Kommt drauf an wie du "einige" definierst. "Einige wenige" würden kaum was bringen und mit "einigen vielen" wird der Aufwand fürs aufstellen und anschaffen doch schon wieder recht hoch. Ausserdem wirken diese Dinger ja nur im HF- und MF-Bereich, die Bässe werden also brav weiter dröhnen. Aber besser als nichts ist's sicher allemal. In Molton einpacken sollte man sie allerdings eher nicht: ich vermute mal, dass der Strömungswiderstand sonst zu gross wird.
Beiträge von MarkusZ
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Zitat von "bertZ"
der chefentwickler für Yamaha Pro Audio (aus Deutschland kommend) arbeitet hauptsächlich in Japan!!!
Was genau möchtest du uns damit mitteilen? Das der Yamaha-Chefentwickler hauptsächlich in Japan arbeitet war doch zu erwarten, oder habe ich etwas verpasst?Zitat von "bertZ"
Bei Yamaha werden die Bedienkonzepte international die gleichen bleiben!!!
Ähmm, ja klar. Es wird kaum jemand damit rechnen, dass es demnächst eine "DM2000 Germany Edition" gibt. -
Zitat von "wora"
da ich bisher noch nie im studio gearbeitet habe und nun auch seit über 15 jahren in keinem mehr drin war, kann ich natürlich nicht sagen welche pulte es dort mittlerweile gibt.
Wie beurteilst du (und natürlich auch die anderen) denn z.B. die Digico-Pulte gegenüber den Japanern - mal rein von der Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit her gesehen. -
Zitat von "wora"
entweder ich bin schlicht zu doof für die büchse, oder die übersichtlichkeit ist wirklich nicht optimal.
Wenn's dich denn tröstet, reihe ich mich gerne auch in die Reihe der Doofen ein.Sicher hast du grundsätzlich Recht, von wegen Evolution und so. Aber im Studiobereich gibt es doch seit vielen Jahren Digitalkonsolen, mit denen man wirklich arbeiten kann, die fein durchdacht und übersichtlich sind und sich innert kürzester Zeit intuitiv erlernen lassen. Und einige stammen sogar von japanischen Herstellern! Man muss doch das Rad nicht ständig neu erfinden, vorallem dann nicht, wenn die Neuerungen immer mehr Ecken aufweisen :wink:
Ein durchdachtes Konzept zeichnet sich doch gerade dadurch aus, dass es nicht bei jedem Produktezyklus (und hier sprechen wir ja von einem Zeitraum von vielleicht zwei Jahren) wieder völlig über den Haufen geschmissen werden muss. Vielleicht ist aber ja nun auch Yamaha mit dem neuen Tisch endlich da angelangt, wo man hinwollte - aber ich erlaube mir, vorerst mal noch daran zu (ver-)zweiflen.
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Zitat von "bertZ"
ich denke (ohne jemand in schutz nehmen zu wollen), dass die ersten digipulte von yamaha für studioanwendungen konzipiert waren und mehr oder weniger ungewollt in den live sektor schlugen. die zweite generation war imho der versuch beides unter einen hut zu bekommen. jetzt in der dritten werden endlich studio und live wieder getrennt...
Was die Features betrifft, ja gut. Aber die Ansprüche an die Ergonomie ändern sich doch nicht wesentlich, ob ich den Tisch nun im Studio oder Live einsetze. -
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Das sind die, die mir spontan einfallen.
Das sind doch immerhin schon eineinhalb mehr, als mir bei nicht-spontanem, angestrengten nachdenken einfielen. Danke. -
Zitat von "TomyN"
Vielleicht gibt es ja mal ne offene Architektur, d.h. man kann wie beim PC Effektalgorithmen laden.
Gibt's doch schon
http://digidesign.com/products/venue/Zitat von "bertZ"Auf jeden fall sehe ich rein konzeptionell eine Umsetzung der Beschwerden von 01V96, DM1000, DM2000 - Usern die Bedienbarkeit betreffend und einen positiven Schritt in Richtung
Genau da setzt meine Kritik ja an. Weshalb braucht es dazu drei Gerätegenerationen? -
Hat jemand eine Übersicht in welchen Produkten HUGO drinsteckt.
