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  1. PA-Forum
  2. Marcel

Beiträge von Marcel

  • EQ/DSP zwischen SPDIF (Toslink) Verbindung hängen

    • Marcel
    • 28. Dezember 2014 um 17:19

    Moin und Frohe Weihnachten,
    Das wird in deinem Fall so nicht funktionieren auch wenn die Idee gut ist. Das Problem ist eben dein 5.1 Signal. Digitalsignal ist ja nunmal nicht gleich Digitalsignal. Einschleifen kann man sowas nur hinter dem dekodierten 5.1 Datenstrom. Die Digitalcontroller / EQs und was es da sonst noch so gibt können den 5.1 Datenstrom nicht verarbeiten. Als Kette würde das nur so funktionieren: Abspielgerät - Dekoder für 5.1 - Controller / EQ - Verstärker / Lautsprecher. Womit du dann beim gleichen Problem bist wie einige von uns hier, dass es im Grunde keine (oder wenige und zu teure) Dekoder gibt die das Signal auch wieder digital ausgeben um sich die ewigen AD / DA Wandlungen zu sparen. Siehe dazu auch diesen Beitrag hier: http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=50&t=75726

    Kurzum: Das wird so nichts. Entweder gibt es in deinem Boxensystem eine Klangregelung oder dein Player kann das. Alternativ eine Surroundvorstufe dazwischenschalten, wobei das dein Budget schon wieder sprengen dürfte für mal eben so.

    Gruß,
    Marcel

  • Frontlautsprecher immer aktiv trennen? (mit Subwoofer)

    • Marcel
    • 17. September 2014 um 23:58
    Zitat von "tomfly"


    Wie ist denn Eure Meinung generell dazu? Muss es immer sein oder kann man einen aktiven Sub auch einfach mal so als "Unterstützung" nutzen? :?:

    Moin,
    Die Frage musst du dir schon selbst beantworten. Es muss nicht sein, kann aber natürlich und wenn du besonderen Wert auf eine originalgetreue Wiedergabe legst sollte man schon eine Weiche nutzen.

    Letztendlich hat der Sub wahrscheinlich nur den Tiefpass drin, aber der Frequenzbereich von 50-100Hz oder so wird dann von den JBL und dem Sub übertragen. Wenn das klanglich für dich passt lass es einfach so. Ist der Bass zu dröhnig, gibt es es Auslöschungen etc. (je nach Raumakustik) wäre eine Weiche dann sicherlich sinnvoll. Ob es da nun eine 0815 Weiche ausm Hifibereich oder besser sowas wie deine vorgeschlagene dbx sein muss hängt in erster Linie vom verfügbaren Budget und den notwendigen Einstellungen Raumakustik / Boxenaufstellung ab. Schlimmstenfalls wenn die Kisten ganz ungünstig stehen oder es übel klingt brauchst du auch noch ein Delay, da wäre dann schon wieder ein Controller sinnvoll. Oder du nutzt halt einen irgendwie gearteten Surroundreceiver aus dem Hifibereich, die haben wenn man nicht gerade von den 150€ Einstiegsteilen ausgeht auch schon ein recht umfangreiches Bassmanagement mit wählbaren Trennfrequenzen, anpassbarem Delay und natürlich mehrfachen (teils) param. EQ. Die Entscheidung liegt bei dir, deinen Gegebenheiten und Anforderungen. Mein Senf dazu: Entweder Hifizeug nutzen oder Controller. Wenn du sowieso auf ne 19" Weiche willst kannst du auch gleich in einen kleinen Controller (oder gebrauchte DCX sowas in der Art) investieren und bist damit sehr flexibel falls man mal doch mehr Einstellungen benötigt (erfahrungsgemäß irgendwann immer der Fall :grin: ) und könntest mit dem Controller auch gleich noch gezielt die JBL bearbeiten die vielleicht auch irgendwo dröhnen wenn sie im engen Regal stehen. Also wenn schon 19" würde ich zum Controller tendieren, alleine schon wegen den nutzbaren EQs, Delays und den deutlich freier einstellbaren Trennfrequenzen etc.

    Gruß,
    Marcel

  • Sourround Sys modular für zuhause

    • Marcel
    • 17. September 2014 um 23:38

    Hi,

    Zitat von "KurtSchuster"

    Hab mal in dem von dir verlinkten Faden gelesen. Scheint ne echt schöne Gemeinde an Cinema Freaks zu sein die einen seeehr friedfertigen Umgang pflegen. Schöne Sache. Hut ab wenn Leute nicht gleich aus der Hose hüpfen wie das hier und im Schwesterforum oft der Fall ist.

    Jupp, das ist eine sehr ruhige Seite, wird allerdings auch mit zugegeben recht harten Methoden regiert. Bedeutet: Wer nicht spurt fliegt, und das recht schnell. Richard (der Chef dort) praktiziert das mit seinen Mods die ebenfalls dazu angehalten werden seit Anfang an so. Allerdings ist auch nach wie vor heute noch der Umgang dort immer gesittet, selbst wenn man mal völlig gegenteilige Meinungen vertritt. Das soll die PA-Foren jetzt um Himmels Willen nicht schlecht machen, ich bin auch gerne hier bzw. nebenan, wobei ich fast sowieso nur noch lese seit Jahren. Aber Beisammen ist echt das einzige Forum das ich kenne das im Grunde seine Grundstruktur, "Regierungsweise" und den Umgang miteinander bis heute kein bischen geändert hat. Und ganz ehrlich: Das ist in dem Fall auch gut so und ich bin dort auch immernoch gerne (allerdings meist auch nur lesend).

    Zitat


    Was mich jedoch stört ist das direkt alles riesiges Geld kosten soll.

    Es gibt dort solche und solche. Überwiegend, da muss ich dir allerdings Recht geben, wird da eher über recht hochpreisiges Equipment diskutiert. Nicht wenige User dort haben es sich eben auf die Fahne geschrieben, eine möglichst originalgetreue Wiedergabe in den eigenen vier Wänden zu realisieren, was ja grundsätzlich auch nicht verkehrt ist. Dort sind also die normalen Hifiuser, Leute die eher schon High End als normales Hifi nutzen, Leute die selbst ihre Boxen bauen und oftmals mehrere Wege aktiv fahren mit PA-Controllern und Amps. Es gibt nicht wenige die auf Studiomonitore setzen, das geht von einem Rudel Behringer Truth bis zu Genelec, K&H, Geithain usw. UND zu guter letzt gibt es eben auch noch ein paar Leute die auch PA-Equipment nutzen. Allerdings meistens eher die etwas günstigere Schiene z.b. mit Mackie DLM12, also im Grund Aktivboxen bis 1k€. Sachen wie K&F, GAE, Coda oder gar Meyer, L-Acoustics nutzt dann doch Keiner. [Edit: Es gibt auch User die original Kinolautsprecher wie in den großen Sälen nutzen.] Auch günstigeres Outboardzeug wird da gerne genutzt z.b. die Behringer DCX, der Digital-EQ, auch mal nen dbx Compressor um den Sub für die restliche Familie oder Nachbarn nur bis zu einem gewissen Punkt wummern zu lassen. Generell wird man dort mit gewissen Ideen ausm PA-Bereich auch noch etwas schief angeäugt, aber im Großen und Ganzen respektiert man diesen Zweig ebenfalls und was gibt es schon Besseres wenn man die volle Dynamik ausfahren kann als ein Rudel PA-Boxen die sowas locker wegstecken? Natürlich ist das mit PA-Boxen ziemlich teuer auch die lineare Schiene mit 1:1 Reproduktion zu fahren, aber es geht auch. Nunja, wenn du da mal in den Technik- und DIY-Ecken weiterkramst wirst du auch viel Fachgesimpel über Bassarrays, Wellenfeldsynthese, geschlossene Wellenfront / Line Arrays und was weiss ich noch alles finden.

    Und zu guter letzt gibts ja neben dem popeligen Ton noch das ganze Drumherum von den Zuspielern über die Projektoren bis zum Raum ansich, der oftmals auch schon messtechnisch bearbeitet, bedämpft und entdröhnt ist, abgesehen von richtig schick umgebaut. Einfach mal nach Heimkino Schrein suchen und staunen :grin: Und ja, das kostet teilweise auch in die 100k€ was da so verbaut ist. Unabhängig davon ist dort aber jeder willkommen, egal ob Millionär oder Azubi der langsam (aber gesittet) mit einem Heimkino anfangen möchte.

