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  1. PA-Forum
  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 13. September 2016 um 22:35

    Moin,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Und wie vermeide ich unnötige Wandlungen und Kabelei ?


    Joa, das übliche Elend wenn man auch noch Konsumerzeug mit einbinden möchte, und speziell die Dekodierung von DD, DTS und Konsorten ist ja nach wie vor das größte Elend - selbst in einer Hardware basierten Kette wie bei mir.

    Das Fireface hätte ich von Anfang an als Soundkarte genutzt, viel hochwertiger gehts wohl nicht denke ich. So ein Teil ist bei mir ja auch noch geplant, überwiegend als AD-Wandler vom Blurayplayer ins Pult, allerdings auch als Pulterweiterung sowie Verbindung zum PC. Kommt noch irgendwann...

    Zitat

    Wichtige Funktionen fehlen, oder ich kann sie trotz intensiver Suche nicht finden. Etwa der sehr wichtige L/R Panregler.....Was ich zudem bitter vermisste war die "gapless" Wiedergabe des FiOO. Livealben will man einfach gapless hören.


    Hachja, die Sorgen bei dem ganzen modernen Softwaregefuckel :grin:

    Für Teil 1 hab ich das Pult dazwischen im 6.1 Modus. Diese 7 Kanäle laufen über 7 Busse, die 7 Busse wiederum kann ich einzeln über die programmierbaren User Keys auf Knopfdruck stummschalten, oder auch mit Taste 8 komplett muten. Praktisch und nutze ich auch immer mal wieder wenn ich mal umgesteckt habe oder man mal eben in einen Kanal reinhören will. Livealben laufen bei mir zu Hause eigentlich immer gapless da sie von Bluray oder CD kommen :grin:

    Zitat


    War sozusagen das "Volkspult" bevor das X32 kam. Sieht man heute noch oft. Kann so ganz und gar schrottig nicht sein. Zudem es ja auch nur ein Surface sein kann das imho auch mit den neuen RIO-Stageboxen läuft. Gute Preamps allein machen noch keinen guten Sound....


    Richtig, arbeiten kann man mit dem Teil sicherlich, genauso wie auch X32 etc. Ich kenne eine Dire Straits Coverband die mit eigenem Mischer und X32 reisen und oft auf altem Holz ala EAW KF650/LA400 und sowas spielen und das klingt immer hervorragend muss ich sagen. Da braucht es definitiv keinen Midasklopper mit PRO davor und braune Kisten aus Frankreich. Wer sein Zeug beherrscht kann sicherlich auch mit dem günstigeren oder älteren Material gute Ergebnisse erzielen.

    Wegen Nexo Alpha: Hab ich auch z.b. schon mit einer Deep Purple Coverband auf dem Marktplatz in Lippstadt gehört. Laut, dreckig, voll in die Fresse, geil. GAE Director ist genauso.

    Auflösung/Brillanz heutiger Systeme: Ich habe persönlich eher den Eindruck das hängt auch von den verbauten Hochtönern ab. Wenn ich da an ein lange vergangenes Forentreffen in der Holzhandlung in Viersen zurückdenke wo auch unser Admin da war und immer ein bestimmtes Klassikstück hören wollte. Ist super bekannt, ne Arie glaub ich, weiss nur den Namen nicht. Da konnte man jedenfalls deutlich hören, dass z.b. das GAE Director mit dem 2" Hochtöner nicht so sauber klang wie ne Kiste von K&F mit 1,5" HT oder kleinere Boxen mit 1". Director ist geil für Rock, auch Pop geht noch, bei Folk wirds dann imho langsam eng und für Klassik etc. würde ich es nicht nutzen wollen - rein vom Sound her. Da sind Kisten mit kleinerem HT von Vorteil - zumindest so meine Hörerfahrung. Mit Alter des Systems hat das eher wenig zu tun. Und 3 Wege vielleicht noch besser, evtl. gefällt mir deshalb Funktion One so gut. Selbst die EAW KF650 mag ich...hatte ich auch schon im Auge. Aber bezahlbar für mich oft abgerockt und oft kein Speakon, min. 2 Wege aktiv....nuja.

    Zitat

    Gleich hör ich mir ne Coda Anlage an.

    Fand ich auch immer sehr geil, besonders auch die alte R40. Sackschwer, aber mit dem 2"/1" Coax verdammt laut und klanglich auch sehr schön. Auch einige der kleineren Boxen davon wussten zu gefallen, von dem aktuellen Zeug kenne ich nichts (bewusst).

    Ansonsten bin ich aktuell schwer von der schwedischen Piratenband Ye Banished Privateers (mehr oder weniger Folkmusik) begeistert und die spielen auch gerne mal unplugged, also einfach mit den Instrumenten irgendwo hinsetzen und komplett ohne Technik spielen. Und so sehr ich auch in die Tontechnik verliebt bin, eine 11 Mann Band mit 2 Violinen, 2 Akkordeons, Banjo, Mandoline, Cajon, Bassukulele (der hat doch oft nen kleinen Akku-Amp dabei), Mandola,.... und diversen Gesängen einfach mal so völlig ohne Alles neben sich sitzen zu haben schlägt dem Fass echt den Boden aus. Das hört man ja heute kaum noch und das klingt sooo genial. Beispiele wo Jemand mal mitgefilmt hat und der Ton so halbwegs brauchbar ist: https://www.youtube.com/watch?v=q7Khw33gf2o oder https://www.youtube.com/watch?v=BGJ8KetY4_I

    Bis die Tage, bin grad im Studio und der multifunktionale Schlagzeuger spielt gerade E-Piano ein - ausnahmsweise mal :D
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 30. August 2016 um 22:53
    Zitat von "KurtSchuster"


    Das kann ich so gar nicht bestätigen. Bzw. ist das enorm abhängig davon wie der Sound ist, wer den Bass und die Trommeln bedient. Wenn der Bass mit der Kick auf die 1 spielt ist es schwer zu unterscheiden. Ist der Bass verzerrt, wie bei Lemmy, oder spielt halt nicht dasselbe wie die Kick sieht die Sache anders aus.
    Und dann kommt natürlich der Mischer dazu.


    Ich weiss nicht woran es liegt, aber ich habe wirklich noch nie einen für mich zufriedenstellenden Basssound über SB28 oder den Vorgänger (noch schlimmer) gehört. Das schließt auch Musik von CD mit ein. Vielleicht liegts auch an mir und meinen klanglichen Vorstellungen. Ist ein SB18 eigentlich ein halber SB28? Damals mal vor gut 10 Jahren über die alte mtd108 mit dem 15" Bass dabei das gefiel mir wohl, aber das große Zeug leider nicht - also im Bass. Den SB18 kenne ich nicht. Ist aber im Grunde auch egal, wir sind gerade ganz vom Thema weg, daher nur noch kurz ein paar Sätze zu einigen anderen Dingen.

    Zitat

    Alle Shows liefen übrigens über ein LS9.


    Hehe, die verpönte Kiste mit den übelst klingenden Pre-Amps? :grin:

    Zitat

    Kontrast: pro Seite ein Fullstack Nexo Alpha.


    Cool, dass du das alte Geraffel gerade erwähnst. Hab ich das komplette Wochenende lang gerade beim Pirates in Jülich hören können. Gefällt auch immernoch.

    Zitat

    19" ? Jo, die Meyer Kisten klingen ganz nett. Meiner Meinung nach schon besser als SB28. Sind aber auch schnell am Limit. Und dann klingst nicht mehr so prall.....


    Jupp 19" Pappen -> https://www.adamsonsystems.com/index.php?option=com_sobipro&sid=126&pid=55&Itemid=0
    Ansonsten wirkt ordentliche Dimensionierung und reichlich Headroom immer Wunder :grin:

    Bei mir gibts ansonsten noch keine Neuigkeiten, komm aktuell eh zu nichts, außer mal wieder ein paar Filme gucken oder Musik hören am WE.

    Bis die Tage,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 20. Juli 2016 um 23:52
    Zitat von "KurtSchuster"

    Hey Leute, Hallo Marcel,
    lebst du noch ? Gib mal laut was so geht bei dir. :) Denke darüber nach deine Einladung anzunehmen.


    Moin, ja mich gibts auch noch.
    Ich komme aktuell eigentlich zu gar nichts, die Anlage ist in den letzten 2-3 Monaten wohl auch nur ein paar Mal an gewesen. Beruflich mega Stress, jetzt war zwischendrin noch Urlaub, also Konzerttour quer durch Deutschland (als Fan), etliche Mittelaltermärkte usw. bin also kaum zu Hause. Und wenn dann am Rasen mähen usw. :grin:

    Wenn du mal vorbeischauen magst kein Problem, ich bin allerdings nur am Wochenende zu Hause...momentan selbst das öfters nicht. Aber können wir ja absprechen wenn du dir die "Höhle" mal ansehen willst :wink:

    Zitat

    Nachdem ich viele, viele Stunden mit den Lambda CX-1 verbrachte war klar das trotz allem Rumgeschraube diese Box nicht meine ist.


    Oh, da ist es dann doch noch ne Nummer größer geworden. Ich glaube mit ner "popeligen" 8"/1" Kombi würde ich als Front auch nicht glücklich werden. So eine Box ist ja auch nicht soo viel lauter als eine ordentliche Hifi Standbox. Ich sags immer wieder: Headroom! Gerade wer dynamische Musik mag oder ordentliche gemischte Filme mit viel Dynamik geniessen möchte kommt im Grunde an einigermaßen potenten Kisten nicht vorbei.

    Wer dann auch noch laut hören kann erst recht nicht. Und mit laut meine ich nun nicht so laut, dass man anschließend einen mittelprächtigen Gehörschaden und Fiepen in den Ohren hat, sondern z.b. in einem Film einen leise gesprochenen Dialog noch gut (und in etwa vom Pegel her realistisch) verstehen kann. Und wenn es dan mal kurz richtig heftig kracht und rumort sollte das ebenso am besten völlig klirrfrei und verzerrungsarm wiedergegeben werden können. Und das geht eben mit völlig überdimensionierten großen Kisten am besten.

