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Beiträge von adval

  • 12" midbass horn

    • adval
    • 26. September 2007 um 21:23

    Hu, das geht ja schnell hier, war noch gar nicht fertig mit schreiben...
    Lass Dich mal nicht beirren, das Konzept ist so klassisch und bei realistischer Betrachtung eben das wahre Budgetprojekt. Eigentlich wäre sowas eher ein "Volkshorn" (bezieht man sich bei diesem "Volks-"zeug eher auf die Marke VW oder auf die Zeit des Volksempfängers?

  • 12" midbass horn

    • adval
    • 26. September 2007 um 21:18

    Ich muss Inspiron in den Punkten Höhe/Breite Mund und Mundfläche recht geben.
    Ich denke, wenn der Hornmund so groß ist, dass die Anpassung an der unteren Grenzfrequenz gegeben ist, wird die Hornmundreflexion gering ausfallen und man könnte auf das Stück mit doppeltem Winkel verzichten.
    Ohne Gewär!
    Die Verwendung von GFK ist insofern löblich, da es dann was ordentliches werden kann. Und enn die Form erst mal steht, geht die Hornherstellung fix. Habe übrigens gute Erfahrungen damit gemacht, Anschlüsse für Wasserschläuche anzubringen. Wenn Du mit PVA trennst - einfach Schlauch ran, aufdrehen und warten bis das Horn von der Form ploppt. Der Wasseranschluss lässt sich wieder verwenden.
    Gerade auch deshalb würde ich eben gekrümmte Wände bauen. Also was mit Plug geht, damit machen und den Rest eben über die Krümmung.
    Im Prinzip wird sich die Abstrahlung nach unten sowieso weiten (zumindest wenn die Abmessungen so liegen, wie ich mir das gerade vorstelle), insofern alles halb so wild. Schön wäre eben, wenn diese Aufweitung schön gleichmäßig über die Frequenz vonstatten geht.
    Das Problem an der GFK Bauweise liegt natürlich darin, dass Du vorher eine Form rstellen musst, was afwendig ist und wenn's nix ist, musst Du die Form entsorgen (gut das Werkstück auch).
    Auch daher: möglichstviel mit Plug machen, den kann man einfacher auswechseln und das Horn selbst beibehalten.

    Das mit dem Rechnen kriegst Du schon noch hin, bischen Excel tippen...

  • 12" midbass horn

    • adval
    • 25. September 2007 um 20:03

    So würde ichs machen:
    - Horn grundlegend auslegen: s. Vorgehen bei Keele (Optimum Horn Mouth Size und vor allem: LF Horn Design Using TS Paras), als Ergebnis erhälst Du eine Kontur
    - Abstrahlung nach Keele: Seitenwände definieren Abstrahlwinkel, im letzten Drittel mit doppeltem Winkel öffnen, damit Anpassung besser, Reflexion am Hornmund vermeiden, die damit erhaltene Kontur ist erstmal nicht exponentiell, s. Paper von Keele (What's so sacred about exponential Horns) und Whitepaper von Peavey
    - Mit dem Phaseplug - neben sinnvoller Ladung (richtet sich nach Treiber) - die Kontur so gut es geht anpassen, geht aber nur am Hornhals, danach sind die Flächenverhältnisse zu ungünstig, als das mit dem Plug noch was zu machen wäre
    - jetzt die Seitenwände in einen gekrümmten Verlauf zwingen, der einen stetigen Übergang am Knick und eine möglichst gute Anpasung an die geforderte Kontur ermöglicht, ohne von den Vorgegebenen Winkel allzu stark abzuweichen.

    Übrigens: bei einem rechteckigen Horn führen gerade Seitenwände nicht zu einem Konischen Horn!
    Keine Angst vor passender Ladung, gerade 12"er und größer haben gar nicht genug Kraft um bei passender Ladung übermäßigen Klirr wg, Nichtlinearität der Luft am Hals zu produzieren, die Vorteile infolge verringerter Auslenkung und erhöhten Wirkungsgrades überwiegen (lt. T. Danley)!

  • Alte Monitore wieder fit machen

    • adval
    • 23. September 2007 um 22:39

    PS12 ist ein denkbar schlechter Monitor aber gut für Konservenmukke:
    - Fgang nicht linear, sehr breitbandige Senke!
    - Impedanz ist kritisch, wenn Parallelschaltung, muss der Amp 2 Ohm tauglich sein

  • Mikrofonmesskammer Arta

    • adval
    • 22. September 2007 um 23:34

    Ja.

  • 12" midbass horn

    • adval
    • 21. September 2007 um 23:05

    Richtig, Form der Wellenfront, aber egal, er soll ja die Seiten etwas krümmen...Öffnungsfunktion lässt sich durch Phaseplug erreichen, Abstrahlung durch Seitenwand...vereinfacht, denn da kommen wir über die Öffnungsfunktion wieder zur Form der Wellenfront und damit zur Abstrahlung...man dreht sich im Kreis...

