Eine weitere Gretchenfragen (nebst Angabe der Frequenz) zu diesem Thema:
An welcher Stelle wurde der DF bzw. die Ausgangsimpedanz gemessen?
Nach Norm muss er an den Klemmen resp. Buchsen gemessen werden. Leider halten sich hier viele - auch rennomierte - Hersteller nicht an die Norm und messen innen direkt an den Transistorbeinchen. Somit lassen sie ein eventuelles Schutzschaltungsrelais sowie die Leitungen von den Transistoren zur Buchse außen vor. Auf diese Weise kommen sehr hohe Werte zustande, die aber nicht realistisch sind.
Die Proline 1300 habe ich kürzlich gemessen: Der DF bei 1 kHz bezogen auf 8 Ohm betrug bei meiner Testendstufe gerade mal 123, die Proline 3000 ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen.
Die andere Sache ist die, dass es völlig egal ist, ob der DF bei 8 Ohm nun 300 oder 700 beträgt. In dem Moment, wo man ein einige Meter langes LS-Kabel zwischenstöpselt, sinkt der System-DF (über alles) sowieso schnell auf einen einstelligen Wert ab.
http://www.tools4music.de/docs/daempfungsfaktor.xls
Desweiteren gab es wissenschaftlich durchgeführte Hörversuche, die belegen, dass DF´s über 10 nicht mehr differenziert wahrgenommen werden. Ausführliche Threads hierzu gibt es genügend hier bzw. im PA-Forum.