    Was den Bassbereich angeht da wird es eigentlich fast noch schlimmer. In so ziemlich jedem Hifisetup ist der Bass mit Abstand am schnellsten am Ende seiner Fähigkeiten angelangt. Wenn ich mir so die Verhältnisse beim Hifizeug ansehe, sollte man imho gut die 2-4 fache Menge an Bässen dahinstellen, damit der Bass bei lauterem Hören auch noch verzerrungsfrei mitkommt. Nunja, aber das ist überwiegend eh nur die Meinung von so ausgeflippten Leuten wie mir, vielleicht auch dir und ein paar anderen Strategen 8)

    Auf jeden Fall finde ich es durchaus sinnig und legitim in einem Heimkino von z.b. 30m² PA-Boxen einzusetzen, weil man eben laut und klirrarm hören kann, wo Hifi in manchen Situationen schon wortwörtlich aus dem letzten Loch pfeift und es auch danach klingt. Äh, ich wiederhole mich glaub ich zum 80sten Mal...aber schön, dass du nun anscheinend "die Box" für dich gefunden hast.

    Zitat

    Sound angemacht, das war fast als stünde ich wieder vorm K1. :grin:


    Da kommt man momentan irgendwie auch nicht dran vorbei an den braunen Kisten aus Französien :grin:
    Udo Lindenberg in Schalke Arena...viiiiieeel K1
    Herbert Grönemeyer Open Air...ebenfalls viiiieeel K1 für die Menge an Leuten, ordentlich Pegel aber eben noch weit weg vom Klirr ->geil
    Corrs in Kölnarena...mal wieder K1
    Rainbow / Monsters of Rock auf der Loreley und in Bietigheim...ebenfalls K1

    Im Grunde alle größeren Shows die ich in letzter Zeit besucht habe waren mit K1. Nur was mir nach wie vor an dem System überhaupt nicht gefällt ist der Bass. Ich steh ja eher auf Töck, also kurz und trocken. Dieser Bas hubt und brummt und wummert einfach nur rum. Bei Rainbow war es das erste Mal, dass ich (bedingt durch den Mischer) den Bass in einigen Songs mal von der Kick unterscheiden konnte.

    Wie es mir scheint mischen viele aber auch danach. Anstatt der Kick kann ich auch vor irgendwas tief Resonierendes treten, z.b. einen Eimer und bieg mir den Rest eben per EQ zurecht. NULL klang, einfach nur Wumm, was zwar schön spürbar ist, aber eben auch nicht mehr. Keine Ahnung obs nur am Bass oder auch an der Abmischung liegt, aber ich habe noch nie einen Bass eines Großbeschallungssystem von L-Acoustics gehört der mir auch nur annähernd gefallen hätte. Alles was Mid/High angeht ist ein Traum, aber untenrum ist das definitiv nichts für mich.

    Die großen Doppel19" von Adamson oder Meyer 700HP habe ich da von diversen Konzertbesuchen als klanglich deutlich schöner in Erinnerung. Oder jetzt gerade wieder - allerdings in deutlich kleineren Konzertrahmen die EAW LA400 (1x12" im Horn) und mit 6-8 pro Seite. Knackig trocken und im Rudel auch tief - mag ich. Im Grunde gar nicht unähnlich zu meinen alten AZ 4x10" im Horn, also vom Sound. Nuja, Geschmacksache halt.

    Zitat

    Die CX-1 strahlen ja 120° rund um die Uhr ab. Die TX-1 80°x55°.


    Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass eine engere Abstrahlung zu Hause auch durchaus Vorteile haben kann - zumindest für "den Einen" Hörplatz wonach alles optimal ausgerichtet ist. Letztendlich rotzt man ja mit einer engeren Abstrahlung weniger vor die Seitenwände, erzeugt also weniger Interferenzen, Reflektionen, Kammfilter und wie das ganze Zeug heisst.

    Und bei mir hat die enge Abstrahlung auch den Vorteil, dass ich auch nachts lauter hören kann. Meine kleine Schwester mit ihren zwei Control1 und nem alten 8" Billighifisub den ich noch übrig hatte dröhnt deutlich mehr durchs Haus, als ich bei vergleichsweise gleich lautem Pegel im Zimmer. Mein Geraffel steht quasi quer in der Tür, Abstrahlung also nach rechts weg sozusagen, das Hifizeug bei der Schwester strahlt ja irgendwie recht breit ab - hab ich auch mal bei mir im Vergleich getestet...der Unterschied war enorm. Da konnte man sich im Zimmer deutlich freier bewegen ohne großartige Soundveränderungen. Dafür kann man sich bei meiner Anlage im Flur noch problemlos unterhalten bei geschlossener Tür, wenn man im Zimmer schon ziemlich bölken muss. Eigentlich ganz cool 8)

    Naja, aktuell kaum Zeit zum Hören, alles Weitere sowieso nicht und Geld für neue Anschaffungen ist auch grad nicht übrig...das wurde verheizt für diverse Mittelaltermarktbesuche und eine Einkleidung als Pirat :grin: Nicht auf Karnevalsniveau, sondern ordentlich mit echt Lederzeugs, Steinschlosspistolen, Entermesser, Säbel, Dreispitz und was da so alles dazugehört. Und damit trifft man dann auf die Band "Ye Banished Privateers" und hat ne Meeenge Spass 8)

    Bis demnächst, wenn du mal vorbeischauen möchtest schick mir einfach kurz ne PN, dann kriegen wir das schon zusammen.

    Gruß,
    Marcel

  • Talk to FOH, Talk to MON

    • Marcel
    • 7. Juli 2016 um 01:02

    Moin,
    Nur eine Gedankenspinnerei meinerseits: Gibt es eigentlich keine Lösung mit einem optischen Signal für sowas? Ich habe da noch dunkel Konzertbesuche im Hinterkopf wo auch irgendein Intercom oder Ähnliches genutzt wurde, und sobald das Ding aktiv war ging oben drauf eine Leuchte an. Sowas muss doch heute auch mit einfachen Mitteln möglich sein wenn man Mics mit Schalter + Gate nutzt und sobald dann das Gate und Schalter offen sind wird das Signal erkannt und eine Leuchte geht an. Sowas im Blickfeld platziert muss man sich nur mit den Künstlern absprechen, dass man 3 Sekunden benötigt um den Kopfhörer aufzusetzen bevor sie losplappern. Wie gesagt, nur eine Idee.

    Gruß,
    Marcel

  • Verineart und verkempert ...

    • Marcel
    • 7. Juli 2016 um 00:49

    Moin zusammen,
    Nach wie vor ist hier aber - wie früher auch - der Gitarrist selbst gefragt. Wie gesagt, einfach hinstellen und spielen ist nur teils zielführend. Und in meinem Fall konnte ich mit dem Kollegen da noch eine Menge an Sound herausholen, sodass ich mittlerweile nur mehr die Fader hochziehen muss und mal gelegentlich ne kleine Pegelkorrektur mache, sonst nix. Auch wer sich so einen Kemper kauft, seinen alten Röhrenamp mit Box "einliest" und dann meint er kann das 1:1 so stehen lassen ist wahrscheinlich auf dem Holzweg. Bei uns hat das nicht funktioniert. Nunja, beim Röhrenamp macht es ja auch einen Unterschied an welcher Stelle man die Tretmine einschleift und an den Gains dreht. Damit sollte man sich auch beschäftigen. Wie das halt in der Praxis aussieht hängt vom entsprechenden Musiker ab. Problem ist hier wohl eher, dass man vor lauter Funktionen im Kemper regelrecht erschlagen wird. Das Teil ist nicht unbedingt was für die Faulenzer ala *Ich kauf mir nen teuren Röhrenamp mit 5 Knöpfen, dreh da kurz dran, passt schon und ab jetzt wird gespielt*. So gesehen hat sich von der Seite des Musikers eigentlich nichts geändert, Klampfen und Kessel wollen gestimmt sein, das Equipment sinnvoll zusammengestellt, gepegelt und gewartet sein....naja, ihr kennt das ja :D

    Und natürlich sollte man vorher klären wenn ein Kemper vorhanden ist wie es dann mit größer dimensionierter PA aussieht. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei manchen Veranstaltern auch zu Unverständnis führt wenn auf einmal die doppelte Anzahl Subs und größere Topteile da hinmüssen, wenn es doch bislang "immer auch so ging" und gut klang. Aber da könnt ihr mehr drüber sagen, ich schubse ja nur im Proberaum die Fader :wink:

    Gruß,
    Marcel

  • Verineart und verkempert ...

    • Marcel
    • 30. Juni 2016 um 01:47
    Zitat von "Seven"


    Ich war auch dank der hohen Erwartungen etwas enttäuscht. Das wird sicherlich auch am guten Gitarristen gelegen haben,
    der aber mit dem Kemper noch relativ frisch unterwegs war. Aber nach wie vor produzieren diese "Modelling-Dinger"
    Sounds und Artefakte in Frequenzbereichen, die eine "normale Gitarre an einem normalen Röhren-Amp" einfach nicht erzeugt.
    Und das klingt dann zwar nach Gitarre aber nicht so richtig geil. Clean geht da eigentlich immer noch. Crunch-Sound wird schwieriger
    und mit Gas klingt es mir fast immer zu "modern" und zu wenig warm.

    Moin,
    Da möchte ich mich auch nochmal "kurz" einklinken.

    Kurze Vorgeschichte: Ich betreue hobbymäßig eine prog. Metalband am Ton, wobei die Jungs (damals Studenten, mittlerweile alle berufstätig) momentan nur noch im "Proberaum" spielen. Die " ", weil der Raum mittlerweile eher schon zum kleinen Studio geworden ist. Ich sitze mit dem Mixer also in einem separaten Raum, die Jungs sehe ich durch eine große Glasscheibe, der Drummer ist noch zusätzlich in einer Kabine. Bass kommt per DI, der Sänger und Gelegenheitsmitklampfer spielt über nen Röhrenamp, daran ist allerdings eine Isobox im Nachbarraum. Der Gitarrist selbst spielt mittlerweile ebenfalls über den Kemper. Also ist "relativ" Ruhe im Raum, die Jungs nutzen IEM / Kopfhörer.

