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Beiträge von wora

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 27. Juli 2015 um 09:55
    Zitat von "Karel Noon"

    Und zumindest für die Inputs ist der Weg zum "stereo" über die Gang Funktion doch auch gangbar geworden nachdem das ja anfangs doch wirklich nervig war.


    man darf dazu noch erwähnen, das es dieses "ganging" nun auch schon seit vielen jahren gibt. ich kann mich gar nicht mehr dran erinnern, mit welcher version das eingeführt wurde... 1.3?
    und das tolle daran ist ja auch, das man für jedes ganging wählen kann, welche parameter man verlinken möchte. das gibt es ja auch nicht bei allen pulten ;)

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • wora
    • 27. Juli 2015 um 00:43

    hättest du vielleicht ein foto?

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 27. Juli 2015 um 00:39

    danke für das verlinkte video, in dem jeder sehen kann wie die zeitverzögerung ungefähr ausfällt.
    das ist etwa wie der unterschied bei lichtpulten zwischen einer 0-10V ansteuerung und einer DMX ansteuerung.
    im ersten moment vielleicht etwas ungewohnt, aber auf jeden fall alles andere als problematisch. 8)

    was die bemängelte startdauer beim einschalten der iLive angeht:
    diese diskussion ist schon so alt wie die iLive selbst. die rechnerarchitektur ist eben nicht mehr die neueste, ausserdem müssen eben immer erstmal viele daten vom mixrack an das surface übertragen werden, weil das surface eben "nur" eine fernbedienung ohne eigene signalverarbeitung ist.
    trotzdem sind täglich tausende dieser pulte im liveeinsatz, und (fast) jeder hat gelernt damit umzugehen. ich zum beispiel schalte das system ein und bringe dann mein laptop an den start. bis das aufgebaut, angeschlossen und gestartet ist, ist die iLive auch bereit. damit merke ich gar nicht, ob das nun zwei minuten sind oder nur eine...
    und es gibt auch andere, gerade in ridern sehr anerkannte pulte (Soundcraft), die beim starten kein bisschen schneller sind.
    wieso wird das also dem einen system angelastet, dem anderen dagegen nicht? das ist doch vollkommen unlogisch.

    ich gehe aber ohnehin davon aus, dass sich auch diese diskussion mit der dLive erledigen wird.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 25. Juli 2015 um 14:32

    so, jetzt hab ich mir ein bisschen zeit genommen, bevor es zum nächsten job geht..

    Zitat von "billbo"


    Ich hab mich dagegen die Tage über ein ungefragt vorgesetztes iLive (T80 :? ) mal wieder mächtig geärgert. Verwirrende Bedienroutinen, endloses Hin-und-her- Geschalte, untaugliche Liveeffekte, extreme Langsamkeit (einen EQ- Fader z. B. schiebe ich mühelos gemütlich einmal von Anschlag zu Anschlag, ohne akustisch irgendetwas davon zu bemerken), usw. Dazu ein 'Betreuer', der zwar sichtlich bemüht war, aber auf keine Frage eine Antwort hatte. Brrr. Hatte ich ewig nicht, hatte ich fast vergessen, und möchte ich bitte auch nicht mehr.

    s.c.n.r. (ich weiß, das gibt Haue) :D

    also, du kommst ja schon im ersten satz auf das grundproblem. man hat deine wünsche einfach übergangen. sowas nervt natürlich, das kann ich sehr gut nachvollziehen. ich hab auch schon geflucht, weil man mir entgegen der absprache statt eines M7CL ein nagelneues CL5 vorgesetzt hatte - für das ich natürlich kein file hatte - und keinerlei übung mit der kiste. heute gibt es entsprechende konvertierungslösungen, aber damals war das einfach zu überraschend und zu neu, so dass ich eben meine files nicht nutzen konnte. aufgrund diese tatsache und der völlig ungewohnten konsole dauerte der soundcheck eine gefühlte ewigkeit und ich hätte in der situation am liebsten mit dem hammer auf das ding gehauen. das darfst du mir glauben.

