Ist das Ding überhaupt ein CD-Horn? Wenn nicht, macht es doch auch bei bescheidenen heutigen Ansprüchen nicht wirklich Sinn, einen modernen Treiber anzuflanschen, oder?
Thomas
Ist das Ding überhaupt ein CD-Horn? Wenn nicht, macht es doch auch bei bescheidenen heutigen Ansprüchen nicht wirklich Sinn, einen modernen Treiber anzuflanschen, oder?
Thomas
Hallo,
als (angehender) Energieelektroniker und somit Fachkraft solltest Du schon mit Drehstromtechnik und den dazugehörigen grundlegenden Berechnungen vertraut sein. In welchem Ausbildungsjahr bist Du denn? Auf jeden Fall hilft Dir dein Tabellenbuch weiter.
Thomas
Sehr beliebt bei Anfänger-Bands mit unerfahrenen Sängern ist auch, dass die Leute bei beginnendem Pfeifen versuchen, das Mikro vorne zuzuhalten. Gleicher Effekt (Änderung in Kugelcharakteristik), also pfeift es noch mehr. Das den Leuten zu erklären ist manchmal nicht einfach.
Thomas
Zitat von "Mars"bei monitorboxen war mir das ja noch en größeres rätsel wie man das anstellt.....
Gute Monitorboxen haben eine kontrolliert gerichtete Abstrahlung. Gute Vocal-Mikros haben eine Richtcharakteristik. Der Trick ist, die Abstrahlung der Boxen und die Mikrofonausrichtung so aufeinander abzustimmen, dass die Boxen in den Bereich der geringsten Mikroempfindlichkeit einstrahlen. Bei Nierencharakteristik auf 180°, bei Hyperniere leicht versetzt dazu.
PS: Ich hasse coole Hip-Hopper auf der Bühne, die den hinteren Teil des Mikrokorbs zuhalten (weil das ja in den Videos jeder macht) und so dem Mikro eine Kugelcharakteristik verpassen. Und dann 'rummaulen, wenn es pfeift...
Thomas
wysiwyg bietet sich an. Ist modular, aber recht teuer. In den letzten PP war eine kleine Artikelreihe zu dem Programm.
BTW: Gibt es Stardraw noch? Hatte ich vor Jahren mal getestet. Als einfache Präsentationssoftware für 3D-Ansichten des Riggs ganz nett, aber schlechte 2D-Ausgaben und Stücklisten.
Thomas
Trotz guter persönlicher Kontakte zu Smoke Factory und Look haben wir das Steinigke-Fluid (Eurolite) verwendet. Bei größeren Verbrauchsmengen ist es eine simple Kostenfrage. Die Qualität war ok.
Je nach Durchsatz kann auch der Kauf von 25-l-Gebinden eine Alternative sein. Die legt man mit Zapfhahn im Lager ins Regal und füllt nach Bedarf in kleinere Kanister um.
Thomas
Zitat von "ewok"kostet bei den gelben Seiten auch der "normale" Standardeintrag was ?
Ich glaube nicht. Wir hatten damals das Pech, dass der Standardeintrag (von dem wir nichts wussten, wir hatten nur eine größere bezahlte Anzeige in der passenden Rubrik gebucht) unter "Verleih allgemein" stand. Leider nur mit Namen ohne Gewerbe. Wir bekamen dauernd Anrufe von Leuten, die Kostüme leihen wollten. Anscheinend gab es keinen eingetragenen Kostümverleiher. War manchmal ganz amüsant, auf die Dauer aber nervig.
Thomas
Impedanzänderung des Chassis (4 Ohm statt 8 Ohm) veändert die Trennfrequenz der passiven Weiche. Merke: Eine passive Frequenzweiche ist nie unabhängig von den angeschlossenen Lautsprechern, sondern bildet mit ihnen und dem Gehäuse ein komplexes Gesamtsystem. Deshalb ist es ja auch so schwierig, vernünftige passive Trennungen zu bauen.
Thomas
Zitat von "PA-Freund068"mmh ja kann so wie es jetzt is (also pin 3 abgeklemmt) etwas kaputt gehen??? Ich meine es hört sich doch ganz normal an wie vorher wo ich das ganze mittels Cinch-Klinke-Adapter laufen hatte. Eben mit dem kleineren Pegel...
Das elektrische Potential am offenen Pin 3 ist quasi undefiniert. Dass es bei Deinen Tests zuhause zu funktionieren scheint, heißt nicht, dass es auch unter allen anderen Bedingungen zuverlässig läuft. Und merkwürdige Phänomene und Fehler beim Aufbaustress oder mitten in der VA ist das Letzte, was Du brauchen kannst. Die korrekte Lösung ist die Brücke zwischen 1 und 3. Lies einfach mal ein bischen nach, was es mit der symmetrischen Signalübertragung auf sich hat, dann bekommst Du auch ein Gefühl dafür, was geht und was nicht.
Thomas
Uiui, Pin 3 einfach abklemmen ist keine gute Idee. Der symmetrische XLR-Eingang der Endstufe wertet das Differenzsignal zwischen Pin 2 (+) und Pin 3 (-) aus. Auf Pin 1 liegt der Schirm.
Mach' einfach, wie oben beschrieben, eine Brücke zwischen 1 und 3 im Stecker. Damit erreichst Du auch die Pegelreduktion, aber es ist elektrisch gesehen wesentlich besser.
Thomas
ZitatSelbst große, internationale Produktionen nutzen in deutschen Hallen stumpf ihr Material mit den
"Heimatfrequenzen" und dann steht auch ein Top-Act schon mal mit nem 630MHz Sender in der ausverkauften Westfalenhalle.
