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  2. tufkadib

Beiträge von tufkadib

  • Endstufe im Dauerbetrieb

    • tufkadib
    • 4. Mai 2005 um 15:55

    treibsand:

    Zitat

    oder ist die Zuhörerschaft doch öffentlich??

    In gewisser Weise schon. Genau dieselben Verstärker wurden auch in Kulturhäusern, Stadt- und Betriebsfunkstudios sowie für die Beschallung von Freiluftveranstaltungen benutzt.

    Die ganz alten Teile hatten noch einen etwas eingeschränkten Frequenzbereich, die späteren Exemplare waren auch vom Frequenzgang und den übrigen Eigenschaften her völlig unbedenklich.

    Die Bahnhofsdurchsagen Ost/West werden sich nicht viel genommen haben ;) ... allerdings weiß ich nicht, wie sich ein deltastereo beschallter Bahnhof anhört.


    MK: das spielte bei den Dingern keine Rolle. Sicherheitszulage war immer drin, zumeist so 20-25W.
    Von nach Musikleistung gebauten Verstärkern halte ich nichts.
    Deshalb behalte ich auch lieber meine ganzen alten Verstärker von MEG oder FWK oder Böthner: weil ich da weiß, welche Leistung sie haben und sie die auch ordentlich bringen.

    MasterMatze: Das ist ein berechtigter Einwand, ich schrieb ja auch von einem Mindestmaß an Wartung. Dazu gehört eben auch, daß man zyklisch wenigstens mal die Prüftasten für die Röhren drückt und schaut, ob sie noch am Leben sind. Röhren sind nun einmal Verschleißteile.

    Ansonsten gab es mit den Geräten nie so Geheule wie im Einsteiger-PA-Brett: "Endstufe überlastet- Protect -Hüülfee!"

    Defekte gab es selbstverständlich auch, aber: die Dinger waren dankbare Reparaturobjekte.

    MfG

    DirkB

  • Endstufe im Dauerbetrieb

    • tufkadib
    • 3. Mai 2005 um 21:36

    Wieso empört? Es ging hier doch völlig wertfrei um Endstufen und deren Lebensdauer, von daher halte ich die eindimensionale Sichtweise "nur PA" für fehl am Platze.

    In den 50ern hat man auch schon ordentliche Verstärker gemacht. Dazu brauchte man in D weder die Chinesen und auch keine Amis, damals konnte man das allein.
    Die Endstufen, von denen ich rede, waren die NV4147 von FWK, 25W das Stück. Kinderleicht zu servitieren und bei einem Mindestmaß an Wartung unzerstörbar. Für damalige Zeit war die Leistung auch ausreichend.

    Von den ab etwa 1963 gebauten Nachfolgern (mit Ausstattungsmerkmalen, von denen angeblich amtliche Technik nur träumen kann) habe ich bei mir die letzten Exemplare 1991 außer Dienst gestellt.

    Es müssen also nicht immer irgendwelche "weltberühmten" Namen sein; die kochen auch nur mit Wasser, teilweise sogar mit ziemlich trübem...

    MfG

    DirkB

    P.S.: Wenn Du wüßtest, was in der Ex-DDR alles auf Bahnhöfen zu finden war... in Berlin gab es sogar einen Bahnhof mit Delta-Stereo.

  • Lautsprecherkabel

    • tufkadib
    • 3. Mai 2005 um 21:20

    LFK-9

    MfG

    DirkB

  • Endstufe im Dauerbetrieb

    • tufkadib
    • 2. Mai 2005 um 18:41
    Zitat

    wie viele Stunden/Tage muss eine Endstufe im Dauerbetrieb laufen können.

    Paradebeispiel bei uns in der Nähe auf dem Bahnhof: ca. 1953 - 1990.
    Sollte reichen :D . War allerdings kein Billigchinaramsch, das.

    MfG

    DirkB

  • Welche fest eingebaute Ausstattung für eine Halle

    • tufkadib
    • 1. Mai 2005 um 16:48

    Hallo Weiß_nix,

    worüber Du auf jeden Fall nachdenken solltest, ist die Leitungslänge, die zusammenkommt (das sollte man keinesfalls unterschätzen).
    Danach richtet sich, ob ihr z.B. eine 100V-Anlage benötigt.

