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Beiträge von Uew

  • Mikrofonaussteuerung

    • Uew
    • 17. Januar 2008 um 13:09

    Mahlzeit!

    Eigentlich bräuchte der Threadstarter einen "Auto-Gain". Der steuert die Verstärkung eines Signals automatisch so, daß im Durchschnitt ein vorgegebener Pegel erreicht wird.

    Meines bescheiden Wissens nach gibt es sowas allerdings vor allem als "Baustein" in Gerätchen wie den Yamaha DMEs, dem Ateis Automixer oder auch in einigen Controllern von dbx (260 zum Beispiel).

    UWE

  • Chor-Aufnahme

    • Uew
    • 17. Januar 2008 um 08:45

    Morgen Zusammen!

    ... also wenns ohnehin nur zu Dokuzwecken ist, und Du keine anderen Mics in dem Kirchlein (wird dann ja eher nicht so groß sein) finden kannst, dann machst Du das am besten genau so wie oben beschrieben. Der einzige Stress den Du dann hast, ist es ein Kabel zu löten.

    Probier das aber am besten heute schon mal aus. Ich hatte schon Notebooks vor mir, bei denen ich (gut, das lag dann sicherlich an mir) ewig gebraucht hatte, bis ich den einzigen verfügbaren Eingang dann auch auf Mic-Pegel umgestellt hatte...

    Zitat von "Peter Richter"

    Kondensator-Mic ist für sowas ein M U S T


    ... naja, ganz so ist es ja auch nicht. Es gibt sehr gute dynamische Mikrofone. Ich hatte eigentlich insgeheim darauf gehofft, daß er in irgend einem Schrank ein MD421 findet. Waren in Kirchen früher auch ganz gerne mal verbaut. Das wäre perfekt für den Job geeignet -- auch weil Marius nur ein zusätzliches Problem hätte, wenn er noch eine Phantomspeisung benötigen würde.

    UWE

  • Chor-Aufnahme

    • Uew
    • 16. Januar 2008 um 10:09

    ... das wird schon passen. Ich schätze mal, Deine Aufnahme soll auch eher zu Dokumentationszwecken sein.

    Löte Dir mal ein Kabel und probier das aufnehmen aus. Und parallel wäre es echt gut mal zu recherchieren, was in der Kirche noch so für Mics rumliegen.

    UWE

  • Chor-Aufnahme

    • Uew
    • 16. Januar 2008 um 08:58

    ... naja -- mit einem Mikrofon wird es mono, mit zweien wäre eine Stereo-Aufnahme möglich. Mehr Mikrofone wird man für eine Choraufnahme kaum verwenden.

    Das Problem ist das Mikrofon, das der Threadstarter zur Verfügung hat. Das ist jetzt wirklich nicht so der Brüller für den Zweck. Ein dynamisches Mikrofon der "weniger hochwertigen" Sorte. Mit allen Nebenwirkungen: Geringe Empfindlichkeit und nicht gerade linearer Frequanzgang...

    Sicherlich wäre es viel schöner, ein hübsches Kondensatro-Päärchen zu haben. Vielleicht lässt sich sowas irgendwo ausleihen. Dann bräuchte es allerdings auch einen Mikrofon-Vorverstärker mit Phantomspeisung.

    Vorteil des dynamischen Mics ist in jedem Fall, daß Du das ohne irgendwelche Schmerzen dirkt an den Mikroeingang des Rechners anschleißen kannst. Dazu mußt Du ein Adapterkabelvon XLR female auf Klinke 3,5mm mit folgender Beschaltung kaufen/löten/leihen:

    Code
    XLR                MINIKLINKE
    
    
    
    
                      - Tip
    Pin 1 -----------|        (oder gleich einen Monostecker verwenden)
                      - Ring
    Pin 2 -
           |----------- Sleeve
    Pin 3 -
    Alles anzeigen

    Zweierlei Dinge wären jetzt noch schön:

