Hallo,
das W8 ist im Lowmid im Vergleich zu dem Highmid "überbestückt". Deshalb wurde das W8C nachgeschoben und hat sich auch letztendlich durchgesetzt, will heißen der 6,5er Highmid kommt gegen die 2 12er überhaupt nicht an, wodurch sich das System selbst begrenzt.
Du schleppst also bei 4 Stacks ganze 4 12er und ne Menge Holz (Volumen/Gewicht) umsonst mit.
Hatte das W8C bei Toto gehört, das war schon fast eine Zumutung
Danach habe ich selbst eine Coverband darauf gemischt. Auch da fand ich es überhaupt nicht prickelnd.
Mir geht das System im Mittelhochton viel zu wenig nach vorne. Der 6,5er macht zwar recht wenig THD kann meiner Meinung aber prinzpiell einfach 6dB zu wenig SPLmax. Nix für richtig Rock`n Roll.
Weiteres Problem: 3Wege in 3 völlig unterschiedlich tiefen Hörnern
->Abstrahlverhalten
Die Bässe hatte ich noch nie, bin aber eh kein so ein Fan von Hornbässen im Allgemeinen.
Also ich würde da lieber hoarnloaded 2x12/2" Tops + 2x18 BR-Sub à la Director / Evolution bevorzugen.
Das geht richtig nach vorne, hammerlaut wenns sein muss und strahlt unereicht sauber ab...
Beiträge von Claudi
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na, da bin ich auch mal gespannt, ob es da eine "objektive" Analyse / Ergebnis gibt, oder ob schlussendlich dann doch wieder jeder "sein Zeug" ultimativ am besten findet.
Als Pult würde ich mind. Midas Venice oder XL88 empfehlen, schließlich wollt Ihr doch die PAs anhören und die Auflösung nicht schon im Pult "beschneiden", oder? -
für alle "Kranken" in diesem Thread:
Der SPLmax im Bassbereich lässt sich recht einfach vorherbestimmen:
Eff von einer Box an der gewünschten Frequenz + P (1000W = +30dB)
jede Verdoppelung der Speakermenge und Ampleistung bringt weitere +6dB (kohärente Kopplung vorausgesetzt, ist im Bassbereich ja im Normalfall gegeben, außer man baut Phasendreher ein). Irgendwann nimmt natürlich der "Pappenkollaps" zu und die Powerkompression muss man auch noch abziehen.
Am Beispiel des MD218 könnte das wie folgt aussehen:
Eff@68Hz = 104dB+2000W-Powerkomp.=135dB
Das Ganze mal 8 und die 150dB Marke bei 68Hz in 1m müsste überschritten sein...
P.S.: da die 104dB gemessene Freifeld Eff ist müsste das ganze bei auf dem Boden platzierten Subs nochmal 4-6dB mehr bringen.... -
Zitat von "Wurst Werner"
Hm... 3000 Leute, wär das nix für'n ein kleines Line Array??? Geringerer Pegelverlust in der Distanz, vielleicht kommt man dann auch ohne Delay Lines aus... Was meint Ihr?
Gruss
WWLine-Array in schmalen langen Zelt?
wenn dann mono mittig im Gibel und mind 5m Araylänge ->unmöglich
Anforderungen:
1. das System muss einen hohen Direktivitätsindex aufweisen
2. das System darf horizontal maximal 60 Grad abstrahlen, da sonst heftigste Reflexionen von den Seitenwänden !!
3. das System muss möglichst hoch über den people und gleichzeitig möglichst weit weg vom Zeltdach platziert sein (nix für lange Lines und kurze funzen nicht)Mein Lösungsvorschlag:
horngeladene Tops in der Front (1x60 oder 2x30 Grad je Seite)
erstes Delay nach spätestens 25m, zweites nach weiteren 12 bis 15m90° Systeme (also auch fast alle Line-Arrays) eignen sich nun mal vorrangig für quadratische Beschallungsflächen, das ist einfachste Geometrie...
