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  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • 3,5T Transporter Empfehlungen

    • Marcel
    • 8. Oktober 2019 um 23:43

    Moin,

    Mal eine etwas andere Betrachtung aus meiner Sicht. Ich habe ein Montagefahrzeug mit dem ich kreuz und quer durch die Lande fahre um Kabel-TV und Glasfaser zu bauen / reparieren etc. Da ich unter der Woche quasi im Auto wohne (halbes Wohnmobil) und immer alles an Bord habe bin ich sehr auf das Auto angewiesen. Die Fahrleistung liegt bei ca. 60.000km im Jahr bei Dauerbeladung und Gesamtgewicht von 3,2-3,5t. Neuerdings schlörre ich auch noch oft meinen Kofferhänger mit. Was mir neben Fahrkomfort und Sicherheit auch sehr wichtig ist, ist der Service. Und deshalb bin ich bei Mercedes gelandet. Wer wirklich auf seine Karre angewiesen ist kommt an MB kaum vorbei. Egal was bislang an meinem (nun 2. Sprinter) dran war wurde sehr schnell und unkompliziert erledigt. Unbedingt günstig sind die Herstellereigenen Werkstätten nun alle nicht, ich finde aber das ist bei MB noch im Rahmen - würde allerdings raten das Auto in eine LKW-Werkstatt von MB zu bringen. Bei meinem Alten hat MB selbst nach Ablauf der Garantie noch anteilig Kosten übernommen ohne großes Hin und Her. Also der Punkt Service geht ganz klar in Richtung Mercedes.

    Mein Auftraggeber hat nur VW - sowohl den alten Crafter der eigentlich ein Sprinter ist - als auch den neuen Crafter. Beim Service ist da regelmäßig Theater, Wartezeiten usw. Mit einem Iveco kenne ich auch noch Jemanden, soweit alles super, aber Service wohl teuer und wehe dem wenn dann mal irgendwann so Gelenkwellen oder sowas getauscht werden müssen. Da wartet man schon mal ein bis zwei Wochen auf Ersatzteile - was ich persönlich bei VW auch schon erlebt habe - damals noch mit einem T5 und den vorderen Antriebswellen die ich mir dann selbst besorgen musste. Sowas geht bei mir gar nicht!

    Zum Fahrverhalten und dem Antesten von Autos: Hier wurde eine Lanze für den Ducato gebrochen als Maxi mit großer Maschine etc. Schön, Pack dir in den Sprinter, Crafter, Daily,....einfach den dicken Motor und sämtliche Fahrwerksverstärkungen (Federn, Stabis etc.) mit rein und du wirst merken die liegen auch wie ein Brett auf der Strasse. Nur macht das kaum Jemand, erst recht nicht bei den 0815 Postkisten oder beim Autoverleiher. Da gibt's Standardware die sich dementsprechend miserabel fährt.

    Ich bin auch keinesfalls ein Mercedesjünger. Wenn ich alleine die Verarbeitungsqualität von meinen alten 2013er Sprinter zum gerade erst neuen Sprinter sehe kommen mir die Tränen. Sicherlich lässt sich die neue Kiste als 319er mit Wandlerautomatik und Abstandstempomat traumhaft fahren, aber der Preis dafür ist so langsam echt abgehoben. Mein Problem ist halt ich brauche im Fall der Fälle schnellstmöglich mein Auto wieder, ich kann mit einem Leihwagen nichts anfangen , daher die Wahl Mercedes....sonst wäre es bei mir wahrscheinlich der Iveco geworden.

    Noch ein paar Dinge:

    Front- oder Heckantrieb. Wer fast nur beladen oder sogar noch mit Hänger unterwegs ist, sollte über Heckantrieb nachdenken. Die Frontkratzer mag ich persönlich nicht wirklich, die Antriebswellen machen bei hohem Gewicht gerne mal Probleme und der Wendekreis ist auch oft gute 2m größer was in engen Löchern schon mal Probleme bereiten kann....oder mit mehr Gekurbel verbunden ist. Vorsicht übrigens beim neuen Crafter mit Heckantrieb und der Innenhöhe beim normalen Hochdach. Wer 1,9m groß ist kann dann nur noch mittig zwischen den Dachstreben stehen.

    Motoren:

    Aktuell gerade noch bestellbar der V6 3l / 190PS beim Sprinter. Ende des Jahres gibt's dann wohl auch nur noch notbeatmete kleine Vierzylinder aus denen das letzte PS noch rausgekitzelt wird. Ansonsten Iveco mit 3l Vierzylinder. Alle anderen Hersteller haben wohl schon dem "Downsizing" nachgegeben. Je nachdem was man mit dem Auto anstellen möchte kann auch ein ~2l Aggregat reichen, bei meinen mit Hänger aktuell gerne mal 5,5-6t sehe ich das auf Dauer kritisch. Bei VW mag ich außerdem den Zahnriemen nicht, da ist mir die Kette am Sprinter lieber. Beide neuen Crafter meines Auftraggebers saufen außerdem Öl wie sonst was, aber laut VW ist bis zu 1l auf 1000km normal:| Grundsätzlich sind die Motoren aller Hersteller heute ganz brauchbar finde ich, es hängt halt von den Anforderungen ab welchen man nimmt. Automatik ist super, ich würde aber nach Möglichkeit eine Wandlerautomatik bevorzugen, da kann zumindest schon mal keine Kupplung abbrennen beim rangieren. Die neue 8 Gang von ZF die VW beim heckgetriebenen Crafter (Frontantrieb kommt von Aisin aus Asien) oder Iveco beim Daily verbaut soll auch sehr gut sein.

    Innenraum:

    Der meiner Meinung nach größte Vorteil vom Ducato , besonders auch in der VA-Branche. Der Raum ist halt relativ eckig, speziell der Sprinter dagegen ziemlich "eirig". Der Crafter ist da auch nur marginal besser. Wer übrigens meint der MAN TGE wär der bessere Crafter: Die Dinger laufen vom selben Band. Beim alten Crafter der bei Mercedes in Düsseldorf gebaut wurde war wenigstens noch ein VW Motor und 2...3 VW Steuergeräte drin. Beim neuen Crafter/ TGE ist selbst das gleich. Einziger Unterschied sind die Embleme/Optik und eine marginal geänderte Grundausstattung. Alles Andere was einem die Verkäufer erzählen ist Werbemasche:rolleyes: Den Crafter finde ich übrigens super bis auf 3 Punkte: Fehlende Innenhöhe beim Heckantrieb, Motor und gruseliger Service.

