 18er an :) - Praxis Bericht Oberton XB 700

    • Claudi
    • 18. März 2003 um 00:48

    immer wieder erstaunlich diese Erleuchtungen in diesem Forum :)
    bin ja mal gespannt wann der tbf von seinen HD15 Wänden zu 18er Reflexen à la ESX wechselt :D
    Würde er live am Pult stehen und jedes Wochenende damit arbeiten müssen, wär es vermutlich längst passiert :wink:
    Bei mir kam die Erlösung von den TSE118 Bandpassstummelhorn-Töck-Dröhn-Erzeugern nach 3 Jahren in Form von gleichgroßen Doppelfünfzehner 15P200 Reflexkisten (Chassis zueinander gekippt montiert), das war vor über 10 Jahren und ich erinnere mich noch heute an dieses Wohlgefühl:
    Endlich vernünftige, tiefe und relativ eigencharakterfreie Bässe ohne EQ-Vergewaltigung :wink:
    P.S: mich verwundert das Lob für den Oberton bei gleichzeitiger Kritik des 18Sound.
    Ich verwette meinen Arsch, dass die Unterschiede zwischen XB700 und LW1400 sowie RCF X400 minimalst sind, kenne selber leider nur den 18Sound :-?

  • Hochtöner kapput?

    • Claudi
    • 18. März 2003 um 00:26

    Deckel vom Treiber aufschrauben, Diafragma rausnehmen und schauen ob der Spulenträger noch vollständig ringsherum mit der Membranaufhängung verbunden ist.
    Hier liegt das leidige DE75/700/750 Problem begraben:
    Aufgrund ungenügender Verklebung des Spulenträgers mit der Mylareinspannung kann sich der Träger mit zunehmendem Alter stellenweise bis vollständig ablösen.
    Hatte das Problem schon zigmal, vor allem bei älteren EAW KF650/850/853 deren Ferrofluid den Kleber zusätzlich angreift...

  • EAW JF80

    • Claudi
    • 18. März 2003 um 00:11
    Zitat von "Markus Verza"

    Die von dir geschilderten Eindrücke sind relativ typisch für den ersten Eindruck den die Box hinterläst.
    Die Box wurde gar nicht für die Basswiedergabe konstruiert. Sie ist Ideal für Delayanwendung uns Sprache. Hier hat sie Ihre Stärke. Ich habe die JF80 schon bei Openair Veranstaltungen mit 2000 Personen ( Beerdigung ) als alleinige Beschallung eingesetzt, das hat sehr gut gespielt. Auch als Stütze in großen Hallen für Bereiche wo die Hauptbeschallung etwas dünn ist habe ich sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Box verträgt Leistung und braucht die auch, dann sind 120 db/A für diese Größe auch eine Wort. Das ist keine System für Rock´n Roll, die Box wurde für die Sprachbeschallung entwicket und so klingt Sie auch. Wer mal über die CeBIT wandert wird die JF80 und Ihre kleine Schwester JF60 an sehr vielen Ständen sehen und hören können.

    die Box hinterlässt nicht nur beim ersten Mal diesen Eindruck, die Box ist so!! Ich hab mit JF80 Dutzende von Jobs gemacht, als Stand Alone Kisten, als Frontfills als Delays etc. und ich hab die Kisten mehrfach repariert (Tieftöner getauscht, abgefackelte Weichen wiederbelebt) und gemessen.
    Das Ergebniss war immer das selbe:
    -Equing oberhalb 1k2 war immer ein Auf und Ab
    -trotzdem blecht die Box zwischen 2 und 4k
    -und zischelt zwischen 6 und 8k
    -das 100° Waveguide klingt allgemein völlig indirekt
    -die Tieftöner klingen zwar gut, gehen aber viel zu schnell in die Knie
    Ich sag ja auch nicht, dass das ne R'n'R' Box ist, das ich daraus Bass erwarte oder dass man damit keine Beschallungen durchführen kann !!
    Ich sag nur, dass die Kiste für die Größe und das Geld schlichtweg zu schlecht ist und wenn Du das nicht so siehst, dann hör Dir mal im Direktvergleich d&b E3, CA TM61 oder eine K&F CA106 an !!
    Das sind alles kleinere und günstigere Kisten, die trotz der Einfachbestückung den selben Output bei wesentlich neutralerem Klangbild und besserer Directivity liefern.
    Also wenn Du den Output einer JF80 als gut definierst, dann teste mal eine (gleichgroße) CA TM62, die hat locker 3dB mehr Efficiency und kann noch mehr Leistung ab, geht somit bis zu 5 dB lauter.
    Mein Fazit zur JF80:
    eine nicht mal mittelmäßige Box mit unterdurchschnittlichen, längst nicht mehr zeitgemäßen Komponenten viel zu teuer verkauft.
    Bin froh, dass ich sie loshab....

