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  2. tufkadib

Beiträge von tufkadib

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • tufkadib
    • 26. Januar 2006 um 08:52

    oops:

    Ich bin aus der ganzen Geschichte schon ein paar Jahre raus, geändert hat sich leider nicht viel.
    Einen vernünftigen Dialog mit dem DJ zu führen setzt nicht nur auf Seiten des Tontechnikers Dialogbereitschaft voraus. Wenn man hier allerdings auf 1. Arroganz, 2. Ignoranz oder 3. den technischen Background eines Pantoffeltierchens trifft; hilft eben nur noch die Notbremse, um wenigstens die eigene Technik zu schützen.
    Selber oft genug erlebt.

    Paar Bsp., die schon einige Jahre auf dem Buckel haben:
    zu 1. DJ: "Wieviel Watt hat denn Eure Anlage" (es war die leise Hintergrundberieselung eines kleinen Straßenfests)
    TT:"So etwa 150W (die auch nie gebraucht wurden)"
    DJ:"Für den Kindergeburtstag reicht solches Spielzeug, meine Endstufen haben mindestens 200W -je Kanal!" Packt sie aus -je Kanal 2 Stück KD503 (2N3055).
    TT: :D

    zu 2. DJ, darauf angesprochen, warum die Zeiger seines Mixers am Rechtsanschlag im roten Bereich hängen (der Mixer gab auch massig Rechtecksignale aus):"Das mach ich immer so, eure Anlage taugt nur nichts, die zerrt!"

    zu 3. TT an DJ:"Gib mir mal 0dB, damit ich einregeln kann (jawoll, den Limiter)"
    DJ: *zaghaft aufzieh*
    TT: "Sind das jetzt 0dB? Kann eigentlich nicht ganz sein."
    DJ: *alle Fader oben* "Welche 0dB? Also ich mach das immer so, daß es ordentlich laut wird und rummst..."
    TT :roll:


    Soviel also zum Thema, mit den Leuten zu reden. Von daher fand ich den DJ-Schein, den es in der Ex-DDR gab, sehr vorteilhaft. Wenigstens wurden auf diese Art gänzlich untaugliche Möchtegern-DJs ausgesiebt, man konnte sich bei Veranstaltungen auf ein gewisses Niveau einstellen und verlassen.

    MfG

    DirkB

  • Spannungsstabilisator

    • tufkadib
    • 25. Januar 2006 um 20:48

    Was hast Du denn gegen eine schnuckelige Batterieanlage? Wär doch mal was anderes, wenn nicht nur Boxen, sondern auch Akkus gebuckelt werden dürfen. 108x 120kg...
    :wink:

    Zitat

    ich finds ausreichend die Digitalkomponenten über USV zu klemmen.
    Macht einfach keinen Spaß wenn die vor Schreck abstürzen.

    Das ist wohl wahr. Bei reichlich Unterspannung funktioniert bei vielen Geräten auch die elektronische Stabilisierung der Betriebsspannungen nicht mehr und es fängt furchtbar an zu brummen.
    Man könnte auch einen magnetischen Spannungskonstanter dem Aggregat nachschalten. Der kann zwar keine Spannungsausfälle überbrücken, aber er stabilisiert recht genau.

    MfG

    DirkB

  • Spannungsstabilisator

    • tufkadib
    • 25. Januar 2006 um 16:55

    Mit den Lastspitzen wäre ich vorsichtig.
    Alles, was Strom elektronisch macht, überwacht das auch und schaltet weg.
    Mit einer 10kVA-USV läßt sich keine 25A-Sicherung auslösen. Wenn man eine für Drehstrom hat, sind die Dinger auch empfindlich für Schieflast und für extreme Stromspitzen.

    Ich würde daher zu einer etwas größeren USV tendieren, möglicherweise auch zu einem Stufengestell mit 108 Akkus (8GroE800), welche die 216V Zwischenkreisspannung bilden. DAS ist dann wirkliche Versorgungssicherheit!

    MfG

    DirkB

  • Mikrofonübertrager höchster Güte im Vergleich.

    • tufkadib
    • 25. Januar 2006 um 16:38

    Na, dann viel Spaß. Wie gesagt, steile Pentoden sind auch einen Versuch wert (vor allem wegen der sehr geringen Eingangskapazität), die sind aber auch anfälliger gegen Klingen. Du müßtest also gefederte Röhrenfassungen vorsehen.

    MfG

    DirkB

  • Spannungsstabilisator

    • tufkadib
    • 25. Januar 2006 um 14:03

    Aufpassen, daß die USV auch wirklich einen einigermaßen klirrarmen Sinus ausgibt und nicht nur Rechtecke unterschiedlicher Polarität.
    Die Zeit der wartungsfreundlichen USVs (Schubfächer für die Akkus, klappbare Elektronik mit ausreichend langer Innenverkabelung) ist allerdings vorbei. Ich würde ein Exemplar mit getrennter Akkubox nehmen. Trägt sich einfach leichter, sowas.