    Viele andere Punkte wurden schon genannt. Umso länger und besser ausgestattet, desto weniger Nutzlast hast du. Eventuell macht es hier Sinn auch über einen Kofferanhänger nach zu denken, das sollte beim Autokauf mit berücksichtigt werden. Letztendlich hast du mit einem 3,5t Transporter + 3,5t Anhänger mehr Nutzlast als mit einem 7,5t der in fast allen Fällen zu viel Eigengewicht mitbringt. Und mit dem Transporter kann man solo unter 3,5t halt auch Sonntags noch fahren...noch....die EU will das ja gerade auf 2,8t runtersetzen...ich freu mich schon:cursing:

    Soweit ein paar Gedanken von mir....

    Gruß, Marcel

  • DAB Tuner in 19"

    • Marcel
    • 8. Oktober 2019 um 21:53

    Moin,

    Es gibt auch noch die "Alleskönner" wie z.b. den Tascam CD-400U DAB. Ähnliche Geräte gibt es möglicherweise auch von Denon oder in der günstigeren Liga ala Numark etc. Ich kenne die Dinger leider nicht, aber vielleicht ist das auch noch eine Alternative, gerade wenn der Platz im Rack knapp ist.

    Gruß, Marcel

    Edit: Wobei ich noch anmerken möchte, dass der generelle DAB-Empfang in Deutschland noch zu wünschen übrig lässt. Hab das nun im neuen Sprinter verbaut und der Empfang ist alles andere als stabil wenn man mal in hügeligen Gegenden oder in der Pampa unterwegs ist.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 19. Juli 2019 um 00:50

    IDN kleiner gewordene Außenspiegel am neuen Sprinter X(

    IDN Diskussionen mit einem meiner Auftraggeber warum ich denn so einen Bohei um den ollen Fahrtenschreiber etc. mache...den braucht man doch nicht...:cursing: Naja, ich hab Einen und nutze den auch, was er macht mit seinen Leuten ist nicht mein Bier, ich wollte ja nur nett sein und ihn darauf hinweisen. Mehr sag ich dazu nicht, ist sein Ding.

    IDN zu viel Entdröhnungsmaßnahmen im Auto. Da kann man ja mit dem Achat 12" Sub gar nicht auf dicke Hose machen, weil man draussen nix hört8o:D

    Edit: Helfer sind auch immer so eine Sache. Ich hab da noch so ne Aktion mit vielen übereifrigen Leutchen in Erinnerung, wo ich im Anschluss erstmal fast alle Kabel nochmal neu (entknoten &) aufrollen konnte, weil die irgendwie zusammengewurschtelt und in irgendein Case geworfen wurden.

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 19. Juli 2019 um 00:28

    Ok, danke für die Erklärung.

    Die NTSC Scheiben die ich habe, haben jedenfalls keine Probleme mit Geeier, Geruckel oder so. So fing der Wahnsinn bei mir damals ja an, DVD mit RC1 (Regionalcode) und dem ersten halbwegs guten Codefree Player von Pioneer noch analog mit YUV zum Beamer. Mein Oppo heute ist übrigens auch Codefree DVD und Bluray was bei mir auch dringend notwendig ist ;)

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 18. Juli 2019 um 01:29
    Zitat von KurtSchuster

    So, nun das neue Problem das sich für mich ergibt. Die beste Tonspur, etwa DTS-HD MA versus DTS.

    Nehmen wir als Beispiel, guck ich grad an, SW4. Da hab ich in German eine DTS-HD MA Spur. Klingt richtig fein.

    Aber, wenn ich auf die englische DTS Spur, ohne HD umschalte (mit Kore, i love it:)), ergibt sich eine ganz andere Atmosphäre im Sound.Stimmiger.

    Will heißen die Tonspur mit der scheinbar höchsten Qualität muss nicht unbedingt auch die beste Wahl sein.
    Kannst du das bestätigen?

    Ja, das kann ich bestätigen! Das ist auch einer der Gründe warum ich seit Jahren nur noch O-Ton höre (allerdings mit weitem Abstand wenn's geht englisch) und die Scheiben gleich im Ausland kaufe um bestmöglichen O-Ton zu haben. Keine Ahnung in wie fern das mit der Synchro zusammen hängt, aber ich kenne das. Ich hab mittlerweile sogar Filme mit französischem, spanischem,....Ton und gucke die dann mit englischen Untertiteln 8oSchon bisken beknackt irgendwo, aber die Wirkung der Sprache ist manchmal auch nicht zu unterschätzen, gerade auch im asiatischen Raum.

    Nunja, und zu DVD Zeiten gab's ja noch so gruselige Sachen wie das PAL-Speedup wenn der Ursprung NTSC war. Am prominentesten ist mir da noch die Herr der Ringe DVD in Erinnerung wo der Ton regelrecht eiert an einigen Stellen. Ganz abgesehen von der Tonhöhenverschiebung. Nunja, mit der Bluray hatte sich das ja zum Glück erledigt. Oder mit der NTSC Fassung aus Amiland. ;)

    Bei mir nix Neues soweit was den Sound angeht, habe nur aktuell überhaupt keine Zeit für irgendwas...daher die späte und eher kurze Antwort.

    Bis demnächst,

    Marcel

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 22. Mai 2019 um 00:31
    Zitat von marce

    das brächte mich dann eher zu einem IDN - Firmen-VAs, auf denen nur der buchende MA der Meinung ist, daß eine "ausgewachsene Rock- bis Hardrock"-Kombo die passende Untermalung zu Lobhudelrede und Gala-Dinner in Verbindung mit Abendkleid und Anzug bei den sonstigen anwesenden Mitarbeitern darstellt.

