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  1. PA-Forum
  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 10. Juli 2024 um 00:28

    Das erinnert mich an einen Kneipengig. Wenig Info vorab, Budget gegen Null, also 0815 Standardbesteck 2x Top, 2x Sub und fertig. Es gab in der Kneipe aber quasi noch einen winzigen Bereich seitlich der Bühne wo vielleicht 6-8 Leute Platz hatten. Der Sänger hat noch im Konzert die Leute mehrfach aufgefordert doch vor die Bühne / PA zu kommen. Und natürlich kam dann nach der Show "der Sound war scheisse, Gesang zu leise..." usw. :rolleyes: Manchen ist anscheinend nicht zu helfen...

    Beim nächsten Gig dort hatte ich für alle Fälle übrigens extra ne kleine 8"/1" für die Ecke auf ein Stativ gestellt....natürlich waren da alle vorne vor der Bühne *finger

  • Verineart und verkempert ...

    • Marcel
    • 10. Juli 2024 um 00:21
    Zitat von tonsound

    genau das ist es was ich mir gedacht habe. *Umpf* fehlte und Biss fehlte auch.

    *Umpf* unten rum war zu viel, Biss fehlte. Wie gesagt, er hat anfangs seine Presets einfach im Studio gebaut so das es schön klingt. Das tat es auch, funktionierte aber nicht mit der Band zusammen, dann ging die Klampfe nämlich im Rest unter. Wobei man das auch auf die alte Analogtechnik übertragen kann. So ein großes Engl Top hat ja auch gefühlt viel zu viele Einstellmöglichkeiten mit den ganzen Kanälen etc. und dann kommen noch die Bodentreter dazu die dann wahlweise davor, danach, dazwischen ge-inserted werden. Boxen, Mikros....usw. Also hinstellen und läuft war da früher auch nicht. Es sei denn man hat nur den kleinen Kofferkombo mit 5 Einstellungen und ohne Tretmine. Wenn ich aber so den Aufwand sehe den der Kollege mit seinem Engl Turm + Siderack und Bodentretern vorher betrieben hat und wie viele Variablen das System hatte....gut klang es ebenfalls - nach jahrelanger Einstellerei. Das ist nun beim Kemper genauso. Über die Jahre funktioniert das nun sehr gut. Beim Kemper gilt das halt auch: Einfach Profil laden und loslegen funktioniert in den wenigsten Fällen. Man muss sich sehr intensiv mit der Kiste beschäftigen dann läuft (und klingt) das auch.

    Aber letztendlich ist das ja bei unseren Mischpulten auch nicht viel anders....erst mit der Zeit fuxt man sich da so richtig rein und lernt die Feinheiten kennen bei der Funktionsvielfalt.

  • Verineart und verkempert ...

    • Marcel
    • 8. Juli 2024 um 20:13

    Ich finde ja mit dem Kemper kann man durchaus super arbeiten. Das erfordert aber auf beiden Seiten (also Musiker wie Tontechniker) etwas Einarbeitung. Der fehlende Direktsound von der Bühne ist halt ein großes Thema und natürlich die Einstellungen im Kemper selbst. Der Gitarrist meiner Rockkombo spielt das Ding nun seit etlichen Jahren. Wir haben damals auch im Studio sein schweineteures Originalsetup von Engl mal aufgenommen und dann die ge-kemperte Variante. Die Unterschiede waren so gering und mit einem Hauch von EQ eigentlich nicht mehr wahrnehmbar. Seitdem spielt er live nur noch Kemper. Das Problem was wir anfangs hatten: Er hat seine Sounds im Studio gebaut. Das klang solo super geil, ging aber im Bandkontext oft unter und brauchte mehr Biss um 3kHz herum und weniger *Umpf* unten rum (gerade bei der 7-Saiter). Zuletzt hatten wir nur noch das "Problem" das es live oftmals an LowMids fehlte, ich sag mal so um 300Hz herum. Das hab ich dann am Pult reingezogen. Zum Sound schrauben eventuell auch einfach mal den Musiker zu sich bitten (am besten mit Kemper ans Pult) und dann mal mit der Band zusammen was spielen. Da ist der Lerneffekt am größten (für den Gitarrero) und er weiß besser in welche Richtung er schrauben muss.

    Edit: Vergessen....es macht meiner Meinung nach auch noch einen Unterschied ob man die Sounds auf Studiomonitoren baut oder auf einer PA. Durch die Lautstärke in Verbindung mit deutlich mehr Headroom wirkt das auch ganz anders.

