Jaja, die Luftmoleküle möchten gerne ausweichen, wie schnell sie dies tun können (und müssten) hängt jedoch von den Verhältnissen vor der Membran ab und vom Membranhub! Einen Zusammenhang mit der Wellenlänge sehe ich immer noch nicht höchstens mit der Zeit.
So an der Oberfläche lässt sich das Thema wohl auch nicht abhandeln, es müsste schon an einem konkreten Modell genau betrachtet werden.
Sicher ist jedoch, dass die im (Bass)Horn befindliche Luft eine Last für die Membran darstellt, was immerhin zur Folge hat, dass die Einbauresonanz davon betroffen wird und zwar nicht unerheblich. Unsymmetrische Membranbelastung kann somit nicht ohne Folgen sein, die tatsächliche Auswirkung hängt eben nur von den konkreten baulichen Verhältnissen, Aufhängungsparameter und HUB ab. Grüsse, ROBERT
Beiträge von changer
-
-
@ hannes:
Ich sehe nicht, dass die Wellenlänge eine Rolle spielt, wenn es um Druckverhältnisse vor der Membran geht.
Wenn beispw. ein Membranrand 1cm von einem davor befindlichen entfernt ist und der andere sagen wir 5cm, dann werden die Luftmoleküle an dem Ende wo die Membran nur 1cm vom Brett entfernt ist, STÄRKER KOMPRIMIERT=grösserer Druck. Vorausgesetzt natürlich, dass dort nicht gerade der Eintritt in den Hornhals wäre:-))
Die Keule vor der Membranmitte hätte keine Phasplug Funktion sondern die, den Druck vom äusseren Membranrand (wo sie eh am unstabilsten ist) zu nehmen und damit Membranaufbrechen zu minimieren.
Grüsse, ROBERT -
@ hannes:
Ich sehe nicht, dass die Wellenlänge eine Rolle spielt, wenn es um Druckverhältnisse vor der Membran geht.
Wenn beispw. ein Membranrand 1cm von einem davor befindlichen entfernt ist und der andere sagen wir 5cm, dann werden die Luftmoleküle an dem Ende wo die Membran nur 1cm vom Brett entfernt ist, STÄRKER KOMPRIMIERT=grösserer Druck. Vorausgesetzt natürlich, dass dort nicht gerade der Eintritt in den Hornhals wäre:-))
Die Keule vor der Membranmitte hätte keine Phasplug Funktion sondern die, den Druck vom äusseren Membranrand (wo sie eh am unstabilsten ist) zu nehmen und damit Membranaufbrechen zu minimieren.
Grüsse, ROBERT -
TheRogue:
Ahhhh, hatte Deinen Beitrag nicht vollständig gelesen. Mit Deinem Vergleich "drehst" Du natürlich die ganze Sache um (ohne die Grössen- und Druckverhältnisse zu beachten?)
Ungleiche Wege (a la HD15) sehe ich als nicht sooo kritisch wie das schräge Brett vor der Membran wo ja das Membranstück das näher am Brett ist, den grösseren Druck erfährt und deswegen ungleiche Membranbelastung erzeugt wird.
Symmetrische Einschallung in den Hornhals=meiner Meinung nach sehr wichtig!
Hatte auch schon folgenden Gedanken: Keule (Phaseplug) vor die Membranmitte, sodass eine Kranzöffnung entsteht (am äusseren Membranrand) durch den der Druck in den Hornhals gelangen kann. Grüsse, ROBERT -
TheRogue:
Ahhhh, hatte Deinen Beitrag nicht vollständig gelesen. Mit Deinem Vergleich "drehst" Du natürlich die ganze Sache um (ohne die Grössen- und Druckverhältnisse zu beachten?)
Ungleiche Wege (a la HD15) sehe ich als nicht sooo kritisch wie das schräge Brett vor der Membran wo ja das Membranstück das näher am Brett ist, den grösseren Druck erfährt und deswegen ungleiche Membranbelastung erzeugt wird.
Symmetrische Einschallung in den Hornhals=meiner Meinung nach sehr wichtig!
