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Beiträge von uwe

  • "Problem" mit einem Switchpack

    • uwe
    • 23. Januar 2004 um 11:33
    Zitat von "Michael D"

    Vorsicht bei dem einfach Abklemmen vom Snubber. Dieser schützt den Triac vor allem Möglichen. Auch vor einem zu grossen dU/dt. D.h.

    Ich hattte darauf hingewiesen daß es Probleme mit (größerer) induktiver Last geben kann wenn das Snubbernetzwerk entfernt wird. An weitgehend ohmscher Last gibt es keine Probleme.

    Uwe

  • "Problem" mit einem Switchpack

    • uwe
    • 18. Januar 2004 um 17:52

    Das Problem wird vermutlich die im Pack befindliche Schutzbeschaltung für den Triac sein. Dieses sog. Snubber Netzwerk besteht aus einem Kondensator und einem Widerstand in Reihenschaltung die parallel über dem Triac angeordnet sind.
    Durch diese RC-Beschaltung fließt schon je nach Dimensionierung gut Strom in den angeschlossenen Verbraucher.
    Du kannst das Snubbernetzwerk bedenkenlos abklemmen, allerdings kann eine evtl angeschlossene induktive Last (z.B. Pinspot) den Triac abschießen.
    Mögliche Abhilfe (gegen Triactod) wäre der Ersatz des Triacs durch einen Snubberless Typ, der kommt weitgehend ohne Snubbernetzwerk klar.

    Möglicherweise schaltet dein Pack dann aber eine kleine Last nicht ein weil die heut üblicherweise verwendete Ansteuerung des Triacss mittels Okoppler eine Mindestlast vorraussetzt es steht sonst nicht genügend Spannung zum angeuern das Gates bereit. Hier kann durch verkleinern des Gatevorwiderstandes Abgeholfen werden.

    Die erwähnten Arena Dimmerpacks haben imho kein Snubbernetzwerk, allerdings auch (zumindest in den mir bekannten älteren Analogdimmern) keine Snubberless Triacs. Nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal.
    Die Triacs der Arenadimmer, wie auch der 6Kanal-Dimmer von Soundlight sowie nahezu alle älteren Markenpacks werden über Impulstransformatoren gefeuert, hier ist eine Mindestlast wie oben beschrieben nicht erforderlich.
    Allerdings brauchen Triacs nach dem(/n) Zündimpuls(en) einen Mindesthaltestrom....

    Uwe

  • Unterlagen Soundlight Compudesk 8206A

    • uwe
    • 25. Dezember 2003 um 09:19

    http://www.call-n-deal.de/uwe/projekte/s…umix/index.html

    Gruß

    Uwe

  • Eigenes Lichtsteuergerät bauen

    • uwe
    • 16. Dezember 2003 um 12:09
    Zitat von "Raptor42"

    Weil es manchmal einfach ist das rad neu zu erfindne als es zu vertehen ;)

    Bitte langsam tippen und nochmal durchlesen. Auch die Buchstabengroßmachtaste hat ihre Daseinsberechtigung.

    Telefontonwahl (<b>DTMF</b>) könnte dich interessieren.

    Gruß

    Uwe

  • Eigenes Lichtsteuergerät bauen

    • uwe
    • 16. Dezember 2003 um 12:09
    Zitat von &quot;Raptor42&quot;

    Weil es manchmal einfach ist das rad neu zu erfindne als es zu vertehen ;)

    Bitte langsam tippen und nochmal durchlesen. Auch die Buchstabengroßmachtaste hat ihre Daseinsberechtigung.

    Telefontonwahl (<b>DTMF</b>) könnte dich interessieren.

    Gruß

    Uwe

  • rauchpulver

    • uwe
    • 9. Dezember 2003 um 18:00

    http://www.stiers.de/pyrotechnik.html

    Uwe

  • DMX Umrüstung von festinstallierter Analog Lichtanlage

    • uwe
    • 5. Dezember 2003 um 11:57
    Zitat von &quot;audienceblinder&quot;

    @ Uwe Wenn Du einen Ersatz für DMX siehst, dann nenn ihn bitte auch öffentlich.