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im C4 ist der DE75 (DE750 mit kurzem Throat aber auch 2")
im C7 der DE700 (DE750/75 als 1,5")
in der F1 den 2445
in der F2 früher 2445 dann 2446 und Ringstrahler raus
in der 1220 früher TAD heute keine Ahnung
in der C6 meines Wissens auch DE75
in der E3 den DE16
MAXe Custom B&C Coax mit Spule aus DE75/700/750 -
Zitat von "rockline"
Tjaja, der einmalige Radialphaseplug, ohne den nun auch wirklich nichts gehen würde. Das muß einem dann schon 8k wert sein. Das auf diesen Superplug noch niemand sonst gekommen ist?? Schon seltsam, aber Marketingmenschen sind clever, und schon ist eine 3 Wege Box das Nonplusultra.
Ich gebe hier auf, ist mir eh egal über EAW zu debatieren. Das einzig überzeugende von denen ist eben das 750 und 850, alles andere überteuert und völlig unübersichtliches Programmangebot.
Stefanlangsam komm ich mir hier echt wie der EAW Verteidiger vor, dabei hab ich mit denen überhaupt nichts am Hut :-? (außer der Vertretung mancher derer Philosophien und außerdem arbeite ich gern auf den genannten Systemen)
Ich gebe viel auf Ken und auf den jungen Entwickler, der maßgeblich den Radial-Phaseplug und die ganzen VA4 Systeme entwicklet hat, weil die Juns einfach wissen was sie tun. Der Phaseplug ist mit Sicherheit kein vom Marketing generiertes Tool, sondern das Tool wurde hinterher zum Wunderwerkzeug aufgeblasen. Trotzallem gibt es auch von EAW einen Haufen unbrauchbaren Schrott, aber das 650z, das 750, das 760 und das 850/853 gehören mit Sicherheit nicht dazu. Ich habe jedenfalls das Mid-Horn des 750 schon gemessen, und zwar mit UND ohne Phaseplug und somit weiß ich was das Ding ausmacht.....
So und jetzt können wir das Thema glaub auch gut sein lassen.
Ergebnis des Threads:
Platz 1: Evolution
Platz 2: Director
Platz 3: 650z
Platz 4: MPA + Lowmidunterstützung
einverstanden ??
Gute Nacht und schöne Träume :wink: -
Zitat von "Sound-Klinik"
Theoretisch ist eine integrierte Lösung sicher eine gute Idee - wenn sie denn konsequent umgesetzt wird. Diese Konsequenz scheint aber nur bei hochpreisigen Systemen verwirklicht worden sein.
was gehört alles zu der Konsequenz ?
was ist unverzichtbar ?
was darf ein konsequentes System kosten ?Strengt Euch mal an :roll: !
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Zitat von "Wolfgang"
tthorsten schrieb:
Die Messungen sind doch gut?! schon unentzerrt genau der frequenzgang, den man sich sonst mühselig hinequen muß, dann das Verzerrungsverhalten, die homogene Abstrahlung-- ich kann da (naja außer dem Chebychev- Bass) nix erkennen, was unpaletti wäre!
Mei, und die Lamentiererei da in den Hefteln- das ist doch immer wieder bei allen Boxen das selbe.wie so oft liegen die Probleme des Cobra auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, man muss schon etwas tiefer in die Messungen (nicht ins Glas) schauen.
Leute, wen interessiert denn der Frequenzgang eines Beschallungssystemes???? (den Einen gibt es eh nicht). Man nehme einen 366 mit seinen 40 oder 50 Para-EQs, ein brauchbares Messystem und 2 Stunden Fummelei und der Frequenzgang jeder 15"/Piezo Trötbox ist mit +/- 0,5dB wie vom Lineal glatt gezogen.
OK, das Cobra Top ist auch passiv ohne aktive Vorfilterung recht linear, aber das sagt doch immer noch gar nichts über die Phasenkohärenz der einzelnen Wege zueinander aus und da liegt das Problem beim Cobra.
In der Gruppenlaufzeitmessung gibt es (trotz der groben Skalierung) im Bereich zwischen 400 und 800Hz bedeutende Auffälligkeiten.
Hier liegt der Hauptgrund, warum das System kein Snare- und Gitarrenbrett ins Gesicht transportieren kann: LF und MF sind in wichtigen Bereichen größer 90° disaligned und SUBTRAHIEREN sich dabei !!!!!