    das zweite problem steht ebenfalls in deinem ersten post: der offenbar unpassende babysitter.
    darübe haben wir hier ja schon genug geschrieben, die jungs gibt es ja tatsächlich für jedes pult :wink:


    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Zuverlässig arbeitende Taster mit einem definierten Druckpunkt/ haptischer Rückmeldung (und kein schwammiges undefiniertes Etwas, welches nach dem Zufallsprinzip auf seinem langen Weg mal Kontakt herstellt, mal nicht. Das Pult war nagelneu... . Und diese Taster schon zu XL4- Zeiten Mist, und das ist 30 Jahre her). Wie so etwas geht weiß man spätestens seit dem Ur- 01V.

    seltsam: ich arbeite nun seit sieben jahren mit der iLive, das ist mir bisher noch nicht aufgefallen. bei mir machen die taster immer was sie sollen.

    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Zeitnahe Umsetzung meiner Eingabebefehle (probier die Sache mit dem GEQ- Fader ruhig mal aus).

    ja, das werde ich heute mal probieren.
    aber auch das habe ich bisher noch gar nicht bemerkt, weil es für meine arbeitsweise belanglos ist.

    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Autotouch! Schön, wenn der Entwickler meint, dass er so etwas zum Arbeiten nicht braucht. Unschön wenn er meint, mir das vorschreiben zu können. Denn dann will ich sein Produkt nicht.

    was ist "autotouch" ?


    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Möglichkeit simpler Konfigurationsänderungen (Stereokanäle/ -busse), ohne die Kiste dafür extra jedesmal runterfahren zu müssen. Unfassbar.

    das ist nicht unfassbar, sondern ganz einfach eine andere philosophie.
    bei Yamaha gibt es sowas überhaupt nicht, da gibt es in der M7CL 16 mixbusse und 8 matrixbusse, fertig. im PM5D gibt es mehr busse, ich weiss gerade nicht wie viele. bei der ilive kann man dagegen auswählen, welche fähigkeiten (und anzahl!) die busse haben sollen, so kann man z.b. im extremfall ganz einfach 28 monitorwege und zwei matrixwege auswählen, oder wenn man möchte 30 matrixwege. das system ist hier jedenfalls deutlich flexibler, was man sich auf der anderen seite aber eben mit kompromissen erkaufen muss.
    es gibt auch andere pulte, die flexible bus-konfigurationen haben. und auch die muss man dann neu starten, soweit ich weiss.
    aber natürlich muss man bei solchen lösungen VOHER wissen, was man will ;)
    auf einem job musste ich jedenfalls überhaupt noch nie meine buskonfiguration ändern. das angesprochene problem liegt also nicht beim pult, sondern bei der bedienungsmannschaft. sorry.

    wir werden sehen, wie diese "problematik" in der neuen dLive gelöst ist. bisher weissen wir über solche details ja noch nichts.

    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Ein tragfähiges Default- Setup für ad hoc- Standardsituationen.

    also ich habe immer ein startfile, von dem aus ich arbeite.
    wer sich nicht vorbereitet, der muss eben mit den stadardvorgaben (shows/templates) arbeiten. nach dem laden der gewünschten template-show lädt man sich die entsprechenden szenen zum mixrack und bedienoberfläche, und schon kanns los gehen. da sind dann auch die in- und outputs geroutet.
    ich sehe da keinen nennenswerten unterschied zu Yamaha.
    ausser natürlich das man sich die vorgaben für die entsprechenden verschiedenen mixracks und surfaces erstmal passend aussuchen muss. diese wahlfreiheit gibt es ja bei Yamaha nicht, weshalb das dort dann auch mit einem einzigen scene-recall erledigt werden kann. wie wahlfreiheit beim iLive system erfordert hier snatürlich zwei klicks mehr beim recallen.
    schlussendlich muss ich dazu sagen, dass dieser kritikpunkt also nicht ganz zutrifft.