    Opps. Sollte ich eine heilige Kuh geschlachtet haben?

    <b>Ethernet</b>

    leider kocht derzeit - mal wieder so ziemlich jeder Hersteller sein eigenes Süppchen z.B.:

    ETCNet 2 (ETC)
    ColorNet II (Colortran)
    ShowNet (Strand)

    Einigung ist in Sicht:

    <b>ACN, Advanced Control Network</b>

    oder ART-Net, als offener Standard
    Artistic Licence's Art-Net protocol was originally developed as a ‘stop-gap’ solution while the industry awaited the release of ACN. Customer demand and multi-vendor support has changed Art-Net into a standard that is now available for use as a public domain, royalty free protocol
    [....]
    The Art-Net Alliance now includes Artistic Licence, AC Lighting, ADB, Avab, Doug Fleenor Design, ELC Lighting, Electronics Diversified, Enttec, Goddard Design Co, I-Light Group, International Electronic Services, MA Lighting, Medalion, Media Motion, SandNet, and Zero 88.

    Aber keine Panik. DMX512 bleibt euch noch eine Weile für einfachere Gerätschaften erhalten.

    Uwe

  • DMX Umrüstung von festinstallierter Analog Lichtanlage

    • uwe
    • 4. Dezember 2003 um 20:24

    Ihr seid Helden, keine Frage.

    Bei DMX512 überhaupt von einem Protokoll zu sprechen ist maßlose Übertreibung.
    Die Entwicklung geschah "nebenbei" und "auf dem Bierdeckel". Vor über 25 Jahren.
    Und so präsentiert sich DMX auch. Daten werden nach alter Väter Sitte seriell aber immerhin symetrisch "herausgeschleudert".
    Weil man so recht keinen Schimmer von Microkontrollertechnik hatte wurde die "krumme" Datenrate von 250KBit/Sec festgelegt,
    damit aber auch ganz bestimmt kein handelsüblicher UART, ob externer Baustein oder in einen µC integriert, überhauptnicht oder
    nur mit geistreicher Trickserei mit dem DMX-"Protokoll" etwas anfangen kann hat man sich dazu noch diese schwachmatige Break/Mark Synchronisation ausgedacht.
    Man baute zunächst DMX512 Geräte auch eher "zu Fuß", also ohne µC auf.

    Völlig disqualifiziert wird DMX512 durch die nicht existiernde Fehlerbehandlungsmöglichkeit.
    Nicht einmal simple Prüfsummen sind vorgesehen.

    Womit wir dann beim Thema Robustheit wären. Bei einer elektrisch gestörten Übertragung
    bekommt der Empfänger unsinnige Daten, er hat nahezu keine Möglichkeit korrekte Daten von Garbage zu unterscheiden.
    Die einzige Unterstützung erfahren wir von der Statistik und er relativ hohen
    Frequenz der Wiederholung der Daten. Es Flackert oder zappelt gelegentlich, aber so kurz daß wir es nicht wahrnehmen.

    Wegen dieser Unzulänglichkeit wird auch immer wieder ausdrücklich davor gewarnt Dinhe wie Bühnenmaschinerie oder Pyromanie mit DMX zu steuern.

    Nix robust.

    Was will ich euch sagen?
    Elektrisch ist DMX durch die Übertragung nach RS485 tatsächlich wenig störanfällig.
    Wenn man RS485 richtig anwendet.
    Die Geschichte mit dem Wellenwiderstand und den verdrillten Leitungen ist keine
    Wichtigtuerei der Techniker sondern Physik aus dem Lehrbuch.
    Wenn ihr das Plus der RS485 Technik verschenkt wird die ganze Übertragung zum Lottospiel.