Zudem, eine nur 10cm breite Schallzeile ohne weitere seitliche Schallführung strahlt nun mal alle Frequenzen unterhalb 2kHz in der Horizontalen nahezu kugelförmig ab (deshalb muss man ja auch entsprechend Schlitze ins Gehäuse einlassen um den ungewollt rückwärtig in Gehäuse emitierten Schall unschädlich zu machen). Da ist es auch nur logisch, dass es nicht koppelt wenn ich mit dem Mikro vor die PA laufe: ist ja in den Mitten auf Achse nahezu nicht lauter als bei +/-90 Grad :lol: und ein 100 Grad HF-Horn war noch nie koppelanfällig. "Hornloaded SPL", einfach lächerlich.....
Das mit dem verzerrungsarmen Sound glaub ich ja, und das Ding mag ja in gewissen Umgebungsparametern auch nicht schlecht klingen, aber in meinen Augen ist es halt ein weiteres (diesmal auch teures) Tanzmucker-PA (das Neueste und Beste, das alle Probleme löst, die Unfähigkeit der Mucker inklusive
)
Respekt vor der Leistung, so ein Projekt ernsthaft durchzuziehen und dann auch noch (wenn auch nur kurzfristig) erfolgreich zu verkaufen. Sowas kann sich nur Dynacord leisten..... -
[quote="Wurst WernerBeiseweh: Es gibt jetzt neue Bässe für die Cobra, vielleicht hat ja der Artikel ein wenig >gehilft<. Optisch sehen die wie die bekannten F18 aus der XA Serie, nur mit angepasstem Gehäuse für die Cobra. Ob das jetzt wirklich ein großer Schritt nach vorne ist :-? ???[/quote]
jaja, die Versuche zu retten was noch zu retten ist (siehe R-Serie)
nur leider werden die Mitten dadurch keinen Deut besser und somit die BASIS eines PA-Systems nicht im geringsten gestärkt.
Sorry wenn ich es mal so krass ausdrücke, aber dem Cobra war doch, wie so vielen anderen Systemen auch, schon bei dessen Entwicklung der baldige Untergang eingepflanzt :roll: -
Zitat von "Wellenfront"
Hi
MPA RULEZ!
Da ist der EV 10M und der Ndym 1 von EV drin
Best Midrange Horndesign ever!
I like it..na ja, nicht schlecht :-? Vorkammer+Phaseplug bis zum Spalt ist ein simples (aber gut funktionierendes) geometrisches Design à la JBL Schlitzstrahler / V-Dosc-HF-Waveformer ->von jedem Punkt der Membran bis zum Spalt dieselbe Wegstrecke (gute Grundlage für ein Line-Array :wink: ).
Das Horndesign (CD) ist nicht so nach meinem Geschmack, trotzdem insgesamt ab ca. 200 Hz eine gute Box (wenn auch mit 90° für die meisten Fälle nicht praxisgerecht). Was beim MPA-System ganz klar vollkommen vernachlässigt wurde ist der Bereich von 80 bis 200Hz (völlig unbefriedigend
). Somit aus dem Wettbewerb rausgeflogen....zu Rockline`s Aussage über den EAW Radial Phaseplug kann ich nur den Kopf schütteln -> nix begriffen. Man sollte einfach nicht Dinge behaupten die man selbst nicht erfahren hat (er hat das 650z noch nicht mal gehört!)
Bezüglich Preise sollten die Leute hier mal den Taschenrechner in die Hand nehmen. Ich denke EAW hat mit das teuerste Know-How überhaupt in der Branche, denn nicht jeder Audio-Lautsprecher-Krack ist so blöd wie wir hier alle, die das ganze für Low oder aus Spaß an der Freude betreiben. Und schlußendlich ist das Marketing (worauf hier ja alle fluchen, aber sich gleichzeitig an den Homepages und den Hochglanzprospekten aufgeilen) auch nicht von Pappe.
Überall arbeiten Menschen und diese müssen von irgendwas leben !!
