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  2. buzz

Beiträge von buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 9. April 2003 um 09:37

    Nachtrag PA-Peter
    IMHO sind sogenannte "EBERL-Steckvorrichtungen" gemeint, aber ob diese Stecker wirklich Verwendung finden, weiss ich nicht. Mir sind diese Teile bislang höchst selten in die Finger gekommen. Dies liegt wohl auch daran, dass nur wenige Scheinwerfer etc. wiklich mehr als 10A ziehen.

    Ich werde nochmals Kontakt zu meinem Gutachter aufnehmen und um Klärung bitten. Ich habe nämlich irgendwo gelesen, dass man Schukosteckverbinder mit max. 10A DC belasten darf, und mit 16A AC. Obwohl mir aus das irgendwie komisch vorkommt (Verwechslungsgefahr).

    Sobald ich mehr weiss, melde ich mich wieder.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 9. April 2003 um 09:07

    didi:
    Die zitierte Norm bezieht sich auf Bühnentechnik, war evtl. etwas undeutlich ausgedrückt. Die VDE 0100 gestattet Schukosteckverbinder bis 16A. Daher dachte ich bislang auch, dass man Schukosteckverbinder generell mit 16A belasten darf. Offensichtlichg gibt es jedoch einige einschränkende Normen, wozu die zitierte Norm wohl gehört. Es handelt sich IMHO jedoch nicht um eine VDE, sondern eine reine Bühnennorm. Und diese fordert, dass auf Bühnen für grössere Verbraucher als 10A andere Steckverbinder benutzt werden müssen.

    PA-Peter:
    Ich habe diese Normen leider auch nicht zu Hause rumliegen, aber ich werde mal sehen, ob ich Auszüge ergattern kann.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 8. April 2003 um 18:03

    @ All,
    so, mein Gutachter hat mir endlich sein Statement zukommen lassen.
    Vorneweggesagt, wie erwartet gibt es keine VDE, welche sich speziell mit solchen Adaptern auseinander setzt. Daher kann man nur auf annähernd passende Normen verweisen.
    Grundsätzlich ist es nicht VDE-konform, mehrere Leitungen durch eine Trichterverschraubung zu führen. Bei den Verschraubungen gibt es zwei Ausführungen: Einmal mit geschraubter Zugentlastungsschelle und einmal mit gepresstem Gummi (Herstellernamen: Ipon oder Skintop) als Zugentlastung
    Bei Bügelausführung können nicht alle Leitungen gleichmässig mit dem benötigten Kraftmoment gehalten werden, ohne einzelne Leitungen zu beschädigen. Bei der Ausführung mit gepresstem Gummi darf auch nur eine Leitung durchgeführt werden. Falls Gummis mit mehreren Löchern verwendet werden, so kann der Gummi nicht die Aufgabe als Zugentlastung erfüllen, sondern kann allenfalls dem Feuchtigkeitsschutz dienen.
    Wenn eine VDE-konforme Lösung gesucht wird, müssen Boxen verwendet werden, welche mit Einbausteckdosen ausgerüstet sind. Daran kann dann entweder direkt ein Hartingstecker angebaut sein, oder ein Stück Multicoreleitung mit Hartingstecker.
    Desweiteren sei darauf hingewiesen, dass laut DIN VDE 0108-2 (1989-10) in Abschnitt 5.2.7.3 festgelegt ist, dass Schukosteckverbinder nur bis 10A belastet werden dürfen. Für Verbraucher mit einer Leistung von 10-63A müssen Bühnensteckvorrichtungen nach DIN 56903 und DIN 56906 vorgesehen werden.

    Ich hoffe, mit dieser Information ein Wenig Licht in die Diskussion gebracht zu haben.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Beamer fliegen

    • buzz
    • 8. April 2003 um 17:25

    Hi Christoph,
    schreib' doch einfach mal den Hersteller an, ob es eine geprüfte Deckenbefestigung gibt. Selbstbau in allen Ehren, aber wenn das Teil mal 'runterkommt bist DU der gelackmeierte.

    Gruss aus Nürnebrg,

    Buzz

  • Rackverkablung

    • buzz
    • 29. März 2003 um 13:47

    Hi Du Terrorist, :lol:
    also prinzipiell ist die von Dir vorgesehene Konfiguration kein Problem, Du musst nur darauf achten, den Berührungsschutz einzuhalten. Also bitte ncht nur ne passend gestanzte Rackblende nehmen, sondern ein allseitig geschlossenes Metallgehäuse, welches an den Schutzleiter (Grüngelb) angeschlossen ist. Kunstsoffgehäuse geht natürlich auch, kann allerdings "müllig" aussehen. Bei Kunststoffgehäuse bitte auch Kunststoffschrauben benutzen. Billiger sind natürlich einfache Steckdosenleisten. Es gibt aber auch recht ordentliche Steckdosenleisten mit 19" Mass, allerdings dann ohne Klappdeckel (brauchst Du IMHO auch nicht, weil inoor + privat).