Hatte auch schon folgenden Gedanken: Keule (Phaseplug) vor die Membranmitte, sodass eine Kranzöffnung entsteht (am äusseren Membranrand) durch den der Druck in den Hornhals gelangen kann. Grüsse, ROBERT -
TheRogue: Wenn Du mit schräger RÜCKWAND die Geometrie der Rückkammer meinst? Dann halte ich diese für unkritisch, weil ja RK geschlossen, anders bei schrägem Brett VOR der Membran, hier bin davon überzeugt, dass unsymmetrische Membranbelastung erzeugt wird.
Grüsse, ROBERT -
TheRogue: Wenn Du mit schräger RÜCKWAND die Geometrie der Rückkammer meinst? Dann halte ich diese für unkritisch, weil ja RK geschlossen, anders bei schrägem Brett VOR der Membran, hier bin davon überzeugt, dass unsymmetrische Membranbelastung erzeugt wird.
Grüsse, ROBERT -
Du schriebst: Dabei stellt die Rückkammer des Hornes den Abhörraum dar, darin ist der Druck überall gleich, der Hornweg ist sozusagen das Volumen mit nicht wirksamen BR-Öffnungen
Uff, das versteh ich nicht, wie kann die Rückkammer den Abhörraum darstellen? und wie meinst Du das mit Hornweg und Volumen?
AmHinterkopfkratz:-) ROBERT
-
Du schriebst: Dabei stellt die Rückkammer des Hornes den Abhörraum dar, darin ist der Druck überall gleich, der Hornweg ist sozusagen das Volumen mit nicht wirksamen BR-Öffnungen
Uff, das versteh ich nicht, wie kann die Rückkammer den Abhörraum darstellen? und wie meinst Du das mit Hornweg und Volumen?
AmHinterkopfkratz:-) ROBERT
-
Hitower: welche Spannung/en brauchts Du denn genau?
Solltest Du schon wissen, sonst wird´s nix, bzw. geht u.U. was kapuut dabei!
Grüsse, ROBERT
-
Hitower: welche Spannung/en brauchts Du denn genau?
Solltest Du schon wissen, sonst wird´s nix, bzw. geht u.U. was kapuut dabei!
Grüsse, ROBERT
-
Nur in einem GESCHLOSSENEN System ist der Druck überall gleich, deswegen das Resultat von TheRogue, wenn er die Kiste verschlossen hatte!
Grüsse, ROBERT
-
Nur in einem GESCHLOSSENEN System ist der Druck überall gleich, deswegen das Resultat von TheRogue, wenn er die Kiste verschlossen hatte!
Grüsse, ROBERT
-
@ Dirk Hahn,
Du schriebst:
>>Dennoch lassen sich deutliche Unterschiede erkennen bei Speakern wie dem 18-Sound 18 LW 1400 und dem 15 LW 1401. Diese weisen eine Polplattenstärke von 15 mm auf und haben somit einen deutlichen Antriebsvorteil.Einige 18 Sound Typen weisen einen 15 mm hohen Luftspalt auf, bei einer Wickelhöhe von 25 mm. Wenn dieser Speaker Xmax erreicht sind aber noch volle 60% der Schwingspule im Luftspalt. Bei anderen aber nur 40%.
Also worüber reden wir?<<
Vielleicht reden wir darüber, dass ein korrekt angegebener Antriebsfaktor BL definiert ist als das Produkt aus magnetischer Flussdichte B im gegebenen Luftspalt und effektiver Leiterlänge L des Spulendrahtes in diesem Luftspalt. Basierend auf Deinen o.g. Prozentwerten sollten wir uns das jetzt an konkreten Zahlen ansehen:
Speaker A: Wickelhöhe/Luftspalt 25/15mm, math. Xmax=5mm (your favourite)
Speaker B: Wickelhöhe/Luftspalt 25/10mm, math. Xmax=7,5mmWenn nun Speaker A 7,5mm auslenkt, wieviel Schwingspule befindet sich dann noch im Luftspalt? Richtig, 12,5mm. Das sind nun allerdings nur noch 83,33% des eigentlichen Wertes für L.