    • Mikrofonaufstellung:
      Das Mikrofon ist eine Niere. Versuche, den Abstand so zu wählen, daß das Mikrofon zusammen mit dem Chor ungefähr ein gleichseitiges Dreieck bildet. Dann solltest Du schauen, ob es nicht möglich ist, das Mikrofon relativ hoch zu platzieren. Damit bekommst Du ein besseres Verhältnis vom Nutzschall (Chor) zum Störschall (tratschenes Publikum). Wenn Du nichts besseres hast, kannst Du dazu auch mal an einen Galgen vom Mikrofonstativ einen weiteren Galgen von einem anderen Mikrofonstativ anschrauben...
    • Doch noch ein hübschers Mikrofon finden:
      Gemeinde -- Kirchenvorstand... Da muß doch eine Kirche in der nähe sein ;) Und in den meisten Kirchen gibt es auch Mikrofone. Hausaufgabe bis morgen: Finde mal heraus, was da für Mikrofone rumliegen, die während dieser Veranstaltung nicht gebraucht werden. Und frage mal explizit nach "alten" nicht mehr genutzten Mikrofonen, die vielleicht noch irgendwo rumliegen. Oft sind die besser als die neuen 8)

    UWE

    Edit: Leerzeile für bessere Lesbarkeit eingefügt

  • Yamaha MG 82 oder Yamaha MG 102

    • Uew
    • 15. Januar 2008 um 19:43

    ... na wir wollen doch, daß hier alle Fortschritte machen, oder? :wink:

    UWE

  • Yamaha MG 82 oder Yamaha MG 102

    • Uew
    • 15. Januar 2008 um 16:42

    :oops: ... ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil...

    Ich hab mir das Manual von den kleinen Yamaha-Teilen nochmal angesehen und gemerkt, daß es zwischen den reinen Mic und den reinen Stereo-Line-Kanlälen noch "Zwitter"-Kanalzüge gibt, die Stereo-Line-Eingang haben und die drei EQ-Bänder wie die reinen Mono-Kanäle...

    Zitat von "Hendrik Fischedick"

    Ich gebe zu, dass ich nicht weiss, was der Zusatz "ohne Parametrik" bedeutet.


    Ein "normales" Glockenfilter hat ja so für sich genommen nicht nur einen variablen Parameter.
    Klar, zunächst gibt es die Anhebung oder Absenkung, also den Gain. Den hat der nicht parametrische EQ auch.
    Dann will man ja aber üblicherweise auch bestimmen, wo im Frequenzband die Anhebung oder Absenkung sein soll. Hat ein EQ diesen zweiten einstellbaren Parameter (Frequenz), spricht man üblicherweise von "semiparametrischen" Equalizern.
    Als dritter und letzer Parameter bleibt jetzt noch die Breite des bearbeiteten Frequenzbandes. Diese kann sehr schmal oder auch sehr breit sein. Dieser Parameter nennt sich Filtergüte. Ist er auch einstellbar spricht man von einem (voll)parametrischen EQ.

    (Darüber hinaus gibt es natürlich noch andere Filtertypen wie Hoch-/Tiefpass, Shelving und Notch.)

    In der Praxis helfen Filter, die nicht zumindest in der Frequenz variabel sind, kaum. Dazu sind die Probleme, die man mit dem EQ lösen möchte einfach zu unterschiedlich.

    Wie Du Dich ja vielleicht noch von meinen früheren Posts erinnerst, würde ich Dir ja am liebsten einen separaten parametrischen EQ für den Ausgang aufschwätzen ;) Damit kannst Du mit realtiv schmalen Frequanzbändern Raummoden absenken, mit etwas breiteren eventuell ein paar Unzulänglichkeiten der Boxen korrigieren und mit noch breiteren "Geschmackskorrekturen" am Audiomaterial durchführen.

    Hast Du eine Chance, Dir mal einen "richtigen" EQ auszuleihen, damit Du mal vergleichen kannst, welche Möglichkeiten Du damit im Gegensatz zu den drei festen Bändern des Yamaha MGs hast?

    UWE

  • Yamaha MG 82 oder Yamaha MG 102

    • Uew
    • 15. Januar 2008 um 12:47
    Zitat von "Hendrik Fischedick"

    Und nen 3-Band EQ haben die Yamaha-Pulte


    ... stimmt -- in den Mono-Eingängen. Aber ich vermute mal, daß Du eher die Stereo-Inputs für Dein Laptop verwenden möchtest -- allein schon deshalb, weil es sonst (mit den Drehpotis) ein bischen hakelig ist, links und rechts symmetrisch zu faden.

    Zitat von "Hendrik Fischedick"

    ... sondern wollte lediglich die Möglichkeit haben qualitativ hochwertig Einfluss auf Tiefen, Mitten und Höhen nehmen zu können...


    Einen dreiband-EQ ohne Parametrik würde jetzt dafür nicht unbedingt bevorzugen.

    Zitat von "Hendrik Fischedick"

    ... so dass ich z. B. wenn die Partygesellschaft am Essen ist den Bass etwas herausnehmen kann, bzw Mitten und Höhen verstärken kann.


    Ob das eine gute Idee ist, würde ich nochmal überdenken. Primär würde ich Mitten absenken, um die Unterhaltung der Gäste möglichst wenig zu stören.

    UWE

  • Yamaha MG 82 oder Yamaha MG 102

    • Uew
    • 15. Januar 2008 um 09:19

    ... oops -- neuer Thread, neues Glück?!?

    Lieber Hendrick!

    Du suchtest einen EQ im Ausgang oder im Eingang des Line-Signals vom Laptop. Die Yamaha-Mischerchen, die Du jetzt in Erwägung ziehst haben im Ausgang keinen EQ (gut, das ist wie ich ja im anderen Thread schon schrieb auch nciht üblich) und lediglich einen Zweiband-EQ mit Shelving-Filtern bei 100Hz und 10kHz in den Line-Eingängen.

    Sorry, was willst Du damit? Damit kannst Du allenfalls breitbandig den Bass anheben oder absenken. Das kann doch kaum der Grund sein, warum Du nach einem EQ suchst, oder?

    UWE

  • Suche 1-Kanal-Mischpult inkl. Eq-Einstellmöglichkeiten

    • Uew
    • 15. Januar 2008 um 07:57

    Morgen!

    Darf ich mal ganz vorsichtig fragen, warum Du die Software-EQ-Idee völlig ignorierst? Das kann doch jede DJ-SW und wenn ich richtig gelesen habe, scheinst Du mit dem EQ im Mikro-Weg zufreiden zu sein...

    UWE

  • Suche 1-Kanal-Mischpult inkl. Eq-Einstellmöglichkeiten

    • Uew
    • 10. Januar 2008 um 15:59
    Zitat von "Hendrik Fischedick"

    ... und die Pan-Einstellung dann immer softwaretechnisch fahren.

    ... was ja völlig schmerzfrei möglich ist...

    Auf die Plugin bzw. Software-EQ-Sache bist Du jetzt leider noch nicht eingegangen. Wie gesagt von DJ-SW hab ich keine Ahnung, aber das muss doch möglich sein....

    Zum Ultradrive:
    Das hat halt alle Funktionen eines LS-Controllers und wohl der billigste, der so gemeinhin als brauchbar angesehen wird. Das ist eines der wenigen Behringerprodukte, das von vielen als "durchaus tauglich" angesehen wird.
    Es geht Dir ja nicht um das dynamische bearbeiten des Sounds während dem auflegen sonder darum die Anlage vorher einzuhören und vielleicht einen Low-Shelv zu haben, den Du im Laufe des Abends langsam veränderst. Das Bekämst Du mit der Lösung in jedem Fall.

    UWE

  • Suche 1-Kanal-Mischpult inkl. Eq-Einstellmöglichkeiten

    • Uew
    • 10. Januar 2008 um 15:08
    Zitat von "Hendrik Fischedick"

    Generell geht es mir darum das Ausgangssignal beeinflussen zu können.


    Und im Ausgang hat ein analoges Mischpult normalerweise keinen EQ. Daher wirst Du beinahe zwingend zu einem exteren Gerät greifen müssen. Schau Dir mal an, was so ein Lautsprecher-Controller macht. Der Behringer Ultradrive kostet nicht so viel mehr als Dein Ursprungs-Budget war und wird Dir auf lange Zeit, auch wenn Du Dich mal wirklich Equipmentmäßig verbesserst, hilfreich bleiben.

    Wenn Du mit Ausgangssignal aber tatsächlich eigentlich doch nur die einzige andere Quelle wie Dein Mikrofon, also den Laptop-Ausgang meinst, dann schau doch mal nach einem Plugin.
    Ich hab jetzt keine Ahnung, mit was für einer DJ-Software Du arbeistest, aber da muß es doch irgendetwas geben. Jeder Winamp hat doch schon irgendeinen wenig brauchbaren 5-Band Graphik-EQ...

    Gruß UWE

  • Suche 1-Kanal-Mischpult inkl. Eq-Einstellmöglichkeiten

    • Uew
    • 10. Januar 2008 um 13:54

    Mahlzeit!

    ... ok, ich fürchte, ich hab nicht genau genug gelesen. Ich war irgendwie davon ausgegangen, daß Du nur einen ordentichen Mic-Pre mit EQ brauchst, um in den Rechner zu kommen -- wobei es natürlich auch problemlos möglich wäre, den Channelstrip an dein vorhandenes Mini-Pult anzuschließen um den einen Eingang fürs Mikrofon aufzupimpen.

    Ich glaub ich muß nochmal hinterfragen, was Du ganz genau vor hast.

    Also es geht Dir ums auflegen? Hab ich das soweit richtig verstanden? Und Dein Problem ist nicht ein ordentlicher EQ für den Mikrofon-Kanal? Dann bleiben noch zwei Möglichkeiten von denen ich noch nicht wirklich weiß, welche Du suchst:

    1.) kreatives Bearbeiten des Mixes vom Rechner
    --> Da könntest Du eventuell ja auch mit einem Plugin für den Rechner gut fahren. Aber in dem Bereich kenn ich mich leider gar nciht aus. :oops:

    2.) Entzerren der Anlage.
    Da für solltest Du Dir einfach einen ganz "hundsgewöhnlichen" EQ so 6..9-Band parametrisch oder wenns denn sein muß auch 31Band graphisch zulegen. Naürlich stereo.

    Und das Mit dem Pan-Regler ist mir noch nicht so ganz klar. Wenn Du in irgend einer speziellen Aufstell-Stituation einen Kanal leiser brauchst, dann kannst Du das ja prima an der Enstrufe (oder am Controller, s.u.) erledigen. Das bezieht sich dann ja sowohl auf Dein Mikro als auch auf das Audiomaterial vom Laptop.

    Ich bin so frei uns schreib mal, wie ich das Problem lösen würde (Gesetz der Fall ich habs richtg verstanden):

    Code
    Laptop --> externe Soundkarte -
                                   \ 
                                    ->    Kleiner            -->  Parametrischer-/Grahpischer --> Amp
                                    ->    Line-Mixer (19")        EQ bzw. LS-Controller  
                                   /
    Mic    --> Channelstrip (19") -


    Und ich hoffe, Meine ASCII-Malkünste tragen nicht so furtchbar zur Verwirrung bei ;)

    Also wenn dem allem so wäre, würde ich mit der anschaffung eines EQs beginnen und die anderen Komponenten später ggf. ersetzen.

    Hier wäre mein passende Vorschlagsliste zum mal durchsehen. Die Reihenfolge ist so ein bischen wertend:

    evtl. gleich ein kleiner Controller statt des nakten EQs -- den Rechner zum bedienen hast Du ja ohnehin dabei:
    Behringer Ultradrive

    DBX 1231
    Ich bin kein wirklicher Freund von graphischen EQs, aber wenn dann nicht unter einer gewissen Mindestfaderlänge...

    BEHRINGER DEQ2496 ULTRA-CURVE PRO
    Nein, eigentlich stehe ich nicht auf Behringer, aber das Budget gibt halt nicht soviel her...

    ... und dann kämen die ganzen vielen hundert Mikrominiarur-2x31Band-Grphik-EQs auf 2 HE...

    Ich wünsche Dir frohes suchen und hoffe daß dieser Erguss nicht völlig an Deinem Problem vorbei geht ;)

    Gruß UWE


    UWE

  • Mischpult für max. 10.000€

    • Uew
    • 10. Januar 2008 um 11:27

    Moin zusammen!

    ... also auch wenn alle Digitalvorschläge bislang mit "da müsste man sich ja mal nen halben Tag mit beschäftigen -- also lieber nicht" abgetan wurden... in meinen Augen wäre das definitiv der richitge Weg.

    LS9-32 hat genau was Ihr braucht und ihr steigert gerade im Band-Einsatz Eure Arbeits- (und Aufbau-)geschwindigkeit immens. Gut, das Ding kostet samt dem Case ziemlich genau die vorhandendn 10.000 EUR, aber dafür könnt Ihr Euer komplettes analoges Outboardequipment verkaufen (und sowohl im Lager als auch im Transporter und am FOH viel Platz sparen). Und noch zahlt da auch jemand was dafür.

    Denkt mal ernsthaft darüber nach. Wer erstmal in jedem Kanal einen 4-Band vollparametrischen EQ, Kompression und z.B. Deessing oder Gate hatte, der mag nur noch ungern anders arbeiten. Und der Lernaufwand hält sich jetzt wirklich absolut in Grenzen.

    Gruß UWE


    Edit: Ich merke gerade das das ja schon ein antiker Thread ist. Aber vielleicht ist das Pult ja doch noch nicht gekauft, oder meine Ergüsse helfen irgend jemand anderem bei der Entscheidungsfindung...

