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  1. PA-Forum
  2. Clark

Beiträge von Clark

  • Stromversorgung Festival

    • Clark
    • 14. Juni 2009 um 01:13
    Zitat von "timotimo"

    Hallo Clark,

    die Berechnung würde ich gerne mal sehen :)

    In Deutschland soll der Spannungsabfall 3 % vom Übergabepunkt zum Verbraucher betragen (DIN 18015 Teil 1). Das entspricht bei 230V Nennspannung einer Differenz von 6,9 V.

    Dies ist jetzt die Spannung die am Leitungswiderstand bei dem maximalen Strom abfallen darf. Mit

    U= I*(rho*L)/A

    oder umgestellt

    A=(I*rho*L)/U

    ergibt sich bei I=63 A, Kupfer (rho =ρ = 0,0178 Ohm*mm²/m) und L=500 m Länge ein Querschnitt von A=81 mm².

    Hierbei ist jetzt nur die einfache Länge berücksichtigt, ausgehend von einer symmetrischen Belastung und keinem Strom auf dem Nullleiter. Bei unsymmetrischer Belastung (z.B. nur einphasig) muss die doppelte Leitungslänge angenommen werden, somit komme ich auf 162 mm². Das stimmt bis auf den Faktor 10 mit deiner Lösung über ein. :D

    Alles anzeigen

    Mir ist klar, dass Deine Berechnung rein theoretisch stimmt, uns beiden ist aber wohl klar, dass in der Praxis äusserst selten der maximale Strom fliesst, sprich meist nur 10 % abgegriffen werden? Oder machst Du mit Deinem Licht und allen Lampen "Dauerfeuer"? Fährst Du die Bässe der PA konstant kurz vor dem Clipping?
    Ich jedenfalls nicht.
    Ich würde bei kleineren Open-Airs mit dem genannten Querschnitt zurechtkommen, ohne dass ein allzu grosser Leistungsverlust zu vermelden wäre.
    Da ich allerdings Marvins Anlage und seine Imbissbudenbetreiber nicht kenne, habe ich ja berechtigt darauf hingewiesen, dass er auf jeden Fall mindestens einen Elektriker hinzuziehen soll und Generatoren benutzen soll, um auf Nummer sicher zu gehen.
    Zum Schluss noch: Ich hätte auch rechnen können, habe aber nur geschätzt. Mein Fehler. Praxis ist das, was für den Kunden noch bezahlbar ist und funktioniert.
    Wenn ich allerdings bei einer Messe oder so einen Dimmer voll belegt habe, und die ETCs konstant auf 95 % laufen, denn bin ich auch sehr pingelig damit, dass die 32 A für den Dimmer auch konstant da sind und die Leitungsquerschnitte stimmen.

  • Stromversorgung Festival

    • Clark
    • 13. Juni 2009 um 23:07
    Zitat von "MarvinVT"

    Hallo zusammen,

    habe eine frage: Welchen Leuterquerschnitt muss ich wählen damit ich bei einem 500m entfernt stehenden 6x63A Verteilerkasten noch vernünftige Werte bekomme? Bzw. kann mit jemand sagen wo ich das nachschlagen kann. Welchen cosPHI muss ich verwenden? Last an dem Verteiler wäre quasi ein komplettes kleines Festival, inkl. Bierstände etc.

    Habe schon gegoogelt aber vielleicht suche ich mit falschen Suchbegriffen.

    Viele Grüße
    Marvin

    Habs mal eben überschlagen. Bei 500 m Entfernung solltest Du min ein 5 x 16 mm² Kabel nehmen, um Deine 3 x 230 Volt / 63 A an deinem Bühnenstromverteiler zur Verfügung zu haben.
    Einen Elektriker brauchst Du auf jeden Fall, die Kabel müssen direkt aufgeklemmt werden, mit Stecker hast Du keine Chance.
    Im Vertrauen: Einen entsprechenden Generator zu mieten ist billiger. Besser zwei oder gar drei, damit die Bierstände im Falle des Falles Dir nicht die Ton- und Lichtanlage wegschiessen.
    Da habe ich schon Sachen erlebt, die glaubt man nicht.... Ein Tipp: Aggreko kennt sich damit aus.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 13. Juni 2009 um 01:21
    Zitat von "wora"

    also deine antwoten, das man nicht unbedingt messen muss, hatte ich ja noch verstanden. es bleibt ja jedem selbst überlassen wie er vorgehen möchte.
    aber das du nun auch noch zaubern kannst übersteigt meine kühnsten erwartungen an deine geschicklichkeit. :wink:

