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Beiträge von wora

  • Speakon Pro und Contra

    • wora
    • 24. November 2015 um 23:30
    Zitat von "markus f."

    Was mich ja zu dem Thema mal interessieren würde: Aderendhülsen ja oder nein?

    Offiziell sagt man ja, braucht es nicht, sind ja Klemmen etc.pp - die Praxis in Installation oder "live" zeigt aber zumindest mir, dass Speakon ohne Hülsen auf Dauer nicht unbedingt gesund ist (die "Zunge" in der Klemme schiebt halt nach unten und "hinten" gleichzeitig)...

    dazu möchte ich folgendes beitragen:
    der grund, warum man bei den ersten speakons unbedingt aderendhülsen verwenden musste, ist folgender:
    wenn man eine madenschraube direkt in ein litzenkabel schaubt (und lautsprecherkabel sind in der regel litzenkabel), dann werden einzelne litzen einfach abgeschert.
    es ist dann nicht vorhersehbar, wie gut die elektrische verbindung ist - und vor allem; wie lange sie überhaupt hält!
    mit einer aderendhülse kann man dieses problem umgehen, weil sich die klemmschraube nicht mehr direkt in die litzen dreht, sondern auf die "ummantelung" der aderendhülse drückt. damit ist die bruchgefahr der litzen also gebannt.

    ich habe früher immer wieder mal kabel gesehen, die ohne aderendhülsen angefertigt waren. und warum habe ich das entdecken müssen? richtig, weil ich fehlerhafte verbindungen reparieren musste. alte speakons ohne aderendhülsen waren also einfach nur pfusch.

    die neueren Speakons (die es ja nun auch schon sehr viele jahre gibt) haben eine kleine metallzunge eingebaut.
    damit kann man das kabel direkt, also ohne zusätzliche aderendhülse, einführen.
    die klemmschraube dreht sich dann ebenfalls nicht direkt in die litzen des kabels, sondern drückt auf die metallzunge und diese verklemmt dann das litzenkabel. ebenfalls ohne einzelne litzen abzuscheren.
    diese verbindung sollte im gegensatz zur alten sogar ohne aderendhülsen ausgeführt werden, weil sich hier sonst unnötige zusätzliche übergangswiderstände ergeben.

    das verlöten von speakonsteckern habe ich noch nicht praktiziert. verlöten ist sicherlich die dauerhafteste art der verbindung, die verarbeitung ist aber aufwändig.
    bisher ist mir noch kein von mir angefertigter Speakon vorgekommen, bei dem sich die verschraubung gelöst hätte. deshalb denke ich über verlöten nicht weiter nach (ausser an meinen amprack-anschusspanels, hier habe ich die kabel an den buchsen verlötet)

    noch ein wort zu verlöteten kabelenden, die direkt in die speakons geschraubt werden: (ja, das habe ich auch schon gesehen)
    das ist ebenfalls keine wirklich clevere idee. das lötzinn ist ja relativ weich und kann in der verklemmung "fliessen", vor allem wenn es bei hohem stromfluss warm wird, dadurch können sich höhere übergangswiderstände ergeben, was die unsaubere klemmstelle noch weiter erwärmen kann.
    aus diesem grund ist es z.b. bei netzstromverbindungen absolut verboten, verlötete kabelenden in schraubverbindungen zu benutzen. diese vorgehensweise sollte man bei speakonkabeln ebenfalls vermeiden, obwohl hier die gefahr eines steckerbrandes natürlich eher unwarscheinlich ist.

    ich bekenne mich hier jedenfalls zum Speakon-system. ich benutze nichts anderes mehr. in den letzten etwa 25jahren habe ich einige hundert davon verarbeitet und konnte keine wirklich relevanten probleme feststellen. und wenn mal ein stecker mechanisch verschlissen ist, dann kommt einfach ein neuer dran. das geht normalerweise ratz-fatz (ausser natürlich bei 4mm² und vollbelegung ;) )

  • Bass-Chaos bei Live-Events

    • wora
    • 24. November 2015 um 22:31
    Zitat von "theHELL"

    ...Scheint also doch häufig am Geschmack des Mischers zu liegen...


    wie gesagt, in meinem falle war ich mit immer gleicher band auf verschiedensten anlagen unterwegs. und manchmal hatte man eine gute basswiedergabe, meist war sie irgendwie mittelmässig, in seltenen fällen sogar richtig grottenschlecht.
    in diesem fall lag es also weder an der band, noch am mischer ;)