    Aktuell bekomme ich vom Kollegen 4 Kanäle 1x Stereo ausm Kemper und 1x Stereo ausm FX wo der Piezo drüber läuft. Man kann das auch noch weiter aufsplitten auf Dry und Wet Signale, bin so aber ganz zufrieden. Und alle Signale laufen für alle Fälle über eine Palmer DI in seinem Rack. Im Pult muss ich mittlerweile je nach VA Ort höchstens nochmal ein wenig an den LowMids schrauben, LowCut habe ich ebenfalls an und auch nen Limiter für alle Fälle (Knackser oder mal so Ausreißertöne). Das war es dann aber auch schon. Und abgesehen von dem verzerrten Krempel finde ich klingt mittlerweile ein cleaner oder leicht angezerrter Sound mit Effekten schon extrem gut aus dem Kübel. Das GTR 4000 nutzt er dafür jedenfalls auch nicht mehr ;)

    Beim Mischen muss man halt etwas präsenter mischen durch den fehlenden Direktsound. Natürlich hat man auch immernoch "das Alte" im Kopf und irgendwie fehlt einem gefühlt oft etwas, obwohl die Gitarre klangtechnisch "voll da" ist. Und die PA sollte halt nicht zu winzig dimensioniert sein und am besten auch LowMids können.

    Soweit von mir, ich mag das Ding jedenfalls. Für uns eigentlich eh ein Segen so eine ruhige Bühne :)

    PS: Neulich bei Status Quo: https://www.hellfire-magazin.de/wp-content/upl…4-Koeln-097.jpg

    :D

    Quelle: https://www.hellfire-magazin.de/10-06-2024-sta…zbrunnen-koeln/

  • Der Fahrzeuge Thread

    • Marcel
    • 4. Juli 2024 um 00:12
    Zitat von wora

    ok, ich gebe zu:

    mit auflaufbremse ist so eine aktion maximal unschön!

    nicht wegen der kurve, sondern weil das blöde ding dann bremst. ;(

    Moderne Hänger machen das eigentlich nicht mehr, siehe z.b.

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  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Marcel
    • 3. Juli 2024 um 23:44
    Zitat von audiobo

    Das gilt aber nur für die alten Säcke die noch genug gutes Zeugs im Schrank liegen haben. 😜

    Und für die jungen Säcke die günstig alte Hardware kaufen, weil die alten Säcke meinen das nicht mehr zu brauchen oder zu faul sind es zu schleppen 8o

    Ich glaub so ein...zwei Effektschätzchen werden in den nächsten Jahren auch noch den Weg zu mir finden. Nach dem SPX 2000 das ich vor ein paar Monaten geschossen habe, habe ich irgendwie wieder Blut geleckt. Ein TC Fireworx ist als nächstes auf der Liste denke ich, mal gucken.

  • Der Fahrzeuge Thread

    • Marcel
    • 2. Juli 2024 um 22:33
    Zitat von wora

    na ja, ich sag´s mal so: durch ähnliche aktionen habe ich erst richtig gelernt, mit dem hänger rückwärts zu fahren. und bei mir war das damals ein DB207er mit hänger... also mit 70PS, normaler kupplung - und ohne servolenkung ;)

    Solche Bomber kenne ich auch noch. Meine ersten Autos waren auch noch ohne Servo. Fahren mit Hänger geht auch gut, schon immer. Trotzdem ist das für einen Transporter eine absolute Quälerei wenn du mit 5, 6 oder 7t rückwärts um enge Kurven und sonstwas steil bergauf rangieren musst. Und das zum Teil mehrmals täglich. Beim Amarok mit DSG und dem 2,3t Kompressor am Haken gingen da zwischendrin auch schonmal irgendwelche Lampen an...und gestunken hat es auch.

    Ich persönlich bin ja der Meinung, dass Alles > ca. 2,5t sich auch am Transporter der 3,5t ziehen darf unschön anfühlt. Das merkt man wie gesagt schon wenn man mal stark bremsen muss. Im Berg ist das, wie schon gesagt wurde, nochmal deutlich unschöner. Auch aus dem Grund würde ich mir lieber einen 7,5t auf LKW Basis als Grundlage wünschen.

    Für bergab kenne ich abgesehen von der LKW Regel "runter wie rauf" halt nur noch das Abbremsen in Etappen. Also kurz rollen und Fahrt aufnehmen lassen, gut runterbremsen und wieder rollen lassen. Keinesfalls dauerhaft auf der Bremse stehen. Beim Rollen lassen dürfte eigentlich auch der auflaufgebremste Hänger noch nicht ansprechen - die heutigen Motörchen haben ja eh nicht viel Motorbremsleistung.