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Akku-Stabschrauber

    • buzz
    • 22. März 2003 um 16:52

    Hi Tobias,
    also zunächst einmal kenne ich keines der von Dir genannten Geräte. Aber ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung den Minifix von ABB empfehlen. Der Stabschrauber lässt sich im 45° Winkel abknicken und hat ein sehr ordentliches Drehmoment. 2-Gang Getriebe, Wechselakku, Koffer sind nur einige Features. Als Zubehör gibts sehr lange, schlanke Bits, mit denen man fast überall hinkommt. Bezug über den Elektrogrosshandel.
    Von Atlas-Copco gibts auch einen ähnlichen Stabschrauber, aber von dem würde ich die Figer lassen! Habe beide, aber der Atlas war eine riesige Enttäuschung. Kaum Drehmoment, fummeliger akkuwechsel, schlechter Koffer....
    Den Metabo kenne ich zwar vom sehen, aber überzeugt hat mich das Konzept nicht wirklich.
    Meine Empfehlung ist und bleibt der ABB Minifix.

    Ich hoffe geholfen zu haben.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Akku-Stabschrauber

    • buzz
    • 22. März 2003 um 16:52

    Hi Tobias,
    also zunächst einmal kenne ich keines der von Dir genannten Geräte. Aber ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung den Minifix von ABB empfehlen. Der Stabschrauber lässt sich im 45° Winkel abknicken und hat ein sehr ordentliches Drehmoment. 2-Gang Getriebe, Wechselakku, Koffer sind nur einige Features. Als Zubehör gibts sehr lange, schlanke Bits, mit denen man fast überall hinkommt. Bezug über den Elektrogrosshandel.
    Von Atlas-Copco gibts auch einen ähnlichen Stabschrauber, aber von dem würde ich die Figer lassen! Habe beide, aber der Atlas war eine riesige Enttäuschung. Kaum Drehmoment, fummeliger akkuwechsel, schlechter Koffer....
    Den Metabo kenne ich zwar vom sehen, aber überzeugt hat mich das Konzept nicht wirklich.
    Meine Empfehlung ist und bleibt der ABB Minifix.

    Ich hoffe geholfen zu haben.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 18. März 2003 um 14:57

    Also das mit dem Beschlagnahmen bzw. einziehen von Gerätschaften ist so eine Sache. Natürlich gibt niemand einem "Sachverständigen" das Recht dazu, fremdes Eigentum einzubehalten. Dies wird aber in der Praxis dennoch nicht eben selten gemacht.
    Argument: Gefahr für Leib und Leben durch ausser Betrieb setzen abwenden. Und die einfachste Möglichkeit hierfür ist das "Beschlagnahmen". Ich für meinen Teil weise auf die Gefahr hin, halte den derzeitigen, gefährlichen, Zustand in Schrift und ggf. in Bild fest und lasse mir die ganze Sache vom Verantwortlichen (aber ist der immer greifbar?)gegenzeichnen. Wo möglich und notwendig, setze ich die Anlage ausser Betrieb. Mit der Rechnung geht dem Verantwortlichen nochmals eine Kopie des Befundes zu.
    Nur zeigt meine Erfahrung, dass spätestens nachdem ich den "Tatort" verlassen habe, ganz einfach wieder eingeschaltet wird. Ich kann schon verstehen, dass aus solchen Erfahrungen heraus schon mal ein Stecker abgeschnitten wird, oder aber das Corpus delikti eben einbehalten wird. Ob Dies bei einer Kabelpeitsche, welche so offensichtlich vertrieben wird, gerechtfertigt ist, bleibt fraglich.
    Auch ob der Mangel wirklich eine Gefährdung darstellt ist natürlich nicht unerheblich.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 17. März 2003 um 14:57

    uifei
    Also die VDE 0700 Teil 1 und auch die EN 60335 behandelt elektrische Geräte für den

    Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen!