    Und weiter:
    Mit 250Khz kommt man mit wenigen Watt und geeigneter Antenne drahtlos rund um den Globus.
    An den schön eckigen Flanken unseres Signales geilen sich sogenannte Oberwellen auf die daraufhin mit
    ansehnlicher Leistung breitbandig im Mhz Bereich durch den Äther wabbern. Sie stören deutlich vernehmbar
    den UKWempfang im Werkstattradio wenn ein Stecker mit DMX dran offen in der Nähe liegt.
    Eine unverdrillte und unabgeschirmte Steuerleitung als Antenne mit DMX drauf eignet sich entsprechend
    hervorragend zum Abschuß von Darbietungen via drahtloser Mikrofone.
    Auch die Ärzte im naheliegenden Kreiskrankenhaus erfreuen sich abendlicher Ruhe während der Veranstaltungen,
    schweigen doch ihre Piepser...

    Gigabit Ethernet mit DMX512 vergleichen ist wie Formel 1 mit Bobbycar.

    Die Tage von DMX sind gottseidank gezählt...

    Uwe

  • DMX Umrüstung von festinstallierter Analog Lichtanlage

    • uwe
    • 2. Dezember 2003 um 14:34
    Zitat von &quot;ADMIN&quot;


    Verdrillt ist nicht unbedingt nötig, und wenn es wider Erwarten keine abgeschirmte Leitung ist, dann alle unbenutzten Adern auf Masse legen, die spielen dann sozusagen die Abschirmung.

    Verdrillt ist unbedingt nötig sonst funktioniert das Prinzip der Einstrahlstörsicheheit nicht wirklich. Abschirmung ist eher Luxus. -> Telefonleitung.

    Falscher Wellenwiderstand kann bei den langen Leitungen einer Festinstallation tödlich sein. Einem falschen Wellenwiderstand kann man mit entsprechenden Abschlußwiederständen begegnen.

    Ich würde in einer solchen Installation eher nicht herumpfuschen. Denk an deine Gewährleistungspflicht.

    Uwe

  • Für Mikroschrittbetrieb von Schrittmotoren spezielle Treiber

    • uwe
    • 25. November 2003 um 11:55
    Zitat von &quot;DJ Sawtooth&quot;


    Benötigt man für den Mikroschrittbetrieb von Schrittmotoren (in Scannern etc) spezielle Schrittmotortreiber


    Ja. Es muß schließlich der Strom gestellt / geregelt werden.

    Zitat von &quot;DJ Sawtooth&quot;


    oder unterstützt jeder Darlingtontreiber (z.B: L293D) diese Betriebsart und die Sinuskurven werden vom PIC erzeugt?


    Schaltend geht bis Virtelschritt.

    Die Positioniergenauigkeit im Microschrittbetrieb ist eher bescheiden und extrem vom Motor und der Mechanik abhängig. Das Drehmoment ist ungleichmäßig.

    Uwe

  • 54mm Löcher in Stahl/Alu?

    • uwe
    • 23. November 2003 um 13:31
    Zitat von &quot;Mnyut&quot;

    Nennt sich Kreisschneider.
    Amtliche, aber halt auch teuer, haben einen Wechselbaren Hartmetalleinsatz.
    Im Baumarkt bekommst du auch billige, aber die machens nicht lange.

    Kann man sich für einen festen Durchmesser aus einem Stück Flachstahl und 2 abgebrochenen dickeren Gewindebohrern o.Ä. auch einfach selberbauen.

    Uwe

  • 54mm Löcher in Stahl/Alu?

    • uwe
    • 23. November 2003 um 13:31
    Zitat von &quot;Mnyut&quot;

    Nennt sich Kreisschneider.
    Amtliche, aber halt auch teuer, haben einen Wechselbaren Hartmetalleinsatz.
    Im Baumarkt bekommst du auch billige, aber die machens nicht lange.

