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  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • Ablösung für The Box TP-105 und Alternativen zu RCF TT-08 A

    • Marcel
    • 9. November 2015 um 21:34

    Hi,

    Zitat von "KurtSchuster"

    Die Marke sollte zumindest bißchen was hermachen.....L_Accoustic sind nicht aktiv....


    Ähm:
    http://www.l-acoustics.com/products-108p-42.html

    Die kleinen Kisten gibts doch glaub ich schon lange aktiv (damals irgendwas mit mtd108a...?). Ob dein angepeiltes Budget da aber reicht weiss ich nicht / würde es eher bezweifeln.

    Was du noch antesten könntest wär von Coda die AP8. Und von db tech gibts vermutlich ein fast baugleiches Modell zur RCF Box denke ich. Wobei die Coda wohl eher auf Sound und etwas mehr Tiefgang abgestimmt ist und daher nicht so laut kann - falls das wichtig ist und die Kisten auch mal mit auf nen Job sollen und Pegel liefern müssen.

    Ansonsten wirds da wirklich langsam dünn mit der Auswahl, zumindest wenn man von den einschlägigen Angeboten in den bekannten Musikhäusern ausgeht. Da ist man wohl in einem Preisbereich angekommen wo Otto-Normalo eher nicht bis sehr selten einkauft, daher erscheint das ganze hochpreisige Zeug bei denen erst gar nicht und ist erst recht nicht auf Lager. Garantiert aber bestellbar auf Anfrage wenn man weiss was man möchte.

    Muss es denn unbedingt aktiv sein? Weil passiv wär die Auswahl sehr viel größer, z.b. gibts auch gebrauchte ältere L-Acoustics mtd108 gelegentlich mal im 2er oder 4er Rudel zu brauchbaren Kursen. Dazu nen feinen 4-Kanalamp und ab geht die Post.

    Aber wenn dir die RCF schon so gut gefallen, bei einem völlig unbekannten Musikhaus gibts gerade welche als B-Stock, da sparst du noch was. Zugreifen und testen :wink:

    Gruß,
    Marcel

    P.S.: AZ P208H klingt auch sehr fein und föhnt einem selbst mit Minimal-amping den Schädel weg. Nur "etwas" klobiger als deine angepeilten 8"/1" :grin:

  • Dem Klang etwas auf die Sprünge helfen? Dave 8XS im Büro

    • Marcel
    • 15. Oktober 2015 um 21:42

    Kann ich nur bestätigen. Ich bin ja eigentlich immer für PA zu Hause und so Zeug zu haben, aber Nahfeld und Klang miteinander zu vereinen geht am besten mit nem Studiomonitor - selbst ne Billigkiste klingt hier erfahrungsgemäß besser als irgendwelche Soundsysteme für den PC oder besonders Kleinst-PA. Ich nutze zu Hause für sowas Behringer Truth 2031A ohne Sub. Die Dinger sind natürlich etwas klobiger aber können auch schon erstaunlich laut wenn einem doch mal gerade danach ist. Preis/Leistung ist für so einen Billigeimer super. Für dich dann eben kleine Monitore + Sub. Ich denke mit der Dave wirst du da auf Dauer nicht glücklich, EQ und Frequenzgebiege hin oder her.

    Wenn du übrigens noch etwas Kleingeld übrig hast und noch mehr Tiefgang, Schub und Pegel möchtest kann ich dir z.b. die Mackie HR824 MKII empfehlen. Der Kollege hat zwei davon die ich jede Woche im Studio/Proberaum nutzen darf und was aus der kleinen Kiste rauskommt ist echt beachtlich. Selbst wenn die Jungs (prog. Metal) spielen und ich quasi live darüber mische um parallel die Stereospur zur Kontrolle aufzunehmen, staune ich immer wieder was da so geht - besonders auch im Bassbereich. Liegt vermutlich auch an der Passivmembran. Da kommen meine Behringer nicht annähernd mit...nuja, liegen ja auch ein paar Taler dazwischen :wink:

    Gruß,
    Marcel

  • * Topteile für bis zu 8 Stk. 18" BR Subwoofer RCF gesucht *

    • Marcel
    • 15. Oktober 2015 um 21:26

    Dann geb ich doch glatt auch nochmal meinen Senf dazu :wink:

    Ich denke man kann sich einigermaßen darauf einigen, dass bei vier 18" Subs pro Seite man mit den kleinen Standardkisten die im ersten Beitrag vom Threadstarter vorgeschlagen wurden nicht weiterkommt. Ich kenne die Subs nicht, aber wenn die einigermaßen ordentlich konstruiert wurden benötigt man da im Mid/High Bereich schon was mit etwas mehr Hubraum um da mithalten zu können. Was ja letztendlich auch bei den angepeilten 500-600 Pax nötig wird.

    Wie ich das Ganze aufziehen würde wenn die 8 Subs behalten werden sollen und man sowohl für kleine Feiern als auch die 500Mann mit Liveband was Passendes im Lager haben möchte: Für die "großen" Sachen muss wie schon weiter vorne erwähnt was Größeres her. Ich würde hier auch in Richtung Doppel10"/1,5" oder Doppel12"/1,5" sowas in der Richtung tendieren. Soll es bei einer Box pro Seite bleiben sollte man sich über den Abstrahlwinkel Gedanken machen und notfalls ein Infill einplanen. Ob Horn oder Direktstrahler hängt von der hauptsächlichen Anwendung ab. Bei z.B. einem Doppel8"/1,5" Horntop wirds wohl Probleme mit der tiefen Übernahmefrequenz zu den 18"ern geben. In eurem Fall wäre vermutlich ein potentes Direktstrahlertop nicht verkehrt, SK-212 und PAF ist hier schon die richtige Richtung, gibts ja auch gebraucht ohne das man noch sägen muss. Alternativ z.B. nach Coda R(x)40 oder AZ ND 212 Ausschau halten. Das nur als Beispiel, da gibts ja noch zig weitere Kisten am Markt. Wenn das große Besteck nur ein paar Mal im Jahr genutzt wird, würde ich ebenfalls (wie Volker schon erwähnte) über Zumietung nachdenken.