    Ob die Vorschrift wirklich die richtige für VT ist, bleibt fraglich. Natürlich kann man sich daran orientieren, aber so richtig glücklich bin ich damit nicht.
    Mal weiterstöbern, ob es da konkrete Aussagen zur Zugentlastung von Leitungen gibt.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 17. März 2003 um 14:50

    Benny
    Deine Lösung ist IMHO die sicherste Eigenbaulösung. Solche ähnlichen Teile gibts ja auch fertig zu kaufen.

    uifei
    Also ich habe bei LMP angefragt. Sehr schneller Service, muss ich zugestehen. Die Antwort (gekürzt):

    (...)Dazu ist zu sagen, dass dieses Produkt nur aus Bauteilen welche der VDE-Norm entsprechen, gefertigt ist. Uns liegt seitens des Herstellers eine "EG-Konformitätserklärung" vor. Diese weist aus, dass dieses Produkt der VDE 0700 Teil 1, VDE 0100 sowie der EN 60335 entspricht. (...)

    Der erste Teil der Antwort bedeutet sinngemäss, dass auch ein Adapter mit 125A CEE-Stecker mit 3x0,75 auf eine Schukokupplung zulässig wäre, da ja jedes verwendete Element -für sich gesehen- der VDE-Enstpricht. :evil:
    Die Konformitätserklärung von LMP liegt mir vor, jedoch ist diese sehr allgemein gehalten, d.h. der Hersteller erklärt, dass all seine Produkte den genannten Vorschriften entsprechen.
    Da ich nach wie vor meine, dass diese Peitschen nicht im Einklang mit der VDE hergestellt sind, habe ich eine Anfrage an einen unabhängigen Sachverständigen gegeben, die Antwort wird jedoch noch einige Tage bis Wochen dauern. Ich hoffe, dann auch die entsprechenden VDEs genannt zu bekommen.
    Als nächstes nehme ich mir mal die VDE 0700 Teil 1 vor, mal sehen was da geschriebn steht.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • 1000 Dinge die ein PA Verleiher nicht braucht

    • buzz
    • 16. März 2003 um 20:00

    Hi,
    ich denke es gibt überall schwarze Schafe, auch unter den Elektrikern. Vor allem gibts viele, die behaupten Elektriker zu sein, aber über keinerlei Sachverstand verfügen. wie oft habe ich schon solche Sätze gehört wie "Warum setzt Du meinen Verteiler ausser Betrieb, den hat doch ein Elektriker gemacht..."
    Derjenige, der den verantwortungsvollen Job des Elektrikers ernst nimmt, hat dann immer das Theater und bekommt in vielen Fällen keine weiteren Aufträge.
    Dabei ist mit Strom wirklich nicht zu spassen!
    Wenn dem Auftraggeber meine fachliche einstellung nicht passt, dann ruft er halt irgendeinen anderen, der Ihm seinen Mist irgendwie zum laufen kriegt.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 16. März 2003 um 19:53

    Hi Uif,
    also wenn die Schutzleiter so angeschlossen sind, wie Du geschrieben hast, dann klingt das für mich in Ordnung. Ich meinte natürlich, zwei Hülsen pro Schraube. Insgesamt könntest Du dann maximal acht Drähte an zwei Schrauben anschliessen (vier Doppeladerendhülsen).
    Der Punkt mit den Verschraubungen bleibt IMHO ungelöst. Mir sind keine Verschraubungen auf dem Markt bekannt, welche Zugentlastung und Wasserschutz für sechs Leitungen ermöglichen.
    Auch wenn Du die Peitsche in geschlossenen "trockenen" Räumen verwendest, kannst Du evtl. imernoch mit dem Versammlungsstättenrecht kollidieren. Ich meine, dass da irgendwo geschrieben steht, dass alle elektrischen Betriebsmittel einen gewissen Feuchtigkeitschutz haben müssen (IP44 oder so...) weil ja auch mal ein Bier drübergeschüttet werden kann. In diesem Punkt bin ich jedoch nicht wirklich sachkundig, vielleich liest ja Jemand mit, der da die entsprechende Vorschrift genau kennt.

    Wenn LMP solche Peitschen vertreibt, dann würde mich brennend interessieren, welchen Vorschriften diese Peitschen entsprechen. Da die Teile verkauft werden, müssen wenigstens CE-Zeichen 'draufsein. Also muss der Hersteller irgendwelche Vorschriften beachtet haben. Wenn Du mal die entsprechende Bestellnummer postest oder an mich schickst (PN), dann setze ich mich gerne mal mit denen in Verbindung.
    Vermutlich handelt es sich aber genauso wie die 32A-16A Adapter von Thomann um irgendwelche Exoten, die in Sonderfällen nicht ausdrücklich verboten sind. Letztendlich bleibst Du in der Verantwortung, wenn Du solche Teile einsetzt.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • 1000 Dinge die ein PA Verleiher nicht braucht