    Die Sachen in dem Link zu Phoenix-PA sehen gut aus, wie ich beim Hineinsehen mit einem Auge so feststellen konnte.

    MfG

    DirkB

  • Kurzschlusssicherheit von Amps

    • tufkadib
    • 25. April 2005 um 17:12
    Zitat

    Soweit die Theorie. Praktisch kann die Überstromschutzschaltung nicht so schnell ansprechen, dass der Transistor keinen Schaden nehmen kann.

    Doch, das muß sie sogar. Im einfachsten Falle besteht der Überstromschutz aus einem Transistor, der durch den Spannungsabfall über dem Emitter des Endtransistors angesteuert wird und dessen Basis runterzieht. Das Ganze gibt es auch noch aufwendiger

    Zitat

    Die Verlustleistung ist schlicht egal, da diese im Kurzschlussfall ohnehin nicht schnell genug abgeführt werden könnte.

    Bei Dauerkurzschluß schon, ansonsten ist Ic das Limit.

    Was zählt, ist der Spitzenstrom.

    Zitat

    Begrenzend ist lediglich

    Nein, s.o. Genau dafür ist ja der Überlastschutz drin. Und von einer modernen Endstufe erwarte ich auch, daß sie sowas abkann, ohne Schaden zu nehmen.
    Scheinbar ist das aber auch heute noch nicht selbstverständlich, wenn ich mir so die Beiträge in Hififoren bzw. bei Einsteiger-PA ansehe.

    MfG

    DirkB

  • Kurzschlusssicherheit von Amps

    • tufkadib
    • 25. April 2005 um 17:12
    Zitat

    Soweit die Theorie. Praktisch kann die Überstromschutzschaltung nicht so schnell ansprechen, dass der Transistor keinen Schaden nehmen kann.

    Doch, das muß sie sogar. Im einfachsten Falle besteht der Überstromschutz aus einem Transistor, der durch den Spannungsabfall über dem Emitter des Endtransistors angesteuert wird und dessen Basis runterzieht. Das Ganze gibt es auch noch aufwendiger

    Zitat

    Die Verlustleistung ist schlicht egal, da diese im Kurzschlussfall ohnehin nicht schnell genug abgeführt werden könnte.

    Bei Dauerkurzschluß schon, ansonsten ist Ic das Limit.

    Was zählt, ist der Spitzenstrom.

    Zitat

    Begrenzend ist lediglich

    Nein, s.o. Genau dafür ist ja der Überlastschutz drin. Und von einer modernen Endstufe erwarte ich auch, daß sie sowas abkann, ohne Schaden zu nehmen.
    Scheinbar ist das aber auch heute noch nicht selbstverständlich, wenn ich mir so die Beiträge in Hififoren bzw. bei Einsteiger-PA ansehe.

    MfG

    DirkB

  • Kurzschlusssicherheit von Amps

    • tufkadib
    • 25. April 2005 um 16:01

    cyberlight:

    Ich kann Dir da nicht ganz folgen.

    Zitat

    Das absichtliche Kurzschliessen eines Verstärkers ist völliger Quatsch.

    Wieso sollte man sich über den worst case keine Gedanken machen und nicht auch mal ausprobieren?
    Wäre es denn besser, die entsprechende Reaktion des Verstärkers erst bei einer Veranstaltung herauszufinden, weil irgendein Blödi was extrem Scharfkantiges auf die Lautsprecherleitungen geschmissen hat?

    Zitat

    Die Gefahr, dass was kaputt geht, ist einfach zu hoch.


    Na und? Dann ist wenigstens klar, daß man sich so ein Gerät nicht antun muß.

    Zitat

    Einfach nur mal kurz über die anstehenden Spannungen, dadurch entstehende Ströme und den Innenwiderstand der Endstufe nachdenken.

    Ja, und? Der Ausgangsstrom, der ja auch durch die Leistungstransistoren fließt, sollte von der Überstromschutzschaltung zuverlässig limitiert werden, so daß die Verlustleistung der Transistoren nicht überschritten wird.

    Zitat

    100% Schutz gibt es nicht.