  • Diskussionen zur Selbstbau-Galerie in Party-Pa

    • adval
    • 21. September 2007 um 23:03

    Hey, sorry, aber die Dinger sehen so dermaßen ostig aus...so wurde früher oft beschriftet, sah genauso aus, war hypermodern und megain!
    uiuiui...masterforce...ewaudio...uiuiui

  • Trennungssache

    • adval
    • 21. September 2007 um 22:26

    Wenn die Gesamtcharakteristik Butterworthcharakteristik entspricht muss auf Achse eine Überhöhung von 3 dB vorhanden sein, der Leistungsfrequenzgang ist dann flach.
    Bevorzugte Charakteristik im Sub-Top-Trennungsbereich bei Direkstrahlern.
    Bei der Phase muss der Anstieg Sub-Top identisch und beide Kurven deckungsgleich sein, ist doch ganz einfach

  • 12" midbass horn

    • adval
    • 21. September 2007 um 22:17

    Kann man sich ausrechnen, ab welcher Frequenz gerichtet werden kann, abhängig von Breite (v.a. horizontal) und Höhe (v.a. vertikal) und Tiefe (wie schnell fällts unter Winkel bei welcher Frequenz ab).
    Leichte Krümmung der Seitenwand von Vorteil.
    Phaseplug nicht vergessen.

  • Diskussionen zur Selbstbau-Galerie in Party-Pa

    • adval
    • 21. September 2007 um 22:10

    Die Schildchen hätten auch an russischer Technik der 80er Jahre dran sein können, zumindest von der Schriftart her.
    Sollen die in den Griffschalen befestigt werden?

  • Alte Monitore wieder fit machen

    • adval
    • 21. September 2007 um 22:03
    Zitat von "SRAM"


    Wenn es günstig werden soll, dann geht dieser HT:

    http://www.ts-audio.biz/tsshop/WGS/177…undOmega%3B.htm
    ...

    Kann ich absolut zustimmen, den MHD-230 habe ich früher oft für günstige Gebilde verwendet, z.B. ab 3,5 oder 4 kHz über 10".
    Klingt gut. Das schöne an diesen kleinen HTs ist, dass sie erst ab recht hohen Frequenzen arbeiten und daher mit kleiner Spule arbeiten können -> schöne HT-Auflösung. Klirr? ist ab 4 kHz nahezu egal, K3 liegt bei 12 kHz.

  • Mini-Line-Array

    • adval
    • 9. September 2007 um 21:13

    In welchem Abstand hast Du gemessen?

  • Mini-Line-Array

    • adval
    • 9. September 2007 um 14:04
    Zitat von "unknown_artist"


    adval der B+G Magnetostat ist niedrig ankoppelbar - wenn ein wenig mehr Pegel kommen sollte würde ich aus dem bauch bei 1,5k trennen

    OK, da enthalte ich mich einer Aussage, da ich den nicht näher kenne.

  • Mini-Line-Array

    • adval
    • 9. September 2007 um 14:01

    Du hast recht, aber auch unrecht, ich rede von wenigen Milimetern!
    Da ist die Phasendifferenz gering...bevor man baut, kann man simulieren, zumindest das (Phasenverhalten mehrerer Punktschallquellen - das hast Du richtig erkannt - ist sehr realitätsnah.
    Die leichte Vorkrümmung hat Vorteile in der Abstrahlung oberhalb von 10 kHz. Die Kopplung zu den anderen dann ebenfalls gekrümmten Modulen passt besser.

  • Mini-Line-Array

    • adval
    • 9. September 2007 um 11:20
    Zitat von "SRAM"

    Mit einem Schutzgasschweissgerät aus dem Baumarkt schweisse ich schon seit 12 Jahren Edlestahl....wo soll das Problem sein ?

    Wenn mann sich nach Fertigstellung noch etwas Zeit nimmt das Teil mit Flex und Schwabbelscheibe zu behandeln, sieht das wie verchromt aus. Wer das nicht mag kann auch mit einer Zopfbürste (muß allerdings aus Edelstahl sein) drübergehen.

    Gruß SRAM

    Du sagst es selbst: Schutzgas.
    Es geht zwar auch mit Stabelektroden, dann Rutilummantelte, aber wir haben auch immer unter Inertgas geschweißt.
    Trotzdem ist das Schweißen von Vergütungsstählen IMHO etwas anspruchsvoller, als einfach St37.
    Was ist bei Vergütungsstählen mit der Korosionsbeständigkeit der Schweißnaht (eine wichtige Nachbehandlung hast Du ja erwähnt)?
    Ist eine spezielle Wärmebehandlung notwendig (ist bei Vergütungsstählen durchaus der Fall)?
    Wie verändert sich die Festigkeit in der WEZ?
    Wenn man sich diese Fragen beantworten kann, ist alles super, sonst würd' ich die Finger von lassen. Und darauf bezog sich die - selbstverständlich klischeebehaftete (aber wir wissen beide, wie Statistik funktioniert und dem Klischee liegt meine Schätzung des Mittelwertes des Erfahrungsschatzes der hier Lesenden zugrunde) - Aussage zum Baumarktschweißgerät.
    Das betrifft aber die gesamte Konstruktion mit Vergütungsstählen, klar können die "bessere" Kennwerte aufweisen, bei hochbeanspruchten Bauteilen ist dann aber u.U. jede Bohrung kritisch -> Spannungsverläufe.

