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  1. PA-Forum
  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 23. Mai 2011 um 00:12

    Zum letzten Mal: Dass sich der Phasengang durch eine reine Pegelveränderung des jeweiligen Bandes nicht ändert, stellt hier niemand in Frage. Aber dass zwei unterschiedlich getrennte, gefilterte und bestückte Wege einer Box sich über einen weiten Bereich gleich verhalten, dass mal eben 3dB oder gar 6dB mehr in einem Weg keine Differenz in der Phase zwischen den beiden Wegen mitbringt, ist eher sehr selten. Und deswegen kann man nicht einfach ein Band lauter drehen.

    Zudem, warum sollte ein Filter in einer Aktivweiche oder einem Digitalcontroller plötzlich wellig werden, weil man etwas auf der Passivseite verändert hat? Es gibt keine Rückwirkung auf die aktive Elektronik vor dem Amp.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • Jens Droessler
    • 22. Mai 2011 um 17:47

    Dass die Belegung so absonderlich ist, kann ich mir nicht vorstellen, denn dann könnte man keine Standard-Kabel nehmen, weil die Adernpaare nicht passen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • Jens Droessler
    • 22. Mai 2011 um 17:06

    RJ45 ist ein Stecker, kein Netzwerksystem. Diesen Stecker kann man nehmen, wofür man möchte. RJ45 heißt noch lange nicht, dass es Ethernet oder dergleichen ist. Wenn sich also ein Hersteller entschließt, das MADI-Protokoll statt per Glasfaser oder BNC-Kabel einfach per Cat.5- oder Cat.6-Kabel mit RJ45 dran zu übertragen (was insofern Sinn macht, dass diese Kabel quasi überall für n Appel und n Ei zu haben sind), dann funktioniert eine Umsetzung ohne Weiteres, solange der Wandler einfach nur umsetzt anstatt noch zu interpretieren.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 21. Mai 2011 um 22:12

    Das habe ich schon mehr als einmal gemacht. Wie gesagt, so gut wie kaum ein System hat die Phasenlagen zweier Wege deutlich über die Trennfrequenz hinaus parallel, und genau deswegen sollten die Gains so sein, dass beide Bänder gleichlaut sind und "mehr Bass" per PEQ oder Shelf im Eingang machen.

  • optimale Einstellung Controller/Limiter -> Amp -> Boxen

    • Jens Droessler
    • 21. Mai 2011 um 17:15

    Wo ich doch grad den Artikel vom Volker und das Drumherum sehe: Wer vertreibt eigentlich LA Audio und was kostet der Controller? ICh find die Tools-Ausgabe gerade nicht...

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 21. Mai 2011 um 14:46

    @ Jonnytrance: Es mag vereinzelt Systeme geben, wo das so ist. Der Regelfall ist es allerdings bei Weitem nicht. Wäre das so, könnte man die Trennfrequenz über einen größeren Bereich variieren, ohne dass es zu Problemen kommt oder auch einfach andere (symmetrische) Filtercharakteristika bzw. -Steilheiten verwenden. Das kann man aber eben nicht. Der Sinn von hohen Filtersteilheiten ist gar nicht mal so oft Treiberentlastung, sondern häufig Phasenprobleme: Man bekam die Phasen nicht über einien genügend breiten Bereich deckungsgleich. Naja, in einigen Fällen muss auch wegen Treiberabständen steil getrennt werden, aber auch das ist ja mehr oder minder gewissermaßen ein Phasenproblem.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 20. Mai 2011 um 23:53

    @ Jonnytrance: Wenn die elektrische Trennfrequenz gleichbleibt, und z.B. 100Hz beträgt, dann hat man bei der elektrischen Trennfrequenz z.B. eine 90° Phasendrehung und bei 130Hz 180°. Und wenn nun die akustische Trennfrequenz auf 130Hz hochrutscht, weil man den Bassausgang deutlich lauter dreht, wo ist dann die Phase des Bassbereichs bei der akustischen Trennfrequenz, immernoch die 90° oder vielleicht doch der Wert bei 130Hz? Und passt die Phase am akustischen Trennpunkt dann zu der vom Top?

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 20. Mai 2011 um 19:31
    Zitat von "tobias kammerer"

    das Systemlimit ist doch von der Logik her nie ein Argument gegen einen EQ Boost. Es gibt da eigentlich nur 2 Ausnahmen:
    1.: Die Boostfrequenz liegt außerhalb des Übertragungsbereiches oder hart an der Grenze
    2.: Die Boostfrrequenz ist Aufgrund einer Fehlanpassung der Box/ Weiche... nicht übertragbar (Phasenauslöschung).
    Denn wenn man nicht boostet, wird man alles Andere absenken bis es passt und danach einfach den Fader weiter hochschieben um wieder den gewünschten Pegel zu erreichen. Somit hat man also auch weder Headroom gewonnen noch verloren.


    Das sehe ich nicht so. Wenn ich recht breitbandig um 8dB booste, müssen die Amps diese Mehrleistung gegenüber dem Normalzustand aufbringen, also kostet das Ganze Maximalpegel.

    Zitat von "marcoboy"

    Das eben der Unterschied zu einer Professionellen PA. Das alles Wiedergeben kann und das in Ausreichende Lautstärke.


    Huiii, dann wären aber viele aktuelle PAs mit ihrem Lowmidloch nicht professionell.

    Zitat von "Jonnytrance"


    Die Phase zwischen die Bänder bleibt gleich. :wink:
    Das hat mit Gain nix zu tun.


    Nö, tut sie nicht. Wenn sich die akustische Trennfrequenz verschiebt, liegt auch die Phase anders, nämlich so, wie sie am neuen Trennpunkt liegt. Das ist selten immernoch ein sauberer Phasenübergang.

    Zitat von "Wurst Werner"

    Machmal muss man einfach an den Controller und dort zumindest die Bandgains anpassen. Oder fahrt ihr alle stumpf stets das gleiche das Herstellerpreset, egal, ob die PA im Zelt, Open Air, im Club oder in einer Halle steht???


    Die Bandgains zu verstellen sollte man aus genannten Gründen (Trennfrequenzverschiebung, Phasenverzerrungen) tunlichst vermeiden, um Raum- oder Geschmacksanpassungen zu machen. Bandgains sollten nur verstellt werden, wenn die Anzahl von Tops und Bässen vom "Standard" abrückt (Im kleineren Besteck kann man das errechnen, bei großen Setups muss es gemessen werden). Die Anpassungen an den Raum und den Geschmack sollte entweder per Summen-EQ oder im Controllereingang per PEQ erfolgen, dann hat es keine Auswirkung auf die Übergänge.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 20. Mai 2011 um 03:29

    Und selbst wenn der Boost das System früher ans Limit bringt, würde ich sagen: Lieber etwas leider fahren als mit schlechtem Sound den Abend verbringen. Schlechter Sound kann nämlich auch direkt mal auf den Techniker geschoben werden. Wenns zu leise bei gutem Sound war, denkt man schon eher an die PA.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 19. Mai 2011 um 13:14

    8dB! Und auch noch über eine ganze Oktave... da muss aber einer einen ziemlichen Fehlgriff getan haben, was das Ersatzchassis betraf. Ansonsten, manche Boxen werden mit solchen Senken ab Werk verkauft^^ Ich hab mal ein Experiment gemacht: Bei einer Box mit drei Wegen den mittleren Weg (900Hz-2kHz) abgeschaltet. Das fiel nur sehr wenigen Leuten auf. Erst als ich ihn wieder zugeschaltet hab, meinten einige "hast du was verändert?". Das war natürlich bei Musik aus der Konserve.

  • Turbosound TMS

    • Jens Droessler
    • 19. Mai 2011 um 13:03

    Ein einfach geteiltes Aspect kann es doch schon von der Bestückung her nicht sein. Mit "geteilt" war gemeint, dass die Lowmid-Sektion fehlt, und das haut in etwa hin. Dazu dann noch ein eher Lowmid-geeigneter 10er an das Aspect-Mitteltonhorn, schon spielt das statt nur bis ~400Hz eben bis 250 runter, und der Wirkungsgrad fällt entsprechend geringer aus.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 23:49

    Ich behaupte auch nicht, dass SAE ein Nachteil ist, ich sage nur, dass dadurch nicht einfach alles besser wird. Das ist die gleiche Debatte wie mit den Fachkräften für Veranstaltungstechnik. Nur durch die bestandene Prüfung können diese noch lange kein PA-System ordentlich einrichten... Qualifikationsnachweise sind im praktischen Einsatz wertlos, was zählt ist das Können. Spätestens, wenn sich herausstellt, dass die Kompetenz nur theoretisch vorhanden ist, wird die entsprechende Person nicht nochmal für einen solchen Job gebucht...


