Beiträge von tufkadib
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Danke, Dein Beitrag hat mir den Tag gerettet.
Unsere Vorfahren waren offensichtlich keineswegs dumm oder unfähig. Hätten sie für Beschallungsanlagen große Verstärkerleistungen für erforderlich gehalten, dann wären solche Verstärker auch in großer Zahl hergestellt worden; Elektronenröhren unterliegen in ihren Leistungen viel weniger Beschränkungen als Transistoren, sind also beliebig groß herstellbar.Der Ansatz, Lautstärke über hohen Lautsprecherwirkungsgrad bei moderaten Verstärkerleistungen zu erzeugen, gefällt mir. Nicht nur, weil er zuerst da war.
Das heutige Prinzip, die Verstärkerleistungen (zumindest auf dem Papier) immer mehr wachsen zu lassen und die Effizienz der Lautsprecher eher untergeordnet zu behandeln, erinnert mich bisweilen an "Wenn es mit Gewalt nicht geht, einfach einen größeren Hammer nehmen".
Ich habe gerade mal im "Handbuch für Hochfrequenz- und Elektrotechniker" Bd.4 (1957) geblättert. Dort rechnete man für einen 18000m³ großen Saal und Übertragung von Tanzmusik mit einer nötigen Verstärkerleistung von 90W... :o
MfG
DirkB
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Ich dachte, ihr wollt Lautsprecher für Männer einsetzen?
Wie wäre es damit:MfG
DirkB
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Zitat von "Yves"
Schallplattenalleinunterhalter :shock:
Ja, mit 4x MV3 + zugehöriger Box, einem selbergebauten Mischpult und Plattenspieler / Kassettendeck / Tonbandgerät konnte man schon Spaß haben...
MfG
DirkB
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Zitat
da ich am netzteil viel platz hatte, habe ich keine normalen folienkondensatoren benutzt, sondern hi-end folienkondensatoren der kölner firma mundorf (630 V, toleranz 1,5%).
Die 1,5% sind sicherlich absolut zwingend erforderlich, wenn man daran denkt, daß Elkos +50/-20% Toleranz haben... Echt mal jetzt, meinst Du nicht, Du hättest was richtig Gutes reinbauen sollen? Beim Tuning soll man nicht geizen!
Zitatder soundcheck vorgestern war echt krass, das gesamte klangbild kommt viel mehr "nach vorne in den raum", dazu kommt alles iel direkter und deutlicher rüber: höhen, mitten und vor allem die bässe.
Wie hast Du denn den Test gemacht? Der Mensch hat so gut wie kein akustisches Gedächtnis.
Zitatich werde das die tage im blindtest überprüfen, ein guter freund hat ebenfalls ein (bislang ungetuntes) pm4000 mischpult.
Genauen (!) Pegelabgleich nicht vergessen, ansonsten ist der Test Makulatur.
MfG
DirkB
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Hallo,
hier meine vielleicht unpopuläre Meinung:
Das Problem ist, daß heute Jeder keine Verantwortung will, teilweise aus verständlichen Gründen (Arbeitsplatzverlust).
Allerdings wird die Vorschriften- und Regulierungswut momentan bis zum Exzeß betrieben; Augenmaß und Profitgier vertragen sich zumeist nicht gut.Ich las heute aus Langeweile in der Frühstückspause den "Elektropraktiker" und fragte mich hinterher, wie überhaupt noch ein einziger Elektriker eine Aderendhülse aufpreßt, ohne daß ein Rechtsanwalt dabeisteht.
Ich kann mich noch an die Schulanfangsfeiern erinnern, die ich vor knapp 25 Jahren betreuen durfte:
Ein paar alte Röhrenverstärker, eine alte Saalanlage, eine Steckdose (6A) auf der Bühne. Die Bühne im Saal aus Holz, Beleuchtung und Vorhangsmechanik aus den 30er Jahren. Alles ohne Zertifikat vom TÜV, die Zuckertütenbäume von paar Männern der Traktorenwerkstatt geschweißt.
Ja, die sackschweren Boxen waren an der Wand ohne Safeties oder affige Alubilligstative festgemacht, sondern ruhten auf eingemauerten Winkelstählen 40x40.Trotz dieser heute zu einer sofortigen Schließung berechtigenden Zustände kam niemand ums Leben, es wurde auch niemand verstümmelt oder fiel ins Koma (das könnte auch daran liegen, daß man vom Wirt damals eine gescheuert bekommen hätte, wenn man 52 Tequila hätte probieren wollen), nein: Alle fanden die Feiern gelungen und schön. Und wenn jemand mit einer Blumendekoration zu Boden ging, dann lachte der ganze Saal und der Pechvogel zuletzt auch mit; ohne am nächsten Tag seinen Anwalt zu kontaktieren.
