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  2. Stephan Schewe

Beiträge von Stephan Schewe

  • Kann man dieses Rig so auf bauen?

    • Stephan Schewe
    • 4. April 2009 um 22:58

    Hallo,

    eine notwendige Maßnahme zur Aussteifung der Ecken kann man nicht einfach an der Spannweite festmachen. Hier spielen Lagerungsbedingungen, Lasten und Eckenart eine große Rolle.

    Für deine Konstruktion: Von der Tragfähigkeit kein Problem. Das bleibt auch ohne Diagonalen stehen. ABER...es wackelt schon ordentlich wenn man mal am Bein zieht/drückt. Daher schlage ich eine konstruktive Aussteifung in den Ecken vor. Wenn das Rigg in einem fürs Publikum nicht zugänglichen Bereich steht...dann geht's auch ohne.

    Gruß
    Stephan

  • Stufenlinsen an Sandsteinsäule

    • Stephan Schewe
    • 4. April 2009 um 22:47

    Hallo zusammen,

    der Vorschlag mit den zwei Stahlhalbkreisen die an den Pfeiler montiert und vorgespannt werden ist realisierbar bzw wurde auch bereits mehrfach umgesetzt. Es gibt hierbei zwar datailierte Anforderungen an die Montage, den Monteur und an durchzuführende Tests vor der Betrieb an jedem Aufbauort, aber das ist halb so wild.

    Bei Interesse an Kauf und/oder Mieten meld dich einfach.

    Gruß
    Stephan

  • F34 Boxcorner als freitragender Knotenpunkt

    • Stephan Schewe
    • 24. März 2009 um 22:58

    Hallo Sunlife,

    lass dich nicht verrückt machen. Mit den geringen Lasten ist das überhaupt kein Problem. Bau es so auf wie du es geplant hast und gut ist. Damit es nicht zu sehr wackelt machst Du konstruktiv noch Pipes oben auf die Träger und wenn du magst auch in die Ecken der Stiele.

    Viel Spaß bei der Party.

    Gruß
    Stephan

  • F34 Boxcorner als freitragender Knotenpunkt

    • Stephan Schewe
    • 17. März 2009 um 20:26

    Und ich erst.
    Das was bislang vorgerechnet wurde ist von den Einheiten falsch. kN/m ist eine Streckenlast. Richtig wäre kNm.
    Des Weiteren wird im Bein nur ein ganz kleines Biegemoment entstehen, da die obere Ecke ausweichen wird. Der seitliche Personenanprall erzeugt ein Mz am mittleren Boxcorner, welches sich mit dem vorhandenen My überlagert. Die genaue Größe von My und Mz sind bedingt durch die Steifigkeitsverhältnisse der Konstruktion und die angehängten Lasten. Man kann eine Rechnung "auf der sicheren Seite" von Hand anfertigen, aber auch nur wenn man über ein entsprechendes Grundwissen und Erfahrung verfügt. Eine genaue Analyse ist nur mit entsprechender Software und dem Vorliegen aller Informationen möglich. z.B. spielt die Auflagerkraft der Tower eine Rolle und die Materialpaarung beim Kraftübergang Tower zum Boden. Hier muss entschieden werden ob der Tower wegrutschen kann, oder durch Reibung gehalten wird. Je nach dem stellt sich ein größeres Eckmoment am Tower oder in der horizontalen Strecke ein. Dabei Stellt der Tower je nach Länge eine Drehfeder dar, was auch berücksichtigt werden muss. Dann muss nachgewiesen werden, ob die Ecke am Tower dieses Eckmoment übertragen kann. Eine F34 Strecke kann eine Biegemoment von ca. 10 kNm aufnehmen, eine Ecke je nach Ausführung gerade mal 1,5 - 4 kNm.

    test:
    Zu sagen ein F34 Boxcorner könne dieselben Schnittkräfte wie die Strecke aufnehmen halte ich für eine gewagte These. Global verwendet keine Helicoils und fertigte bislang fast nur mit M10 Gewinde direkt ins Alu geschnitten mit t < 1,5*d...also grenzwertig. Des Weiteren werden bei Global zumeist halbe konische Verbinder von vorne angeschraubt. Heißt der Verbinder (C15) ist innen hohl und bietet kaum Fläche zur Anlage des Bolzens (Lochleibung). Das sollte genau analysiert werden.

