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  1. PA-Forum
  2. Markus Schütz

Beiträge von Markus Schütz

  • PA Verstärker 1000 Watt nur welche Marke

    • Markus Schütz
    • 6. Februar 2007 um 18:26

    *g*
    ...das sieht nach Omnitronic-Anleitung aus, was du da hast.

    Ich empfehle die PowerMaxx ME-650 von MusicStore, wenn ´de was
    tragen kannst. ;)

    Die haben ordentlich Leistung und laufen auch an 2 Ohm (Stereo).
    Hab selber zwei Stück im 2 Ohm Betrieb (allerdings Parallel) am laufen.
    Geniale Stromlieferfähigkeit. Sauber im Klang. Sehr universell einsetzbar.
    Daten:
    8Ohm=650W
    4Ohm=1000W
    8Ohm (Brücke)=1900W
    2Ohm (Parallel)=1900W

    Die kleinere ME-550 ist nur wenig schwächer mit:
    8Ohm=550W
    4Ohm=820W
    8Ohm (Brücke)=1600W
    2Ohm (Parallel)=1600W

    Kosten bei Music Store 359.-(ME550) bzw. 429.-(ME650) Euro.
    Hab die da direkt abgeholt und mit den Jungs was verhandelt. So kostete die ME-650 das Stück dann 410.- Euro. (3% Skonto hab ich bekommen).

    Grüsse
    Markus

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Markus Schütz
    • 7. Januar 2007 um 19:53

    Die Endstufen sind nicht so alt. P-500 ca. 3/4 bis 1 Jahr und P-1500 ca.3 Monate. Also alle in 2006. :)

  • Behringer EP2500 vs QSC RMX2450 - was macht länger?

    • Markus Schütz
    • 7. Januar 2007 um 02:35

    :)

    ...probier doch einfach mal mit ´ner Herdplatte aus, ob du das mit einer "potenten" Endstufe hinbekommst, mit dem Rührei.
    Und wenn das geklappt hat, sag uns allen mal Bescheid.

    Als "Last" gehen eigentlich praktisch alle Heizelemente, wenn das
    mit dem Gleischstromwiderstand passt. Also Bügeleisen, Wasserkocher, Herdplatte, also praktisch alle Widerstandslasten.
    Härter sind dann kapazitive und induktive Lasten wie z.B. Bohrmaschine usw. (,aber nur wenn du damit auch irgendwo reinbohrst,
    wo die Maschine richtig zu ackern hat :grin: ) Das könnte sich ggf. zum Endstufenkiller mausern.

  • Behringer EP2500 vs QSC RMX2450 - was macht länger?

    • Markus Schütz
    • 6. Januar 2007 um 17:45

    ...naja, je nach Herd hast du 3 Phasen mit min. 16A oder sogar 25A
    abzusichern wegen des hohen Anschlußwertes.

    Also rechne, rechne, rechne,....= ~11.000Watt bis 17.250 Watt.

    Das verteilt sich aber auf den ganzen Herd inkl. Backofen (und der Absicherungswert wird nicht ganz ausgeschöpft).
    Denke das so 2000 Watt bei grösseren Herdplatte realistisch sind.

    Wird aber bestimmt ein Elektroinst. im Bereich "weisse Ware"
    genauer sagen können. Ich bin R.&F.-Techniker und habe den Elektrokram nur grundausbildungstechnisch kennen gelernt.

    Das mit der Herdplatte habe ich noch als Tipp von meinem alten Meister (war Meister R&F und Elektro!) in der Ausbildung mit bekommen.


    P.S.: Schau doch mal was so ein Wasserkocher für einen Anschlußwert hat. Der kann da auch mal locker bis 2000 Watt ziehen. mit ´nem Eierkocher sieht das wohl ähnlich aus.

  • Behringer EP2500 vs QSC RMX2450 - was macht länger?

    • Markus Schütz
    • 6. Januar 2007 um 17:09

    Hmmm,

    naja bis jetzt sind wir mit einer Platte hingekommen.
    Die hat bis jetzt max. Sinusleistung (,unverzerrte und echte,) 1000Watt ohne Mühen "verbraten". Dabei wurde sie eigentlich noch nicht so
    heiß wie man es von Herdplatten kennt (und der Wassertopf war noch nicht einmal aufgesetzt :grin: ).


    P.S.: ....kommt aber auf das jeweilige Heizelement an. Ist mit Sicherheit
    deutlich günstiger, um Endstufen mal halbwegs ordentlich zu belasten (gerade nach Reparaturen) als ein Endstufentester der 1,5kW ab kann.