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Zitat von "Markus Verza"
Was ich echt nicht in den Kopf bekomme, warum müssen die mit jeder neuen Console ein neues Bediener Konzept erfinden.
Weil sie bis heute noch kein vernünftiges Bedienkonzept haben und schon lange nicht mehr wissen, wo sie eigentlich hin wollen. Wie man bei diesen Pulten von Ergonomie oder gar Analog-Feeling sprechen kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Naja, jetzt haben sie's wenigstens mal geschafft, die Aussteuerungsanzeigen exakt über den Kanälen zu platzieren.Sorry, das ich so bissig drauf bin. Aber diese Bedienkonzepte sind einfach hinten und vorne nicht durchdacht und ich frage mich, wer diese Oberflächen in der Praxis testet, bevor sie auf den Markt geschmissen werden. Vermutlich doch niemand, oder?
[provokation]Das Konzept der zentralen Kanalbedienung hat sich ohnehin überlebt. Es stammt aus einer Zeit, als es undenkbar war, mehrere (Touch-)Bildschirme in eine Konsole zu integrieren.[/provokation]
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[edit] man sollte nicht in übermüdetem Zustand Dinge schreiben, die man dann wieder löschen muss, weil sie zuwenig durchdacht sind. Ich schlafe noch mal drüber :oops:
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Schau mal auf den Websites von Shure und AKG nach. Von beiden gibt (gab?) es umfangreiche PDF-Dokumente zum Runterladen.
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Um das ganze noch etwas zu quantifizieren, habe ich folgendes kleines Experiment gemacht. Das Fazit vorweggenommen: Selbst wenn eine einzelne Sinuskomponente geringfügig aus einem Signal herausragt, wird diese erwartungsgemäss zu einer Erhöhung des Schalldrucks führen.
Testaufbau und Ablauf:
1.
Rauschen rosa wird auf ein Schallpegelmeter gegeben. Um die akustischen Störeinflüsse, Nichtlinearitäten beteiligter Komponenten etc. auszuschalten, erfolgt eine elektrische Verbindung zwischen Quelle und dB-Meter (was faktisch keinen Unterschied macht, dafür der Genauigkeit dient).2.
Der angezeigte Wert des Rauschens beträgt 90 dB(A) SPL (willkürlich gewählt).3.
Ein 1 kHz Sinus wird beigemischt, bis der dB-Wert auf 90,2 dB(A) SPL gestiegen ist.4.
Eine Terzbandanalyse zeigt im 1 kHz Band einen durch den Sinus verursachten Anstieg um 1,5 dB, die Sinuskomponente ragt also gewissermassen geringfügig aus dem Rauschen heraus (in Wirklichkeit wird sie natürlich immer noch im Rauschen "verdeckt").5.
Das Rauschen wird abgeschaltet, so dass der Mess-Wert für den Sinus angezeigt wird. Dieser beträgt 78 dB(A) SPL6.
Eine rechnerische Kontrolle ergibt als logarithmische Summe der beteiligten Energien:
10 log (10^(90/10)+10^(78/10) = 90,26 dBHinweis: Es wurde eine A-Gewichtung gewählt, um die Anzeige zu stabilisieren. Dadurch ergibt sich eine geringfügige Abweichung zwischen den gemessenen und den rechnerischen Werten, welche aber in etwa der Genauigkeit der Messung selbst entsprechen dürfte.
Equipment:
Generator: Wavelab, SPL-Meter: NTI Acoustilyzer, Soundkarte: VxPocket2 -
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Da liegt doch die Vermutung nahe, dass das unkomprimierte Signal mit den kurzzeitigen Pegelspitzen (die durch die Integrationszeit - da sind wir wieder - des Pegelmessers nicht "erkannt" werden) schädlicher ist.
Das ist durchaus anzunehmen. Bei Messungen im Hinblick auf die Beurteilung von Hörschäden ist es deshalb sicher angezeigt, eine Fast-Konstante mit einer 125ms-Integration zu verwenden. Wenn man es ganz genau nehmen will, definiert man zusätzlich noch einen darüberliegenden Peak-Grenzwert, der dann im Mikrosekundenbereich reagiert. Damit wird dann auch dem berechtigten Einwand von Sound-Klinik Rechnung getragen. -
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Die zeitliche Integration ist keineswegs zu vernachlässigen, sie ist ja wesentlicher Bestandteil der Messung! Wie der Name "Schallwechseldruck" (kurz Schalldruck) ja schon besagt, haben wir es nicht mit einem konstanten Wert zu tun und müssen zwangsläufig über einen gewissen Zeitraum integrieren.
