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  2. WolfgangK

Beiträge von WolfgangK

  • zwei schiffe verbinden

    • WolfgangK
    • 12. März 2007 um 21:58

    Also ich glaube ja nicht, dass eine "normale" Funkstrecke das schafft. Also wenn dann nur mit abgesetzten Antennen auf Deck, Antennenverstärker und Richtantennen. Und selbst dann würde ich dem Veranstalter nachweislich (also schriftlich mit seiner Unterschrift) darauf hinweisen, dass eine einwandfreie Kommunikation aufgrund unvorhersehbarer äußerer Rahmenbedingungen (Schiffsentfernungen, umgebende HF-Störsignalquellen durch Firmen, andere Sendeeinheiten, ...) jederzeit gestört werden und zusammenbrechen kann.

  • Panne(n) beim Frankfurter Opernball

    • WolfgangK
    • 12. März 2007 um 21:53

    Was manchmal passiert, ist schon komisch. Ich hatte vor einigen Jahren schon mal ein komplettes Radioprogramm (öffentlich-rechtliches Radio, sendet bestimmt nur auf zugelassenen Frequenzen) in meinem ebenfalls zugelassenen und angemeldeten Funkmikrofon auf ganz anderer Frequenz. Da half auch nur noch muten und Kabelmic rausgeben.

    Bei gleicher Veranstaltung gab's auf zwei weiteren Funkstrecken massive Probleme mit Rauschen und Kratzen. Über das Phänomen Sabotage habe ich nie nachgedacht. Aber bei 3 ausgefallenen Mikrofonen auf einer Veranstaltung (Open Air) sollte man vielleicht wirklich mal drüber nachdenken.

    Ich pflichte aber bei: Für den Ausfall einzelner Strecken (auch Kabelmikrofone können plötzlich ausfallen; das ist kein Witz!) habe ich immer bereits angeschlossenen Ersatz auf der Bühne. Fehlersuche wird bei mir erst gemacht, wenn die Show wieder läuft. Solange muss die Bühne auf das Material erstmal verzichten.

  • Feedbackanfälligkeit eines Headsets

    • WolfgangK
    • 12. März 2007 um 21:16

    Hallo liebe Kollegen,

    ich habe kürzlich aus einer Musicalproduktion ein Beyerdynamic Headset mit den Komponenten NE 300 S (Empfänger), TS 300 (Taschensender mit Gürtelclip) und OPUS 54 (Headset mit Kondensatorkapsel, Niere) gebraucht erworben. Nach ersten Tests im Proberaum ist das Headset um ein vielfaches Rückkopplungsempfindlicher, als ein "normales" handheld Kabel- oder Funkmikrofon. Deshalb meine Fragen:

    a) Ist das Beyerdynamic-Set 354 besonders feedbackanfällig?
    b) Sind alle Headsets auch bei Nierenmikrofone feedbackanfälliger?
    c) Oder hat mein gebrauchtes Set vielleicht ein Problem? (noch könnte ich zurück geben)

    Schon mal vielen Dank für Eure Erfahrungen mit diesem oder anderen Headsets.

  • 24 spur Live Recording,beste und billigste Loessung

    • WolfgangK
    • 25. Februar 2007 um 21:47
    Zitat von "mediennutte"

    jepp, ich glaube geräte wie der HD24 von alesis oder die mackie pendants sind die einfachste lösung.
    evtl. hat dein pult ja direct outs, dann brauchst du noch nicht mal die extra preamps, aber auch so ist das eine bezahlbare, und vor allem häufig auch mietbare lösung.

    Hallo,

    ich warne vor Nutzung von DO zur Aufnahme. Habe ich selber mal gemacht mit einem Soundcraft Series Two 40/8/2-Pult. Klingt nicht. Sorry. Für eine CD-Produktion sind die PreAmps im Pult vermutlich nicht ausreichend. Ich empfehle deshalb auch die schon diskutierten Varianten

    a) 24-Spur HD mit ordentlichden PreAmps, oder
    b) 24-Spur Fire-Wire mit Laptop als HDR

    wobei die Variante a) etwas teurer ist, da man zur Nachbearbeitung im Studio ja eh noch eine DAW hat. Dafür ist a) aber stabiler was Abstürze u.a. angeht. b) ist die preiswerteste, aber man muss den Rechner sehr genau im Griff haben.