    Das erinnert mich an eine Anekdote meines Vaters zu einer Hochzeit in einer Gastwirtschaft - vermutlich irgendwann in den 70ern oder 80ern, wobei er nur zufällig für einen kleinen Umtrunk dort war und nix mit der Hochzeit zu tun hatte. Gebucht wurde eine Hardrockband die schon mal viel zu viel Platz wegnahm und immer mal zwischendurch musikalisch unterhalten sollte. Es tanzte natürlich keiner, um die Band wurde ein großer Bogen gemacht und ständig kam die Aufforderung "Macht mal leiser". Noch nicht zu spät am Abend hat dann irgendwann der Drummer wohl den Kaffee aufgehabt und ein 10 Minuten Schlagzeugsolo hingelegt. Der Band wurde dann wohl höflich gedankt und ein früher Feierabend nahegelegt ^^

    Wobei Hochzeit und Livemusik ist schwierig finde ich. Wo meine Jungs ihren kleinen Gig vor einiger Zeit hatten kam das auch sehr gemischt an. Interessanterweise gingen die Party-/ Blödelsongs wie Cotton Eye Joe als Rockabilly oder Ein guter Tag zum sterben mit Abstand am besten. Nunja, da kann man schnell ins Klo greifen, ist für die Musiker auch nicht schön. Die "Notbremse" vom Drummer oben kann ich da schon verstehen.

  • HDMI-Audio-Split - Howto?

    • Marcel
    • 22. Mai 2019 um 00:05

    Moin,

    Als Hardwarefreak muss ich hier natürlich auch noch meinen Senf dazu geben. Ich nutze einen Oppo Bluray Player neuster Generation und gehe von seinem 7.1 analog Cinchausgang direkt in die 8 Line-Ins eines Rme Firefaces. Der Oppo kann zumindest auch die neueren Tonfomate Dolby True Hd, Dts Master,... auf die analogen Ausgänge dekodieren. Nur das ganz neue Auro und wie sie alle heißen geht nicht. Günstiger wäre hier wahrscheinlich ein einfacher Bluray Player und ein Hifi Surroundverstärker (Vorstufe wär schöner ist aber meist exorbitant teurer) den man nur als Dekoder nutzt. Funktioniert bestimmt auch in Prof. Umgebung. Vielleicht nen Lüfter auf den Dekoder stellen wenn er ins Case soll. Was meine Lösung angeht kann ich nur sagen, ich habe noch nie einen geileren Sound gehabt. Am Fireface hängt per Adat übrigens ein Yamaha DM1000 zum digitalen Kanäle verteilen und spielen ;)

    Just my 2Cents.

    Ansonsten was Kurt gesagt hat. Er kennt und nutzt die Software Lösung schon einige Zeit erfolgreich, wär aber nicht mein Ding.

  • Der Wert der Marken

    • Marcel
    • 17. April 2019 um 00:32

    Bei Selbstbau ist halt das Problem, dass man die Kisten ja normalerweise nicht vorher kennen lernt, sondern dort aufschlägt und dann steht da Sperrholzverschlag A auf OSB Kübel B. Das kann gut klingen muss es aber nicht. Und um solchen Gefahren aus dem Weg zu gehen steht dann halt oft im Rider kein Selbstbau. Wenn ich so an alte Forentreffen zurückdenke waren da auch immer Selbstbauten dabei, einige davon konnten sich auch definitiv hören lassen. Wer das einsetzen kann, warum nicht. Ohne vorher anhören würde ich mich aber blind auch nicht darauf einlassen. Und nur weil die theoretischen Simulationen gut aussehen muss das Ding nicht gut klingen.

    Zum X32: Ich persönlich würd mir wohl keins holen, eher ein SQ6 oder so...liegt aber nicht unbedingt an der Marke, eher an der Bedienung usw. Ich habe mittlerweile genug Konzerte mit X32 gehört die echt gut gemischt waren - meist bandeigene Techniker oft mit eigenem Pult. Auf Anhieb fällt mir da die Dire Straits Coverband Brothers in Arms ein.

    Edit: Ich finde auch, dass die "Naserümpfer" bei der X32 in den letzten Jahren weniger geworden sind. Liegt wohl doch daran, dass der eine oder andere schon guten Sound daraus gehört hat.

    Ansonsten muss ich einen Kommentar ganz vom Anfang nochmal aufgreifen (ich glaub von MRSpeaker): Mir ist zum Teil auch der dahinterstehende Service nicht unwichtig. Aus dem Grunde hab ich mir auch grad wieder nen Sprinter als mein neues Montagefahrzeug bestellt. Nicht weil ich mit Iveco oder VW oder....nicht auch sehr gut zum Ziel kommen würde, sondern wegen dem Service. Ich kann mit einem Leihwagen nur sehr bedingt was anfangen, ich bin auf meine Kiste angewiesen. Und so Leid es mir z.b. für Iveco und VW tut, aber im Service ist Mercedes da ganz weit weg. Und ja, ich bin da schon selbst gebrandmarkt und kann auch genug Stories von Kollegen erzählen. Das ist für mich als Anwender ein sehr ausschlaggebendes Argument.

  • Suche Komplettset für Partykeller

    • Marcel
    • 17. April 2019 um 00:02

    Jupp, ich würde mich da auch für ein 2.1 System entscheiden. Also für dich am einfachsten ein aktiver Bass 12" oder 15" und 2 Topteile...ich würde welche mit 8" Tieftöner nehmen. Die haben dann auch oft schon nen 1" Hochtöner was meiner Meinung nach besser klingt wenn's dann mal bisken lauter werden darf und funktioniert auch bei ner Gartenparty noch super. Mit dem Set vom großen T bist du da doch ganz gut dabei. Einzig die Verbindung Mixer - Sub möchte ich gerne symmetrisch ausführen. Wenn da Klinkenkabel notwendig sind hast du in dem Fall eine Stereoklinke für eine Monoverbindung (brauchst also 2 symm. Kabel für Stereo). Findest du auch in jedem Musikshop, einfach nach Klinke symmetrisch gucken. Hintergrund: störungsunanfälliger.


    secluded: Nu hab dich mal nicht so wegen der paar Quadratmeter Pflaster....äh Strasssteine die da aufgebracht werden können. Hab mir grad nen Achat 12" Sub fürs Auto bestellt, nicht kleckern - kotzen:D:P

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 16. April 2019 um 23:34

    Moin zusammen,

    Nach gut 4 oder 5 Wochen Abstinenz des Musikgenusses zu Hause (leider keine Zeit gehabt) konnte ich am Wochenende endlich mal wieder die Sau rauslassen :P

    Wenn man die ganze Zeit nur irgendein Soundgedöns gewohnt ist, schiebt einem das Geraffel zu Hause immer wieder direkt ein Grinsen ins Gesicht.

