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Beiträge von Jens Droessler

  • unendliche lautstärke?!?!

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 22:26
    Zitat von "Patrick"


    Wie groß ist der nötige Hub für Vakuum im inneren? ;)


    Ja, das ist natürlich wahr. Das hab ich so sowieso nicht betrachtet. Realistisch gesehen müsste der Hub unendlich groß sein. Geht logischerweise so nicht........ :) Aus dem gleichen Grund kann man ja aus einem vorhandenen, mit Gas gefülltem Volumen kein vollkommenes Vakuum schaffen......

  • Amping??

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 22:21

    Naja, die Trennfrequenz hat ja auch mit dem gefordertem Schalldruck zu tun. In einer 15/2er (oder in diesem Fall 15/3er !?) kann man ruhig bei 500Hz trennen (großes Horn vorausgesetzt), weil die Pegelanforderungen gering bleiben. Unwahrscheinlich, dass ein direktstrahlender 15er deutlich über 130dB kommt.....

    Aber bei 4 10ern kommt man schon näher ran. Der BMS könnte bei 1000Hz sogar sicherlich mit 6 oder 8 10ern mithalten. Er MUSS aber genug saubere Leistung bekommen. Da kann man ruhig 1kW dranhängen. Damit werden Spitzen DYNAMISCH...... :)

    Nein, 4 10er, da braucht man bestimmt keine 6 HD15 zu. Naja, wenn man nur je 200W draufgibt schon.....

    Beispiel: Ich hab hier ein altes Project Two-System. Komplett horngeladen. 12er Mitteltonhorn ab 300Hz, liefert 104dB. 15er Basshorn, 60-300Hz, liefert 103dB. Am Mittetonhorn hängt eine Endstufe, die da 250W reinpustet, am Basshorn eine mit 400W. Das ergibt einen ausgewogenen Sound.

    Die 4 10er werden wohl auch auf 104-105dB kommen, aber vertragen 2000W. Das macht maximal (PC mal außen vor) 138dB.
    Wenn ein Basshorn auf 102dB kommt (nicht soo unrealistisch mit dem Oberton) und 500W verträgt (normal geht noch etwas mehr). Dann machen zwei Stück 105dB und vertragen 1000W. Das macht 135dB. Ein weiteres Basshorn würde den Schalldruck schon auf etwas über 138dB heben. Würde also passen. Für mehr Spaß noch ein viertes, ok. Dann hätten wir schon 141dB....... Ist jetzt alles ohne PC. Aber PC gibts ja praktisch gleichermaßen. Wenn man in diese Schalldruckregionen kommt, ist man sowieso fern von gut und böse (Solang man keine Konzerte für Millionen machen will :) ). Bei dieser Lautstärke und flachstrahlenden Mitten braucht man bei Weitem keine 10dB mehr Bass.......

  • unendliche lautstärke?!?!

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 22:09

    Verzeiht mir, dass ich zu dieser Diskussion NICHT mein Physikbuch zücke, sondern nur das zitiere, was mir persönlich noch so einfällt und mir logisch erscheint, denn diese Diskussion ist ja irgendwie relativ unrealistisch, weil doch schon fernab unser täglichen PA-Realität. Wenns jetzt um Dinge ginge, die tatsächlich Relevanz für den Klang der PAs hätte.....

    So bleibe ich auch bei meiner angenäherten "0bar bis 2bar"-Aussage, die ich mal mit John Roberts und Tom Danley (um mal ein paar beannte Namen in die Runde zu werfen und etwas anzugeben :) ) so gusammengestückelt hab. Einst hatten wir diese Diskussion nämlich auf dem live-audio-board...... :) Dabei war allerdings direkt die Frage, was der maximale Schalldruck sei. Wie gesagt, mir erschiene es logisch, FALLS Arieba in der Tat Recht hat, dass es keine Grenze für Schalldruck gibt. Das widerspricht aber der Tatsache, das diese Grenze bei ca. 192dB (für linearen, quasi ungeclippten Schalldruck, also, wie mein Namensvetter schon richtig bemerkte, mit über die Zeit integriertem Druck von 1bar. Geclippter Schall, also, wo die Luft an sich schon verzerrt wg. 0bar Grenz-Annäherung, hätte logischerweise dann wohl einen integrierten Wert von oberhalb 1bar zur Folge. Wird aber wohl auch ausgeglichen....).

  • Streitfrage, folgedes Holz für wieviele Leute?