  • Limmer Horn 308 (12"/1.5") ...

    • Claudi
    • 17. März 2003 um 14:13
    Zitat von "JF"

    Auf der Messe stand ein Top mit dem 12"/1,5" Horn und einem 2. 12" Horn drunter. Und ein PP Test.
    140dB @ 10% Verzerrung. 130dB @ 1-3%. Besser als das Conzert Audio Top!
    Der 1,5"er kommt mit den 12"ern nicht ganz mit, wie auch. Aber der macht ja hauptsächlich K2 und muß weniger Pegel bringen.
    1x 12"/1,5" dürfte eine super Kombi sein mit Reserven beim 1,5"er. 2 Stück pro Seite sollten schon was reißen.

    habe die 2x12"/1,5" Limmer-Box auf der Messe auch gesehen und muss sagen: wenn die Messwerte stimmen (wovon ich jetzt mal ausgehe), dann ist die Box in Bezug auf Pegel und Verzerrungsverhalten ein absolutes Mörderteil und verdient meinen allerhöchsten Respekt.
    Einziger Kritikpunkt: das Abstrahlverhalten ist nicht ganz so perfekt, das kann der Ralf eigentlich besser :D
    Aber JEDE Box ist nun mal ein Kompromiss und diese ist sicherlich ein sehr guter !
    Man braucht halt noch einen Fliegesub, da das Top erst ab 160Hz einsetzbar, was auch kompromissloser als ein Fullrange-Top à la EF6 aber natürlich auch wieder aufwändiger / teurer (zusätzlicher Weg) ist.
    Jedenfalls bemerkenswert was man mit dem PE32 anstellen kann, wenn man es kann :wink:
    Krasses Gegenbeispiel: HK R-Serie Top :lol: (bitte nicht schlagen, aber konnte es mir an dieser Stelle mal wieder nicht verkneifen, hoffe "DerChris" guckt nicht hier rein :D ....)

  • Limmer Horn 308 (12"/1.5") ...

    • Claudi
    • 17. März 2003 um 14:13
    Zitat von "JF"

    Auf der Messe stand ein Top mit dem 12"/1,5" Horn und einem 2. 12" Horn drunter. Und ein PP Test.
    140dB @ 10% Verzerrung. 130dB @ 1-3%. Besser als das Conzert Audio Top!
    Der 1,5"er kommt mit den 12"ern nicht ganz mit, wie auch. Aber der macht ja hauptsächlich K2 und muß weniger Pegel bringen.
    1x 12"/1,5" dürfte eine super Kombi sein mit Reserven beim 1,5"er. 2 Stück pro Seite sollten schon was reißen.

    habe die 2x12"/1,5" Limmer-Box auf der Messe auch gesehen und muss sagen: wenn die Messwerte stimmen (wovon ich jetzt mal ausgehe), dann ist die Box in Bezug auf Pegel und Verzerrungsverhalten ein absolutes Mörderteil und verdient meinen allerhöchsten Respekt.
    Einziger Kritikpunkt: das Abstrahlverhalten ist nicht ganz so perfekt, das kann der Ralf eigentlich besser :D
    Aber JEDE Box ist nun mal ein Kompromiss und diese ist sicherlich ein sehr guter !
    Man braucht halt noch einen Fliegesub, da das Top erst ab 160Hz einsetzbar, was auch kompromissloser als ein Fullrange-Top à la EF6 aber natürlich auch wieder aufwändiger / teurer (zusätzlicher Weg) ist.
    Jedenfalls bemerkenswert was man mit dem PE32 anstellen kann, wenn man es kann :wink:
    Krasses Gegenbeispiel: HK R-Serie Top :lol: (bitte nicht schlagen, aber konnte es mir an dieser Stelle mal wieder nicht verkneifen, hoffe "DerChris" guckt nicht hier rein :D ....)