    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Encoder! Ein EINZIGER Encoder (dessen Funktion man bei jedem neuen Fenster wieder erst extra zuweisen muss) für alle Funktionen außer EQ und Gain ist ein kompletter GUI- GAU.

    dazu darf ich folgendes sagen: es gibt im iLive system durchaus oberflächen, die für jede wichtige kanalfunktion einen eigenen encoder hat.
    das problem war hier also wieder nicht das bedienpult, sondern die falsche auswahl des selben. 8)
    die 80er oberfläche (und noch mehr die R72) sind definitiv eher für kleine jobs oder sehr erfahrene nutzer gedacht.
    für fremdmischer-jobs sehe ich dagegen die 112er surface definitiv als minimum an!

    dieser fehler liegt also eindeutig beim verleiher - oder beim veranstalter, der nicht mehr bezahlen will :lol:
    das kann man aber auf keinen fall dem iLive-system anlasten.
    wenn du bei der autovermietung eine E-klasse bestellst bist du sicher auch sauer, wenn man dir statt dessen nur ne A-klasse gibt. fahren kann man natürlich mit beidem. für lange strecken würde ich sicher die E bevorzugen, für innerstädtischen verkehr aber eher die A.
    es kommt also auf die anwendung an, welche auswahl die sinnvollere ist.


    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Encoder!! Sends on Fader schön und gut – aber wenn Einer spielt und 7 gleichzeitig den Arm nach oben recken kann das auch eine verdammt mühselige Angelegenheit sein.

    das hätte dir der babysitter erklären müssen:
    man muss nur die MIX taste am entsprechenden EINGANG drücken, schon wird die logik des sends on fader umgekehrt:
    man kann dann diesen kanal auf mehrere busse GLEICHZEITIG regeln.

    das mache ich übrigens immer im soundcheck, wenn ein kanal gecheckt wird können die musiker auf der bühne ihre arme heben um das signal auf ihren monitorweg zu fordern. da die beschriftung der auxwege (wenn man es denn so programmiert hat) dann auch eindeutig ablesbar sind, gibt es hier viel weniger verwechslungsmöglichkeiten als z.b. bei den 16 encodern im kanal der M7CL.

    hier sehe ich also ebenfalls ein versäumnis des babysitters und nicht des pultes.

    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Benutzbare Basis- Effekte! Welche, die auf Anhieb ein zumindest bedingt verwertbares Ergebnis liefern und beim Editieren banaler Parameter wie Predelay oder Decay nicht ungefragt stummschalten.

    es gibt in der iLive haufenweise benutzbare effekte. nach dem erwerb meiner iLive habe ich mein PCM91 verkauft, weil ich es nicht mehr benötigte.
    vermutlich war aber auch hier der babysitter schlicht überfordert...

    andererseits sind effekte eindeutig auch geschmackssache. ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten job auf einem PM5D. damals hatte mir der babysitter alles vorbereitet (ich hatte ein analoges pult erwartet), incl. der effekte. als ich dann während des gigs mal dazu kam, mich den effekten zu widmen, habe ich zuerst mal einen anderen snarehall gewählt. da gab es plötzlich spontanen applaus vom lichtpult, der wörtlich sagte: "ah ,endlich macht man mal einer einen gescheiten hall drauf!" ;)

    also: die effektauswahl und auch die qualität ist sicher nicht nicht der fehler des pultes.

    es gibt in diesem abschnitt aber eine kritik, die ich gelten lasse: das aussetzen des effektes, wenn man die predelay-zeit ändert. das gefällt mir auch nicht.
    zur erhenrettung: es gab früher auch externe effektgeräte, bei denen das auch so war.