    Ich habe nun einen relativ guten Draht zum Gitarristen, daher treffen wir uns auch öfters mal so im Proberaum, bzw. er schraubt an seinen Sounds. Der Gute hat übrigens verdammt was drauf und auch ansonsten sehr hochwertiges Zeug im Einsatz. Vorher hatte er 2 sehr potente Engl Topteile in Betrieb mit der Isobox oder auch testweise der großen 4x12er Engl. Nun den Kemper. Was ich nach rund einem Jahr und endlosen Stunden sagen kann, bzw. auch der Gitarrist selbst: Man muss sich mit dem Kemper sehr eingehend beschäftigen. Dazu zählt nicht nur einen passenden Amp auszuwählen, man kann den Amp selbst ja noch mit unzähligen Einstellungen verändern die sich teils gravierend auf den Sound auswirken. Ansonsten kann ich (und er) nur sagen, dass wir hier unter unseren Bedingungen zwischen dem Engl-Setup und dem Kemper keinen Unterschied hören (über Mackie HR Studiomonitore). Was man hört sind evtl. leichte Klangunterschiede, die kann man aber mit dem EQ angleichen. Was Ansprechen, Verzerren und das ganze Brimborium angeht klingen die Dinger gleich. Oder ich sag mal für uns so nah beinander, dass man nun nicht sagen kann was besser / schlecher / anders klingt. Das geht aber wie gesagt auch nur, wenn man sich mit dem Kemper sehr eingehend auseinandersetzt.

    Dazu kommt dann noch der restliche "Kühlschrank" mit FX Zeug usw. welches aus dem alten Setup weitergenutzt wird und sicherlich auch seinen Teil zum sehr guten Sound beiträgt. So Einiges aus dem Skrydstrup Lager, ein Eventide GTR4000, Pitchfactor, ein mit anderen Übertragern gepimptes TC G-Force (1. Generation) und noch so einige kleine Schmankerl als Tretminen. Kurzum: Ich finde das Zeug klingt wie ein Traum, egal ob volles Brett verzerrt, angecrunched (ist das ein Wort? :D ) oder auch clean. Und der ganze FX-Kram ist sowieso vom allerfeinsten.

    Anfangs klang das Ganze auch noch etwas verloren im Mix wenn nur die eine Gitarre spielt trotz Stereosignal. Ich habe dann oft im Pult einfach von dem Stereosignal auf eine Seite ein z.b. 3ms Delay gepackt, damit war auf einmal die Gitarrenwand vorhanden. Nun regelt der Gitarrist das selbst über einen ganz dezenten Raum im Kemper oder nen Chorus vom TC. Die Gitarre die er meist spielt (Music Man John Petrucci 7-saiter) hat neben den magn. Tonabnehmern auch noch nen Piezo mit drin. Piezo geht auf nen Fishman Preamp und irgendwelche Tretminen die dezent "andicken". Die magn. Tonabnehmer gehen in den Kemper und das ganze andere Zeug. Über den Skrydstrup Linemixer bekomme ich dann wahlweise als Minimalsetup (für wenig Multicorekanäle) ein Stereosignal. Ansonsten aktuell wenn die Jungs zocken 2 Stereosignale, einmal Piezo und einmal den magn. Tonabnehmer mit allem anderen FX-Zeug. Für Aufnahmen geht’s dann mit 3 Stereosignalen ins Pult, also Kemper trocken (bzw. mit dem Miniraum), die Effekte (also nass) und wieder der Piezo. Damit hat man dann maximale Möglichkeiten an den Pegelverhältnissen nachträglich noch rumzuschrauben.

    Mir reichen persönlich auch die 2 Stereosignale für "live" (also aktuell live im Proberaum). Den Piezo schieb ich halt manuell an manchen Stellen etwas mehr mit rein. Die restlichen Sounds sind in den Lautstärken angepasst, da braucht man eigentlich fast nix mehr stellen außer mal minimale Lautstärkeänderungen. Es geht aber alles, man könnte am Kemper selbst auch z.b. das trockene Signal mono und separat die Effekte (nur nass) in Stereo ausgeben – frei belegbare Ausgänge hat die Kiste genug.

    Wie dem auch sei: Ich kann nur sagen der Kemper ist echt eine Waffe auf seinem Gebiet. Und was es da alles an teuren / alten / Designer-Amps gibt ist schon krass. Und wie die Teile dann klingen wenn man sich etwas damit befasst....echt zum niederknien. Nunja, und die restliche Hardware, sehr hochwertige Verkabelung und das Strommanagement tun beim Kollegen dann noch das Übrige.

    Wo ich euch Recht gebe: Live ist sowas eine Umstellung beim Mischen und es braucht etwas mehr PA ohne den Direktschall von der Bühne. Wenn ich da so an eine Rainbow Coverband denke mit vier 4x12er Marshalls, 2 Leslies, großer Schießbude und auch nicht zu wenig Bassamp auf der Bühne....puh, da muss deren Mischer in erster Linie in den kleinen Clubs immer versuchen irgendwie den Gesang noch halbwegs über den Lärm zu bekommen. Das Ganze ist natürlich gerne ein wenig lauter als mit einer ruhigen Bühne und klingt auch irgendwie "dreckiger"....ein bischen nostalgisch irgendwie. Wahrscheinlich ist es das was euch fehlt. Mit einer ruhigen Bühne und Kemper klingt das Ganze natürlich erstmal ungewohnt aufgeräumt und sauber. Aber die Kiste selbst kann definitiv ganz großen Sound, selbst auf großen Bühnen und bei bekannten Leuten sieht man die Dinger ja immer mehr, das analoge Besteck steht nur noch als Deko oder der Sicherheit halber da, falls der Kemper mal die Segel strecken sollte. Achso, um seinen Sound zu finden kommt der Kollege Gitarrist auch regelmäßig mit seinem Geraffel zu mir rüber und hört sich dann an wie es im Gesamtmix bei mir so klingt - halt immernoch was Anderes als der Monitormix über Kopfhörer oder IEM. Ich sag ja, es braucht Zeit und viel Geschraube...aber es geht meiner Meinung nach. Es kommt halt drauf an was der Gitarrist aus der digitalen Dose macht.

    Ich persönlich bin sowieso absolut kein Fan davon, dass Bands live mittlerweile oft so klingen (müssen?) wie auf CD - wobei das jetzt keine Rolle spielt ob mit Kemper oder ohne *1. Auf Anhieb fällt mir da Dream Theater ein. Ich meine, Hut ab was die Jungs da auf der Bühne leisten und auch die Crew klanglich auf die Beine stellt, aber vom Hocker reisst mich das nicht. Da kann ich im Grunde auch die CD zu Hause laut über PA hören. Ich bin ein großer Freund von reichlich Dynamik und auch (wenn es das Musikgenre zulässt) gerne mal einigen Effekten die man eben nur mit großer PA rüberbringen kann. Ich denke da z.b. an Katzenjammer wo gerne mal die FXe deutlich in den Vordergrund geschoben werden und ein Standtom auf einmal klingt wie eine verhallte Kanone. DAS, gepaart mit der Interaktion mit dem Publikum (wenn Band und Pöbel immer mehr in Fahrt kommen) macht für mich das einmalige Live-Erlebnis aus, eine "laute CD" hingegen finde eher langweilig. Aber damit stehe ich wohl zumindest als Konzertbesucher eher alleine da...schade.

    So äh, ich ende dann mal ;)

    Bis die Nächte,
    Marcel

    *1: Den Kemper gibts auch mit eingebautem Amp, daran kann man dann wieder seine 4x12er anschließen wenn denn unbedingt Bühnenlärm gewünscht ist :D

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 15. März 2016 um 23:06

    Horido :grin:

    Zitat von "KurtSchuster"


    Da bin ich echt gespannt. Finde das interessant das wir 2 verschiedene Konzepte verfolgen. Ich eher minimalistisch und du eher bombastisch.


    Was heisst denn hier bombastisch?!? Mit den paar Böxchen? :grin: 8)
    Ich setze halt in erster Linie mehr Hardware ein, auch vor den Boxen. Ansonsten kann ich immer wieder nur sehr deutlich betonen, dass der gigantische Headroom einfach nur (sorry) saugeil ist. Das ist auch schwer zu beschreiben, dass muss man einfach mal hören finde ich.

    Ansonsten hab ich meine 5 Stück Arena 8 am Wochenende mal aufgehängt. 2 links, 2 rechts und Eine hinten mittig. Die Boxen links und rechts hängen quer und haben wohl so zwischen 1,5 und 2m Abstand zueinander (Mitte Box zu Mitte Box)...habs nicht gemessen. Theoretisch könnte man die 2 pro Seite auch parallel an einen Ampkanal klemmen da sie eh mit dem gleichen Pegel und Delay angesteuert werden. Da ich aber noch genügend Ampkanäle frei habe hat jetzt jede Box ihren eigenen Kanal - so bin ich auch flexibler. Theoretisch könnte ich mir im Mixer ein Preset basteln wo ich dann einfach zwischen einer Rearbox und den Zweien pro Seite umschalten könnte...müsste gehen, aber benötige ich nicht.

    Erste Soundtests wie immer ohne groß Messen und Einstellen - wenn nur mal eben kurz nach Gehör. Mein Eindruck von damals bestätigt sich aber absolut. Ganz ehrlich? Der Sound ist ein Traum! Alles was dir sonst an Effekten von hinten um die Ohren ballert war (zumindest bei mir) immer recht deutlich ortbar, je nachdem wo sich die Surroundlautsprecher befinden. Jetzt? Der Klang von den Surrounds steht einfach im Raum. Ich meine, rechts / links merkt man immernoch deutlich, auch ob der Sound gerade aus der Front oder den Surrounds kommt. Aber diese genaue Ortung da hinten rechts oben ist komplett weg.