    Ansonsten bin ich definitiv auch dafür diese antike Auflaufbremsvorrichtung mal zu überdenken. Selbst die Amis haben ja eine elektrisch gesteuerte Bremse an ihren Hängern. Abgesehen von keiner Bremse ist mir eigentlich Alles lieber als das auflaufgebremste Moped.

    Und die ganz harten Sachen kenne ich noch aus Erzählungen von Vaddern der mit dem Henschel und ähnlichen Geschossen und 180PS über den Brenner gekrochen ist inkl. Gaskocher unterm Tank, weil der Diesel gefroren war :S

  • I want more of...

    • Marcel
    • 30. Juni 2024 um 17:51

    IWMO Jobs aus Zeitmangel (war bei Bruce Springsteen - als Gast) ablehnen wo sich im Nachhinein herausstellt, dass sie 1. totales Chaos waren und 2. am Ende der Gig komplett abgesoffen ist und die letzte Band den größten Teil ihrer Backline noch so eben in den trockenen Anhänger retten konnte und ihr Auftritt somit ausfiel - wollten gerade Soundcheck machen / Minifestival.

    Bei Bruce wars auch nass, aber nur T-Shirt, selbst die Hose war noch trocken. War eigentlich sogar ganz angenehm nach der Hitze. Und was die "Rentnerkombo" da noch so auf die Beine stellst ist auch immer wieder beachtlich 8)

  • Der Fahrzeuge Thread

    • Marcel
    • 30. Juni 2024 um 17:36

    Hmm, wollte meinen Beitrag editieren, laut Forum war das auch erfolgreich, es wird aber nix angezeigt. Also im eigenen Beitrag:

    Recht zuverlässige PKWs hatte ich damals auch mal, VW Caddy mit 1,9er Maschine als Firmenwagen und >350.000km und noch einen Caddy als Privatwagen mit dem 2l Motor. Das ist aber Alles auch schon gute 15 Jahre her, seitdem fahre ich nur noch Transporter.

  • Der Fahrzeuge Thread

    • Marcel
    • 30. Juni 2024 um 17:33

    Was mich persönlich ja noch am downsizing nervt ist, dass es z.b. im Sprinter den 3L V6 nicht mehr gibt, in den PKWs hingegen ja. Weil man die Kunden die auf dicke Karren stehen ja nicht verprellen will. Diejenigen die aber vielleicht beim Transport auf die Leistung angewiesen sind gucken in die Röhre.

    Meine Karre ist ein 3,5 Tonner und ständig voll beladen - auch deshalb der Gedanke auf was Größeres um zu steigen. Ich brauche nicht viel mehr Nutzlast, aber 300-500kg wären toll. Zusätzlich kann es bei mir immer mal wieder vorkommen, dass ich auch einen Hänger ziehen muss (Koffer, Kompressor oder Kabeltrommelhänger). Und mit 6t Gesamtgewicht rückwärts einen Waldweg hochrangieren, weil wieder irgendwo durch die Pampa Kabel gezogen werden, macht weder mit einem Spielzeugmotor noch ohne Wandler Spaß. Und ist auch der Grund warum ich mich für den Wandler entschieden habe. Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, dass ich einen Handschalter einen Hauch sparsamer fahren könnte. Und wenn bei der Automatik mal was nicht funktioniert stehst natürlich auch da und kannst nix mehr machen, bei einem Handschalter geht ja fast noch immer irgendwas, sodass man erstmal wegkommt. Und beim 1. Service und jede weitere 120.000km wird beim Sprinter das Getriebeöl getauscht...ist jetzt auch nicht ganz so günstig. Ansonsten vom Fahren natürlich ein Traum mit dem Abstandstempomat.

    Noch zum Thema Kupplung: Die Tiefbauer mit Sprinter die ständig mit Anhänger und Minibagger unterwegs sind meinten, die höchste Laufzeit einer Kupplung lag bei 150.000km, die Niedrigste bei 70.000km. Meistens sind die so bei 100-120.000km fällig. Und die waren noch überwiegend im Flachland unterwegs. Deswegen kaufen selbst die Tiefbaufirmen mittlerweile ihre Sprinter mit Wandlerautomatik.

    Zum Thema Wandler:

    Mercedes kauft die alte 7G Wandlerautomatik für den Sprinter meine ich auch nur zu - hab irgendwann mal einen Steuergeräteauszug gesehen. Das neuere 9G kenne ich nicht.

    VW Crafter / MAN TGE (Heckantrieb) und Iveco Daily haben eine 8 Gang Wandlerautomatik von ZF drin.

    Der VW Frontkratzer hat eine Automatik von Aisin.