Das ist vermutlich falsch rübergekommen. Ich wollte die Integration nur deshalb ausklammern, weil man sonst verschiedene Szenarien (mit unterschiedlichen Peak-Dauern und unterschiedlichen Integrationszeiten) hätte durchspielen und erläutern müssen.Mir ging es hingegen um den grundsätzlichen Umstand, dass ein Peak _physikalisch_ immer zu einer Erhöhung des Schalldrucks führt, wenn er aus dem Gesamtsignal herausragt; ob er aber auch in die Messung einfliesst ist natürlich von der zeitlichen Struktur des Signals und der Zeitkonstante des Messgerätes abhängig.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Nein, das stimmt nicht. Du hast mich ein wenig verunsichert und da habe ich es einmal schnell ausprobiert:
Ein Rauschen und ein Filter bei 6,3 kHz mit einer Bandbreite von 1/60 Oktave. Bei einem Gain von +9 dB kann man sehr deutlich einen Ton hören - die Anzeige des Schallpegelmessers bleibt aber unverändert!
Ich habe dein Experiment nachgestellt, konnte allerdings auf die Schnelle nur mit 1/20 Oktave arbeiten. Bereits eine Anhebung von 2 dB verursacht augenblicklich eine entsprechende Reaktion der dB-Messung. Es ist sehr schwierig ohne A/B-Vergleich und ohne zu wissen welche Frequenz gewählt wurde, eine solche Anhebung per Gehör überhaupt zu detektieren.Wenn ich einen Versuch mit rein elektrischen Signalen (also unter Umgehung des akustischen Wegs und der damit verbundnenen Störeinflüsse) durchführe, ist selbst ein einzelner Sinus sofort aus der Messung ersichtlich, sobald er aus dem Rauschen herausragt. Das kann nach meinem Verständnis auch gar nicht anders sein: Wenn man etwas anhebt oder hinzufügt, dann muss ganz zwangsläufig der Energieinhalt des Signals steigen, alles andere wäre mehr als erstaunlich.
Seltsam, dass du derart andere Ergebnisse erhalten hast. Es wäre sicher interessant herauszufinden, weshalb dem so ist.
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Zitat von "ADMIN"
Nun kann Tinnitus auch durch andere Faktoren bewirkt werden (Streß, Flüssigkeitsmangel...), und som möchte ich nicht ausschließen, dass es da tatsächlich einen Zusammenhang gibt.
Offensichtlich bin ich heute etwas schwer von Begriff. Einen Zusammenhang zwischen was? Ein verklirrtes Signal führt zu mehr Stress als ein nicht verklirrtes und deshalb eher zu Tinnitus? Das Hören von Volksmusik entzieht dem Körper mehr Flüssigkeit als Maschienlärm und deshalb eher T.? -
Zitat von "DasIch"
Es gibt genug die sagen ich schneid mal bei der Trompete alles unterhalb 300 Hz ab, da passiert sowieso nix.
Es gibt auch Trompeter, bei denen setzte ich einen Low-Cut bei 600 und einen Hi-Cut bei 400
Ernsthaft: ich mache oftmals die gegenteilige Erfahrung, nämlich dass die Leute fast zu ängstlich sind, unten rum rauszuschneiden ("Das kann man doch nicht machen, dann fehlt da ja was").
Zitat von "DasIch"
Ich wollte die Zahlen nur mal aufführen, da ich überzeugt bin, das diese bei vielen einen aha-effekt erzeugen.
Eigentlich sollte man ja meinen, es müsste in unserer Branche zum Grundrüstzeug gehören, solche Daten im Kopf zu haben. Aber oftmals ist es damit wohl nicht weit her. -
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Zwei Signale, die messtechnisch beide "gleich laut" sind - also etwa beide einen Pegel von 99 dBA hervorrufen - können durchaus als unterschiedlich laut empfunden werden. Das liegt im Wesentlichen an der spektralen Zusammensetzung.