    Wenn man da jetzt noch dran schraubt und das mal genauer einmisst...uuuiiihhh 8) Und das ganze Geraffel ist doch um Einiges pegelfester und bei höherer Lautstärke klirrärmer als vorher mit den Behringer Studiomonitoren. Ich hab mir mal testweise den Prolog und das Feuerwerk von Lord of the Rings reingezogen...alter Schwede...ich hätte ja nicht gedacht, dass ich nochmal Gänsehaut bekomme beim >70sten Mal Gucken :shock:

    Wie dem auch sei, bei Musik funktioniert das Ganze übrigens auch hervorragend, auch bei der Hell freezes over wo einzelne Instrumente überwiegend direkt auf die Surrounds gepannt sind. Ich bin jedenfalls schwer begeistert wie man wahrscheinlich merkt. Wenn du zufällig mal an der Nordseeküste bist kannst ja mal vorbeischneien und reinhören :wink:

    Zitat

    Auf die Idee käm ich in Jahren nicht. Normalerweise sagt man, wenn ein Top Winkel und Lautstärke abdeckt, sollte man kein 2tes danebenstellen. Aber das von dir genannte Konzept scheint ja bewusst mit Interferenzen zu arbeiten.


    Wie gesagt, der 2. Surroundlautsprecher auf jeder Seite steht ja nicht neben dem ersten, die sind ein gutes Stück auseinander, sonst würde das auch nicht funktionieren. In wie weit das Interferenzen gibt weiss ich ehrlich gesagt nicht. Natürlich hat man leicht unterschiedliche Laufzeiten von jeder Box zum Hörplatz. In wie weit sich außerdem durch überlagernde Abstrahlung noch was auslöscht kann ich nicht sagen, das sollte sich aber eigentlich in Grenzen halten bei dem Hörabstand. Rein vom Höreindruck her funktioniert es jedenfalls super.

    Zitat


    Ich stelle es mir sehr schwierig vor so ein Sytem korrekt an den Start zu bekommen. Werde aber nicht bezweifeln das es geht. Schließlich funzt es ja praktisch bei Leuten....


    Ja, bei etlichen Heimkinofreaks mit eigenem großen Raum dafür und natürlich im richtigen Kino wo noch viel mehr Surroundlautsprecher hängen. Wie gesagt, ich rede hier über normales 5.1 oder 6.1 wo man max. 3 Kanäle hinten hat und pro Kanal dann eben zig Lautsprecher. Natürlich gibts mittlerweile Konzepte die mit z.b. 192 Kanälen arbeiten und wo dann quasi jede Box einzeln angesteuert wird. Das ist aber ein ganz anderes Thema und das werde ich erst gar nicht angehen. Auch das ganze neue Formatzeugs mit Deckenkanal und dem ganzen Krempel kann mir auch gestohlen bleiben.

    Ich hab mein Pult jetzt auf 6.1 gestellt, damit wird hinten mittig die Lücke auch noch mit einem Kanal gefült und das muss reichen - tut es auch wenn du mich fragst.

    Zitat


    Sieht so aus als bekäm ich in 2 Wochen oder so gleich ein ganzes Rudel an Lambdas zum testen. CXe um die 5 Tops komplett zu machen, sowie MF-15 als Sub und dann noch TXe zum gegentesten mit den CX.
    Auf den MF-15 bin ich echt gespannt. Ein Subi der angeblich von ganz tief bis richtig hoch ( 200 Hz ) spielen kann.

    Hehe, aber mein Ansatz ist bombastisch :grin: Na dann auch viel Spass beim Testen. Ich sag dir nur, sowas macht süchtig, besonders wenn du auch etwas lauter hören kannst. Na denn viel Spass.

    Gruß,
    Marcel

    P.S.: Wegen Bombast....ich hab ja auf längere Sicht im Hinterkopf immernoch 2 von diesen netten günstigen Infrahörnern mit den 12"n vom großen T. Wenn man da halbwegs linear mit etwas Entzerrung in Richtung 25-30Hz kommt...ähem... :twisted: Für 2 Stück hätte ich auch gerade noch Platz vorne...hihi

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 8. März 2016 um 20:02

    Hi,
    Nein, natürlich packe ich die Boxen nicht direkt nebeneinander. Die werden quer aufgehängt und haben dann Mitte - Mitte ca. 1,5 - 2m Abstand, mal sehen. Letztendlich ist das dann ähnlich wie im Kino beim Surround - wenn wir jetzt von 5.1 oder 6.1 ausgehen. Ganz viele Surroundspeaker die aber alle gleich angesteuert werden und so für ein gewisses diffuses Soundfeld sorgen.

    Im Heimkino (im Beisammen Forum) haben das auch etliche User in ihren Heimkinoräumen umgesetzt, teils sogar mit 3 Speakern rechts / links / mitte. Im Heimbereich gibts ja z.b. bei Teufel auch die sogenannten Dipole. Die nagelst du an die Wand und die strahlen dich nicht an, sondern nach vorne und hinten, quasi 2 Boxen Rücken an Rücken. Da passiert im Grunde das gleiche, nur in Sparversion (diffuses Soundfeld).

    Ich hab das mit mehreren Surrounds mal vor langer Zeit ausprobiert mit einer Sammlung alter Hifiboxen, der grundsätzliche Eindruck war nicht übel. Das Klangbild ist schön geschlossen und Effekte kommen nicht so knallhart aus einer Ecke sondern stehen eher im Raum. Gerade bei Film finde ich das von Vorteil. Bei Musik wo wie bei der Eagles - Hell freezes over DVD auch Instrumente hart auf die Surrounds gepannt sind weiss ich nicht wie sich das auswirkt. Für Audio sind ja am besten 5 gleiche Boxen die nach diesem Kreisdiagramm um einen herum aufgestellt sind. Nunja, ich hoffe ich komme nächstes Wochenende dazu den Krempel an die Decke zu nageln bzw. zu fliegen :grin: Bericht folgt :wink:

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 6. März 2016 um 18:20

    Hi,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Also den 4x15" in die Mitte unter das TV gestellt. Da hatte ich dann genau denselben Effekt wie dereinst mit der 2x8". Im sitzen auf dem Sofa wesentlich weniger Bass als wenn ich mich hinstelle.

    Für mich immer noch ein kurioser Effekt den ich mir nicht erklären kann. Finde da keine Lösung.


    Da werden dann wohl nur noch größere Arbeiten an der Raumakustik Abhilfe schaffen denke ich. Die ist bei mir auch noch alles andere als perfekt, besonders bei der Basswiedergabe. Wenn man bei Musik mal im Raum umher läuft klingt es zumindest von der reinen Lautstärke her überall unterschiedlich. Mittig im Zimmer ist komischerweise fast kein Bass, gegenüber den Boxen vorm Fenster (mein Sitzplatz) ist es jetzt relativ gut, neben den Bassboxen ist die Hölle los, usw.

    Bei mir ist es auch so am Sitzplatz, dass ich mich zurücklehne und alles ist gut. Lehne ich mich nun stark nach vorne mit Ellenbogen auf den Knien geht speziell der Tiefbass schon ordentlich flöten. Die "Ohrposition" bewegt sich dabei vielleicht 50-70cm, aber das reicht schon.

    Ich hab meine 4 Hörner natürlich auch vorne stehen, aktuell 2 links nebeneinander und ganz links außen ein Topteil drauf und das ganze nochmal rechts mit 2 Subs und rechts außen das andere Top drauf. In der Mitte ist eine Lücke von rund einem Meter. Ich hatte die Subs auch mal alle 4 zusammen in einer Reihe stehen, das war aber wegen der Raumakustik noch schlechter und hat speziell am Hörplatz noch mehr Auslöschungen gegeben. So mit 2 rechts, 2 links klingt das sauberer und funktioniert besser.

    Was ich noch (vermutlich) festgestellt habe: Als die 4 Subs zusammen standen, stand das rechte Topteil auf dem Sub ganz rechts. Links das Topteil stand auf einem 19" Rack etwas abgesetzt von den Subs. Ich hatte immer irgendwie das Gefühl, dass auf dieser Seite die Ankopplung an die Subs nicht so rund funktioniert. Das mag nun Einbildung sein, vielleicht wars auch nur die Raumakustik, aber nachdem nun auch unter dem Topteil die Subs stehen klingt das runder. Speziell so Tomläufe, da fehlte irgendwie was im Grundton vorher auf der linken Seite. Mit den Subs unterm Topteil klingt das nun runder, fügt sich besser zusammen,...wie auch immer. Wie gesagt, kann Einbildung sein, könnte auch die Raumakustik durch die Umstellung der Subs sein, oder das ist wirklich so wegen der hohen Trennung.

    Ich habe zumindest schon Berichte davon gefunden wo nur ein Top pro Seite geflogen wurde und die Subs auf dem Boden standen. Da gab es wohl auch irgendwie ein Loch im Übergangsbereich. Egal, es passt jetzt jedenfalls schön zusammen. Wie du schon sagtest: Stundenlang rumprobieren :wink:

    Die Geschichte mit der sauberen Trennung kann ich definitiv bestätigen. Keine Ahnung, ob das nun bei meinem Horngeraffel noch penibler und aufwändiger eingestellt werden muss als bei dem üblichen BR Sub mit Standard 12/2er Top drüber z.b. Das funktioniert ja meist erstmal immer irgendwie wenn man so um 110Hz trennt. Ich nutze halt das AZ-Preset und habe im Eingang des Controllers noch meine dezenten Geschmacksfilter gesetzt, sonst nix.

    Zitat

    Was hat das zu bedeuten ? Steigst du um auf kleine Kisten ?

    Um Himmels Willen, nein! :grin:
    Die Front mit dem großen AZ Hornsystem bleibt, aber Center und Surround bestanden ja noch aus 3 Behringer Truth 2031, was zwar funktioniert, aber nicht soooo das Wahre ist.

    Jetzt hab ich 6 dB-Tech Arena 8 hier stehen, die als Surroundablösung gedacht sind, also 2 links, 2 rechts und 2 hinten in der Mitte. Aktuell habe ich für hinten erstmal nur Eine, die Andere dient als Center (weil pegelfester als der Studiomonitor). Ist noch nicht fertig, hab noch keine Zeit gehabt und aktuell das nur mal provisorisch verkabelt und angeschlossen und irgendwie im Raum balanciert :grin:

    Die Arena 8 ist auch beiweitem keine klanglich edle Box. So im Direktvergleich zum AZ Horn oder Studiomonitor klingt das Teil wie ein Eimer. Letztendlich muss man sich aber bewusst machen, dass wir hier immernoch über Billiggeraffel reden bei den Dingern (aktueller Strassenpreis um 339€/neu) und mehr hatte ich eigentlich auch nicht erwartet. LD Stinger 8, die Achat in der Größe, Nova VS8 etc. werden alle mehr oder weniger ähnliche Ergebnisse liefern. Die dB-Tech sinds nun geworden, weil die halt gerade sehr günstig als 6-er Pack gebraucht verkauft wurden.