    So, genug der Lobeshymnen, aber das ist halt der Hintergrund von Beisammen. Und da ist echt auch ne ganze Menge an Fachkompetenz versammelt die auch wissen wovon sie reden. Persönlich schwimme ich nunmal auch überhaupt nicht im Geld, habe aber auch schon zu viel günstiges Geraffel gesehen, selbst gekauft und testen/hören können, sodass ich eben so eine Mittelschiene fahren möchte. Günstig hab ich zum Teil aktuell im Einsatz. Damit kann ich leben, aber auf Dauer gefällt es mir auch nicht. Spass haben kann ich mit meinem Geraffel auf jeden Fall auch, daher warte ich halt auch immer bis irgendwo Kohle übrig ist um die dann sinnvoll? zu verballern. Aber da habe ich eben auch schon einen gewissen Anspruch. Natürlich dauert das alles dann vieeeel länger, aber so sei es. Wenn das DM1000 die nächsten >20 Jahre hält von mir aus, das ist genau das was ich brauche und nach wie vor super gerne nutze. Wenn die AZ Hörner ewig halten, bitte, vielleicht kommt als ultimative Lösung irgendwann nochmal ein Infra dazu wer weiss. Meinen Oppo-Player möchte ich am liebsten auch bis in die Ewigkeit nutzen, das Ding hat auch alles was ich brauch und zaubert selbst für meinen Steinzeitbeamer mit 720p (ich hab nichtmal FullHD :grin: ) ein Bombenbild, abgesehen von Ton. Naja, und der Rest...mit den Behringer Truth als Surround kann ich eigentlich auch gut leben, als Center ist die eine aber zu schwach, da muss irgendwann mal ne 10"/1", 12"/1,4" oder sowas hin. Aktuell ist bei mir nach rund 4000h!! jetzt die Lampe im Beamer platt. Neue baue ich am Wochenende ein, mal schauen wie hell das dann wieder wird und wie das Shading so aussieht. Wenn neuer Beamer wäre das bei mir dann aktuell ein Sony VPL HW 55ES, der allerdings auch mit 3k€ einschlägt und der wirklich ein absolutes Traumbild macht. Der würde mir dann quasi auch für die nächsten 20 Jahre oder ewig reichen, wenn auch wahrscheinlich nicht halten. Wie du siehst, ich suche mir recht lange die für mich sinnvollsten Teile raus und kaufe das dann. Und bei den Teilen die bislang recht teuer waren bereue ich das nicht im geringsten die Kohle dafür verschleudert zu haben. Aber das soll Jeder machen wie er meint. Was günstige Boxen angeht so könnte ich noch 2 komplette Surroundsysteme aufbauen mit altem Hifizeug das sich eben über die Jahre damals gesammelt hat. Naja, zum Glück (und Leidwesen meiner Eltern) fängt meine kleine Schwester jetzt auch langsam mit dem Heimkinofieber an, da lohnt es sich zumindest noch einige Hifiböxchen auf Lager zu haben :grin: Zu meinem Leidwesen der sich ja um die Technik kümmern (und kaufen) darf stellt die Lütte natürlich auch jetzt schon Ansprüche "bei neuen Lautsprechern möchte ich aber auch so einen extra Bass haben". Ganz schön verwöhnt, woher sie das blos hat :lol:

    Grüße,
    Marcel

  • Sourround Sys modular für zuhause

    • Marcel
    • 8. September 2014 um 12:24

    Moin,
    Ganz ehrlich? Ich lese diesen Firlefanz mittlerweile gar nicht mehr. Auch bin ich nach wie vor der Meinung, dass man erstmal ein schnödes 5.1 System zu Hause ordentlich aufbauen soll. Wer das erstmal hat wird sich schon wundern was damit möglich ist. Wenn man das noch mit ordentlichem Equipment paart und nicht 8cm breiten Brüllwürfelchen noch besser. Für Otto-Normal sollte sowas zu 105% reichen. Bei den Meisten die diesen Boxenwald unbedingt haben möchten entbehrt das jeder sinnvollen Grundlage, weil alle Lautsprecher irgendwie kreuz und quer aufgestellt werden nach dem Motto *Hauptsache viel*.

    Etwas anders sieht es bei den richtigen Heimkinofreaks aus mit eingemessener Raumakustik usw. da bringt das vielleicht noch das Schmankerl, Tüpfelchen auf dem i...oder was auch immer. Für Otto-Normal Konsumer sehe ich darin überhaupt keinen Sinn außer, dass man den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen kann da ja ständig neue Dekoder benötigt werden :roll:

    Sollte ich mal jemals die Zeit, Lust und das Kleingeld haben werde ich bei mir noch ein 2. paar Surroundspeaker einsetzen - also so ein bischen Kino-like mit mehreren Surrounds. Und vielleicht noch ein Backcenter, also 6.1 dann. Nunja, und mehr unterstützt das DM1000 ja auch nicht :grin: Wobei das für meinen öhm 25-30m² Raum (habs noch nie gemessen) aber auch dann schon gut voll ist. Mehr muss ich nun wirklich nicht haben.

    Gruß,
    Marcel

    P.S.: Wenn du noch mehr Lesestoff willst, hier ist ne ganz nette Zusammenfassung bei Beisammen:
    http://www.beisammen.de/board/index.php?page=Thread&threadID=115463

  • Line Summierer, 2 Stereo In, 1 Stereo Out ??

    • Marcel
    • 23. Juli 2014 um 00:02

    Moin,
    Wie wärs damit: Monacor LC 31
    http://www.monacor.de/produktdetailseite/?artikelid=6533

    Wenn es edler sein darf fällt mir sonst auch nur Palmer ein. Ich kenne oben genanntes Gerät übrigens nicht, es wurde nur vor einiger Zeit mal im Schwesterforum genannt, als Jemand einen 2in1 Line-Switcher gesucht hat :wink:

    Alternativ könnte man auch einen 1HE Rackmixer oder sowas nutzen da kann man zumindest auch noch etwas an den Gains arbeiten.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 8. Juli 2014 um 20:16

    Hi,
    Was Bruce angeht so ist da glaub ich nix mit 2 Ebenen auf dem Display. Ist halt "nur" ein großer Fernseher als Bühnenrückwand und darauf wird dann halt zwischen verschiedenen Kameras hin und her gewechselt. Die Einstellung die da grad zu sehen ist kommt von einer Kamera die irgendwo beim Schlagzeug steht und in Richtung Publikum "guckt", Bruce steht da ja auch gerade mit dem Rücken zum Pöbel. Nicht mehr und nicht weniger. Die Seiten LED-Walls mit dem T über Kopf werden z.T. einfach in ich sag mal ca. 16:9 genutzt, manchmal auch wie auf dem Bild zu sehen dann nach oben erweitert - je nach Bildinhalt.

    Der Rest ist halt bisken buntes Licht und das wars. Die Musik steht absolut im Vordergrund, keine große Bühnenshow und wildes Lampengeflacker oder sonstwas. Als es richtig dunkel wurde haben die sogar das Flutlicht eingeschaltet - bestimmt so für die letzten 30-45Min. schätze ich. Der Aufbau von LED-Screens und Licht war übrigens in ziemlich ähnlicher Form (die LEDs-Screens auf jeden Fall, Licht weiss ich nicht genau) auch schon auf der Tour vor einigen Jahren, als ich Bruce mal in Düsseldoof im Stadion gesehen habe. Also nix Besonderes so gesehen. Die großen Bilder sind halt ganz praktisch, da man so auch hinten noch was von Bruce und der Band sieht.

    Zitat von "KurtSchuster"


    Was würdest du davon halten mal mit dem Messen jenseits des Zollstocks zu beginnen? Denke ein paar Micros flattern bei dir auch rum. Ich hab eigentlich alles da was die HW betrifft.
    Man könnte ein Messprogramm aussuchen und dann erste Schritte wagen. Am coolsten wär selbstverständlich
    ein Seminar für SAT-Live oder so zu besuchen.