  • Behringer EP2500 vs QSC RMX2450 - was macht länger?

    • Markus Schütz
    • 6. Januar 2007 um 00:47

    ...wenn die Lastwiderstände nicht beim Testen mit machen, dann versuch es doch mal mit Herdplatten. So machen wir das, wenn richtig was zu "verbraten" ist und btw kannst du dir noch einen Topf Wasser heiß machen oder das Mittagessen anwärmen. ;)

    Aber vorher kurz durchmessen ob der Gleichstromwiderstand der Platte (die gibt es mit Werten zwischen 2,5 bis 10 Ohm, je nach Grösse und Leistung) in etwa dem entspricht, was man messen möchte (wir haben hier eine Herdplatte mit 4,2 Ohm). Die Platte sollte im übrigen auf einem Gitterdrathgestell oder ähnlichem liegen. Kommt nicht gut, wenn das am Messplatz so liegt und den Arbeitstisch anfängt zu verschmoren und verkokeln. Funzt hervorragend!

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Markus Schütz
    • 5. Januar 2007 um 20:25

    Hi,

    Hier hab ich mal zwei Omnitronics zum "lauern" wie die so unterm Blech aussehen. :)

    Leider wieder nur Links, da das bei mir nicht so recht klappt mit dem HTML-Edit (Hallo Admins :) Ist da was in meinem Profil im Eimer?)

    Übersicht 500vs1500:
    http://img299.imageshack.us/my.php?image=o…500vs500ce4.jpg

    P-500:
    http://img243.imageshack.us/my.php?image=p500dz9.jpg

    P-1500:
    http://img453.imageshack.us/my.php?image=p1500ts4.jpg

    Trafos:
    http://img299.imageshack.us/my.php?image=p500rktrafohq6.jpg

    http://img453.imageshack.us/my.php?image=p1500rktrafowe3.jpg

    Endstufentransistoren:
    http://img299.imageshack.us/my.php?image=p…ansistorwl5.jpg

    http://img299.imageshack.us/my.php?image=p…ransistolj1.jpg


    Hier zeigt sich, daß die Endstufen so günstig sind, weil das Schaltungsdesign nahezu identisch ist und der Preis so über die Masse gemacht wird. Von sehr günstigen Bauteilen mal abgesehen.

    Meiner Erfahrung nach sind die Omnis für ihren Preis nicht schlecht, wenn man an ihnen Boxen-Systeme mit 8 Ohm betreibt.
    Für diese ULB-Klasse (Strassenpreis: ca. 160 EUR P-500 bzw. ca. 230EUR P-1500 mit Stand vom November ´06) schon recht ordentlich.


    Grüsse
    Makus

  • dicke Hifi-Amps besser als billige "PA" Endstufen?

    • Markus Schütz
    • 30. Dezember 2006 um 23:17

    Den Techniker der mit geclippten Sinus misst, würde ich steinigen.
    Wenn dann schon, dann schon bitte Rechteck rein schicken. :grin:

    Aber nur um die Anstiegsgeschwindigkeit, evtl. (Filter-)Ein- und Ausschwingverhalten usw. zu testen.

    Besser finde ich noch als Dauerstresstest ein gewobbeltes Multi-Sinus-Signal.

    Allerdings kommt man bei einigen Musikrichtungen mit dem Signal schon sehr stark an eine Belastung die der Sinusbelastung sehr sehr ähnlich ist.

    Weiter sind die tiefer frequenten Töne meist auf beiden Kanälen gleichermaßen stark, wodurch wieder auch eine hohe Leistungsanforderung entsteht, die dann bei einem schwachen Netzteil sich schon auswirkt. Insbesondere gerne auch auf den Klang.
    (z.B. Bässe wirken unter Dauerstress mit Musik an gewissen Endstufen geqält, was bei anderen Amps nicht der Fall ist oder auch unangenehme Verzerrungen trüben das Klangbild, weil die Endstufe am Clipping fährt und die Elkos mehr und mehr weniger Energie haben, usw. usw. usw.)

    :)
    Markus

  • Defekte Verstärker, was kann sein?

    • Markus Schütz
    • 30. Dezember 2006 um 13:48

    Hi,

    Eingangswahlschalter und Potis mit Kontakt WL und anschließend mit Kontakt 60 bearbeiten. Danach mit etwas Vaselinspray. Wenn das noch so ein richtig schöner alter Receiver ist, dann hat er bestimmt die schweren Schalter und Regler. Da kann man mit Kontakt WL auch etwas feine Schleifpaste in die Schalter (bitte nicht in die Potis!) bringen und säubern. Anschließend gründlich mit WL spülen und Rest wie oben beschrieben. Platine gründlichst säubern vom Kontaktmittel in dem du das mit Küchenrollenpapier gut weg saugst und tupfst. Noch gut ablüften lassen.

    Eingangsbuchsen ebenfalls mit kontakt 60 reinigen. Da helfen ganz gut Ohrenstäbchen (Volksmund auch BiBo-Stäbchen gennant). Etwas Kontakt 60 drauf und dann mit den Stäbchen die Eingangsbuchsen abreiben bis es wieder blitzt.

    Dann Suche nach kalten Lötstellen auf der Verstärkerplatine usw.
    Nachlöten.

    Wenn er alt ist könnten auch die Netzteilelkos und ggf. auch andere nicht mehr fit sein. Das müsste man dann entsprechend (mit Meßgeräten) prüfen. Diese währen dann natürlich auch zu wechseln.


    lg
    Markus

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Markus Schütz
    • 30. Dezember 2006 um 13:09

    ...leider. Der wurde wohl absichtlich unkenntlich gemacht.


    Aus einer anderen ME650:
    Der 9.te im Bunde ist ein 2SA1943.

    http://img46.imageshack.us/my.php?image=p…fe650tr2kb2.jpg

    lg

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Markus Schütz
    • 30. Dezember 2006 um 12:46

    So sollte es nun klappen. :)
    Noch ein paar kleine Eckdaten zu den Motorolas:

    250V
    16A
    4MHz

    Im übrigen sind nur die P-Typen zu sehen. Die N´s sitzen unter dem Kühlblock, wo ich so, ohne die Endstufe nicht komplett zu zerlegen, keine Bilder machen kann.

    Gesamtansicht Power maxx ME 650:
    http://img99.imageshack.us/img99/3722/pow…esamtinnnr1.jpg

    Platinenansicht:
    http://img95.imageshack.us/my.php?image=p…nnendetanz0.jpg

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Markus Schütz
    • 30. Dezember 2006 um 00:30

    Eine Power maxx ME650


    http://img113.imageshack.us/img113/723/p1000261gm3.jpg

    http://img367.imageshack.us/img367/3786/po…nnen2no5.th.jpg

  • Power Maxx ME 650 Endstufe Bilder Innenleben

    • Markus Schütz
    • 30. Dezember 2006 um 00:03

  • Power Maxx ME 650 Endstufe Bilder Innenleben

    • Markus Schütz
    • 29. Dezember 2006 um 19:10

    Hi,

    ich wollte gerade mal von der oben genannten Endstufe so ein zwei Bilder
    hier reinsetzen, weil ich öfter gelesen habe, daß der ein oder andere gerne die mal so sehen wolle. Bisher habe ich hier kein Bild gefunden. Daher......., nun wei sich nicht wie ich die hier hochladen kann. (?)

    Falls also immer noch Interesse ist, müsste mir da wohl mal einer helfen. :)

    lg
    Markus


    P.S.:Die Endstufe ist im Gegensatz zu dem was ich hierzu gelesen habe, durchaus an 2 Ohm betreibbar. Sogar ohne Parallelbetrieb zu schalten. Also Stereo! Besser und sicherer natürlich Parallel.

  • dicke Hifi-Amps besser als billige "PA" Endstufen?

    • Markus Schütz
    • 29. Dezember 2006 um 18:52

    ..."Die kurzfristige (meist sehr kurzfristige) Mehrleistung kommt dann von den Kondensatoren im Netzteil.
    Der Trafo muss in der Folge aber mehr ackern, um den Strom für die Endstufe und die Siebelkos zu liefern. Dadurch geht die Spannung je nach dem mehr oder weniger in die Knie. "

    18tbx46: Aus oben genanntem Grund geht deine Spannung bei einem "knapp" (resp. unterdimensioniertem) bemessenem Netzteil die Spannung für die "dynamische" Wiedergabe in die Knie. Ist dann also nix mit mehreren Impulsen hintereinander die aus vollen Elkos schöpfen könnten. ;)

    Ich weis nicht wer das mit den "kleinen" Netzteilen in die Welt gesetzt hat, aber allein rein physikalisch spricht schon einiges dagegen. Naturgesetze werden nicht so einfach ausser Kraft gesetzt.