    Dafür bekommt man ein sehr ordentliches (schwarzes unauffälliges) Holz! Gehäuse inkl. jeder Menge Flugpunkten (wichtig für mich). Den Rest habe ich erstmal einfach per Gehör und EQ so hingebogen, dass die Kiste nun klanglich zum Rest passt. Und schon geht die Sonne auf. Dann klingen die Dinger auf einmal doch sehr brauchbar, und nach meinen ersten kleinen Tests muss ich sagen, dass sich das gesamte Soundbild jetzt viel schöner zusammenfügt als vorher mit den Studiomonitoren. Und es geht natürlich lauter - auch in Surround jetzt und nicht nur in Stereo. Nur für den Center muss dann bei Zeiten noch was größeres her und dann wandert die 6. Arena wieder nach hinten für den 2. Backsurround.

    Soweit von mir für den Moment. Und jetzt ist wirklich erstmal Schluss mit Geld verprassen für solche Spassprojekte...zumindest für die nächsten Monate.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 23. Februar 2016 um 20:16

    Hi,
    Örks, danke für deinen Input, aber über Miniklinken und PC-Zeug bin ich lange hinweg, bzw. möchte ich erst gar nicht mit anfangen. Wir unterhalten uns hier doch über ein anderes Niveau denke ich. Auf jeden Fall möchte ich das erreichen. Außerdem bin ich Hardwarefan, nach Möglichkeit fern von Computerzeugs, wenig "Hifi" und wenns geht prof. Material.

    Bei mir in Kurzform: Oppo Blurayplayer (baugleich mit Rotel) mit integrierten Dekodern für alles und 7.1 Ausgang - übrigens regelbar, theoretisch könnte man hier auch direkt in Richtung Controller/Endstufen gehen. Geplant: z.B. RME Fireface 800 als AD-Wandler. Dann aktuell analog direkt ins Pult (Yamaha DM1000), später dann per Adat vom Fireface. Von da aus für Front, Center, LFE per AES/EBU in einen Nova DC8000 Controller. Rears kommen direkt analog aus dem Pult. Das erstmal nur zur Signalverarbeitung auf dem Weg zum Boxengeraffel.

    Ansonsten werd ich morgen wohl 6 Stück dB Tech Arena 8 abholen die dann als Surrounds dienen werden. 2 links, 2 rechts, 2 hinten in der Mitte. Mal testen :grin:

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 23. Februar 2016 um 01:32

    Hi,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Ist nur ne Vermutung. Aber kann es sein das du da was auf die Busse summierst ? Etwa das du 2 Mal, wie auch immer, dasselbe Signal auf einen Bus schickst ?!?


    Nein, definitiv ist da nichts gedoppelt oder sonstwas. Es geht genau EIN Kanal auf EINEN Bus, allerdings im 5.1 Surroundmodus. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dem werde ich irgendwann nochmal auf den Grund gehen. Aktuell habe ich leider weder die Zeit noch die Lust dazu :wink:

    Zitat

    Trotzdem machts imho Spaß den LED Anzeigen zu zuschauen. Ist fast wie ins Feuer blicken.


    Joa, hättest du mir sowas vor 15 Jahren vor die Nase gestellt wär ich damit der Größte gewesen. Hauptsache riesen Aussteuerungsanzeige und viel bling bling und auf dicke Hose machen :grin: Ne, aber ersthaft gesehen finde ich das Teil schon sehr nützlich. Das stört mich auch irgendwo an vielen kleinen oder günstigen Punkten - die fehlende Kanalpegelanzeige. Besonders wenn man damit live arbeiten möchte. Die Anzeige auf dem Bildschirm ist nutzbar, aber schön ist das nicht. Eine nette Möglichkeit finde ich bei einigen größeren Pulten auch die Anzeige direkt neben oder über dem Kanalfader inkl. Gainreduction daneben. Ich glaub bei der Soundcraft VI(1) war das so.

    Zitat

    Extrem gut produziert, ohne auf den ersten Blick überproduziert zu wirken.


    Tjoa, da gibts schon so ein paar Ausnahmen. Mal unabhängig vom Musikgeschmack geht mir eigentlich nur vor allem das heutige 0815 Mastering gewaltig auf den Keks. Ich meine damit den Grundsound der Abmischung. Einmal natürlich oft super wenig Dynamik und der Sound ist derart grell, gerade so um die 3 - 3,5kHz rum das sägt einem die Ohren weg wenn man das mal etwas lauter hören möchte - egal worüber. Und es ist auch egal ob ich jetzt die letzten CDs der Kastelruther Spatzen, Bruce Springsteen oder irgendwas aus dem Metalbereich nehme. Vom Grundsound sind die Dinger identisch. Nicht zuletzt deswegen höre ich viel altes Zeug aus den 70er/80er/90er Jahren, zum testen sowieso. Oder halt live, weil sich dabei bislang dieser Soundtrend finde ich noch in Grenzen hält.

    Was dann den Musikgeschmack angeht gibts da durchaus auch bei mir so einige Titel die eigentlich vom Genre her so ziemlich aus meinem sonstigen Bereich rausfallen, wobei ich wirklich schon seeehr quer Beet höre. Aber bei mir geistern durchaus auch ein paar Lieder von Rihanna, Lady Gaga, Guetta und Konsorten rum. Und was ich z.b. auch mag - und was auch abmischungstechnisch schon wieder viel schöner ist - sind solche Crossoverinterpretationen. Ich habe z.b. mal von Cascada - Evacuate the Dancefloor als Buena Vista Mix Version gefunden = cool, ich höre eigentlich nur diese Version hihi. Einfach mal reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=mt4sv4t3Qms

    Zitat

    Aber im ernst, deine 4x4x10" im Horn brauchen sicher, vom Amp her, viel weniger Kontrolle als meine Single 4x15" BR.
    Da wirkt sich ein gutes, dickes Amp evtl. weniger aus.


    Da bin ich überfragt. Klar, es braucht nicht so viel große Masse bewegt zu werden, aber da sind ja nun auch 16 10" Speaker unter Kontrolle zu halten, also kleine Masse, dafür aber deutlich mehr davon. Wie sich das letztendlich auswirkt weiss ich nicht.

    Um den Pegel übrigens an die Behringer Studiomonitore noch irgendwie anpassen zu können laufen die Audio Zenit jetzt bei -4dB im Controller, der Center schon auf +5dB. Zusätzlich stehen die Pegelsteller an den Yorkville Amps auf 50%.

    Ich hab dann letztes Wochenende mal kurz zum testen den Controller bis 0dB im Ausgang gefahren, was pegelmäßig noch so eben zu ertragen war. Und hab mich dann mal vor die 2 Bässe gekniet wo die Yorkvilles aktuell draufstehen und nur von der linken Seite mal den Pegelsteller von 50% so bis auf 80% hochgedreht...mehr hab ich mich nicht getraut (also drinnen). Alter Schwede war das ne Massage, der Boxenschaum ist an einigen Stellen nicht mehr so fest und flog mir schon entgegen...muss den mal neu kleben. Aber ja, da geht was wenn man das Geraffel mal ein wenig tritt 8)

    Zitat

    Und war zwischendurch schwer unsicher.
    Ehrlich gesagt bin ich an die CX ran gegangen wie ein Anfänger. Ich dachte die Box kommt, vier Kabel rausziehen und wieder rein stöpslen und ein Wunder erleben.
    Das war naiv. Und wohl von der Annahme gespeist das eine teure Box gefälligst gut zu klingen habe. Egal wie und wo.

    Ja, das hab ich ja auch schon hinter mir. Und ich könnte mir vorstellen, dass ein Fachmann inkl. Messequipment da auch noch was rausholen kann. Ja...vielleicht irgendwann mal...steht auch auf der to do Liste, aber noch weit hinten.

    Aktuell ist mir ja vielleicht schon wieder das angesprochene Rudel 8"/1" Kisten dazwischengekommen. Mal sehen...nach und nach.

    So, höchste Zeit fürs Bett, bis die Tage
    Marcel

  • Tips und Tricks für Soundverbesserung in einer Halle?

    • Marcel
    • 15. Februar 2016 um 20:55

    Hallo zusammen,
    Ich muss diesen Beitrag gerade aus aktuellem Anlass nochmal ausgraben. Ich muss gestehen, dass ich als Konzertbesucher überwiegend in kleineren Locations bin, was mir mittlerweile auch deutlich lieber ist als diese riesigen Beton- und Wellblechverschläge der >8.000 Pax Kategorie die man quer durch Deutschland so findet. Über den generellen Sound in diesen Hallen / Arenen wurde ja schon zur Genüge geschrieben.

    Aber gestern hatte ich mal eine Ausnahme: Ich war beim Cirque du Soleil in Hamburg in der O2 World /Barclaycardarena oder wie auch immer der Schuppen aktuell heisst. Und hier wurde im Vorfeld anscheinend gewaltig viel Aufwand in den Sound gesteckt. Im gesamten Innenraum (überwiegend bestuhlt) war Teppich ausgelegt und so ziemlich jede glatte Fläche wurde dick mit schwarzem Molton verhüllt. Der oberste Rang wurde nicht genutzt, hier wurde sogar bis an die Vorderkante der ersten Sitzreihe von der Decke abgehängt. Und das Ergebnis konnte sich wie ich fand wirklich hören lassen. Ich kann mich nicht erinnern in solch einer Halle schonmal so wenig Eigensound gehört zu haben. Die Liveband, FX (für Instrumente) und die ganzen Einspieler, egal ob durchfahrendes Auto, Vogelgezwitscher etc. kamen wirklich sehr direkt rüber ohne nachschepperndes Blech. Schön, wenn es noch Crews gibt die Zeit und Kosten für solche Aktionen haben. Respekt! Wollte das nur mal lobend erwähnen, da ich es in diesem Umfang noch nie gesehen bzw. gehört habe. Das Ergebnis überzeugt aber definitiv!

