Beiträge von tufkadib
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Zitat von "Manuela"
Aber inhaltlich ist so ein Tuner vom Röhrenradio auch kein Weltwunder, meist ne ECC85 o.ä. als selbstschwingender mischer ohne aktive Vorstufe. Schon selten daß es mal anspruchsvoller gebaut wurde, nach solchen High Lights wie Vorstufe (mit durchstimmbarem Vorkreis) und einer Reaktanzröhre (AFC, Kapdioden gabs damals nicht) sucht man meist vergeblich. Aber es gab sie

Nun, ich gehe mal bewußt nicht von irgendwelchen Stereo-Notradios mit 2 UKW-ZF-Stufen aus (womit man mit Ach und Krach gerade UKW-Empfang überhaupt brauchbar gestalten kann).
An der Tunerbüchse allein würde ich es auch nicht festmachen. Der Hartmannsdorfer Hasenstall z.B. holt seine brillante Empfangsleistung aus einem Standardtuner.
Der Hersteller entschuldigte sich damals in der Beschreibung durch die Blume, daß man den eigenen Tuner nicht mehr verwenden durfte (der eigene Tuner war halb so groß wie ein Ziegelstein, hatte aber auch nur eine ECC85), gab dem Gerät aber 4 FM-ZF-Stufen und selbstverständlich AFC mit.
Selbst in schwierigen Empfangslagen konnte ein US-Tuner mit Cascodeeingang und Nuvistoren im UKW-Teil dem Gerät absolut nichts vormachen. Auch mein Lafayette-Receiver (mit 2x ECC85 und einem Haufen kleiner Röhren in der ZF) fällt deutlich ab.
MfG
DirkB
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Wohl wahr.
Was mich aber gewundert hat, ist die Aussage mit den Cafés, die kein Hintergrundgedudel mehr haben, da zu teuer.
Es gibt doch im Internetz genügend kostenlose und auch kostenpflichtige GEMA-freie Musik. Wenn man nur die spielt, sollte sich das Problem doch erledigt haben.
Natürlich muß man dann auf NoArtists, ShanghaiHotel, Daniel Kühlblock oder wie die alle heißen, eben verzichten können.MfG
DirkB
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Zitat von "Apostoli"
Ob ein Schwachstromelektriker der sein Leben lang mit 3,3V und 5V gearbeitet hat an Anlagen MIt Spannungen von 230V/400V und Strömen im 100te Ampere Bereich etwas zu suchen hat wage ich zu bezweifeln.
Nun, in jeder Ausbildung, die in Richtung Elektrotechnik / Elektronik zielt, werden Gefahren des elektrischen Stromes und auch Schutzmaßnahmen behandelt.
Um ehrlich zu sein, machen sich viele Elektroniker mehr Gedanken um Elektrizität als so mancher Elektriker, der ständig an Niederspannungsnetzen arbeitet.
Ich kenne genügend Leute, die ein Kabel 100m exakt waagerecht an die Wand gipsen können; bei denen es aber aufhört, wenn in einer Dose mehr als drei verschiedene Aderfarben auftauchen.MfG
DirkB
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Früher hat man sich bei den Empfangsteilen auch mehr Mühe gegeben.
Heute muß ein Siebenkanal-Heimkinoreceiver nur noch am Kabel brauchbar laufen und hauptsächlich Zisch und Rumms machen. Dafür braucht man dann keine Spitzenempfangsteile mehr. Wenn man in solche Kisten reinschaut, ist das Empfangsteil meist nicht viel größer als eine Streichholzschachtel.MfG
DirkB
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Das wird eine Erdschleife sein, deshalb schrieb Manuela auch, Du sollst eine DI-Box verwenden.
MfG
DirkB
P.S.: Deine Tastatur scheint defekt zu sein, sie erzeugt keine Großbuchstaben.
Hier, die kannst Du dann bei Bedarf kopieren:
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ -
Man könnte sich was basteln, was man zwischen PE und den N der Anlage hängt. Reißt der N ab, verschiebt sich der Sternpunkt.