Je mehr Menschen desto mehr Kosten...P.S.: ich denke, dass der beste Midrange (200 bis 1K5) momentan der Adamson M200 ist (hab ihn aber zu meiner Schande noch nie gehört, also nur Theorie), der Aufbau und die Messwerte sprechen jedenfalls dafür :-?
P.S.2: ich würde mir trotzdem weder das 650 noch Adamson kaufen aber eher aus Prinzip weil ich mit Amis keine Geschäfte machen muss (geh lieber dort in Urlaub hin und bin froh wenn ich wieder in good old Germany bin)....
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Zitat von "Jens Droessler"
@ Claudi: Du sagst, der 10er erreicht 112dB. Allerdings gibt EAW selber 109dB an und EAW übertreibt es eigentlich immer ein wenig, was auch die Tests im PP zeigen.
ich war etwas vorlaut :oops: , die 112 hab ich nicht gemessen sondern in Bezug auf das 750 (knapp 115 bei 1kHz PP-Messung) und auf meinen Höreindruck im Direktvergleich mit EF6 zurückgeschätzt -> das EF6 geht (bei doppelter Leistung) ca. 4-5 dB lauter als das 650. Daraus habe ich dem 650-Mitteltöner mind. 1 bis 2 dB mehr Eff als dem EF6 zugesprochen um so auch meinen Respekt vor diesem MF-Konstrukt ausdrücken.
Was den 15er anbelangt, hast Du übrigens recht, dass der nicht horngeladen ist und im Single Betrieb mit dem MF nicht mit kommt. Dadurch kippt der Sound bei entsprechend Power und die Box wird dann ziemlich quäkig.
Alles in Allem betrachtet sehe ich deshalb auch eine gute Doppel12+1,4" Lösung auf jeden Fall als den besten Kompromiss und würde dieses Konzept schon aufgrund der geringeren Ampkosten bevorzugen. -
Zitat von "Wellenfront"
Adamson M200..........
UppZ,..der Claudi weiß was Wellenfrontler mögen:-)
PS:Aber bitte nicht den B318...Absolut ! Und ich muss gestehen, die Themen "Kurzhorn-Kickbässe im Rudel" und "URPS" erwecken bei mir nach mehrjähriger Horn-Knöck-Abstinez und trotz meiner Lochboxen-Vorliebe zunehmendes Interesse....
Hab vor kurzem meinen 18 Jahre alten "Grundig Particenter 2000" wieder in Betrieb gesetzt und war baff erstaunt über den Bass- und Mitten-Sound der mit 10cm Chassis bestückten geschlossenen Mini-Boxen wie auch über die Hochtonauflösung des 2cm Hochton-Pappkonus-LS :-? -
Morgääääähn, ich schon wieder :roll:
zuerst mal: Prinzipiell bin ich ein Freund von guten PA-Systemen (egal welche Marke) und ich hab in den letzten 15 Jahren schon ziemlich viel in den Fingern gehabt bzw. selbst darauf gemischt.Zitat von "rockline"Da finde ich die kompromisslos geladenen beiden 12" + 1,4" der Director allemal besser als den Mix aus 15/10/2"! Und du hast doch selber schon geschrieben, dass das Director wohl lauter ist.Der verlorene 10er hinter seinem Holzbrettchenhorn doch wohl kaum, und was soll der 15" zur Sprachverständlichkeit beitragen? Nun ja...
Leider voll ins Fettnäpfchen: der "verlorene 10er hinter seinem Holzbrettchenhorn" ist eines der besten MF-Konstrukten am Markt (neben Commy M4 und Adamson M200 -> siehe PP 3/97). Der eh schon laute 10er mit 75er Spule wird mit dem neuen Radial Phaseplug und dem Expo-Horn auf über 112dB Eff@1kHz aufgeladen und klingt so was von sauber, dynamisch und perlig, das muss man erst mal gehört bzw. darauf gearbeitet haben. Die Box "spritzt" einem alles Percusssive (Congas, Snare) wie auch die Vocals regelrecht ins Gesicht was schon mal Kommentare von erschrockenen Kontrahenten à la: "die Box klingt mir viel zu direkt" hervorbringt.