    Am Rande: Der Kollege an der Vi6 nutzt anscheinend sogar noch 2 Avalon Channel Strips wenn ich das richtig gesehen habe. Es weiss nicht zufällig Jemand hier was da als LA hang? Und ist das nur eine Stereokonfiguration, oder gibts noch ein Center-LA irgendwo versteckt?

    Gruss,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 12. Februar 2016 um 00:45

    Moin,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Das ganze BlingBling macht bestimmt Spaß. Bei mir sieht das eher nüchtern aus. PC Technik halt.


    Nunja, was heisst Spaß? In erster Linie finde ich die Anzeige doch sehr hilfreich, besonders wenn das Pult in Zukunft auch mal vermehrt mit rund 24 Einzelspuren einer Band gefüttert werden soll. Dabei ist ja jetzt erstmal egal ob das in der Livesituation ist oder von Cubase als Einzelspuren kommt.

    Und ich habe dabei festgestellt, dass laut Aussteuerungsanzeige der Pegel in den Bussen komischerweise 3dB höher ist als in den Kanälen.

    Als Beispiel von mir aus ein Sinus / Rauschen was auch immer, also konstantes Signal. Pegelanzeige nach Einstellung am Pre-Amp sagt mir nun z.b. -3dB. Kanalfader auf 0 gestellt und Routing ohne Umwege direkt auf den Bus. Der Buspegel liegt aber bei 0dB und nicht -3dB. Warum das so ist, ist mir aktuell noch nicht so ganz klar, hatte auch noch keine Zeit dem mal nach zu gehen.

    Ich habe aber schon immer darauf geachtet, besonders in Digitalpulten die internen Mixbusse nicht zu übersteuern. Wenn man das mal simuliert klingt das auch gar nicht schön bevor es dann anfängt stark zu knacksen und zu krachen. Daher ist meine Stereo-Out Aussteuerungsanzeige auch immer auf Pre-Fader geschaltet, damit ich sehe wie sich der Gesamtpegel im Pult so verhällt.

    Nunja, und einige Blurays sind irgendwie doch ziemlich laut abgemischt, auch bei Musik. Die Pre-Amps sind so eingestellt, dass eigentlich auch bei den lautesten Discs die ich so habe noch so eben Luft ist bis zum leichten Clippen der Pre-Amps. An solchen Stellen ist der Bus dann aber schon rot, wegen den +3dB wo auch immer die herkommen. Ist mir jedenfalls erst jetzt mit der Meterbridge aufgefallen.

    Ansonsten hab ich noch bisserl bei Yorkville AP Eisenschweinen zugeschlagen, die müssen aber glaub ich erst nochmal durch den Service bevor man mal ernsthaft testen kann. Unter Wohnzimmerbedingungen höre ich da aktuell keinen Unterschied zu den Studio-/Installationamps die ich vorher dranhatte. Der größte Unterschied: Wo vorher soeben die Clip-LEDs angingen und es pegelmäßig noch so eben auszuhalten war, sind jetzt gerade mal die Signal-LEDs so eeeben leicht am flackern. Da geht also noch was...oder viel...oder sehr viel :grin:

    Und schön, dass du doch letztendlich schicke neue Tops gefunden hast, hab den Thread mal so kurz überflogen. Was kostet denn so ne Kiste (übl. Straßenpreis)? Wahrscheinlich nicht gerade günstig...ich bräuchte ja irgendwann noch am liebsten 6 Stück passive 8"/1" Kisten für ein Surroundarray :grin:

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 8. Januar 2016 um 23:52

    Hi,

    Zitat von "KurtSchuster"

    jo, die 208H als Center unter zu bringen wird schwierig. Ist das Horn eigentlich drehbar ?


    Ähm...ich glaube und denke nicht, kann es aber nicht genau sagen. Würde bei dem Einsatzzweck nicht wirklich Sinn ergeben. Zumal die 8" ja auch in ein Horn strahlen das man ja nun nicht drehen kann - höchstens die Box quer legen :grin:

    Bei der NL208 ist das Horn meine ich auch nicht drehbar. Dafür ist die Box wohl eigentlich auch nicht konzipiert.

    Und ja, auf dem Gebrauchtmarkt gibts so Einiges. Da dümpelt auch grad schon wieder ein günstiges Fireface rum...menno, irgendwann werd ich doch noch schwach :wink:

    K&F CA106: Indirekt würde ich nicht sagen. Generell finde ich, dass das K&F Material eher nach Hifi klingt. So war zumindest meine Einschätzung wenn ich das mal gehört habe (kenne bewusst nur die alte CA-Serie, 1001 ist auch fein). Ist aber auch alles schon wieder einige Jahre zurück daher etwas mit Vorsicht zu genießen. Ich mein, für zu Hause sollte die 106er eigentlich locker reichen...eiiiigentlich :wink: Aber diesen...ich sag mal...dreckigen R&R Sound wie es dir z.b. das Director um die Ohren haut kann K&F generell nicht war so meine Einschätzung. Dafür universeller einsetzbar und sauberer klingend. Hm, schwierig zu beschreiben. Ich müsste eigentlich mal wieder aktuelle Vergleiche hören, auch zu meinem Geraffel. Vielleicht irgendwann mal.

    Die Eagles DVD:
    Joa, für diese alte Produktion (ich glaube 94?!) klingt die Scheibe echt phantastisch. Ist auch DTS mit voller Datenrate drauf soweit ich weiss. Nur die Mischung ist gewöhnungsbedürftig mit den Instrumenten von allen Seiten. Der Bonus Audiotrack Seven Bridges Road ist auch lustig, da du dort 5 Stimmen auf 5 Lautsprecher verteilt hast. Kann man am Pult schön auseinandernehmen, hören wer welche Stimme singt oder auch nen Stereomix selbst draus bauen. Der Track lädt jedenfalls zum Spielen ein :grin:

    Tipps von mir? Ich hatte sowas hier auch mal aufgeschrieben? War mir schon wieder entfallen muss ich gestehen. Aber Katzenjammer, Norah Jones in Austin,TX, David Foster & Friends z.b. waren bestimmt auch dabei.

    So, ich hab grad die Meterbridge fürs Pult noch in Betrieb genommen, tut. Gut, dass man die Beleuchtung dimmen kann sonst stört das beim Film 8)

    Bis die Nächte,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 5. Januar 2016 um 21:51

    Moin,
    Nein, die 208H habe ich von einem netten Kollegen hier im Forum gebraucht gekauft und ein Testhören haben wir nur in Verbindung mit 4 von den 18" Hornbässen gemacht. Die NL208 habe ich mal auf der PLS gehört und auch mal irgendwo bei nem kleinen Konzert - ist aber Beides schon wieder einige Jahre zurück und war wahrscheinlich beide Male nicht wirklich aussagekräftig. Es klang für mich zwar erstmal gut, aber mehr kann ich dazu jetzt auch nicht mehr sagen. Grundsätzlich klang aber bislang das AZ Zeugs für mich eigentlich immer recht angenehm.

    So eine NL208 würd ich auch gerne als Center nehmen, das Horntop ist mir dazu eigentlich zu sperrig, abgesehen von zu teuer für "mal eben" ein bischen Heimkino.

    Wenn ich deine Auflistung im anderen Fred so sehe, damit musst du von der Qualität und der Preisklasse wohl schon eher im PA-Forum fragen. Allerdings würde ich da das mit dem Heimkino nicht erwähnen, da wird man sowieso grundsätzlich ausgelacht, als Spielkind abgestempelt und anschließend nachdem sich alles lustig gemacht und diverse Hifiboxen empfohlen hat wird der Deckel draufgemacht. In Hififoren ist es oftmals das gleiche Elend. Die einzige Community die da wirklich mittlerweile einigermaßen offen für solche Projekte ist, ist Beisammen...aber das hatten wir ja schon. Und die kennen sich bei den angesprochenen Boxen leider auch nicht aus.

    Zu deiner Liste:
    Funktion One mal den User HippeliPA anfunken. Auch so ein Soundverrückter der F1 im Lager hat, regelmäßig aber auch wenns nicht unterwegs ist im Wohnzimmer betreibt und gerade die Res1 auch schon an Hifi Freaks und High Ender vertickert hat. Der 5" HT liegt mir auch immernoch irgendwie als ungewohnt im Magen, aber das Ding scheint wohl zu funktionieren. Ich meine ich hätte das Teil auch mal auf der PLS gehört, aber ist zu lange her. Das Dance Stack bzw. die Res4 hat dafür nen bleibenden Eindruck hinterlassen. Speziell den Mid/High Bereich von dem Zeug finde ich einfach nur geil.

    K&F CA106 hab ich auch zumindest paar Mal gehört und klingt gut, kann aber nicht laut im Sinne von "richtig auf die Fresse" :grin:

    Grüße,
    Marcel

    P.S.: Für die Crown hab ich glaub ich 300 bezahlt...wenn ich mich recht erinnere, müsste ich nachgucken. In Anbetracht des Neupreises auf jeden Fall günstig. Hat übrigens keine Einschaltstrombegrenzung wie ich schon feststellen durfte :wink:

  • MX882 "in hochwertig" Neuer Mixer/Aufholverstärker fürs Rack

    • Marcel
    • 2. Januar 2016 um 15:17

    Moin,
    Wenn nur ein Aufholverstärker mit Line-Outs komplett ohne Mischfunktion gesucht wird, da könntest du doch auch einfach einen 8-kanal Preamp nehmen?! Oder mache ich da gerade nen Denkfehler oder hab was vergessen?

    Nur als Beispiel Focusrite Octopre oder wenn hochwertig RME Octamic. 8 XLR Eingänge auf 8 Klinke Line-Outs, alternativ die Ausgänge auch per Adat. Ist auf jeden Fall deutlich hochwertiger als irgendwelche günstigen Minimixer.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 2. Januar 2016 um 04:46

    Moin,

    Zitat von "KurtSchuster"

    Ahoi,
    als erstes eine Bitte an dich. Kannst du deine Texte etwas besser formatieren ? Etwa mehr mit mehr Absätzen versehen..... Es ist ziemlich anstrengend so einen fetten Textblock zu lesen.