MfG
DirkB
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Hallo,
also wenn, dann würde ich Nägel mit Köpfen machen und einen 100MHz-Zweikanaler kaufen (an sich genügen auch 20MHz, wenn Du nicht in irgendwelchem Radiogerümpel herummessen willst).
Ein gutes analoges Exemplar reicht völlig aus. Die sind dann auch recht umfangreich ausgestattet. X-Ablenkung haben eigentlich alle Geräte, Z-Modulation wirst Du nicht brauchen.MfG
DirkB
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Hallo,
was Du Dir unbedingt besorgen solltest: ein taugliches Oszilloskop. Selbst Tektronixe gehen in der Bucht oft für kleines Geld weg.
MfG
DirkB
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Hallo,
Zitat von "DaftMedia"
Ich hab schon folgendes versucht:
OP-Amps getaucht, sämtliche Transistoren getauscht.
Das Poti vom 60Hz Regler und vom 10kHz Regler durchgemessen: OK
Die beiden Kondensatoren die zwischen 60Hz Poti und Transistor liegen ersetzt (C120 und C209)
Den EQ-Cut Schalter mit Kontaktspray gründlich gereinigt und mehrfach durchgemessen: Schalter OKfolgende Sachen sollte man testen:
-Betriebsspannung
-Arbeitspunkte des Transistorgemüses
-C223
-die Widerstände im Equalizer
-kalte Lötstellen (viel Licht + Lupe)
-entsteht HF?ZitatHat mal jemand einen heißen Tipp, wo ich gezielt nach dem Fehler suchen könnte? Alle Bauteile durchmessen bzw ersetzen ist Zeit- und Geldaufwändig.
Für manche Fehler gibt es keine Husch-husch-Fehlersuche. Die Schaltung ist doch Kinderkram im Vergleich zu dem Videorecorder, den ich vor drei Jahren beim Wickel hatte: 140 IC, davon 7 Rechner... Etwas Geduld und Zeit wirst Du schon aufwenden müssen.
Zitat
Eine weitere Macke hab ich auch noch gefunden:
Die Range LEDs leuchten bei einigen Kanälen immer leicht, obwohl definitiv kein Signal anliegt (und auch nix auf den Ausang geht)
Muss also Kriechstrom sein, Transistor hab ich schon getauscht, hat nix gebracht. Andere Fehlerquelle möglich?-HF
-D205MfG
DirkB
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Zitat von "Franklaut"
Ich habe für solche " Ganz billig Mieter ", die ja evtl. die "richtigen Kunden" von morgen sind,
Ist meiner Meinung nach ein Trugschluß.
Ging es heute billig, geht es morgen auch billig oder noch billiger, da Fernseher und Computer ja auch im Jahre des Erscheinens mehr kosten als im nächsten Jahr: "Komm schon, wir haben voriges Jahr 3x bei Dir gemietet (je 50€), da muß doch noch was nach unten gehen... Jammer, Fasel, Ningel..."
Weshalb also sollten sie statt den 2006 gezahlten 50€ dieses Jahr plötzlich 2000€ zahlen?Außerdem sollte man Beschädigung (bis hin zum Totalschaden) und Unterschlagung ins Kalkül ziehen.
MfG
DirkB
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Siehe meinen offenbar ebenfalls ignorierten Beitrag vom 25.2.07 ...
Irgendwie macht mir das Thema keinen rechten Spaß mehr. Man dreht sich lustig im Kreis, um eine Triviallösung aus dem Aldi zu finden, die es nicht gibt. Dabei ist das alles elektrotechnischer Pipikram.
Schlußendlich ist es mir auch wurscht, was der Einzelne gegen N-Abriß tut. Mich verwundern nur die Diskrepanz zwischen dem Geningel über abgerauchte Gerätschaften einerseits und dem offensichtlichen Unwillen, diesem Mißstand abzuhelfen andererseits.
MfG
DirkB
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Hallo,
Zitat von "Nino"Also eine richtige Lösung scheint hier ja noch nicht in Sicht. Aber jetzt zu meiner Frage. Welche Spannung liegt bei einer Neutralleitertrennung zwischen N und PE? Wenn ich da z.B. 230V habe könnte ich mir ja eine Kontrolllampe in die Verteilung setzen und so erkennen dass der Neutralleiter nicht da ist. Ich meine Ultralite hat eine Verteilung wo das so gemacht wird, aber ich meine die haben da noch einen Widerstand mit eingebaut.
das steht doch schon oben: es kommt auf die Lastverteilung an. Man könnte auch ohne N auskommen, braucht dann aber entweder den von mir favorisierten Trafo oder eine Schaltung, die die sich ausbildende Spannung zwischen PE und Anlagensternpunkt mißt und bei U>ca. 30V den ganzen Kram abschaltet.