  • klassisches orchester - kontrabassabnahme

    • WolfgangK
    • 25. Februar 2007 um 21:35

    Hallo,

    ich habe Kontrabässe bislang nur studiomäßig, also ohne Rückkopplungsgefahr, aufgenommen. Die besten Ergebnisse habe ich dabei mit AKG C414/Niere/ohne Vordämpfung/ohne HPF erzielt. Aufgrund der Niere dürfte die Rückkopplungsgefahr Live nicht sonderlich ausgeprägt sein. Meine Ausrichtung war bislang immer schräg auf die Instrumentendeckenmitte.

  • Einspielungs-CD-Player

    • WolfgangK
    • 28. Januar 2007 um 09:05

    Hallo liebe Leute,

    die einfachsten Geräte sind die besten, deshalb habe ich mir damals mal den kleinen CD160 von Tascam für ca. 300 EUR gekauft. Der ist einfach zu bedienen, hat aber einen gravierenden Nachteil: Zumindest bei meinem habe ich das Gefühl, dass er keinen "Shock Mount" hat. Der wackelt sofort. Das könnt ihr in einem Zelt vergessen. Abspielen von Musik ist dann plötzlich unmöglich.

    Mein Kauf-Tipp also: Egal welche Funktionen ihr braucht, für mich ist fehlendes "Shock Mount" ein KO-Kriterium!

    Ansonsten kann ich Euch leider keinen Tipp geben, weil ich mich im aktuellen Markt nicht auskenne. Sorry.

  • wo kann man vernüftige Mikro-Ständer, Stereoschienen

    • WolfgangK
    • 10. September 2006 um 19:35

    Hallo goldendye,

    da du die Berichte ja gelesen hast, weißt du, dass die Decca-Tree-Anordnung mit zu den schwierigsten Hauptmikrofonsystemen gehört, die es gibt. Man kann halt nichts vorab berechnen, wie z.B. bei die Achsenwinkel und Aufnahmebereiche bei Koinzidenzverfahren, oder die Mikrofonbasis bei Laufzeitaufnahmen. Aufgrund der individuellen Ausrichtung kann ich mir auch nur schwerlich Decca-Tree-Schienen vorstellen, die den üblichen Ansprüchen gerecht würden. Insbesondere die üblichen Orchesterausdehnen von mehreren Metern würden Schienen erfordern, die ebenfalls in der Größenordnung mehrerer Meter liegen. Wie sollte man solche Schienen auf den Mikrofonständern befestigen? Vor allem mit einem Mikrofon 2-3 Meter nach vorne ausgelenkt. Da müsste man ja mit Gegengewichten arbeiten. Außerdem erfordert der Original Decca-Tree reine Druckwandler mit Kugelcharakteristik. Wenn du öfter mit klassischen Klangkörpern arbeitest, hast du die sicher.

    Mit Decca mal eben schnell würde ich aber sein lassen. Das scheint nicht gut zu gehen. Ich habe mich bislang aber auch nur gedanklich damit beschäftigt, und mich noch nicht getraut. Entweder waren die Orchester oder die Räume zu klein. Ich kenne aber jemanden, der damals bei der Teldec, also den Firmenzusammenschluss von Telefunken und Decca Ltd., wo dieses Verfahren entwickelt wurde, eine Menge an Werken aufgenommen hat. Dort wirst du bestimmt nach weiteren Details fündig:

    In diesem Forum ist Decca-Tree schon häufig behandelt worden:
    http://f11.parsimony.net/forum16949/

    ... und das ist der Mann, der eine Menge Decca-Tree's genutzt hat:
    http://www.sengpielaudio.com/
    ... und im übrigen auch schon 2 Grammy Awards hat - soweit ich weiß ohne Decca ;) Arbeitet übrigens u.a. an der UdK Berlin.

    Ich hoffe, dass ich dir doch noch etwas helfen konnte.

  • wo kann man vernüftige Mikro-Ständer, Stereoschienen

    • WolfgangK
    • 8. September 2006 um 17:32

    Hallo goldendye,

    es gibt keine Decca-Tree-Schienen, weil die niemand benötigt. Die Druckwandler eines Decca-Tree's werden immer auf eigenen Mikrofonständern montiert, um eine freie Beweglichkeit der Mikrofone auf der Ebene UND IN DER HÖHE zu gewährleisten. Außerdem stehen die Mikrofone zur Vermeidung von Interferenzen min. 1-2m auseinander. Aus diesem Grund machen Decca-Tree-Schienen nach meiner Einschätzung keinen Sinn.