    Das Thema Rangieren am Berg hat mich auch schon beim 7,5 Tonner beschäftigt: Klar hält die Kupplung da länger durch, das Ding ist ja meist für 18t Gesamtgewicht ausgelegt. Trotzdem finde ich das nicht schön. Und die automatisierten Getriebe sind ja bislang auch alle normale Getriebe mit Kupplung gewesen, nur ohne das Pedal. Und der "Kriechmodus" ist nichts Anderes als mit schleifender Kupplung fahren. Weswegen dann gerne schonmal die Meldung kommt "Kupplung überlastet" oder "Kupplung zu heiss" und das Auto lässt sich 10-15 Min. nicht mehr bewegen. Das kommt übrigens auch bei 40 Tonnern öfters vor. Aaaaber, im MAN TGL, Iveco Eurocargo und DAF XB (Nachfolger vom LF) gibt es jetzt auch eine 8 Gang Wandlerautomatik von ZF was ich sehr cool finde.

  • Der Fahrzeuge Thread

    • Marcel
    • 28. Juni 2024 um 17:39
    Zitat von Lampenschubser

    Hat jemand Erfahrung mit den aktuelleren Transit Modellen?

    Laut einem Mitarbeiter von Ford, einigen Aussagen in Foren und einem Bekannten haben die neuen Modelle mit dem 2l Motor gerne bei etwa 120.000km einen Motorschaden. Kann auch etwas früher oder später eintreten. Die älteren Modelle noch mit dem 2,5l Motor laufen wohl zuverlässig.

    Der Sprinter wurde jetzt übrigens mal wieder etwas überarbeitet und es gibt seit geraumer Zeit jetzt auch nur noch den neuen 2l Motor. Es werden noch "Testkandidaten" gesucht 8o

  • I want more of...

    • Marcel
    • 28. Juni 2024 um 17:03

    Zum Thema Auto und Datenauswertung:

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    Eigentlich eher ein IDN.

    Für VW habe ich auch noch ein altes VCDS rumliegen, damit kann man auch fast Alles machen und verändern. Bei den neuen Modellen nicht mehr, da man nicht mehr in die Steuergeräte kommt.

    Was ich mir eher wünschen würde, also IWMO einfache Auslesemöglichkeiten mit denen ich mal kurz selbst das Auto auslesen und ggfs. Fehler löschen kann. Man muss ja nicht gleich in die Tiefen des Systems vordringen, aber wenn man zumindest schonmal wüsste was los ist und ob man damit nicht noch die 1000km nach Hause fahren kann oder direkt in die Werkstatt muss. Manchmal reicht auch Fehler löschen und der Karren rennt wieder 10.000km ohne Mucken.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 28. Juni 2024 um 16:50
    Zitat von Fux

    Das mit dem Wasser in der Ansaugluft ...

    Apropos Wasser in der Ansaugluft. Der Sprinter 907 ist ja mit dem alten 906 rein vom Fahrwerk / Abmessungen fast identisch und auch die Motoren der alten Generation wurden ja am Anfang übernommen. Warum auch immer, hat hier Jemand was am Ladeluftkühler verbessern wollen und das Ding ein wenig anders designed. Folge: Etliche Motorschäden durch Kondensatbildung und eine gigantische Rückrufaktion um wieder den alten Kühler zu verbauen :rolleyes: :S 8o

  • Der Fahrzeuge Thread

    • Marcel
    • 28. Juni 2024 um 16:45

    yamaha4711: Taugt der Iveco Eurocargo als 7,5 Tonner? Der steht bei mir auch auf der Liste der eventuellen Fahrzeuge für die Zukunft. Schön finde ich schonmal, dass der kein AGR mehr hat. Um SCR kommt man ja nicht herum, also wird er wohl mehr AdBlue saufen. Aber einen Tod muss man ja immer sterben.

    Meinen Sprinter 906 von 2013 (Vor-Mopf) kann ich ebenfalls empfehlen, die Mopf die es dann ab Ende 2013 oder so gab war auch noch gut, zumindest bis 2017 oder so. Danach könnte es auch Probleme mit dem AGR beim 3l V6 Motor geben, da irgendwann 2018 meine ich neue Richtlinien für die Abgasklamotten umgesetzt werden mussten.

    Zu den aktuellen Helferlein im Sprinter 907 von 2019: Wenn Alles funktioniert ist das Fahren ein Traum...wenn. Der Abstandstempomat und damit verbunden auch der Notbremsassistent fallen schon beim leichtesten Schneefall aus, weil dann der Sensor vorne sich zusetzt. Auf meine Nachfrage hin: Ja, beim LKW bauen sie da ne Heizung ein. Toll, und warum hier nicht? Manchmal reicht auch schon starker Regen / Gischt.

