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Beiträge von adval

  • 18" MTL

    • adval
    • 3. Februar 2007 um 19:11

    Muss los, nur ganz kurz:

    Zitat von "Jobsti84"


    Kann ich eigentlich auch zu weit im Fernfeld sein, sagen wir es beginnt ab 4m, dann dürfte 8m auch noch ok sein?


    Nein, Störschall wird mit größerer Messentfernung höher und Abstände zu reflektierenden Flächen vervielfachen sich.

    Zur FFT Länge: Schau ins Buch, notfalls sitzt du eben eine Stunde länger an der Vorbereitung!
    Aber die Sequenzlänge muss größer oder gleich der FFT Länge sein.

    Zitat

    Deswegen auch:


    Grade kleine Formel parat? (Sezt sich bestimmt irgendwie mit der Wellenlängen Formel zusammen, bzw hat damit zu tun?)


    Ne, irgendwas musst du auch selbst machen!


    MfG[/quote]

  • 18" MTL

    • adval
    • 3. Februar 2007 um 18:21

    OK, scheinst ja nicht ganz lernresistent zu sein,
    daher:
    - wegen der großen Wellenlänge ist eine exakte Ausrichtung im Tieftonbereich nicht so wichtig, allerdings beginnt dein Sub soetwas wie eine Richtcharakteristik zu haben, sobald Wellenlänge und Abmessungen miteinander zu tun bekommen.
    Aber PixDaumen innerhalb von 45° sollten die Ergebnisse nahezu identisch sein. Rewchne dir doch selbst aus, ab wann Bündelung einsetzt.

    Stelle bei deinen Messungen sicher, dass du auch sicher im Fernfeld der Box misst, für übliche Größen ist 4m ein brauchbarer Wert.

    MLS hat als Anregungssignal zu wenig Energie bei tiefen Frequenzen (entspricht ja weißem Rauschen), wenn Du mit Arta misst, solltest du mit periodischem Rauschen anregen.

    Prüfe die Plausibilität Deiner Messungen! Welche Flankensteilheit nach unten ist zu erwarten, was misst Du? Abweicheichungen deuten auf gestörte Messung hin, also Müll! Ebenso das Abflachen unten rum -> Störungen!

    Aus gewünschter unterer Frequenz, bis zu der die Messung aussagefähig ist und Messabstand ergibt sich die minimale Entfernung bis zur nächsten reflektierenden Fläche (v = s/t; lambda = c/f und nun noch ein wenig Geometrie).

    Die Glättungsfunktionen sollten aus Messprogrammen, welche Hobbyisten nutzen entfernt werden! Keine Glättung nutzen!!!!!!!!

    Nochwas: Um für tiefe Frequenzen Aussagen machen zu können darf die FFT Länge nicht zu kurz sein. Die theoretische untere Grenzfrequenz für gegebene FFT Länge ist nutzlos, da dann unterum zuwenig Messwerte vorhanden sind. Wenn du richtig gemessen hast, kannst du auch die maximal mögliche FFT-länge nutzen!

    So, das wars erstmal.

  • 18" MTL

    • adval
    • 3. Februar 2007 um 14:16
    Zitat von "Jobsti84"

    Wenn du magst kann ich mal ne super überflüssige aber praxisnahe Messung so auf 6 Meter in ca 1,8 Meter Ohrhöhe machen. ;)

    :grin: Na denn mach mal, ich weiß wie die SPL-Kurve aussehen wird, Du auch?
    In Ohrhöhe mag zwar Praxisnah sein, allerdings kann das Ohr zwischen Direktschall und reflektiertem Schall unterscheiden, dein Messmic nicht.
    Na, wie wird dein Messschrieb aussehen?

    Zitat von "Jobsti84"


    Edit:
    Was schlägst du als am geeignetsten vor?

    MfG

    fladdi-for-president hats doch schon gesagt, ansonsten möchte ich deine Aufmerksamkeit mal hierrauf lenken:
    http://www.aes.org/publications/standards/courtesy.cfm?ID=12
    Dort werden Angaben im Sinne eines Standards gemacht, wie Lautsprecherdatenangaben zu erfolgen haben. Daran kann sich auch ein HKS orientieren. Standards dienen dazu reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, alles andere ist Quatsch.

    Dann hast du in der Schule bestimmt schon mal ein Experiment gemacht und musstest ein Protokoll dazu schreiben, was gehört denn da alles rein?

  • 18" MTL

    • adval
    • 3. Februar 2007 um 12:23

    Was ist überflüssiger als Wasser?
    Deine Messungen, die sind überflüssig!

    Lies:
    http://www.amazon.de/exec/obidos/AS…00/gmsoftware06

  • Abstimmung der LS bzw. sind diese Chassis brauchbar?

    • adval
    • 31. Januar 2007 um 19:42
    Zitat von "martin"

    Ich frag mich halt gerade, warums bei der Diskussion nurmehr darum geht, den anderen möglichst blöd dastehen zu lassen.

    Wenn man beim messen keine Blödheiten macht spricht doch nix dagegen. Ich versteh deshalb die grundsaetzliche Ablehnung nicht.

    cu
    martin


    Bitte nicht falsch verstehen, keine komplette Ablehnung, nur mehr Aufmerksamkeit und Knoff Hoff bitte!

  • Abstimmung der LS bzw. sind diese Chassis brauchbar?

    • adval
    • 31. Januar 2007 um 19:41
    Zitat von "fladdi-for-president"


    die minimalphase wird nur aus der amplitude berechnet und enthält nicht die reale laufzeit, die für die konstruktion einer passivweiche nicht zu vernachlässigen ist (sind schon ein "paar grad" unterschied....).
    ich weiß, dass in der literatur einzelchassis als minimalphasig bezeichnet werden, aber dort wird nicht der eigentliche ort der schallentstehung usw. (andere verfälschende komponenten) berücksichtigt.
    die bestimmung des akustischen zentrums kann aber nicht mit allen (auch neueren) messsystemen ordentlich vorgenommen werden und schon gar nicht per "schätzung" in einer simulation... *schluck*


    Soweit alles richtig, bevor das "Aber" kommt: Präzisiere bitte "... schallentstehung usw. (andere verfälschende komponenten)".
    nun das "Aber":
    Es wurde vorstehend bereits konstatiert, dass es sich um ein Spassböxle handeln soll. Der junge Mensch möchte seinen ersten Gehversuche im LS-Selbstbau starten (*Vermutung*) und hat sich glücklicherweise was ausgesucht, was auch mit einfachsten Mitteln zu brauchbaren Resultaten führen kann.
    Die Trennfrequenz muss bei den Komponenten sehr hoch angesetzt werden, das Abstrahlverhalten wird suboptimal.
    Allerdings stehen die Chancen sehr gut, dass die Trennung recht problemlos funktioniert, bzw. Laufzeitunterschiede nicht groß ins Gewicht fallen.
    Bei den kleinen HT-Treiberchen liegt das akustische Zentrum ziemlich genau am Übergang ins Horn, die Membran liegt direkt dort, die Schwingspule ist sehr kurz. Zusätzlicher Vorteil ist dass das Horn recht kurz ist, kaum tiefer als der TMTöner, bei dem das ak. Zentrum in der Mitte der Schwingspule angenommen werden kann.
    Dann kommt dazu, dass an der Trennfrequenz der TMtöner bereits abfällt, viel höher geht der nicht mehr, also wird die Filterwirkung verstärkt es ergibt sich eine steilere Flanke. Beim HTöner ist ähnlich. Die nötige Pegelabsenkung sorgt für eine bessere Bedämpfung der Impedanzspitzen des HT, also kann der Hochpass evtl sogar funktionieren (das kann man in der Simu ausprobieren). Insgesamt ergibt sich also eine steilere Trennung als anhand der elektr. Filter zu erwarten wäre und damit ein sehr kleiner Übernahmebereich. Und nun kann man wirklich durch vergleichendes hören herausfinden mit welcher Polung es besser klingt. Nochmal: der Übernahmebereich wird sehr schmal, ein Einbruch hier fällt nicht weiter auf. Der HT macht nur den Glanz obenrum.
    Selbstverständlich kann man durch Einsatz von Messtechnik bessere Resultate erzielen, doch dafür muss man auch wissen was man tut!
    Und mit dieser Methode wird man wenig erfolgreich größere Projekte verwirklichen (wo der HT dann bereits im Mitteltonbereich aktiv ist), das ist klar.

  • Abstimmung der LS bzw. sind diese Chassis brauchbar?

    • adval
    • 31. Januar 2007 um 18:56

    Mechwerkandi: FULL ACK! "...erektiler Disfunktionen..." - Köstlich :)

    fladdi-for-president:

    Zitat von "fladdi-for-president"


    und woher bekomme ich die daten zur realen akustischen phase wenn nicht aus eigener messung?


    Ah, du scheinst ja vom Fach zu sein, dann kannst du mir sicherlich sagen, worin sich die gemessene akustische Phase eines Einzelchassis von der (berechneten) Minimalphase unterscheidet und warum?

    @Alle anderen: Ich bleibe dabei: eine gutgemachte Simulation ist realistischer als die Konstrukte mit den hier meist geposteten Messungen.
    Ganz abgesehen davon sind die hier zumeist empfohlenen und beliebtesten Bauvorschläge auch ohne vernünftige Messungen entstanden.
    Und statt über die akustische Phase würde ich der elektrischen Impedanz weit größere Bedeutung beimessen und um die zu bestimmen reicht ein Multimeter.
    Wohin übrigens die Vernachlässigung der elektrischen Impedanz führt kann man an der PS12 sehen! Aber wenigstens passt die akustische Phase an der Trennfrequenz - Ich wette ein Großteil hier würde nicht raushören wenn der HT verpolt angeschlossen wäre.

  • Abstimmung der LS bzw. sind diese Chassis brauchbar?

    • adval
    • 30. Januar 2007 um 19:24

    Ich stimme Mechwerkandi voll zu, bei einer derart hohen Trennfrequenz ist der TM-töner klangbestimmend, und der HT sorgt nur für den Glanz obenrum. Das lässt sich nach Gehör ganz gut hinbekommen (rein vom Pegel her).
    Ansonsten liefert eine gut gemachte Simulation auch recht brauchbare Ergebnisse. Also die Herstellerdaten mit SPL Trace "abtippen", dann Minimumphase (und evtl. Bafflestep) berechnen und mit dem Passivweichensheet eine Weiche zusammenfrickeln. Für besseres Abstrahlverhalten kann man ja den 6"er ins Auge fassen, obwohls mit den Komponenten sowieso nicht perfekt wird. Macht aber bei so einem Spassböxle nix.
    Ganz abgesehen davon kann das Ergebnis so sicher besser werden, als das was von einigen "Spezialisten" hier oft als Messplots gezeigt wird, wo ohne Sinn und Verstand und ohne Hintergrundwissen irgendein Low-end "Mess"mic vor irgendeinen Chinaböller gehalten wird...

  • Breitbänder für klein PA?

    • adval
    • 30. Januar 2007 um 19:02

    Und warum wurde diese berechnete Phase dann dargestellt? Ist doch redundante Information wenn der Amplitudenfrequenzgangh da ist.
    Warum wurde nicht die gemessene akustische Phase dargestellt, wenn man auf das Phasenverhalten anspricht?

  • Abstimmung der LS bzw. sind diese Chassis brauchbar?

    • adval
    • 29. Januar 2007 um 19:27
    Zitat von "Philipp Wüst"


    - Ja


    Das ist schön für Dich hilft Dir aber nur begrenzt weiter. Eine Messmöglichkeit wäre durchaus von Vorteil. Ansonsten besorg Dir ein Simulationsprogramm, in das Du den (akust.) Aplituden- und Phasenfrequenzgang und den elektrischen Impedanz- und Phasenfrequenzgang eingeben kannst (z.B. die Excelsheets von PVConsultants)
    Ansonsten ist die Treiberwahl nich so unglücklich, diese Mini-HT-Treiberchen können erst ab recht hohen Frequenzen eingesetzt werden, daher ist ein kleiner Tiefmitteltöner stark im Vorteil.
    Achso: 18kHz reichen vollkommen, wie gesagt, die kleinen HT-Treiberchen haben wenig Probleme damit hohe Töne von sich zu geben.

  • Breitbänder für klein PA?

    • adval
    • 29. Januar 2007 um 19:18
    Zitat von "Peerless"


    achja, die messungen die schrecki da gemacht hat, setzten auf minimalphase, sprich diese wird direkt aus dem frequenzgang berechnet(und nicht gemessen). hebt man also den frequenzgang mittels eq an, verändert sich auch die phase.... meiner meinung nach also keine wirklich sinnvolle aussage

    Heißt das die absolute Phase würde sich Veränderung des Frequenzganges nicht ändern?

  • Breitbänder für klein PA?

    • adval
    • 28. Januar 2007 um 22:04
    Zitat von "-Schrecki-"


    Phasing....


    Was meinst du damit?

    Zitat von "-Schrecki-"


    ...Frequenzgang und Minimalphase (Impulsantwort ist übrigens auch unter aller Sau)


    Warum stellst du in deinen Messungen redundante Informationen dar?

    und

    Zitat von "-Schrecki-"


    Und eine Zeeck 12"/Ringstrahler, bei der man den "High Range Level Control" Regler besser in "High Range Phase Control" umbenennen sollte.


    Warum zeigst Du dann keinen Phasengang?

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