  • EAW JF80

    • Claudi
    • 17. März 2003 um 13:16

    Kenne nur die "alte" JF80 also nicht die Z-Version. Die war mit RCF N481 Treiber auf 100° Waveguide und 2 in Reihe geschalteten L6S800 4 Ohm Car-Hifi-Chassis in D'apolito Anordnung im geschlossenen Gehäuse, sowie mit einer ziemlich aufwendigen Weiche bestückt.
    Leider half die der Box auch nicht zu Glanzleistungen. Ich war mit der Kiste jedenfalls nicht zufrieden:
    -Eff. trotz 2x6,5" nicht wesentlich über 90dB....
    -HF typisch für N481 kratzig, scharf bei 7kHz und schlecht auflösend....
    -LF (trotz Doppelbestückung) sehr schnell am Ende und des öfteren defekt....
    Im Direktvergleich kam aus den modernen 1x6,5" Böxchen (E3, TM61, CA106 etc...) das gleiche bei wesentlich besserem Sound raus.
    Das muss den EAW Leuten vermutlich dann auch klar geworden sein, so kam es wohl zu den ganzen Z-Versionen :-?
    Zu den neuen Kisten kann ich nix sagen, da ich für diese Anwendungsfälle mittlerweile TM61/62 einsetze....

  • Powersoft Digam 10000

    • Claudi
    • 17. März 2003 um 10:28

    das Teil gibt es erst zum Ende des Jahres, also macht es keinen Sinn, jetzt über dessen vorhandene oder nichtvorhandene Qualitäten zu diskutieren.
    Zum Thema Stromaufnahme: ich glaube nicht, dass dieser Amp mehr als 2-3 KW echte Dauerleistung liefern wird (ganz im Gegensatz zur 9.0 oder 10001, das sind nämlich wahre Schweißgeräte), was ja auch überhaupt nicht erforderlich ist (Crestfaktor 6dB = 10kW peak / 2,5kW Dauer).
    Über einen 16er C-Automaten oder eine 16A Schmelzsicherung lassen sich mit entsprechender Überwachung locker Peaks von bis zu 40 A ziehen, das ergibt dann immerhin 9,2kW. Über das Netzteil und die entsprechende Zeitkonstante könnten daraus eventuell schon 2x5kW Audio-Peakleitung (ausreichend z.B. für einen Bassdrumschlag) generiert werden. Rein theoretisch dürften ja 2 Digam7000 mit "14kW" auch nicht an einer Schuko-Dose laufen, das tun sie aber selbst im 2 Ohm Vollastbetrieb völlig problemlos :o
    Also warten wirs einfach ab (vielleicht bekommt der Amp ja auch einen 16A 5pol. oder 32A 3pol. CEE Stecker verpasst).
    In Bezug auf die geplante Schaltungstechnik und Klangqualität spricht der Vertrieb jedenfalls von der "dritten Generation".
    Ob dem auch so sein wird werden wir (hoffentlich) nächstes Jahr um diese Zeit wissen....
    P.S. Brain: wenn mich was nicht vom Hocker reißt, dann Palmer Endstufen :lol:
    Ich nehm' lieber 2 Digam 7000 untern Arm, schließ daran 4 ESXe an und mach damit R'n'R' Open-Airs bis zu 2000 Besuchern mit völlig zufriedenstellenden Tiefbasseigenschaften aus einem 16er Schuko, und zwar mit gleichbleibender Qualität, egal ob direkt vom Generator oder über 100m Zuleitung gespeißt :wink:

  • Horngeladen?!?