    Da bin ich grundsätzlich absolut bei dir. Mit einigen Ausnahmen aktuell :grin:
    Erstmal scheint einer der 15" in meinen Mackies die Segel gestreckt zu haben. Warum? Keine Ahnung, kann eigentlich nur Altersschwäche sein - so rund 10Jahre haben die ja schon aufm Buckel. Um Ersatz habe ich mich bislang nur halbherzig bemüht, da ich die Anlage eh aktuell kaum anhabe und auch grad mal überhaupt keine Kohle dafür übrig ist. Neben meiner Wastelei am Haus bin ich beruflich grad noch inner schönen Hochfrequenztechnikschulung/-zertifizierung zur Netzebene 4 in der BK-Technik (Stichwort Dibkom).
    Davon mal ab, sind die wenigen Mics die ich habe bei den Kollegen im "Proberaum". Nuja und was die Messtechnik ansich angeht so ist der Gitarrero aus eben jenem Proberaum zufällig Dipl.-Ing. E-Technik Fachrichtung Akustik und irgendwann kann man da vielleicht mal was drehen da der noch ganz andere Sachen zur Hand hat (Brüel & Kjaer Messkisten und sowas Edles). Für mich selbst werd ich mir vielleicht mal irgendwann ne billige Messgurke bzw. Messmic holen und das dann mit einer guten Gratissoftware paaren...sorry, Name ist mir grad entfallen, muss ich nochmal nachgucken. Aktueller Stand erstmal: Läuft noch irgendwie, aber muss erstmal so bleiben. Nächsten Monat werde ich Ritchie Blackmore wieder verfolgen, vielleicht irgendwann Richtung Herbst oder so, mal schauen. Wobei mir auch nach wie vor noch der Controller fehlt um da dann auch richtig Hand anlegen zu können....ach ja, das liebe Kleingeld.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 29. Juni 2014 um 14:15

    Servus,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Guck mal ob sich dein Interface auf -10dBv einstellen lässt. Dann könntest du mit nem Adat auf dein Pult gehen. Wär imho ein Test wert wenns nur rumgestöpsel ist.

    Hehe, da hapert es leider an meinem Billiginterface. Hab aktuell nur ein Focusrite Saffire Pro 24 DSP, da ist nix mit Adatausgang. Für 5.1 am Ausgang geht nur 6 analoge Strippen ziehen, ansonsten nur Stereo per SPDIF - dafür in 24/96. Eingänge hab ich nur 2x XLR (Mic/Line umschaltbar) und 2x Klinke (Lo/High Gain), mehr gibts da nicht. Könnte ich also höchstens mal mit nem Stereosignal testen, ob sich das klanglich zu den Preamps im Mixer unterscheidet wenn man am Focusrite mal mit dem Eingangspegel spielt.

    Den Rest hab ich dann auch soweit kapiert. Auf irgendwelche PC- und Softwarelösungen stehe ich allerdings auch nicht. Ich hab am liebsten irgendwo ein Hardwaregerät stehen, von mir aus auch mehrere. Abgesehen davon bräuchte ich dann auch noch ne neue Graka für den PC. Der PC selbst hat Leistung genug, aber grafikmäßig hab ich noch nie was großartig Anspruchsvolles benötigt, daher laufen Full HD Videos zwar grundsätzlich ruckelfrei, aber bei z.b. einer Desktoperweiterung mit dem Beamer am 2. Ausgang der Graka wirds dann schon eng. Nuja, ich brauchs eigentlich sowieso nicht. Mach den Beamer nur alle paar Monate mal an den PC und guck mir mal einige Trailer die man so gesammelt hat mal in groß an. Ansonsten bleibt bei ernsthaftem Gucken/Hören von Film und Musik der PC aus. Und ja, die Softwaredecoder der einschlägigen Mehrkanalfirmen sind ebenfalls schweineteuer.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 25. Juni 2014 um 23:26

    Hi,
    Jupp Milo mit HP700 hab ich auch schon mehrfach gehört u.a. mit John Fogerty Open Air. Gefiel mir auch seehr gut.

    Was deine Lösung angeht:
    Soweit ok, aber entweder ich habe nen Denkfehler oder es hakt immernoch irgendwo. Die PS3 gibt dann zwar digital das Audiosignal aus, aber man benötigt doch trotzdem wieder einen Dekoder für AC3, DTS usw. der dann (ursprüngliches Problem) wieder analoge Ausgänge hat. Sehe ich das richtig oder hab ich was nicht ganz kapiert?

    Was die Netzwerkgeschichte angeht so könnte ich auch einfach meinen Blurayplayer mit ans Netzwerk hängen dann spielt er auch alles ab was da kommt - die neueren Modelle auch die ganz neuen Formate von Youtube flv und wie das ganze Zeug heisst. Dafür ist meiner zu alt, wobei ich ne Wand voll mit Originalfilmen auf DVD und Bluray habe da benötige ich das sowieso nicht. Und dekodieren etc. übernimmt ja bei mir auch der Player, egal ob ich jetzt Bluray gucke, was vom USB-Stick laufen lasse oder das Ding per Netzwerk an nen Server hängen würde. Nur nach der Dekodierung gehts natürlich analog raus. Eigentlich so wie bei dir nur, dass ich weniger Geräte nutze?! Und wie sieht es bei dir mit der Synchronität von Bild und Ton aus? Bei mir hängt der Beamer ja direkt am Blurayplayer und mit meiner aktuellen Kette für den Ton geht sich das noch gerade so aus, ansonsten müsste ich das Bild verzögern - was auch nicht so einfach ist. Nuja, erstmal funktionierts doch, vielleicht gibts ja mal irgendwann ne halbwegs einfache und vor allem auch bezahlbare Lösung.

    Da fällt mir grad noch ein: Mit einem PC müsste das doch eigentlich gehen eine komplett digitale Kette aufzubauen (meintest du das oben?). In meinem Fall müsste ich die Discs dann am PC abspielen, eine Software nutzen die auch dekodiert und 5.1 ausgibt und das dann über ein z.b. Firewireinterface raus aus dem PC und per Adat/AES was auch immer ins Digipult. Das ginge theoretisch - auch praktisch? Allerdings mag ich keine HTPCs und hab auch kein Bock mich damit auseinanderzusetzen was wohl auch nicht ganz ohne ist wie ich in diversen Heimkinoforen schonmal gelesen habe. Egal, hauptsache tonnenweise Kupfer quer durch die Bude :grin:

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 24. Juni 2014 um 21:38
    Zitat von "KurtSchuster"


    Inwiefern ist das eigentlich sinnvoll mit Line Pegel auf MicIns zu gehen ?

    Gute Frage, aber bei dem Pult bleibt mir eh nicht viel anderes übrig. Ich will es jetzt nicht beschwören, aber ich glaube auch nicht, dass man die Gains irgendwo direkt auf Line umschalten kann. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern mal über sowas im Menü gestolpert zu sein. Ansonsten funktioniert das hervorragend. Anfangs hatte ich den 20dB Pad nicht mal drin, aber da einige Blurays ja mittlerweile auch seeeehr dynamisch sind zerrte es halt bei lauten Passagen. Also Pad rein und Gain leicht aufgedreht und so ist es immernoch. Funktioniert gut, ich hab keine Probleme damit. Andere Möglichkeiten habe ich aber auch noch nicht getestet. Bislang wars aber egal ob ich jetzt PA-Geraffel, Consumerequipment oder auch ne Klampfe mit Pickup und Line-Out direkt ans Pult gesteckt habe. Gain anpassen und läuft. Und wie das so ist was einmal läuft verfolgt man erstmal nicht weiter. Möglicherweise geht es auch anders, hab mir da aber noch keine Gedanken gemacht.

    Was mir letztens aber mal aufgefallen ist: Eine MP3 die ich mit MediaPlayer am PC abspiele, dann über mein Focusrite FW-Interface mit 24/96 per SPDIF ins synchronisierte Pult schicke klingt am PC irgendwie komprimierter und weniger lebendig, als wenn ich selbe MP3 auf einen USB-Stick schiebe und diesen in meinen Oppo Blurayplayer stecke, der dann wieder analog aufs Pult geht. Keine Ahnung, da muss ich bei Gelegenheit nochmal nachhaken warum das so ist. Möglicherweise komprimiert der MediaPlayer da auch was, keine Ahnung. Die Verbindung ist auf jeden Fall beim PC komplett digital und mit 24/96 ja wohl auch hochwertig genug. Mal schauen, hab momentan eh keine Zeit dafür.