Den (sehr gut gelungenen) Kompromiss gehen hier doch GAE/CA ein, im Ansatz ist aber das 3-Weg-Design kompromissloser, abgesehen natürlich vom Abstrahlverhalten->deshalb Gesamtbetrachtung!!Zitat von "blitzfritz"Hi rockline, redest Du eigentlich von der alten KF650e Serie (mit 2") oder doch schon von der neuen KF650z (mit 1,4")?
Ist nämlich ein ziemlicher Unterschied zwischen den beiden Modellen...
An tthorsten:
Eigentlich sollte die KF650z mindestens so viel Pegel machen wie das Director Top - ist ja außerdem auch komplett horngeladen.wir reden ausschließlich von der 650z (die heißt nicht umsonst so). Nach der KF600 (mit RCF 1Zöller, gruselig) kam die 650isR dann die "e" und jetzt die "z". Die isR / e-Version klingt nur im triamped Betrieb brauchbar, das 2"Horn ist zu klein und der DE75 wird schnell ultranervig wenn es lauter wird (auf der Box habe ich dutzende Jobs im Biamped Mode gemacht, AUA. Dann hat die Band auf EF6 gewechselt :lol: ).
Außerdem hatten die noch den alten (auch nicht ganz schlechten) "Standard Phaseplug" und den RCF 10/750 (wie auch das KF850). Die "z" hat ein gut gelungenes 1,4" Horn und -wenn mich mein Höreindruck nicht täuscht- den RCF ND3030 drauf.
Zum Thema Pegel: die 650 kann nicht den Pegel eines Director/EF6 machen, das ist doch ein völlig simples Rechenexempel: Eff+P=SPLmaxSo wie ich das hier sehe, wäre glaub ein offizieller Hörvergleich der entsprechenden Anlagen in einer Halle mal ganz interessant und einige Leute würden vermutlich so reagieren: :o
Aber um es nochmal zu sagen: prinzipiell jedem das was ihm gefällt... -
Schon wieder ich, sorry kann es einfach nicht lassen manche Aussagen zu kommentieren, bitte nicht böse werden :oops:
Zitat von "rockline"Im Vergleich zum Director würde ich mir nie ein EAW 650 kaufen, auch wenn das als Fullrangekiste sicherlich besser ist. Aber mit einem System dieser Preisklasse brauche ich keine Fullrangegeschichten zu machen.
Dann doch lieber Director und somit denn auch richtig geil!Ich glaube Du hast noch nie ne 650z gegen ein Director gehört, denn sonst würdest Du hier anders schreiben :wink:
Wenn ich die Fullrangetauglichkeit in dieser Klasse nicht brauche, in welcher denn bitte dann??
Große Betriebsversammlung, Open Air Demo or whatether Sprache bis 8000 Leute: 2x 650 / EF6 an Genie hängen und glücklichsein !Zitat von "rockline"Das KF750 habe ich bisher immer nur mit 1 downfill und 2 farfills plus Sub als Doppelstack pro Seite erlebt. Das war dann aber richtig gut, wie das nun einzeln kommt weiß ich nicht.
Das 750 ist ein 30° Longthrow-System und für Arrays konzipiert, hat somit nichts in diesem Thread zu suchen. Außerdem klingt das 650z als Singlebox triamped um Klassen besser (weniger aggressiv, höher auflösend).
Zitat von "rockline"Übrigens, gegenüber CA ist der Vorteil des Directors ganz klar der Bekanntheitsgrad. Kaum ein Gasttechniker wird sagen wollen, dass er das nicht kenne. Somit ist man da eigentlich sehr Riderfest. Bei CA könnte ich beispielsweise nicht wissen, was mich da erwartet. Ich kenne das System nur aus einem PP Bericht und vom tthorsten hier aus dem Forum. Ich hätte aber keine Bedenken bezüglich der Tauglichkeit der Sachen. Aber wer kennt es noch ? (außer einige Spezis)
Manche Firmen sollten mehr ihr Know-How verkaufen und sich das Vertrauen iher Kunden erarbeiten bzw. sichern als auf bekannte Marken zu setzen. Die meisten Kunden (vor allem die die Geld bezahlen) interessiert es nämlich überhaupt nicht was auf den schwarzen Kisten draufsteht. Außerdem:
1. Bekanntheitsgrad und Image können sich ändern
2. ein 2ter Verleiher nebenan kauft sich das gleiche Zeug und vermietet es für 20 % weniger. Was hält den Kunden dann noch? Warum sollte er das gleiche Material jetzt nicht dort billiger mieten?