    Naja, ich habe hier eine ganze Reihe Verstärker, denen kann man bei Nennleistung die Ausgangsklemmen kurzschließen, da schmeißt es nur eine Sicherung raus. Weiter passiert da gar nix.
    Wieso soll das heute nicht mehr machbar sein?

    MfG

    DirkB

  • Kurzschlusssicherheit von Amps

    • tufkadib
    • 25. April 2005 um 16:01

    cyberlight:

    Ich kann Dir da nicht ganz folgen.

    Zitat

    Das absichtliche Kurzschliessen eines Verstärkers ist völliger Quatsch.

    Wieso sollte man sich über den worst case keine Gedanken machen und nicht auch mal ausprobieren?
    Wäre es denn besser, die entsprechende Reaktion des Verstärkers erst bei einer Veranstaltung herauszufinden, weil irgendein Blödi was extrem Scharfkantiges auf die Lautsprecherleitungen geschmissen hat?

    Zitat

    Die Gefahr, dass was kaputt geht, ist einfach zu hoch.


    Na und? Dann ist wenigstens klar, daß man sich so ein Gerät nicht antun muß.

    Zitat

    Einfach nur mal kurz über die anstehenden Spannungen, dadurch entstehende Ströme und den Innenwiderstand der Endstufe nachdenken.

    Ja, und? Der Ausgangsstrom, der ja auch durch die Leistungstransistoren fließt, sollte von der Überstromschutzschaltung zuverlässig limitiert werden, so daß die Verlustleistung der Transistoren nicht überschritten wird.

    Zitat

    100% Schutz gibt es nicht.

    Naja, ich habe hier eine ganze Reihe Verstärker, denen kann man bei Nennleistung die Ausgangsklemmen kurzschließen, da schmeißt es nur eine Sicherung raus. Weiter passiert da gar nix.
    Wieso soll das heute nicht mehr machbar sein?

    MfG

    DirkB

  • Endstufen miteinander Brücken

    • tufkadib
    • 25. April 2005 um 15:49
    Zitat

    Gibt’s sowas auch in PA-Bereich?

    Geben tuts viel... ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Von den älteren MEG-Endstufen konnte man 4 Stück zusammenschalten.

    MfG

    DirkB

  • Ersatzpotentiometer

    • tufkadib
    • 24. April 2005 um 13:52

    Hallo,

    wie wäre es denn, die Potis zerlegen und säubern; wie es Rundfunkmechaniker tun, seit es Potentiometer gibt?

    MfG

    DirkB

  • Suche Audio-Line-Umschalter!!!

    • tufkadib
    • 24. April 2005 um 09:50

    Fahr doch einfach mono. Das merkt niemand (tw. merken die Leute nicht mal, wenn von einer Box der Hochtonzweig komplett weg ist).

    MfG

    DirkB

  • Suche Audio-Line-Umschalter!!!

    • tufkadib
    • 24. April 2005 um 09:50

    Fahr doch einfach mono. Das merkt niemand (tw. merken die Leute nicht mal, wenn von einer Box der Hochtonzweig komplett weg ist).

    MfG

    DirkB

  • Lange Signaleitung

    • tufkadib
    • 23. April 2005 um 21:18
    Zitat

    Das hat auch ohne ... Firlefanz ... bestens funktioniert

    Es kann, muß aber nicht zwingend.
    Ich habe lieber größtmögliche Sicherheit als Fragezeichen; um darauf zurückzukommen: beim 1.Mai wurde ganz genau geschaut, was Du machst.
    Fehler konnten sich dort zu ernsthaften Problemen existenzieller Art ausweiten.

    MfG

    DirkB[/b]

  • Lange Signaleitung

    • tufkadib
    • 23. April 2005 um 13:38

    treibsand:

    Das Argument des eingeschränkten Frequenzganges ist für eine Standleitung nicht stichhaltig. Das geht tadellos auch über mehrere km; wir hatten zum 1.Mai auch immer eine Postleitung, um über die Stadt verstreute Endstellen anzusteuern.

    Wird vermutlich wirklich so sein, daß sich bei solchen Kleinigkeiten zeigt, was denn wirklich "amtliche" Technik ist (auf der dann gar keine berühmten Namen stehen müssen).