  • Suche 1-Kanal-Mischpult inkl. Eq-Einstellmöglichkeiten

    • Uew
    • 10. Januar 2008 um 10:37
    Zitat von "ben koch"

    nen EQ mit mic wäre ja theoretisch schwachsinn, weil niemand sowas wirklich braucht.

    ...naja, ganz so ist das nicht. Das ist ganau das was der Threadstarter eigentlich sucht und nennt sich "Channelstrip". Im Prinzip ein einzelner meist hochwertiger (Misch)pultkanal nur eben ohne "misch" :wink:

    Dummerweise ist sowas (wenn hochwertig) nicht ganz so preiswert, aber Du könntest Dir mal folgende ansehen, die noch ungefähr im Preisrahmen liegen:

    Focusride Trakmaster Pro
    Joemeek SixQ
    Joemeek ThreeQ
    Behringer Ultavoice
    Behringer Ultragain

    Gruß UWE

  • Mikrofonierung bei Aufführung der Johannes Passion von Bach

    • Uew
    • 7. Januar 2008 um 15:53

    ... na ob sich der Threadstarter hier nochmal zu Wort meldet seht doch sehr in den Sternen wenn Ihr einfach aufgrund Eurer Glaskugeln schon über ihn herzieht...

    Nicht jeder Job der mit Kirche oder mit geistlicher Musik zusammenhängt muß zwingent Low-Budget sein. Mein Lieblingsbeispiel aus dem letzten Jahr wären da zum Beispiel rund 40 Lines Q in einzelnen Layher-Townern Rings um den Rhein zwischen Hohenzollern und "der Anderen" Brücke in Köln beim letzten evangelischen Kirchentag. Zweck der Aktion: 10 Minuten "Vereinigte Posaunenchöre" zum Tagesabschluß...

    Gruß UWE

  • Plexiglas für Drumset, 29.6.08 in Freiburg oder VS

    • Uew
    • 20. Dezember 2007 um 07:55

    Hallo Zusammen!

    Ich suche für den 29.6.08 eine Plexi-Wand um einen Schlagzeuger ein wenig akustisch zu isolieren.

    Raum Freiburg oder Villingen-Schwenningen.

    Gruß UWE

    smidt@smidtaudio.de

  • Was tun wenn Polizei die Party räumt ?

    • Uew
    • 13. Dezember 2007 um 14:52

    Also ich weiß ja nicht... Wenn das tatsächlich nur ansatzweise so geschehen sein sollte wie hier beschrieben, wäre es für mich ein unglaublicher Skandal, wenn das ohne erbliche Folgen für die Täter (ja, das ist in meinen Augen hier die Exekutive) ausgehen würde.

    Es kann doch nicht angehen, daß unsere Gesetzeshüter körperliche Gewalt gegenüber einzelnen ausüben, nur weil vorher jemand anderes(!) ihren Anweisungen nicht gefolgt ist, oder?

    Wäre es von einem Profi (Polizist) denn womöglich zu viel verlangt, kurz und knapp zu überdenken, was getan werden kann, um das Problem zu lösen?

    Also wenn denn schon 100 Mann da sind:

    - 4..5 Mann stellen sich beim Veranstalter vor und erklären ihm, daß diese Veranstaltung jetzt beendet ist.

    - gemensam begibt man sich zum Tonmenschen/DJ und macht die Musik aus bzw macht eine kleine Durchsage, was Sache ist, und daß die Gäste gebeten werden, das Gebäude mit möglichst Nachbarschaftsschonender Geräuschkulisse zu verlassen. Sollte der Veranstalter sich weigern, würde sicherlich auch das vorsprechen der Beamten alleine beim Tonmenschen den gewünschten Erfolg haben.

    - jetzt könnten sich ein paar der übrigen 95 Beamten mal an das Schließen der Fenster machen.

    - Die Gäste, die sich jetzt der tatsächlich gegen Sie persönlich ausgesprochenen Aufforderung die Wohnung zu verlassen, wiedersetzen können jetzt ganz gepflegt von Zweierteams nochmal ganz speziell aufgefordert werden. Natürlich mit der notwendigen Zeit um die Jacke zu holen...
    Wer nicht freiwillig geht, wird halt weniger freundlich rauseskortiert. Aber alles mit der nötigen professionellen Ruhe und Zeit -- schleißlich ist die Musik aus und die Fenster zu; der eigentliche Sinn der Aktion ist also erfüllt.


    Bitte von wem sollte ein junger Mensch denn lernen, daß für Gewalt in unserer Gesellschaft laut der geltenden Gesetze kein Platz ist, wenn das der Gesetzeshüter selber schon nicht verstanden hat?!?

    UWE

  • Brauche eine kleine headset-Beratung :-)

    • Uew
    • 15. November 2007 um 15:55

    ... nene -- tut das mal nicht, zumindest das Ergebnis würde mich auch interessieren :)

    UWE

  • Feedback Destroyer die 2. Frage einbindung in PA

    • Uew
    • 15. November 2007 um 15:20

    ... och Leute...

    dieser ominöse Feedback-Destroyer ist ein ganz normaler bescheidener vollparametrischer EQ mit 2x12 Bändern. Zusätzlich hat er noch eine Funktion, um Frequanzbereiche zu detektieren, in denen überproportional viel Energie im Gegensatz zum Rest des Frequenzspektrums vorkommt -- das sind nämlich oftmals (natürlich nicht immer) Feedbacks.


    Grundätzlich ist das Gerät nicht unbedingt der Weg, den man zunächst mal beschreiten sollte. Hat die Anlage denn unabhängig von dem lustigen FB-D noch einen EQ? Den bräuchte es zunächst mal, um die Raumaktustik ein wenig in den Griff zu bekommen. Jeder Raum sorgt für Moden, also Frequenzen die durch die Raumgeometrie/Akustik angehoben sind, die gilt es erstmal ein wenig zu bedämpfen, außerdem wollen üblicherweise unschönheiten im Frequenzgang der Lautsprecher ein wenig bearbeitet werden (damit meine ich jetzt auch eher absenken als anheben!).


    Wenn das alles schon passiert ist, kann der tolle FB-D tatsächlich in den Insert des Kanals des Funkmikros.

    (Bedienungsanleitung für Peter Richter: Insertkabel in die Insertbuche, der Send-Zweig des Insertkabels kommt in den Eingang des gewünschten FB-D-Kanals, der Return-Zweig des Kabels in den Ausgang des FB-D)

    Jetzt könnt Ihr im Grunde so vorgehen, wie von Kracky beschrieben -- allerdings ist das nicht ganz so kompliziert wie er schreibt. Ihr setzt ein paar Filter in den Automatik-Modus und erhöht den Kanalpegel jeweils bis sich ein Feedback gebildet hat und auch gefunden wurde. Dann Pegel wieder vorsichtig erhöhen, bis die nächste Frequenz gefunden ist.
    Wenn Ihr das mit ein paar Frequenzen gemacht habt, stellt ihr einfach die Funktion der betreffenden EQ-Bänder von "Auto" auf parametrischer EQ. Da braucht ihr auch nix rauszunotieren, die Werte werden so übernommen, wie sie waren.
    Da das jetzt für ne Quasi-Installation ist, würde ich raten, die Qüte manuell etwas runterzudrehen (--> etwas breitere Absenkung) und den Gain des Bandes auch noch etwas weiter abzusenken. So seid ihr eher auf der sicheren Seite.


    Wenn die oben beschriebenen EQs in Eurem Saal noch nicht vorhanden sind, würde ich die den FB-D verwenden, um zunächst mal diese Funktion zu erfüllen. Sprich ich würde das Gerät dann in den Master-Insert bzw. zwischen Mischpult und Enstrufe/Weiche setzen.
    Ihr könnte dann zunächst einmal mit ein paar Bändern Raumaktustik und LS-Frequenzgang zuleibe rücken, und ein paar weitere Bänder nutzen um die Koppelfrequenzen der Funken zu eliminieren.

    Dummerweise lässt sich das Gerät so bescheiden bedienen, daß ein ordentliches Einhören der Anlage kaum möglich ist. Ich könnte mir aber vorstellen, daß Ihr einen vernünftigen parametrischen EQ mietet, und mit dem die Frequenzen ermittelt, und diese dann in den FB-D übertragt...


    Viel Erfolg

    UWE


    PS: Was macht der Beitrag denn hier? Hab ich nur gefunden, weil ich mich versehentlich verklickt habe...

  • Superlux PRA 383D

    • Uew
    • 15. November 2007 um 12:47
    Zitat von "wora"

    nur doof, das der passende speiseadapter des originals (in XLR-grösse) nicht mitkopiert wurde...


    ... dochdoch, der wurde auch mitkopiert. Es gibt das Mikrofon ganz ohne Speiseadapter (dann mit TA4F-Stecker für Shure), mit dem kleinen Speiseadapter nur für 48V und mit dem großen für 48V und Batterie... nur weiß ich niemand, der in Deutschland die anderen Versionen vertreibt...

    UWE

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