    • buzz
    • 15. März 2003 um 14:55

    Hi,
    das mit den 124 oder anderen Voltzahlen geht dann, wenn man einen Drehstromkreis in drei Schukostromkreise aufteilt, und dann alle drei Neutralleiter miteinander verbindet, ohne mit den Zuleitungsneutralleiter zu verbinden. Dadurch bildet sich ein neuer Sternpunkt, und je nach Belastung der einzelnen Aussenleiter kann man zwischen 0V und 400V alles messen. Jängt jeweils mit der Symmetrie zusammen. Ich hoffe das war einigermassen verständlich :wink:
    Induktion kann auch möglich sein, jedoch bricht die Induktionsspannung bei Belastung normalerweise zusammen.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Kabelpeitschen und VDE?

    • buzz
    • 15. März 2003 um 14:44

    Hi,
    meines Wissens sagt die VDE nichts über die längen der einzelnen Leitungen aus, solange du bei der längsten aller möglichen Leitungen noch nachweisen kann, dass bei Kurzschluss bzw. Überlast die vorgeschaltete Überstromschutzeinrichtung (Sicherung) noch auslöst. Dies ist jedoch auch eine Frage der verwendeten Querschnitte. Auch ich hätte Dir vielleicht die Peitsche eingezogen, aber wenn, dann aus folgenden Gründen:

    - jede abgehende Leitung muss eine eigene Zugentlastung haben, d.h. mehrere Leitungen durch eine Trompetenverschraubung ist nur dann zuläsig, wenn es sich um eine spezielle Ausführung für mehrere Leitungen handelt. Durch eine "stinknormale" Verschraubung darf auch nur eine "stinknormale" Leitung. Wenn mehrere Leitungen durchgeführt werden, funzt die Zugentlastung nicht mehr, bzw. die einzelnen Leitungen können unzulässig gequetscht werden. Nebenbei kann dann auch der Feuchtigkeitschutz aufgehoben sein.

    -Für jeden Leiter muss eine eigene, dafür vorgesehene, Klemmvorrichtung vorhanden sein. D.h. jedem Draht seine Klemme. Zwar können auch Doppeladerendhülsen verwendet werden, aber mehr als zwei Drähte unter einer Klemmschraube wird dann doch arg "murksig". Gerade beim Schutzleiter gibt es keine Kompromisse!!!
    Wie hast du denn die sechs Schutzleiter im Harting angeschlossen?

    Ausser den vorstehenden Gründen kann ich mir keine VDE-Vorschrift denken, welche einen solchen Adapter verbieten könnte.
    Dass Industriesteckverbindungen nur in der Industrie verwendet werden dürfen ist für mich nicht nachvollziehbar. Der Name kommt daher, dass diese Stecker hauptsächlich in der Industrie verwendet werden, weil sie den dortigen Anforderungen gewachsen sind.
    Dies ist ein Qualitätsmerkmal, keinesfalls jedoch ein Verbot einer anderen Anwendung.

    Wenn ich Zeit habe, such ich auch gerne die entsprechenden VDE-Vorschriften raus, aber das werden sicherlich keine speziell für Kabelpeitschen sein, sondern allgemeine Vorschriften, welche auch auf diese Problematik anwendbare Normen sind.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Adapter bei Thomann!?

    • buzz
    • 10. März 2003 um 13:49

    Hi Backi,
    ist leider doch erlaubt. Bei einer Gesamtlänge von weniger als 150cm darf der Querschnitt bei 230V/16A 1mm² betragen.
    Hab mich zwar gewundert, aber schau mal die ganzen Dreifachsteckdosen aus dem Baumarkt an. Haben sogar teilweise VDE-Zeichen und sind von amtlichen Herstellern. Wenn ich mal Zeit und Lust habe, suche ich die entsprechende Vorschrift 'raus.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • VDE Normen

    • buzz
    • 6. März 2003 um 19:34

    Hallo,
    mir ist leider keine kostenlose Bezugsquelle bekannt, aber du kannst es mal hier versuchen:
    VDE-Verlag GmbH, 10625 Berlin
    oder
    Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin

    Du solltest aber wissen, welchen Teil der VDE Du haben willst. Standartmässig wäre in jedem Fall die DIN VDE 0100 wichtig. Da stehen mal alle wichtigen Grundlagen drin. es gibt einen Auswahlordner für das Elektrotechniker-Handwerk (2DIN A4 Ordner), ich habe für meinen damals ca. 1200 DM bezahlt.
    Ich denke aber, dass Du auch im www. fündig werden solltest (was Preis betrifft)

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Stromverteiler in Holzkiste?!