    @Rest: Hier wurde soviel geschrieben, das habe ich nur kurz überflogen. Gut sahen die Skizzen mit den Kalotten und zwei Mitteltöner + 1 Tieftöner aus.
    Ganz allgemein empfehle ich sich mal mit einigen Simulationen zu beschäftigen. Da gibt es einerseits das Arrayshow von EVI und das Linearraysheet von PV-Consultants. Einfach mal durchsimulieren.
    Die angesprochenen Bändchen haben den Nachteil erst spät einsetzbar zu sein (v.a. Klirr, s. auch zaphaudio.com) -> horizontale Abstrahlung bei daneben platziertem Mitteltöner. Und wenn man ein Bändchen nimmt, sollte man den Waveguide selbst ranbasteln.
    Das Audio-pip System sieht nett aus, ohne genaue Informationen kann man nicht mehr sagen. Offensichtlich ist aber der Spalt zwischen den Modulen an der Vorderkante. Das sollte vermieden werden, die Treiber sollten möglichst nah zusammen. Einige Hersteller verwenden daher für Deckel und Boden dünne Aluminiumplatten. Dazu s. auch die Kriterien von Heil.
    Achso, beim Einsatz von Kalotten währe eine leichte Vorkrümmeung innerhalb des Moduls sinnvoll.

  • Mini-Line-Array

    • adval
    • 2. September 2007 um 14:35
    Zitat von "Manuela"

    Lösung: Edelstahl Rostfrei. Unlackiert.
    Hat übrigends auch deutlich höhere Festigkeiten als normaler Stahl.


    ...kriegste aber nicht mehr mit 'nem Baumarktgerät Lichtbogenhandgeschweißt.

    LA fürs Wohnzimmer?
    Wie wärs damit?
    man nehme pro Modul:
    -8xDayton ND20FA-6; Listenpreis 6$, bei Menge sollte sich was am Preis machen lassen. Daten gibts hier: http://www.partsexpress.com/pe/showdetl.cfm?Partnumber=275-030
    Rand evtl. noch kürzen, damit die Treiber möglichst nah zusammenpassen.
    -seitl. irgendwas in der 8 cm - 10 cm Klasse, 10 cm gibts einen kleinen recht wirkungsgradstarken 10 cm Treiber von Sica. Pro Modul zwei Stück davon
    - Und dann noch ein 8"er pro Modul, der auch Tiefton kann so bis 65 Hz. Also ein Pro-Treiber mit mittelharter Aufhängung und Wirkungsgrad um die 90 dB rum. Gibts auch von Sica.

    Dann 4 Module pro Seite, fertig ist das WohnzimmerbastelLA.

    Achso Weiche? Dazu brauchts Messtechnik und KnoffHoff.
    Flugmechanik?
    Im Wohnzimmer relativ unkritisch, Deckenbelastbarkeit prüfen. Wenns auch außerhalb der eigenen vier Wände eingesetzt Wird sollte man jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt. Einen Statiker z.B.

  • Punisher mit Filler einsetzen...

    • adval
    • 25. August 2007 um 12:02

    ...interessant: die meisten Bilder zeigen das Punisher in eher privatem Umfeld, in Kinderzimmern, im Garten, vor Garagen...

    Wenn man tief genug trennt, geht es logischerweise auch tief, die Frage ist nur mit welchem Wirkungsgrad?
    Existieren irgendwo aussagefähige und verlässliche Messungen dazu?

  • Honsubgehäuse für Eminence Delta 15?

    • adval
    • 12. August 2007 um 16:26

    http://www.billfitzmaurice.com/

    Ist ja gruselig, weiß der Mann was er da tut und wovon er redet?
    Brrr...ich wende mich ab mit Grausen...

  • BMS goes HiFi ...

    • adval
    • 26. Juli 2007 um 21:45

    Sehr geil, oldschool modern!

  • Infos zum "Inspiron Horn"

    • adval
    • 13. Juli 2007 um 19:04

    In seinem Bilderordner auf dem PA-Forums FTP sind auch Bilder vom LAB.
    Die muss er also mal gebaut haben.
    Die Abmessungen des hier diskutierten Hornes sind jedoch wesentlich kompakter.
    Ich meine mich zu erinnern, dass im Prosoundweb eine verkürzte Version diskutiert wurde.
    Zum derzeitigen Erkentnisstand gehe ich jedoch davon aus, das es sich um eine vom LAB Horn insirierte Eigententwicklung mit höherem Cut Of handelt. Sonst wäre die Performance im relativ kleinen Stack nicht möglich.

    Ansonsten stimme ich zu, dass es natürlich sein Ding ist, wem er das Teil andient.
    So what, ein HKS hat ein Hörnchen gebastelt und versucht es mittels viralem Marketing zu verbreiten, was offensichtlich klappt.

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