    Ich weiss nicht woran es genau liegt, aber einigermaßen dynamisch gemischte Musik aus dem ruhigeren Bereich (Folk, Blues, Jazz,...) oder auch so Funk, Soul Zeug (z.b. die Steffi Heinzmann) klingt in laut(er) einfach sowas von genial, als ob die Band echt in einem Club vor einem spielen würde. Egal ob ich da Norah Jones, Loreena McKennitt oder von Cash den Solitary Man in den Player schiebe, ein Hauch Raum auf die Rears mische (also einfach Reverb / nass) dann klingt das absolut genial. Oder den Song hier hab ich als hochwertige Studioaufnahme auf so ner Dali-Cd

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    Geil!

    Zum Thema Empfehlungen hatte ich seit längerem auch mal wieder die erste Blackmores Night DVD "Castles & Dreams" im Player mit Dts 96/24 5.1 Spur...lohnt! Hatte ich nach den letzten Änderungen an der Anlage noch gar nicht getestet.

    Und noch zu Loreena McKennitt: Ich hab sie jetzt endlich mal live gesehen, nachdem ich von ihrer Musik schon lange schwärme - besonders die live Dvd aus der Alhambra. Aber live war das auch so genial, ich hatte echt Pipi in den Augen so schön war das. Einmal wegen der Musik, aber auch wegen dem Sound. Man konnte echt jedes Instrument zu jeder Zeit im Mix hören, da war Dynamik drin, es klang trotzdem dicht aber nicht breiig, verschiedene Reverbs waren raus zu hören....absolut Hut ab für den Kollegen am Pult. Das war irgendein Digico Schlachtschiff + das TC 6000er System. Ton keine Ahnung, geflogenes LA samt Flugbass, auf der Bühnenkante auch noch was, hab nicht genau nachgesehen. Allerdings war der Sound im Raum auch schon ziemlich gut / Metropol Theater Bremen. Wer die Musik jedenfalls mag, ein Konzertbesuch lohnt sich!

    Das mal so zwischendurch, sonst gibt's nichts Neues. Alles funktioniert wie es soll, Spass macht's auch noch, nur Zeit ist momentan Mangelware.

    Gruß,

    Marcel

    PS: hab mir für mein Wägelchen (Sprinter) jetzt erstmal nen Achat Sub 112 bestellt, damit das olle undefinierte Geblubber von der Carhifikiste mal ein Ende hat. Und dann gibt's noch quasi nen Controller demnächst mit 31 Band EQ...ja im Auto und ausm Autozubehör, nicht aus der VA-Technik^^ So langsam bedienen sich auch immer mehr andere Sparten an den Möglichkeiten die das prof. Zeug bietet.

    Edit 02.05.: Der Achat Sub werkelt nun an der Altanlage im Auto testweise erstmal...so ein Radio mit Controller für Arme hat ja auch schon so einige Möglichkeiten...nach Phasendrehung und Delay anpassen gings dann ab. Was ich sagen kann: Größe 10" Carhifi zu 12" Achat ist beinahe gleich, das Mehrgewicht vom Achat auch vernachlässigbar. Klanglich ist der Achat echt trockener was ich mir erhofft hatte. 150W alten Amp dran vibriert der Boden im Sprinter wenn man will - hat ja etwas mehr Wirkungsgrad. Tiefgang für mich ebenfalls völlig ausreichend. Hat sich gelohnt! Zu Hause hab ich ihn auch kurz getestet, wär für mich echt nur was für Minimalstanwendungen mit max. 30 Mann und Pegel auf Sparflamme (bei einem Sub). Das Ding kriegt man ja selbst im Wohnzimmer zum zerren mit Jennifer Warnes. Was mich fast überrascht hat ist die interne Weiche im Sub mit 160Hz Trennfrequenz die mit einer db Tech Arena 8 dran einen recht harmonischen Klang lieferte...könnte man notfalls auch auf den Controller verzichten. Ich weiss nur nicht was da mit der Impedanz passiert, da der Sub schon 4Ohm hat. Habs mit einem Kanal der LD 4950 getestet - ging. Wie dem auch sei, schönes Spielzeug und ungewöhnlich handlich gegenüber dem Zeug was ich sonst so rumwuchte ^^

  • Kaufempfehlung für Subwoofer aus der Prosumer-Kategorie

    • Marcel
    • 16. April 2019 um 22:31

    Ähm, vielleicht sollte man hier erstmal generell auch bei den Doppel 18" einige Unterschiede aufzeigen: Es gibt ja den (nennen wir ihn) normalen Doppel 18" und dann gibt's den Doppel 18" Infra. Der "Normale" ist meistens nichts anderes als 2x der Single 18", halt nur in einem Gehäuse verpackt. In dem Fall würde ich auf die Single Variante setzen und bei Bedarf halt mehr davon mitnehmen und hinstellen. So ist man flexibler und bekommt die Dinger auch noch alleine gewuppt. Und bei der schon angesprochenen Rudelbildung geht dann halt auch mehr.

    Der Infra hingegen kommt oft als Doppel 18" daher, muss er allerdings auch nicht zwingend, dafür kommt diese Konstruktion tiefer runter. Mehr Tiefgang heisst normalerweise größeres Gehäuse, aber auch hier kann man das mit tief abgestimmten Single 18" machen, wobei die echt selten aufm Markt sind. Die neuere Alternative sind dann 21" Subs als Single Variante. Die Infras / oder Subs die recht tief spielen die ich bislang so gehört habe fand ich allerdings klanglich nicht so prickelnd. Ich mag aber auch eher knochentrockenen Hornsound der kickt. Hosenbeinflattern können die Infras super, nur den Kick vermisse ich irgendwo. Einzig der Meyer 700er ist mir da mal positiv aufgefallen, spielt aber "leicht" außerhalb deines Budgets;)

    Ich persönlich würde an deiner Stelle auf normale BR Systeme mit 18" setzen, und zwar single 18" damit die Kisten irgendwie bewegbar bleiben. Ein Doppel 18" in Europallettenmaß und über 100kg macht definitiv keinen Spass mehr wenn die erste Treppenstufe in Sicht ist. Fang erstmal mit 2 ordentlichen 18" an, wenn du mehr möchtest (Pegel und Tiefgang) kauf ein weiteres Paar dazu.

    Das nur mal so grundsätzlich. Und abschließend schon mal Glückwunsch zur vorhandenen Anlage, man kann definitiv deutlich schlechter einsteigen in das Thema PA.

    Gruß,

    Marcel

    PS: Tipps zu Subs gab's ja schon, ich halte mich da aber raus, da ich das aktuelle Material zu wenig kenne. Als Single 18" hab nur 2 alte, passive Audio Zenit PW18 die ganz ok spielen, die Hörner mag ich trotzdem lieber, wobei ich auch nicht den Tiefgang benötige den dein Musikstil erfordert.

    Edit: zegi war schneller:P

    Der La400 geht auch nett, besonders so im 6er oder 8er Block pro Seite. Dürfte aber auf ner Hochzeit für etwas zu viel Wind sorgen:D

  • Kofferanhänger mit 305cm?

    • Marcel
    • 19. Januar 2019 um 22:45
    Zitat von wora

    ah so, habe verstanden.

    allerdings wundert es mich ein bisschen, warum der eine hänger ohne stoßdämpfer besser liegt als der mit den dämpfern - bei vergeichbarer größe und gewicht?

    das würde ja nicht gerade für den fahrwerkkonstrukteur sprechen...

    Jupp, sehr vergleichbarer Größe und Gewicht, das ist beim Hängerführerschein vorgeschrieben.

    Was das Fahrwerk angeht: Ich denke rund 90% oder mehr der Anhängerhersteller nutzt dieses 0815 Standardfahrwerk wo einfach 2 Achsen starr an die Längsholme gepappt werden und gut. Funktioniert ja auch, ist aber eben die simpelste und billigste Lösung. Es gibt auch wenige Hersteller die Einzelradaufhängung bieten, bei Ifor Williams hat man immernoch die Starrachsen, aber eben mit Blattfederung. Im Grunde wie bei alten LKWs vor der Luftfederung oder heute noch bei Baustellenfahrzeugen zum Teil. Ich habe halt in sehr kurzem Abstand in der Fahrschule beide Hänger auf gleicher Strecke fahren dürfen und der Unterschied war deutlich spürbar. Hab ja selbst auch nen Anssems Tandem mit Plane und Stossdämpfern und jetzt den Williams Koffer, beides mitm Sprinter gezogen. Der Williams fährt sich besser und ruhiger.

    Zur Berechnung in den meisten Fällen:

    Gesamtgewicht Anhänger geteilt durch 1,1 ergibt das Mindestleergewicht des Zugfahrzeugs um mit dem Gespann 100 fahren zu dürfen.

    Mein Williams Hänger ist ab Werk ein 2,7 Tonner, geteilt durch 1,1 müsste mein Sprinter Min. 2455kg wiegen, damit ich 100 fahren darf. Da er etwas leichter ist, habe ich den Hänger beim Kauf auf 2600kg GGW ablasten lassen, damit passt es dann, da der Sprinter dann einige Kilos drüber ist.

    In der Fahrschule durfte ich mit dem Hapert Hänger mit 100er Zulassung mit dem Octavia davor auch keine 100 fahren, da der Anhänger 2,3t GGW hatte und der Octavia dafür natürlich viel zu leicht ist.

    Hier gibt's auch nen schönen Rechner dazu: https://www.humbaur.com/de/wissenswertes/100-kmh-regelung/

    Edit: Für die Zulassung ist die Berechnung erstmal egal, man sollte sich aber Gedanken machen womit man den Hänger ziehen möchte. Zumindest wenn man es mit dem Gesetz genau nehmen möchte, Viele wissen davon gar nichts.

  • Kleiner Stromerzeuger für "richtigen" Wechselstrom gesucht

    • Marcel
    • 19. Januar 2019 um 22:14

    Habe ebenfalls öfter mit Honda eu20 und Endress ese2000 zu tun, die Geräte sind ja recht ähnlich. Der Endress hat nen Yamaha Motor, nur eine Steckdose (Honda hat 2), ist dafür aber noch leiser und kostet fast die Hälfte. Ich nutze die Dinger zwar auf der Baustelle für Licht, Laptop, Heizung, Akkus laden, Glasfaser Einblasgeräte usw. Dabei keine Probleme. Als Alternative auch gelegentlich mal ein Baumarkt Gerät von Güde im Einsatz gehabt. Lief bislang auch alles, aber die LED Baustrahler flackern wie Hölle an dem Ding. Und umso mehr Last dranhängt desto schlimmer wird es. Naja, und dank offener Bauweise natürlich laut.

  • Kofferanhänger mit 305cm?

    • Marcel
    • 19. Januar 2019 um 22:03

    Ja weiss ich doch. Durch das andere Fahrwerk mit der Blattfederung liegt der Hänger aber auch schon ohne Stossdämpfer besser, als der Hapert mit Stossdämpfern. Das wollte ich dadurch klarmachen.

    Mein Ifor Williams hat jetzt natürlich das serienmäßige Fahrwerk mit den Blattfedern und zusätzlich noch die 100er Zulassung wo natürlich auch noch die Stossdämpfer montiert wurden. Ich kenne das Thema mittlerweile bald auswendig, auch wie man die Gewichte berechnet für die 100er Zulassung usw.

  • Kofferanhänger mit 305cm?