    Für die kleineren Sachen würde ich es mir auch gut überlegen ob es unbedingt eine 15"/1" sein muss, gerade wenn es auch um Live-Musik geht. Mit den Boxen die ich bisher mal hören und/oder testen konnte (günstige Liga) muss ich gestehen würde ich höchstens Konserve machen. Wenn größere 1,5" HTs im Spiel sind sieht das schon anders aus, aber kostet auch schon wieder ne Stange mehr, K&F 1515 hab ich vor einigen Jahren mal gehört und ist in Erinnerung geblieben. Sehr schön, aber eben der Preis... Persönlich würde ich für die kleinen Sachen dann eher z.b. 10"/1" oder 12"/1" Tops / Mufus aus der im Eingangspost erwähnten Preiskategorie kaufen die man mit einem oder zwei von den 18" erweitern kann wenn nötig und die ansonsten auch als Delay, Infill, Monitor,... bei der großen Anlage dienen können.

    So finde ich das halbwegs sinnig aufgezogen. Die Bässe dienen als Universalerweiterung bei allen Anlagen und wenn das große Zeug zum Einsatz kommt kann man die anderen kleineren Tops als Fill oder so nutzen.

    Und noch zu Waldschrads eingesetzter Kombi mit zwei 15"/1" pro Seite. Ich kenne deine Boxen nicht, erlaube mir daher auch darüber kein Urteil. Aber grundlegend: Was ich bisher in dieser Zusammensetzung erleben durfte sah erstmal optisch oft nach "wir haben mal die Reste im Lager zusammengekratzt und irgendwie hier hingestapelt" aus. Abstrahlwinkel etc. wurden ebenfalls oft nicht beachtet, die Kisten einfach Kante an Kante und gut. Das sieht oft unprofessionell aus und klingt auch dementsprechend. Ich denke das wird bei dir anders sein, ich spreche hier von dem was ich bisher bei solchen Einsätzen hören und sehen durfte und das war leider nicht schön. Außerdem muss auch ich leider gestehen wenn es um Live-Musik geht habe ich noch keine 15"/1" gehört die mir wirklich gefallen hat. Die Boxen funktionieren, keine Frage, aber es bleibt nunmal ein Kompromiss. Geld verdienen lässt sich damit auch, nur habe zumindest ich für mich den Anspruch, dass mir die Box / das System ebenfalls klanglich gefallen muss, sonst schaffe ich mir das Zeug erst gar nicht an. Wie gesagt, völlig wertungsfrei, wenn ich davon leben müsste und mit günstigen 15"/1" gutes Geld verdienen kann dann soll es so sein. Meine (klangliche) Welt ist das jedenfalls nicht.

    Gruß,
    Marcel

  • Podestbeleuchtung für Wohnzimmer

    • Marcel
    • 14. September 2015 um 18:59

    Moin,
    Ich würde das Podest so bauen, dass die Platten oben drauf vorne an der Kante leicht überstehen. Dort dann eine vernünftige Winkelabschlussleiste anbringen (min. 30x30) und darunter (unter das überhängende Brett) LED Lichtbänder, nen Lichtschlauch oder sowas verstecken. Nach vorne hin tarnt die Leiste den Abschluss. Lässt sich günstig umsetzen und sieht nett aus. UND ist aus dem Sichtfeld da indirekte Beleuchtung, was mir sonst beim Filme gucken schon gehörig auf den Keks gehen würde.

    Wegen Befestigung: LED Lichtbänder entweder mit doppelseitigem Klebeband, manche Sorten passen auch einfach in 15x15 Kabelkanal ohne Deckel einfach reingeschoben. Lichtschlauch würde ich mit (großen, passenden) Nagelschellen aus dem Elektrobereich einfach festhämmern. Nur aufpassen, dass du keinen Nagel durch den Schlauch jagst oder mit dem Hammer das Ding zu sehr plattmachst.

    Ich hoffe man konnte verstehen was ich meine :wink:

    Gruß,
    Marcel

  • Fireface und freies Routing mit SW Ver. 3115

    • Marcel
    • 11. September 2015 um 00:17

    Moin,
    Ich würde die Anfrage auch einfach mal direkt an RME schicken. Die werben doch immer mit ihrer großen super frei konfigurierbaren Totalmix Software. Es kann ja kein gigantischer Aufwand sein die Funktion beim nächsten Update wieder einzubauen sollte es wirklich an der Software liegen. Solche Einschränkungen wurmen mich auch immer, besonders wenn es vorher funktionierte. Ich liebäugel ja auch noch immer mit der Kiste. Alternativ gibts ja auch noch das RME Forum wo genug User und RME Leutchens vertreten sind.

    Gruß,
    Marcel

  • 31-Band EQ, Feedback detector

    • Marcel
    • 11. September 2015 um 00:10

    Moin,
    Zur Erklärung für die, die den EQ nicht kennen: Der EQ selbst setzt keine Filter. Es handelt sich im Grunde um einen normalen 2x30 Band EQ. Halt mit dem Zusatz, dass in den kleinen Fadern mittig LEDs eingebaut sind die man als zuschaltbare Feedbackerkennung nutzen kann. Was dann wo und wie viel abgesenkt wird bestimmt man selbst mittels ziehen des Faders der bei einem erkannten Feedback aufleuchtet. Also kein Automatismus wie bei Sabine oder ähnlichen Geräten.

    Persönlich finde ich das Ding in der Summe ganz nett. Wenn die Möglichkeit besteht würde ich den EQ vor dem Masterfader einschleifen (Stichwort Insert). Wenn das vorhandene Pult diese Möglichkeit nicht bietet dann halt zwischen Pult und Amp / Controller einschleifen.

