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Beiträge von buzz

  • In welchen Fällen RCD (Fi)

    • buzz
    • 3. Mai 2009 um 17:39

    David:
    gylo hat die Frage doch schon beantwortet, daher masste ich mir an, auf einen kurzen Exkurs einzugehen :wink:

    elektrolüütze:
    dass es schöner ist, wenn nur ein Fehlerstromschutzschalter auslöst, ist mir wohl bewusst, aber nach Deiner Formulierung klang es für mich so, dass es eine normative Forderung gäbe, dass in einer Reihenschaltung von Fehlerstromschutzschaltern der quellnähere ein selektives Modell sein muss. Und dafür hätte ich eben gerne eine Normenfundstelle.

    BTW: die TAB2007 gilt (wie so viele andere Normen und normenähnliche Bestimmungen, z.B. die DIN 18015) logsicherweise für die Errichtung neuer Anlagen. In wieweit da der Anschluss eines steckervertigen Verteilers unter "Neuerrichtung" im (Sinne der TAB!) fällt, sei mal dahingestellt.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • In welchen Fällen RCD (Fi)

    • buzz
    • 3. Mai 2009 um 14:13
    Zitat von "elektrolüütze"

    Schaltet ihr 2 RCDs hintereinander muß der 1. selektiv sein.

    Das ist mir neu! Hast Du dafür einen Normenbeleg..?

    Da es in diesem Fall ja eher darum geht, das gewünschte Schutzziel zu erreichen, habe ich nur wenige Bedenken, zwei (gleichartige) Fehlerstromschutzschalter in Reihe zu haben.
    Klar, bei zwei gleichartigen Fehelrstromschutzschaltern in Reihe weiss man nie, welcher der Beiden zuerst auslöst, oder ob gar Beide auslösen, aber das ist mir im Fehlerfall doch relativ egal...
    Der der Stromquelle näherliegende Fehlerstromschutzschalter darf ein selektives Modell sein, aber auch nur dann, wenn er ausschliesslich diesem Speisepunkt zugeordnet ist und keine weitere Stromkreise ohne verzögerten (aka selektiven) Fehlerstromschutzschalter schützt.

    Der Tipp mit den allstromsensitiven Fehlerstromschutzschaltern kann dagegen nicht oft genug gegeben werden. Insbesondere bei Verbrauchern wie Frequenzumrichtern (Motorsteuerungen) und elektronischen Vorschaltgeräten (MovingHeads etc.) sollte auch mit Gleichfehlerströmen gerechnet werden.
    Diese Gleichfehlerstöme sorgen teils dafür, dass der Typ-A-Fehlerstromschutzschalter (bzw. dessen Summenstromwandler) ist "Sättigung" geht und im Fehlerfall einfach nicht mehr auslöst.
    In Fällen, in denen mit Gleichfehlerströmen gerechnet werden kann, muss ein Typ-B-Fehlerstromschutzschalter eingesetzt werden.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Reperaturservice für alte Yamaha Endstufe ?

    • buzz
    • 27. April 2009 um 16:59

    Frag' doch mal hier, der Admin hat eine wahre Schatzkammer an Teilen...

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Klicktel.de - wie bin ich da bloss hingekommen...

    • buzz
    • 26. April 2009 um 16:44

    Danek übrigens für den Hinweis - ich stehe auch mit falschen Daten drin...

    Mal sehen, was ich dagegen tun kann.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • PayPal

    • buzz
    • 23. April 2009 um 16:40

    Das mit der Rückbuchung des eingezogenen Betrages halte ich mir als letzte Option auch offen...
    Glücklicherweise ist der Verkäufer so nett, mir die Ware sofort zu schicken, auch ohne vorherige Zahlungseingangsbestätigung.

    Falls jemand also mal einen wirklich guten Gasgrill braucht, kann ich diesen Shop durchaus empfehlen: http://www.bbq-profi.de/shop/index.php/cat/c17_Napoleon.html


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Cat5-Multicore verlegen

    • buzz
    • 23. April 2009 um 16:35

    Vorneweg: Ich kenne diese spezielle PUR-Leitung nicht persönlich.