    Wenn nun den das ein oder andere Gerät "Wunder" vollbringen mag,
    so wird da mit Sicherheit getrickst. Klar kann eine 2kW Endstufe (2x 1000W Kanal) mit 1kW-Netzteil auskommen. Kann auch gut klingen. Nur wird diese Endstufe niemals die 2kW gleichzeitig ordentlich schieben können, es sei denn, sie hat eine Armader von Akkus als Puffer im Netzteil.

    Aber eigentlich wollte ich mit der kleinen Ausführung in meinem ersten Thread nur mal sagen, daß ihr nicht alles so blauäugig hin nehmen solltet und die Gerätschaften genauer unter die Lupe nehmen.

    Aus der Praxis kann ich jedenfalls nur sagen, daß das mit dem Netzteil absolut nachvollziehbar ist und JEDER Amp der ein Netzteil hat welches eben "zu klein" ist, in der Werkstatt (an den Messgeräten) nicht das bringt, was er soll.

    Wenn dir die halbe Leistung fehlt, wenn beide Kanäle ausgesteuert werden, merkst du das ohnehin nicht so. Macht im Idealfall mal gerade 3dB weniger aus. Und wenn der Amp sonst gut konstruiert ist, Verzerrungen trotzdem geringst bleiben, der Dämpfungsfaktor hoch ist...., nun gut, da will ich dann ein Auge zudrücken. Solche Perlen sind selten und meist dann eher wieder nicht Low-Budget. :)

    Ergo: Das ein kleines Netzteil reicht haben wahrscheinlich die Hersteller selber in die Welt gesetzt, da es ja in der Produktion schon einmal weniger kostet und somit die Geräte günstiger angeboten werden können. Bei den Leistungsangaben machen ohnehin viele was sie wollen und man kann nicht mehr wirklich Rückschlüsse ziehen.


    lg
    Markus

  • endstufen selber bauen

    • Markus Schütz
    • 29. Dezember 2006 um 01:29

    Sind je Monoblock 4 für P und nochmals 4 für N.
    Alles in allem also von jedem Typ 8 Stück (und ggf. halt noch so ein kleiner Satz auf Reserve).

  • endstufen selber bauen

    • Markus Schütz
    • 28. Dezember 2006 um 18:20

    Hi,

    weil Ihr hier so eifrig seid. Hab mir auch Endstufen gebaut.
    Layout und Schaltungsbesprechung gab es damals (´94) in der Mega. Gibt es die eigentlich noch ? Wahrscheinlich nicht. Das ganze in Brücke und mit einigen kleineren Modifikationen sind da 400 Watt Sinus (4Ohm)bei raus gekommen. Unter Volllast (also 400 Watt Sinus) lediglich 0,07% Klirr. An 8 Ohm 250 Watt und 0,03% Klirr. Impulsleistung 900 Watt. Netzteil mit 1,1kVA. Verschiedene Siebungsstufen. Rund 96dB Rauschabstand. 2-100.000Hz -1dB Leistungsbandbreite und bis 160kHz bei -3dB. Laststabil bis fast 1 Ohm runter. Ein Kumpel von mir, der meinte
    seine Boxen (damals berühmt beruchtigte Infinity Kappa 9x) zwingen jeden Amp in die Knie, hat selbige mit meinen Endstufen ins Nirwana geschickt, weil er sich an der schier abartigen Leistung und Kontrolle nicht satt hören konnte und seine Kappas noch nie so wahnsinnig geil aufgespielt hätten. Naja, man sollte schon wissen, wann die Lautsprecher am Limit sind. :grin:

    By the way, weis jemand wo man die folgenden Transistoren günstig hier in Deutschland bekommen kann ?

    2SK135 und 2SJ50

    Hab da bisher nur was in Irland gefunden (Stk. ~20EUR zzgl. MwSt. und Versand). Würde mir gerne noch zwei so Monoblöcke bauen und ggf. für den Fall der Fälle auch mal welche auf Ersatz legen.


    lg
    Markus

  • Ein paar Newbiefragen zu Verstärkern...

    • Markus Schütz
    • 28. Dezember 2006 um 16:55

    ....wenn zuvor 1 LS 100 Watt liefert und nun ein zweiter Identischer dazu kommt (Phasengleich), der ebenfalls mit 100 Watt (bzw. die Endstufe nun 200 Watt gesamt ausgeben kann/darf) versorgt wird, ergibt das eine 6dB Erhöhung.