    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Sinnvolle Bildschirmmenüführung! Was nutzt mir ein (zugegeben schön reagierender) Touchscreen, wenn ich von dort aus nirgendwo hin gelange?

    das verstehe ich jetzt nicht. meinst du, die knöpfe unter dem bildschirm, mit denen man die jeweilige grundfunktion auswählt?
    das kommt doch deiner forderung nach "je funktion ein knopf" wieder sehr nahe, oder? :wink:


    Zitat von "billbo"

    ...
    ? Ein Kanaldisplay mit einer Zahl drin! Noch schöner, wenn diese Zahl dann auch irgendwie sinnvoll nachvollziehbar mit einer Zahl auf dem angeschlossenen Stagerack korreliert (und der 'Betreuer' beim Stöpseln auf der Bühne nicht immer erst ein handgekritzeltes Zettelchen aus der Tasche ziehen muss).

    wieder das thema babysitter: man kann im system einstellen, dass man beim drücken von "ALT" anstatt einer zahl sogar genau die buchse angezeigt bekommt, die im kanal als quelle ausgewählt wurde. kanal1 wäre dann also meist wohl "R-A1" ("MixRack, Buchse A1")
    die beschriftung am mixrack ist dagegen wirklich gewöhnungsbedürftig. ich habe deshalb gleich zu beginn entsprechende zahlen an die buchsen geklebt, die bis heute da dran sind. an buchse "R-A1" klebt also einfach eine "1", und an buchse "R-B2" klebt eine "10" ;)

    es ist also eigentlich ganz einfach, wenn man das sinnvoll organisiert hat :wink:


    Zitat von "billbo"

    ...Reicht das erst mal? :D Mir schon: es ist mir unbegreiflich, wie man heute noch eine Kiste welche einen derart bei der Arbeit behindert (ver)kaufen kann.


    diese kritik kann ich, wie oben zu den einzelnen punkten erläutert, überhaupt nicht nachvollziehen.
    war ja klar, nä? ;)
    ich hatte dir ehrlich gesagt mehr abstraktionsvermögen zugetraut, die probleme durch falsche surface-auswahl und nicht gut geschultem babysitter nicht dem system anzulasten, sondern sie als solche zu erkennen.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 25. Juli 2015 um 02:50

    billbo,

    mangels zeit habe ich gerade nicht die muße, auf deine kritikpunkte einzugehen...

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • wora
    • 25. Juli 2015 um 02:41

    ok, die strommesszange ist damit wieder obsolet.
    denn wenn man sich sowieso ein adapterkabel bauen muss, dann kann man das auch so bauen, dass man eine einfache spannungsmessung macht.
    ist deutlich günstiger ;)

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 24. Juli 2015 um 11:08

    EDIT:
    eine Info vorab.
    dieses thema wurde aus einem anderen thread durch einen Moderator abgespaltet.
    ich bin also nicht der eigentliche urheber - und auch nicht der namensgeber dieses threads :wink:
    da ich trotzdem den ersten post inne hatte, habe ich mich dazu ermutigt gefühlt, den threadnamen etwas zu entschärfen :D

    der ursprüngliche titel lautete übrigens:
    "Der Haue-Thread: ilive verweigerer und ilive Liebhaber"

    ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen? :lol:


    ____________________________________________________________

    Zitat von "Bodenanker"

    ...Und ich wusste gar nicht, dass die iLive nicht Ridertauglich wäre
    ...
    Imho gibt es da eine kleine Falle, dass von inkompetenten Technikern auf die Unfähigkeit des Pultes geschlossen wird.
    ...


    diese erkenntnis möchte ich an dieser stelle mal ganz dick unterstreichen!
    ich habe z.b. erst gestern ein gemeinschaftskonzert von Wolfgang Ambros und Wolfgang Niedecken über meine iLive gemischt, vor ausverkaufter Halle. da war weit und breit niemand, der sich darüber beklagt hat.

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • wora
    • 24. Juli 2015 um 10:40

    das ist ja eben die frage. ich muss zugeben, dass ich noch nie mit einer stromzange gearbeitet habe, aber auf grunde deiner nachfrage mache ich mir da natürlich schon ein bisschen sorgen, dass meine idee vielleicht gar nicht funktionieren könnte, weil in einem lautsprecherkabel natürlich immer min. zwei leitungen sind, womit sich der halleffekt (achtung: kein FX ;-), sondern den magnetischen effekt, der mal von einem herrn Hall entdeckt wurde) möglicherweise gegenseitig aufhebt.

  • Winschützer für Messmikrofone (1/2" und 1/4")

    • wora
    • 23. Juli 2015 um 02:26

    nein, der windschutz sitzt nicht stramm, ich habe ihn nur drüber geschoben. Aber ich habe den original-Windschutz auf der Kapsel gelassen, somit berührt er höchstens den hinteren teil des mikrofongehäuses. als ich die messungen machte, ging auch ein deutlicher wind. so viel, dass ich die vergleichsmessungen öfter wiederholen musste bis es passte, denn nicht das zu messende mikro machte mir probleme, sondern das referenzmikro (ohne windjammer). ich musste also immer die windpausen abwarten ;)
    die befestigung funktioniert einfach mit dem klettband, welches am ende des windschützers angebracht ist. das kann auch nicht wegrutschen (siehe foto auf der letzten seite)

    beim grossen windschutz wird das mikro wie gesagt komplett von hinten reingeschoben. es liegt dann im inneren schaumstoff des windschützers. der hintere teil mit dem XLR stecker wird da von einer gummilippe einigermaßen luftdicht abgeschlossen, damit kann auch hier das mikro nicht einfach herausrutschen.

    aber klar, diese windschützer sind eigentlich nicht für so dünne stäbchen konzipiert. da muss man gewisse kompromisse eingehen.
    ich habe jedenfalls festgestellt, dass die windstörungen im direkten vergleich zwischen ungeschütztem mikro (mit original-winschutz) und den fellwindschützern deutlich geringer ausfielen. beim grossen windschutz hat man gar keine ausschläge bei wind gesehen, beim kleinen nur sehr geringe.
    der wind war etwa bei stärke 4, in böen bis 5

  • I want more of...

    • wora
    • 23. Juli 2015 um 00:31

    da kann ich voll und ganz zustimmen.
    meine lebensgefährtin hat sich letztes jahr ein neues auto gekauft - und nur ich habe das handbuch dazu gelesen.
    mehr sag ich jetzt nicht ;)

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • wora
    • 22. Juli 2015 um 22:20
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    ja, stromwandler wären da durchaus möglich.... aber ich denke, wenn wir Power-compression etc. nicht berücksichtigen, dann können wir von einer über die Zeit konstanten Impedanz ausgehen, so dass eine Spannungsmessung genügen würde...


    da gäbe es dann nur das problem, wenn man an fremden anlagen messen möchte. denn dbei einer spannungsmessung bräuchten wir ja wiederum adapter, um an die leitungen zu kommen.
    eine stromzange wäre dagegen ganz einfach an jedwedem kabel anzubringen und wäre auch überhaupt kein eingriff in das (fremde) system.
    woisch? :wink:

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • wora
    • 22. Juli 2015 um 18:44

    berechtigte einwände!
    aber jetzt komm` ich:
    wie ist es denn, wenn man mit einem messmikro in der nähe der lautsprecher misst? z.b. im bereich eines 2"ers?
    dann hab ich zwar keine grossen phasenprobleme, aber im verhältnis zum brett im oberen mittelton praktisch gar keinen messbaren bass mehr 8) :lol:
    auch hier darf man also fragen, was wohl das kleinere übel ist. 8)

    da man heute ja auch die amps fernsteuern kann, wäre es sogar deutlich cleverer, die ausgänge der endstufen zu messen.
    also direkt an den lautsprecherkabeln.
    wäre sowas mit strommeßzangen denkbar??

  • Schallpegel Leq messen in der Praxis

    • wora
    • 22. Juli 2015 um 13:33

    man müsste quasi einen mischer haben, der die verschiedenen linesignale direkt vor dem amps abgreift und zusammenmischt und als gesamtsignal zur verfügung stellt.
    dieser linemischer sollte natürlich seinerseits möglichst keine stellknöpfe haben, oder zumindest irgendwie verriegelbar sein.
    eine mischmatrix wie das soundweb wäre dafür eventuell interessant.

  • Winschützer für Messmikrofone (1/2" und 1/4")

    • wora
    • 22. Juli 2015 um 01:19

    hier der versprochene link zu meinen messergebnissen

    den besten kompromiss fand ich mit einem verhältnismässig günstigen "überzieher", dem modell BPF-175
    (ich habe übrigens nur windschützer von audio-technica getestet, andere modelle standen mir nicht zur verfügung)

    das hier ist eine etwas teurere angelegenheit und bietet auch bei starkem wind eine gute abwehr gegen windgeräusche. der höhenabfall ist hiermit naturgemäss deutlicher ausgeprägt.

    die paarabweichung der messmikrofone lässt sich mit zwei sachen erklären:
    erstens: weil die messposition natürlich leicht differiert. der lautsprecher war keine 2m weit weg.
    zweitens: weil mein zweites modell nicht mehr die gleiche kapsel verbaut hat wie das ältere. die ursprünglich verwendete kapsel wird wohl leider nicht mehr produziert. die einzelen mikros bieten trotzdem einen recht guten frequenzgang, vor allem im wichtigen mitteltonbereich und im bass.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 22. Juli 2015 um 01:11
    Zitat von "billbo"

    ...Aber glashart erkannt: ohne WLAN kein WLAN- Problem. :D


    das gilt definitiv genau so! :D:D

  • Probleme mit iLive Editor 1.94

    • wora
    • 20. Juli 2015 um 23:53
    Zitat von "oton"

    ...

    2 Ich habe jetzt unter User meine Show im A&H Ordner gefunden, kann ich die (ein XML File) auf den Stick packen und in die iLive laden ?

    wer eine Idee hat immer her damit ich drehen demnächst durch ...

    na na na, wer wird denn gleich in die luft gehen.... ;)

    zu 1:
    also: zum betrieb unter MAC kann ich nichts sagen. statt dessen gibt es bei mir gleich mehrere windoofs klapprechner, auf denen der editor zuverlässig läuft.

    zu 2:
    die datei kann man direkt ins pult laden, da muss nix mehr konvertiert werden.
    sie muss dann auf dem stick in folgendem ordner sein:
    [Laufwerksbuchstabe]:\allenheath\shows

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 20. Juli 2015 um 22:29

    billbo:
    ich kann deine offenbar überwiegend schlechten erfahrungen mit WLAN nicht teilen.
    bei mir funktioniert das in 90% der fälle wirklich problemlos.
    aber eben nur in 90% der fälle, der rest ist dann leider das, was im gedächtnis bleibt ;)

    aber ich warne trotzdem ebenfalls davor, WLAN als allheilmittel anzusehen. denn wenn es mal nicht geht, ist die schlechte laune vorprogrammiert!

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • wora
    • 20. Juli 2015 um 14:44

    ich hatte ebenfalls schon probleme mit meinem iLive netzwerk. diese probleme liessen sich immer, wie Loloverde bereits angesprochen hatte, auf WLAN trouble zurückführen. sobald man das system an anderer stelle wieder in betrieb nimmt, funktioniert es einwandfrei.
    es gibt tatsächlich hallen, in denen kein anderes ausser dem haus-WLAN funktioniert!

    man darf sich auf WLAN also nicht verlassen. das iPad ist eine tolle hilfe beim setup der anlage im soundcheck, aber wenn die funkverbindung nicht klappt, muss man eben wieder alles so machen wie früher: so lange zwischen bühne und pult hin und her rennen, bis die einstellungen passen. ;)

    und ja, ich weiss: das ist sehr ärgerlich, weil man dann die direkte kontrolle verliert. aber es gibt eben keine garantie auf ein funktionierendes WLAN

  • Stecker / Schalter Kontaktqualität

    • wora
    • 17. Juli 2015 um 12:03

    ganz genau im korrosionsschutz liegt der vorteil der vergoldeten kontakte.
    gold hat bekanntermaßen einen schlechteren leitwert als silber und kupfer. dafür sind die kontaktflächen immer sauber, was im dauereinsatz den übergangswiderstand mit goldbeschichteten kontakten tatsächlich geringer halten kann als den oxidierter kupferkontakte.

    mir hat ein geschätzter kollege mal vor jahren erklärt, dass durch das verhältnismässig weichere gold die kontaktflächen beim einstecken leicht abgerieben werden, was die kontaktflächen dann wieder reinigt. ob das bei "hartvergoldet" zutrifft weiss ich aber nicht.
    "hauchvergoldet" ist meiner einschätzung nach aber eher ein begriff, der vor allem für marketingexperten nützlich sein könnte ;)

    in der praxis habe ich jedoch keine nenennswerten probleme mit den normalen (also nicht goldbeschichteten) XLRs von Neutrik. in meinen cases befinden sich noch kabel mit Neutriksteckern, die seit über zwei jahrzehnten klaglos ihren dienst versehen.

    goldbeschichtete kontakte könnten also in umgebungen mit höherer schmutzbelastung möglicherweise einen vorteil haben. im normalen beschalleralltag (und wenn man die kabel ab und zu mal reinigt) sind diese goldenen stecker und buchsen aber nicht wirklich erforderlich. das ist zumindest meine erfahrung.

    an einer stelle könnte eine goldbeschichtung übrigens auf grund ihrer besseren korrosionsbeständigkeit durchaus vorteile haben:
    in feuchten kellerräumen ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 17. Juli 2015 um 11:45
    Zitat von "kob1"

    Hallo,

    gibts eigentlich sowas wie eine Reihenfolge wie Scences/Mutes geladen werden?! Genauer: ich hab eine typische (Klein-)fesitvalsituation, Fremdtechs kommen mit/basteln sich eigene Scenefiles. Monitor von FoH. DJ, Moderation und Master sind safe. Jeder hat eine eigene Routine beim Muten seiner Files. Manche über einen ALL-DCA, manche einzeln alle Kanäle, manche gemischet (DCAs, einzelne Kanäle). Oft hab ich beim Laden einzelner Szenen einen Bruchteil einer Sekunde ein Feedback (definitiv vom Monitor). Je nach Mic-Position ist das sogar richtig laut: wenn zB die Szene geladen wird und der Umbau passiert und ein Mic recht nah am Wedge ist. Obwohl in der entsprechenden Szene alles gemutet ist scheint es, als würde der Ladeprozess des Mutestatus' erst "zu spät" laden. Nach kurzem, aber intensivem Pfeifen ist die Szene vollständig und alle Mutes "drinnen", dann ist auch Ruhe. Ich hätts gern immer ruhig! Any ideas?!

    Danke und Grüße


    hast du dabei mal versucht, die kanäle am ende einer show richtig zu muten (also nicht über mutgruppe)?
    damit sollte sich das phänomen dann erledigt haben.
    alternativ, wie guma beschrieb, eine "pausen-szene" basteln, in der alle kanäle richtig gemutet sind. das sollte eigentlich helfen.
    aber eigentlich wäre das natürlich etwas für eine version 1.95 ;)
    in sofern ist es ein bisschen schade, dass dies bisher niemandem aufgefallen ist.

Anstehende Termine

  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • DiGiCo Live Mixing Lab: S-Series & Quantum – From Setup to Showtime

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 08:00 – Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20:00
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

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