    Zitat von "Kracky"

    Aber beides kann einem sehr zum Vorteil sein weil man sich weit leichter tut bei anpacken wenn ich gleich weiß, das muss um Bereich dieser und dieser Frequenz liegen. Wie oft man da gerne daneben liegt alleine vom Gehör, zum Teil weil dieses nicht das einzigste Instrument ist das in dem Moment spielt merke ich immer wieder. Kann sich ja jeder mal mit dem Tool von Tomy prüfen bei dem einen der Ton vor gespielt wird und du musst den EQ entsprechend schnell ziehen.

    Gespielte Töne werden wohl kaum rückkoppeln. Die Problemstellen findet man, selbst wenn man per Gehör erstmal daneben liebt, doch ganz schnell per PEQ. Ich sehe da keinen Vorteil in genauer Kenntnis von Frequenzbereichen. Der Rest kommt mit der Erfahrung. So wars bei mir zumindest.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 22:53

    Ich sehe das ähnlich wie klauston. Ich habe schon öfters unter "Weltmusik"-Bedingungen gearbeitet und bisher immer ALLES gut abgenommen bekommen. Wenn es sich nicht schon direkt beim Beschauen ergibt, dann eben draufhauen, dran zupfen, streichen, reinpusten lassen und hören, wo sich was genau tut. Wenns ganz arg kommt, fragt man halt, wo sonst das Mikro hinkam, die Musiker stehen selten zum ersten Mal mit Abnahme auf der Bühne und ein gebürtiger Zulu wird nicht dumm gucken, wenn man ihn als Europäer fragt, was das für ein Ding ist, wo er drauf rumklopft.

    Und seltsamer Sound, nunja gut, ich baue auch Boxen, messe selbst, da bekommt man sehr schnell eine Idee, wenns auf einer Baustelle komisch klingt, auch ohne Messen, bzw. weiß man schon beim Aufbauen, dass eine Aufstellung alles andere als ideal sein wird. Dazu brauche ich die SAE-Ausbildung nicht. Vielleicht sind Leute wie klauston, auch ich und viele andere besser ausgebildet als der Tech, der die EQ-Einstellungen getätigt hat und auch als so manch anderer. Auch müssen wir nicht immer einer Meinung sein. Aber dass wir gut bei unseren Aufgaben klarkommen und solche Fehler vermeiden beweist doch, dass es auch ohne SAE- oder ähnliche Ausbildung geht.

  • Hochtontreiber mit 3,5" oder 4"Spule?

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 20:47

    Dass das so ist, ist mir bekannt. Aber ein paar wenige gibt es. Und es wäre zumindest für 2"/1" Kombis wünschenswert, wenn die Kompression beim 2"er dadurch geringer wäre.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 20:00

    Genau das nämlich! Was richtig und falsch ist, entscheidet der Konsens von Leuten, die sich damit auseinandersetzen und praktikable Lösungen finden. Es ist völlig normal, dass zehn gute Techniker an der gleichen PA in der gleichen Location auch sehr sehr ähnliche EQ-Einstellungen finden, mal ab von ein zwei Dingen, die man auf Geschmack schieben kann.


    Zitat von "oton"

    offtopic: von was wir hier reden ist mischen, imho genauso eine Kunst wie Musik machen, auch wenn es sogar viele Mischer, die das sehr gut können, verneinen. Um richtig gut mischen zu können, braucht es eine menge musikalisches Verständnis, Geschmack, etc. pp., das hat mit mikrofonieren/Gainstruktur no soweit etwas zu tun, das ich damit das gewünschte Klangbild erzeugen kann oder auch nicht, je nachdem wie gut auch diese technischen Dinge gelöst sind.