    Ansonsten hat Blackmore's Night definitiv nichts mit "Alles so fett wie möglich" und "In die Fresse Sound" zu tun. Die gesamte Band spielt sehr dynamisch und regelt ihre Lautstärke überwiegend selbst. Zugegeben, indoor bei einigen Strat-Einsätzen wurde es auch schonmal ganz gut laut, aber auch nicht mehr. Ansonsten wird ja überwiegend eher akustisch Richtung Folk/Mittelalter gespielt. Zum Teil wenn nur Klampfe und Gesang da sind wartet Mr. Blackmore bisweilen auch schonmal bis komplette Ruhe im Publikum herrscht. Und jeder kleine Huster fällt da sofort als sehr laut auf. Ist im Grunde eher ne ruhige und angenehme Kombo, kein Vollgas :wink:

    K1 habe ich mit Springsteen mal im Mönchengladbacher Stadion gehört. Ich sags mal so: Es war besser als sonstige Stadionkonzerte die ich bisher besucht habe, klang aber wegen der üblichen Akustik in solchen Buden trotzdem nicht überwältigend. Ich stand ca. 20m vorm Foh, Bass war auch hier noch sehr präsent, der Rest mit zunehmender Lautstärke und Instrumenten ging zum Teil in lauten Soundmatsch über...wobei man bei Springsteen natürlich auch immer die Leute mit einbeziehen muss, denn der Pöbel singt ja nun auch nicht gerade leise. Delays hangen da auch reichlich, alleine für die ganzen Ränge. Beim Bruce siehts dann so aus:

    L-Acoustics ansich höre ich auch recht gerne, Meyer ebenfalls. Ich kann mich auch nicht erinnern mal wirklich schlechten Sound damit gehört zu haben, egal ob damals Udo Jürgens, pro Seite in der Westfalenhalle 1 einmal 12 V-Dosc + 6 SB218 und später dann 16 V-Dosc Fullrange mit insg. 4 SB218 in Zahnlücke auf nem Aux-Weg die nur ein paar Mal als Effekt an waren. Letzteres klang etwas schlanker, aber sehr gut. Aus jüngster Erfahrung mit L-Acoustics hab ich Katzenjammer gehört, in Bochum beim Zeltfest mit Kara und noch besser im Ringlokschuppen Bielefeld mit ich meine 12 Kudo und 6 oder 8 SB28 pro Seite für...keine Ahnung 1500 Mann oder was da reingeht. Also reeeichlich oversized und Headroom. Ich stand mittig zwischen Foh und Bühne....alter Schwede. Ich glaube ich habe noch nie so laut und so verzerrungsfrei Musik hören dürfen. Selbst die Hallräume mit z.T. schönem Vintagesound kamen sowas von genial rüber. Der Foh-Mann hatte auch oft ein ziemlich breites Grinsen im Gesicht 8) Wobei Kompliment an den guten Mann (Harald hiess er glaub ich), ich habe bisher einige Katzenjammerkonzerte besucht und der Sound ist immer top.
    Bei Blackmore siehts z.b. so aus (Konzert in Creuzburg letztes Jahr):

    Ich glaub das war erstmal genug offtopic, zum Thema Surround gibts bei mir erstmal eh nix Neues und Kohle übrig ist grad auch nicht - ich mach grad bisken Tiefbau am Haus mit neuen Regenrohren und Pflastern und so Spielereien :grin:

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 2. Juni 2014 um 20:55

    Hi,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Wie machst du das mit deiner Konsole ?

    Meinst du von den Ein- und Ausgängen her? Da ich als Zuspieler ja nach wie vor überwiegend Hifigeraffel nutze unsymmetrisch mit Cinch auf XLR-Kabeln ins Pult rein (in die normalen Mic Pre-Amps mit 20dB Pad geschaltet) und dann natürlich symmetrisch raus an die Amps / Aktivboxen. Dazwischen hängt Ein- wie Ausgangsseitig noch ne Patchbay damit man mal eben schnell was umstecken kann ohne gleich in dem Kabelwust hinterm Pult suchen zu müssen. Funktioniert bislang seit Jahren ohne Probleme, nur die günstigen Studiolooms machen das über die Jahre nicht mit - bei mir 3 Stück (á 8 Kanäle) als Querverbindung Mixercase - Zuspielerrack im Einsatz. Aktuell hab ich schon wieder 2 Kanäle in einem Kabelstrick die nen Knacks weghaben, also bald mal wieder was Neues fällig. Fein wär auch mit Harting usw., aber für mal eben im Zimmer doch etwas teuer und abgehoben :grin: Vielleich setz ich mich irgendwann mal hin und nehme statt der Einzelkabel ein dickes mit 32Kanälen oder so und löte mir was zusammen. Mal schauen...

    Wegen Delay: Volle Zustimmung!

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 22. Mai 2014 um 21:28

    Moin,

    Zitat von "KurtSchuster"


    Ich glaube Surround Sound Versuche bei realen Musik VAs ( also kein Kino ) gingen bis jetzt regelmäßig in die Hose.
    Wobei ich mir schon vorstellen könnte das das funzt. Das größte Problem wären imho die großen Flächen.

    Ich weiss zumindest, dass das z.b. beim Musical auch schonmal gerne genutzt wird. Gut, dass ist mehr oder weniger auch ne Festinstallation, aber halt im großen Format. Tanz der Vampire in Berlin nutzt das z.b. wenn ich mich da recht an einen Bericht in der PP erinnere. Starlight Express meine ich auch, zumindest für einige Effekte was man auch hören konnte. Udo Jürgens hat damit live vor Jahren als LAs noch nicht in Mode waren wohl auch schonmal rumgespielt. Auf diversen anderen Konzerten oft eher elektronischer Art oder Pop-Richtung wurde es auch schon genutzt. Ich denke hier darf man nur nicht von der klassischen 5.1 Variante von zu Hause ausgehen, das ist in der Halle dann eher 3.1, also Front rechts / links und hinten plus Bass. Ich denke wenn man nicht zu viele Zonen hat lässt sich das auch in einer großen Halle einigermaßen für die meisten Zuhörer durchführen.

    Was die Aufstellung zu Hause angeht so kann man auch hier einen Unterschied feststellen zwischen korrekten Delayeinstellungen und "einfach mal etwas mehr oder weniger", speziell bei Filmen wo dann gerne mal z.b. ein Hubschrauber von vorne nach hinten oder diagonal durch den Raum fliegt sollte sowas passen, sonst ist der Effekt entweder fast gar nicht vorhanden oder der Heli wird zwischendurch deutlich leiser bevor er wieder laut aus den hinteren Boxen kommt. Bei Musik mit entsprechendem Raum auf den hinteren Lautsprechern ist das natürlich was anderes, damit beeinflusst man ja quasi den Raumklang ansich wenn du das Delay hinten änderst.

    Zum Thema Mischen: Ich hab keine Ahnung was SAC alles kann, ich bin nach wie vor eher in große Pulte und viele Knöppe verliebt. Daher hab ich mich damit noch nicht weiter befasst :wink:
    Was das DM1000 angeht so hat es einen Joystick und mit diesem kannst du dir z.b. einen beliebigen Kanal schnappen und diesen frei im Raum bewegen. Ob man den Kanal jetzt mittig stellt, dass aus allen Boxen was kommt, in die rechte Ecke, im Kreis herum laufen lässt oder diagonal ist egal. Das ganze natürlich auch notfalls als Szene programmierbar, dann könntest du auch mehrere Kanäle sich nacheinander folgen lassen. Oder trockenes Signal voraus und Hall folgt....dem Spieltrieb sind hier kaum Grenzen gesetzt. Mit Nuendo geht das genauso, wenn man die 5.1 Kanäle ins Pult schickt.

    Was ich z.b. schon paar mal ausprobiert habe: Akustikklampfe (mit Pickup) ans Pult. Monokanal doppeln und einmal nach rechts und einmal nach links, wobei im Raum ein Stück weit nach hinten versetzt, sodass die Rears auch schon leicht Signal bekommen. Dann noch eine Seite ein 3-15msec Delay drauf für die Breite. Anschließend einen Hall Mono In Stereo Out dann eher nach hinten verlagern, allerdings so, dass auch die Front noch etwas abbekommt. Gelegentlich auch mal nen Chorus dazu von vorne. Zum Schluss dann noch z.b. ein Delay nur von hinten ping pong rechts und links mit unterschiedlichen Zeiten. Effektballerei ohne Ende, aber macht Spass - wenn man jetzt noch spielen könnte *hüstl* :grin: Das Pult bietet auch direkt einen Mono auf 5.1 Hall an, damit habe ich mich auch schonmal befasst. Aber "mal eben" ist da nicht bei den gefühlten 27 Parametern die man einstellen kann.
    Alternativ: Klampfe an mein Focusrite Firewireinterface, von da durch den PC mit ein paar Sachen verfeinert und per 24/96 digital Stereo raus ans Pult oder selbst per 5.1 Analog geht das mit der Latenz bei kleiner Samplerate noch ohne Probleme in Echtzeit zu spielen. Nicht übel das heutige Geraffel.