    MfG

    DirkB

  • Lange Signaleitung

    • tufkadib
    • 23. April 2005 um 10:04
    Zitat

    Das mit den 150m vom Pult zur Bühne zurück ist eher das Problem.

    Ich kann einfach nicht verstehen, daß lumpige 150m als Problem angesehen werden.
    Wie macht's denn der Rundfunk, wenn er sich eine Postleitung mietet?

    Und wenn "amtliche" Technik das nicht kann, hat sie in meinen Augen den Allerweltsbegriff "amtlich" auch nicht verdient.

    MfG

    DirkB

  • Probleme mit ELA Verstärker von Klein + Hummel

    • tufkadib
    • 21. April 2005 um 21:11

    Hallo,

    am besten wird es sein, Du fragst mal den Hersteller nach Unterlagen. Und dann baust Du die Kiste wieder so, wie sie mal war.

    Wenn da viele "Könner" sich dran ausgelassen haben, kann man ja auch von einer korrekt dimensionierten Schaltung nicht mehr ausgehen.

    Bei EL36 sollten die Schirmgitter nicht mehr als 150V bekommen, von daher wundert mich das mit Ultralinear schon etwas.
    40W bekommt man aus denen schon raus, aber dazu braucht man auf der Anode 300V und dem g2 die genannten 150V.

    MfG

    DirkB

  • Probleme mit ELA Verstärker von Klein + Hummel

    • tufkadib
    • 21. April 2005 um 19:07

    Hallo,

    also zunächst mal wird an einer Endstufe nie auf einen Sollwert der negativen Gittervorspannung hin eingestellt. Der Anodenruhestrom ist der Sollwert (Herstellervorgabe bzw. Arbeitspunkt aus Datenblatt)!

    Im Zweifelsfalle solltest Du lieber den Ruhestrom weiter zurückdrehen.

    Ein Problem, wenn das nix bringt: Mit Digitalmultimeter die Gleichspannung direkt an den Steuergittern messen. Evtl. sind die Koppelkondensatoren futsch, oder die Gitterableitwiderstände oder die Schwingschutzwiderstände an den Gittern.

    Wenn die Röhren sehr alt sind, ist es auch möglich, daß sie von selbst strommäßig hochlaufen, weil sich emittierendes Material auf dem Steuergitter abgesetzt hat und die wirksame Gittervorspannung verkleinert. Die müßten dann regeneriert werden.

    MfG

    DirkB

  • Lange Signaleitung

    • tufkadib
    • 17. April 2005 um 10:23
    Zitat

    das einfach mit einem elektronisch symmetrierten ausgang zu treiben halte ich auch für grenzwertig

    So ist es. Nur wenn hornbeinalte Studiotechnik das mit links konnte und bei einigermaßener Pflege auch noch kann, wieso hat dann "oberamtliche" Technik Probleme damit?

    Wenn ich mein altes, ringsum trafosymmetriertes Zeug aus alten Rundfunkbeständen gebuckelt habe, habe ich mich oft gefragt: "warum zum Henker tust Du Dir das an, warum..." Jetzt fällt es mir schlagartig wieder ein.

    MfG

    DirkB

  • Lange Signaleitung

    • tufkadib
    • 16. April 2005 um 16:07

    Hallo,

    also man braucht nicht unbedingt Riesenpegel auf der Leitung, paar andere Sachen sind da wichtiger:

    Der Ausgang, der die Leitung speist, sollte niederohmig (der Rundfunk fordert Ra<40 Ohm), symmetrisch und erdfrei sein. UND -er muß kapazitive Lasten treiben können. Bei 140pF/m kommen bei 500m immerhin schon 70nF zusammen.

    Der folgende Eingang sollte auch erdfrei symmetrisch und mit einer hohen Gleichtaktunterdrückung ausgestattet sein, außerdem sollte Spannungsanpassung herrschen (Ra<<Re).

    Mit einer solchen Anordnung hat man dann keine Probleme, mit Pegeln von +6dBu kann man dann arbeiten. Wenn man über Postleitungen geht, kann auch evtl. +12dBu notwendig sein.

    MfG

    DirkB

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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