    Warum glaubt Ihr Jungspunde immer, dass wir vor 30 jahren ohne die neuesten Linearrays und die neueste Messsoftware keinen guten Sound machen konnten?
    Und : ja, manchmal kann ich zaubern. Bei Festivals, wo die Bands sich halbstündlich ablösen und keine Zeit für einen Soundcheck da ist.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 23:31
    Zitat von "klauston"

    Diese Aussagen sollten für Eingeweihte auch genug über das technische Know How des Großmeisters aussagen :D:D:D

    sagt eher etwas darüber aus, dass Du ein paar Tricks nicht kennst.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 22:41
    Zitat von "klauston"

    wora:
    ich gab die Antwort so, weil es hier in diesem Tread ganz KONKRET um das Einmessen einer Anlage ging.
    Ist ja auch unter Messtechnik.

    Meine Meinung:
    Wenn man eine Line Array oder auch ein größeres point Source System hat,oder eine kompliziertere Geschichte mit Out PA, oder Mengen an Delays, odér Ähnliches, dan sollte man eigentlich IMMER einmessen.

    Warum:
    Line Array oder größeres Point Source:
    je nach den Controllersettings zwischen Tops und Bässen kann es zu sehr unschönen Auslöschungen kommen.
    Man redet hier plötzlich davon,ob eine pa im Subbereich auf einmalrichtig Brustschwach wird oder ordentlich drückt.
    Mit dem Gehör alleine auf Maximierung zu arbeiten hat den verfluchten Nachteil, das man nicht weiß, ob man auf der richtien Welle ist oder eine Welle davor oder danach hat.
    Hab ich in der Praxis schon öftermit Kollegen probiert,die meinten,da ohne messen was hinzubekommen, und war auch sehr oft genau falsch.
    Oft hört man auch die Auswirkungen der Probleme in ganz anderen Bereichen, als sie eigentlich versacht wurden.
    Sowas kann man unmöglich mit den Ohren feststellen.
    Man kann maximal mit viel probieren,wenn man Zeit hat, das per Zufall hinbekommen.

    Das gilt auch für komplexe Systeme,wo die Aussagen eines Phasenverlaufes im System auch nicht zu unterschätzen sind.
    Da kann man dann beim richtigen Bereich auch mit Filtern was hinbekommen.
    Sowas kann man auch nicht einfach mit hören erkennen.

    Ich hatte auch klar geschrieben,das man,wenn man wo 1-2Tops auf Bässen wo hinstellt,diese Problematik so gar nicht kennt.
    Aber auch nur,solange das System in sich schlüssig ist.

    Beispiel:
    Vor kurzem rief mich ein Verleiher aus unserer Gegend an, der kombiniert JBL Tops mit sehr alten JBL Subs und stellt dann noch Seeburg Infras dazu.

    Und er wahr etwas unglücklich über das, was da raus kam.
    Er hatte wohlschon länger immer wieder probiert.
    Wir haben uns dann das messtechnisch angesehen,dann mal alle Boxen auf die gleiche Linie gesetzt ( weil es unterschiedliche Typen waren,haben die delayzeiten untereinander mal gar nicht gestimmt.)
    Dann noch die Bässe untereinander n verschiedenen Bereichen cutten und etwas filtern und plötlich war da echt ein Rumms da.

    und das hat man erreicht,ohne mehr Energie zuführen zu müßen,sondern nur die vorhandene Energie zu optimieren.

    Aber zu Clark:


    Jemand,der sowas zu einem Beschaller schreibt,der Boxensystemefür Kirchen entwickelt, das find ich Großkotzig.