    Also fang ich mal anders an - wir sind ja im Profi-Bereich:

    Zu welchem Zweck planst du den Einsatz eines Decca-Tree's? Konzert, Aufnahme, ...?

    Wie sieht der Raum aus (akustisch natürlich), also Volumen, Hallzeiten, -radien, Orchesterflächen, ...

    Welchen Klangkörper hast du vor den Mikrofonen, welcher Musikstil wird gegeben, welche Mikrofone planst du mit Decca einzusetzen?

    Was hat dich dazu bewogen, gerade Decca-Tree und kein anderes Hauptmikrofonverfahren zu wählen?
    (Als Alternativen gäbe es ja noch die ganze Palette der Koinzidenzverfahren, Laufzeitverfahren und die Äquivalenzverfahren. Ich schließe mal alle interauralen / binauralen Hauptmikrofonverfahren wie OSS, Jecklin, ... aus)

    Hast du den Aufsatz, dessen Link mringhoff gepostet hat, gelesen und verstanden?
    (Nicht, dass ich dir etwas unterstellen will, aber Decca gehört ja nicht gerade zu den üblichen Universalverfahren ... Wer sich das aussucht, hat sich ja immer sehr tiefgreifende Gedanken gemacht)

    Aus letzterem Grund bitte ich dich, möglichst alle Fragen zu beantworten, weil wir sonst weiterhin nur rätseln können, was du vorhast, und das ist dir sicherlich auch keine Hilfe.

  • wo kann man vernüftige Mikro-Ständer, Stereoschienen

    • WolfgangK
    • 7. September 2006 um 21:31

    Hallo,

    deine Frage wirft bei mir erstmal weitere Fragen auf, z.B.:

    Wieso solle man in D keine vernünftigen Ständer und Schienen kaufen können? Ich stelle mir das ganz einfach vor, Düsseldorf sollte doch groß genug sein, oder? Oder meinst Du mit dem D Deutschland?

    Zu K&M kann ich dir keine Alternative aufzeigen. Es gibt zwar auch Ständer von Beyerdynamic, die ich aber qualitativ nicht beurteilen kann. Sie sind jedenfalls nicht billiger. Und wenn du unbedingt mehr ausgeben willst, schau dir mal die Ständer und Schienen von Neumann und Schoeps an. Sind aber, wie sich denken lässt, auch nicht billiger.

    Deine Frage nach "professionellen Decca-Tree-Schienen" kann ich dann überhaupt nicht mehr beantworten. Davon habe ich noch nie gehört. Ich meine, ich habe noch nie von Decca-Tree-Schienen gehört. Das Decca-Tree-Verfahren kenne ich natürlich. Wie willst du das mit Schienen realisieren? Wie groß müssten die deiner Meinung nach sein?

    Was weißt du sonst noch über das Decca-Tree-Verfahren? Ich könnte dir ggf. eine Videodatei empfehlen, in dem Hr. Gernemann bei der Tonmeistertagung über die zeitgeschichtliche Entwicklung des Decca-Tree's und insbesondere die Gründe für die derzeitige Wiedergeburt erklärt.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • Multicore - Was ist am teuersten?

    • WolfgangK
    • 18. April 2006 um 19:51

    Hallo PA-Peter,

    Die SK-Serie kenne ich, ist noch eine Nummer größer, als die HT-Typen. Aber was meinst Du mit

    Zitat von "PA-Peter"

    ... Bei uns gibt es ja max 28Paarer (bzw 32er Paarer mit 28er Multipin) und da passen 100m gut auf die große SK...

    ??? Ich kenne durchaus auch 40-paarige Multicore, die mit 108 pol. Multipin ausgestattet sind. Außerdem gibt´s noch Tourlock 150pol, ... OK, ist alles nicht meine Welt, so groß bin ich lange nicht, aber ich wüsste schon gerne, was du mit deinem Posting gemeint hast.

  • Multicore - Was ist am teuersten?

    • WolfgangK
    • 16. April 2006 um 11:00

    Hallo liebe Kollegen,

    natürlich kann man über Trommel mit eingebauter Stagebox oder Case mit Multicore vortrefflich streiten. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Aber Euren Beiträgen kann ich entnehmen, dass es tatsächlich nur diese beiden Möglichkeiten gibt.

    Oder hat noch jemand eine Idee?

    Ich könnte ja mal ganz provokativ die Frage stellen, wie die Kollegen ihre Multicore transportieren, die weder Case noch Trommel haben?

  • Multicore - Was ist am teuersten?