    • Marcel
    • 19. Januar 2019 um 21:43
    Zitat von wora


    ich bleib dabei: wenn ein hänger hoppelt, dann ist entweder sein fahrwerk nicht gedämpft - oder er ist sehr klein und unbeladen, dann springen sie natürlich leichter wenn man z.b. über einen bahnübergang fährt.

    Ich denke das Hoppeln liegt auch am Gewicht. Hatte letztens nen Einachser Kompressor mit 1,3t am Haken, der lag wie ein Brett. Ein leerer Einachser Koffer "tänzelt" da natürlich deutlich mehr. Der Zweiachser ist ja bauartbedingt schon schwerer. Allerdings muss ich gestehen hatte ich bislang auch den Eindruck, dass Tandemachser grundsätzlich ruhiger auf der Strasse liegen, egal ob Stossdämpfer oder nicht.

    Ansonsten ist es bei mir noch nicht sooo lange her, dass ich den tollen Hängerführerschein BE nachgemacht habe. Fahrschulwagen ein Skoda Octavia Kombi. Als Anhänger hatte ich einen Tandemachser Koffer von Hapert mit 100er Zulassung und dementsprechend Stossdämpfern. Das Ding lag gut, ruckelte aber bei kurzen Bodenwellen an dem kleinen Auto immer noch kernig. Einmal musste ich ne Fahrstunde mit nem Ifor Williams Koffer absolvieren, ebenfalls Tandemachser, ohne Stossdämpfer. Ich hätte es nicht gedacht, aber das Ding war ein Traum zu fahren. Er ruckelte, hoppelte noch weniger, lief insgesamt ruhiger. Hinterm Sprinter merkt man den fast gar nicht. Warum läuft er noch besser? Weil Ifor Williams Anhänger Achsen mit Blattfederung haben. Das ist vom Fahrverhalten her nochmal eine ganz andere Hausnummer. Stossdämpfer gehen natürlich trotzdem noch zusätzlich für die 100er Zulassung.

  • Kofferanhänger mit 305cm?

    • Marcel
    • 2. Januar 2019 um 06:13

    Moin,

    Wenn wir schon bei Füßen sind 8o, vielleicht auch nicht uninteressant: http://iforwilliams.de/

    Hab mir davon auch kürzlich einen Koffer mit der genialen Tür / Rampenkombi zugelegt. Die Dinger sind fast unverwüstlich gebaut aber auch dementsprechend schwer. Der Preis ist gemessen an der Ausstattung ziemlich ok finde ich. Die Dinger haben übrigens eine spitze Front mit Tür vorne, Standardlänge 3m + ca. 45cm bis in die Spitze. Einfach mal angucken, ist aber ne andere Hausnummer wie Meyer. Die Teile siehst du meist eher bei Tiefbauern, Strassenbau, Netzversorgern usw. Größter deutscher Händler dürfte Koch in Winsen / Luhe sein, da hab ich meinen auch her. Nur Lieferzeit ist irre wenn nicht auf Lager, 20 Wochen und mehr.

    Ansonsten einige der guten / teuren Hersteller über die man hier meist stolpert: Hapert (NL), Böckmann, Humbaur, Brenderup,...knapp darunter würde ich dann Meyer, Unsinn, Sirius, Anssems, Saris, usw ansiedeln, die beiden letzten glaube ich auch aus NL, was aber nichts zur Sache tut, sind eh alles Standardteile verbaut. Modell Spezial bauen grundsätzlich wahrscheinlich alle, aber der Aufpreis ist schon kernig. Wahrscheinlich wäre ein 3,6m Standardmaß unterm Strich günstiger als ein Sondermaß mit 3,1m. Ansonsten halt die Front umstricken (lassen) beim vorhandenen Hänger.

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 31. Dezember 2018 um 23:01
    Zitat von KurtSchuster


    Mein Gedanke war evtl. das nächste größere TV (muss nicht 100" sein) schwenkbar an die Decke zu hängen. Hab ich mal irgendwo gesehen. Das Teil verschwindet sozusagen unter der Decke.

    Mit ner LW wäre das imho nicht möglich. Denn in diesem High-End Heimkinobereich nutzt man keine RolloLWs. Denk ich mal....

    Moin,

    Hehe nix da. Natürlich gibts das auch als Rolloversion. Es gibt sogar Rolloleinwände mit variabler Maskierung komplett motorisiert und per Fernbedienung abrufbar. Allerdings biste dann für die 2,5m Diagonale schonmal schnell bei 3500-6000€ =O Früher hatte ich ein 0815 manuelles Rollo, jetzt motorisiert und deutlich hochwertiger vom Tuch her (weniger oder keine? Faltenbildung).

    Ne, ich hatte schon immer Rollo, wobei grundsätzlich natürlich Rahmen schöner wäre - gibts auch klappbar unter die Decke für die Bastelwütigen. Streng genommen hätte ich am liebsten eine 21:9 akustisch transparente Leinwand hinter der die kompletten Boxen der Front verschwinden und für 16:9 wird dann eben seitlich maskiert - also das Bild nur schmaler gemacht. Benötigt aber auch wieder Technik, oder man staucht das Bild mit ner "günstigen" Isco-Linse und so Spielereien...nuja. Ich finde es jedenfalls super geil wenn man im (Heim)Kino sitzt und Trailer, Menü was auch immer in 16:9 guckt und wenn der Film dann startet fährt das Bild nochmal ein gutes Stück auseinander.