    Gruß,
    Marcel

    P.S.: Wegen Strom: Ich hab im Grunde zwei schaltbare große Stromverbraucher im Raum, einmal den PC und Peripherie und einmal die Soundgeschichte. Beides wird bei Nichtbenutzung komplett abgeschaltet mittels schaltbarer Steckdosen. Wobei ich bei der Soundgeschichte genauer gesagt 2 Mehrfachleisten, einen Powerconditioner, ein Mischpult, 5 Aktivboxen und 2 Endstufen nacheinander einschalten muss :grin:

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 19. Mai 2014 um 19:23

    Moin,
    Keine Ahnung was du da anstellst. Am meisten bei mir frisst wohl der Beamer mit 200W um den Dreh. Danach dürfte wohl der Digitalmixer kommen. Ansonsten halt 5 Aktivboxen (2x PA, 3x Studiomonitor), 2 Endstufen, Bluray und Sat-Receiver für Pausenmusik :grin: Wobei ich sowieso nur am Wochenende gucke bzw. überhaupt zu Hause bin. Eltern und Schwester wohnen halt mit im Haus und als großes Einfamilienhaus brauchen wir mit 4 Leuten irgendwas mit 4000-4300kw/h im Jahr. Also Strom fürs Haus, Heizung, Rasenmäher, Stichsäge und so weiter alles mit drin. Gemessen habe ich den Stromverbrauch bei mir noch nie. Reduzieren geht aber sowieso nicht und alle Geräte im Rack die ich nicht brauche sind aus. Beleuchtung ist bei mir im Zimmer nur noch LED. Das gesamte Geraffel dürfte auch gar nicht sooo viel ziehen, selbst nicht wenn es mal lauter wird. Der größte Teil an Strom wird ja sowieso für den Bass verballert, aber da ich ja mit der Endstufe weder stundenlang einen Sinus verstärke noch damit Lampen dimmen möchte hält sich das auch hier in Grenzen - zumal der PA-Teil der Anlage ja meist auf Standgas läuft :grin: Sicherlich wird sich da bisken was zusammenaddieren, aber insgesamt bin ich mit dem Verbrauch recht zufrieden.

    Von wegen Strommesser: Ich kenne da auch nur diese Zwischenstecker. Soweit ich weiss benötigt man da keine Batterien?! Ein Arbeitskollege von mir hat so ein Billigding seit einigen Jahren und brauchte da noch nie Batterien wechseln. Keine Ahnung, sicherlich gibts die Teile auch in teurer und besser. Alternativ vom Elektriker ne Stromzange / Zangenamperemeter leihen.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 18. Mai 2014 um 20:07
    Zitat von "KurtSchuster"


    Das ist 1x12. Wo ist das ? Da würde ich schon mal anreisen um das zu hören.

    blackmoresnight.com Tourplan steht etwas tiefer auf der Seite. Nur um eins klarzustellen: Ich bin da als Fan, NICHT als Mischer oder sonstwie an der Technik beteiligt! Wobei ich mich mit dem sehr symphatischen Mischer schon ein paar Mal unterhalten habe. PA kommt von "Düsi" Kaufmann, der als Sys-tech auch immer mit dabei ist. Die Tour ist meistens mein Jahresurlaub, will heissen ich fahre auf so ziemlich alle Deutschlandkonzerte und das seit einigen Jahren. Da gibts auch noch so ein paar Fans die das auch machen und da man sich mittlerweile gut kennt ist das immer schön abends noch zusammen mit Kerzenlicht und Gitarren, vielleicht sogar auf ner alten Burg. Manchmal kommt auch die Band und die Techniker noch mit dazu (nein, Ritchie nicht!). Kontrastprogramm zum elenden modernen Alltag halt :grin:

    Zitat

    Tatsächlich eine neue Soundwelt. Hatte das ja eher für MickyMaus-Kram gehalten.

    Die Mehrkanaltechnik ist schon was Feines und das nicht nur in Bezug auf mehr Kanäle sondern auch die Auflösung und mögliche Dynamik. Ich spiele ja zu Hause auch mal gerne mit Einzelspuren und Abmischungen rum, seit einiger Zeit auch in 5.1 Hierbei finde ich es einfach wunderbar wie man Halleffekte mehr von hinten kommen lassen kann und vorne eher trockenes Signal hat. Das klingt einfach aufgeräumter, sauberer. Insgesamt ist das schwer zu beschreiben, ich mag auch durchaus hochwertige Stereoabmischungen sehr gerne. Aber wenn denn das mögliche Potential bei Mehrkanal genutzt wird kann man damit imho deutlich bessere Ergebnisse erzielen als mit Stereo. Aber das muss man am besten selbst ausprobieren. Mehrkanal ist natürlich auch kein Allheilmittel. Ich bin auch nach wie vor noch der Meinung, dass 5.1 absolut ausreicht. Die Lautsprecher dafür muss man erstmal vernünftig dimensionieren und aufstellen, dann ist schon sehr viel gewonnen. In großen Räumen macht vielleicht auch noch der Backcenter Sinn oder mehrere Surrounds pro Seite, mit Delay angepasst. Aber die Geschmäcker sind hier auch sehr verschieden und bei 6 Leuten hört man 7 Meinungen. Wie gesagt, am besten selbst testen. Ich möchte Mehrkanal nicht mehr missen zu Hause, höre aber auch durchaus immer mal wieder Stereo, wobei ich dank dem Digipult natürlich auch das Stereosignal "in den Raum stellen" kann :wink:

    Was meine Empfehlungen angeht so sind das in erster Linie Scheiben die gut klingen. Ob einem die Musik dann zusagt ist ne andere Geschichte. Es kommt bei mir auch durchaus mal vor, dass ich CDs oder Blurays was auch immer kaufe, weil sie sehr hochwertig produziert sind. Ich kann mich für gute Aufnahmen begeistern, selbst wenn mir die Musik eher weniger gefällt. Wobei das aber auch nur für bestimmte Musikrichtungen gilt, von manchen Sachen lasse ich dann doch die Finger :wink: Also die oben genannten sind quasi Soundreferenzen, unabhängig davon ob du die Musik magst. Da fällt mir übrigens noch ein, ich hab noch von den Corrs und den Dire Straits ne SACD mit 5.1 Abmischungen. DAS knallt auch gewaltig, ich sach nur Money for nothing 8)

    Und ganz aktuell: Am Wochenende direkt 2x die Les Miserables 25th Anniversary Bluray reingezogen mit 5.1 DTS HD schiess mich tot. Alter Falter, als nach der Pause das Orchester wieder eingesetzt hat.... :shock: etwas dynamischer, aber absolut genial. Nur die Rolle des Marius Pontmery fand ich mit Nick Jones oder so fehlbesetzt. Da klingt mir immernoch das Original Michael Ball zu sehr im Ohr der stimmlich imho deutlich besser in die Rolle passte. Ansonsten Gänsehaut pur, die Platte häng ich glatt an die Liste mit dran!

    Zum Center: Ja da wird seeeehr unterschiedlich gemischt. Manche nutzen den Center fast gar nicht oder geben nur eine leise Stereosumme drauf. Manche schieben nur den Gesang drauf, manchmal auch noch die Monoinstrumente die meist mittig gemischt sind wie Bass, Kick, Snare. Da kommt der Center schnell an seine Grenzen das stimmt. Generell sollte es ja so sein, dass zumindest die Front am besten aus einheitlichen Boxen besteht. Dementsprechend bin ich aktuell mit meiner Behringer Truth 2031A auch völlig untermotorisiert. Dafür gibts dann bei mir für die 15Min. mal richtig Krawall-Session ein Preset im Mixer das den Center mit auf die Front routet. Benötige ich aber selten, weil auch aus dem kleinen 8"/1" Studiokübel Marke billig kommt schon gut was raus.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 22. April 2014 um 20:12

    Moin,
    Nur mal so zwischendurch. Bin grad mal wieder bei Beisammen im Heimkinoforum gucken und bin dort über folgende Sachen gestolpert:
    http://www.minidsp.com/products/minidsp-in-a-box/nanoavr-8x8
    und
    http://www.aes-hdmi.com/hdmi-2a.html

    Das Gerät im ersten Link ist ja quasi ein vollwertiger Controller für 7.1 Signale. Auch nett und dann noch für den Preis. Fehlt aber wieder der Dekoder.

    Beim 2. Link das Ding würde mich nur mal interessieren wie dann hier die Tonformate verarbeitet werden, oder ob das noch gemacht werden muss, man halt nur als Digitalübertragung ein AES-Signal hat wovon ich jetzt mal ausgehe. Dekodiert wird da wahrscheinlich auch nichts, nur der Audioteil abgezweigt und separat als AES herausgeführt.

    Trotzdem schon interessant was es so alles gibt.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 21. April 2014 um 17:06
    Zitat von "KurtSchuster"

    Moin,

    Die Teile machen bestimmt mächtig Spaß. Hab vor Jahren mal eine ( imho ) KS Box auf der PLS gehört. Das war imho eine 8x10" oder 2 x 4x10". Krass war halt wie die sich durchgesetzt haben.
    Also, ich komm in die Halle rein, massive Kakophonie. Aber irgendwo in der riesigen Halle spielt ein Sub der deutlich zu hören aber nicht zu orten ist. Also rein ins Getümmel und diesen Sub suchen.
    Und das war nach einiger Zeit der Suche dieser KS Sub. Stand dann vor der Kiste und war einfach nur begeistert.
    Tief, trocken, sauber, dynamisch und laut.
    Echt ein irre guter Sub.
    Ne andere Hausnummer wiederum sind gestackte Hornsubs, einfach immer noch mein Favorit....leider heutzutage praktisch nicht mehr zu sehen/hören. ( 4 gestapelte 15" W-Bins und oben drauf eine oder 2 MSL-4, das kesselt :grin: ).

    Servus,
    Der Sound der vielen kleinen Pappen ist halt etwas anders wie mit den üblichen 15" oder 18" Konstrukten finde ich. Persönlich brauche ich für Musik keinen ultimativen Tiefbass und Hosenflattermodus. Ich habs dann lieber im Kickbereich ein wenig präsenter und trockener und das funktioniert mit diesen Hörnern zumindest meiner Meinung nach bestens. Klanglich wie immer Geschmacksache, aber ich steh drauf. Damals bei nem Forentreffen in Viersen zum ersten Mal live gehört und gleich schwer begeistert gewesen. Ich weiss noch wie Rockline da auch große Augen machte und meinte "das hat Eier" :grin:
    Ansonsten kenne ich nur den EAW LA400 Hornsub, hat glaube ich 2x12" drinne. Den höre ich jedes Jahr mit Blackmore's Night im 6er oder 8er Stapel pro Seite. Knallt auch ganz gut und geht bei der Menge auch schon gut tief. Den KS kenne ich gar nicht.

    Zitat von "Marcel"


    Auf die 5.1 Live Sound Sache kann ich mir irgendwie noch keinen rechten Reim machen. Hab aber auch nur eine 5.1 Aufnahme. Kraftwerk. Und das hört sich seltsam an. A) kommt der Center mit dem Rest nicht mit. Und, warum sollte bei nem Konzert Sound von hinten kommen?
    Ich will das nicht schlecht reden. Wahrscheinlich fehlt mir einfach das entsprechende Soundmaterial. Bzw. denke ich das das mit Videos verbunden ist. ( Tipps ? :) )

    Kraftwerk hmmm, ich glaube unser Musikgeschmack unterscheidet sich da ein wenig. Ich höre überwiegend eher die Rock, Folk, Pop Ecke, wobei da auch etliche Ausreisser dabei sind. Was die Abmischung angeht ist das halt Geschmacksache. Grundlegend sind die meisten Live-Konzerte eher frontlastig abgemischt und Publikum von hinten. Es gibt aber Ausnahmen z.b. die Eagles - Hell freezes over DVD wo die Instrumente rund herum um dich verteilt sind. Gewöhnungsbedürftig, aber klanglich zählt diese Scheibe immernoch zu den Perlen. Übrigens DTS 5.1 in voller Datenrate. Ansonsten kann ich z.b. empfehlen Katzenjammer - A kiss before you go Live in Hamburg (Bluray öhm DTS HD Master, oder PCM glaub ich). Ist eine 5.0 Abmischung, aber die Konzert- und Liveatmosphäre kommt super rüber. Alternativ Norah Jones - Live in Austin Texas (DVD DTS 5.1). Auch vereinzelte Instrumente mal zum Teil von hinten, aber geile Aufnahme und Abmischung! Da hört man echt jedes Rauschen und Knistern der Röhren des Gitarrenamps sobald das Gate aufgeht. Ooooder Helene Fischer (ja, auch das höre ich), wobei ich da nur die früheren Werke empfehlen kann. Die neuen Scheiben haben leider in der Abmischungsqualität seeehr nachgelassen. Aber die "So wie ich bin" oder "Zaubermond" auf Bluray ist auf jeden Fall auch sehr gute Qualität. Nettes Feature am Rande: Band kommt über Front, Gesang nur über Center, Halleffekte und Publikum von hinten. Durch den Mixer dazwischen kann ich halt auch die Akustikklampfe in die Hand nehmen und spielen und Helene singt für mich. Oder du hast ne schöne Karaokeversion wenn du den Center ausmachst :grin:
    Sonstige Scheiben die ich klanglich empfehlen könnte:
    Celine Dion - A new day (Bluray)
    Katie Melua - eigentlich alle alten Livesachen (DVDs, nur Stereo, aber Dynamik pur)
    Lord of the Rings Symphony (DVD)
    Eagles - Farewell Tour (Bluray)
    Eric Clapton - One more car, one more rider (DVD)
    David Foster & Friends (Bluray, gibts mittlerweile 2 von, auch feine Abmischung)
    Loreena McKennitt - Nights from the Alhambra (DVD)
    Corrs - Live in London (DVD 5.0)
    Dixie Chicks - Storytellers (Bluray)
    Bruce Springsteen - Live in Dublin (unbedingt die Bluray, DVD ist nicht so gut)
    Bruce Springsteen - London Calling (Bluray)
    Within Temptation -Black Symphony (Bluray)
    Shakira - Live from Paris (Bluray)
    Phil Collins - First Final Farewell Tour (DVD)
    Pink - Funhouse Tour (Bluray, auch ein geiles Led Zeppelin Cover drauf!)
    da gibts noch mehr, das nur für den Anfang. Und ja, ich höre das auch alles gerne :wink:

    Zitat


    Aber bei nem Single 10er oder 12er ist das eben Quatsch. Vor allem weil das Teil nur noch damit beschäftigt ist Luft zu pumpen. Für Nutzbass ( also das was das Teil real könnte ) bleibt da nix mehr über.

    So ähnlich sieht auch meine Erfahrung aus. Ganz früher hab ich den LFE immer mit über die auch nicht schwachbrüstigen Standboxen laufen lassen. Das knallte sehr nett, hatte natürlich nur nicht den Tiefbass.
    Dann hatte sich damals ein Kollege mal den größten Yamaha Hifisub geholt. Ein 10" oder 12" mit angeblich 1,5kW Amp und super weich aufgehängt. Den durfte ich mal paar Wochen während er renoviert hat zu Hause testen. Mein Fazit: Selbst mit ruppigen Einstellungen am vollparam. EQ habe ich da meinen geliebten Kickbass in keiner Form zu hören bekommen. Hosengeflatter ging wirklich sehr gut, dass muss ich dem Ding lassen, aber alles oberhalb von ich sag mal 60Hz taugte gar nichts. Dafür habe ich ihn 2 Mal zum Abschalten hinreissen können. Der Kollege hat übrigens später nach einigen begeisterten Hörsessions bei mir sich noch nen kleinen Yamaha Hifisub für Musik dazugekauft der dann den Part Nutz-/Kickbass übernimmt. Das ging schon bässer!

    Zitat


    Die Herausforderung, ob nun privat oder beim OpenAir Sommerkino, seh ich darin möglichst viel Sound der Kategorie B) an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Ohne das Türen aus den Angeln hüpfen bzw. die Umwelt über Maß "adressiert" wird.
    Und da muss ich sagen das 40-45Hz imho ein realistischer Wert sind. Schließlich ist ja bei 40Hz nicht schlagartig Schluß nach unten. ( 18db/Oct. )
    Wie machst du das das nicht alles rappelt und klappert bei deinen 16x10" ?