Und wenn nun Speaker B 7,5mm auslenkt? Dann befinden sich noch 10mm Schwingspule im Luftspalt, das sind noch immer 100% des eigentlichen Wertes für L. Erst wenn Speaker B 9,2mm auslenkt, befinden sich ebenfalls wieder nur 83% des eigentlichen Wertes für L im Luftspalt.Damit wird deutlich, dass es nicht zulässig wäre, Speaker A von vornherein einen Antriebsvorteil zu bescheinigen, nur weil sich BIS ZU XMAX!!!! ein höherer Prozentwert der Schwingspulenhöhe im Luftspalt befindet. Da sollten dann doch beide Chassis etwas differenzierter bewertet werden.
Grüezi, ROBERT
-
@ Dirk Hahn,
Du schriebst:
>>Dennoch lassen sich deutliche Unterschiede erkennen bei Speakern wie dem 18-Sound 18 LW 1400 und dem 15 LW 1401. Diese weisen eine Polplattenstärke von 15 mm auf und haben somit einen deutlichen Antriebsvorteil.Einige 18 Sound Typen weisen einen 15 mm hohen Luftspalt auf, bei einer Wickelhöhe von 25 mm. Wenn dieser Speaker Xmax erreicht sind aber noch volle 60% der Schwingspule im Luftspalt. Bei anderen aber nur 40%.
Also worüber reden wir?<<
Vielleicht reden wir darüber, dass ein korrekt angegebener Antriebsfaktor BL definiert ist als das Produkt aus magnetischer Flussdichte B im gegebenen Luftspalt und effektiver Leiterlänge L des Spulendrahtes in diesem Luftspalt. Basierend auf Deinen o.g. Prozentwerten sollten wir uns das jetzt an konkreten Zahlen ansehen:
Speaker A: Wickelhöhe/Luftspalt 25/15mm, math. Xmax=5mm (your favourite)
Speaker B: Wickelhöhe/Luftspalt 25/10mm, math. Xmax=7,5mmWenn nun Speaker A 7,5mm auslenkt, wieviel Schwingspule befindet sich dann noch im Luftspalt? Richtig, 12,5mm. Das sind nun allerdings nur noch 83,33% des eigentlichen Wertes für L.
Und wenn nun Speaker B 7,5mm auslenkt? Dann befinden sich noch 10mm Schwingspule im Luftspalt, das sind noch immer 100% des eigentlichen Wertes für L. Erst wenn Speaker B 9,2mm auslenkt, befinden sich ebenfalls wieder nur 83% des eigentlichen Wertes für L im Luftspalt.Damit wird deutlich, dass es nicht zulässig wäre, Speaker A von vornherein einen Antriebsvorteil zu bescheinigen, nur weil sich BIS ZU XMAX!!!! ein höherer Prozentwert der Schwingspulenhöhe im Luftspalt befindet. Da sollten dann doch beide Chassis etwas differenzierter bewertet werden.
Grüezi, ROBERT
-
... dass der 12MB1000 in 50 Liter CLOSED BOX gemessen wurde, während 12MB700/600 in 50 Liter TUNED 60Hz gemessen wurden.
So stehts zumindest im 18Sound Prospekt geschrieben.
Grüsse, ROBERT
-
... dass der 12MB1000 in 50 Liter CLOSED BOX gemessen wurde, während 12MB700/600 in 50 Liter TUNED 60Hz gemessen wurden.
So stehts zumindest im 18Sound Prospekt geschrieben.
Grüsse, ROBERT
-
Ich habe NICHT die Funktion "bei jedem Besuch automatisch einloggen" aktiviert. Und nach einigen Minuten bin ich "out".
Mache ich was falsch? Kann ich da irgendetwas einstellen?Danke, ROBERT
-
Also mir gefällt es gut, und schneller ist es auch, das neue Forum!
Anerkennung @ admin und alle die daran beteiligt waren, die Umstellung war bestimmt kein kleines Stück Arbeit.
Viele Grüsse, ROBERT
-
Hallo Thorsten,
In dem von Dir angegebenen link geht es NICHT darum, wie man einen neutralen Satz TSP erhält, sondern AUSSCHLIESSLICH um voice coil displacement.
Grosser Unterschied!!! Servus