    Kann ich gerne machen, auch wenn ich auf meinem popeligen Laptopmonitor damit keine Probleme hab. Aber ich lese halt generell sehr viel dicke Bücher da bin ichs wohl gewohnt :wink:

    Zitat

    im Bereich von 90-200 Hz tut sich da natürlich nicht viel. Das nervt. Wobei deine 208 da wahrscheinlich auch keine Weltmeister sind ?!? Wo trennst du die 4x10" nach oben ?


    Tops bei 160Hz LR 24dB, EQ bei 240Hz +2dB und noch ein eigener "Geschmacksfilter" für Konservenmusik die mir sonst zu viel brüllt: Bei 3k -2dB.
    Die Subs bei 138Hz LR 24dB, außerdem noch 2 EQs und nen Low-Cut.

    Das sind die Werkspresets fürs Top und eine Mischung aus dem alten Preset für die 410er (Trennfrequenz) sowie den neueren PW18H (die EQs). Kurz ausprobiert, alles mal in den Controller gehackt und das passte so auf Anhieb ziemlich gut. Delays und Phase noch angepasst (ebenfalls Werkspreset) und gut. Den unteren Lowcut habe ich für zu Hause etwas tiefer angesetzt - bei Heimnutzung geht da nix kaputt. Mir fehlt da nichts am Sound, eher im Gegenteil. Ich wundere mich schon manches Mal was für ein Tiefmittenbrett da z.b. mit fett gemischten Toms so geht - na gut, auf Standgas zu Hause.

    Zitat

    Deine 208 sind sozusagen die Überlebenden nach dem großen Knall, der die alten Dinos tötete.


    Naja, so einige Horntops gibt es aber schon noch am Markt, wobei ich jetzt aktuell gar nicht weiss was davon noch alles gebaut wird. Aber egal, wer R'n'R macht wird mit ner GAE Director immer glücklich beim passenden Einsatzzweck.

    Zitat

    Zu deinem Sub Problem....Ich würd mal vorschlagen nur 2 Subis zu benutzen. Zusammenstellen. Mono anfahren. Die Amps brücken. So ein Subi sollte ordentlich gefüttert werden. 150 W für 4x10" ist nicht eben üppig.


    Die 4 Subs stehen sowieso alle in einer Reihe nebeneinander, als Monocluster angefahren. 150W sind nicht üppig das stimmt, aber wenn die Endstufe gerade anfängt zu clippen ist auch Gehörmäßig absolut die Schmerzgrenze erreicht - im Bass! Mache ich nur seltenst und außerdem will ich auch das die große Scheibe gegenüber drinbleibt :grin:

    Und nur 2 Subs bringen nicht den Tiefgang, also sind natürlich alle 4 an - besser wär noch ich würd 2 Subs unten und 2 oben drauf stellen, aber dann passt die Leinwand nicht mehr drüber. Die Alesis RA500 an den Subs (2 Amps = 4 Kanäle) habe ich momentan noch mangels Durchschleifmöglichkeit einfach mit 4 Kabeln vom Controller versorgt (8out hat ja genug Ausgänge), also kann ich am Controller ganz einfach 2 Kanäle stummschalten und die anderen beiden lauter ziehen. Das Ergebnis, abgesehen vom Tiefgang gefällt mir aber nicht so als wenn alle 4 Subs an sind.

    Unabhängig davon weiss ich aber schon was du meinst. Ich habe damals beim testen mit nur 2 Subs die Alesis Amps auch mal gebrückt, dann macht das Ding 500W. Der Unterschied in Bezug auf gefühlten Druck und mehr Kontrolle war schon da. Nunja, ist halt noch eine Baustelle die auch irgendwann mal angegangen wird. Falls ich das Geraffel dieses Jahr ja auch mal für PA Zwecke nutzen will muss da eh noch passendes Amping her. Mal sehen...gerade keine Kohle über, ich musste grad noch die Meterbridge fürs DM1000 einsacken - gebraucht, der Neupreis ist echt beknackt :shock:

    Zitat

    Hehe, damit steckst du aktuell in der 4 zu Acht Controllerfalle. So gings mir dereinst auch. Habs wie du gemacht. Nur das ich den Teufel Decoder die Hinten Links/Rechts direkt versorgen ließ.
    Klappt ziemlich gut. Echte Abhilfe schafft allerdings nur ein 2ter Controller im 4 zu 8 Format. Bzw. halt ein 8 zu 8 oder so.


    Jo, ein 8x8 wär eigentlich am besten. Aber preislich war das bislang nicht drin, zumindest nicht wenn man auch noch AES Inputs und 96k will - wenn schon denn schon :grin: Vielleicht irgendwann mal. Wobei das so aktuell auch ziemlich gut funktioniert muss ich sagen. Bei Betrieb vom Blurayplayer lasse ich den direkt die Bassanteile der Rears mit auf den LFE routen. Und wenn ich sonst Stereosignale in den Raum stelle legt mir der Mixer halt über das interne Bassmanagement alles unter 80Hz auf den LFE - geht schon. Die Hauptsache war bzw. ist erstmal alles an Boxen was Vorne steht, also die 4 Kanäle.

    Zitat

    Noch was zu Inhalten. Dire Straits on Night ist ziemlich geil. Guckst du hier https://de.wikipedia.org/wiki/On_the_Night


    Jau, die DVD und CD hab ich wohl schon seit über 10 Jahren, definitiv ein sehr gutes Konzert - auf CD leider nicht alle Songs drauf.

    Ich höre gerade seit einigen Tagen (scheppert auch grad im Hintergrund) die DVD Journey - Live in Manila 2009 rauf und runter. Soundmäßig definitiv keine Perle, egal ob Stereo oder 5.1 Mix. Aber der Auftritt, die Songs und vor allem der "neue" Sänger Arnel Pineda sind einfach nur geil 8) Beim 5.1 Mix ist auf dem Center übrigens nur der Gesang. Also paar Taster gedrückt, Rest aus, dezenten Hall in den Raum gestellt und Arnel singt ganz alleine, immer wieder nett hehe.

    Und irgendwie geht mir der Song "Let it go" aus dem Disneyfilm Frozen bzw. zu deutsch Die Eiskönigin auch nicht aus dem Kopf. Aber endlich mal wieder ein schöner Disney und nicht dieses überdrehte, durchgeknallte, hektische neumoderne Animationsgedös. Aber das ist nun ganz am Thema vorbei...wobei der Filmsound auch ganz nett ist.

    Sodele, dann ebenfalls noch ein frohes neues Jahr und bis die Tage, Montag geht die Arbeit wieder los...örks :wink:
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 26. Dezember 2015 um 17:31
    Zitat von "KurtSchuster"

    Hi Marcel,
    wieder mal ist fast Weihnachten.


    Das machte mich jetzt fast ein wenig stutzig. Schon wieder ein Jahr rum....meine Güte. Aber trotzdem ein frohes Fest :wink:

    Bei mir hat sich schon ein wenig geändert. So wie es aussieht wollen meine Kollegen bei denen ich in unserm Studio/Proberaum Monitor machen darf wohl doch mal wieder auf die Bühne. So nach und nach besorge ich mir halt noch ein wenig Zeug um das mit meinem Krempel umsetzen zu können. Außerdem kann man das Meiste davon ja auch zu Hause durchaus gut einsetzen. Daher habe ich mittlerweile das Audio Zenit Hornsystem komplett, also 2 von den 208H Topteilen (aktuelle Version) und meine 4 alten 410er Subs dazu....wobei 6 besser wären :grin: Klanglich gegenüber meinen alten aktiven 15"/1" Mackiekübeln ein Traum. Ist natürlich für Stereo oder als Front im Heimkino in Betrieb. Amping immernoch 2 Alesis RA 500 für die Subs (je 150W/8Ohm, reicht fürs Wohnzimmer *ähem*) und für die Tops ist aktuell eine Crown CT4200 in Betrieb - oder zumindest 2 Kanäle davon. Ist eigentlich ne schweineteure Installationsendstufe die ich ziemlich günstig von einem anderen Heimkinouser abgekauft habe. Nunja, den Nova DC8000 Controller hatte ich damals schon erwähnt, mittlerweile wird er aber per AES/EBU gefüttert - ich hab mir mal günstig die AES Karte fürs Yamaha Pult in der Bucht geschossen....und für alle Fälle gleich noch 2 Adatkarten dazu. Achso, und ein sehr schönes 24/8 Multicore von Sommer auf Trommel und im Case (dient gerade als Schreibtisch für den Laptop an dem ich jetzt schreibe :lol: ) hab ich mittlerweile auch noch. Ja, analog ganz richtig.

    Nächster Ausbaupunkt für zu Hause ist eine hochqualitativere Wandlung vom Blurayplayer aus. Aktuell wie schonmal erwähnt gehe ich vom 7.1 Cinchausgang des Players ja analog in den Mixer (gut 7m Kabel, aktuell nicht wirklich hochwertig). Ich denke hier könnte man mit einem RME-Wandler direkt hinterm Player und dann einer 8-Kanal 24/96 Verbindung per Adat ins Pult noch was rausholen :grin: Mal sehen, wahrscheinlich schiesse ich mir bei Zeiten ein altes Fireface 800, habe ich auch gleich für Live noch ein paar Mic Preamps mehr und ansonsten halt jede Menge Lineeingänge. Nunja, und mein Case quillt gerade über, das ist auch noch eine Baustelle an der ich gerade herumstricke und die eigentlich schon lange überfällig ist. Besonders wenn es mal on the road gehen sollte mit dem Krams will ich das ordentlich und sicher verpackt haben. Das kommt wohl als erstes denke ich. Ich bastel übrigens gerne :wink:

    Zitat


    Ganz enorm ist die Bandbreite an Qualität bzw. unterschiedlichen Ansichten wie man ein Konzert in SR Sound mischt. ( Ich geh hier immer von 5.1 aus. )
    Es gibt da unter den Mischern keinerlei Konsens. Was die Sache für den Käufer zu einem Vabanquespiel macht.
    Meiner Erfahrung nach ist eine von 5 DVD/BDs ein echter Treffer. Mit Glück sind 2 noch mittelmäßig. Der Rest ist eher was für die Kuriositätenkiste.
    Wäre wirklich ne kostensparende Sache wenn man sich da auf minimale Regeln einigen könnte.