    Nunja, ich hätte schon auch gerne linear bis 20Hz runter für Filmbetrieb, aber dazu reicht halt weder der Platz noch die Kohle momentan, daher bin ich mit meinem Kompromiss aktuell erstmal zufrieden. Was das rappeln angeht so ist es gerade schlimmer geworden. Ich hab vor kurzem aus Platz- und Heizgründen nochmal meine Bude umgeräumt. Jetzt steht zwar alles schön symmetrisch, aber die Raumakustik macht mir jetzt auch deutlich mehr zu schaffen als vorher. Will sagen: Am Hörplatz Bass je nach Einstellungen mager bis gar nichts und vorne die Eingangstür fällt wirklich bald raus. Also mit der Phase und diversen Filtern soweit es geht rumgespielt und es wurde besser. Dann noch paar dicke Vorhänge und eine große Luftmatratze an die Seite (praktischer, großer und leichter Absorber :grin: ) und jetzt geht es. Aber da ist noch deutlich mehr rauszuholen, daher ist irgendwann wohl doch erstmal ein Controller fällig. Mal schauen. Ansonsten stört das knirschen im Gebälk nicht sonderlich, da ich bis auf die Eltern ganz am anderen Ende des Hauses hier keine Nachbarn habe. Und da die Eltern im entkoppelten Altbau wohnen und da noch gute 10m Räumlichkeiten inkl. 3-4 Türen dazwischen sind muss ich schon gehörig aufdrehen bis das dahinten mal ankommt. Wobei bei manch einem Kanonenhagel (Historienfilm) mein Vater schonmal dachte draussen wär Gewitter 8)

    Zitat


    Aber eins ist auch klar, ist das Sys mal Delay/Aufstellungs und Pegelmäßig für Film X richtig eingestellt ist das das Ende der Fahnenstange. Wers dann noch besser will braucht bessere Boxen.


    Da bin ich ja im Grunde außer, dass mir meine Umstellungsaktion jetzt ein paar Auslöschungen und Phasenschweinereien beschert hat wo ich jetzt zuerst nochmal dran arbeiten muss. Aber auch das wird noch dauern denke ich.

    Ansonsten schöne Ostern noch!
    Gruß,
    Marcel

  • Sourround Sys modular für zuhause

    • Marcel
    • 15. April 2014 um 23:38
    Zitat von "KurtSchuster"


    Da gabs nen komischen Effekt. Im sitzen also ich sag mal 1 Meter Höhe hat sich irgendwie was im Bass ausgelöscht. Also wenig ( Tief ) Bass. Aufgestanden ( 1,8 M ) war der Bass "komplett".

    Die liebe Raumakustik, da kämpfe ich auch gerade zu Hause mit. Mehr am Wochenende im anderen Surround-Thread :wink:

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 1. April 2014 um 20:01

    Moin,

    Zitat

    Und, wer möchte auf 40% des Films verzichten ?


    Wenn es danach geht so muss ich auch bei meinem Zeug noch auf Einiges verzichten.

    Los ging es mal vor Urzeiten mit einem alten Soundcraft Spirit SX20 Analogmischpult. Dann hielt ein DVD-Player mit 5.1-Ausgang Einzug, was aber beim Pult immer müßig einzustellen war. Front über Master, Rear über Subgruppe und Center / LFE über Aux. Heute beim Digitalpult kombiniere ich einfach eine beliebige Zahl Fader miteinander, ziehe einen hoch und der Rest folgt. Abgesehen davon klingen die Pre-Amps im Yamaha deutlich besser. So eine Klangsteigerung nur durch den Mixertausch hatte ich ehrlich gesagt damals nicht erwartet. Bevor aber der Digi-Mixer kam stellte ich mir damals zwei Mackie SA1521 in die Bude. Ist ne aktive 15"/1" noch die alte Serie aus Italien mit RCF-Bestückung und sackschwer. Da ich damals was fullrangetaugliches wollte fiel die noch bezahlbare Wahl darauf. Aus klanglicher Sicht würde ich um sowas heute einen Bogen machen, aber der Goldesel fehlt ja immernoch :wink: Daher sind die Dinger heute noch als Frontboxen im Einsatz.

    Nach diesem Kauf kam ein Yamaha AZ-2, ein Hifivollverstärker mit allem Brimborium. Parallel hingen übrigens nach wie vor meine Canton Standboxen mit dran, also Front wahlweise die Mackie oder Canton. Der Rest waren irgendwelche Regalboxen von Canton. Der AZ-2 hat dann durch ein Cinchkabel mit einem Kurzschluss nach einigen Jahren den Dienst quittiert. Ich hab ihn dann nach einiger Zeit noch mit etwas Gewinn verkaufen können. Anbei sei noch gesagt, dass eine Alesis RA300 oder RA500 an den Canton Standboxen dem Yamaha auch weiiiit den Rang abgelaufen ist. Der wurde zuletzt eigentlich nur noch als Vorstufe bzw. mehrfach-Lautstärke-Poti genutzt, wenn überhaupt. Und ständig brumm hier, knötter da usw. Als nächstes kam dann das Digitalpult. Dann noch dazu 4 Audio Zenit PW410...irgendwas Hornbässe, also die mit den vier 10" drin die aktuell alle in Reih und Glied zu Hause den Bass übernehmen und je 2 Stück von einer Alesis RA500 angetrieben werden. Als Center und Rears sind aktuell Behringer Truth 2031A im Einsatz und alles schön sym. verkabelt = keine Brumm-, Knister- oder sonstwelche Probleme mehr.

    Klanglich ist das noch laaaange nicht der Weisheit letzter Schluss macht aber speziell bei hochwertigen Konzertaufnahmen in 5.1 so viel Spass und klingt sowas von live, dass ich es absolut nicht mehr missen möchte. Nachbarn sind kein Problem, die gibts in dem Sinne quasi nicht, nur den Rest der Familie am anderen Ende des Hauses.

    Was den Controller angeht so liebäugle ich ebenfalls schon lange mit Xilica, oder eventuell den großen Nova mit WLAN - auf jeden Fall min. 4x8, vielleicht sogar ein Xilica 8x8 oder gleich Soundweb. AES/EBU Eingänge wären fein, muss ich *nur noch* die Karte für den Mixer holen und los gehts womit wir wieder beim Ausgangsthema wären. Mein Favorit wäre übrigens der Dolby Lake. Mal schauen, aktuell ist eh keine Kohle über, bin ja immernoch am renovieren. Und ein neuer Beamer ist eigentlich auch schon überfällig :grin:

    Und um nochmal generell auf das Thema Filmton einzugehen: Speziell der Sub ist finde ich bei bestimmt 90% der User völlig unterdimensioniert. Wenn ich zu Hause mal lauter höre (also lauter, nicht Ohr-abfall-Modus!) dann kommt selbst meine Subsammlung bzw. die Endstufe da manchmal an ihre Grenzen. Tiefgang fehlt ja sowieso bei den Hörnern, aber auch der Rest ist zum Teil dermaßen dynamisch und brachial gemischt, dass da auch eigentlich völlig überdimensionierte Subs schon gut zu tun haben. Ich liebe Dynamik übrigens egal ob bei Musik oder Film, nur damit mich keiner falsch versteht! Die Mackies stört das gar nicht, am meisten leidet dann der Center, wobei die LED der Behringer Truth noch nie rot wurde. Für diesen Fall habe ich dann extra ein Preset zum Umschalten im Mixer wo automatisch der Center mit auf die Front geht, dann kann das mehr kesseln und ich muss mir keine Gedanken um das Böxchen in der Mitte machen. Nuja, bei Beisammen (Heimkinoforum) da findest du wohl auch so einige User die mittlerweile aktive Studiomonitore oder sogar PA-Boxen nutzen bzw. auch mit einem großzügig dimensionierten DBA ordentlich was an Bass auffahren können - und das zum Teil sogar linear bis 20Hz oder noch tiefer. Ich tät mir ja auch noch 2 Infras in die Bude wuchten, aber so viel Platz hab ich dann doch wieder nicht :lol: Generell finde ich aber sind PA-Boxen durchaus gut geeignet wenn es um Filmton geht und man auch mal etwas lauter hören kann. Ne normale Hifistandbox klingt bei dem Pegel dann schon wieder anstrengend, das PA-Geraffel macht die Dynamiksprünge mühelos mit. Nur mit dem PA-Zeug auch einigermaßen Hifimäßig zu klingen da wirds dann teuer und genau daran arbeite ich noch. Ich würde auch ne Genelec 1034 nehmen, aber preislich ist dann wohl Funktion One doch die bessere Wahl - zumal ich auf Hörner und den Sound stehe. Und wer einmal mit Tony Andrews und einer Res4+Sub und/oder dem Dancestack in einem Raum war kommt da eigentlich kaum noch dran vorbei 8) . Btw. Hippeli im Schwesterforum verkauft das Funktion One Material übrigens auch an Hifi Freaks die davon auch schwer angetan sind. L-Acoustics ist auch fein, die mtd108 oder wie die heute heisst wär schön als Rudel für Surround.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 30. März 2014 um 17:33

    Hi,

    Zitat


    Was kosten die Teile eigentlich ? Wie sich das anhört können die dann Rocknet, Cobranet und AES ?