  • Bass-Chaos bei Live-Events

    • wora
    • 24. November 2015 um 22:27
    Zitat von "linearray"

    Sehe ich doch so. Ich gehe mal von dem Teil aus den wir beeinflussen können.
    - PA System Auswahl
    - Aufhängen / hinstellen
    - Setup
    - Mix

    Der Musiker ist gegeben, diese Auswahl trifft ein anderer = liegt nicht an mir wenn er schlecht spielt

    Lg Andi

    so gesehen hast du natürlich recht. wir können in der regel ja nicht bestimmen, wer da musiziert. das ging aus deinem ursprünglichen text leider nicht hervor, deshalb habe ich ebenfalls recht :P

  • Optogate - warum sieht man es so selten?

    • wora
    • 24. November 2015 um 22:11
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Es ist ja derzeit ein Trend am FOH das Talkback-Mikro auf ein Stativ zu klemmen. Dafür ist so ein Optogate ganz praktisch.


    oh, war ich da der trend-setter? :lol:
    ohne scherz: ich habe jahrelang bei einer künstlerin bei ein paar songs die dritte stimme vom FOH-pult mitgesungen. dazu war es einfach praktisch, ein mikrofon auf stativ am mischpult zu haben, weil man sonst nicht genug hände frei hat.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 24. November 2015 um 00:12

    ok, themenwechsel:

    IDN:
    bei uns werden bühnenvorhänge mittels einfachem knoten (schlupf), so wie man das auch von den schuhen her kennt, befestigt.
    dazu gibt es immer wieder mal junge helfer, die da mitwirken.
    und neulich hatten wir tatsächlich einen jungen mann, der keinen schlupf binden konnte! er kannte tatsächlich nur schuhe mit klettverschlüssen... wahnsinnige zeiten!

  • Verineart und verkempert ...

    • wora
    • 23. November 2015 um 22:53

    etwas ähnliches habe ich mal in einem club erlebt: wir hatten dort wöchentlich drei verschiedene, aber feste bands.
    irgendwann kam beim soundcheck ein in der gegend bekannter, sehr guter drummer vorbei.
    da sagte der "hausdrummer": oh, tommy, kannst du mal bitte mein schlagzeug spielen? ich würde mir das doch gerne auch mal vorne anhören..."
    und was soll ich sagen: mit dem anderen drummer klang die schiessbude plötzlich dermaßen geil, wie ich es gar nicht für möglich gehalten hätte...
    der "hausdrummer" war danach natürlich überzeugt, dass sein drumset bei den gigs genauso gut rüberkam.
    ich habe dazu nichts weiter gesagt und ihn in dem glauben gelassen, denn er war wirklich ein sehr netter kerl und ich wollte ihm seine illusionen wirklich nicht nehmen... :wink:

  • Bass-Chaos bei Live-Events

    • wora
    • 23. November 2015 um 22:42
    Zitat von "linearray"

    ...Aus meiner Sicht ist der Bediener für den grössten Teil der Soundqualität verantwortlich. Einen kleineren Anteil bestimmt die verwendete Technik.
    ...


    sehe ich nicht so.
    den grössten teil an der soundqualität hat definitiv der schallerzeuger, sprich der musiker.
    wenn der nicht gut spielt und/oder zu laut ist, kann auch der beste mann am mischpult und die beste technik nichts am schlechten ergebnis ändern.

  • Aktive PA Anlage aber Amp für Bass/Top im Bass

    • wora
    • 23. November 2015 um 22:38
    Zitat von "audiobo"

    Gut, den Balkon hattest du nicht erwähnt... ;) Dann fehlt auf JEDEN Fall das dritte Top, je nach Höhe des Balkon auch ein separater Lautsprecher, der nach oben schiesst. Bei so einer Installation würde es mich auch nicht wundern, wenn die Schalter nicht so stehen wie sie sollten... :?


    ich denke das kann man genau so stehen lassen ;)

  • Speakon Pro und Contra

    • wora
    • 23. November 2015 um 22:19

    ich verstehe eure probleme mit speakon wahrscheinlich einfach deshalb nicht, weil ich mittlerweile seit zwei jahrzehnten nichts anderes mehr benutze 8)
    ich habe aber ganz ehrlich gesagt überhaupt keine 400 lautsprecher in betrieb. vielleicht bekommt man erst mit dieser menge wirkliche probleme? :lol:

  • A&H dLive

    • wora
    • 23. November 2015 um 20:21

    so, meine iLive hab ich heute verkauft, jetzt braucht ich unbedingt die lieferung der neuen... ;)

  • Speakon Pro und Contra

    • wora
    • 23. November 2015 um 20:19
    Zitat von "Karel Noon"

    Du kennst echt keine ausgelutschten speakon Buchsen? Gerade die erste Serie ohne die Verstärkung aus Metall ist doch schnell durch und eigentlich ein echtes IDN :wink:
    ...


    klar kenne ich auch ausgelutschte speakonbuchsen.
    bis vor relativ kurzer zeit durfte ich immer wieder mal auf einer bandeigenen anlage arbeiten, deren buchsen weit über 20jahre alt waren und bei denen die steckrichtung der speakonbuchsen optisch schon nicht mehr so genau zu erkennen war ;)
    die stecker haben aber immer gehalten, da musste nix mit gaffa angeklebt werden. ich dachte ja immer: meine güte, sind die dinger ausgelutscht... aber offenbar gibt es ja noch viel schlimmere fälle. :lol:

  • Aktive PA Anlage aber Amp für Bass/Top im Bass

    • wora
    • 22. November 2015 um 21:34
    Zitat von "rainer kusic"

    Für 600 Leute braucht man schon eine Delay line!...


    :?::?: :shock:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 22. November 2015 um 21:32
    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    -Vorhandener bestand an Kabeln und speakern, daher wären die umrüstkosten doch erheblich.


    irgendwann muss man eben mal umstellen.
    das hinauszögern ist meiner meinung nach nicht die sinnvollste lösung. ich habe schon in den 90ern umgestellt... ok, damals war mein materialbestand noch seehr überschaubar ;)

    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    - Eine Abneigung gegen speakon wegen schlechter Kontakte ( kennen wir nicht alle die netten Monitore in Clubs wo nur noch das gaffa den Stecker eingerastet hält? :lol: )

    ich kenne sowas in der tat nicht.
    sach ma, in was für läden arbeitet ihr denn? das ist ja ein eindeutiges IDN! :lol:

    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    - Verlängerung ohne Adapter möglich

    das ist das einzige argument, welches ich wirklich nachvollziehen kann.
    es gibt wohl kein system ohne irgend einen nachteil


    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    P.s. Ich habe auch keine Namen genannt, und vielleicht sollten wir das einfach wieder löschen bzw. Überarbeiten?

    ich wäre für löschen ;)

  • Aktive PA Anlage aber Amp für Bass/Top im Bass

    • wora
    • 22. November 2015 um 19:21
    Zitat von "manuel s."

    Erst mal danke für die Vorschläge.

    Aber wirkliche Vergleichsmeinungen zu meinen angefragten Systemen

    In der Auswahl hätte ich
    - Seeburg G Sub 1501 dp+ mit G Sub 1501 und TSM 12
    - Audio Zenit mit NLW A mit passiven Sub und ND12 oder NL208
    - PL-Audio Gorilla mini dsp 15" A mit passiven Sub und 12" Top

    gabs leider noch keine.


    tut mir wirklich leid hier passen zu müssen, aber ich kenne keines dieser systeme.


    hierzu möchte ich aber noch etwas beitragen:

    Zitat von "manuel s."

    ... konnte ich mir das dort verbaute passive VRX System von JBL anhören.
    2 Tops je Seite (machen dann ja so 25-30° Vertikal) sind für einen 15m tiefen
    Saal zu wenig, wenn man die Tanzfläche und die letzten Tische mit Hochton
    versorgen will.
    ...
    Zum Vergleich hab ich nach dem Soundcheck mal nen JLB 12" Monitor auf die Bühnenkante
    gestellt. Der deckte dann den Salon wesentlich besser ab (ich denk der hatte 90x50°)...

    Alles anzeigen


    das hört sich ja eindeutig nach einer fehlerbehafteten installation an.
    ich habe schon einige gigs mit diesen JBL VRX systemen gemacht. ich meine hier vor allem die 932er (also die mit 12") und nicht die 928 (8"). letztere ist ganz offensichtlich mehr für sprachanwendungen gedacht.
    zunächst wissen wir hier erstmal nicht, wie die tops aufgebaut/geflogen und ausgerichtet waren. möglicherweise liegt hier der hund begraben, fehlbedienungen sind auch mit diesem (eigentlich idiotensicheren system) nicht ausgeschlossen.

    mit zwei VRX932 pro seite wäre ich bei 15m zu beschallender fläche aber auch vorsichtig. wahrscheinlich wären hier drei pro seite die richtige wahl gewesen, da du ja explizit zu wenig vertikalen abstrahlwinkel angegeben hast.

    ich habe eine einzige wirklich negative erfahrung mit diesen VRX gemacht, da wurde versucht mit so einem system 1400 leute partymässig zu beschallen (also drei x 932 pro seite). das war leider wirklich unschön.
    aber die genannten 15m sind mit der VRX wirklich problemlos machbar --- wenn es denn richtig gemacht wird -- und kein heavy-metal programm gefahren werden soll. 8)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 22. November 2015 um 18:54
    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    Das finde ich unpassend, mehr nicht.


    er hat ja keine namen genannt und ausser dir weiss sehr wahrscheinlich niemand, welche firma das sein soll. sein verweis ging lediglich in die richtung, dass XLR verbindungen an lautsprechern seiner ansicht nach eindeutig zum thema "IDN" gehören.
    und dieser meinung schliesse ich mich an. 8)

  • Digico S21

    • wora
    • 21. November 2015 um 20:39

    die sache mit dem reagieren auf gedrückte schaltflächen muss in der tat besser gehen. ich habe das erstmal darauf zurückgeführt, dass der kollege hinter dem pult steht und von dort aus die buttons vielleicht nicht richtig trifft.
    falls die screens dagegen tatsächlich zu unsensitiv sind, dann wird es das pult sicher schwerer haben mit der akzeptanz.

    der für mich grösste kritikpunkt, die von den fadern recht weit entfernten kanalbeschriftungen, hat man leider nicht geändert. aber das hätte auch geld gekostet und diese konsole sicher zu teuer gemacht.,

    ansonsten finde ich aber schon, dass man da ein paar wirklich nette ideen umgesetzt hat.
    bei Digico ist es ja ohnehin so, dass man sich zwingend mit den pulten beschäftigen muss, um sie vernünftig zu beherrschen. für festivalsitualtionen gab es schon immer bessere lösungen.
    für tourbetrieb oder theater scheint mir diese konsole jedoch durchaus interessant zu sein.

  • Digico S21

    • wora
    • 21. November 2015 um 01:58

    das sieht ja wirklich interessant aus.

  • A&H dLive

    • wora
    • 20. November 2015 um 12:07
    Zitat von "Johannes / A&H"

    ...
    Ja, Dyn EQ wird es neben vielen, weiteren Deep Processing Plugins geben.


    das ist eine sehr gute nachricht ! 8)

  • Bass-Chaos bei Live-Events

    • wora
    • 19. November 2015 um 22:41

    meine erfahrungen mit unterschiedlichen lautsprechersystemen und veranstaltungshallen gehen in eine ähnliche richtung.
    wie oft habe ich als bandmischer den bereich um die 100Hz einfach herausgezogen, weil da die jeweilige anlage in der jeweiligen hatte schlicht nur müll produziert hat. das phänomen ist mir also ebenso bekannt.
    auf manchen anlagen ist es extrem schwierig bis unmöglich, die bassgitarre klanglich sauber von der bassdrum zu trennen.

    ich sehe ja schon seit langem eine klangliche tendenz zu viel "wumm" und zu weniger präzision. ich hatte das hier im forum auch schon öfter mal thematisiert.
    das liegt vermutlich daran, dass auch der letzte im publikum das "wumm" eindeutig besser kapiert, als einen aufgeräumten sound.
    und viele kollegen stehen ja ebenfalls drauf, hauptsache die hütte wackelt, der rest ist nebensache. ich sag mal nur ein schimpfwort:
    "10 minuten bassdrum-soundcheck"... 8)
    hauptsache es schiebt untenrum. ob man dabei jede note der bassgitarre sauber raushört, interessiert aber offenbar nicht so...

    manchmal ist dafür aber nicht die PA schuld, sondern einfach ein zu hoher bühnenpegel des bassisten!
    die modernen bassverstärker und -boxen sind ja extrem leistungsfähig, was es uns in der front durchaus schwer machen kann einen anständigen sound hinzubekommen.

  • JBL P723

    • wora
    • 19. November 2015 um 21:53

    ich habe nachgesehen, eine schutzlampe war nicht zu entdecken.

    eine impedanzmessung werde ich noch machen, gute idee. aber es dauert noch ein paar tage, bis ich dazu komme...

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