    • Claudi
    • 17. März 2003 um 10:00
    Zitat von "ikli"

    Guten Morgen
    sage ich doch wenn du beides kombinierst!!! Horn ist nür bei High/Mid Lautsprechern anzutreffen!
    Spaß bei seite, weder Horngeladen oder Bassreflex machen mich wirklich glücklich!
    Schau dich bei http://www.Fohhn.de um!
    Die haben ein paar gute Bassboxen entwickelt!! Nicht nur BR! Und von Horngeladen ist bei denen kein Thema!
    Ciao

    ach ja die Nummer mit 2 hintereinandergeschalteten Resonatoren hatten wir doch schon (B3, XL-Bin etc...)
    Ja, ich steh auf Bassreflex, aber ein Resonator reicht mir. Diese Serienresonatorenkonstrukte sind mir dann doch zu eintönig, vom Ausschwingverhalten reden wir besser erst gar nicht...

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Claudi
    • 15. März 2003 um 20:20

    bitte vergiss dB Angaben bei Basschassis !
    Wen interessiert da bitte die Efficiency oberhalb 500Hz ??
    Hol Dir die in Frage kommenden Chassis, bau sie ein, gib Feuer drauf und hör Dir's an.
    Das Langhubchassis klingt bei Vollgas vielleicht noch brauchbar, das andere eher furchtbar.....

  • Unterschied zwischen einen Lanhubchassis und Kurzhubchassis

    • Claudi
    • 15. März 2003 um 20:20

    bitte vergiss dB Angaben bei Basschassis !
    Wen interessiert da bitte die Efficiency oberhalb 500Hz ??
    Hol Dir die in Frage kommenden Chassis, bau sie ein, gib Feuer drauf und hör Dir's an.
    Das Langhubchassis klingt bei Vollgas vielleicht noch brauchbar, das andere eher furchtbar.....

  • d&b audio C7 Sub

    • Claudi
    • 15. März 2003 um 20:13

    ein PHL custom

  • Concert Audio

    • Claudi
    • 15. März 2003 um 20:07

    ja, die website ist wirklich (noch nicht ?) der Hit, dafür ist der Katalog doch ganz hübsch anzusehen, oder ?
    Aber, das sagt glaub beides rein gar nix über die Qualität oder den Sound der CA Systeme aus, das sollten sich genau die Leute die hier auf der anderen Seite ständig über Markengehabe, Branding und Marketing im Allgemeinen ablästern mal wieder ins Köpfchen zurück holen.
    Na ja, aber schöne Bilder und Texte üben doch einfach immer wieder ihren unwiderstehlichen Reiz aus.....

    TBF: ..."für universelle Anwendungen gedacht". Ich denke, mit "nicht universellen Systemen" kann kein "Verleiher" der Welt wirklich Geld verdienen. Ich kenne jedenfalls keinen, der für JEDEN Anwendungsfall mit dem zu 100% optimalen und absolut kompromißlosen Beschallungssystem auffahren kann....
    Genau aus dem Grund baut CA warscheinlich auch (noch?) keine Hornbässe, die sind nämlich ganz sicher weniger "universell" als vernünftig abgestimmte Reflexkisten.
    Jedenfalls hab ich in den letzten 15 Jahren noch kein einziges Basshorn in den Fingern gehabt, auf das die Bezeichnung "universell einsetzbar" auch nur im geringsten zugetroffen hätte.
    Von guten Reflexbässen kann man das doch schon eher behaupten.....

  • d&b M12

    • Claudi
    • 14. März 2003 um 14:20

    ja jetzt fällt mir dazu auch was ein. Die Boxen hatten beidseitig 45° Gehäusewinkel und waren meines Wissens mit JBL 2206 und 2425 bestückt und liefen passiv ohne Controller, zumindest hieß es das damals. Hatten Akustikschaum über die Seitenkanten herumgezogen und wurden damals als Art Geheimtip gehandelt. Ein gewisser HCL (Hans-Christoph-Link) hat die immer angeschleppt aber keine Ahnung ob das wirklich d&b Kisten waren, oder ob der das nur behauptet hat.
    War damals aber noch nicht so in der Materie, dass ich was zum Sound sagen könnte.
    Vielleicht waren das ja tatsächlich die 1220 Vorgänger, mal den Vier von d&b fragen, der weiß das bestimmt......

  • Forumsbericht ist fertig!