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 21:55

    Linear ist der Frequenzgang, wenn beide -3dB-Punkte bei gleichem Pegel bei der selben Frequenz liegen (bei LR-Filtern sind es die -6dB-Punkte).

    In dieser Konfiguration ergibt sich je nach Flankensteilheit eine mehr oder minder starke Senke, der man mit EQ (parametrisch, sonst wird das nichts) zuleibe rücken muss. Das bringt aber wieder Phasereien usw. Also von einer guten Lösung ist das weit weg....

  • Streitfrage, folgedes Holz für wieviele Leute?

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 20:26

    Wenn man aber einen externen Controller einsetzt, sollte man auf die Module verzichten. Denn wenn halt 10Hz fehlen (C7 Sub endet bei 140Hz, C4 Top fängt erst bei 150Hz an), kann man sie am externen Controller ja auch nicht wieder herbeiholen. Dann also NUR externer Controller und auf die abgestimmten Limiter verzichten? Auch schlecht.....

    Im Falle B2 plus C7 Sub ist das Problem ähnlich. Im B2 Controller ist der Tiefpass schon drin und man müsste einen adequaten Hochpass dafür im Controller erst basteln (AKUSTISCHE Trennfrequenz und AKUSTISCHE Flankensteilheit usw.).

    Die Frage ist doch einzig und allein: Warum geben diese Jungs nicht einfach C4 Subs dazu? Da ist doch dann alles korrekt abgestimmt..... (soweit man das so sagen darf).

    Die Produktvielfalt ist schon hoch. Wie ich schon sagte, mir kommt es so vor, als wären viele Produkte für mehr oder mindr EINE Sache zugeschnitten, und wenn man was anderes machen möchte, wäre ein anderes d&b System besser. Das finde ich teuer, denn man muss viel kaufen, was dann eben nicht gleichzeitig weg geht, und die Lagerkostenb werden auch höher..... Da mag ich flexiblere Systeme eben mehr..... das hat nichts mit Support und Klang zu tun. Darüber kann (ersterer Punkt) und will (zweiterer Punkt) ich mich nicht auslassen.....

  • unendliche lautstärke?!?!

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 20:16

    Aber wenn es genau so ist, wie Arieba sagt, dann wäre das "Gegenteil" eines Vakuums "unendlich hoher Druck". Das kann aber auch wieder nicht sein, denn das hieße ja, dass quasi DOCH ein unendlich hoher Schalldruck möglich wäre.

  • Streitfrage, folgedes Holz für wieviele Leute?

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 15:49

    Ein Problem dabei wäre ja, dass ein C4 Top erst ab 150Hz aufwärts läuft. So machts das Modul halt. ABER: Wenn die C7 Subs mit den C7 Sub-Controller-Modul gefahren wird, gehen die bloß bis max. 140Hz (oder 100Hz in der zweiten Einstellung). Da klafft ein Loch. Alternativ werden sie mit dem Modul für C4 Subs gefahren, was dann aber eine Fehlanpassung zur Folge hätte (inkl. falschen Settings für die Limiter).

    Also so ganz in Ordnung ist das Setup so nicht!

    Umgedreht (C7 Tops plus C4 Subs) gibts dafür wohl Einstellungen.

    Zur B2 mit C7 Sub-Sache: Es ginge natürlich, dass man die C7 an den Hochpass des B2-Moduls hängt. Da steht aber bestimmt nicht ohne Grund "C4 Out"...... obwohl es wahrscheinlich ein ganz normaler Hochpass ist..... Aber möglicherweise werden beim C4 Sub noch bestimmte Frequenzen angehoben bzw. linearisiert, die ohne B2 ohne dieses EQing besser kämen. Müsste man mal testen.

  • Jungs- Palmer hat ne neue Endstufe !!!

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 12:22

    Je nach Länge der Zuleitung sollte da ruhig mal 5x6mm² liegen. Wenns kurz ist, reicht auch 5x4mm². So möchte ich das sehen.

    Ich hab als Standard 2x 32A Drehstrom im Vertrag. FÜR ZELTDISCOS! :)
    Immer auf Nummer Sicher gehen. Es kam schon oft vor, dass am Abend mal wegen böser Installation eine Phase einfach weg war. Schön, wenn man dann Reserve hat und man einfach "umjumpern" kann.