    Ich hoffe euch jetzt nicht zu sehr geschockt zu haben, aber alles was über Standardlastfälle in einfachen Systemen hinausgeht sollte vom Fachmann anaylsiert werden.

    Beste Grüße

    Stephan

  • Wartung etc. Handkettenzüge

    • Stephan Schewe
    • 9. März 2009 um 23:01

    Hallo,

    da hier die Rede von Handkettenzügen ist und ich noch keine C1 Handkettenzüge gesehen habe, ist die jährliche Sachkundigenprüfung ausreichend. Die Sachverständigenprüfung wird hier nicht gefordert.

    Gruß
    Stephan

  • AKG C391B

    • Stephan Schewe
    • 18. Februar 2009 um 00:24

    Hallo zusammen,

    in einigen Anwendungen habe ich das gute alte AKG C391 CK1 eingesetzt und war immer sehr glücklich damit. Leider gibt es aber nur noch die CK91 Kapsel neu zu kaufen.
    Hat einer von Euch die mal verglichen? Unterschiede?

    Danke im voraus.

    Gruß
    Stephan

  • Global Truss F33- Neue Spannweite ??

    • Stephan Schewe
    • 3. Januar 2009 um 01:01

    Hallo zusammen,

    Belastungstabellen aus Herstellerkatalogen geben nur eine handvoll möglicher Belastungsfälle an. Da wo die Tabelle endet, endet nicht zwangsläufig die Spannweite der Truss...wäre ja auch Sinnfrei...das Ende wäre nämlich erreicht, wenn die Traverse durch ihr Eigengewicht an ihre Belstungsgrenze kommt...dann wäre die maximale Spannweite erreicht. Aber was will man damit?

    Also wenn ihr mehr Spannweite als im Katalog haben wollt, müsst ihr den Lastfall selber berechnen oder berechnen lassen.
    Bei der GT F33 gehen bei 18m Spannweite rechnerisch noch 55 kg mittige Punktlast oder ca 6 kg Streckenlast.
    Aber dann ist auch Ende und deine Strecke sieht mehr wie ein Halbkreis aus ;)

    Für alles über 12m würde ich immer mindestens F34 nehmen...je nach Last.

    Lade dir mal den Loadcalculculator von Eurotruss runter. Wenn du dann was eingibst und das mit dem ET Katalog vergleichst wirste sehen was ich meine.

    Gruß
    Stephan

  • Standsicherheit, z.B. Traverse auf Bodenplatte

    • Stephan Schewe
    • 26. November 2008 um 20:02

    Sehr gute Frage ;)

    Die Antwort lautet: Es gibt keine Vorschrift.


    Auf jeden Fall sollte mal das Standmoment höher sein als das Kippmoment, dass hast du schon richtig überlegt. In Anlehnung an die FLiegenden Bauten ist der Faktor 1,2 daher schon ganz gut.

    Die problematischere Frage ist, wie hoch ist das Kippmoment? Welche Last wirkt in welcher Höhe auf die Traverse?
    Diese Frage kann nicht eindeutig geklärt werden und muss je nach Anwendungsfall festgelegt werden. Ich habe auch mal in Selbstversuchen Lasten durch Personenanprall ermittelt und durchschnittliche Angriffshöhen ausgemessen.

    Fazit:
    Du musst selbst, je nach Anwendungsfall, die richtigen Lasten ermitteln und ansetzten (und später ggf vor Gericht verteidigen). So hat dann jeder, wie wir auch, seine eigene Hausnorm.

    Gruß
    Stephan

  • Welcher Lift ist das??

    • Stephan Schewe
    • 26. November 2008 um 19:52

    Vertrieb ist wie gesagt Steinike: http://www.steinigke.de

  • Welcher Lift ist das??