    • Claudi
    • 13. März 2003 um 16:02

    ja wirklich nett der Bericht, Kompliment.
    Dass der ESX beim Vergleich "versagt" hat könnte eventuell mit an der Aufstellung am Rand der PA-Stacks direkt neben der B5 Zeile liegen. Vielleicht haben die irgendwie als undefinierte gegenphasige "Passivmembrane" mitgearbeitet.
    Aus meiner Erfahrung ist der Vergleich von verschiedenen Bässen in einem Raum dicht nebeneinander gepackt eigentlich fast nicht möglich, weil die Membranen der gerade nicht betriebenen Subs immer irgendwie mitschwingen. Auch die Position der Subs im Raum beeintächtigt das Übertragungsverhalten natürlich extrem.
    Deshalb Bässe am besten auf einem großen Platz im Freien ohne Grenzflächen (außer dem Boden natürlich) und mit mindestens 2m Abstand zwischen den einzelnen Systemen vergleichen.
    Auf jeden Fall nochmal Kompliment für die prinzipielle Durchführung einer solchen Aktion....

  • MusicaNova 3-wege-TOP 114/146dB bei 98 kg kennt die jemant ?

    • Claudi
    • 10. März 2003 um 14:31

    naja, immerhin haben die Jungs gemerkt, dass die Bändchen außer Interferenzen nix bringen und sie deshalb weggelassen. Das Ursprungsteil wurde ja mal im PP getestet.
    Auf der ML-Homepage habe ich nur nen Link zum PP und von dort wieder nen Link zurück zu ML gefunden, Messergebnisse Fehlanzeige. Damals war das Teil auch noch in einem Gehäuse untergebracht und mit weiteren vier 15ern im LF bestückt.
    Wie auch immer, Facts sind der BMS auf dem 60° Kugelwellenhorn und zwei (vermutlich) RCF 12er auf dem großen Lowmid-Horn.
    Die überdimensionale Größe des Systems verleiht diesem deshalb trotzdem nicht mehr Mittelhochton-Schalldruck als einem konventionellen 2x12"/2" Horntop, lediglich mehr Lowmid Efficiency und ein besseres Richtverhalten. Ich denke in Bezug auf den MF/HF-SPLmax dürfte der Unterschied zum Director / EF6 oder Coda Triax nicht mehr als 3 dB betragen (muss mal den Testbericht rauskramen).
    Die Aussage ein MN macht 4 HLA Tops platt ist ja wohl lächerlich :lol:
    Das HLA ist zwar nicht sonderlich effizient aber so leise ist es nun auch wieder nicht....
    P.S. was will ich in der Vertikalen mit 60 Grad ????
    Die Decke beschallen ????

  • AD

    • Claudi
    • 10. März 2003 um 14:01

    wenn das der Stand in Halle 9.2 war, war ich kurz dort, hab aber keine Spanier gesehen, vielmehr lauter junge Deutsche und hab mich deshalb auch schon gefragt, ob das überhaupt noch was mit der ursprünglichen spanischen Company Audience Delight zu tun hat.
    Das neue, offene 12/2er "Horntop" kann man glaub weniger als solches bezeichnen, jedenfalls halte ich das Horndesign für eher peinlich, das kann nicht wirklich funktionieren, für mich jedenfalls ist ein solches Produkt nicht nachvollziehbar.
    Die Kisten die ich kurz in etwas höherer Zimmerlautstärke gehört habe, fand ich auch nicht sonderlich prickelnd :-?
    Ansonsten ist das Gewicht des Neo 2x10er Tops schon recht nett :) aber der Output für die Bestückung und Coverage leider wiederum weniger spektakulär...