    Die persönlichen Angriffe kamen von Dir und möchte ich mal so festhalten:


    DAS ist ein persönlicher Angriff!!


    DAS ebenso.

    Und die Ursprungsaussage war keine Meinung,sondern eine Aussage,und zwar:

    Deswegen willich mit Personen,die sich im Forum hier als Neue gleich mal so vorstellen,auch nix mehr zu tun haben.

    Viel Spaß noch.

    Alles anzeigen

    ich glaube, wir sind jetzt sehr weit vom Thema weg. Ging es vorher noch um Anlagen für den Tourbetrieb, geht es jetzt um perfekt abgestimmte fest installierte Anlagen für Kirchen.
    Wir reden über unterschiedliche Dinge.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 22:12
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Na klar doch ... egal mit welchem 70er-Jahre Holz auch immer zauberst du dank goldener Ohren in einer Kirche mit womöglich fünf oder mehr Sekunden Nachhallzeit einen differenzierten (Schlagzeug- und Bass-) Sound. :lol:

    Du hast recht: Ich (der auch noch ein REV-7 "aus alten Zeiten" in einem Rack verschraubt hat) staune. :wink:

    Na Klar. Könnt Ihr das heute einfach nicht mehr? Schon mal was von Phaseninvertiertem "Gegenhall" gehört? Geht mit dem Rev 7 problemlos, und ist in wenigen Minuten Soundcheck einzustellen.
    Auch ich Neandertaler habe früh gelernt, Feuer mit Feuer zu bekämpfen :lol:

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 21:47
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Beispiel: Eine kompakte PA, mit der sich Biergärten und die ersten 15 Menschenreihen vor kleinen Bühnen auf Stadtfesten gut beschallen lassen, ist für Beschallungsaufgaben in einer großen, halligen Kirche meist eher ungeeignet.

    Ach, das kannst Du nicht mehr? Warum? Gib mir irgendein altes Stack, und für die Kirche ein Yam Rev7, und staune, was ich ohne Messgeräte hinbekomme.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 19:13

    Sagt mal, ist das hier so Usus? Ich habe halt die Meinung, dass eine PA einfach jederzeit und überall nutzbar sein sollte, ohne lange Messungen, und Ihr wollt mir jetzt erzählen, dass das nur noch geht, wenn Ihr die einstellt.
    Und deshalb greift Ihr mich jetzt persönlich an?

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 17:08
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    oho. na, ihr habt ja schon zu zweit genug spaß. dann klemme ich mir meinen kommentar.

    Stimmt. Klauston kommt mir etwas viel zu arrogant daher.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 17:04
    Zitat von "klauston"

    Na, dann hat mich die Zeit überholt. Ihr wisst schon was Ihr tut, aber Feedbacks und miesen Sound produziert Ihr leider immer noch.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 16:42
    Zitat von "klauston"

    Ich lese aus Deiner Antwort heraus, dass Du nicht mehr in der Lage bist, Auto zu fahren, wenn nicht Dein TomTom Dir die Route vorgibt.
    Du beherrscht den neuesten BMW mit allem Schnick Schnack, aber gebe ich Dir einen Käfer, sprich ne alte Soundcraft und ne alte Turboschund, bist Du hilflos?
    Das ist Arroganz pur.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 16:25
    Zitat von "klauston"


    Ich hab meine Antworten in Rot eingefügt.
    Das man nicht messen muß und die Ohren allein genügen, ist mir eine zu allgemeine Aussage !!!

    Ist zwar off Topic:
    ( und nimm mir das bitte jetz nicht persönlich )
    Ich kann Deinen Beiträgen im Moment einen Allgemeinen Frust auf die Auftragslage entnehmen,
    Aber gerade bei Technikern, die genau diese Technologien ( im konkreten Messen ) beherrschen, ist die Buchungslage immer noch sehr gut.
    Da hat sich in den letzten Jahren das Anforderungsprofil an die Tontechniker doch ziemlich geändert.

    In einem Punkt gebe ich allerdings Recht:
    in letzter Konsequenz entscheidet das Ohr, es hilft nichts, wenn es scheisse klingt aber angeblich richtig eingemessen ist.
    Man muß nämlich Messdaten auch richtig interpretieren.

    Alles anzeigen

    Ich nehme da gar nichts persönlich, habe aber ein paar andere Ansichten.
    Für das Einmessen einer Anlage ist grundsätzlich der Hersteller bei der Produktion verantwortlich, und wenn ich die Anlage nach Herstellervorgaben aufbaue, hat die gefälligst erst mal zu klingen. Das Einstellen auf den Raum darf keine Messgeräte mehr erfordern. Tontechniker, deren einzige Aufgabe es ist, eine Anlage linear einzustellen, halte ich für Scharlatane. Nimmst Du deinen KFZ Meister auf jede Urlaubsreise mit, damit Dein Auto jederzeit optimal eingestellt ist?

    Im letzten Punkt kommst Du der Sache näher: Ich habe mal auf einer Vernstaltung im DME 32 eine EQ Kurve eingestellt, die meinem Firmenchef die Haare zu Berge stehen liess.
    Er meinte, ich solle ihn mal machen lassen, weil er das Gerät ja länger kennt. Kein Problem. Jeder Versuch, da die Kurve anders einzustellen, führte zu einem Feedback der Sennheiser Kugelknöpfe, und die waren halt an dem Abend angesagt. Mein Chef ist dann auch schnell wieder verschwunden.

    mein Fazit: Technik, die sich nur noch mit Messgeräten kontrollieren lässt, ist eigentlich nicht Praxistauglich. Ne Digitale Camco-Endstufe und Controller mit vielen Presets lasse ich mir noch gefallen, an digitale Pulte habe ich mich mittlerweile auch gewöhnt, aber dass die Tontechnik zu einer Geheimwissenschaft einiger Technikfreaks gemacht wird, das möchte ich nun doch nicht ganz akzeptieren.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 15:16
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    speziell zum thema abstrahlung und damit verbundene rückwirkungen des raums:
    http://www.anselmgoertz.de/Ubersicht_dt/A…m_2008-11-8.pdf

    Oh ja, wunderschöne theoretische Formeln und so... :lol:

    Meine Band früher hat die Abmischung der ersten Platten- bzw Demoaufnahmen grundsätzlich erst dann abgenickt, wenn eine Kopie auf Cassette auch im Auto gut klang.
    Vergesst Ihr immer, dass der Otto Normalverbraucher zu Hause kein Tonstudio hat? Beim Einstellen einer Anlage muss man einfach nur das Gehör haben, für möglichst viele Zuhörer einen möglichst guten Sound zu machen. Die Theorie und die besten Messmethoden können das Gehör nicht ersetzen.
    Und dass sich bei einem Livekonzert der Sound auch durch die Anzahl der Zuschauer und andere äussere Einflüsse ändert, dürfte auch bekannt sein.
    Also nützt es wenig bis gar nichts, eine Anlage z.B. in einer leeren Halle mähsam auf Linear einzumessen, wenn dann abends beim Konzert mit ein paar Hundert oder Tausend Zuschauern alles ganz anders klingt.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 13:46
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Das tut mir dann wirklich leid für dich. Woran liegt es ?

    Vielleicht liegt es daran, dass die Rolling Stones ihren festen Mischermann haben und mich einfach nicht ans Pult lassen? :lol:

    Ne, im Ernst: Ein paar Sachen waren sehr schön, z.B. als ich Monitor gemixt habe für Hot Chocolate oder sogar Mustafa Sandal, dem türkischen Michael Jackson. In der Praxis habe ich in letzter Zeit einfach keine Company mehr gefunden, die mir genug gute Jobs anbieten konnte, die auch Spass gemacht hätten. Wenn Du eine Company weisst, die einen Tec sucht... gerne in Festanstellung... sag Bescheid.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 11:40
    Zitat von "wora"


    meiner erfahrung nach verhält es sich so:
    wenn ich zufrieden bin, ist es das publikum auch! :wink:

    Nun ja, es gibt Tage, da denke ich meinen Job so gut wie möglich erledigt zu haben, aber zufrieden bin ich damit dann doch nicht.
    Eine bessere PA und eine bessere Band hätten das Ergebnis verbessern können...
    Scheint so, als wäre ich abgestumpft und mache meist nur noch meinen Job ohne grosse Emotionen.
    Die Highlights mit guter Location, gutem Equipement UND guter Band, die mich zufriedenstellen, sind leider nur ein geringer Prozentsatz meiner Jobs.

  • Grundabstimmung PA

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 11:16
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Aus schrottigen Systemen wird niemand einen Spitzensound zaubern.
    Anderseits sind erfahrene Leute (Gruppe A) in der Lage, auch aus mittelmässigem Material akzeptable Ergebnisse herauszukitzeln, während weniger erfahrene (Gruppe B) auch mit Spitzenequipment eher mässigen Erfolg haben dürften.

    Auf Schützen- und Stadtfeste arbeitet meistens die Gruppe B (und nicht immer mit Spitzenequipment). :D

    Und zu welcher Gruppe gehören dann Tecs, die auch noch aus einer Schrott-PA und einer wirklichen Amateurband auf der Bühne einen halbwegs brauchbaren Sound herauskitzeln?
    Das Publikum muss zufrieden sein, nicht ich.
    Und: schön für Dich, wenn Du es Dir leisten kannst, keinerlei Jobs auf Schützen- oder Stadtfesten anzunehmen, um nicht versehentlich zur Gruppe B gezählt zu werden.... :lol:

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 10:54

    Tobias
    Wenn es so schön einfach wäre, dann gäbe es nie Probleme mit Brummen oder so.
    Ich war mal mit einer Anlage auf Tour, die eigentlich immer einwandfrei funktionierte.
    Nur in einem speziellen Jugendzentrum hatte ich ein tierisch nervendes Brummen auf der kompletten Monitoranlage.
    Das Problem liess sich nicht finden, Massen, Strom etc war alles soweit okay. Durch Zufall kam ich bei der Fehlersuche so an die Ampflightcases (Alugehäuse, ich glaube es waren alte IMG Cases), dass sich zwei Butterflys von Front- und vom Monitorrack berührten. Brummen weg.
    Da ich ja nun auch noch ein Konzert vor mir hatte, habe ich einfach ein Kupferkabel genommen und die Gehäuse sozusagen fest miteinander verknotet. Der Gig funktionierte.
    Am nächsten Tag im Lager haben wir alles mögliche und unmögliche untersucht, um einen Massefehler oder sonst was zu lokalisieren. Nada, es war nichts zu finden.
    Woher auch immer manchmal solche Einstrahlungen kommen und manchmal nicht, man sollte sich nicht zu sehr den Kopf drüber zerbrechen, sondern nur die Tricks kennen, es wegzumachen.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 10:33

    binson
    Ja, eigentlich ist eine DI Box nichts anderes als ein Trenntrafo.

  • THE T.RACKS SPLIT IT! MKII - brauchbar?

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 10:17

    Hola Arno, gut aufgepasst. Stimmt. Bei Instrumenten ist meist Pin 2 Hot und Pin 3, der in der Mitte, minus. Warum das bei den meisten Mischpultausgängen und Endstufen anders ist, ist mir allerdings noch ein Rätsel. Aber deswegen gibts ja für den Notfall noch Phasenwender. Idealerweise schon als Knopf im Pultkanal.

  • Rock am Ring 09, Sound vor der Glotze special

    • Clark
    • 12. Juni 2009 um 02:12
    Zitat von "toadie"

    ähm....

    was kann der techi dafür wenn die band sch... ist *g son mischpult ist doch kein klärwerk, oder ?

    Gruß
    Toadie

    Ich habe mir meine Signatur ganz dick mit Edding an mein Siderack geheftet, als ich mal Hubert Kah (besoffen) solo mit völlig verstimmter Gitarre mischen musste....

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