    Der Notbremsassistent erkennt regelmäßig irgendwelche Schilder, Brücken usw. als Hindernis und flötet mich an. Es ist allerdings erst 1x vorgekommen, dass das Teil von sich aus mitten auf der Autobahn voll in die Eisen gegangen ist. Das Piepsen finde ich jetzt nicht so nervig, wenn das Teil wirklich mal ein Leben retten sollte kann ich mit dem bisken Geflöte durchaus leben.

    Auch schön: Wenn man die 7 Gang Automatik hat und langsam im 1. Gang rollt / rangiert und die Tür im Rollen öffnet, schaltet das Getriebe sofort mit einem lautstarken metallischen Krachen auf P. Also auch der Klassiker Tür nicht richtig zu, man rollt schon an, macht sie nochmal auf um sie zu zu knallen sollte man tunlichst vermeiden. Den Freundlichen darauf angesprochen: Ja, das ist ein Sicherheitsfeature, das hat der neue Actros auch. Das mussten sie aber nach einigen Getriebeschäden und vielen Beschwerden wieder herausprogrammieren. Für den Sprinter ist das Rausprogrammieren nicht vorgesehen....na danke.

    In den ersten 3 Jahren waren auch regelmäßig die Radiosender weg, manchmal alle Displays schwarz ohne Tachoanzeige ohne irgendwas usw. Das hat sich nach einigen Updates netterweise gegeben, dafür spielt die MBUX Krücke MP3 Files vom Stick nicht in der vorgegebenen Reihenfolge ab. Ja, ich kenne alle Tricks dazu, manche Radios spielen die Files auch nur in der Reihenfolge wie sie auf den Stick kopiert wurden usw. Es hilft Alles nichts. Das funktionierte übrigens am Anfang vor den Softwareupdates! Und bei einem Hörbuch mit 500 Dateien in einem Ordner bekommt man da schonmal leichten Hass, wenn du nach jedem abgespielten Titel den nächsten manuell heraussuchen musst :evil:

    Was die Updates selbst angeht: Die Werkstatt weiss dabei selbst nicht was genau da passiert. So etwas wie Release Notes wie bei einer neuen Pultsoftware was geändert wurde etc. gibts nicht. Schön ist, dass man dann für ein Update eine Rückrufaktion bekommt, man nicht weiss was dabei passiert und das nicht rückgängig zu machen ist. Hatte ich mal beim Motorsteuergerät. Der Mechaniker meinte schon vorher zu mir: Guck mal ob dir was auffällt dann meldest du dich noch mal bei mir, ich hab keine Ahnung was das bewirkt. Beschwer dich aber nicht wenn die Kiste nen Liter mehr säuft oder so, ich kann da nix dafür. So toll geht Mercedes mit ihren Werkstätten um. Die eigenen Leute wissen nicht was sie da installieren (sollen / müssen).

    Achso, meine Liste mit Fehlern wäre noch lang, aber das war mal wieder ein Teil davon 8o Hätte ich mal meinen alten Sprinter behalten und gefahren bis er zerfällt, aber leider fehlten mir da einige wichtige Einbauten die sich entweder nicht oder nur mit hohen Kosten nachrüsten ließen (Längsträgerverstärkung für Hängerkupplung, Fahrtenschreiber...).

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 28. Juni 2024 um 16:18
    Zitat von Lampenschubser

    Fiat/Romeo haben früher in den guten alten Zeiten 1l auf 1000km als als Werksnorm gehabt (so viel zum Thema gute alte Zeiten).

    Also dem Kollegen mit seinem 5 Jahre alten Crafter (damals war er erst 3) haben sie bei VW gesagt, dass 1l Motoröl auf 1000km noch im normalen Rahmen wäre. Er hat gefragt ob das ein Witz sei -> Nein! Komischerweise hat sich das nach einigen Monaten wieder gegeben. Vielleicht hat er ja auch stattdessen etwas Anderes im Öl. Bei den Craftern fault übrigens angeblich gerne das AGR Ventil durch und dann hat man Kühlwasser in der Verbrennungsluft - auch spitze 8o

    Und danke an wora für den Autothread. Vielleicht wäre ein Mod noch so nett und verschiebt die letzten Beiträge in den passenden Faden? Danke!

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 25. Juni 2024 um 19:26

    Die Autos werden immer älter....ja, weil Viele die Karren bis zum Aufgeben fahren müssen, weil sie sich kein Neues Auto leisten können. Ich will das hier auch gar nicht weiter vertiefen. Ich kann für mich im Nutzfahrzeugsektor jedenfalls sagen, dass die Qualität die noch vor 20-30 Jahren vorhanden war, bei den Autos die ich nutze (oder den LKWs die Vaddern gefahren hat) definitiv nicht mehr so vorhanden ist wie früher.