    Grüsse
    Markus


    P.S.: Wenn sich die beiden die 100 Watt teilen, also jeder mit nur noch 50 Watt läuft, stimmt die Rechnung mit 3dB, aber das würde wenig Sinn meines Erachtens machen, da der Unterschied da wenig ins Gewicht fällt.

  • dicke Hifi-Amps besser als billige "PA" Endstufen?

    • Markus Schütz
    • 28. Dezember 2006 um 16:46

    Hi und Hallo an Alle,

    Bin zwar neu hier im Forum, aber so als Techniker (gerade noch die "alte Schule" mitbekommen) denke ich kann ich zu dem ein oder anderen auch mal gelegentlich "meinen Senf" dabei geben. ;)

    Was die HiFi-Amps angeht, kommt es natürlich auch auf den Amp an.
    So sind echte High-End Teile auch mit DC-Schutz, Short und natürlich auch Overheat-Schutz ausgestattet. Selbst bei etwas besseren Dolby-Digital Verstärkern ist das auch heute so. Bei den kleinen Modellen, selbst von so Herstellern wie Yamaha, Pioneer, Sony usw., würde ich aber nicht darauf setzen. Meist kommt so etwas erst ab der Mittelklasse (und zuverlässig) zum Einsatz.

    HiFi-Amps (die Besseren natürlich, welche heute selten und teuer sind) sind universeller betreibbar. Sie besitzen Transistoren die hohe Ströme liefern können (z.B. für 2Ohm Last), ohne dabei abzurauchen. Die Netzteile sind meist auch üppiger ausgestattet. Der Aufwand der Siebung ist auch ungleich höher, als bei vielen PA-Amps. Einfache Rechnung. Wieviel Leistung hat die Endstufe gesamt? Sagen wir mal 2x 1000 Watt =2000W. Nun mal auf die Netzleistungsaufnahme geschaut. Da steht dann vieleicht so etwas wie 1500 Watt (nur ein Beispiel!). Nun sollen aber gesamt 2000 Watt hinten raus kommen. Da fehlen 500 Watt vom Netzteil, um die liefern zu können. Die Leistungsmesungen sind z.T. recht frei von den Herstellern definiert (immer die kleingedruckten Nebenangaben bei den tech. Daten lesen!). Ich erinnere mich da an so tolle HiFi-Türme die damals 1500 oder 2000 Watt haben sollten. Drin steckte ein IC-Verstärker der gerade mal laut Datenblatt max. 80 Watt je Kanal brachte.
    Nun wieder zurück zu unseren Amps. Die kurzfristige (meist sehr kurzfristige) Mehrleistung kommt dann von den Kondensatoren im Netzteil.
    Der Trafo muss in der Folge aber mehr ackern, um den Strom für die Endstufe und die Siebelkos zu liefern. Dadurch geht die Spannung je nach dem mehr oder weniger in die Knie. Hieraus folgt wiederum, daß in Folge solch eines Impulses weniger Spannung und somit auch Leistung zur Verfügung ist. Ein Netzteil sollte also mindestens die Leistung aufnehmen und liefern können, die auch in der Gesamtsumme des Amps hinten rauskommen. Genau genohmen muss es sogar mehr sein, da wir ja noch Ruheströme für die Ampelektronik haben die auch Leistung verbrauchen die nicht zur Verfügung steht.

    Bei den HiFi-Amps der gehobeneren Klasse ist dies durchweg so.
    Wenn man nun die passive Kühlung zusätzlich durch Lüfter unterstützt (das hab ich früher jahrelang mit einem Pioneer A-878 gemacht und der läuft heute noch bei einem Freund) sind solche Geräte eine echte Alternative und der Klang wie die Leistungsbereitstellung ist dabei deutlich besser. Allerdings würde ich so etwas dann nur mit Full-Range Systemen nutzen, da es sonst doch etwas zu schade dafür ist, als z.B. Sub-Amp her zu halten.

    Diese Geräte sind derzeit teils günstig in eBay zu ersteigern. Warum kann ich mir beim besten Willen nicht wirklich erklären. Einzig der Run auf die Surroundgeschichte wäre mir da eine Erklärung, warum die Leute diese Top-HiFi Amps für ein Appel und Ei los werden wollen, um sich einen 5.1 oder 7.1 Anlage hin zu stellen.

    Wer daran also Interesse hat, ist evtl. ein kleiner Geheimtipp... :)


    lg
    Markus

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