    Es ist jetzt schon min.7-8Jahre her, aber die damaligen aktuellen Hardwaredecoder von Dolby lagen so bei 5-6t€, der DTS war glaub ich sogar noch teurer. Gebraucht sieht man die Dolbydinger schonmal um 3-4t€. Digitalausgang mit AES hatten die glaube ich, aber genau weiss ich es nicht mehr da das bei dem Preis für mich sowieso flachfällt und ich mich da in den letzten Jahren nicht mehr mit beschäftigt habe. Von Rock- / Cobranet weiss ich gar nichts. Muss dann eine neuere Errungenschaft der letzten Jahre sein :grin:

    Zitat


    Na sowas. Hat Denon das Teil endlich mal renoviert. Hatte den Vorgänger schon vor Jahren mal im Auge. Da konnte der aber nur HDMI 1.2. Der aktuelle kann scheints 1.4a. Der Preis ist übrigens meines Wissens derselbe. Knapp tausend Schleifen.


    Ja, so siehts aus. Von Tascam gibts ja auch sowas Ähnliches und von Violetaudio, wobei letztere Kiste schon wieder die aktuellen Tonformate nicht kann.

    Zitat


    Wenn ich das richtig sehe sind das auch nur analoge Outs. Zwar symetrisch aber das hab ich ja so schon. Und gegen arge Brummer aus dem Stromnetz hilft das nicht. :( ( Sollte sich jemand dieser Hoffnung hingeben :D )
    Was meinst du mit den Rest digital aufziehen ? Eigentlich kommt nach dem Out das Amp bzw. aktiver LS.
    Oder ich versteh dich falsch.

    Genau, alle von mir gerade genannten Geräte haben natürlich auch nur analoge Ausgänge, aber immerhin XLR sym.
    Und ja, grundlegend hast du schon recht, dass danach eigentlich das Signal in Richtung Lautsprecher / Endstufe geht. Nur ich muss hier wieder grundlegend aus der Reihe tanzen. Meine aktuelle Klamotte hier sieht so aus: Oppo Blurayplayer mit Decodern drin und 7.1 Ausgang (analog natürlich). Dann gehts damit in ein Yamaha DM1000 wo ich Bassmanagement usw. mache und von da aus in Richtung der Lautsprecher (Aktivboxen, Subs mit Endstufen). Ein Controller für die Front und LFE wird wohl als nächstes Einzug finden, weil nunmal das Pult nur beschränkte Möglichkeiten als Frequenzweiche hat :grin: Und gelegentlich hab ich da mal Phasenschweinereien. Wie du siehst einen Receiver / Heimkino AVR oder was auch immer nutze ich gar nicht, bei mir läuft alles über den Mixer. Entweder einfach nur anmachen, Fader hochschubsen und gucken / hören oder auch endloser Spieltrieb, vom PC aus in 5.1 mischen, selbst mal mit der Gitarre und Hall in 5.1 arbeiten, oder mit Konzertaufnahmen auf Bluray rumspielen......ganz unterschiedlich. Geht halt alles mit dem Pult und ich finde es genial und möchte es auch nicht mehr missen. Wie dem auch sei kommen dadurch und evtl. noch eingeschliffene Geräte (wenn mal wieder Spieltrieb vorherrscht) natürlich bei mir schnell auch nochmal einige AD-DA Wandlungen hinzu. Nur eine komplett digitale Kette am liebsten in 96/24 sprengt bei mir das Budget fürs Hobby doch bei weitem.

    Ich schreibe auch zugegebenermaßen recht selten in Foren, weil man mit meinem Geraffel zu Hause, dazu zählen auch PA-Boxen und Studiomonitore im Kinozimmer, meist sowohl von der Hififraktion wie auch von der Pro-Veranstaltungsfraktion müde belächelt wird. Ich liebe das Zeug, hab nur leider aus finanziellen Gründen nicht die Möglichkeiten das so auf zu ziehen wie ich es gerne hätte - z.b. mit Funktion One als Lautsprecher für die Front 8) Nuja, vielleicht wirds ja noch, Spass hab ich damit auf jeden Fall immer wieder.

    Gruß,
    Marcel

  • Surround Sound mit PA Material

    • Marcel
    • 20. März 2014 um 23:05

    Moin,
    Ich grab den Fred nochmal aus...

    Was man sich davon verspricht? Ganz einfach: Einmal ganz gut Laufzeit sparen, weil bei zig DA-AD Wandlungen man irgendwann mit dem Ton dem Bild hinterherhinkt. Und das Bild verzögern ist mit Hausmitteln und Hifigeräten nicht sooo einfach. Abgesehen von etlichen eigentlich unnötigen Wandlungen die je nach Qualität der Wandler auch noch eventuelle Verluste mit sich bringen könnten. Keine Ahnung, habs nie getestet ob das wirklich signifikant ist oder eher Flohe husten hören :grin:

    Persönlich sehe ich das aber recht ähnlich und würde ebenfalls gerne eine solche Kette aufbauen, weswegen ich Nischenprodukte und Lösungen in dieser Richtung schon seit Jahren verfolge. Übrigens mit dem gleichen Ergebnis: Es gibt keine wirkliche Lösung dafür. Entweder man geht den analogen Weg - mache ich zu Hause momentan dank Player mit eingebauten Dekodern und 7.1 Ausgang. Die Alternative sind eigentlich nur die original Dekoder von Dolby / DTS mit den entsprechenden Ausgängen was meine Traumlösung wäre, aber auch nicht nur eine Stange Geld kostet.

    Der Grund warum es keine Digitalausgänge gibt hängt angeblich tatsächlich mit dem Kopierschutz usw. zusammen, damit blos keiner auf die Idee kommt die Daten direkt digital zu kopieren :roll: Ich konnte mich allerdings noch wage an eine Schweizer Firma erinnern und habe den Link sogar wiedergefunden. Anscheinend sieht die Gesetzlage in der Schweiz diesbezüglich wohl auch etwas anders aus. Die bieten nämlich für ausgewählte Player Folgendes an: Link in die Schweiz. Ein kleines Bord zum Einbau direkt in den Player und Ausgabe dann per S/PDIF, AES/EBU oder Toslink. Alternativ das Ganze auch für Video mit SDI-Ausgang. Hat man alles direkt in einem Gerät. Nur günstig ist auch anders und ich persönlich mag es nicht mich so von einem Gerät abhängig zu machen, zumal das ja quasi dann Einzelstücke sind.

    Meine Lösung die ich auf längere Sicht wohl verfolgen werde: Vom Player per HDMI in eine Vorstufe ala Denon DN500AV wo sämtlicher Krempel dekodiert werden kann. Und dann von dort wenigstens mit XLR symm. weiter und nach Möglichkeit den Rest digital aufziehen. Ist nicht die tollste Lösung, aber meiner Meinung nach ein guter Mittelweg aus Kosten und Nutzen/Qualität.

    Gruß,
    Marcel

    Edit wollte noch anmerken:
    Mein Wunsch wäre auch ein reiner Dekoder für sämtliche Soundformate wo man per S/PDIF/Toslink oder HDMI reingeht und hinten dann am liebsten digital in PCM das Signal rausbekommt. Bassmanagement, selbst Lautstärkeregelung könnte man alles weglassen, nur die reine Dekodierung wär mir am liebsten. Aber das wirds wohl nie geben...

  • Multitrack Recordings zum Abkrassen!

    • Marcel
    • 18. März 2014 um 22:51

    Alter Falter, da guckt man mal seit Wochen wieder hier rein und dann sowas. So eine Seite suche ich schon seit Jahren. Jetzt kann ich endlich mal mit anderem Material rumwasteln als meinen grausam selbst eingeklampften Gitarrenspuren oder den Spuren meiner Prog-Metal-Formation bei denen ich netterweise mischen üben darf :D
    Besten Dank dafür!!

    Gruß,
    Marcel

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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