Soweit voll einverstanden. Was du mit dem folgenden Satz meinst, verstehe ich nun aber nicht so ganz.Zitat von "Volker Holtmeyer"Zwar wird durch die A-Filterung breitbandig eine Bewertung gemacht, aber schmalbandige Peaks (etwa bei einem unausgeglichenen oder stark klirrenden System) werden nicht erfasst.
Deine Aussage impliziert einen Mangel der Messmethode. Die Messung ist aber korrekt und entspricht den physikalischen Verhältnissen:
Selbst ein stark klirrendes System wird wegen den energetischen Zusammenhängen keinen signifikant höheren Schalldruck erzeugen (selbst wenn die Wahrnehmung anderes vorgaukeln mag, wie du auch in deinem ersten Teil schreibst).Wenn ein Peak aber - ganz egal wie schmalbandig er auch sein mag - aus den übrigen Signanateilen herausragt, dann steigt der Schalldruck augenblicklich an und wird von einem dB-Meter auch entsprechend richtig registriert. (Ich lasse den Aspekt der zeitlichen Integration hier mal bewusst weg, da es ja nicht darum geht).
Deshalb ist auch der von wora hergestellte Zusammenhang zwischen Klirr und Hörschädigung falsch. Denn das Innenohr reagiert letztlich - um es mal etwas vereinfachend zu sagen - nur auf die mechanische Druckeinwirkung und damit auf die physikalische Ausgangslage. Wodurch diese zustande kommt (Klirr, Heavey Metal, Volksmusik) ist letzlich egal, wenn man identische Spektren voraussetzt. (Trotzdem sollten wir natürlich auf klirrfreien Systemen und guter Musik bestehen :P)
Das von Loloverde zitierte AES-Paper kenne ich nicht und ich kann es im AES-Archiv leider auch nicht auf Anhieb finden. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der erwähnte Unterschied auf die energetische Zusammensetzung der untersuchten Spektren in Kombination mit der Einwrkungszeit zurückzuführen ist und nicht auf die grundsätzliche Kategorisierung Musik/Lärm.
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Zitat von "jimmy_punk"
bemi: wenn du mir meine bassposaune (alternativ auch ein bariton-sax) lo-cuttest, dann werd ich dir was erzaehlen
ein guter bassposaunist bewegt sich desweilen bei 40 - 50 Hz!
Und was genau spricht nun dagegen einen Low-Cut bei 40 oder 50 Hz zu setzen?Zitat von "DasIch"Nur mal zur Info wo die tiefsten Töne liegen:
Zum nachdenken: Wie oft (und mit welchem Ergebnis :wink: ) kommt es denn vor, dass solch tiefe Noten gespielt werden. Und wenn doch: welche Pegel der Grundschwingung resultieren dann bei diesen Frequenzen? Welchen maximalen Pegel erzeugt eine PA-Anlage bei z.B. 29 Hz?Und was zum Ausprobieren: Was ändert sich hörbar, wenn auf einem der genannten Instrumente die tiefste(n) Note(n) gespielt wird und ein Hochpass eingesetzt wird, der eine ganze Oktave oberhalb der Grundschwingung einsetzt?
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Zitat von "ibkoeppen"
Ich kenn mich mit den dB nich so aus,
Dann sind deine weiteren Anmerkungen aber kaum besonders glaubwürdig, oder? Von deinen eigenwilligen Analysen ganz zu schweigen. -
Zitat von "guma"
1. Die sogenannten HNO-ärztlichen Gutachten kann man sich genauer betrachtet auch in die Haare schmieren.
HNO-Ärzte werden speziell darauf geschult, Simulanten zu erkennen. Dazu gibt es eine ganze Kiste voller Tricks, welche natürlich nicht unbedingt in der Öffentlichkeit breit getreten werden sollen - obschon das in den meisten Fällen auch nicht so schlimm wäre, weil die "Tricks" selbst dann noch funktionieren, wenn der Proband sie kennt. Wenn jemand auf einen "wachen" HNO-Arzt trifft, dann dürfte es kaum möglich sein, diesem einen Tinnitus vorzutäuschen.