    • WolfgangK
    • 14. April 2006 um 23:34

    Hallo liebe Kollegen,

    eine komische Frage, aber vor folgendem Hintergrund vielleicht gar nicht so uninteressant.

    Ich bin bei der Planung eines Multicores: 50m lang, 32 paarig zu klein, Sommercable bietet ein 36-paariges, das ist schon besser. Damit das Ladevolumen und -gewicht nicht so groß wird, geht´s nur mit Folienmulticore, Zentralmasse und auf Trommel mit eingebauter Stagebox. Insgesamt wiegt die Schilltrommel dann ca. 44kg - oh ha, wird das nicht zu viel?

    Jetzt zur Eingangsfrage:

    Als ich mir alles mal in Ruhe angesehen habe, stellte ich fest, dass das Kabel selbst nur einen geringen Teil der Gesamtkosten ausmacht. Etwa die gleiche Menge an Kosten geht für die Schilltrommel inkl. Stagebox drauf.

    Bislang war ich immer der Meinung, das Kabel wäre das teuerste und da könnte am damit logischerweise auch am meisten sparen. Aber die anderen Komponenten am Spleiss, die Multipins und eben die Schilltrommel sind auf keinen Fall zu unterschätzen.

    Meine aktuelle Frage lautet somit:

    Die Schilltrommel HT582 mit Abstandsblech, Frontblech und Fahrständer kostet ein Vermögen. Welche Möglichkeiten habe ich noch, das Multicore zu vernünftig zu transportieren?

    Meine erste Überlegung war, ein MC-Case zu nehmen. Also diese bekannten Cases mit den zwei Ständern, um die das Multicore als Acht gelegt wird. Ein solches Case nimmt aber mehr Platz weg als die Schilltrommel, ist garantiert nicht mehr alleine in einen Kombi zu bekommen und, man höre und staune, gar nicht einmal preiswerter, wenn ich den zusätzlich notwendigen Multipin vom MC auf die dann aus meiner Sicht zwingend notwendige "externe" Stagebox berücksichtige.

    Welche Möglichkeiten gíbt´s denn noch, so ein Multicore etwas preiswerter zu gestalten?

  • 01V96 Sound Problem

    • WolfgangK
    • 14. April 2006 um 16:48

    Hallo,

    die Latenz ist (nicht nur aber immerhin auch) abhängig von der Taktfrequenz. Die Latenz muss mindestens 1 Sample lang sein. Häufig werden aber mehrere Samples parallel oder seriell verarbeitet, bevor das erste bearbeitete Sample am Ausgang anliegt.

    Bei gegebener Menge an Samples, die von einem Computer (und nichts anderes ist das 01V96) mit seiner im eingebauten Logik gleichzeitig verarbeitet werden, muss die Latenz somit bei halber Taktfrequenz doppelt so lang sein.

    Beim 01V96 wird eine Latenz von max. 1,6ms bei 48kHz und 0,8ms bei 96kHz angegeben. Da 1 Sample in diesen Fällen 20,8µs (48kHz) bzw. 10,4µs (06kHz) lang ist, können wir davon ausgehen, dass 77 Samples parallel oder seriel verarbeitet werden, bevor das erste wieder am Ausgang anliegt.

    Die Probe bei 96kHz bestätigt dieses: 77 Samples * 10,4µs = 800µs = 0,8ms.

  • 01V96 Sound Problem

    • WolfgangK
    • 13. April 2006 um 20:20

    Hallo Leute,

    jetzt geistern hier aber wieder die Ammenmärchen ... sorry, aber so stimmt das leider nicht.

    Nach Shanon muss die Abtastrate mindestens doppelt so hoch sein, wie die höchste wiederzugebende Frequenz. Mit 44k1Hz (CDA-Norm) können also (theoretisch) Frequenzen bis 22.050Hz richtig wiedergegeben werden. Theoretisch ist diese Frequenz deshalb, weil bei 22.051 eine Spiegelfrequenz jenseits der Abtastfrequenz entsteht, und sich diese Frequenz bei der Wiedergabe wie 2.049 Hz anhört. Deshalb benötigt man bei jeder AD-Wandlung sogenannte Anti-Aliasing-Filter. Das sind steilflankige Filter mit einer Grenzfrequenz knapp unter der Abtastfrequenz, um die Bildung von Spiegelfrequenzen zu verhindern.

    Da nun niemand mir bekanntes so hoch hören kann, ist das auch gar nicht so schlimm, wenn die AD-Wandler (hoffentlich) bei rund 20kHz begrenzt werden. Einziger Vorteil der 48kHz ist somit, dass der Anti-Aliasing-Filter nicht so steilflankig gebaut und damit etwas kostengünstiger hergestellt werden kann. Weder 48kHz noch 88k2Hz noch 96kHz führen grundsätzlich zu einem besseren Klang.

    Das einzige, was zu einer besseren Wandlung führen kann, sind hochwertigere, stabilere, ... Schaltungen. Und da liegt nun die Vermutung nahe, dass eine Schaltung, die 96kHz kann, stabiler sein muss, als eine Schaltung, die nur 44k1Hz kann. Eine nahe liegende Vermutung ist aber längst kein Beweis und besitzt somit keinesfalls Allgemeingültigkeit.

    Außerdem ist die "96kHz-Fähigkeit" beim 01V96 grundsätzlich gegeben. Somit sollten die Wandler bei 44k1Hz oder 48kHz nicht instabiler laufen, als bei 96kHz. Schließlich wird ja nicht die Schaltung gewechselt. Insofern ziehe ich mal die subjektiven Äußerungen über klangbeeinflussende Abtastrate massiv in Zweifel.

    So, jetzt habe ich mich mal wieder richtig :twisted: und kann mich wieder beruhigen :wink:

  • 01V96 Sound Problem

    • WolfgangK
    • 11. April 2006 um 20:54

    Hallo,

    also weiter mit dem OT: Mit DT770Pro geht´s so halbwegs, mit 770M aber tadellos (trotzdem muss man ziemlich weit aufdrehen). Die Kritik ist auf jeden Fall gerechtfertigt, ich würde mir da auch mehr Reserven wünschen. Schließlich gehört der 770M zu den lautesten und gedämmtesten Kopfhörern, die ich kenne.

    Aber ob uns hier jemand hört? Also wollen wir hier mal lieber nicht sentimental werden. Ist ja schließlich ein PA-Forum und keine Beerdigung.

  • Problem 01V96 und per ADAT eingeschliffenem Komp.

    • WolfgangK
    • 10. April 2006 um 16:07

    Hi,

    zur PRüfung der Toslink-Kabel bietet sich an: ADAT Out direkt durchverbinden in ADAT In. Macht man ja bei analogen Kabeln auch so.

  • 01V96 Sound Problem

    • WolfgangK
    • 10. April 2006 um 16:04

    Hallo wora,

    ja, sehr verwirrend. Nur über deine Angabe +6dBu bin ich gestolpert. Das ist doch der Rundfunkpegel. Ein Blick in "mein" Pegeldiagramm sagt mir:

    Maximal Output: +24dBu = 0dBFS (EDIT: Input in Output geändert)
    Nomal-Output: +4dBu = -20dBFS (EDIT: Input in Output geändert)

    Hey, wenigstens Yamaha hält sich an meine Vorstellung, die Schrittweite von 2*9dB auf 2*10dB zu vereinfachen :wink:

    Zitat von "WolfgangK"

    ... -18 dBFS = üblicher Musikspitzenpegel (2*9dB, keine Ahnung, wieso die nicht 2*10dB genommen haben) ...

    Aber du hast natürlich Recht: Wenn die Anzeige bei -18dBFS gelb wird, sind das dann logischerweise +6dBu und damit 2dB über dem Nennpegel der meisten Endstufen. Also ist auch da noch etwas Vorsicht angesagt, wenn sich kein entsprechend eingestellten Controller oder Limiter in den Weg stellt :twisted:

    Aber welcher Anwender macht sich darüber schon Gedanken? Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, aber logarithmische Größen sind ja nun nicht jedermanns Geschmack.

  • Problem 01V96 und per ADAT eingeschliffenem Komp.

    • WolfgangK
    • 9. April 2006 um 23:51

    Hallo wora,

    ich hatte mal ein ähnliches Problem, aber nicht mit externen Inserts, sondern mit DirectOuts. Plötzlich tat´s das nicht mehr. Ich habe nie herausbekommen, wieso sich da etwas geändert hat. Aber einige Parameter sind unelegant über die Menues verteilt, dass man sie nicht findet.

    Bei mir war es damals so, dass die Direct Outs plötzlich ausgeschaltet waren. Das Ein- und Ausschalten kann man aber nicht auf der gleichen Seite vornehmen, wie die Konfiguration, was wohin gehen soll. An diesen Punkten ist das 01v96 völlig unübersichtlich.

    ich nehme deshalb für solche Konfigurationen immer den Studiomanager und den 01V96-Editor.

    Und nun zurück zu deinem Problem. Ich will mal nicht ausschließen, dass es irgendwo noch einen Schalter gibt, der sich, aus welchen Gründen auch immer, plötzlich verstellt hat. Den zu finden ist vermutlich sehr schwer. Wenn du auch den 01V96-Editor verwendest (da gehe ich jetzt mal von aus), dann schau mal bitte in den gesamten Routings und auch auf die "Analog-Simulation" des Pultes. Mir hat das immer geholfen. Nun hoffe ich mal, dass es dir auch hilft.

    Falls Du überhaut nicht zurecht kommst, speichere mal die KOnfiguration des 01V96 ab und schick sie mir per Mail herüber. Ggf. habe ich über Ostern Zeit, mir mal deine Konfiguration zu laden.

    Viele Grüße
    Wolfgang

  • 01V96 Sound Problem

    • WolfgangK
    • 9. April 2006 um 23:43

    Hallöööchen,

    @ wora: nach der mir bekannten Norm ist

    0 dBFS = digitale Vollaussteuerung
    -9 dBFS = Headroom
    -18 dBFS = üblicher Musikspitzenpegel (2*9dB, keine Ahnung, wieso die nicht 2*10dB genommen haben)

    Falls jemand genau wissen will, welche Norm und wie der übliche Musikspitzenpegel offiziell genannt wird, dann müsste ich nochmal im Dickreiter nachgucken. Aber aufgrund der genannten Quelle pegel ich immer auf -18dBFS ein.

    Wie die Anzeigen der Kanäle und Busse im 01V96 sind, weiß ich aber auf Anhieb nicht. Bei Bedarf in der Anleitung nachsehen. Die Ausgangspegelanzeige ist auf jeden Fall genau auf 0dBFS eingestellt! Bei Over ist 0dBFS erreicht!!! Darauf bin ich auch schon mal reingefallen, als ich bei der Stereoausgangspegelanzeige von -18dB (siehe obige Angaben) die Endstufen einer 5kW-PA im Limiterbetrieb hatte. Dort wechselt das 01V96 auch von grünen auf gelbe Leuchtdioden. An diesem Punkt ist 0dB = +4dBu und damit Vollaussteuerung - nicht bei 0dbFS = Over!

    Aber ich kann mir noch etwas ganz anders vorstellen: Der Autor betonte im ersten Thread, dass keine EQ´s im Spiel gewesen wären. Wenn sich der Klang irgendwie ganz komisch anhört, dann kann das natürlich an einer Übersteuerung liegen. Das könnte man aber auch als Verzerrungen beschreiben. Komischer Klang und der Hinweis auf EQ´s brachte mich auf eine ganz andere Idee: Interferenzen auf der Summenschiene = Kammfiltereffekte. Das ist zwar bei Bands recht ungewöhnlich, aber ich möchte trotzdem darauf hinweisen.

    Bitte die Mikrofone so positionieren, dass sie immer genau ein Instrument abnehmen und der Schall eines anderen Instrumentes garantiert mindestens 12dB leiser ist (3:1-Regel).

    So long
    Wolfgang

  • YAMAHA 01v96 auf 28 Mic Eingänge aufbohren

    • WolfgangK
    • 16. März 2006 um 20:09

    Hi,

    wenn du 96kHz und 24Bit willst, dann kannst Du das über eine My8AT-Karte im Slot und einem RME Fireface hinbekommen. Dann hast du zunächst einmal nur 26 Eingänge und auch noch nicht alle mit Preamps versorgt. Ist also ziemlich viel Aufwand.

    Aber was willst du eigentlich mit 96kHz? Nach dem Shanon-Theorem muss die Abtastrate mindestens 2* so hoch sein, wie die höchste abzutastende Frequenz. Nimmt man noch etwas Abstand wegen Spiegelfrequenzen hinzu, reichen 48kHz locker, um bis zu 20kHz sauber abtasten zu können. Auch inkl. Phasenlage! Was also soll bei 96kHz besser sein?

    Deshalb empfehle ich dir jetzt einfach mal die schon angesprochene LowBudget-Lösung: ADA8000 an dem serienmäßigen ADAT-I/O und eine MY8AD als Slotkarte, die gleich 8 sym. analoge Eingänge drin haben. Ansonsten MY16AD für 16 unsym. Eingänge oder ein zweites ADA8000 und eine MY8AT im Slot geht natürlich auch.

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