    Was ich aber aus der Netzwerktechnik weiss, verursachen Quetschungen der Folienschirmung der einzelnen Pärchen (sofern bei dieser Leitung auch vorhanden) auf kurz oder Lang massive Probleme. Wenn der PUR-Mantel hinreichend stabil ist, solche Quetschungen zu verhindern, dann sehe ich kein Problem. Genauere Auskünfte kann Dir da sowieso nur der Hersteller der Leitung geben, vielleicht bekommst du vom Verkäufer eine entsprechende Kontaktadresse.

    Es gibt auf jeden Fall trittsichere CAT5-Leitungen, die auch sehr rauhe Behandlungen ertragen - aber ob die von dir genannte Leitung diese Anforderung erfüllt, kann ich nicht sagen.
    Ein gutes Indiz für wirklich robuste Leitungen ist der Vermerk "schleppkettentauglich". Eine derartige Leitung wird in ihrem Leben härter gequält, als von ein paar Fußtritten...


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • PayPal

    • buzz
    • 22. April 2009 um 20:02

    Hallihallo liebe Gemeinde!

    Vorweg: Ja, ich weiss, dass ich selbst mehrere Fehler gemacht habe, aber dennoch möchte ich auf eine "Spezialität" des Hauses PayPal hinweisen...

    Zur Geschichte: Ich kaufte Ware in einem Onlineshop und bezahlte den erklecklichen vierstelligen Betrag per PayPal. Hauptgrund für die Bezahlung per PayPal war die (bislang erlebte) Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Gutschrift beim Lieferanten und die damit einhergehende Liefergeschwindigkeit.
    Während der Transaktionsabwicklung öffnete sich ein Hinweisfenster, dass die Transaktion nun einer "routinemäßigen Sichehreitskontrolle" unterzogen würde, wobei ich mir nicht wirklich etwas dachte und die Transaktion abgeschlossen habe.

    Nun kommt's: Mein Geld ist (wie immer) sofort vom Konto eingezogen worden und wird nun 4-7 bzw. 6-7 Werktage (da bekommt man die unterschiedlichsten schriftlichen Aussagen) von PayPal einbehalten, bevor der Verkäufer die Mitteilung "Geld ist eingegangen" erhält.
    Das bedeutet, dass sich die Firma PayPal an meinem Geld durch Zinseinnahmen gütlich tut, ohne dass ich auch nur eine Chance der Einflußnahme hätte. Nichteinmal eine sofortige Rückabwicklung ist möglich, solange die "Sicherheitsüberprüfung" dauert, ist keinerlei Zufriff auf die Transaktion möglich.

    Weder mein seitenlanger eMailverkehr mit PayPal, noch ein Anruf des Verkäufers dort konnte irgendeine Änderung herbeiführen, die schriftlichen Antworten (von lauter verschiedenen Ansprechpartnern aus Textbausteinen munter durcheinandergewürfelt) widersprechen sich teilweise und gehen größtenteils an den konkreten Fragen vorbei.

    Ich bin jetzt jedenfalls STINKSAUER auf PayPal, zumal ich (sofern ich das Geschäft nun nach Ablauf der Sicherheitsfrist stornieren würde) dann wieder mit PayPal herumstreiten dürfte, um den Betrag wieder zurückzubekommen. Im Normalfall erfolgt nämlich nur eine Gutschrift auf das PayPal-Konto, nicht jedoch auf mein Bankkonto. Die Kosten, die dem Verkäufer dadurch entstehen dürften natürlich auch nicht unerheblich sein...

    Merke:
    1. Bezahle NIEMALS per PayPal, wenn Du die zu bezahlende Ware dringend brauchst!
    2. Breche die Transaktion sofort ab, wenn Du den Hinweis auf eine "Sicherheitsüberprüfung" erhälst - andernfalls ist keinerlei Einfußnahme mehr möglich!
    3. Deine Liquidität ist in jedem Fall weg, das Geld bleibt fast immer irgendwie bei PayPal!

    Ich habe jedenfalls aus meinem Fehler gelernt und werde zuküntig nur noch per PayPal bezahlen, wenn es garkeinerlei anderen Weg gibt.