  • Nexo Geo T + CD 18

    • Claudi
    • 9. März 2003 um 18:00

    ich hab mir das Geo T in der Jahrhunderthalle angehört. Da hingen 16 Geo Ts und standen 6 CD 18s je Seite, gepowert von einem ganzen Haufen Camco Vortex6.
    Das System klang erwartungsgemäß erst mal sehr gut. Die horizontale Coverage ist ebenfalls sehr sauber und viel gleichmäßiger als bei allen anderen Systemen die ich bis jetzt gehört hab, vor allem sie ist spiegelymmetrisch (ist prinzipbedingt auch vollkommen logisch). Die 0° Achse hört man aber pegelmäßig immer noch raus.
    Die Demo war sehr professionell, mit Powerpoint Präsentation und Erklärung der verschiedenen Entwicklungsstufen und Zielsetzungen von Seiten der Entwickler und Anwender (SSE).
    Nexo hat schon richtig Know-How und Geld und mit dem Geo-T wollen die ganz nach vorne.
    Die anschließende Behörung war sehr nett. Angefangen mit Akustischen Instrumenten und Vocals sowie Klassik bis hin zu "Queensryche".
    Die Halle (rund) war akustisch auch ziemlich optimal für das System, jedenfalls hatte man am FoH-Platz (in ca 40m) das Gefühl, einen High-End-Kopfhörer aufzuhaben was bei mir zeitweise echt eine Gänsehaut hervorgerufen hat :)
    Direkt unter den Bananen war es echt beindruckend ruhig, auch hinter den Arrays und auf der Bühne war es schon erstaunlich leise. Die vohergesagte Dämpfung der Subs von mehr als 12 dB von vorne nach hinten konnte ich so nicht ganz nachvollziehen, komisch war, dass genau in der Bühnenmitte keinerlei Bass zu vernehmen war (dachte zuerst an einen Phasendreher, aber vorne raus war war das Bassverhalten "normal"). Die Bässe klangen (für Bandpässe) erstaunlich präzise und tief und das Gesamtsystem hatte Headroom ohne Ende.
    Einzig negativ ist mir die zunehmende Höhendämfung in den hinteren oberen Rängen aufgefallen, was vielleicht durch einen entsprechenden HF-Boost in den oberen Boxen hätte ausgeglichen werden können.
    Alles in Allem ist das Geo T momentan sicherlich das "State of the Art" Line-Array und ich würde mich glaub in den Arsch beißen, wenn ich erst M3D oder Vertec gekauft hätte. Der Preis ist natürlich entsprechend... :D

  • EAW Baby linearray 730

    • Claudi
    • 9. März 2003 um 17:26
    Zitat von "Paul"

    @ test
    Das KF 730 ist ja leider nur als Prototyp auf der Messe aber wenn es da ist, sollte man es sich mal direkt anhören. Alles andere ist nur graue Therorie.

    hoffentlich war das auf der Messe nur ein Prototyp :roll:
    denn wenn das so bleibt, dann ist es vollkommen peinlich:
    2 Einzolltreiber in 15cm Abstand übereinander ohne jegliche Schallführung zur Erzeugung einer kohärenten Wellenfront.
    Da muss ich mein anfängliches Statement sofort zurückziehen und mich fragen, ob sich Ken Forsythe nun endgültig zur Ruhe gesetzt hat und fortan irgendwelche Jungs rumbasteln lässt, denn das wird so garantiert nie funktionieren......
    Auch bassmäßig hätte ich was anderes erwartet (ein um 90° gedrehter Dipol-Sub hinter dem Array mit entsprechender Ansteuerung zur Erzeugung einer vernünftigen Richtwirkung).
    Da hat Outline mit seinem Butterfly wesentlich mehr begriffen.....

  • Woher nehmen Digital-Amps ihre Power

    • Claudi
    • 4. März 2003 um 09:32
    Zitat von "Steff"

    Ich hab mir auf der Musikmesse in Frankfurt so eine Digam-Endstufe
    angeschaut. Die Stromversorgung der 5000er und der 7000er
    läuft über zwei Phasen.

    was für ein Blödsinn :evil:
    nochmal für alle: die Digams sind Verstärker zur Musikreproduktion (Crestfaktor 10 !!!) und nicht zum schweißen.
    Die Digam 7000 macht nicht mehr als 500 W Sinus für maximal eine Minute, aber das reicht in 98 % der Fälle auch vollkommen aus (denn kein Lautsprecher der Welt würde dauerhaft mehr aushalten).
    Dafür kann der Amp durchaus kurzfristige Leistungsspitzen von 3,5 kW an 2 Ohm abgeben, die natürlich nicht 1 zu 1 aus dem Netz geholt werden. Praktisch ist es völlig unproblematisch zwei Digam 7000 selbst an 2 Ohm Last und unter Vollaussteuerung aus einer Schuko Steckdose zu betreiben.

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