3. Das Ergebnis einer Veranstaltung wird vielmehr vom Techniker als vom Lautsprechersystem beeinflusst. Und gerade bei den Techniker, die um ihre Schmach wissen (oder auch nicht), ist dann das PA schuld
Zitat von "rockline"Das Director scheint überhaupt das beste "laut und gut" System zu sein.
Bei KS und Coda habe ich durch eigene Erfahrungen mit den BMS Treibern so meine Bedenken in Bezug auf die Haltbarkeit der Schwingspulen bekommen. Wir haben in den vergangenen 3 Jahren 4 Spulen/Membranabrisse gehabt. Die Kleber halten nicht!
Beim B&C DE700/900 kenne ich das in 10 Jahren noch nicht mal!ich kenne es, ich habe schon viele "aufgelöste" 700/750er Schwingspulen aus 850 und PS15 rausgeholt, Fehler: ungenügende Klebung zwischen Spulenträger und Membran
Zitat von "rockline"
Was bleibt dann noch? Syrincs MPA -gut und selten, JBL HLA - teuer und nur für wirklich große Sachen, gleiches gilt für AD Neo - gut durchdacht und guter Sound, aber bedingt durch enges Abstrahlverhalten nur in größeren Arrays anzuwenden, Nexo Alpha - katastrophales Design und sehr teuer, ..........ich komme wieder beim Director aus. Da hab ich alles für den Allroundbeschaller, vom Festzelt bis zur geflogenen Stadtfest PA!
Stefan
Beim Evolution hab ich daselbe
+ Fullrange
+ weniger Gewicht
+ weniger Volumen
+ Fliegesystem in der Box
+ mehr Tiefbass
+ weniger bezahlen
Aber das reicht jetzt, sonst werde ich etwa noch attakiert, ich würde hier Werbung machen :oops: -
Zitat von "blitzfritz"
Hi,
zwei MA3600 an 4 Ohm an einem Schuko-Kreis sind wohl gerade ein bißchen zu viel, oder?
An 8Ohm sollte es sich ja gerade noch ausgehen...
Und eine MA5002 an zwei Ohm an einem Schuko-Kreis - ok oder nicht?
Sorry, aber kann mir einer von Euch Physik Genies bitte ein bißchen auf die Sprünge helfen?Bin kein Physik Genie aber einfacher Praktiker. Haben mal die Stromaufnahme einer EAW PA mit alles in allem so an die 40 Amps gemischt 7001, 8001, 9001 und einigermaßen gleichmäßig auf 3 Phasen verteilt gemessen (Tops 4 Ohm, Suns 2Ohm belastet). Bei unerträglichem Pegel (von CD) und den meisten Amps im Limiter hängend waren es dann ganze 43 A durchnittliche Strombelastung je Phase, also insgesamt ca. 120 A für 40 Amps.
Wenn der Schuko also mit nem C-Automaten oder besser mit ner trägen Schmelzsicherung abgesichert ist, dürfte das inkl. Peaks bis 40A null Problem sein.... -
Hallo,
das mit den Mitten kenn ich! Das hab ich bis jetzt bei allen "kurzen" (kleiner 4m) Arrays die ich gehört hab so empfunden. Mir fehlt da immer der "Rightinyourface-Effekt" bei Vocals und Snare. Die Lowmid-Kontrolle ist eher bescheiden und bei schmalen Hallen kommen dann auch noch die Reflektionen der Seitenwände dazu. :cry:
Das Zeug klingt prinzipiell nicht schlecht aber irgendwie indirekt und somit für mich extrem anstrengend.
Ich bleibe dabei:
Bei den meisten Jobs in Deutschland fahre ich mit 2 bis 4 guten konventionellen horngeladenen Tops pro Seite besser.
Was ich mir gut vorstellen kann ist das d&b C3 Konzept wo die Horizontale skalierbar ist (naja mal hören wie es phased
).