    Kann man sich für einen festen Durchmesser aus einem Stück Flachstahl und 2 abgebrochenen dickeren Gewindebohrern o.Ä. auch einfach selberbauen.

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 22. November 2003 um 12:45

    Noch paar Gedanken:

    Der maximale Strom

    Aus einem Beitrag in dse von Ulrich R. Sikkema:
    <mode zitat>
    2. Wie gross kann das Maximum vom Strom denn werden? Schlimmster Fall
    ist bei x=0, sofort ab Beginn der positiven Halbwelle wird die
    Netzspannung an die Last gelegt. Der Strom steigt wieder nach
    cos-Funktion (50 Hz) an, erreicht beim Nulldurchgang der Spannung das
    Maximum und faellt bis zum Ende der negativen Spannungshalbwelle wieder
    auf Null. Dazu muss die cos-Funktion um einen konstanten Betrag von der
    Hoehe seiner Amplitude ins positive verschoben werden (mal es mal auf).
    Also wird das Strommaximum *doppelt* so hoch wie ein normaler,
    eingeschwungener, symmetrisch um Null liegender Wechselstrom.

    Theoretisch jedenfalls. In der Praxis hat die induktive Last aber einen
    Eisenkern, der beim Doppelten des normalen Stromes in die Saettigung
    geht. Der Induktivitaetswert sinkt, der Strom steigt noch viel mehr. Bei
    Ringkerntrafos haben wir schon das zweihundertfache gemessen! Ganz
    schlimm wird es, wen hinter dem Trafo noch leere Kondensatoren liegen,
    die saugen dann auch nochmal Strom.

    <endmode zitat>

    Will sagen:
    Triac reichlich überdimensionieren
    Die eigene Induktivität in Form der Entstördrossel sollte nicht in die Sättigung gehen.

    Gruß

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 22. November 2003 um 12:45

    Noch paar Gedanken:

    Der maximale Strom

    Aus einem Beitrag in dse von Ulrich R. Sikkema:
    <mode zitat>
    2. Wie gross kann das Maximum vom Strom denn werden? Schlimmster Fall
    ist bei x=0, sofort ab Beginn der positiven Halbwelle wird die
    Netzspannung an die Last gelegt. Der Strom steigt wieder nach
    cos-Funktion (50 Hz) an, erreicht beim Nulldurchgang der Spannung das
    Maximum und faellt bis zum Ende der negativen Spannungshalbwelle wieder
    auf Null. Dazu muss die cos-Funktion um einen konstanten Betrag von der
    Hoehe seiner Amplitude ins positive verschoben werden (mal es mal auf).
    Also wird das Strommaximum *doppelt* so hoch wie ein normaler,
    eingeschwungener, symmetrisch um Null liegender Wechselstrom.

    Theoretisch jedenfalls. In der Praxis hat die induktive Last aber einen
    Eisenkern, der beim Doppelten des normalen Stromes in die Saettigung
    geht. Der Induktivitaetswert sinkt, der Strom steigt noch viel mehr. Bei
    Ringkerntrafos haben wir schon das zweihundertfache gemessen! Ganz
    schlimm wird es, wen hinter dem Trafo noch leere Kondensatoren liegen,
    die saugen dann auch nochmal Strom.

    <endmode zitat>

    Will sagen:
    Triac reichlich überdimensionieren
    Die eigene Induktivität in Form der Entstördrossel sollte nicht in die Sättigung gehen.

    Gruß

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 21. November 2003 um 22:20
    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Nur: die Triac-LED kriegt Saft bis zum Nulldurchgang. Bei erkanntem ZC wird dann der Port rückgesetzt...