    • Stephan Schewe
    • 26. November 2008 um 19:08

    Glaube das ist ein "GUIL" Lift.
    Gibt es meines Wissens nach bei Steinike.

    Gruß
    Stephan

  • Traversentore oder Lifte - Thema Standsicherheit

    • Stephan Schewe
    • 22. Oktober 2008 um 23:33

    Klingt wie ein klarer Fall für solide Stahlbodenplatten.
    Wo ist die Location denn?

  • 64 Bühnenpodeste und 1200-1700 Stühle in KÖLN, 18.10.08

    • Stephan Schewe
    • 14. Oktober 2008 um 09:09

    thorsten:
    Woher kenne ich bloß eure Preisliste....ahja. Im Oberbergischen besitzt irgendwie jeder genau das, was auch B&H haben. Sauber abgeschrieben ;)


    soundlight:
    http://www.contour.tv --> die haben wohl die meisten Tische in der Gegend.

  • Wer darf Lifte prüfen?

    • Stephan Schewe
    • 8. Oktober 2008 um 08:48

    Die Ermächtigung zum Sachverständigen für die Prüfung setzt im allgemeinen folgendes voraus:

    a) abgeschlossene Ingenieurausbildung
    und
    b) mindestens dreijährige Erfahrung in der Konstruktion, dem Bau oder der Instandhaltung von sicherheitstechnischen und maschinentechnischen Einrichtungen.

  • Statik für Sonderprojekt

    • Stephan Schewe
    • 29. Juli 2008 um 20:27

    Ahhh...ich nehme an es geht um die Aufbauten bei den Lovefloats von vorletztem Wochenende.
    Solangs sich die Veranstalter nicht noch irgendwelche neuen Richtlinien einfallen lassen, kann der Aufbau natürlich nächstes Jahr auch wieder nach der vorhandenen Statik gebaut werden.

    Auf manchen Statiken steht dann zwar Lovefloat der Firma XX zur Loveparade Dortmund 2008, aber das ändert nichts am Inhalt. Dies drückt nur aus, dass die Richtlinien des Jahres 2008 in der Berechnung berücksichtigt wurden. (Und die waren stellenweise recht witzig)

    Gruß
    Stephan

  • Statik für Sonderprojekt

    • Stephan Schewe
    • 29. Juli 2008 um 01:51

    Hi,

    in 99% aller Fälle hast du Recht und es kann ohne Probleme die Konstruktion ohne neue Berechnung aufgestellt werden. (Wenn keine Änderungen vorgenommen werden oder sich die Berechnungsgrundlagen ändern - mit Gruß an die ARGEBAU-)

    Es könnte jedoch sein, dass dein Kollege sich innerhalb des Baubuchbereiches bewegte und eine einmalige Ausführungsgenehmigung für sein Bau mit bloßem Standsicherheitsnachweis erhalten hat. Somit ist es kein Fliegender Bau und darf nicht wiederholt aufgestellt werden. Allerdings kann der Standsicherheitsnachweis als Grundlage des Baubuches verwendet werden und bedarf keiner neuen Berechnung.

    Gruß
    Stephan

  • Wandhalterung für Traverse

    • Stephan Schewe
    • 20. April 2008 um 02:20

    Hi,

    so wie das klingt brauchst du kleine Konsolen um die Truss ordentlich zu befestigen.
    Dabei handelt es sich um eine kleine Stahlkostruktion (ähnlich einer Lautsprecherwandhalterung) mit Half-Coupler Aufnahme.

    Schick mir einfach mal deine Lasten, dann kann ich dir weiter helfen.

    Gruß
    Stephan

  • Welche Traversen?

    • Stephan Schewe
    • 19. März 2008 um 18:09

    Meine Aussage bezug sich nur auf Werners Frage nach VErbesserung durch Abstützung des 2. Gurtes.

    Zu deinem Problem:

    Dein Tärger ist erst nach 4m gestützt, also am 2. Lift. Heißt du kannst mit den von Werner geposteten Werten
    -----
    Die Statik sagt, das wenn der Druckgurt nur am Trägerende gehalten wird
    bei 4 meter Spannweite
    19 Kg / per Meter verteilte Last (-0,1cm)
    37,0 Kg /mittige Einzellast (-0,1cm)
    -----
    arbeiten.