    Wenn es sich wie in diesem Fall nur um die 2 Funkstrecken handelt und man wirklich nur Diese mit dem EQ bearbeiten möchte (und keine sonstige Anpassung der PA vornimmt) kann man den EQ natürlich auch direkt in die einzelnen Kanalzüge einschleifen (auch hier Insert!).

    Wenn noch ein Zuspieler genutzt wird kann das mit der Feedbackerkennung in der Mischpultsumme je nach abgespieltem Musikmaterial natürlich auch nach hinten losgehen. Spielt man z.b. nur mal einen einzelnen Ton auf einer Gitarre wird der EQ das ziemlich sicher als Feedback einstufen wenn keine anderen Signale präsent sind. Ansonsten halt vorher einpfeifen, also EQ in die Summe, Funken an, Pegel hoch, Jemanden die üblichen gefährdenden Laute von sich geben lassen :grin: und dann werden sich die gefährlichen Frequenzen schon offenbaren. Diese dann etwas absenken und gut. Der EQ ist halt nur ein nettes Helferlein, keine Wunderwaffe oder Allheilmittel. Dafür klingt er imho recht ordentlich.

    Gruß,
    Marcel

  • Live-Surroundsound: Fragen über Fragen

    • Marcel
    • 4. Juni 2015 um 00:31

    Hi,
    Vorab, ich experimentiere zu Hause viel damit, habs aber live noch nie gemacht. Ich setze bei mir ein 5.1 System ein, als Signalverteilung für räumliches Mischen dient ein Yamaha DM 1000, womit wir auch schon zu dem Grundlegenden kommen.

    Jeder fängt ja mal klein an, daher hab auch ich mit nem analogen Pult begonnen. Darüber Surround zu fahren über Subgruppen oder Auxe war immer irgendwo Murks und mehr denn je eine Bastellösung. Mit dem DM1000 kann man bei richtiger Konfiguration z.b. einen 4.0 Mix basteln, wo man also Stereo Front und 2 mal getrennt Surround links und rechts hat. Die Signale lassen sich dabei in diesem virtuellen Raum frei bewegen. Dank dem eingebauten Joystick kannst du auch Signale in Echtzeit steuern, um dich kreisen lassen oder was auch immer. Als Hardwarebasierte Lösung muss ich gestehen habe ich noch nichts Komfortableres gefunden. Sicherlich kann man auch über Nuendo und Konsorten sowas anstellen, aber als reine Pultbasierte Lösung finde ich das was Yamaha da in der alten Kiste bietet bis heute super.

    Zum Thema Surround selbst: Mehr wie 4.0 würde ich auf keinen Fall machen. Für Surround links und rechts würde ich kleine 8"/1" PA-Boxen nutzen - sehen besser aus, sind professionell, lassen sich vor allem sichern auf Stativ gegenüber den dicken Holzklötzen und es reichen dann auch 2-3 pro Seite locker. Behringer Truth (2031A) hab ich selbst, wenn du sie hoch trennen würdest (ab 120Hz aufwärts) könnte das vielleicht noch was werden, wäre mir aber zu heikel. Ein Dynamiksprung und die Dinger sind durch. Für jeden der beiden Surroundkanäle würde ich 2 - 4 Boxen einsetzen die alle das gleiche Signal bekommen! Das macht auch nur einen weiteren 2-Kanal Amp nötig, einfach durchschlaufen. Das Delay zur Front sollte natürlich passen. Im Kino z.b. wird auch viel mit Diffusschall gearbeitet, bei schnödem 5.1 bekommen da alle Surrounds rechts und links ein und das gleiche Signal ohne Laufzeitkorrektur. So würde ich das live auch umsetzen. Mehrere Surrounds dienen einzig und allein der besseren und weiteren Verteilung der Signale, damit auch die Leute weiter vorne noch was davon mitbekommen. Die Boxen selbst würde ich soweit es geht nach außen platzieren.

    Letztendlich wird es aber immer schwierig sowas als mobile Lösung in einem suboptimalen Raum zu betreiben. Manche Hörer werden vom Surround fast gar nichts mitbekommen, andere vielleicht zu viel. Auch hier ist die Mischmethode wie beim Yamaha wo man Signale frei im Raum verteilen kann von Vorteil. Zieht man z.b. Surround links etwas weiter nach vorne wird der Inhalt dieses Kanals auch anteilig auf Vorne links wiedergegeben, geht man dann von der Position noch etwas Richtung Mitte hast du das Signal auch anteilig (leise) auf der rechten Seite mit drauf. Strenge Pannings genau in eine Ecke würde ich vermeiden, abgesehen von den Frontsignalen die vorne bleiben sollen. Das ist vielleicht mal für nen kurzen Effekt gut, aber generell würde ich schon so pannen, dass mehr oder weniger Jeder die Möglichkeit hat auch jedes Signal zu hören, egal wo er steht. Das geht nicht zu 100%, aber einigermaßen.

    Ich könnte mir denken funktionieren würde sowas schon, allerdings braucht sowas neben Planung etwas Vorlaufzeit und vor allem Praxistests. Einfach so das Equipment kaufen mit auf den Gig nehmen nach dem Motto "das wird schon" halte ich hier nicht für sinnvoll. Sonst wird es eher ein Reinfall als eine Bereicherung. Ich fummel damit zu Hause schon so einige Jahre rum und entdecke heute noch immer mal wieder neue Soundergebnisse. Was auch sehr schön funktioniert ist z.b. den Hallraum des Effekts überwiegend nach hinten auf die Surrounds zu verlagern. Damit gewinnt der Raum nochmal deutlich an Raum :D Oder ein Ping Pong Delay was kreuz und quer durch den Raum springt ist auch lustig...den Spielmöglichkeiten sind da kaum Grenzen gesetzt, selbst bei 4.0.

    Gruß,
    Marcel

    P.S.: In Zeiten von Bluray mit erhöhter Dynamik kommen Filme und Konzerte auf 5.1 PA auch wirklich extrem gut 8) Ne olle Akustikklampfe mit Hall und Delay allerdings auch...wenn ich denn spielen könnte *hust* :lol:

  • High Quality Systems

    • Marcel
    • 2. Juni 2015 um 23:18

    Hi,
    Danke für die Infos. Ich hab ja nur 2 Tops und 4 von den alten 4x10" Bässen. Die PW18H sind da aber recht ähnlich. Ich denke eine Pronomic sollte bei mir im Bass auch gut funktionieren. Ich denke ja auch immer noch drüber nach noch 2 Bässe mehr zu organisieren, nur bin ich mir da mit dem Amping dann noch nicht schlüssig. Aber wenn die 2,6Ohm gut funktionieren. Mal sehen.

    Was das Testhören angeht mal schauen. Danke jedenfalls für das Angebot. Mein größtes Problem wird wohl in erster Linie die Musikrichtung sein :wink: Abgesehen von der "kleinen" Anfahrt von der Nordseeküste oder vielleicht Ruhrgebiet. Aber AZ in der Größenordnung habe ich noch nicht gehört, also pro Seite 2 Tops und 6 Bässe.

    Aber schön wenn ihr mit dem System zufrieden seid. Wenn keine Rider zu erfüllen sind ist das klanglich schon was Feines (finde ich) und braucht sich klanglich vor amtlichen Material nicht zu verstecken.

    Gruß,
    Marcel

  • High Quality Systems

    • Marcel
    • 2. Juni 2015 um 21:22

    Hi, ich muss den Thread mal ein wenig zweckentfremden:
    Betreibst du die 6 PW18H alle zusammen an der Pronomic, also im 2,6Ohm Betrieb? Wie ist deine klangliche Einschätzung und läuft das zuverlässig? Persönlich scheue ich mich immer ein wenig Amps unter 4 Ohm zu belasten.

    Ansonsten ist die Option mit weiteren 6 Bässen sicherlich nicht verkehrt. 3 Bässe pro Top ist kein Problem, je nach Musikrichtung sogar bis zu 4 Bässe pro Top. Mit insgesamt 12 Bässen und 4 Tops als Stereosystem sollte das schon gewaltig schieben (würde ich gerne mal hören). Alternativ hast du auch 2 schöne Anlagen mit 6 Bässen und 2 Tops für 4-Punkt oder sogar getrennten Einsatz (Vermietung).

    Gruß,
    Marcel

  • Audio Zenit CD-Serie – Controller-Settings

    • Marcel
    • 1. Juni 2015 um 23:35
    Zitat von "Waldschrad99"


    Genau, das Endprodukt eines Teams von Lautsprecherentwicklern (egal ob 18 von einer laanggestecken Halbinsel am Mittelmeer, oder nur 2--3 pro Betrieb aus heimischer Zunft) muss nach meinem Dafürhalten bereits gebrauchstauglich sein.


    Zustimmung, und gebrauchstauglich ist das AZ-Material auf jeden Fall.

    Zitat

    Sich über Unterschiede zwischen BW- und LR-Filtern allzusehr Gedanken zu machen, (während der Mietkunde seinen mp3-Rotz in untermittelprächtiger Datenrate aus dem Netz saugt und auf PC speichert) - ist wie P€rlen für die $äue.

    Hier muss ich dir aber widersprechen. Sicherlich wird man bei einem einfachen System aus CD12 und Bass ein Standardsetup fahren können was auch funktioniert. Es soll aber nun auch Nutzer geben die das Holz nicht nur an Smartphonezerstörte Gehörgänge vermieten, sondern die Anlage vielleicht selbst nutzen bzw. darüber mischen. Und da finde ich es durchaus legitim, dass man vielleicht das letzte Quentchen über ein angepasstes Controllerpreset noch herausholen möchte. Und wenn es ein genereller Thread für AZ-Boxen werden soll, so ist mit dem 0815 Standardpreset spätestens beim Hornsystem Schluss. Da werden nämlich so einige Einstellungen mehr fällig wenn das Holz ordentlich spielen soll und nicht nur nach dem Motto "passt scho". Und wenn User mit bestimmten Presets gute Erfahrungen gemacht haben und diese hier einstellen wollen, warum denn nicht.

  • "Mini-Kompressor" zum "Dazuwischenstecken"

    • Marcel
    • 31. Mai 2015 um 13:48

    Als Alternative wenn es doch in Richtung 9,5" gehen darf könnte man auch ein Recordinginterface dafür zweckentfremden - sieht auch schicker aus als wenn man einen kleinen Mixer irgendwo "draufschnallen" würde. Damit hättest du mehrere Ein- und Ausgänge zur Verfügung, interne Effekte (auch Kompression), param. EQs und wenn gewünscht sogar die Möglichkeit den Ton mitschneiden zu können. Motu Ultralite MK3 könnte z.b. alles was gewünscht ist und laut Hersteller kann man die Kiste auch bedienen ohne den PC anstöpseln zu müssen wenn man einmal die grundlegenden Einstellungen vorher per PC vorgenommen hat. Nur mal so als Einwurf...

  • ganz spezielle Frequenzweiche

    • Marcel
    • 30. März 2015 um 23:53
    Zitat von "yamaha4711"

    Warum also beharren die Damen und Herren der Hotline auf solch einen Nonsens. Sind die nicht geschult oder haben die überhaupt eine Ahnung von dem was sie da tun?

    Das ist sehr unterschiedlich. Einerseits versucht man erstmal möglichst simpel und kostengünstig dem Kunden zu helfen. Die Leute an der Hotline sind ja heute sowieso oft nur noch von einem zugemieteten Callcenter, haben die Kladde mit den wichtigsten 100 Fragen von A bis Z einmal gefressen und sind dann Servicebrater (auf das e habe ich mal bewusst verzichtet :D). Abgesehen davon wird man so den Kunden auch immer schnell los, gleich nach "Großraumstörung, warten sie mal bis morgen" und "starten sie mal das Modem neu".

    Zitat


    Das mit VoIP ist auch so eine Sache. Bei einer 2MBit Leitung kann und will ich darauf verzichten, denn damit ist kein VoIP möglich ohne permanente Störungen.