    Schade ;)
    Fällt mir jetzt erstmal nichts mehr ein. Ich hoffe aber trotzdem gut unterhalten zu haben ;)

    Gute Literatur noch:
    http://www.semiconductors.philips.com/acrobat/applic…tes/APPCHP6.pdf

    Schildere dein Problem doch mal im Usenet: de.sci.electronics
    faq: http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/

    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Nur der DeMux ist ja Hölle... Da werd ich mir mal was einfallen lassen

    Nee, wieso? Ist saubere Elektronik der frühen 90er. Microcontroller mit Programspeicher drin waren in Einzelstückzahlen halt nicht zu bezahlen.
    Ich habe das Ding auch nicht ins große Netz gestellt weil ich denke daß jemand unbedingt genau diese Schaltung nachbauen sollte.
    Just für Anregungen. (Jetzt auch mit dem Assemblercode)

    Gruß

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 21. November 2003 um 22:20
    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Nur: die Triac-LED kriegt Saft bis zum Nulldurchgang. Bei erkanntem ZC wird dann der Port rückgesetzt...

    Schade ;)
    Fällt mir jetzt erstmal nichts mehr ein. Ich hoffe aber trotzdem gut unterhalten zu haben ;)

    Gute Literatur noch:
    http://www.semiconductors.philips.com/acrobat/applic…tes/APPCHP6.pdf

    Schildere dein Problem doch mal im Usenet: de.sci.electronics
    faq: http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/

    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Nur der DeMux ist ja Hölle... Da werd ich mir mal was einfallen lassen

    Nee, wieso? Ist saubere Elektronik der frühen 90er. Microcontroller mit Programspeicher drin waren in Einzelstückzahlen halt nicht zu bezahlen.
    Ich habe das Ding auch nicht ins große Netz gestellt weil ich denke daß jemand unbedingt genau diese Schaltung nachbauen sollte.
    Just für Anregungen. (Jetzt auch mit dem Assemblercode)

    Gruß

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 21. November 2003 um 18:27
    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Ich soll also den Triacs noch ein paar ms nach ZC Saft auf's Gate geben...

    Ja.

    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Das Timing der Triacs ist ja nicht von dem Strom sondern von der Spannung abhängig.
    (und wenn ich nach ZC erfolgreich zünde sind UND BLEIBEN die Teile
    erfolgreich an, oder??)

    Nein. Es muß ein minimaler - im Datenblatt spezifizierter - Strom durch
    den Triac fließen damit es zur Selbsthaltung kommt. Dürfte bei einem 8A
    Triac so zwischen 10 - 50mA sein. Sonst ist der Triac einfach wieder "Aus" wenn
    kein Steuersignal am Gate mehr anliegt.

    Steht in der AN1002 von Teccor. Auszug:

    Latching current (IL) is the minimum principal current required to
    maintain the thyristor in the on state immediately after the switching
    from off state to on state has occurred and the triggering signal
    has been removed.

    Hauptsächlich deswegen der Link von mir...

    Dimmer mit Zündübertragern geben eine Folge von Impulsen ("Nadeln") auf das Gate, meist komplett bis zum Ende der Phase, also bis zum nächsten Nulldurchgang. (Arena, Strand, Soundlight sind mir im Sinn)
    Mit Triackopplern hat man es schon einfacher, einfach die LED entsprechend lange leuchten lassen. Kostet allerdings gut Strom bei 6 Kanälen.
    Der Dimmer unter http://www.call-n-deal.de/uwe/projekte/stagelightning/ tut so. Wegen der Entwicklung der Dimmerkarte kenne ich das Problem. Die ersten Prototypen waren mit Zündübertrager, nur ein kurzer Puls. Allerdings gingen immer die angeschlossenen Trafos kaputt ;)
    Beim TCA785 läßt sich die Pulsdauer einstellen.

    Ein weiterer Punkt ist der Gatevorwiderstand bei einer Triackopplerschaltung.
    Siehe hierzu die AN1007, Fig. 1007.6 ff.

    Mit den gegebenen Informationen kann man auch verstehen warum Dimmer, insbesondere mit Triackoppler, eine Mindestlast benötigen.