    Um nochmal auf die neue Palmer zu kommen: Das ist doch sicher auch eine Class G oder H-Endstufe. Wie dick soll denn das obere Rail ausgelegt sein, damit diese Endstufe TATSÄCHLICH 25A aus dem Netz aufnehmen könnte? WENN sie das könnte, dann hätten sie auch gleich eine Class AB-Endstufe bauen können......

  • Streitfrage, folgedes Holz für wieviele Leute?

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 12:16

    Ideale LS gibt es nicht. Schon gar nicht von der Stange. Denn ideal ist, was jeder für sich für ideal hält.

    d&b übertreibt es meiner Meinung nach etwas mit der Modell-Vielfalt. Wer soll sich denn den ganzen Ramsch hinstellen? Ich kann mir doch nicht von jedem System aus der C-Serie was hinstellen, nur um alle Bereiche abzudecken. Da finde ich andere Hersteller mit findigeren Lösungen besser. Die können ruhig noch ne Mark mehr kosten, denn ich muss davon weniger anschaffen. Soviel dazu.

    Mit Setup meine ich, dass der B2 für den C4-Sub nebst passenden Tops designt wurde. Er funktioniert NATÜRLICH auch in anderen Konfigurationen, keine Frage. Aber da muss ich mir halt was für eine Anpassung überlegen. Bei d&b steckten die Controller ja in den Amps. Der Controller für den C4-Sub ist darauf vorbereitet, mit dem B2 als Zusatzweg laufen zu können. Ich denke, dass das beim C7-Sub nicht so ist. Idealerweise sollte der C4-Sub-Controller einen Schalter haben, um B2- oder nicht-B2-Modus einzustellen. Das wäre dann auch beim C7-Sub nötig. Ich halte nichts von diesen Überlappungs-Aktionen. Da muss dann präzise gestackt werden und die Controller fummeln mit der Phase rum..... Nicht für mich, danke! :)

  • Amping??

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 12:08

    Ja, da würde ich auch überlegen, ob das lohnt. Man hat zwar die Impedanz-Probleme der BMS-Passiv-Weiche nicht, dafür braucht man halt eine Endstufe mehr. IMO lohnt das nicht. Einfach die Version mit Passiv-Weiche bestellen.

    Vor allem bräuchtest du nur eine Winz-Endstufe für den 1"-Teil. 2x 200W an 4 Ohm wären da genug. Es geht schließlich nur um Frequenzen oberhalb von 6,3kHz...... Für den 2"-Teil braucht man aber schon was kräftiges.....

    Zudem würde ich auch nicht so tief trennen. 800 bis 1000Hz sind mit den 10ern locker drin. Das entlastet den HT und trägt zur Haltbarkeit bei.

    Unter die 8 direktstrahlenden 10er brauchst du aber auch keine 12 15er Hörner....... ZUVIEL würde ich von den 10ern nicht erwarten. Vielleicht 134dB max. oder so..... Da brauchst du höchstens 6 15er für....

  • Lautsprecher-Angaben

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 12:01

    Das, was da als RMS bezeichnet wird, kann die Box bei statischem Testsignal über einen bestimmten Zeitraum verkraften. Musik ist aber kein statisches Signal, sondern dynamisch und ungleichmäßig. Deshalb kann eine Box da mehr wegstecken, normalerweise das Doppelte, manchmal auch mehr (z.B. Community, die geben immer das 2,5fache an), und bei einigen Ramsch-Herstellern auch weniger als das Doppelte.

    Mit der Program-Angabe liegt man richtig, denn das ist es, womit die Boxen gespeist werden, Programm-Material, also Musik.

    Festzuhalten bleibt noch, dass Musik nicht gleich Musik ist. Manche Arten beanspruchen die Boxen mehr, andere sind ganz problemlos. Bei ersterer geht die Belastbarkeit natürlich runter, bei zweiterer kann man sogar mehr Leistung draufgeben. Die Endstufen verhalten sich aber genauso. Bei ersterer Art Musik bringen sie weniger Leistung...... Techno z.B. kommt meist von Vinyl. Da kann die Dynamik und damit der Crestfaktor nie über 30dB liegen. Das beansprucht die Systeme......

  • ACL K2

    • Jens Droessler
    • 27. August 2003 um 11:53

    @ PA-Boerse: Wenn ihr die K3 passiv betreibt, stört Clipping bei jeder Frequenz den HT. Clipping ist frequenzunabhängig und für die wenig belastbaren HTs besonders gefährlich.

  • Messprotokoll Behringer Ultra-Drive PRO DCX 2496

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:29

    Ich sage ja nicht, dass das Behringer Messmikro nicht phasenlinear ist, sondern nur, dass man halt drauf achten sollte. Eben genau das, was du übers SM58 sagst.......