Man sollte das Ganze so dimensionieren, daß es bei deltaU > etwa 20V die Einspeisung raushaut.
Nur mal so, als Gedanke...Aber natürlich ist dann tontechnisch Schicht im Schacht. Vielleicht doch lieber einen Trafo mit "ohne N"? Nie wieder Schiß haben müssen vor Bauerndrehstrom oder ähnlichen Dingen...
Aber wie schon gesagt, man müßte eben zusätzlich das Gewicht einer großen Baßbox mitschleppen. Ich denke, das ist die Gerätesicherheit nicht wert...MfG
DirkB
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Ich hatte es ja hier in einem älteren Thread schon mal geschrieben, ich werde wohl mal wieder was mit L3401 bauen. 12,5W/6 Ohm, davon je zwei Stück in eine große Kiste. Das wird EL (Enorm Laut ) :wink:
Es ist einfach ein Riesenspaß, wenn man den Lehrlingen alte Technik zeigt und sie dann die Leistung schätzen läßt. Die Meisten sind dann total platt, daß man auch mit 40W eine Menge Spaß haben kann.
MfG
DirkB
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Tja, willst Du eine Kochbuchanleitung schreiben, damit ein DAU nicht den Kaltgerätestecker in einen XLR einzupressen versucht oder soll das ganze didaktisch wertvoll aufgebaut sein, damit der Nutzer was lernt?
Was ist denn so schwer daran, das Ganze unpersönlich ohne Geschwafel aufzuschreiben? Schreib doch mehrere Kapitel. Das Erste könnte die Bedeutung der einzelnen Geräte sein, das Zweite der richtige Aufbau, das Dritte dann das Einpegeln von vorne bis hinten.
MfG
DirkB
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Da mußt Du nachmessen, wie es mit Ug2 aussieht. Wenn die Schirmgitterspannung kleiner als 425V ist, kannst Du auch welche von RFT nehmen.
MfG
DirkB
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Zitat von "Manuela"
Dirk wo hast du den edlen Mischer her ?
Sowas such ich schon seit langem.
Vom Chef eines Beschallungsdienstes, bei denen ich mal mitgearbeitet habe. Wenn ich den nach Asien verkaufen würde, bräuchte ich in meinem Leben nicht mehr arbeiten gehen... :grin:
Keine Angst. Der wird niemals verkauft.
Wobei... vor etwa 2 Jahren hab ich einen Maihak BV45 ohne Netzgerät für billig Geld weggegeben. Zuerst in Haiendforen angeboten, aber diesem elitären Kreis war der Preis vermutlich zu klein... :wink:Zitat von "Manuela"...und verrate mir gleich noch wo ich EL34 mit Zäpfchen oben herbekomme, für die Siemens-Chassis (sind aus nem eingemotteten Kino geborgen, aber kerngesund).
Keine Ahnung, EL34 mit Pumpstutzen oben sind mir unbekannt, ich nehme immer die einfachen, die oben abgerundet sind.
MfG
DirkB
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Der Trafo ist natürlich nicht ganz leicht, aber wenn Manche für ihr Digitalgerümpel eine USV mitschleppen, fällt der Trafo auch kaum auf.
Gerade mal gesucht - 5kVA-36...55kg. Leichter ist eine USV der Größe auch nicht.Mich wundert es, weshalb Endstufen mit Drehstromeingang nicht auch in Dreieck schaltbar sind.
MfG
DirkB
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Hallo,
ich hatte mich schon vor längerer Zeit mal darüber ausgelassen, weil jemand eine Katastrophenschaltung für ein Mischpultnetzteil suchte.
Nun, wie könnte man sich gegen Bauerndrehstrom oder Neutralleiterabriß schützen? Indem man den N überhaupt nicht benutzt.
Man müßte sich also einen Dreiphasentrafo versorgen, der mirwegen primär im Dreieck geschaltet ist und sekundär eine Schaltgruppe aufweist, die gewährleistet, daß gewisse Lastschwankungen nicht zum Verschieben der Spannungen führt (Dreieck wird gehen, Zickzack wäre auch möglich; aber das könnte man auch im Gespräch mit dem Trafohersteller klären).
