Danke Christopher. Super Beitrag!
Noch jemand, der Lust hat?
Danke Christopher. Super Beitrag!
Noch jemand, der Lust hat?
Also Tobias Beitrag ist genau das, was ich hören will. Vielen Dank, Tobias!
Wenn ich Dich richtig verstehe, machst Du fast gar nichts am EQ, wenn Du eine gutes (lineares) System und einen vernünftigen Raum vorfindest. Oder?
Zum Feedback: Wenn Ihr einen sehr gutes Gain-before-Feedback habt, verzichtet Ihr dann auch auf das eliminieren der Feedback-anfälligen Frequenzen?
Warum ich frage: Ich arbeite oft mit Bands, die InEar-Monitoring benutzen und dann ist oftmals zusätzlich die PA schön ausgerichtet, dass ich eigentlich null Feedback-Probleme habe. In diesem Fall würde ich mir den Frequenzverlauf ja unnötig verbiegen, wenn ich trotzdem ein Feeback provoziere und diese Frequenz dann absenke. Oder was meint Ihr?
Zitat von "bertZ"Jetzt dürfte auch klar sein, warum deine ursprüngliche Fragestellung etwas ungeschickt war. Du hast zuerst nach Equalizern gefragt und erst anschließend nach dem "Einstellen des Systems". Das Eine ist nur ein ganz, ganz kleiner Teil des Anderen.
Mir ist eben nicht klar, warum meine Fragestellung angeblich ungeschickt sein sollte. Mir geht es genau um diesen kleinen Teil bei der Systemeinrichtung. Und von daher musst Du auch keine 5 Millionen Schritte beschreiben.
Also nochmal für alle:
System einrichten = gaaaaanz viel
System-EQ einstellen = nicht mehr so viel, da nur ein kleiner Teil von "System einrichten"
Mich interessieren nur Eure Vorgehensweisen am EQ. Und zwar ohne Messungen.
Bisher sind zwei Vorgehensweisen zusammengekommen:
1. CD
2. Mikrofon
Das ist doch schonmal was. Hat vielleicht noch einer was dazu beizutragen, wie er die feedback-anfälligen Frequenzen aufspürt?
Zitat von "klauston"Viele arbeiten sehr unterschiedlich, um ans Ziel zu kommen.
Und genau deshalb frage ich ja. Wie ich arbeite, weiß ich ja selber. Dieses Forum ist jedoch als Austausch-Plattform gedacht, um mal zu sehen, wie Kollegen arbeiten und daraus evtl. auch Gedankenanstöße für seine eigene Arbeit zu erhalten. Oder sehe ich das falsch?
Zitat von "mediennutte"dann grenze es doch mal etwas ein, welche größenordnung von veranstalltung?
es macht einen unterschied ob ich eine open air pa für 1000 leute einrichte oder die kneipen pa oder eben die konferenz beschallung.
Also bei einem riesigen OpenAir kümmert sich hoffentlich der gut bezahlte Systemtechniker um sowas. Meine Frage bezieht sich so auf die mittelgroßen Sachen. Also indoor und 500 bis 2.000 Personen. So die Größe wo man sich genau auf der Grenze zwischen Stacks und kleinem LineArray bewegt.
Zitat von "mediennutte"prinzipiell sage ich: lieber mehr zeit beim einrichten der PA, als hinterher beim soundcheck! denn boxen und eine leere halle sind geduldiger als musiker oder agentur mitarbeiter :wink:
Genau so sehe ich das auch. Aber wie richtest Du die PA ein?
Ich verstehe nicht, warum sich alle hier so genieren ihre Vorgehensweise beim System einstellen zu beschreiben. Schämt Ihr Euch?
Nein, das Suchen hier im Forum habe ich aufgegeben. Sorry, aber ich denke, dass über 3 Stunden (über mehrere Tage verteilt) genügend Mühe war.
Wie gesagt: Ich freue mich über informative Posts!
Zitat von "treibsand"Mein Vorschlag: lies dir lieber alles durch, was die Suchfunktion unter EQ im Praxisbrett findet. :wink:
DEN Königsweg um klangliche Unzulänglichkeiten mit EQs zu eliminieren gibt es nicht.
Dass es keine Patentlösung in Sachen Summen-EQ-Einstellung gibt, ist mir klar. Aber Deinen Vorschlag habe ich bereits versucht umzusetzen. Und zwar bevor ich diesen Thread aufgemacht habe.
Ergebnis: Es gibt nichts Sinnvolles. Wenn ich nur nach EQ suche, bekomme ich allen möglichen Quatsch zu EQs in Kanalzügen etc. (das interessiert mich jetzt aber nicht). Wenn ich nach EQ AND Summe(n) oder EQ AND Anlage oder oder oder Suche, bekomme ich jeden Scheiß, aber nicht das, was ich suche.
Vielleicht gibst Du mir die Links auf ein paar gute und vor allem aussagekräftige Threads zum Thema Summen-EQ?
Mir ist nämlich vor allem eines wichtig: Ich brauche keine "Glaube-Liebe-Hoffnungs"-Diskussionen. Ich möchte handfeste Argumente hören.
Hallo Freunde des guten Tons,
dieser Thread ist als Erfahrungsaustausch gedacht zum Thema: Wie geht Ihr beim Summen-EQ vor (sowohl für die PA, als auch für die Monitore)?
Hier ein paar Denkanstoß-Fragen, damit Ihr wisst, worauf ich hinaus möchte:
1. Zieht Ihr nur die Feedback-anfälligen Frequenzen oder nehmt Ihr auch klangliches "Tuning" des Systems vor?
2. Wie sucht Ihr Euch die Feedback-Frequenzen? Stumpfes ausprobieren, Erfahrungswerte etc.?
3. Wie geht Ihr dabei vor, wenn Ihr das System klanklich regeln wollt? Mit CD?
4. digitales Mischpult: Benutzt Ihr als Summen-EQ die interenen Möglichkeiten des Tisches oder ein extra Gerät. Falls intern: Was für eine EQ-Art gevorzugt Ihr (Beispiel M7CL: 31-Band, Flex-15, Vollparametrisch)?
Diese vier Fragen sind nur drei Beispiele. Schreibt ruhig alles, was Euch dazu einfällt.
Wichtig ist nur: In diesem Thread geht es nicht um Messsysteme. Was mich interessiert ist, wie Ihr Kollegen die Anlage nach Gehör, Erfahrung etc. einstellt.
Vielen Dank im Voraus für Eure Anregungen, Antworten und Beteiligungen!
PS: Nicht böse sein, dass das Thema in dieser Rubrik steht. War mir nicht ganz sicher, denn irgendwie liegt es ja genau zwischen "Mischpult und Effekte" und "Boxen und Amps". Da wir aber den EQ am FOH-Platz stehen haben, hielt ich diese Rubrik für gut.
Zitat von "wora"die antwort hast du ja selber gegeben:
ansonsten bleibt wohl doch nur:
Naja, bei 1000 Leuten lässt sich das ideale Ergebnis schon mit 6 Bässen erzielen. Zumindest wenn nicht gerade Rammstein kommt.
Zitat von "wora"alea eacta est... oder so.
dann also 14 bässe, dem sound kanns ja nicht schaden:
hubraum ist durch nichts zu ersetzen! :wink:
Und wer bezahlt Dir bei einer popeligen Veranstaltung mit 1000 Zuschauern/-hörern 14 Bässe? Den Veranstalter musst Du mir mal vorstellen.
Zitat von "wora"es gibt doch auch den schönen begriff:
"kompromiss"
Hast ja irgendwie recht. Aber ich bin einer von denen, die immer versuchen das Ideale Ergebnis abzuliefern. Denn dazu bezahlen mich meine Kunden ja.
Zitat von "Dirk Meier"Entweder unter jedes Podest einen Bass. Dann ist der Abstand genau 1m. Oder unter jedes zweite Podest einen Bass. Dann hat man 2m Abstand. [...] bei einer 14m breiten Bühne müsste man bei der 1m-Variante 14 Bässe stellen.
Ist doch klar, oder?
Zitat von "cheesy"Wenn du Scherenpodeste hast, kannst du sie mit der 1m Seite nach vorne stellen. dann ist unter der ganzen Bühne vorne ein Gang, wo du die Boxen ausrichten kannst.
Gute Idee. Bisher habe ich immer die Podeste mit der 2m-Seite nach vorne gestellt. Aber das ist eine Überlegung wert.
Allerdings hat man dann ja das Problem: Entweder unter jedes Podest einen Bass. Dann ist der Abstand genau 1m. Oder unter jedes zweite Podest einen Bass. Dann hat man 2m Abstand. Ist beides ja nicht perfekt. Und bei einer 14m breiten Bühne müsste man bei der 1m-Variante 14 Bässe stellen. Das steht nicht unbedingt immer im Verhältnis zum benötigten Material.
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Was hast Du denn für Bässe?
GAE BR118
Maße: 72x60x60 cm
Zitat von "Volker Holtmeyer"Gar kein Problem - bei Doppel-18" je einen unter ein Podest, und bei Single-18" eben je zwei unter ein Podest. Den maximal möglichen Abstand kann man dann eben nicht bauen.
Wie gesagt, es gilt der Abstand von Pappenmitte zu Pappenmitte.
Es passt bei den Standard-Elementen eben nur ein 18er unter jedes Podest. Mehr geht definitiv nicht. Habe ich gerade vorgestern nochmal probiert.
Jetzt aber mal eine Frage:
Bekanntes Szenario: Die PA muss möglichst unsichtbar sein. Also: Bässe unter die Bühne (standard 1x2m Bühnenelemente). Da gibt es nur die Möglichkeit exakt alle 2m einen 18er zu legen. Ihr kennt das Problem.
Was macht man da, wenn der Bass bis 125 Hz spielt?
Aber die Interferenzen gibt es nur bei den besagten Frequenzen, oder?
Wenn ich also Bässe, die bis 120 Hz spielen, mit 1,7 m Abstand aufstelle, gibt es nur im Bereich von 100 bis 120 Hz Interferenzen. Richtig?
Hallo liebes Forum,
es wurde schon oft diskutiert, aber noch nirgendwo ist eindeutig festgehalten:
1. Wie groß (minimal und maximal) sollte der Abstand zwischen 18er Bässen sein, wenn ich eine Array-Abstrahlung haben möchte?
2. Angenommen die Antwort von 1. sei 1-2m. Wenn ich jetzt z.B. 1,5m Abstand zwischen den Mittelpunkten der Bässe haben möchte, wie soll ich sie verteilen, wenn ich nur 6 Bässe bei einer 13m breiten Bühne habe?
-> a) mittig zentrieren?
-> b) jeweils an den Seiten (unter den Tops) anfangen und in Richtung mitte "vorarbeiten"? Dann bleibt aber in der Mitte ein "Loch" von 4m.
Wär echt super, wenn mir mal jemand die Gesetzmäßigkeiten vorrechnet.
Vielen Dank im Voraus!
Dirk