    Es geht mir auch viel mehr um was Grundsätzliches...daher mal ein Vergleich.

    Wer sich braunes Holz kauft wird das nicht unbedingt wegen des guten Klangs tun - der ist zwar zweifelsfrei vorhanden, jedoch schätzt man im Premiumsegment doch viel eher die Firma die hinter den Kisten steht. Man hat ein weltweites Netzwerk, man bekommt guten Service und schnellen Ersatz und hat keine Riderprobleme. Also Dinge die für die Durchführung des Jobs wichtig sind. Gut klingende Holzkisten können Viele bauen, den Service dahinter liefern in dem Umfang aber eben nicht so Viele. Und anscheinend ist das vielen Nutzern auch die Premiumpreise die dafür verlangt werden wert und es rentiert sich. Im Dienstleistungssektor scheint das auch noch eine ganz andere Rolle zu spielen.

    Ich gehe nun zu einem Transporterpremiumhersteller wie Mercedes. Wie gesagt, ich bin in erster Linie beim Stern wegen dem super Service, nicht weil ich unbedingt einen Stern fahren will oder das Auto optisch so toll finde. Und was bekomme ich? Ein Wrack - zum Premiumpreis. Und einen Hersteller der mit den Achseln zuckt wenn seine tolle Konstruktion Probleme macht. Der Werkstatt kann ich hier keinen Vorwurf machen, die stehen auch nur zwischen den Stühlen und versuchen was möglich ist. Und das ist mittlerweile auch deutlich weniger als denen lieb ist davon mal ab.

    Ich habe hier einen direkten Vergleich. Ich habe das Vorvormodell nackt gekauft und selbst ausgebaut und das aktuelle Modell ebenfalls. Es wird überall gespart was das Zeug hält. Egal ob man die Fussmatte nun ein Stück schmaler gemacht hat, sodass der Dreck am Einstieg jetzt immer schön hinter die Leiste rieselt, der Kleber mit dem Wände an den Holmen fest ist einfach herausfällt (oder beim Kollegen bei VW heraustropft bei Hitze). Ich habe mehrere Stecker gefunden die ab Werk nicht komplett gesteckt / eingerastet waren, ein zerknautschtes Kabel was ich flicken musste usw. Und da war das Auto neu. Klar wird Alles schön nachgebessert. Und auch die 13 oder 14 Rückrufe...sind ja kostenlos...toll, und wer zahlt mir den Ausfall und die verballerte Lebenszeit? Und so weiter und so fort, ich könnte hier ganze Seiten füllen mit Storys über das Wunderwerk Sprinter. Ich Sprinterforum gibts übrigens auch genug dazu von anderen Usern, das ist nicht so das ich alleine betroffen bin. Wer aber halt mit der Karre ab und zu mal auf nen Job fährt oder 6x im Jahr damit in Urlaub merkt Vieles halt nicht.

    Edit hat mal wieder das letzte Wort: Wenn ihr einen guten Draht zu eurer Werkstatt habt und einen ehrlichen Mechaniker kennt, fragt den doch mal zum Thema Qualität der aktuellen Transportermodelle. Ich sag nur so viel: Er hat am Ende des Gesprächs abgewunken und mir mit einem Kopfnicken etwas Haltbareres empfohlen - einen Atego. Zufällig ist einer meiner Musiker auch bei Ford angestellt. Von ihm (und aus Foren und von Bekannten) kenne ich die Motorprobleme. Seine Meinung: Das Vorgängermodell mit dem 2,5l Motor hatte deutlich weniger Probleme.

  • Forum läuft langsam

    • Marcel
    • 24. Juni 2024 um 21:27

    Moin,

    bei Firefox habe ich das auch schonmal, meist wenn ich schon länger online bin. Einmal Firefox komplett schließen und dann neu öffnen und schwupps läuft Alles wieder normal. Das betrifft dann allerdings alle offenen Seiten bei mir, nicht nur das Forum. Ansonsten funktioniert das Forum bei mir wie gewohnt, wobei ich nur auf dem Laptop eingeloggt bin (Firefox) und am Handy (Android) maximal ab und zu etwas lese - schreiben ist mir da zu umständlich.

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Marcel
    • 24. Juni 2024 um 21:15

    Cool, danke euch. Beim 500er Rahmen hätte ich jetzt in der Tat eher an eine Kette für die Main Vocals gedacht, nicht unbedingt an einen Master Insert - was natürlich auch geht. Daher mein Gedankengang, dass man das Teil am besten vor den eigentlichen Preamp der Stagebox packt um eben den gewünschten Sound direkt als Line Level dann in die Stagebox zu schicken.