    Deine Erfahrungen teile ich auf jeden Fall, wobei eine von fünf Scheiben ein Treffer....hmm, ich habe manchmal eher das Gefühl, dass das eine von zehn ist. Gegen Kuriositäten habe ich grundsätzlich nichts. Als Beispiel mal die alte Hell freezes over DVD von den Eagles. Dort hat man ja nicht typisch die Band von vorne und die Effekte und Publikum eher von hinten. Die Instrumente sind ja um einen herum verteilt. Untypisch und gewöhnungsbedürftig, wird auch nicht Jedem gefallen, aber nun gut. Die Aufnahme selbst ist aber von genialer Qualität und das ist es eher noch was für mich zählt. Das bringt mich direkt zu deinem nächsten Punkt:

    Zitat


    Etwa das nicht irgendwer mit ein bißchen FX und Delay aus ner Stereosumme ein SR Signal zu basteln versucht. So geht das nicht.


    Das habe ich mittlerweile oft im Verdacht. Wobei die Stereospur auch noch nichtmal sooo schlimm wäre. Aber die Zusammenmischung der Stereospur missfällt mir bereits. Ich habe in den letzten Wochen noch in die vorletzte Helene Fischer Bluray reingehört, oder die letzte von Pink. Kein Vergleich mit den früheren Scheiben. Ein reinster plattkomprimierter Soundbrei gegenüber den alten Blurays. Für die heute oft übliche Film-am-Handy-guck und Brüllwürfelsurroundanlagenfraktion klingt das natürlich trotzdem toll und fett. Ich bekomme da eher Schüttelfrost. Besonders seit ich die Horntops habe ist der Unterschied bei solchen Produktionen irgendwie noch krasser, egal ob CD oder Bluray. Sobald man die Anlage mit guten, dynamischen und aufgeräumten Abmischungen füttert geht echt die Sonne auf. Auf diesen zusammengeschwurbelten und völlig dynamikfreien Soundbrei habe ich so langsam keine Lust mehr.

    Zitat


    Ich denke, mal ganz grundsätzlich, bei nem SR Remaster müssen alle Tonquellen einzeln als Spuren vorliegen. Sonst ist das albern. Da kann doch nur Mist bei raus kommen.
    Die "Musikmischer" sind da noch gaaanz weit entfernt von den "Filmmischern". Denn da gibt es einen Konsens.


    Einzelspuren sind sicherlich sehr hilfreich, sind aber leider auch kein Garant für eine gute 5.1 Abmischung. Auch 5.1 kann man genauso kaputtmischen wie viele heute CDs. Und das gilt genauso bei Film. Ich habe vorgestern Inception geguckt (übrigens geiler Film wie ich finde) mit der engl. Tonspur und das hat gewaltig gekesselt wenn es die Szene erlaubte. Dann gestern noch Panem - Mockingjay Part 1 und das war eher schon wieder ernüchternd vom Sound her. Auch ist es so, dass meiner Meinung nach diverse alte Produktionen die nur olles Dolby Digital 5.1 haben heute noch teils besser klingen als aktuelle Abmischungen mit HD Master True Dingsbums was ja sowieso nicht wirklich genutzt wird. Nunja, die Diskussion hatten wir glaub ich schon und das ist sowieso müßig. Der Trend geht halt dahin, dass es auf jedem kleinsten Brüllwürfel klingt.
    Aber grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass man 5.1 aus Einzelspuren mischen sollte.

    Zitat


    Schön das du dir nen Controller zugelegt hast, Marcel. Wie du siehst sind da mächtig viele Sachen möglich.

    Apropos Controller. Ich hatte da auch noch eine interessante Erfahrung. Der Controller bekommt vom Surroundsignal die Front links/rechts, den Center und LFE. Die Surrounds laufen noch über das pultinterne Bassmanagement. Ursprünglich hatte ich den Controller also mit 4 analogen Signalen aus dem Pult gefüttert. Anfangs mit irgendwelchen Billigstrippen die ich dann aber gegen was Schönes Selbstgelötetes mit Neutriksteckern und Sommer Galileo ausgetauscht habe. Soweit so gut, Einstellungen für Stereo auch alle fein. Aber speziell mit dem LFE hatte ich immer irgendwie Probleme mit Auslöschungen etc. Als ich den Kanal im Pult dann 1,3ms verzögert habe wurde es besser, war aber nie 100%. Jetzt per AES/EBU passte es auch wieder nicht. Also die 1,3ms wieder raus und siehe da auf einmal passt es. Generell ist der Sound noch besser geworden, also in Bezug auf irgendwelche Auslöschungen, Phasendrehungen usw. Du kennst das ja wahrscheinlich auch vom Basteln bzw. der Raumakustik: Mal hast du Kick, aber keinen Tiefbass, dann anders herum usw. Jetzt funktioniert es einfach mit der AES Verbindung und ich habe alles. Was mich zu dem Schluss bringt, dass doch irgendwo die DA Wandler im Pult oder die AD Wandler im Controller, oder sogar die Kabel auch irgendwo wieder Phasenschweinereien und Laufzeiten da reinbringen - auch bei einer 0,5m hochwertigen Analogverbindung. Nunja, das sind so die Kleinigkeiten über die ich mich dann auch mal freue. Wieder einen kleinen Schritt in Richtung besseren Sound.

    Zitat

    Bei 64 Samples prügelt Phil Collins den Stick zeitnah auf die Snare. :grin:
    Hier das Video https://www.youtube.com/watch?v=MQrxeTD_BEM dazu.

    Waaahhh, Phil Collins mit Haaren :lol:
    Die Scheibe habe ich noch nicht. Kommt gleich mal auf die Liste.

    Zitat


    Aktuell, damit keine Langeweile aufkommt, versuche ich mich an der elektrischen Phase der heimischen SR Anlage. Will heißen das ich z.B. Sub und Top, im Xilica, an der selben Stelle ihren Phasendreher machen lasse. Oder den Phasendreher für den HighCut jenseits 20 kHz ansetze. Da sollte er nicht weh tun.
    Dabei kommen ziemlich schräge Einstelungen raus.

    Sehr feine Unterschiede. Wenn die Pegel und Delays stimmen darf man sich an die elektrische Phase wagen. Die Akustische ist dann nochmal ne andere Sache......

    Soweit bin ich noch nicht, mir fehlt auch einfach oft die Zeit - leider. Aktuell muss ich gerade meiner kleinen Schwester (fast 16) eine Surroundanlage aufbauen. Es werden auch schon Ansprüche gestellt mit extra Sub und sowas. Verwöhntes Blag, woher sie das nur hat :roll: :grin: 8)

    Ansonsten spiele ich mittlerweile mal ganz gerne auch mit den FXen bei mir im Pult rum. Wenn man sich damit mal vernünftig und zeitintensiv auseinandersetzt muss ich sagen gefallen mir die Effekte doch recht gut. Egal ob diverse Halleffekte auf Gesang, Drums, A-Gitarre oder eine Art nachgebautes Slapdelay oder sowas wie eine angezerrte Telefonstimme. Oder die Halleffekte in Surround - selbst wenn man nur einen Stereohall nimmt und den "in den Raum stellt". Schon recht cool was da geht. Zur Erinnerung: Es war ein Yamaha DM1000, leider noch V2. Die neue VCM Version mit dem eingebauten VST-Krams interessiert mich auch durchaus. War da mal bei Jemandem im Studio (dem ich ne Adatkarte abgekauft habe) und wir haben bisken geschnackt und gehört. Kann sich durchaus hören lassen finde ich. Und das bei so nem alten Pult. Für mich nach wie vor eine geniale Kiste. Natürlich würde ich mir speziell für live doch eine größere Oberfläche und einige Gimmicks wünschen, aber nun. Als Allroundkiste und besonders für mich zu Hause auch im Surroundeinsatz einfach nur genial - und auch klanglich sehr ordentlich wie ich finde. Sollten die bei Yamaha die Serie mal einstampfen oder meine Kiste gibt den Geist auf schnappe ich mir auf jeden Fall noch so ein Teil. Mein Pult hat jetzt glaube ich so ca. 7 Jahre aufm Buckel und hat noch nie! irgendwelche Krankheiten gehabt. Keine Hänger, keine Aussetzer, keine hakenden Fader....gar nichts, das Teil funktioniert einfach. Gut, es ist auch nur jedes Wochenende so zwischen einigen Stunden und 20 Stunden im Einsatz, aber immerhin. Aber nun genug der Lobhuddelei, sonst brauch ich noch ne Auffangwanne für den Schleim unterm Bildschirm :wink:

    Bis die Nächte, ich hab jetzt erstmal bis zum 04.01. frei und werde mal wieder ausführlich einfach nur Musik und Filme geniessen und nicht sooo viel Schrauben - wenn dann nur zum Spass.

    Viele Grüße,
    Marcel

  • Audio Zenit CD212: Bestklingender Hochtöner ?

    • Marcel
    • 11. November 2015 um 01:21

    Die Coda R40 würde ich mir unbedingt mal anhören, das ist nochmal ein anderes Kaliber als die AZ CD212, nebenbei auch noch sackschwer, aber da kommt gewaltig was raus. So wie ich die R40 bislang hören durfte kann die Kiste sowohl kerniges (Tief-)Mittenbrett wie auch feinen Hochton. Testen!!

  • Audio Zenit CD212: Bestklingender Hochtöner ?

    • Marcel
    • 9. November 2015 um 21:42

    Moin,
    Wie Waldschrad schon sagte würde ich auch eher ein anderes Produkt kaufen als zu versuchen mit biegen und brechen die vorhandene Box irgendwie zum klingen zu bringen. Alternativ kannst du auch einfach mal Jürgen von AZ fragen ob er vielleicht nen Tipp für dich hat oder vielleicht sowas schonmal bei der Entwicklung getestet hat.

    Ansonsten z.b. mal die NL208 die Waldschrad schon verlinkt hat mal ausleihen und testen. Wenn du richtig Brett willst halt die ND212 mal antesten. Dann weisst du wahrscheinlich auch wo der Preisunterschied zwischen der CD212 und der ND212 herkommt :wink:

    PA und feiner Sound auch im Wohnzimmer ist möglich, aber kostet.

    Gruß,
    Marcel

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