ZitatZu der Diskussion mit der schnellen Abschaltung sage ich mal dass wenn man vorher überprüft hat das der Neutralleiter da ist und er während des Betriebs ausfällt dann hat man wohl Pech gehabt. Wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen will dann sollte man auf Professionelle Lösungen zurückgreifen gibt ja einige Hersteller und die übernehmen ja dann auch die Haftung wenn deren Anlage versagt.
Zwei saubere Lösungen (einmal ohne Abschaltung und einmal mit Abschaltung) erwähnte ich ja bereits. Aber scheinbar ist der Aufwand, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen immer noch größer als neue Geräte zu kaufen und aus der Versicherung was rauszuklingeln.
Zu politisch heiklen Veranstaltungen (1.Mai, 7.Oktober, Paraden usw.) hätten die VerantwortlichenZitathat man wohl Pech gehabt
nicht gelten lassen. Das wäre ganz, ganz unangenehm geworden.
MfG
DirkB
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Ich nun auch mal:
Wenn man den Gleichrichter nicht nach dem Regelverstärker anbaut, sollte sich das Ganze noch etwas effektiver machen lassen.
Dann könnte man die Regelspannung auch so gestalten, daß das Signal bei steigendem Pegel wieder leiser wird...MfG
DirkB
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Zitat von "DJ_Chaos"
Ich brauche nicht einen Begrenzer ab einem gewissen Ausgangspegel,
Doch, genau das brauchst Du. Der Ausgangspegel ist der, bei dem gerade noch keine Signalbegrenzung eintritt. Sowas kann jeder Limiter.
MfG
DirkB
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Hallo,
eine Frage an die Leute mit dem Privileg der östlichen Geburt :wink: :
Ich suche Unterlagen für LV-50 und die zugehörige Netzkassette. Beides kam vom VEB Ultraschalltechnik Halle. Hat da jemand vielleicht noch was rumliegen?Danke schon mal im voraus.
DirkB
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Zitat von "TJK"
AES ist ein Standart der Audio Engineering Society.
Dieser Standart ...
Nein.Es heißt Standard. Warum?
Eine Standarte ist eine Flagge.
Ein Stander ist ein kleiner Wimpel.
Ein Standard hingegen ist eine Norm. Ich gehe davon aus, daß Du Letzteres meintest.MfG
DirkB
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Wegen euch hätte ich jetzt beinahe Bier in die Tastatur gekippt...
Aber ich wußte schon immer, daß die Hersteller uns irgendwas verschweigen... :wink:
MfG
DirkB
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Zitat von "DJ_Chaos"
Was ist in dem Fall + und - Limit bei dem Schaltkreis. Unter und Ueberspannung wird vom Netzteil davor ueberwacht und bei Fehler abgeschaltet. Die Vorstufe, der IC usw. hat ein eigenes kurzschlussfestes Netzteil (geht ueber eine Spannungsverdopplerschaltung und ueber einen OP der einen Mosfet ansteuert). Im Fehlerfall steuert der durch (Kurzschluss). Passiert aber nix, ist eine Strombegrenzung davor, die auf ca. 30mA begrenzt.
Oder was meintest du?Im Datenblatt sind die IC-Eingänge +ILimit / -ILimit offensichtlich zur Begrenzung des Stromes durch die Endtransistoren gedacht (Ansteuerung wird zurückgeregelt).
MfG
DirkB
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Ich würde mir die Schaltung nochmal genau anschauen, ob man nicht doch eine Temperaturkompensation einsetzen kann. Alles andere wäre mir zu riskant. Das Datenblatt http://www.futurlec.com/Linear/LM391N-100.shtml ist doch ergiebig.
Dabei würde ich mir über + und - Ilimit Gedanken machen; ob es nicht auch sicherer ist, das anzuschließen.
Vielleicht sollte man mit den Formeln zur thermischen Stabilität prüfen, ob der Verstärker so gehen kann.Die vermutlich praktischste Möglichkeit wäre, in das Ruhestromgeraffel um die Anschlüsse 5-7 einen passenden temperaturabhängigen Widerstand zu legen und in innigen Kontakt zum Kühlkörper zu bringen.
MfG
DirkB
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Wunder würde ich von dem Gerät aber nicht erwarten, Kühlkörper dieser Größe reichten im Rema Andante, die Transistoren für 2x 10W zu kühlen.
Gut, lassen wir's 2x 50W sein, weil ja noch laues Lüftchen dazukömmt...MfG
DirkB