Die besten Groß-PA-Sounds hab ich mit V-Dosc (9 pro Seite Supertramp) und Flashlight (Floyd) gehört. Da war es so, dass Du in 50m Entfernung vom PA gedacht hast, die Stimme steht direkt vor Dir und der Snare Hall ist 100m hinter der PA, echt 3D und einfach gigantisch... -
Zitat von "blitzfritz"
Welches der folgenden drei PA-Systeme würdet Ihr wirklich ausschließlich auf Grund des Sounds (Klang, Pegel,...) bevorzugen.
Ganz so "begrenzt" sollte man es nicht betrachten :-?
Tops:
In Bezug auf die Auflösung hat das 650z die Nase leicht vorne, allerdings halt nur genau auf der 0 Grad Achse (da 3 Wege und alle mit unterschiedlich tiefen Hörnern -> bei 30° off axis ist der Phasenversatz zwischen den einzelnen Wegen nicht zu verachten!! Übrigens auch beim Director ein Thema, da 2 getrennte Hörner mit unterschiedlicher Tiefe).
Pegelmäßig sind Director / EF6 klar im Vorteil (2x12" Mid, 110dB Sens+1kW= 140dB max.) 650z: 1x10" Mid 113dB Sens+250W=137dB max.
EF6 hat gegenüber Director weiter den Vorteil der tieferen unteren Grenzfrequenz und der damit verbundenen Fullrangetauglichkeit (wie auch 650z), außerdem kleiner, leichter und Flugsystem integriert.
Klanglich (wie auch messtechnisch) sind EF6 / Director ab 200 Hz (auf Achse) sehr ähnlich, die Gleichmäßigkeit off axis ist beim EF6 ausgeprägter.
Subs:
SB600 sind "kleine" BR-Doppel15er ohne Tiefbass aber dafür mit um so mehr Kick
Director Sub ist ein "kleiner" Doppel18er ebenfalls ziemlich "kickig"
ESX ist ein sehr lauter, großer "Infra" Sub, für manche Leute mit zuwenig "Töck" und einem Schuss zuviel "Sahne" (Blubb). Lecker
Das EAW ist jedenfalls das teuerste System das zudem 4-Weg aktiv zu betreiben ist und an SB600 brauchts mindestens 2 bis 3 je Top... -
Zitat von "tonzwerg"
Prinzipiell hätten aktive Wedges aber dieselben Vorteile wie aktive PA's, da müßte halt mal ein Konzept her.
Auf jeden Fall ein Kabel für Strom und NF !!
Vorschläge, Ideen, seid mal kreativ !!
Digitalsignal ins Netz reinmodulieren :-?
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Hallo,
ich glaub das Posting gehört eigentlich mehr ins Praxis-Forum :roll:
egal ! Ich kenne die Location nicht, würde aber prinzipiell eher nur 2 Tops je Seite nehmen und bei Bedarf auseinanderdrehen (müssten auch 110-120 Grad machbar sein), das macht mit Sicherheit weniger Probleme als mit 3 nebeneinander tightpacked (probiers halt aus)
Bässe in gleichen Abständen verteilt vor die Bühne, klar, ergibt eine gleichmäßige Wellenfront, sicher nicht verkehrt... -
ein kleiner Praxisbericht zum Thema Höhenentzerrung von PA-Systemen:
Ich erlebe es immer wieder, dass vermeintliche Tontechniker die PA mit ihren tollen überproduzierten und unnatürlich aufgefrischten CDs bis aufs letzte ganz toll aus-EQen und sich dann wundern wenn beim Live Mix dann alles wie aus der Mülltone klingt oder an jedem Pultkanal nachher der Höhenregler wieder auf 2-3 Uhr steht.
Oder habt Ihr alle Bob Clearmountains Mastering Tools (Exciter, Refresher und so Kram) beim Live-Gig dabei ???
Sorry, ich (und viele viele Profi-Techs glaub auch) kann mit solchen "angeblich höhenlastigen" PAs (EAW / CA ?) super arbeiten und ich bin kein Freund des agressiven Sounds....aber wie schon einmal gesagt:
1. alles Geschmackssache
2. viele Wege führen nach Rom :wink: