Gibt es schon genauere Überlegungen zu Ort und Datum?
Beiträge von MarkusZ
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Zitat von "klauston"
Das mit dem Verdeckungseffekt , wenn es Bass gibt mußt Du mir bitte sschon genauer erklären !!!!
Beispiel: Ein Sinus 125 Hz mit 100 dB SPL erhöht die Mithörschwelle bei rund 1 kHz immer noch um über 60 dB. Mit anderen Worten: die 1k-Komponente muss schon mindestens 60 dB SPL aufweisen, um nicht verdeckt zu werden.Die Beobachtung, dass zuviel Bass zwangsläufig auf Kosten der Transparenz geht, ist nicht nur theoretisch sondern auch praktisch leicht nachzuprüfen.
Das Problem ist also nicht eine überdiemsnionierte Anlage, sondern das Missverhältnis zwischen Bass- und Top-Leistung; in dem Sinne habe ich die ursprüngliche Kritik von Jimmybeat auch verstanden und kann sie unterschreiben.
(PS: Bitte nicht jedes oben erwähnte dB auf die Goldwaage legen, ist mehr als grober Anhaltspunkt gedacht)
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Hast du den Sidechain aktiviert? Da müsste auf der Frontplatte irgendwo ein entsprechender Schalter sein!
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Leider ist es ja oft so, dass kein Feedback mehr kommt, wenn das Problem erstmal gelöst ist. Insofern auch von mir ein Dankeschön für die interessante Rückmeldung.
Vom Prinzip her entspricht das System ja eigentlich einer (Kunst-)Kopfaufnahme; deshalb überrascht mich der gute Ambiencesound nicht.
In welcher Preisklasse bewegt sich das denn und wo hast du es gekauft?
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Freitag, 08. September 2006 in Einsiedeln (SZ)BESCHALLUNGSTECHNIK IN THEORIE UND PRAXIS
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21.-23. Oktober 2006
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Zitat von "guma"
Wie man eine einzelne Szene von file zu file, von USB zu USB und damit auch von USB zu Pult schaufeln kann, werde ich jetzt in den "Tipps and Tricks" Thread stellen.
Schön und gut; aber das ist lediglich ein umständlicher (fehleranfälliger?) Workaround für ein an der Praxis vorbeientwickeltes bzw. inexistentes Filemanagement im Pult selbst. "USB rein - Import Scene - fertig" wäre doch eigentlich das was es braucht. -
Auch wenn es in einem PA-Forum etwas OT ist; vielleicht weiss es ja jemand:
Gibt es eine einfache Möglichkeit, bei einer DPC II das Signal der Touchscreens abzugreifen, um es an einen Videobeamer weiterzuleiten. Die Auflösung meines PDF-Manuals ist leider so schlecht, dass ich nicht erkennen kann, ob ein entsprechender VGA-Anschluss o.ä. vorhanden ist. -
Ein Bild aus der Abteilung "Wir sterben heute mal den Hitzetod":
Open-Air, direkte Sonneneinsrahlung, Ausfall sämtlicher Omnis (tauen auch über Nacht nicht mehr auf). Behebung: Ersatz von Dioden auf der Ausgangsplatine direkt vor Ort durch Yamaha-Tech.
Ein weiteres "lustiges" Phänomen: beim Laden eines Files ab USB-Stick unterschlägt das Pult die Daten von Matrix 1 und verschiebt alle Matrix-Ausgänge um eine Stelle nach links; so dass nun also alle Einstellungen der Matrix 2 auf Matrix 1 liegen, diejenigen von Mtx 3 auf Mtx 2 usw. Nach erneutem laden, ist der Fehler beseitigt. Was, wenn ich es nicht rein zufällig gerade gesehen hätte....? Auch sonst bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Datenübernahme immer so problemlos klappt und z.B. in den Kanälen tatsächlich immer der exakte Status wiederhergestellt wird (muss aber noch weiter beobachtet werden).
Ansonsten das erste Yamaha-Pult das verhältnismässig schnell und einfach zu bedienen ist; gelegentlich macht es sogar ein wenig Spass, damit zu arbeiten.

Dass es nicht möglich ist, eine einzelne Szene per USB nachzuladen ist ein Witz, der so schlecht ist, dass er nur von Yamaha stammen kann. :cry:
Insgesamt nicht übel - vorallem auch wenn man den Preis in Betracht zieht.
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Zitat von "Kracky"
es kann nicht heißen, ich hab mir ein teures LA gekauft, jetzt muß ich es irgendwie auch benutzen, und sei es drum.
Genau das passiert aber viel zu oft; deshalb meine volle Zustimmung zu deiner Analyse und den Ausführungen.Es wäre für mich jedenfalls keine grössere Überraschung, wenn wir in Zukunft des öfteren ein " Please no LAs, except..." in Ridern lesen würden. Das spricht nicht gegen die Technologie an sich, aber gegen deren falsche Anwendung, die zunehmend um sich greift und entprechende Ergebnisse produziert.
Wenn ich als Gasttechniker auf einer Veranstaltung bin, ist mir ein einfaches, sauber kontrolliertes konventionelles System jedenfalls x-mal lieber als eine Zeile, die ohne Sinn und Verstand hochgezogen wurde.
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Zitat von "Frankie01"
Wo ist deiner Meinung nach das reale Problem mit der gezielten Auslöschung/Ansenkung des "inneren Stimmklangs" über destruktive Interferenz?
Es handelt sich um eine komplexe Wechselwirkung, die unterschiedliche Ursachen hat und deshalb Mehrfachsignale mit unterschiedlichen Laufzeiten hervorruft. Zudem verhalten sich diese Mehrfachsignale in hohem Masse dynamisch und ändern ihren Charakter fortwährend. Es ist prinzipiell unmöglich, dazu in Echtzeit ein Gegensignal zu kreieren.Stell dir zwei Lautsprecher vor. Der näher stehende erzeugt ein (zufälliges) Signal. Ist es möglich mit dem weiter weg stehenden ein Gegensignal zu erzeugen (ohne den ersten zu verzögern), welches das Originalsignal vollständig auslöscht? Natürlich nicht!
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Interessante Fragestellung. Mögliche Ansatzpunkte:
3,5 kHz schmalbandigen leicht boosten
HiShelf bei ca. 8 kHz, +3 dB
300 Hz schmalbandig, aber kräftig absenken (z.B. 1/3 Oct., -8 dB)
hochpassfilternLeveler/Kompressoren einsetzen (allenfalls getrennt für Bandmix und Stimme). Ziel: lauterer IEM-Sound auch bei leiseren Passagen.
Die betroffenen Frequenzen sind individuell unterschiedlich. Sänger soll die verschiedenen Vokale lang gezogenen ansingen und darauf achten, welche besonders störend sind (oft I und U). Dann versuchen die entsprechenden f abzusenken (Sänger soll dabei Miittenfrequenz gleich selber einstellen).
Halboffene Ohrpassstücke verwenden.
Ohrpassstück untersuchen und schauen, ob es im weiter innen liegenden Bereich, (da wo die Knicke des Gehörgangs liegen) auffällige Ausbuchtungen gibt. Wenn ja sind diese allenfalls abzuschleifen. > Kontakt zu gutem(!) Hörgeräteakustiker aufnehmen. Fragen ob er Erfahrung mit der „Beschleifung von Formschlüssen zwecks Reduzierung des Okklusionseffektes“ hat und einen "Okklusionstest" durchführen kann.
Üben (Gewöhnung), Geduld.
Die Idee mit phaseninvertierten Signalen ist nett, in der Praxis aber nicht realisierbar.
Der Effekt lässt sich prinzipiell nicht gänzlich eliminieren.
Bitte hier posten wie’s ausgegangen ist! Danke.
HTH
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Alles schöne Kommentare. Leider hat sich aber immer noch niemand durchringen können, mir SB2 zu senden. Wäre schon sehr nett, wenn das noch jemnd nachholen können. Danke. spider@zehner.ch
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Wie steuert ihr eure FDS-334T über Windows XP? Sehe ich das richtig, dass es nur die beiden Möglichkeiten London Architekt und Soundbench2 gibt? Gibt es bei der Verwendung von SB2 funktionelle Einschränkungen? Und wenn nein, wo ist SB2 noch zu kriegen? Wie kann so ein einfaches Produkt, so viele Fragen aufwerfen?
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Zitat von "mediennutte"
ich selber mache viele demotapes für junge bands, und ich archiviere das ganze, nur wenn ich immer alle 24 spuren im wave format komprimieren würde wäre es schlichtweg unmöglich.
Der kritische Punkt ist in meinen Augen der, dass der Codec ja nicht wissen kann, wie du die Spuren bei einer allfälligen Neumischung zusammenstellst. Entsprechend kann auch nicht vorausgesagt werden, wie sich welche Maskierungseffekte auswirken werden. Aber wenn du von Demos sprichst, mag es manchmal schwierig sein Wirtschaftlichkeit und Qualitätsanspruch unter einen Hut zu bringen. Im professionellen Sektor halte ich es für ausgeschlossen, Datenreduzierte (nicht Datenkomprimierte!) Formate zu archivieren. Der Trend geht da auch eindeutig in die entgegengesetzte Richtung (z.B. möglichst hochbitig zu archivieren).
Zitat von "wora"diese aussage wurde vor jahren durch einen PP test widerlegt, bei dem man die formate 44,1/16, 48/24 und 96/24 miteinander verglich.
dabei haben im blindvergleich fast alle testteilnehmer das 44,1/16 format als schlechter klingend identifiziert.Es ist natürlich schwierig das aus der Ferne zu beurteilen, ohne die genauen Hintergründe zu kennen und ich will diese Untersuchung oder deine Aussage auch gar nicht in Zweifel ziehen. Gerade im Bereich Digitaltechnik sollte man allerdings sehr vorsichtig mit Erfahrungen oder Daten sein, welche mehrere Jahre zurück liegen.
Ausserdem stütze ich mich anstatt auf PP-Berichte lieber auf andere Quellen, wenn es um (Doppel-)Blindstudien geht, welche Ansprch auf Wissenschaftlichkeit erheben. Auch dies ist aber lediglich eine allgemeine Bemerkung und soll nicht Kritik am erwähnten Bericht sein, den ich ja gar nicht kenne. Vielleicht könntest du den Artikel ja mal ins Netz stellen - interessieren würde es mich schon.
Bei solchen Tests ist natürlich auch unbedingt zu beachten, dass man vom hochwertigsten Format ausgeht und dann rein mathematisch dezimiert. Sobald z.B. unterschiedliche DACs oder unterschiedliche DAC-Schaltung innerhalb des selben Gerätes beteiligt sind, ist jeder Vergleich völlig sinnlos! Deshalb ist es auch keineswegs trivial solche Tests durchzuführen, sie sind meist sehr aufwändig und kostspielig.
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..wobei mir gerade noch einfällt: Vielleicht ist es ja auch nur so, dass ich durch das psychoakustische Massen-Raster falle, dem die Codecs zugrunde liegen. Ich würde das in dem Falle dann als Kompliment verstehen

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Die meisten MP3 denen ich so begegne klingen so grottenschlecht, dass es selbst ohne AB-Vergleich leicht fällt, zu hören, was gerade läuft. Ich will damit aber nicht ausschliessen, dass bei gutem Encoding und genügend hohen Bit-Raten gute Ergebnisse möglich sind.
Es gibt ja noch eine Reihe von weiteren Datenreduktions-Verfahren, auch wenn diese nicht so verbreitet sind. Bei gleichen Bit-Raten klingt MP3 von praktisch allen diesen Formaten im AB-Vergleich nach meinen Beobachtungen fast immer am schlechtesten und zwar je nach Material überdeutlich - da hilft auch kein Fraunhofer-Codec. Bei heutigen Speicherpreisen sehe ich aber ohnehin keinen Grund Datenreduzierte Formate zu verwenden, weil sie immer nur ein schlechter Kompromis sein können und die Auswirkungen letztlich nicht abschätzbar sind.
Mag sein, dass man auf einem Kopfhörerausgang eines MP3-Sticks nicht viel merkt; aber über eine PA-Anlage sollte man sich einfach einmal einen AB-Vergleich MP3-CD gönnnen. Wenn ich sehe , dass immer mehr Techniker MP3-Formate zum Einhören in die Anlage verwenden, kann ich eigentlich nur noch den Kopf schütteln; aber die hören vermutlich auch sonst nicht mehr allzuviel
Zitatwenn aber von höherwetigen tonträgern (z.b. 24bit/48(96)kHz) gerippt wird, kann ein mp3 file mit hoher datenrate sogar feiner klingen als eine CD.
Das ist bestenfalls ein Gerücht. Bei einem sauberen Downsampling und Bit-Converting von 96/24 auf 44.1./16 verliert man nichts, das in irgend einer Weise relevant wäre. Eine MP3-Konvertierung hingegen ist immer und per Definition verlustbehaftet. -
Zitat von "GETEC"
wir bekommen nun mal den neuen Controller zum testen ( ist das eigentlich wieder oem gerät, wenn ja, von wem *g*) werd dann nochmal posten wie der tut...
Das Innenleben scheint von den Features her dem Audient ONE zu entsprechen. -
Klingt doch eigentlich alles ganz vernünftig. Als Demokrat stört mich eigentlich nur, dass man bezahlen muss, um sich den Entwurf anzusehen und dann nötigenfalls eine Einsprache vornehmen zu können. Insofern auch ein Dankeschön an den Admin, dass er die Infos hier zusammenfassend zugänglich macht. Ich hoffe, dass du jetzt nicht auf die Schwarze Liste von Beuth gesetzt wirst

In der Schweiz stehen wir ja auch kurz vor der Revision der entsprechenden Bestimmungen. Insofern ist es interessant zu sehen, dass man das hüben und drüben ähnlich sieht und es einige Parallelen gibt: Stärkung der Selbstverantwortung, Abstufungen mit steigenden Auflagen etc.
Zitat von "ThomasA"Ich bin jetzt zu faul, mir das durchzurechnen wie sehr Mehr-Band Festivals mit leisen Umbaupausen davon betroffen wären denke jedoch, dass das nicht so schlimm ins Gewicht fallen wird. Wenn's wen rechnen freut... (od. ins Programm eintippen)
Das Thema wurde in ähnlicher Form schon mal behandelt. Fazit: Man kann sich das Rechnen ersparen, weil es überhaupt keine Rolle spielt: http://www.zehner.ch/leq.htm