    In der letzten Antwort von PayPal wurde übrigens erwähnt, dass mein Geld vorr. am 27.04. beim Verkäufer gutgeschrieben werden wird - das wären dann "nur" 5 Werktage Verzögerung, TOLL, oder..?
    Bleibt nur zu hoffen, dass das so auch stimmt, dann habe ich wenigstens eine realistische Chance, die Ware noch vor dem 01.05. zu erhalten, sofern der Transporteur keinen Mist baut...


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Wurst Werners "Tag der Schande"!

    • buzz
    • 14. April 2009 um 08:32

    Grillen ist einfach männlich, weckt die Urinstinkte und lecker isses obendrein... 8)

    Dazu ein nettes zitat meines Vorbildes Homer J. Simpson:
    "All normal people love meat.
    If I went to a barbeque and there was no meat, I would say, "Yo Goober! Where's the meat?"
    I'm trying to impress people here, Lisa.
    You don't win friends with salad. "

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Wurst Werners "Tag der Schande"!

    • buzz
    • 11. April 2009 um 11:27

    Wat mutt, dat mutt:

    Zitat von "Stenkelfeld"

    Karfreitag, 10. April, 11:03
    In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg nutzt der Berufsschullehrer Herman S. ein kurzes Zwischenhoch. Die schmale Rauchsäule aus seinem mit zwei tiefgefrorenen Thüringern belegten Holzkohlegrill wird zum verheerenden Signal an die Nachbarschaft. Der überraschende Startschuss in die Grillsaison bringt die gesamte Siedlung völlig unerwartet in Zugzwang.
    11:17
    Aufgrund von Rohstoffmangel erfolgen nur vereinzelte Konter von den Nachbargrundstücken. Halbherzige Experimente mit Fleischkonserven und gemischtem Aufschnitt in Alufolie schlagen fehl. Der beißende Geruch einer angebrannten Mortadella erstickt dann letzte Hemmungen.
    11:30
    Die verzweifelten Rufe der Rentnerin Emilie H. nach ihrem verschwundenen, mehrfach preisgekrönten Zwergfasan "Hänschen" verhallen ungehört. Zur selben Zeit schmückt der arbeitslose Rohrleger Otto W. liebevoll den Kopf seiner sechsjährigen Tochter mit einer langen, gelben Schwanzfeder während auf seiner hastig improvisierten Feuerstelle eine nachlässig gerupfte Vogelleiche schmort.
    12:06
    Neid und Missgunst der gesamten Anwohnerschaft richten sich auf den üppig belegten tessiner Rundgrill des Bordellbesitzers Werner B. Wie üblich kann ihm auch dieses Mal eine Straftat nicht nachgewiesen werden, sodass die Strafanzeige vom zweiten Vorsitzenden des Kaninchenzüchtervereins "die Steher" über den Diebstahl seiner zwanzig gekührten Riesenrammler der Rasse "Varus Rustikus" gegen Unbekannt formuliert wird.
    12:21
    In einem benachbarten Waldgrundstück bemerkt der Direktor des dort kampierenden kleinen Wanderzirkus Schöller das Verschwinden des ausgewachsenen Nilpferdbullen "Romeo".
    12:40
    Wegen der Größe des von seinen Söhnen erbeuteten Grillguts erweitert Luftwaffenmajor außer Dienst Ottfried von F. seinen Bratenrost mit Stahlmatten von einer nahegelegenen Großbaustelle auf zehn Quadratmeter. Als Zündhilfe für die durchfeuchteten Birkenstämme kommt erstmals ein bislang unerprobter Raketentreibstoff aus seiner einstigen Dienststelle zum Einsatz. Die hundertfünfzig Liter Hydrometanolnitrat aus dem Kampfjägerbattallion "Petra Kelly" werden, wie sich augenblicklich zeigt, dem langjährigen Forschungsaufwand gerecht.
    12:42
    Beim ökomenischen Gottesdienst "Brot für die Welt" in der 16 km entfernten Sottrupper St.-Johannes-Kathedrale ist soeben der Choral "Bittet, so wird Euch gegeben" verklungen, als ein 3 Tonnen schweres, goldbraun gebackenes Nilpferdfilet krachend das schwere Kupferdach des Hauptschiffs durchschlägt und auf der mundgemeißelten Elfenbeinorgel aus dem 14. Jahrhundert landet. Mit bewundernswertem Improvisationstalent verkündet Bischof Krögel seiner staunenden Gemeinde, der Herr sei bisweilen auch zu Scherzen aufgelegt.
    12:50
    Die Reihenhaussiedlung ist von zwei Hundertschaften der Polizei umstellt. Die vom gefesselten Tierpfleger des Wanderzirkus Schöller abgegebene Täterbeschreibung: Hawaiihemd, hellgraue Shorts, Tennissocken, dunkelbraune Herrensandalen der Marke "Öztaler Wanderspaß" engt den Kreis der Verdächtigen auf ca. 400 ein. Durch dunkle Rauchschwaden und verkohlte Tierkadaver taumeln Familienväter zur Vernehmung, Menschen wie du und ich, die mal ganz spontan am Karfreitag grillen wollten.

    Alles anzeigen


    :D:D:D


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Leuchtmittel HIT 250/400 W Color

    • buzz
    • 9. April 2009 um 08:53

    Wie lange hast Du die Leuchtmittel denn getestet..?
    Dass sich die Farben erst nach einer gewissen "Einbrennzeit" richtig entwickeln, ist Dir bekannt..?

    Zudem kann die Umgebung eine merkliche Rolle spielen - ich habe mal in einem dunklen Raum getestet, da wirkten die Farben wesentlich unschöner, als dann später im Freien...

    Gruß a us Nürnberg,

    buzz

  • TRBS 2131 ersetzt BGV A3

    • buzz
    • 7. April 2009 um 10:37

    ADMIN:
    Zustimmung! Die Prüfung einer Errichteten Anlage ist wesentlich komplexer, als die meisten Wiederholungsprüfungen - deswegen macht ja auch kaum jemand mehr, als bestenfalls mittels Duspol zu prüfen, ob der Fehlerstromschutzschalter fällt... :evil:
    Ich kenne jedenfalls nur maximal eine Hand voll Firmen, die eine errichtete Elektroanlage nach VDE prüfen (oder überhaupt ein dafür geeignetes Messgerät ihr Eigen nennen) - und damit meine ich nicht nur VT-Betriebe, sondern auch erschreckend viele Installationsbetriebe...

    Allerdings spreche ich persönlich dem Gros der "Elektrofachkräfte" sowieso die Kompetenz ab, eine errichtete Anlage vollumfänglich zu prüfen - wenn ich mich da an meine Ausbildung erinnere, kann ich mich bestenfalls entsinnen, mal einen Profitest in der Hand gehabt zu haben, was man damit tut, wurde in der Ausbildung zum Elektroinstallateur bestenfalls grob umrissen...
    Auch in den diversen Meisterkursen wurde das Thema nicht so behandelt, wie es imho nötig gewesen wäre.
    Vermutlich wissen das eben auch die Normengremien, die die TRBS erstellt haben - darum wird ja auch explizit auf das notwendige, aktuelle Fachwissen hingewiesen.

    Letztendlich wird heute zwar sicherlich mehr geprüft, als vor 20 Jahren, aber wer was wie prüft, wird doch leider viel zu oft nach Gutsherrenart am Schreibtisch entschieden, anstelle sich mit der Materie intensiv zu beschäftigen.

    Im Übrigen bezweifele ich einfach, dass eine "Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik" so ohne deutlich vertieftes Wissen das Know How hat, ein Last-Multicore korrekt erst- oder wiederholungszuprüfen. Eine simple PAR-Kanne oder Schukoverlängerung stellt sicherlich kein unüberwindbares Prüfungshindernis dar, bei einem Movinghead, Dimmer oder Pult schaut das schon wieder anders aus, zumal man dem Equipment bei falscher Anwendung eines Pürfgerätes erheblichen Schaden zufügen kann - was leider nicht selten zu einer "Alibiprüfung" nebst "optimiertem" Protokoll führt...


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • TRBS 2131 ersetzt BGV A3

    • buzz
    • 7. April 2009 um 07:56

    Ohne jetzt dem Admin allzusehr widersprechen zu wollen, möcht eich da doch nochmal einhaken:

    Wir haben also eine "Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik", die vor einem Jahr die Prüfung bestanden hat und seither in einer handelsüblichen PA-Bude gearbeitet hat. Dabei wurden auch (temporäre, steckerfertige) elektrische Anlagen errichtet, mal ein Schukostecker montiert etc.

    Und nun kommt also der Unternehmer und bestellt diese Fachkraft zum Prüfer.

    Sicherlich hat diese Fachkraft etwas mehr Hintergrundwissen, als ein Laie oder eine unterwiesene Person, aber zum eigenverantwortlichen Prüfen reicht das imho nicht, dazu sind die benötigten Wissenshintergründe einfach zu vielschichtig.

    Und eine rechtssicherheit des Unternehmers ist durch so eine Konstruktion imho auch nicht zu erreichen.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • TRBS 2131 ersetzt BGV A3

    • buzz
    • 5. April 2009 um 16:01

    Grundsätzlich..? Erstmal gar NICHTS..!

    So leicht (also in ein bis zwei Worten) ist diese Frage natürlich nicht zu beantworten, daher hier nun etwas ausführlicher:

    Zäumen wir die Sache doch mal von hinten auf - wer darf laut TRBS denn Prüfungen durchführen..?

    Genau: eine befähigte Person. Ist die "Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik" automatisch so eine befähigte Person im Sinne der TRBS..?

    Ich denke NEIN!, konkretisierend steht in der TRBS 1203, Teil 3 (Befähigte Personen - besondere Anforderungen) geschrieben:

    Zitat von "TRBS 1203/3.2"

    2.1 Berufsausbildung
    Die befähigte Person für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen muss eine elektrotechnische Berufsausbildung abgeschlossen haben oder eine andere für die prüfaufgaben vergleichbare elektrotechnische Qualifikation besitzen

    Das mag ja noch für die "Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik" gelten, aber es geht weiter:

    Zitat von "TRBS 1203/3.2"

    2.2 Berufserfahrung
    Die befähigte Person für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen muss eine mindestens einjährige Erfahrung mit der Errichtung, dem Zusammenbau oder der Instandhaltung von elektrischen Arbeitsmitteln und / oder Anlagen besitzen.


    Diesen Punkt sehe ich schon kritischer, wenngleich ja der Punkt sehr allgemein gehalten ist und evtl. auch mit viel Bauchschmerzen und zwei zugedrückten Augen erfüllt sein könnte... Jetzt aber kommt's:

    Zitat von "TRBS 1203/3.2"

    2.3 Zeitnahe berufliche Tätigkeit
    Die befähigte Person für die Prüfungen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen muss
    - über die für die Prüfaufgaben im Einzelnen erforderlichen Kenntnisse der Elektrotechnik sowie der relevanten technischen Regeln verfügen
    und
    -diese Kenntnisse aktualisieren, zum Beispiel durch Teilnahme an Schulungen oder an einem einschlägigen Erfahrungsaustausch.

    Und mit diesem Punkt ist es imho spätestens aus mit dem Wunsch, dass eine x-beliebige Elektrofachkraft automatisch eine befähigte Person im Sinne der TRBS 1203 ist.

    Ich deute die Anforderungen so, dass eine befähigte Person im Sinne der TRBS 1203 deutliche und vor allem sehr tiefgreifende Zusatzqualifikationen benötigt. Ein wirkliches "Bescheidwissen" in der VDE gehört da imho genauso dazu, wie eben die regelmässige Weiterbildung und vor allem die laufende Prüfungspraxis.

    In diesem Thread haben wir vor kurzem eine sehr ähnliche Diskussion gehabt, bitte mal durchlesen...

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Strom-Verteiler 1x 16A CEE Rot auf 3x 16A CEE Blau

    • buzz
    • 1. April 2009 um 20:04
    Zitat von "drno"

    Im Zwischenboden sieht es schlimmer aus als in vielen Dimmercitys....

    Das ist in Rechenzentren (und vor allem in Rechnerräumen "gewachsener Strukturen") leider schon seit Jahren so...

    Da kommen neue Maschinen von SUN und Gottweisswem mit mal flugs 4 oder 8 Versorgungen zu je CEE 32A blau - schliess mal eben an... Und manch dieser Server benötigen dann wirklich den Strom, für den die Steckverbinder ausgelegt sind. Daher bitte niemals am Material oder Querschnitt sparen - sonst knüpft dich der Kunde am Tag des (unweigerlich kommenden) Ausfalls wegen der vermeintlich gesparten Euros an der nächsten Laterne auf...
    Manchmal machen die Doppelbodenplatten wirklich Probleme, über dem ganzen Steckergewurstel wieder ordentlich zuzugehen... ;)

    Und die hoffnungslos unterdimensionierte Klimaanlage haucht ein paar Tage später Ihr letztes Lichtlein aus...


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Steckklemmen mit Hebeln und flex. Leiter - Aderendhülsen?

    • buzz
    • 1. April 2009 um 19:56

    In Klemmen der Serie 222 des Herstellers Wago dürfen Aderendhülsen verwendet werden, sofern Selbige mit einem zulässigen Profilgesenk gasdicht aufgekrimpt wurden. Vorgeschrieben ist die Benutzung von Aderendhülsen bei der Verarbeitung von flexiblen Adern bei diesem Klemmentyp jedoch nicht. So die offizielle Aussage von WAGO - alles andere ist zwar gut gemeint, aber...


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • I don't need that, 2.0

    • buzz
    • 1. April 2009 um 08:16
    Zitat von "rockline"

    Na, dann wäre es ja sinnvoll auch die Normalzeit (Winter) abzuschaffen, und immer mit der Sommerzeit zu leben. Dann wäre es auch im Winter länger hell.

    DAS ist seit Jahren mein Wunsch, nur erhört wird er leider nicht...

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz (bekennender Sommerzeitfan und bekennender Uhrumstellungshasser)

  • Stromdichte/Strombelastbarkeit

    • buzz
    • 27. März 2009 um 08:17
    Zitat von "sydon"


    (...) aber nach VDE darfst du ja in der Verteilung einen querschnitt niedriger verdrahten.(...)

    Dafür hätte ich gerne einen Beleg (welche VDE)...

    DANKESCHÖN!

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • 32A auf 16A Adapter

    • buzz
    • 24. Februar 2009 um 17:14
    Zitat von "Beffel"

    (...)Wenn nun die Sicherung fällt und ein dritter schraubt was anderes rein (...)


    dann muss er auch die Passringe / Passschrauben wechseln und da unterstelle ich mindestens Fahrlässigkeit
    desjenigen. Ob ich dafür dann auch haften muss..?
    Beim Rest stimme ich Dir grundsätzlich zu.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • 32A auf 16A Adapter

    • buzz
    • 24. Februar 2009 um 15:33

    So, nun zum abertausendsten Mal:
    wenn ich einen Adapter CEE 32A male auf CEE 16A female verwende, dann habe ich dafür zu sorgen, dass die 32er CEE einfach nur mit maximal 16A abgesichert ist. So verstehe ich die zitierte Norm und halte mich natürlich daran.
    Die weiterführende Interpretation des Abschnitts

    Zitat

    "Versehentliche Überlastung von Kragensteckverbindungen durch Adaptierung oder Fehlanschluss müssen Installationsseitig ausgeschlossen sein"


    ist nun wieder so eine Sache...
    Ich definiere "Installationsseitig" so, dass eben gerade nicht die Leitungen gemeint sind, sondern die Installation bis einschliesslich der Steckdose.

    Es ist unzweifelhaft, dass ein sicherlungsloser Adapter nicht an eine mit 32A gesicherte Steckdose angeschlossen werden darf, aber vorhalten darf ich so einen Adapter (nicht nur meiner Meinung nach) immer und zu jeder Zeit.

    Wer so einen Adapter jenseits des vorgesehenen Anwendungszwecks benutzt (egal ob wissentlich oder unwissentlich), der haftet auch dafür - der Hersteller und oder eigentümer des Adapter dagegen eben nicht.


    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

  • Hilfe für Festinst.

    • buzz
    • 24. Februar 2009 um 08:21

    Besteht denn die Möglichkeit, die Leitungen in Installationsrohren zu verlegen bzw. ein oder zwei Reserve-Leerrohre mit in die Decke zu legen..?

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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