    Ich möchte das nicht missverstanden wissen. Ich meinte, man muss weder eine Gitarre spielen noch den genauen Frequenzbereich einer Gitarre wissen, um sie gut rüberzubringen und einen schönen Gesamtmix hinzubekommen. Man muss eine Vorstellung davon haben, wie die Musik klingen soll/muss UND die Fähigkeit haben, diese umzusetzen. Wenn ich höre, dass die Gitarre zu sehr sägt, muss ich wissen, wo ich anpacken muss. Das ist die Verbindung von Gehör zur Technik, die ich meine.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 17:37

    Was hat das mit Studieren zu tun? Solche Aussagen ohne weitere Erläuterungen bringen Ärger ins Forum, und die Poster solcher Aussagen werden Troll genannt.

    Es hat auch nichts mit Mehrkosten zu tun. Es geht darum, dass etwas FALSCH angewendet wird, dass auf der einen Seite Energie fast gleichmäßig breitbandig rausgenommen wird, die dann hinten wieder reingepustet wird. Im Falle des EQs kommen noch Phasensauereien, unnötige Signalbearbeitungen etc. dazu. Das ist einfach kein sauberes Arbeiten und wer seinen Job gut macht, wird solche Einstellungen so gut es geht vermeiden. Natürlich ist letzendlich das Ergebnis entscheidend, aber in solchen Fällen sieht man auf den ersten Blick, dass da was ganz und gar nicht rundlief.

  • Brauchbares Chasis für älteren Sub- wer kann helfen?

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 17:05

    Scheinbar ist nur der "Durchbruch" in der Schallwand kleiner. Er sagt ja, dass hinten der Schlitz von Rückkammer in den Port über die gesammte Gehäusebreite geht.

  • EQ Einstellungen

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 16:40

    Und wer bestimmt, ob es gut tönt? Solche Aussagen sind irgendwie Troll-artig. Was hilft es, wenn die Sprache gut rüberkommt und man bei den Musikeinspielungen oder der kleinen Band dann das Brechen bekommt? Dann hat es größtenteils gut getönt, das machts aber nicht richtig. Ich kann auch versuchen, mein Essen einzufrieren, indem ich den Kühlschrank auf höchste Stufe stelle anstatts nebenan in den Gefrierschrank zu legen. Oder mir die richtige Zimmertemperatur herzustellen, indem ich die Heizung voll aufdrehe und das Fenster so weit aufmache, dass es wieder kühl genug wird. Hälst du das auch für den richtigen Ansatz?

  • Schutz eines Breitbandlautsprechers mittels Feinsicherung

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 16:30

    Es gibt durchaus Möglichkeiten, wie man einen Schutz (der natürlich Einfluss auf den Klang und die Dynamik hat) so integrrieren kann, dass er auch nur in Erscheinung tritt, wenn der Schutz nötig ist. Allerdings ist das eine komplexere Geschichte.

    Aber die Frage ist dann: Lohnt das für einen 10W Breitbänder? Ich habe keine Ahnung, aus welcher Qualitätsklasse dieser stammt, aber sowas ist im Normalfall eher billig. Die Lösung mit der Feinsicherung bedeutet ja, dass der Lautsprecher erst wieder funktioniert, wenn diese ersetzt wurde. Wenn das also kein Problem für diese Anwendung darstellt, und der Breitbänder günstig ist (also teurere Schutzlösungen in keinem Verhältnis stehen), gibt es wirtschaftlich keine bessere Lösung. Es sei denn, man müsste dreimal die Woche die Sicherung ersetzen.

  • Ursachenfindung: Lautsprecher festgebacken, Endstufe hin

    • Jens Droessler
    • 17. Mai 2011 um 16:25

    Auch in einer Brückenschaltung "sieht" der einzelne Transistor in der Ausgangsstufe nicht die doppelte Spannung, sondern genau die gleiche wie im Stereomodus. Wo sollte die Spannung auch herkommen? Die Rails verändern sich nicht, und das ist, was die Spannung an den Transistoren betrifft, die einzige Größe von Bedeutung. Im Übrigen kann man bei einer Brückenschaltung genauso gut die Last "mittig" teilen (aus einer 4 Ohm-Last quasi zwei 2 Ohm-Lasten in Reihe machen) und an der Teilung nochmal mit der Masse verbinden, denn dort herrscht Nullpotential, kein Stromfluss zur Masse. Auch das bestätigt, dass jeder Endstufenkanal nur die Spannung "sieht", die er auch im Stereomodus sähe.

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