    Ich kann dir nicht versprechen daß das Szenario wirklich dein Problem ist,
    halte es aber für sehr wahrscheinlich. Wie lange zündest du?

    Transientenschutzdioden habe ich noch in keiner kommerziellen Dimmerschaltung gesehen. Imho nicht wirklich notwendig.
    Die 1.5KExxx (xxx steht für die Spannung, also z.B. 1.5KE24) können für ? Mikrosekunden 1.5 KW verputzen.
    Du bräuchtest die antiserielle 2-Diodenversion. Hersteller ist z.B. Thomsen (ST)

    Gruß

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 21. November 2003 um 18:27
    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Ich soll also den Triacs noch ein paar ms nach ZC Saft auf's Gate geben...

    Ja.

    Zitat von &quot;Henne&quot;


    Das Timing der Triacs ist ja nicht von dem Strom sondern von der Spannung abhängig.
    (und wenn ich nach ZC erfolgreich zünde sind UND BLEIBEN die Teile
    erfolgreich an, oder??)

    Nein. Es muß ein minimaler - im Datenblatt spezifizierter - Strom durch
    den Triac fließen damit es zur Selbsthaltung kommt. Dürfte bei einem 8A
    Triac so zwischen 10 - 50mA sein. Sonst ist der Triac einfach wieder "Aus" wenn
    kein Steuersignal am Gate mehr anliegt.

    Steht in der AN1002 von Teccor. Auszug:

    Latching current (IL) is the minimum principal current required to
    maintain the thyristor in the on state immediately after the switching
    from off state to on state has occurred and the triggering signal
    has been removed.

    Hauptsächlich deswegen der Link von mir...

    Dimmer mit Zündübertragern geben eine Folge von Impulsen ("Nadeln") auf das Gate, meist komplett bis zum Ende der Phase, also bis zum nächsten Nulldurchgang. (Arena, Strand, Soundlight sind mir im Sinn)
    Mit Triackopplern hat man es schon einfacher, einfach die LED entsprechend lange leuchten lassen. Kostet allerdings gut Strom bei 6 Kanälen.
    Der Dimmer unter http://www.call-n-deal.de/uwe/projekte/stagelightning/ tut so. Wegen der Entwicklung der Dimmerkarte kenne ich das Problem. Die ersten Prototypen waren mit Zündübertrager, nur ein kurzer Puls. Allerdings gingen immer die angeschlossenen Trafos kaputt ;)
    Beim TCA785 läßt sich die Pulsdauer einstellen.

    Ein weiterer Punkt ist der Gatevorwiderstand bei einer Triackopplerschaltung.
    Siehe hierzu die AN1007, Fig. 1007.6 ff.

    Mit den gegebenen Informationen kann man auch verstehen warum Dimmer, insbesondere mit Triackoppler, eine Mindestlast benötigen.

    Ich kann dir nicht versprechen daß das Szenario wirklich dein Problem ist,
    halte es aber für sehr wahrscheinlich. Wie lange zündest du?

    Transientenschutzdioden habe ich noch in keiner kommerziellen Dimmerschaltung gesehen. Imho nicht wirklich notwendig.
    Die 1.5KExxx (xxx steht für die Spannung, also z.B. 1.5KE24) können für ? Mikrosekunden 1.5 KW verputzen.
    Du bräuchtest die antiserielle 2-Diodenversion. Hersteller ist z.B. Thomsen (ST)

    Gruß

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 21. November 2003 um 15:33

    Sorry, die TECCOR-URL war falsch:
    http://www.teccor.com/web/menuitems/downloads/appnotes.htm

    Uwe

  • induktive Lasten an Selbstbau-Dimmer

    • uwe
    • 21. November 2003 um 15:33

    Sorry, die TECCOR-URL war falsch:
    http://www.teccor.com/web/menuitems/downloads/appnotes.htm

    Uwe

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