    Zitat von robert müller

    Und was die esoterischen Preamps etc. angeht: Normalerweise nimmt man die ja zum Signalfärben. Wenn wir jetzt mal unterstellen, dass das digitale Multicore hinreichend klanglich transparent ist und genügend Headroom hat, dann reicht es doch, das Signal am Input-Gain erst mal so zu pegeln, dass der Pult-Preamp nicht in die Sättigung gerät. Dann spielt man das Signal am FOH wieder aus und pegelt den Esoterik-Preamp so, dass die gewünschte Färbung entsteht.

    Diese Variante würde wahrscheinlich so manchen Puristen erschaudern lassen ^^ Gibt einem aber natürlich wieder die Möglichkeit das externe Geraffel an den Foh zu packen. Und man könnte den Insert auch schnell deaktivieren im Fehlerfall...und schöne A-B Vergleiche machen.

    Ich kenne das nur ein klein wenig aus dem Studio. Dort hatten wir damals ein 2290, H3000 und GTR 4000 über ein Fireface in Cubase eingebunden. Die Latenz dabei war auch nicht zu verachten, wird ja netterweise in den Kanälen angezeigt. Der Einfachheit halber und weil wir Kohle brauchten gibts jetzt die Plugins ;) Was ich ja noch super genial fände wäre, wenn man z.b. diese kleinen USB Remotes von TC für die Plugins direkt an ein Pult anschließen könnte. Also Plugin läuft intern im Pult und Steuerung entweder über den Schirm oder alternativ diese kleine Remote. Für direkten Zugriff ist sowas cool.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 24. Juni 2024 um 20:46
    Zitat von HenrySalayne

    Das stimmt doch überhaupt nicht. Wo kommt denn dieser Aberglaube her?

    Alle mechanischen Teile verschleißen. Und auch früher gab es keine magischen, angeblich verschleißfreien Getriebe. Es gab früher weder die toleranzarmen Fertigungsverfahren und vor allem Möglichkeiten, die wir heute haben, noch gab es ein gutes Verständnis der Tribologie.

    Hier scheint das Verständnis dafür zu fehlen, was der Getriebelebensdauer heute trotz besserer Fertigung zum Nachteil gereicht: Leistung und Drehmoment.

    Um die Belastung eines Getriebes zu reduzieren und die Laufleistung zu steigern, kann man entweder die Leistung reduzieren oder das Getriebe vergrößern. In der Realität sind Getriebe heute genauso groß wie früher, die Leistung hat sich aber um ein vielfaches gesteigert. Und das ist der einzige Grund, warum ein modernes und deutlich besseres Getriebe nicht die gleiche "gefühlte" Lebensdauer hat, wie ein objektiv deutlich schlechteres Getriebe vor 30 Jahren.

    Kein Aberglaube.

    Mein Bekannter in der Getriebeentwicklung hat das ziemlich genau so gesagt. Früher wurde so robust wie möglich gebaut, mit den Mitteln die zur Verfügung standen. Natürlich ging das zu Lasten des Komforts den wir heute alle schätzen. Wo du natürlich Recht hast ist die gesteigerte Anforderung an ein Getriebe durch die erhöhte Leistung der Motoren. Wenn ich mir z.b. die Lanz Traktoren ansehe die bei uns gerne mal am Haus vorbei hoppeln, die laufen nach 80 Jahren immernoch mit Originalteilen, 1 Zylinder mit 10l Hubraum und sowas ^^

    Edit: Ich habe nichts von verschleißfrei geschrieben, sondern von haltbarer als heute. Das ist ein großer Unterschied!

    Anderes Beispiel aus der Praxis: Mein Vater hatte damals einen MAN F2000 19.403. Direkt am Anfang gabs Probleme mit der Kupplung, die wurde dann getauscht bei 20tkm oder um den Dreh. Von da an lief die Kiste einfach bis an die 900tkm ohne irgendwelche größeren Mucken am Antriebsstrang. Und die Karre hatte auch 435PS laut Leistungsstand (ab Werk). Vor etwa 8 Jahren oder so hat er einen neuen TGX bekommen, 460PS. Als die Kiste nach 1,5 Jahren auf die 200tkm zu ging und er bei der Inspektion bei MAN war hat ihm der Meister schon ein "bis bald" hinterher gerufen. Bei etwa 250tkm wäre es normal das das Getriebe aussteigt. In der Werkstatt gibt es eine komplette Bahn / Tor wo tagtäglich nichts Anderes gemacht wird. War dann erst bei 270tkm aber trotzdem ein Trauerspiel für einen 40t. Früher haben die Kisten eine Million gemacht bevor man mal den Motor generalüberholt hat, vielleicht auch 1,5 Millionen. Heute ist daran eher nicht zu denken.