  • Streitfrage, folgedes Holz für wieviele Leute?

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:14

    Selbst, wenn diese Kombi gut klingt, was ist mit der Kombi C7 Sub plus B2? Dafür gibts doch sicherlich auch kein Setup, oder? Das ist doch wahrscheinlich noch kritischer.

  • Messprotokoll Behringer Ultra-Drive PRO DCX 2496

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:12

    Naja, wenn aber das Mikro nicht einigermaßen phasenlinear ist.....

    Ich habe mit dieser Kombination aber schon gute Ergebnisse erzielt. Ein eingemessenes System klingt druckvoller.

  • Amping??

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:12

    Nein, nie unter 4 Ohm. Schon garnicht mit den Basshörnern.

  • Nexo TD MK2 an Camco DL3000

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:11

    Nein nein, es ist dank Controller sogar umgekehrt. Je größer der Amp, desto sicherer wird das System. Der Controller macht für die Boxen rechtzeitig, aber sanfter zu als mit einer "unterdimensionierten" Endstufe, wo mit dem "Ende" der Belastbarkeit der Boxen auch schon das Clipping des Amps käme. Man kann da eine 2kW an 8 Ohm Endstufe an eine PS15 hängen, aber kaputt geht sie nicht. Sie wird aber die 2kW NIEMALS sehen...... vorher macht der Controller zu.

  • erkennt wer diese box?

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:08

    Was ich verurteile, ist, dass das zweite Stack daneben andere Subs drunter hat! Wären beide gleich..... ich sagte es schon, interessantes Konzept.

  • Jungs- Palmer hat ne neue Endstufe !!!

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 20:05

    25A * 230V macht schon 5750W. Bei einer Effizienz von 50% wäre das eine RMS-DAUER-Leistung von 2875W. Die Endstufe nimmt diese Leistung allerhöchstens mit einem Sinus als Eingangssignal auf, und das nicht all zu lang. Sie wird nämlich sehr schnell sehr heiß und dann, KLACK, ist sie aus.

    Die Endstufe hat 2x2000W an 2 Ohm, ok. Mit den üblichen 10dB Crest (mit denen rechnet man halt, weniger wird es bei Musik ganz ganz ganz selten) hat sie vielleicht sogar 2x 2300W an 2 Ohm. ABER: Man hat 10dB Crest! Da sinds dann doch nur 2x230W RMS! Seien wir großzügig und sagen, sie liefert dann 800W RMS (insgesamt). Bei 50% Effizienz bedeutet das, dass 1600W aufgenommen werden, ein Wert, denn jede ordentliche SchuKo-Steckdose locker bewältigt. Die Spitzen gehen vielleicht kurzzeitig in den Bereich von 2500W Aufnahme (natürlich gibts dafür dann auch wieder Senken in der Aufnahme im gleichen Maße vom RMS-Wert aus betrachtet), was aber immernoch im Bereich einer ordentlichen SchuKo-Dose liegt.

    Der 32A-Stecker und Angaben wie 25A Stromaufnahme lassen den Hersteller nicht gerade als praxis-orientiert dastehen. Wenn die Endstufe so abgesichert ist, ist das normal, denn es könnte ja wirklich jemand mal 2 Minuten Dauer-Sinus bei voller Leistung testen wollen. TESTEN ist dabei aber genau das richtige Wort, denn Sinus bei voller Amplitude entspricht nicht der musikalischen Realität.

  • Delay Line Frage???

    • Jens Droessler
    • 26. August 2003 um 19:47

    @ Bubbes: Dir ist aber klar, dass eine Bass-Gitarre nicht nur Frequenzen unterhalb 150Hz produziert? Und eine BD auch nicht? Und von Hochpass-Filtern hast du auch schon gehört? Wenn du diese Instrumente NICHT auf die Delays routest, kommen auch die höheren, sehr wichtigen Frequenzen dieser Instrumente NUR von der Front, aber logischerweise nicht aus dem Delay. Da braucht man sich nicht zu wundern, warum die BD sich weiter hinten nichtmal mehr gegen den Gesang durchsetzt.

    Man hängt es einfach mit an den Master, stellt einen den Boxen adequaten Hochpass ein, passt das Delay an, zieht den Klang so zurecht, dass es noch nach Front klingt und los gehts. Pegel anpassen nicht vergessen.

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