Stimmt eigentlich das Gerücht, das bei irgendeiner großen Rocksound-Produktion von etlichen Jahren (Scorpions?) die Bundespost in der Halle stand und sämtliche aus USA-Produktion stammenden Sendestrecken außer Betrieb nehmen wollte? Damals liefen ja nur diese Dinger halbwegs zuverlässig.
Thomas
So vom geschätzten Alter her würde ich unvorsichtiger Weise auf 2x 15L oder 15L Proline tippen. Aber bitte nicht schlagen, wenn es nicht stimmt.
Thomas
Zitat von "Tobias Zw."Wg. Stagebox mußt Du mal schauen, ob sie parallele XLR-Ausgänge oder einen zusätzlichen Multipin-Abgriff hat. Da kann Dir der Stageboxbesitzer sicher Auskunft geben
Wichtig ist auch, dass es keine plumpe Parallelschaltung der Buchsen, sondern ein echtes Splitting ist (per Übertrager oder aktiv). Das ist eigentlich selbstverständlich, aber man weiß ja nie, was für Bastelkisten so unterwegs sind. Aus dem gleichen Grund verbietet sich der Einsatz von 20 Y-Adaptern.
Thomas
Schöner Beitrag, danke. Leider ist es mittlerweile durch die tollen Bedienoberflächen der digitalen Geräte sehr verführerisch, Korrekturen nach Optik statt nach Klang zu machen. Mein Tipp: Augen zu! Hören! Was gefällt nicht, wie kann ich gegensteuern? Und beim Parameter-Ändern ggf. auch Augen zu.
Thomas
Hallo,
eigener Mix ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Variante per Direct Out aus dem FOH-Pult geht wohl, allerdings darf der FOH-Tech dann während des Gigs keine drastischen Veränderungen von Gain (und ggf. EQ, wenn Post EQ) machen, da sonst unter Umständen Deine Aufnahme versaut ist. Die sauberste Lösung ist ein Split der Signale direkt auf der Bühne an der Stagebox. Dann sind alle Pulte (FOH, Monitor, Recording) absolut unabhängig voneinander. Wenn Du keine Splitbox hast, kannst Du sie Dir ja evtl. für einen Gig vom nächsten Verleiher holen.
Um total flexibel zu sein, ist es natürlich schön, alle Kanäle per Mehrspurrecorder mitzuschneiden, und den Mix hinterher in Ruhe im Studio zu machen. Wäre das auch denkbar? 24-Spur-HD-Rekorder kosten ja nicht mehr die Welt, besonders nicht zur Miete.
Thomas
Zitat von "fohhnfreak"gelbe Seiten hab drletzt mal angefragt, aber die woltten Geld haben dass mit schwindlig wurde.
Ist nicht billig, das stimmt. Wir haben (glaube ich) so ca. 1,5 kDM pro Jahr bezahlt. Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.
Thomas
Zitat von "xxchrissixx"Hi!
was hat euch werbungs mäßig mehr oder weniger viel gebracht???
Am zuverlässigsten war der Eintag in den Gelben Seiten mit vernünftigem Text und Logo. Der restliche Kundenstamm ergab sich aus Stammkunden und von denen durch Empfehlung vermittelte Neukunden. Einmalige Anzeigen in irgendwelchen Magazinen, egal für welche Zielgruppe, sind meiner Meinung nach Blödsinn. Handzettel? Finde ich zu unseriös. Noch mal: Am wichtigsten ist eine stabile Basis von Stammkunden und eine hervorragende Leistung insbesondere bei Neukunden. Die kommen dann auch gerne zurück. Sehr hilfreich sind auch gute Kontakte zu Multiplikatoren (Stadt, Kulturvereine, bestimmte Szenen).
Thomas
Hallo,
theoretisch kann es durchaus zu Beeinflussungen kommen, wenn die Geräte schlecht konstruiert sind. Also z.B. ein leichtes Einstreuen des großen Amp-Netztrafos in darüber liegende Geräte. Meistens entsteht das Brummen bei übereinander liegender Rackmontage mehrerer Geräte aber durch eine ungeschickte Masseführung.
Solch massive Störungen, wie Du sie beschreibst, können meiner Meinung nach nicht dadurch verursacht werden. Mein Tipp: 90% aller scheinbar elektrischen Fehler haben mechanische Ursachen. Lose Steckverbinder, losgerappelte Platinen in Gehäusen, kalte oder durch mechanische Überbeanspruchung ausgerissene Lötstellen... Insofern könnte Dein Ansatz mit Erschütterungen sogar richtig liegen. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Wärmefehler, also eine Veränderung einer unsicheren Verbindung durch Temperaturänderungen.
Viel Erfolg beim Fehler finden!
Gruß,
Thomas
Zitat
Ich hab eine Uralten Dimmer, der noch auf 0-10V läuft.
Nun meine Frage ist es möglich das analoge Signal auf diditales Dmx umzuwandeln.
Du meinst umgekehrt, oder? Also eine Umwandlung des DMX-Signales aus dem Pult in 0-10V, um den Dimmer anzusteuern. Soetwas heißt DMX-Demultiplexer und gibt es z.B. bei http://www.soundlight.de als Platine zum Einbau in den Dimmer oder auch extern als 19"-Gerät.
Thomas
Zitat von "LJ Bush"Was gibt es den da für Geräte?
Kenne das nur ausem Heimbereich für Videoübertragung per Funk.
z.B. von Sennheiser als Sender den SR 3054-U und als Empfänger den EM 3032-U1. Kommen aus dem In-Ear- bzw. Broadcastbereich. Zu finden unter http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm…htlos_broadcast.
Thomas