oha.
200km mit dem LKW fahren, das sind min. 2,5std, und das auch nur wenn quasi keine landstraße und fast keine ampel dabei ist...
dazu dann noch laden und ausladen. unter drei stunden ist das nicht zu schaffen.
wie habt ihr das denn zeitlich überhaupt noch hinbekommen?
Beiträge von wora
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ich muss ehrlich zugeben, dass ich den grund für diesen thread noch nicht ganz verstanden habe.
es müsste uns doch klar sein, dass man auf die verschiedenen bedienlogiken der momentan auf dem markt befindlichen mischgeräte jeweils eingehen muss, wenn man einen perfekten job abliefern möchte. es bringt einen ja nicht wirklich weiter funktionen zu erwarten, die die jeweiligen geräte einfach nicht können.für mich habe ich da, wenn ich auf einem mir fremden pult arbeiten muss, einen recht pragmatischen weg gewählt. das habe ich hier auch schon des öfteren beschrieben. diesen weg nenne ich den "spirit-mix".
wenn ich mal wieder auf einem pult mischen soll, welches ich nicht gut kenne und für welches ich wegen sehr seltenem zusammentreffen keine notwendigkeit sehe mich perfekt einzuarbeiten, dann gehe ich immer den möglichst einfachen weg:
ich verwende maximal eine DCA gruppe (drumset)
ich verwende maximal eine subgruppe (vocals)
die anderen kanäle mische ich direkt auf die summe
ich verwende max. vier effektgeräte
diese methodik allein macht die verwaltung des mischers gleich viel einfacher. unter dem strich mache ich also "keep it simple", genau so wie man es früher bei den spirit-mischpulten mangels möglichkeiten machen musste. deshalb nenne ich diese vorgehensweise den "spirit-mix".es gibt eine ausnahme, die ich auf allen pulten haben möchte: ich benötige den gleichzeitigen zugriff auf effektsends und effektreturns. wenn sich das nicht umsetzen lässt, werde ich sicher kein freund des jeweiligen gerätes.
z.b. bei den Vi mischpulten muss man dabei den umweg über eine VCA gruppe gehen. das ist in meinen augen unnötig kompliziert, aber es geht.wenn ich mehrere bands/künstler zu versorgen habe, dann mache ich mir ebenfalls jeweils eigene szenen dafür. meist lasse ich dann den master-EQ im "safe" modus, damit man kleine anpassungen nicht bei jedem szenenrecall neu machen muss.
und wenn ich andere kollegen betreuen muss, dann bastle ich ihre oberfläche immer so wie sie es wünschen. ungenutzte kanäle und outputs werfe ich dabei rigoros von der oberfläche, um den kollegen nicht unnötig abzulenken. und darüber haben sich bisher alle sehr gefreut.
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absolut teffend beschrieben!
das dumme daran ist nur, dass sich solche selbstverständlichkeiten immer noch nicht bei allen kollegen rumgesprochen haben

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Gerriets wurde bereits genannt, das wäre auch mein tipp gewesen.
zum thema bühnengaze möchte ich gerne noch erwähnen, dass vor allem agroflor sehr schlecht als abhängung vor lautsprechern geeignet ist. ab und an sieht man das ja trotzdem...
also bitte vorher klären, ob hinter der Gaze auch noch lautsprecher werkeln müssen. -
ich hab ja nicht gesagt, das ich das schick finden muss.
im übrigen sind superlange HH mikrofone aber auch durchaus verbreitet, siehe shure SM81. ich denke das ist sogar noch länger als das 201er
und vor jahren hat mir mal ein kollege ein SM57 an der HH angeboten, er meinte das wäre "seine spezialität"... das hab ich dann doch dankend abgelehnt
aber du hast recht, anderes thema

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ja, das problem kenne ich!
seit längerer zeit setze ich deshalb bei applaus sehr oft meinen kophörer auf...es geht aber definitiv noch schlimmer:
mir hat mal ein gast, der direkt schräg links hinter mir beim pult stand (kleine location), bei zugaberufen ins ohr gepfiffen. sicher unabsichtlich, aber super laut!
danach war mein linkes ohr schlagartig taub!!!
ich war so stocksauer auf den herrn mittleren alters, dass ich ihn echt angebrüllt habe, ob er noch alle tassen im schrank hat. er hat das natürlich überhaupt nicht verstehen können und faselte was von " das macht man halt so..."
danach war das ohr tatsächlich 10minuten absolut taub, ich hatte schon richtige panik!
und auch heute noch habe ich von diesem ereignis links einen einbruch bei 10kHz.