So. Die Primärseite geht also an die 3 Außenleiter (3x 400V) und die Sekundärseite bildet auch 3 Außenleiter (230V). Schutzmaßnahme müßte man sehen. An sich könnte man einen der drei sekundären Außenleiter an den ankommenden PE legen.
MfG
DirkB
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Ich habe im Winter 1990 meine letzte Veranstaltung mit fast kompletter Röhrentechnik gemacht (selbstverständlich auch mit röhrenbestücktem Mischpult).
Wenn man dann auch noch so paar alte, wirklich wirkungsgradstarke Boxen hat, kann man eine Menge neues Zeug naß machen.
Das alte Zeug hat irgendwie mehr Stil und technische Ästhetik als heutige Dünnblechdosen, in die ein DSP und Flachbandkabel reingetreten ist.
Ich denke, Claude Dornier hatte schon recht mit seinem Ausspruch: "Gute Technik ist auch immer schön".MfG
DirkB
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... dann schaltet sich aber der ganze Krempel ab. Vielleicht doch mal über einen Dreiphasentrafo passender Schaltgruppe nachdenken?
MfG
DirkB
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Hallo,
fährt zufällig jemand von euch aus der Bremer Ecke in Richtung Sachsen / Thüringen und könnte mir da was aus Varrel mitbringen?
Danke schon mal
DirkB
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Hallo,
wenn ich im Zusammenhang mit Übertragern die Worte "einfach" und "billig" lese, sträubt sich mir das Nackenfell. Ordentliche Übertrager waren noch nie billig.
Einfach mal hier:
http://www.amplimo.nl/
http://www.lundahl.se/
http://www.stevens-billington.co.uk/pro_audio_index.htm
schauen, was brauchbare Übertrager so kosten.
Für die Preise von heutigen DI-Boxen bekommt man eigentlich gerade so das Mumetallgehäuse eines Übertragers.Man kann natürlich auch eine galvanische Trennung mit Optokopplern realisieren. Allerdings muß man da auch eine Menge Gehirnschmalz reinstecken, weil Optokoppler nicht linear sind (zusätzlicher Optokpller in der Gegenkopplung).
MfG
DirkB
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Zitat von "Fornax"
Noch ne doofe Frage von mir: Was passiert, wenn man bel. Geräte oder auch Micros (die allesamt kein Phantompower brauchen) über die Mic-Eingänge anschließt und dann Phantompower einschaltet? Raucht's dann alles weg oder passiert gar nichts?
Es kommt drauf an. Übertragersymmetrierte Geräte sollte man erst anstecken und dann die Phantomspeisung einschalten (falls man sie braucht), sonst könnte es den Übertrager aufmagnetisieren, der dann mit Klirr glänzt.
Ausgänge, die über Koppelkondensatoren verfügen, tun nichts, solange die Kondensatoren nicht spannungsmäßig überlastet werden und kaputt gehen.
DC-gekoppelte Ausgänge mit OPV dürften anfangen zu zerren. Wenn diese Geräte außer Betrieb sind, könnte es natürlich auch sein, daß es die Ausgangs-OPV zerschießt.MfG
DirkB
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Hallo,
hatte das Gerät schon mal jemand in den Händen?
Ich bin auf der Suche nach einem Hall / Delay für geringere Ansprüche. Nachdem ich hier gesucht hatte, kamen der Virtualizer bzw. das Midiverb 4 nicht so besonders gut weg.
Auf der Seite von Musik und Technik hier lesen sich die zwei Auszüge aus Tests zumindest nicht zu schlecht.MfG
DirkB
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Hallo,
folgender Vorschlag:
- Grafikprogramm nehmen
- mittels Rechtecken, Quadraten und Kreisen das eigene Pult nachbilden
- ausdrucken
- mit den notwendigen Markierungen bunt bemalenIn 10 Minuten hat man da viel geschafft.
MfG
DirkB