    MfG

    DirkB

  • Spannungsstabilisator

    • tufkadib
    • 25. Januar 2006 um 09:16
    Zitat von "Manuela"

    Wenn du dem Aggi nicht traust setz eine ausreichend bemessene Dauerwandler-USV, die rettet dich sogar wenn das Benzin leer ist bis zum neustart durch 8)

    Ja, und er kann gleich noch was für seine Muckis tun...

    MfG

    DirkB

  • Mikrofonübertrager höchster Güte im Vergleich.

    • tufkadib
    • 25. Januar 2006 um 09:10

    Ich dachte, Du wolltest was mit Röhren machen? Hab ich aber vielleicht auch nur falsch verstanden.
    Mit Pentoden geht das schon, man sollte ja sowieso nach Möglichkeit die ganze Verstärkung weit vorne erledigen. EF804 oder irgendwas Steiles wie EF184 sollten da schon gehen. So hat es die Studiotechnik auch gemacht (V76). Allerdings waren die Übertrager dort auch nicht so ganz billig.

    MfG

    DirkB

  • Mikrofonübertrager höchster Güte im Vergleich.

    • tufkadib
    • 23. Januar 2006 um 16:23

    Hallo,

    eine Kaskodeschaltung hat nicht von sich aus einen geringen Eingangswiderstand. Ich würde am Eingang schon einen Übertrager nehmen, der hoch übersetzt und dann was ranschalten, was eine möglichst geringe Eingangskapazität hat, eine Pentode beispielsweise.

    MfG

    DirkB

  • 100V Übertrager paralell zu 4Ohm Boxen möglich?

    • tufkadib
    • 22. Januar 2006 um 18:59

    Klar kannst Du eine 100V-Linie an einen niederohmigen Verstärker anschließen, wenn Du einen passenden 100V-Übertrager hast. Passieren kann nichts, solange die minimal mögliche Impedanz des Verstärkers nicht unterschritten wird.
    Zum Klang: die in Kirchen üblicherweise eingebauten Schallzeilen sind für Sprachübertragung gedacht, Bässe kommen da keine raus.

    MfG

    DirkB

  • Mikrofonübertrager höchster Güte im Vergleich.

    • tufkadib
    • 21. Januar 2006 um 13:35

    Hallo,

    100$ geht doch eigentlich für einen Mikrofonübertrager. Ich würde ansonsten mal bei Lundahl oder Amplimo schauen. Partridge auch, ist aber nicht billiger. Wenn es genau passen soll:Pikatron, Haufe.

    MfG

    DirkB

  • Amps aus Amiland importieren

    • tufkadib
    • 21. Januar 2006 um 13:29

    Es ging mir nicht um die geringere Spannung, sondern darum, daß US-Trafos, auch wenn sie einen 230V-Anschluß haben, in den aller-allermeisten Fällen eben für 60Hz ausgelegt sind. Damit fehlt Eisen.
    Die Dinger werden hier in D schweineheiß (das ist keine theoretische Annahme, sondern Erfahrungswert).

    Mit SNT sieht das anders aus, wobei ich nicht glaube, daß Endstufen einen Weitbereichseingang (85-265)V haben.
    Machbar ist eine Umschaltung schon, wie sie in Computermonitoren drin ist. Da wird die Graetzbrücke entweder als solche oder als Verdoppler genommen. Man sollte in dem Zusammenhang auch herausfinden, wie intelligent das Netzteil ist. Könnte ja sein, daß es 50Hz detektiert und dann gar nicht erst losläuft.

    Wie sieht es bei den US-Geräten aber z.B. aus mit EMV, Ersatzteilversorgung, elektrischer Sicherheit?

    MfG

    DirkB

  • Amps aus Amiland importieren

    • tufkadib
    • 21. Januar 2006 um 09:30

    Nicht zu übersehen die Tatsache, daß in USA die Netzfrequenz 60Hz beträgt und somit Netztrafos und Siebung anders ausfallen.

    MfG

    DirkB

  • Endstufe ausmessen?!

    • tufkadib
    • 20. Januar 2006 um 13:53
    Zitat von "Binson"

    Natürlich ist es Dauerleistung, aber halt nicht Sinus. Mit Sinus hat man vielleicht vor 30 Jahren gemessen, jetzt macht man das aber mit Rauschen.

    Achtung: Endstufen, die Sinusdauerbelastung vertragen, müssen wesentlich stärker dimensioniert sein. Für manche Anwendungsfälle (Festinstallationen) sind sinusbelastbare Endstufen auch vorgeschrieben (zur Ausstrahlung von Notfalldurchsagen oder Warntönen).
    Für PA sind sowohl geringere Belastbarkeit als auch geringere Betriebssicherheit kein Problem.

    MfG

    DirkB

  • Allgemeine Frage: Was tun wenn Potis, Fader kratzen

    • tufkadib
    • 19. Januar 2006 um 21:29

    Zerlegen, Metall mit Glashaarpinsel und Widerstandsbahn mit Kontakt WL saubermachen. Zusammenbauen, fertig.

    MfG

    DirkB

  • Röhrenkaskode

    • tufkadib
    • 18. Januar 2006 um 16:44

    Ufk ist kritisch, da würde ich besonders aufpassen (daran kranken auch die meisten SRPP-Vorstufen). Notfalls für oberes und unteres System getrennte Röhren nehmen und mit getrennten Heizkreisen versehen.

    MfG

    DirkB

  • Was ist bitte "AMTLICH"

    • tufkadib
    • 14. Januar 2006 um 11:05

    Hallo,

    weiter vorn stand der leider sehr treffende Satz: "Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht."

    Der Admin schrieb auch."Unter "amtlich" versteht man das, was von der überwiegenden Mehrheit der Branche akzeptiert wird (ohne dass sie es vorher ausprobiert haben)."

    Ich würde noch weitergehen und den Nebensatz anfügen: "..., völlig unabhängig davon, ob es auch wirklich gut ist".

    In einigen länger zurückliegenden Threads wurden auch Macken von "amtlichen" Geräten angesprochen und im wesentlichen akzeptiert. Keine Frage, welche Ausmaße der Thread angenommen hätte, wäre das Gerät von der Firma, deren Namen nicht genannt werden darf...

    Diesen Markenwahn, den nicht mal puma- oder niketragende Kiddies auf dem Schulhof toppen können, gab es auch schon viel früher.
    Zu DDR-Zeiten wurde mal ein Vergleichshören mit Boxen von Electrovoice und (weiß jetzt nicht mehr genau) Exemplaren von Elektroakustik Meißen gemacht, aus dem Vergleich gingen die gefällig gestalteten Exemplare mit dem EV-Logo als klarer Sieger hervor. Waren aber bis auf unterschiedliche äußere Aufmachung alles identische DDR-Exemplare.

    Mir tun die Firmen leid, die ein wirklich gutes Produkt haben, aber aufgrund der durch "Amtlichkeitswahn" entstehenden Inzucht kaum eine Chance auf größere Bekanntheit und Weiterentwicklung haben.


    MfG

    DirkB

  • Unterschiedliche Signalanzeige?

    • tufkadib
    • 9. Januar 2006 um 17:54
    Zitat

    Dieser Lautsprecher macht wohl eher die Stufe kaputt als umgekehrt

    Nein, auch das nicht. Der funktioniert ganz tadellos.

    MfG

    DirkB

  • wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

    • tufkadib
    • 9. Januar 2006 um 16:58

    Nun, man könnte die Eingangssignale des DJ-Mixers soweit dämpfen, daß bei schlechtestmöglicher Einstellung (alle Regler Rechtsanschlag bzw. voll auf) noch keine Signalbegrenzung eintritt. Eingänge alle steil auf 20kHz begrenzen.
    Zusätzlich das Ausgangssignal auf plötzliches rapides Ansteigen von Oberwellen >20kHz untersuchen und automatisch muten oder Pegel zurückziehen.
    Ist ein wenig Aufwand, aber sicher billiger als öfters neue Pappen.
    Man könnte auch noch einen Zähler reinbauen, der bei 100% anfängt und je nach Oberwellensituation herunterzählt bis 0% - der Faktor für die Bezahlung uneinsichtiger DeeJotts...

    Noch eine Alternative: solche Sch***veranstaltungen nicht mehr machen.

    MfG

    DirkB

  • Crown CSL 460 sicherungen transistor???

    • tufkadib
    • 8. Januar 2006 um 16:34

    Wenn Du keine Meßtechnik zuhause hast, um dem Gerät zuleibe rücken zu können, schaffst Du das Gerät am besten in die Werkstatt.

    Ist natürlich verwunderlich, daß sich der Verstärker so mimosenhaft anstellt. Gerade bei Aufbaustreß ist schnell mal was verkehrt gesteckt...

    MfG

    DirkB

  • Unterschiedliche Signalanzeige?

    • tufkadib
    • 8. Januar 2006 um 16:32
    Zitat von "viRuZz"

    Zum zweiten: Wenn ich eine stark überdimensionierte Stufe habe, ist es möglich, dass es den LS zerreißt :roll:


    Wieso zerlegts denn dann den 2W-lautsprecher nicht an der 75 W-Endstufe? Kann ich auch mit einer 240W-Endstufe machen. Da geht er auch bei Vollaussteuerung nicht kaputt.

    MfG

    DirkB

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