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Zitat von "ThoSchu"
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Als Selbständiger, der normal versichert ist (Rente, BU, KK, Haftpflicht, Rechtsschutz, Rente! etc) und ehrlich seine Steuern abführt (incl. Steuerberater und Gewerbesteuer) sowie in der IHK verhaftet ist, ist kein Stundenlohn unter 35.- Euro auch nur im Ansatz akzeptabel.
Die Ausrede: "Ich bekomme die Preise nicht durchgesetzt", empfinde ich als den besten Grund, besser die Branche zu verlassen.
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könnte man das irgendwo an ganz prominenter stelle mal festpinnen?
ich habe meine selbständigkeit ja auch zum teil aufgeben müssen, weil die konkurrenz ganz offenbar sogar geld mitbringt, um jobs machen zu dürfen... -
Zitat von "djobi"
Nein, 9h und somit keine 15 €.
Dafür muss sich der "Selbstständige" noch versichern und das Ganze versteuern.
(Mindestlohn ist im Angestelltenverhältnis)
Davon abgesehen reden wir hier von Scheinselbstständigkeit.
vor wenigen jahren hatte ich mal im frühjahr zu viel freizeit und dachte mir: du hast doch einen LKW führerschein, dann biete dich doch einfach mal als aushilfsfahrer an. kann ja nicht schaden.
gesagt, getan, ab zur nächsten spedition.
die haben mir dann tatsächlich eine tagespauschale von 100,- angeboten - und zwar für 10stunden shuttlefahrten zuwischen zwei werken.
ich hab mir dann im vorstellungsgespräch mal kurz im kopf den stundenlohn überschlagen - und habe dankend abgelehnt und dann das büro verlassen.
unfassbar, dass man sich bei solchen konditionen auch noch selbst versichern soll.in unserem gewerbe sind die tagespauschalen zwar deutlich höher, aber es kommen manchmal auch recht viele stunden zusammen. vor allem die stunden VOR und NACH dem job, die keiner bezahlt: - material planen, richten und laden und am ende wieder wieder ausladen und einräumen, und so nebenbei muss das material ja auch noch gepflegt werden.
unter dem strich haben wir meiner meinung nach dann meist auch nicht mehr als die genannte hostess... denkt mal drüber nach
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Zitat von "oton"
...Millot?...
treffer

oh ja, M201 habe ich auch noch ein paar im lager rumliegen... das könnte ich da auch mal testen.
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Zitat von "HenrySalayne"
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Rote LEDs klingen übrigens nach DJ und Limiter. Den Jungs kann man immer wieder erzählen, dass es durch Clipping nicht lauter wird und man stößt nur auf taube Ohren (Berufskrankheit?). ...
dazu möchte ich mal noch etwas senf abgeben.
doch, es wird lauter wenn man ein system ins clippping fährt.
zwar nimmt wahrscheinlich der peakpegel tatsächlich nicht mehr zu, aber es wird erstens lauter durch mehr oberwellen, ausserdem erhöht sich auch der durchschnittspegel.
und genau das ist ja die erfahrung der DJs.ob dann das klangliche ergebnis noch schön ist und ob die betriebssicherheit der lautsprecher noch einigermaßen gewährleistet ist, steht natürlich auf einem anderen blatt. aber es wird definitiv erstmal lauter.

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Zitat von "madmax"
IDN:
Radio Paloma in der Hotelkneipe.. :?
müsste man das kennen? -
Zitat von "wikinger"
Firmeware und App installiert und läuft.
Juhuu, man kann den Auxabgriffspunkt wählen. (y). (oder habe ich das vorher nicht gesehen?)...
jepp, das hattest du wohl übersehen.
wir haben noch die letzte 1.82 auf der kiste, da kann man das auch schon. -
Zitat von "rockline"
Genau das ist doch der Punkt, wo alle schlauen Mixerhelden sich selber einen einschenken. Am Ende kann jeder EQ +/-15dB bei inzwischen fast immer vollkommen variabler Güte. Was soll das schon ausmachen, ob ich am Anfang oder am Ende des Einstellbereichs die größere Effektivität erreiche? All denen, die meinen das der Equalizer ein spezieller Gral ist, sei gesagt: guckt weniger dahin, und dreht so lange bis Ihr meint das es passt.
na ja, es gibt eben schon einen merklichen unterschied:
und zwar am anfang des regelbereiches
den trick gibts übrigens auch im HiFi bereich: volumeregler, die man nur bis zur hälfte nutzen kann, oberhalb gibts nur noch verzerrungen... aber der normale kunde hört ja nie so richtig laut, also denkt er:" ich drehe den regler höchstens bis zum ersten drittel auf, das genügt mir vollkommen. die anlage muss also bestialisch laut werden können, wenn man ganz aufdreht ..."

es geht hier also um ein kleines spiel mit der psyche. und bei sehr vielen leuten funktioniert das hervorragend