    Ich bin selbst noch Terrorcomkunde und mit meinem alten und immernoch ersten Splitter von ca. 2003 funktioniert mein DSL 768 zumindest nach wie vor zuverlässig. Das T-Modem ist irgendwann vor Jahren mal abgeschmiert, danach hatte ich ein Modem von nem Kollege und jetzt seit einigen Jahren ein Kleines von D-Link mit nachgeschaltetem Router. Der Splitter ist wie gesagt immernoch der Erste, der hat sogar nen Blitzeinschlag überlebt, was man vom Fax Kombigerät leider nicht behaupten konnte. Bislang unverwüstlich die Kiste. Viel weiss ich darüber aber nicht, da ich mich nur mit dem Kabel-TV Segment (und Inet / Tel. darüber) jeden Tag rumkloppen darf :wink:

    Irgendwann als mal Alles tot war und ich dort im Service anrief wollte man mir auch mit Splitter und bla blub kommen. Ich hab mich dann direkt in die Technik durchstellen lassen, hab denen verklickert, dass ich gerade mit einem analogen schnurgebundenen antiken Telefon draussen direkt an deren APL angeschlossen bin und dort kein Freizeichen habe. 15 Sekunden später hiess es dann "oh sorry, ja da haben wir ja einen größeren Schaden und die A-B Linie ist unterbrochen..." War ein Baggerfahrer irgendwo paar Kilometer weiter.

    Was Voip angeht so bekomme ich zu Hause auch ständig die Anrufe, dass ich doch umstellen soll bzw. muss, weil bald gibts das ja nicht mehr und bla blub. Nur bei meiner rasenden DSL 768 Leitung möchte ich darauf auch absolut verzichten solange es nur irgendwie geht. Keine Ahnung was ich da mache, LTE ist dank Volumenbegrenzung und einer kleinen Schwester die quasi bei Youtube und Skype wohnt keine Alternative.

    Gruß,
    Marcel

  • Musikalisches Live Mischen

    • Marcel
    • 30. März 2015 um 23:20

    Hallo,
    Danke erstmal an Florina für die Master Thesis. Liest sich sehr gut, insbesondere für Menschen die nicht ganz so tief in dem Fachchinesisch stecken. Von mir aus hätte es gerne noch ausführlicher und tiefer gehen können. An dem MP3-File arbeite ich noch...uaaahhh Dialekt :D :wink:

    Den Thread ansich habe ich nur in Teilen überflogen, da es aber inhaltlich passt möchte ich gerne auch noch ein paar (mehr) Worte dazu sagen - ich hoffe es stört nicht?!

    Vorweg möchte ich noch anmerken, dass ich in erster Linie als Gast / Zuhörer auf Konzerten bin. Das dafür oft und gerne, in meiner Freizeit beschäftige ich mich auch oft und gerne mit Musik und der Technik und nebenbei arbeite ich noch mit einer Band zusammen. Daher habe ich durchaus öfters auch mit Live-Sound selbst zu tun. Ich weiss nicht ob man dadurch mit der Zeit gewissermaßen abstumpft oder es eben einen gewissen Gewöhnungseffekt gibt.

    Worauf ich hinaus möchte: Bei vielen aktuellen Konzerten kann mich der Live-Sound nicht mehr so mitreissen. Warum das so ist, dafür habe ich selbst einige Zeit gebraucht um das heraus zu finden und der Grund ist durchaus etwas seltsam: Für mich persönlich klingen viele Konzerte heute einfach zu sauber, zu sehr nach CD, zu künstlich wenn man so will. Das kann man natürlich nun von zwei Seiten sehen: Einerseits erstmal respekt an die Band und den Tontechniker das so umsetzen zu können, dass es mir fast vorkommt als ob eine CD läuft. Abgesehen davon scheint der Großteil des gemeinen Publikums das auch so zu wünschen. Andererseits fehlt aber zumindest für mich das gewisse Etwas, dass die Live-Erfahrung ausmacht.

    Ich möchte dies mal an Beispielen festhalten:
    Ich habe letztes Jahr Dream Theater live in Gelsenkirchen an der Kanalbühne gesehen. Der Sound war verdammt gut und dicht, fast so wie CD. Komischerweise gabs auf halber Höhe zwischen FoH und Bühne mittig kaum noch Gitarrensound, weil sich da akustisch irgendwas ausgelöscht hat, weiter rechts / links oder Richtung FoH wars dafür super, das schiebe ich daher mal nicht auf den Tontechniker. Insgesamt kann ich dazu nur sagen: Hut ab vor den Jungs auf der Bühne und dem Mischer das so durch zu ziehen. Für mich war das Ergebnis aber recht durchschnittlich. Laut Musik hören kann ich zu Hause auch, es fehlte mir einfach das gewisse Etwas was das Live-Erlebnis für mich ausmacht.

    Nächstes Beispiel aus diesem Monat: Katzenjammer, in dem Fall gleich 3 Mal gesehen in Köln, Bielefeld und Hamburg, wobei in Bielefeld der Ringlokschuppen soundmäßig und von der Stimmung am besten war (mal wieder).
    Ich habe mich mit dem Tontechniker der 4 Mädels Harald Hole mal ein wenig unterhalten, weil er quasi im völligem Gegensatz zu dem mischt was ich sonst oft vorfinde: Erstmal Dynamik ohne Ende, die Drums sind quasi ohne Kompression, abgesehen von der Snare und das ist mehr ein Limiter. Gates ja, EQs maßvoll, der Rest geht gerade durch. Kompression generell findet man eigentlich nur auf den Saiten- und Tasteninstrumenten. Und da dort oftmals auch eine PA hängt die noch eine Meeenge Headroom hat klingt das eben auch richtig laut noch richtig richtig genial und wird nicht zu einem brüllenden Soundbrei. Dazu kommt dann eben noch die Mischtechnik. Der nette Kollege kennt natürlich die Songs auch in- und auswendig und trägt hier und da seinen Teil dazu bei. Da gibt es z.B. diese fast Acapella Nummer namens "God's great duststorm" wo später im Song nur ein Standtom und Kick dazukommt. An den passenden Stellen geht der Techniker nun hin und schiebt immer manuell das Tom pegelmäßig richtig weit in den Vordergrund und zieht gleichzeitig noch nen Hall aus dem SPX2000 ziemlich laut mit rein. Das Ergebnis klingt ähnlich einem verhallten Kanonenschlag und ist auch nach 30m am FoH noch durchaus spürbar. Generell arbeitet der gute Mann viel mit Effekten, z.B. auch einem Slapback Delay was dann bei einigen Songs recht laut auf dem Gesang dazukommt und für ein geniales Vintage-Feeling sorgt. Oder einzelne Instrumente werden manuell mal richtig laut betont, einzelne Snareschläge in Verbindung mit lautem Hall, oder auch am Ende von Songs wo man gerne noch einmal über die Toms hämmert. Und genau das sind für mich die Momente die so ein Live-Konzert speziell machen, die ich auf CD nicht bekomme (die dort auch oft gar nicht vorhanden sind), wo ich auch live in der Halle ne Gänsehaut bekomme, oder alternativ grinse als hätte ich nicht mehr alle aufm Zaun - was der Tontechniker von Katzenjammer in solchen Momenten auch mal gerne macht *grinning like a maniac* :D :wink: Sowas geht natürlich auch nur mit sehr ausreichend dimensioniertem Material und in einem großem Raum. Dafür braucht es eine gewisse Größe damit sowas wirkt und das kann man nicht mit Hifiboxen simulieren, selbst mit PA im Wohnzimmer wird das schwer auch wenn es in die richtige Richtung geht. Ich hoffe ihr könnt mir folgen, Vieles spielt sich hier schon auf emotionaler Ebene ab. Das ist eben wie ein alter Mustang mit 7l Hubraum. Wer da mal im Stand Gas gibt und beim Blubbern Gänsehaut bekommt weiss was ich meine.

    Als Drittes kenne ich dann noch eine Dire Straits Coverband "Brothers in Arms" die auch mit eigenem Tontechniker und eigenem Behringer X32 unterwegs sind. Dort wird so ein Mittelweg gefahren, man orientiert sich an der Liveaufnahme "On the night". Natürlich sind hier die Effekte und der Grundsound etc. in gewissem Rahmen vorgegeben. Trotzdem klingt es nicht nach CD, speziell der Drumsound ist deutlich dynamischer, bei den passenden Songs kommen auch die Emotionen gut rüber.

    Kurzum: Es ist mir schon klar, dass solche Aktionen wie bei Katzenjammer natürlich auch nicht mit jedem Musikstil funktionieren. Es muss im Gesamtklangbild natürlich irgendwo auch Platz für einen ausgeprägten Hall oder sonstwas sein. Generell finde ich es aber richtig gut, wenn ein fester Mischer dabei ist, der die Songs richtig gut kennt und eben auch gefühlsmäßig mit der Stimmung mitgeht. Bei rasanten Songs vielleicht mal nen Tacken lauter macht, hier und da gerne auch mal ein wenig seine eigene Note dazugibt. Für mich zumindest sollte ein Live-Konzert immer ein besonderes Ereignis sein wo ich mich noch gerne und lange dran erinnere und dafür benötige ich zumindest das gewisse Etwas. Live muss für mich ein Stück weit rau, dynamisch und emotional klingen, aber nicht klinisch tot wie die meisten heutigen CD-Produktionen. Das ist natürlich nur meine Meinung :wink:

    "Meine" Band kommt eher aus der prog. Metal Ecke, da habe ich nicht ganz so viel Freiraum selbst zu spielen, allerdings werde ich das mit den Jungs noch durchexerzieren wenn mal der nächste Auftritt spruchreif ist.
    Gerne würde ich auch noch von Anderen die Meinung dazu hören, nicht nur aus der Sicht des gemeinen Konzertbesuchers sondern auch aus der des Tontechnikers - selbst wenn er nur mal als Gast auf ein Konzert geht. Bin ich da ganz alleine, dass mich viele Konzerte vom Sound her nicht mehr mitreissen, oder geht es euch auch so obwohl der Sound selbst durchaus sehr gut sein kann?

    Anbei noch: Der Kollege bei Katzenjammer hat aktuell ein neues Line Array von Adamson mit im Gepäck was danach zur PLS geht. Das ist nun nicht gegen den Hersteller, aber das ist das erste Mal, dass Adamson einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Gefällt mir sehr gut und diese 2x 19" (ja 19" ist richtig) Bässe schieben auch gewaltig, besonders wenn man in einer kleinen Halle mit 2000 Mann direkt 12 Stück oder so davon (auf Standgas) hat :D Achja, und bei der Vi1 ist die CPU halb abgeraucht beim Konzert und die digitale Verbindung zu den Preamps ist auf einzelnen Kanälen immer mal wieder ausgestiegen. Da gabs dann 2 Konzerte später ne Vi4 als Ersatz. Hab ich so auch noch nicht gehört, dass ne CPU abraucht, Serviceaufkleber war frisch "Feb 2015", nuja...

    Gruß,
    Marcel

  • Audio Zenit Pro System - 8 x PW18H

    • Marcel
    • 30. März 2015 um 21:36
    Zitat von "SSF"

    P208 Reserviert.


    Und steht jetzt bei mir!

    Wirklich ein sehr netter Kollege mit sehr gepflegtem Material. Wer noch Platz für sehr gut erhaltene PW18H hat sollte hier zugreifen. Bis auf ein paar Kratzer sieht das Material aus wie neu und spielt auch noch so. Vorführung und Plauderei gibts inklusive!

    Da das nicht immer selbstverständlich ist wollte ich das mal für die anderen User hier niederschreiben. Und nein, ich bekomme kein Geld für meinen Kommentar und mögen die Mods mir verzeihen, dass ich den Beitrag dadurch wieder nach oben geschoben habe. Wenns Probleme deswegen gibt, bitte auf meine Kappe! Abgesehen davon, habe ich den Fred so auch gleich aktualisiert, die P208H sind also verkauft :wink:

    Danke nochmal und Gruß,
    Marcel

  • Test Songs / Livemitschnitte für Lautsprechertests

    • Marcel
    • 19. März 2015 um 19:57
    Zitat von "Thorsten Erpel"


    Ab 1998 hat die Musikindustrie angefangen die Musik-Kultur und den guten Klang zu beerdigen - der Loudness-War regiert und der Spaß an der Musik bleibt weitesgehend ziemlich auf der Strecke - Ausnahmen werden immer rarer.

    Jupp, leider wahr. Viele heutige Produktionen kaufe ich schon gar nicht mehr, weil mir der Sound der CD irgendwann auf den Keks geht. Bei Springsteen ist das z.b. auch der Fall. Das hat nichts damit zu tun ob ich die neuen Songs mag oder nicht, aber rein klanglich gesehen klingen die neuen CDs genau wie der komprimierte Einheitsbrei der einem sonst so um die Ohren flattert. Netterweise gibts aber auch heute noch hin und wieder Ausnahmen, wobei man die meist leider nicht im Rock / Pop / Folk Bereich findet den ich überwiegend höre.

    Das Eagles Konzert von 94 / Hell freezes over DVD schlägt sich auch heute für meine Begriffe noch sehr gut im Vergleich zu diversen Blurays.

    Achso, so ein paar wenige SACDs / DVDAs hab ich auch zu Hause, allerdings überwiegend Klassik. Die Brothers in Arms SACD kesselt aber auch gewaltig, kann ich empfehlen die Scheibe. Ausnahmsweise mal ein nettes Remastering, selbst 5.1 ist ziemlich ordentlich für das alte Original.

  • PC in ungeheizter Lagerhalle betreiben?!

    • Marcel
    • 18. März 2015 um 22:47

    Also bei den Kollegen Musikern und mir in unserem Proberaum / halbes Studio was leider immernoch nicht beheizt ist steht nunmal auch das komplette Equipment drin und im Winter sind es da auch schonmal 8-10°C. Luftfeuchtigkeit ist kein Thema, der Raum ist immer super trocken, nur halt die Temperatur. Über Jahre hinweg gab es da jedenfalls nie Probleme, weder mit dem Digipult (Tascam), dem Outboardgeraffel, Backline noch dem eingesetzten PC. Normalerweise wird das Zeug nur einmal wöchentlich genutzt. Einzig die Instrumente leiden bei den Temperaturschwankungen bzw. müssen dann erstmal etwas auftauen wenn wir eintreffen und die tolle E-Heizung anschmeissen. Lässt man die Klampfe erstmal 30Min. stehen passt auch die Stimmung wieder :grin: Wie dem auch sei: Bei der Temperatur sehe ich kein Problem wenn es immer recht trocken ist. Staub? Ja gut, man kann ja auch einmal im Jahr den Kasten aufmachen und auskippen :wink:

    Gruß,
    Marcel

  • Test Songs / Livemitschnitte für Lautsprechertests

    • Marcel
    • 18. März 2015 um 22:34

    Moin,
    Also auf meiner Test-CD die ich mit rumschleppe ist u.a. drauf:
    Jennifer Warnes - Rock you gently (die ganze "The Hunter" CD ist gut, aber die Alte nicht remastered!)
    Marla Glen - The cost of freedom
    Toto - I will remember (alte Version mit langem Drumintro)
    Elton John - Nikita
    Joe Cocker - Noubliez Jamais (oder so ähnlich geschrieben :grin: )
    Fluch der Karibik 1 der Track "He's a pirate" also das Hauptthema
    Pearl - Mama (Tochter von Meat Loaf, komprimierter Rock)
    Mary Black - Song for Ireland (1988 Version)
    Dire Straits - Money for nothing (mit langem Intro)
    Johnny Cash - Solitary Man
    Alanis Morissette - Crazy (James Michael Mix)
    Fleetwood Mac - Seven Wonders

    Ansonsten sind z.b. die alten CDs von Norah Jones auch recht ordentlich produziert.

    Was ich sonst noch gerne zum Testhören nehme sind diverse Songs die eigentlich von Konzert Blurays oder DVDs kommen und wo ich die 5.1 Spur selbst auf Stereo zusammengemischt und dann aufgezeichnet habe. Meist mit voller Dynamik oder minimaler Kompression durch einen TripleC. Wenn man gleich das Original vor Ort abspielen kann wär das noch besser, aber sprengt natürlich oft den Rahmen für "mal eben". Bei mir als Testfavoriten und geilem Sound sind das aber z.b. folgende Scheiben:
    Katzenjammer - Live in der Großen Freiheit in HH (mein Liebling und Dynaaamik nebst geiler Musik 8) )
    Norah Jones - Live in Austin Texas
    Pink - Funhouse Tour
    Corrs - Live in London
    David Foster and Friends (die ältere Ausgabe davon)
    Shakira -Unplugged und Live in Paris
    Helene Fischer - Zaubermond und So wie ich bin (die alten Konzerte sind echt Soundreferenz, das neuere Zeug dagegen grottig)
    Loreena McKennitt - Live at Alhambra
    Within Temptation - Black Symphony
    Bruce Springsteen - Live in Dublin / Seeger Sessions

    Soviel fällt mir grad auf Anhieb ein. Mit Einzelspuren hampel ich nur zu Hause rum, gelegentlich hört man sowas aber auch schonmal beim Soundcheck. Oft wenn sowieso ein Mehrspurmitschnitt mitläuft und man dann mal eben die Szene vom letzten Konzert lädt und so nochmal einen Song antestet. Macht aber auch jeder anders... Wie du schon sagtest: Man sollte Musik nehmen die man gut kennt.

    Gruß,
    Marcel

  • EQ/DSP zwischen SPDIF (Toslink) Verbindung hängen

    • Marcel
    • 10. Januar 2015 um 15:17

    Moin,
    Das Einzige was mir noch einfällt wäre vielleicht ein Gerät von minidsp.com wobei du da auch schnell einige 100€ los bist. Dazu kommt noch, dass das Signal schon im Player dekodiert und dann am digitalen Audioausgang als PCM ausgegeben werden müsste (wenn dein Player das kann), damit die Minidsp Geräte das verstehen. Und ich weiss nicht ob deine Teufelanlage mit einem PCM-Signal klarkommt.

    Ganz ehrlich? Das lohnt alles den Aufwand nicht, vor allem die Kosten nicht. Ich persönlich würde mir einen Surroundverstärker kaufen. Je nach Preisklasse haben die Dinger mittlerweile alles eingebaut, sogar param. EQ und solchen Schnickschnack. Dazu dann ein neues Boxensystem und gut und du hast alle Einstellmöglichkeiten die du erstmal benötigst. Möglicherweise kann man auch deine kleinen Satellitenboxen direkt am Surroundverstärker anschließen und den Sub analog irgendwie versorgen, sodass du deine Teufellautsprecher erstmal weiternutzen kannst. Ob das allerdings so funktioniert kann ich dir nicht sagen, da das Ganze ja eigentlich als geschlossenes System betrieben wird.

    Nur auf Biegen und Brechen da jetzt irgendwie einen EQ dazwischenbauen das würde ich nicht machen, zumal das Ganze ja wie schon gesagt auch preislich in keiner Relation zu deinem Teufelsystem steht. Und wenn dir der Grundton fehlen sollte, dann würde ich direkt lieber über neue und größere Lautsprecher nachdenken. Die kleinen Pappen da drin können nunmal die Physik auch nicht überlisten und dementsprechend klingt es auch oft. Es sei denn man heisst Bose und macht es auf die Psychoakustiktour und dröhnt das ganze untenrum zu. Um aber nicht ganz ab zu schweifen: Ich würde einen Surroundverstärker nehmen. Denon, Yamaha, Onkyo....irgendwas die Dinger gibts ja wie Sand am Meer. Und dann hast du auch deine Einstellungsmöglichkeiten und nebenbei auch noch mehr Eingänge für andern Krempel.

    Grüße,
    Marcel

  • Sortierung von mp3-files

    • Marcel
    • 10. Januar 2015 um 14:39

    Moin,
    Ich kann dir zwar nicht helfen, wahrscheinlich aber das Problem erläutern, da ich das von meinem Autoradio her genau so kenne.
    Beim Autoradio nutze ich sogar eine Ordnerstruktur, aber innerhalb der Ordner habe ich wieder das gleiche Problem, dass die Stücke scheinbar willkürlich hintereinandergereiht werden.
    Was ich herausgefunden habe: Das Autoradio spielt bei mir die Tracks in der Reihenfolge ab wie man sie auf den Stick kopiert hat! Das ist auch reproduzierbar. Ich kann die Lieder selbst mit 01, 02, 03 usw. beginnen lassen, das Radio spielt die Stücke in der Reihenfolge wie ich sie in den Ordner kopiert habe. Ich vermute mal, dass das bei dir auch der Fall ist. Warum das so ist und wie man das ändert kann ich dir leider nicht sagen. Man kann natürlich den Stick wieder löschen und die Songs so nacheinander einfügen, dass man die richtige Reihenfolge hat was ich zum Teil gemacht habe und was auch tatsächlich funktioniert. Praktikabel ist allerdings anders. Naja, da es bei mir ja nur für das bischen Gedudel im Auto ist stört es mich jetzt nicht so sonderlich. Wenn hier aber Jemand eine Lösung weiss wäre ich daran auch durchaus interessiert.

    Grüße,
    Marcel

    Edit: Oder kopiere nochmal alle Lieder rüber in den Explorer, lösche den Stick, dann sortiere die Lieder im Explorer und lade dann die gesamte Liste wieder rüber, vielleicht geht das ja.

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 28. Dezember 2014 um 17:33

    Moin und Frohe Weihnachten,

    Zitat von "Marcel"

    Wobei mir auch nach wie vor noch der Controller fehlt um da dann auch richtig Hand anlegen zu können....

    So, ich bin da mal kurz vor Weihnachten noch schwach geworden und hab mir günstig einen Nova DC 8000 geschossen, also 4in 8out, kann auch 24/96 AES/EBU mit 4 Kanälen im Eingang. Aktuell noch analog betrieben laufen halt vom 5.1 Signal Front rechts / links, Center und LFE Kanal da drüber. Und wow, das Ding hat so eine geringe Latenz das geht sogar analog noch ohne Probleme mit der Bildsynchronität. Die Surroundboxen laufen nach wie vor übers Bassmanagement im Pult, sodass deren Bassanteil schon dem LFE-Ausgang zugemischt wird bevor das Signal im Controller landet. Und ansonsten? Klingt Bombe, hatte aber noch nicht sooo viel Zeit zu testen und hab mir erstmal noch paar schöne Patchkabel mit Neutrik Winkelsteckern und Sommer Galileo gelötet. Momentan einfach mal so bei 120Hz getrennt (Front und Center) mit 48dB LR, und bei den Subs noch mal auf die Schnelle nach Gehör noch bisken Delay und einen kleinen Filter gesetzt und es klingt selbst ohne Messen jetzt schon besser als vorher. Da kann man sicher noch so Einiges rausholen, aber das muss noch warten. Soweit hat sich die Investition schonmal gelohnt. Jetzt benötige ich irgendwann nur noch ne AES-Karte fürs Pult, dann kann ich auch mit mehreren Kanälen direkt digital in den Controller. Ab Werk verbaut ist ja nur ein Anschluss, also Stereo, daher aktuell noch alles analog. Sollte es nochmal Updates geben kann ich mich ja melden.

    Gruß,
    Marcel

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