    Klar könnte man heute wenn man wollte mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten wahrscheinlich deutlich bessere und haltbarere Dinge konstruieren. Es macht aber fast keiner aus Kostengründen. Oder sowas findet man dann in der teuren Kleinproduktion, abseits der großen Serie. Und das Problem ist ja noch, dass z.b. Mercedes sich ja ein dickes Premium auf die Fahne schreibt, letztens aber genau den gleichen Billigschrott verbaut wie deutlich günstigere Hersteller. Das wenigste am Auto ist noch direkt von MB. Wenn du mal in so einen Auszug der Steuergeräte guckst steht da nur Bosch, Continental und was weiss ich. Die Kunst ein Auto zu bauen scheint mir heute eher die ganze Elektronik softwaremäßig unter einen Hut und zum Laufen zu bekommen. Und ich bin gerne bereit mehr Geld für Qualität aus zu geben, bekomme dann aber trotzdem nicht die Qualität die ich gerne hätte.

    Ich bin ja froh, dass die VA Branche noch einigermaßen konservativ ist. Wäre ja auch schön wenn man dem Disco- oder Kneipenbesitzer bei Einbau seiner neuen superteuren Markenanlage direkt sagen kann, in 5 Jahren sehen wir uns wieder, dann sind alle Sicken zerbröselt und wir müssen alle Speaker einmal reconen.

    Edit2: Apropos Glühobst. Meine letzte Rutsche LED Glühbirnen hat deutlich schneller den Geist aufgegeben als ihre Wolfram und Glühbert Kollegen, die ich ausgebaut und "auf Halde" für schlechte Zeiten gelegt hatte. Und das gilt für alle 6 Stück die verbaut sind. Jetzt sind wieder neue LEDs drin, mal gucken wie lange die halten. Hatte ich hier weiter vorne schonmal erwähnt...

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Marcel
    • 24. Juni 2024 um 20:12

    Vielen Dank audiobo. Es ging mir aber nicht um interne Effekte, sondern um externes Gerät. Das der interne Krempel vernachlässigbar ist war mir klar. Hier im Thread ging es aber um analoges Outboard, oder was ja vermutlich noch schlimmer wäre digitales Outboard analog angeschlossen.

    Für den Triple C würde das dann im worst case 4,4ms + 2x 0,2ms für die erneute DA/AD Wandlung bedeuten. Und 4,4ms war live schon zu viel fand ich, so wären wir dann bei 4,8ms nur für das eine Gerät das man z.b. im Master einschleifen könnte.

    Ich vermute mal das vieles älteres Outboard ähnlich ist. Ein rein analoger Kompressor hat wahrscheinlich deutlich weniger, wenn man aber vorher in den Kanälen und Bussen welche nutzt und dann in der Summe auch noch, addiert sich da auch Einiges zusammen durch ständige Wandlungen.

    Und da es ja im Ausgangspost stand: Wie würdet ihr einen 500er Rahmen anschließen? Ich persönlich würde den wahrscheinlich auf die Bühne packen und nach dem 500er ab in die Stagebox. Natürlich hat man dann keinen Zugriff während der Show darauf.

  • System 500 Komponenten oder analoges Outboard Equipment im digitalen Zeitalter

    • Marcel
    • 23. Juni 2024 um 17:35
    Zitat von audiobo

    Latenz ist keine Frage der ADDAs, sondern der DSP-Struktur. Also eine nur sehr individuell zu beantwortende Frage.

    Nutze mal die Suchfunktion, die geht mittlerweile richtig gut.

    Aber jede Wandlung erzeugt doch weitere Latenz in der Gesamtkette? Wenn wir nun ein Digitalpult haben und wollen da analoges Outboard einbinden oder noch schlimmer digitales Outboard auf analogem Wege (z.b. wenn das Pult mal wieder nicht genug AES Ein- und Ausgänge hat). Dann erzeugt doch jede Wandlung von Digital auf Analog und wieder zurück auch eine Latenz. Ganz abgesehen von der Latenz die das Outboard noch selbst erzeugt. Da kommen dann gerne mal einige MS zusammen. Und wenn man nun vorher noch weiteres analoges Zeug im Insert hat, wird das nicht unterm Strich dann zu viel? Das meinte ich, falls ich mich unverständlich ausgedrückt haben sollte.

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