Hallo Leute,
natürlich muß die Spannung der Endstufe
zusammenbrechen. Erstens ist da der Innenwiderstand des Trafos und zweitens entsteht bei Last eine Brummspannung am Elklo. Dadurch wird die UB ( 90V x SQR(2))= 127 V um den Effektivwert der Brummspannung UBReff = 28 Volt (ergibt sich durch den Ladekondensator 10000 µF und dem Strom bei 4 Ohm Last)auf 99 Volt zusammenbrechen.
Das ist die maximale Spitzenspannung die erreichbar ist. sowohl für die positive als auch für die negative Halbwelle.
Daraus ergibt sich eine theoretische Leistung von 1225 Watt.
(Ueff = 99 / SQR(2) = 70 Volt
70 x 70 = 4900 : 4 Ohm = 1225 Watt)
Fazit Praxis und Theorie stimmen überein.
Mit der Verlustleistung der Transistoren
gibt es tatsächlich ein Problem im TA 2400.
Im ungünstigsten Fall (Spannungsabfall am
Lautsprecher und am Transistor sind gleich)
tritt rechnerisch eine Überlastung von ca 5 Watt pro Transistor auf.Allerdings nur für sehr kurze Zeit. Ich habe das detalierte Datenblatt der Transistoren nicht. Aber sicher ist das ok so. Wir wollen
ja keine Gleichspannung verstärken.
Zum Netztrafo : Stromaufnahme 15A bei 230V.
ergibt 3450 Watt
Wirkungsgrad ca 95% dann haben wir noch
ca 3277 Watt für den Amp.
Der soll 2400 Watt abgeben, das macht einen
Wirkungsgrad von 73 %.
Fazit:
Auch hier stimmen Praxis und Theorie überein.
Ich habe den Amp über mehrere Stunden an zwei 4 OHM Dummys mit 1 KHZ bei einer Netzspannung von 230 Volt laufen lassen.
Kurzzeitig wurden die Spannung auf 260 Volt erhöt.
Der Amp hat diese Tests bestanden. Es kommen
wirklich 2 mal 1200 Watt raus.
Nicht getestet habe ich die Schutzschaltungen der Endstufe.
MfG Andreas