    Wobei ich gestehen muss, ich will gar nicht ein sooo großes Bild, die 2,5m Diagonale in 16:9 bei knapp 4m Sitzabstand finde ich ganz gut, 2,7m ginge auch noch, dann reichts mir aber. Ist aber wie immer Geschmacksache, der Beamer kann glaub ich bis 4m irgendwas Diagonale von der Ausleuchtung her ^^

    Was die Sache mit dem TV angeht, ich habe seit Urzeiten keinen. Gucke eh nur am Wochenende wenn Zeit und Lust da ist was aus der DVD und Bluray Sammlung die mittlerweile auch schon die halbe Wand füllt. Normales TV-Programm gucke ich vielleicht mal bei den Eltern, sonst eigentlich seit dem ca. 18. Lebensjahr gar nicht mehr. Den Sat-Receiver habe ich nur für Radio als Hintergrundgedudel. Ansonsten finde ich nach wie vor, dass ein TV auch in dieser Größenordnung einfach nicht den gleichen Charme hat wie ein Beamer. So genau kann ich das nicht beschreiben, aber für mich käme kein TV in Frage. Und mittlerweile ist die Technik auch bei den Beamern sehr weit gekommen, dass man sehr ordentliche Bilder erzielt, wenn man den Raum einigermaßen in Richtung "dunkles Loch" bekommt beim Gucken. Meine neue Kiste hat knappe 2000 Schleifen gekostet, im Heimkinosektor immernoch knapp über der Einsteigergrenze wenn man ordentliches Bild möchte. Mir langts dicke. Zwischenbildberechnung hab ich übrigens auch auf ganz kleiner Stufe an, reduziert / vernichtet die Mikroruckler bei Schwenks und ist eigentlich nicht sichtbar ansonsten.

    Wieder zum Ton....zwei Dinge:

    Dein Experiment mit dem Center mit auf die Front routen. Mache ich nicht, entweder sind meine Ohren noch nicht kaputt genug, oder das funktioniert bei mir besser, sodass ich das nicht benötige. Hab ich damals mit der kleinen Centerbox öfters gemacht wenns mal laut wurde, weil der kleine Center dann nicht mehr mitkam, mittlerweile aber nicht mehr nötig.

    Generell war ich früher eher darauf aus möglichst linear bla bla blub zu hören, im Grunde am besten so zu hören wie es der Abmischende im Studio konnte. Irgendwann musste ich dann aber einsehen, dass laut und super linear klingend für mich nicht annähernd zu finanzieren ist, also habe ich als kleines System mal was mit Behringer Truth Monitoren ausprobiert wo mir aber am Ende der Spassfaktor fehlte. Und nun? Jetzt gibt es eigentlich nur noch Spassfaktor, linear hören geht halt nur in Stereo hier zu Hause über Kopfhörer oder besagte Truth, oder halt im Studio / Musikschule wo ich mit drinstecke über Mackie 824er. Beim Rest ist mir mittlerweile schnurz was wo genau zusammenpasst, solange es Spass macht passts. Ich hab im Pult zwar ein Preset was mir alle Kanäle wieder genau auf 0 schiebt, das nutze ich aber selten. Fehlt mir etwas Sprachverständlichkeit oder knallt die Explosion grad nicht laut genug? Wird halt der Fader ein Stückerl nach oben geschubst, oder auch runtergezogen...nach Belieben.

    Dann die andere Sache: Der Pegel. Ist bei mir seeehr unterschiedlich. Grundsätzlich darf es bei mir schon ganz gut scheppern. Ich kann mich allerdings noch an irgendeinen der neueren Batman Teile erinnern wo ständig nur was explodierte, schepperte, krachte usw. da ging es mir irgendwann so auf den Keks, dass ich tatsächlich deutlich leiser zu Ende geguckt habe. Im Player habe ich alles was mit Dynamikreduktion zu tun hat abgeschaltet und die Lautstärke mache ich meist so, dass man die Sprache gut verstehen kann, diese also oft ein Tacken lauter ist als wenn man selbst sprechen würde. Nunja, und wenn dann halt was explodiert und die Abmischung mit der dementsprechenden Dynamik daherkommt wackelt dann halt die Bude. In Spitzen erziele ich da wahrscheinlich locker auch mal 115-120dB kurzzeitig je nach Film. Der Durchschnittspegel dürfte aber deeeutlich darunter liegen - normalerweise kann man sich noch ohne zu große Probleme unterhalten wenn nicht grad was hochgeht.

    Nunja und wenn ich meine wilden 20 Min. habe dann wird auch mal richtig Gas gegeben. Also die Coda K12M als Center kriege ich dann fast an die Kotzgrenze, das Licht dimmt sich dann schonmal im Takt und es gehen sogar mal ein paar Lampen an den Amps an 8o Nuja, und für alle Fälle macht dann der sehr konservativ eingestellte Controller dicht. Gemessen habe ich mal vor Urzeiten mit REW und billigem Messmikro, kann dir aber nicht mehr sagen was dabei heraus kam... Android habe ich übrigens nicht. Ich höre halt so, dass es immernoch angenehm bleibt, ganz kurze Kracher dürfen ja mal schocken, wenn Dauergetöse herrscht mach ich tatsächlich auch mal leiser. Ich hatte sogar mal nen zurechtgeschraubten Kompressor im Pult auf allen 8 Eingangskanälen aber den hab ich ewig nicht benutzt. Wie dem auch sei, pegelmäßig reichts bei mir für -> 8|, das <X tritt nicht ein, aber es bleibt ein 8)...oder so :D

    Gutes Rutschen gleich, ich erhole mich noch vom Endlos-Raclette.

    Marcel

    P.S.: Im Herbst noch ne billige LD 4950 Endstufe eingesackt, die jetzt auf Kanal 1 und 2 je zwei db Tech Arena 8 als Surround Links / Rechts antreibt, Kanal 3 für Center (Coda K12M) und als Surround Back aktuell eine Arena 8...vielleicht bastel ich die 6. die ich noch rumstehen hab auch nochmal mit an die Decke hihi...

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 28. Dezember 2018 um 00:31

    Moin und frohe Weihnachten (gehabt zu haben);)

    Schön, dass nicht nur ich diesen Basteltrieb habe. Bei mir gibts im Grunde schon bisken was zu berichten, aber nur bedingt am Sound. Habe mir nämlich nachdem mein uralter Beamer langsam die Segel gestreckt hat tatsächlich in der Woche vor Heiligabend noch "eben" nen neuen Beamer eingesackt. Nuja bei nun ca. 2,5m Diagonale ist der Sprung gegenüber meiner alten Schraddel gigantisch 8| Hab hier grad mega Spass anne Backen beim Filme gucken jede Nacht. Und da ich frühestens wieder am 07.01. los muss gehen bis dahin auch noch ein paar Filme.