    Der kleine Kragarm mit dem Scanner ist kein Problem.

  • Welche Traversen?

    • Stephan Schewe
    • 19. März 2008 um 15:54
    Zitat von &quot;Rittmann Werner&quot;

    Hallo Dietmar,

    Die Statik sagt, das wenn der Druckgurt nur am Trägerende gehalten wird
    bei 4 meter Spannweite
    19 Kg / per Meter verteilte Last (-0,1cm)
    37,0 Kg /mittige Einzellast (-0,1cm)

    allerdings bezieht sich diese Berechnung nur darauf wenn nur am Druck
    gurt (nicht an beiden Gurten) gehalten wird.

    Das beschriebene Phänomen nennt man „Seitliches Ausknicken des Obergurtes“ oder auch in Anlehnung an den Stahlbau „Biegedrillknicken“.
    In der Statik wurde untersucht, ab welcher Länge der in der Druckzone liegende Gurt (Obergurt) bei maximaler Belastung ausknickt. Somit ergibt sich eine regelmäßige und notwendige seitliche Stütze am Obergurt. Den Untergurt zusätzlich zu fangen würde nichts bringen --> Zugzone.

    Grüße
    Stephan

  • Flugtauglichkeit von Boxen

    • Stephan Schewe
    • 6. März 2008 um 20:46
    Zitat von &quot;sven&quot;

    Nachfrage zu : eigensicher
    Kannst Du das bitte noch mal erklären, bezieht sich das auf das "Fluggeschirr" in der Konstruktion der Lautsprecher ? Oder auf die zweite Sicherung ?
    Ich bin stillschweigend von einer nicht ortsfesten Montage, in einer Vstätte ausgegangen, und dachte wir reden über das Fluggeschirr selbst
    Danke

    Nein, auf die Sicherung (also das Anschlagmittel oder Sicherungsseil) bezieht sich das natürlich nicht. Wir sprachen oben ganz offensichtlich (nicht stillschweigend) von den Flugpunkten an der Box. Sowohl Flugpunkte, als auch Flugrahmen, Bumper und was da noch so alles gibt müssen eigensicher ausgeführt sein. Darunter versteht man in den meisten fällen eine Halbierung der zulässigen Last. Bei einer Stahlkonstruktion z.B. berechnet nach DIN18800 und dann die Hälfte davon. Das selbe gilt für Lastaufnahmemittel, Flugpunkte am Gebäude etc.

    Nachweise:
    EIn Hersteller braucht kein BGV C1 Zertifikat für sein Produkt. Eine Statische Berechnung nach den Vorgaben der C1 reicht vollkommen aus.

    Grüße
    Stephan

  • Flugtauglichkeit von Boxen

    • Stephan Schewe
    • 5. März 2008 um 09:56
    Zitat von &quot;sven&quot;

    Also so ein Nachweis sollte nicht nur den amerikanischen Sicherheitsbeiwert, ich glaube Faktor 7, sondern nach BGV c1, also Faktor 12, ernsthaft nachweisen.
    Manual lesen, BGVc1 Nachweis (so einer mit Ingeniör Stempel drauf) fordern und zwar für die Kiste und "Flugwerk"; sonst hat man schöne Klasse 8 Ketten und zerbröselte Gehäuse und im schlimmsten Fall Personenschäden.

    Ein eingebauter Flugpunkt/schienen ist keine Garantie für irgendwas :!:

    Nur weil für Anschlagmittel für die Verwendung über Personen mit Hublastbeiwert eine Sicherheit von 12 gefordert ist, bedeutet das nicht, dass alles in der VT einen Sicherheitsfaktor von 12 haben muss. Bitte verabschiede dich von dieser Vorstellung. Lautsprecheraufhängungen müssen "eigensicher" ausgeführt sein. Was das bedeutet kannst du in der neuen BGI 810-3 nachlesen.

    Gruß
    Stephan

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
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    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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