    • buzz
    • 5. März 2003 um 19:02

    Hallo Matthias,
    also hier etwas ausführlicher:
    Die VDE verbietet Holz nicht ausdrücklich! Jedoch müssen alle Betriebsmittel d.h. Steckdosen, Automaten, Leitungen... dafür geeignet sein, auf bzw. in entflammbaren Untergründen montiert zu werden. Mit den Steckdosen im Wohnbereich ist das nur erlaubt, wenn die Steckdosen in zugelassenen Hohlwanddosen eingebaut sind. Bei dem Verteiler ist das ähnlich. Es spricht nichts dagegen, Automaten etc, in Holzkisten einzubauen, wenn eine dafür zugelassene Umhüllung verwendet wird. Dies könnte z.B. ein Feuchtraumverteiler sein. Um den Berührungsschutz zu gewährleisten, müssen alle aktiven Leiter entweder doppelt Isoliert sein (Ader+Mantel einer Leitung, Kunststoffgehäuse), oder mit einer leitfähigen Umhausung umgeben sein (Blechgehäuse), welche an den Schutzleiter angeschlossen ist. "Normale" isolierte Drähte dürfen nicht einfach in ein Holzgehäuse eingebaut werden. Bei Automaten und Steckdosen gillt sinngemäss das Gleiche.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Stromverteiler in Holzkiste?!

    • buzz
    • 5. März 2003 um 15:39

    Hallo,
    frag doch bitte mal Deinen Elektriker, ob er einen Gesellenbrief hat! Oder ob er das wirklich ernst meint.
    Wie Du schon sehr richtig befürchtest, habe ich da massive Bedenken bzgl. Brandschutz. Und 32A in Wärme umgewandelt (z.B. durch lose Klemmstelle) machen schnell ein kleines beschauliches Feuerchen :o
    Also: alle Geräte in ein stabiles, allseitig geschlossenes Stahlblechgehäuse einbauen und das Gehäuse mit dem Schutzleiter verbinden.
    Andere Lösungen sind IMHO nicht empfehlenswert bis Lebensgefährlich!

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Muss ich mich irgendwie anmelden ???

    • buzz
    • 11. Februar 2003 um 20:35

    Hi DJ Rider,
    also ganz so einfach ist das mit der Disco IMHO nicht. Wenn Ihr Geld nehmt für Eure Dienstleistung, dann werdet Ihr um eine Gewerbeanmeldung wohl nicht drumherumkommen. Dann will natürlich auch das Finanzamt seinen gerechten Anteil :cry: .
    Wenn Ihr völlig unentgeltlich arbeitet, dann könnt Ihr dies natürlich steuerfrei tun, aber das werdet Ihr wohl nicht wollen. Und wenn Ihr Geld nehmt, ohne diese ordentlich zu versteuern, dann wirds erst richtig teuer, sobald das Finanzamt draufkommt. Und - keine Sorge - die kommen drauf!!! Und wenn Ihr dann nach einigen Jahren Eure Steuerschulden begleichen müsst, spätestens dann werdet Ihr den Tag verdammen, an dem Ihr auf die Idee gekommen seid, "schwarz" zu arbeiten.

    Spätestens wenn Ihr ordentliches Equipment kaufen wollt, kommt Ihr um einen Gewerbeschein sowieso nicht mehr rum. (Grosshandel)
    Ich für meinen Teil habe ein angemeldetes Gewerbe und kann daher auch eine ordentliche Rechnung für meine Kunden stellen. Ob Eure potentiellen Kunden auf eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. verzichten können und wollen, wäre auch noch in Erfahrung zu bringen.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

  • Necklace Eso Plug eingangswandler Phono/Line

    • buzz
    • 11. Februar 2003 um 16:13

    Hi,
    also das mit der verschraubbaren Version ist schon richtig, ich habe nach mehreren Abenden mit dem gleichen Notruf (Hiiiillfffeee, die Musik geht nicht mehr...) einfach auf diese Steckverbindung verzichtet, und das Kabel direkt durch eine PG-Verschraubung in das Pult eingeführt und fest angeschlossen. Da man ja zum Anschliessen der Signalquellen immer an die Rückseite ranmuss, halt ich dies für die Idiotensicherste Lösung.
    Der Steckverbinder macht IMHO nur dann Sinn, wenn man das Pult nicht in ein Case einbaut. Beim losen Betrieb stelle ich mir das baumelnde Netzteil schon drollig vor, aber im Case absolut kein Problem.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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