    Nuja, tonmäßig macht der Oppo Bluray Player halt wie immer ne sehr geile Figur. Kann zwar kein Atmos und den ganz neuen Kram (den ich auch nicht benötige) aber z.b. DTS HD Master und Dolby True HD auf die analogen Ausgänge decodieren. Dann ab ins Fireface für die AD-Wandlung usw. Ich denke die Kette hat doch eine gewisse Hochwertigkeit und funktioniert einfach so 8)

    Ich habe übrigens den Eindruck beim Vergleich DTS gegen DTS Master HD und Dolby Digital gegen Dolby True HD, dass die neueren Formate besonders "wenn viel los ist" auf den Kanälen noch sauberer klingen. Weiss nicht worans genau liegt, aber die Verständlichkeit der einzelnen Geräusche und / oder Sprache ist dadurch finde ich noch besser und es wirkt weniger "brei-ig" wenn man das so sagen kann. Der Zusammenhalt der Surroundkulisse bleibt aber erhalten. So in der Art halt, jedenfalls war das nochmal ein kleiner Schritt nach vorne wenn die neuen Tonformate denn auch einigermaßen genutzt werden rein von der Abmischung her. War ja leider schon oft so, dass man kaputtkomprimierten Kram bekommt, weil die Datenrate runter, runter und runter geschraubt wurde, damit blos noch das Bonusmaterial und die anderen 7 Tonspuren mit auf die Bluray passen :cursing:

    Achso, falls du übrigens die Extended Edition von Herr der Ringe - Die Gefährten auf DVD haben solltest hätte ich auch noch was für dich:

    Da gibts als Easter Egg nen Trailer für die 2 Türme versteckt der zwar "nur" in Dolby Digital wenn ich mich recht erinnere daherkommt, dafür aber soweit ich das damals in Erfahrung bringen konnte in original Kinodynamik - was ja grundsätzlich mit jeder Dolby Digital Spur möglich wäre wenn man an die Meta Daten kommt (z.b. über den orig. Kinodecoder). Wie dem auch sei, das Ding kesselt gewaltig, ich kopiere mal den Text hier rein wie man das Ding findet:

    Auf der zweiten DVD in die Szenenanwahl gehen, Kapitel 48 auswählen, von Kapitel 48 (Fan-Abspann) einmal nach unten drücken. Die zwei Türme erscheinen, diese einfach anklicken. Hinter diesem Easter Egg verbirgt sich ein damals geheimer Teaser für den zweiten Teil der Trilogie mit Intro von Peter Jackson.

    Mit dem neuen Beamer ist übrigens auch die Geschichte erledigt, dass der Ton fast dem Bild hinterher hinkt. Jetzt musste ich tatsächlich wieder den Ton verzögern...abgesehen davon kann der neuere Oppo den ich seit einiger Zeit einsetze quasi auch notfalls das Bild verzögern, wenn die Gerätekette beim Ton mal zu lang werden sollte 8o

    So, nach Game of Thrones, ein paar Marvel Abstechern, Mr. Bond und der neuen Lara Croft :love: fliegt jetzt Episode 3 in den Player...mal sehen ob es da gleich wieder aus dem Gebälk rieselt :saint:

    Juten Rutsch und bis die Tage,

    Marcel

  • Yamaha 01v für Ausbildung

    • Marcel
    • 1. August 2018 um 19:02

    +1 für analog.

    Bisweilen denke ich bis heute im Kopf noch quasi analog wenn es mal komplexer wird. Wenn man so einen Kanalzug mal verinnerlichen möchte finde ich analog auch hilfreich, der Kanalzug gerne mit möglichst umfangreichen Möglichkeiten. Beim Digipult habe ich dann später den Kanalzug vor dem geistigen Auge und wenn dann so Sachen kommen wie: Wo war nochmal der Direct Out / Aux / Mixbus etc abgegriffen...vor...nach dem EQ...ist der Kompressor im Insert vielleicht auch mit aufm Direct Out.... solche Sachen halt. Wenn man sowas analog vor sich hat und auch Outboard mal verkabelt hat (Insert, Sidechain usw. ) hilft mir sowas jedenfalls später dann auf komplett digitaler Ebene zu patchen. Auch wenn man im Kopf dann beispielsweise denkt EQ out auf Kompressor in, Kompressor out auf Return in und sowas. Kommt aus der analogen Welt, funktioniert aber bis heute - auch digital.

    Edit möchte noch anmerken: Wenn 01V, dann bitte min. mit 96 dran. Den Kübel kann man auch anderweitig heute noch einsetzen und nicht nur zum üben....nur meine Meinung.

  • I don't need that, 2.0

    • Marcel
    • 22. Juli 2018 um 01:31
    Zitat von wora

    meine haupterfahrung ist: die meisten leute auf einer hochzeit wollen sich unterhalten, weil sie sich schon lange nicht mehr gesehehen haben. und da stört laute musik erheblich (!) und man wird als mischer immer wieder ziel verbaler absonderungen wie: "muss das so laut sein?", "machen sie das sofort leiser, man versteht sein eigenes wort nicht mehr" ... usw... kennen wir ja alle.

    Bei mir konnte man sich noch unterhalten, vielleicht nicht leise aber immerhin. Abgesehen davon waren Cajon und Djembe eh nur für die Aufnahme abgenommen und den Rest habe ich halt pegelmäßig "drumherum gebaut". Ich bin ja durchaus auch für "Brett" zu haben, aber das wäre bei der Musik und der Location wohl fehl am Platze. Ich wollte es eher gemütlich haben. Eine ältere Dame hat sich anschließend sogar für den Sound bedankt. Und der DJ der direkt im Anschluss weiter gemacht hat, hat dann direkt nochmal ne kernige Schüppe draufgelegt, womit wir direkt wieder beim IDN sind.

    Außerdem IDN an anderer Stelle: Ich lege Kabel bereits ordentlich aus um später ne Kabelmatte drüberschmeissen zu können. Kommt ein Musiker mit seinem mitgebrachten Kabel, schmeisst die verknotete Perlenkette quer über die Bühne statt meinem Kabelweg zu folgen, stolpert anschließend direkt selbst darüber und reisst sein Mikrostativ um...ergo IDN Chaoten X/

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