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mit "zu präsent" meinte ich "zu laut".
das ist aso kein wirklicher widerspruch.
ich muss den beitrag auch noch ein klein wenig relativieren, denn der drummer hat mir mittlerweise geschrieben, dass er auch eine neue HH dabei hatte, die von sich aus sehr weich klingt und die im geschlossenen zustand wohl ein bisschen arg leise war. das hat er selbst bemerkt (denn er ist ein "guter")
immerhin wäre das ein beweis dafür, dass ich sowas tatsächlich, trotz festzeltumgebung, überhaupt bemerke
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Zitat von "ThoSchu"
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Bleiben noch die Buchsen... Diese sind aus meiner Erfahrung nicht so anfällig, wenn die Stecker nie dreckig oder verformt waren (Kappen auf die Stecker bitte!)...
für verformte stecker gibt es folgendes tool:
https://www.eventshop.info/de/equipment/h…nding-tool?c=24
nicht gerade billig, aber sehr effektiv!die RJ45(ethercon)-verlegekabel benötigen übrigens zwingend schutzkappen!
wir haben es in unserer arbeitsumgebung ja oft mit staub und schmutz zu tun und die kleinen RJ45 kontakte sind für verschmutzungen logischerweise relativ anfällig.
sollte eigentlich jedem klar sein, ich schreibe das nur der vollständigkeit halber
bei mir haben seit jeher alle ethercon-kabel diese passenden dummyplugs - und ich hatte bisher noch keinerlei probleme.
meine unbenutzten etherconbuchsen an pult und mixrack haben übrigens ebenfalls dummyplugs.
http://www.neutrik.com/en/xlr/xlr-cha…accessories/ndm
http://www.neutrik.com/en/xlr/xlr-cha…accessories/ndfnatürlich wäre es beruhigender, wenn man hier langfristig auf bessere verbindungssysteme umswitchen könnte. aber im moment sehe ich das leider nicht, alle welt setzt auf ethercon. so muss man eben das beste daraus machen, und das heisst hier: schütze die kontakte so gut es geht.
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hast du mal das verbindungskabel getestet?
ich hatte in meiner iLive einmal ein problem, dass sie immer wieder fehlermeldungen produzierte. aber eben nicht immer... das phänomen begleitete mich über drei oder vier gigs.
nach austausch des 2m langen netzwerkkabels zwischen CAT trommel und dem pult ging wieder alles einwandfrei. -
jepp, tiefpass ist korrekt. im text steht folgendes: "Switchable low-pass filter removes harsh, high-frequency hiss without negatively affecting the overall tone of an instrument"
ich habe gestern meine vier neuen mikros an Marcel´s neuem drumset eingesetzt.
die beiden ATM230 an floor- und racktom, ein AE2300 an der snare, das zweite AE2300 an der hihat.wenn ich mal wieder zeit für einen soundcheck haben sollte (festzelt / schnellumbau / linecheck / los gehts), werde ich die EQs für die toms noch ein bisschen verfeinern. aber vom ersten eindruck her hat das über die dort gestellte d&b V-serie schon mal ganz gut geklungen. eben einfach nach toms, nach schönen, fetten toms

das 2300 an der snare wird sicher für die nächste zeit mein favorit werden.
wie schon bei den einsätzen zuvor, reagierte es auch hier sehr direkt auf EQ einstellungen und lieferte sowohl einen satten punch, als auch einen schönen kessel- und teppichsound. es lässt sich sehr gut im mix unterbringen weil es einfach nicht nervt und die snare sauber und klar wiedergibt. eben so wie eine snare auch klingt.tipp: wer einen etwas dreckigeren snaresound braucht, der sollte mal das ATM230 an dieser position ausprobieren. für sehr rockige musik bringt es ein bisschen "schmutz" in den snaresound, der evtl. auch interessant sein könnte.
meinen snare-favoriten der letzten jahre, das ATM650, setze ich vorerst nicht mehr ein. es ist mir hier manchmal einfach zu lang (ähnliche maße wie SM57). bei gelegenheit probiere ich das mal für trompete...eine kleine überraschung war für mich die position HiHat.
dort hat das 2300 sehr angenehm geklungen, deutlich weicher als mein normalerweise verwedetes KM184, aber ohne dass ich die höhen wirklich vermisst hätte. ok, im EQ habe ich einen hi-shelving-filter mit einer anhebung von 3dB gesetzt.
dadurch konnte ich die HH doch recht prominent im mix einsetzen, ohne das es irgendwie nervte. das ging irgendwie schon in richtung AT4081 bändchenmikro.
an der HH werde ich es jedenfalls wieder ausprobieren, dann werde ich noch ein bisschen mit der position experimentieren. ich hatte es eine handbreit über dem oberen teller und das war mir bei geöffneter HH manchmal ein bisschen zu präsent. aber das ist hoffentlich nur eine frage der routine. -
Zitat von "ERICH"
Henry Jones Junior war kein Indianer
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ok, ich denke wir alle haben dazu im grunde genommen sehr ähnliche meinungen.
das beruhigt mich :wink:und ob ich damals aus der SD8 mehr hätte rausholen können, weiss ich natürlich auch nicht. :lol:
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danke für die schnelle antwort. ehrlichgesagt hatte ich nicht wirklich erwartet, dass du da jetzt einen ganz einfachen trick aus dem hut zaubern könntest. aber hätte ja sein können.. und wer nicht fragt, der bekommt auch keine tipps :roll:
schlussendlich haben wir uns nun gegen den kauf eines neuen displays für das LS9 entschieden und statt dessen ein neues A&H Qu16 gekauft. das LS9 wird eingelagert und bildet jetzt einfach die stille reserve. :wink: