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Beiträge von wora

  • Optimaler Bass in wirtschaftlich 2015

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 14:14
    Zitat von "blitzfritz"

    ...
    Schlußendlich muss also wohl jeder für sich entscheiden, welcher Bass wirtschaftlich ist und welcher nicht.


    das ist ein absolut zutreffendes fazit ! :wink:

  • Was für Pulthersteller bleiben eigentlich noch übrig ?

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 14:03

    ich musste jetzt tatsächlich erstmal ein bisschen nachdenken.
    also mir sind bisher erst zwei digitalpulte komplett ausgestiegen, beide von Yamaha. das war einmal ein DM1000, das einfach kein ausgangssignal lieferte. zum glück hatte die band ein altes 01V(ohne 96) pult im kofferaum, welches dann auch prompt zum einsatz kam ;)
    in einem weiteren fall war es ein 01V96, das ohne ersichtlichen grund viel zu wenig pegel rausschickte. hier konnte ein kleines analogpult den abend retten.

    mit einer Innovason SY80 hatte ich einmal den effekt, dass sich signale in einer eingerichteten "pop-group" (ja, das gab es schon vor weit über 10 jahren) für eine minute lang nicht mehr bedienen liessen. auch der damals sehr fitte pultbetreuer (und ja, sowas gibt´s tatsächlich :shock: ) staunte nicht schlecht, als das passierte. für den rest des konzertes kehrte das unschöne phänomen zum glück nicht mehr zurück.

    vor ein paar jahren hatte ich mehrmals probleme mit Digico pulten. da gab es z.b. einen höchst empfindlichen scene-recall knopf, den man in den ersten jahren noch mit irgendwas abdecken musste, weil man sonst aus versehen eine andere szene laden konnte...was mir in einem souchcheck dann auch glatt passiert ist. das problem wurde aber schon lange gelöst, der knopf lässt sich nun deaktivieren. ein anderes mal verschwand in einer SD9 plötzlich das delay-effektgerät - während der laufenden show!
    und bei mehreren anderen gigs hatte ich das problem, dass die pultbetreuer offenbar überfordert waren. so hatte ich einmal die situation, dass eine SD8 so konfiguriert war, dass man die stereosumme nicht per kopfhörer abhören konnte. man konnte nur die instrumente als ganzes abhören, oder die gesänge, oder die effekte :shock: da das pult dort in Berlin an einem seeehr ungünstigen platz aufgestellt war (um das mal diplomatisch auszudrücken), wo man die PA tatsächlich nicht mehr richtig hören konnte als das publikum da war, war es mir unmöglich einen guten FOH sound zu fahren. das war eines der schlimmsten erlebnisse die ich in den letzten jahren hatte. letzteres kann man den pulten natürlich nicht anlasten, sondern den betreuenden technikern.
    da ich die Digico pulte wegen meines nach wie vor nicht wirklich positiven bauchgefühls ablehne, kann ich aber keine aktuellen erfahrungswerte posten. meistens kann ich mein wunschpult durchsetzen. meine letzte berührung mit einer SD konsole war die in Berlin, das liegt jetzt etwa drei jahre zurück.

    einmal hatte ich eine iLive 80 der ersten generation, deren bildschirm wegen eines defekten touchscreen-rechners nicht benutzbar war. das angeschlossene laptop diente dann als backup, somit konnte ich den job problemlos durchführen.
    und anfang dieses jahres hatte ich auf meiner kiste mal keine phantomspeisung auf den kanälen 9 bis 16... das Mixrack ging dann zum service und läuft seither wieder ohne macken.
    das waren jetzt wirklich komplett alle meine probleme mit der iLive, die ich seit 2008 hatte. nach mehreren hundert einsätzen mit diesem system halte ich das für vertretbar.

    bei einer Soundcraft Vi4 habe ich mal in Leipzig erlebt, dass man einen eingangskanal nicht auf einen zweiten kanal splitten konnte (zwecks FOH- und monitorsignal). der sehr erfahrene pultbetreuer war ebenso verblüfft.
    wir haben das problem dann mit einem analogen splittkabel gelöst ;) . die show, die ich damals aus diesem pult abspeicherte, liess sich auch gar nicht öffnen. ich habe die datei dann nach einem netten telefonat direkt zum vertrieb geschickt - aber danach leider nie wieder etwas davon gehört. :?

    mit einer Vi1 hatte ich mal ein anderes problem: es sollte eine liveaufnahme zwecks erstellung einer CD gemacht werden. der aufnahmeingenieur lehnte meine iLive ab, weil sie angeblich nicht so gute preamps hatte. er wollte unbedingt eine Vi1 nutzen, weil die preamps da viel besser sein sollten... na ja, der glaube versetzt berge, und weil die aufnahme wichtiger war als der livesound haben wir uns dann auf die Vi1 eingelassen. das problem: der kollege hatte das pult nicht wirklich im griff, und so musste er beim einrichren der Vi1 gleich mehrmals beim vertrieb anrufen und sich arbeitsschritte erklären lassen, bis es endlich so eingerichtet war wie wir das brauchten. schlussendlich fehlte uns dann die zeit für einen ordentlichen soundcheck - der gig lief aber immerhin ohne feedbacks ab. :lol: Aber: am nächsten tag stellte sich beim durchhören der spuren heraus, dass die aufnahme für den ar... war, weil die mikrofone am flügel die pedalgeräusche mit aufgenommen hatten... da habe ich mir zum ersten mal die frage estellt, ob preamps wirklich wichtiger sind als alles andere ;)
    ok, dieses beispiel war kein problem des digitalpultes, das kann da wirklich nix dafür. ich hatte nur lust mir mal wieder diese wirklich unschöne geschichte aus den fingern zu tippen...

    ebenfalls vor jahren hatte ich mal eine M7 mit sehr zickigen fadern vor der nase.
    das war unangenehm, weil ich der kiste den ganzen abend nicht so richtig vertraute. aber auch diesen job konnte ich ohne probleme erledigen. ansonsten hatte ich noch keine probleme mit M7 (ausser auch hier einigen stress durch fehler von pultbetreuern!)

    von den behringer pulten habe ich im näheren umfeld schon von ausfällen gehört, kann diese aber nicht bestätigen, weil ich noch nie auf einem solchen pult gearbeitet habe.
    genau so geht es mir mit den Midas digitalpulten: ich hatte bisher noch keines im liveeinsatz vor der nase und habe deshalb keine erfahrungswerte dazu.

    wenn ich diese vorkommnisse jedoch vergleiche mit den bergen von problemen, die mir früher mal mit analogen pulten begegnet sind (vor allem mit ungepfelgten pulten von billiganbietern!), dann weiss ich schon sehr genau warum ich digitalpulte mittlerweile vorziehe :D

  • Holi Festival

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 12:48

    schrecklich, schrecklich.
    in spiegel online gab es heute dazu einen link zu einem deprimierenden video
    http://www.appledaily.com.tw/realtimenews/a…0150627/636956/

    ich möchte damit nicht zum voyeurismus beitragen, das sollte man sich eher zur abschreckung ansehen.

  • Was für Pulthersteller bleiben eigentlich noch übrig ?

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 03:27

    ich habe mir die selbe frage in letzter zeit auch schon gestellt. meine eindrücke sind folgende:

    die Soundcraftpulte sehen wirklich klasse aus, die bedienung und übersicht ist in einigen punkten ungeschlagen. in anderen punkten ist die bedienung dagegen wieder unnötig komliziert. leider werden sie seit eh und jeh sehr stiefmütterlich upgedatet, man hat irgendwie das gefühl dass der hersteller die bereits verkauften pulte eher irgendwie vergessen möchte...

    bei Digico ist es wirklich so, dass sie einen sehr speziellen kundenkreis haben. die meisten techniker die ich kenne stehen aber eher nicht so drauf. sehr positiv finde ich die updatepolitik: auch die älteren pulte werden immer noch mit updates versorgt, nach anfänglich sehr bescheidener updatepraxis hat sich da vieles verbessert.

    Midas scheint momentan ein wackelkandidat zu sein, die bedienung ist recht gewöhnungsbedürftig - aber vor allem die neue firmenpolitik ist irgendwie undurchschaubar, man weiss einfach nicht wie es da weiter geht.

    natürlich präferiere ich persönlich die iLive, das dürfte ja hinlänglich bekannt sein. da stimmt für mein gefühl sowohl die updatepolitik als auch sound und zuverlässigkeit. da es aber auch heute immernoch leute gibt, die sie gar nicht mögen, bleibt als kleinster gemeinsamer nenner im moment wohl tatsächlich nur Yamaha übrig. obwohl Yamaha in sachen updates schon immer sehr, sehr sparsam war. aber vielleicht ist gerade das auch ein vorteil, weil es eben viele kollegen gibt, die sich nicht wirklich um updates kümmern.

    Avid und Roland und andere spielen hierzulande nur eine sehr untergeordnete rolle, zumindest was die verleihszene ab einer gewissen grössenordnung angeht. das letzte Avid pult, das mir über den weg "gelaufen" ist, war in der schweiz - das war 2005 ;)

  • Linear 5 LTS

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 02:54

    aha, mal wieder ein neues wundersystem ;)

    also ein top mit drei 8"ern, plus drei 18"er bässe pro seite - für 600-800 leute rock´n´roll?
    uff :shock: :roll: :D
    das würde ich doch sehr gerne mal gegen mein system hören, dass ich für solche zwecke einsetze.
    pro seite: top mit 15" / 6,5" / 1", bässe 2x15 BR-Bass / 2x18" BR-Sub
    ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass dieses 8"-system die gleichen, unverzerrten pegel erreicht. :lol:

    eines möchte ich dem system aber lassen:
    die vertikalen abstrahlwinkel sind mit +5°/-30° wirklich sehr praxisgerecht!
    damit wird das thema anwinkeln im stackingbetrieb wirklich einfacher, weil man nicht mehr so viele holzlatten unterlegen muss. 8)

  • A&H Qu - App nun auch für Android

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 01:37

    bisher weigerte sich A&H ja für ihre fernsteuer-apps strikt, etwas anderes als Apple zu akzeptieren.
    mit dieser app hat man diesen bann jedoch gebrochen.

  • Kombination Bassboxen verschiedener Hersteller

    • wora
    • 29. Juni 2015 um 01:27
    Zitat von "LechnerTom"

    ...
    2. Bei BR droehnt der Tunnel mit -90grad ggueber den pappen bei freso, nicht phasengleich. Ergibt aber insgesamt nen ordentlichen pegelhub, da 90grad addierte signale sich verstaerken ,erst ab 120 grad gehts in richtung destruktive interferenz, UND da ausm tunnel 3 mal mehr dampf als von der pappe kommt bei freso. Erst weit darueber wird die rel. phase zw. tunnel und pappe kleiner und kleiner. Da kommt aber dann keine Amplitude mehr ausm tunnel.

    zusätzlich möchte ich gerne noch erwähnen, dass sich verschiedene chassis einfach unterschiedlich verhalten, in diesem beispiel ist da vor allem der punkt "signaltreue" interessant. nicht alle lautsprecher reagieren hier zwingend gleich, nur weil ihnen die endstufe diktiert dass sie doch bitteschön dem signal sauber folgen sollten ;)
    das sich die phasenlage bei allen frequenzen exakt (oder zumindest annähernd exakt) gleich verhält, ist ziemlich unwahrscheinlich. vor allem nicht im bereich der resonatorabstimmungen. somit kann es durchaus frequenzen geben, bei denen sich die energie addiert - und eben andere frequenzen, die sich gegenseitig auslöschen.
    und extrem erschwerdend kommt in diesem beispiel hinzu, dass eine der genannten bassboxen offenbar eine passive weiche eingebaut hat, die andere dagegen nicht. diese weiche verschiebt die phasenlage nochmal zusätzlich, und zwar so, dass das ergebnis einfach nicht vorhersehbar ist.
    und deshalb schrieb ich: am besten VORHER ausprobieren.
    denn wie der zufall so will, könnte es eben auch gerade zufällig gut funktionieren. :wink:

  • I want more of...

    • wora
    • 28. Juni 2015 um 01:50

    IWM of.... :

    - kleines 1000 leute openair mit eigener ton- und lichtanlage, also das optimum was man haben kann ;)
    - band ist mir sehr gut bekannt, die betreue ich schon seit vielen jahren, also ebenfalls das optimum was man haben kann 8)
    - dann aber der wetterbericht: alle wetterdienste sagen für gestern abend starken regen voraus. 90% regenwahrscheinlichkeit, teilweise mit warnungen vor starkregen!
    - also gute regenklamotten eingepackt und das gute FOH zelt mitgenommen.
    - mittags, beim aufbauen (und zum glück genau nach dem ausladen) schüttet es eine halbe stunde lang wie aus eimern!
    - und dann: nix mehr! das wetterradar zeigt überhaupt keinen regen an, nirgends im ganzen umkreis. ich kann es kaum glauben, den ganze abend regnet es keinen einzigen tropfen mehr, das fest ist ein voller erfolg! das publikum ist happy, die band ist glücklich, der veranstalter natürlich auch, und ich kann aus meinen holzkisten einen wunderbaren sound basteln.
    also entgegen allen vorhersagen das optimum, was man haben kann :D:D

  • Klinke 6,3mm als Lautsprecheranschluss???

    • wora
    • 27. Juni 2015 um 13:36

    im prinzip teile ich die meinung meiner vorschreiber.
    mit dem klinkenstecker dürfen nur keine wirklich hohen leistungen übertragen werden, weil man die kontakte ja direkt anfassen kann. somit fällt diese lösung also für professionelle anwendungen mit den entsprechend hohen signalspannungen aus.

  • A&H Qu - App nun auch für Android

    • wora
    • 27. Juni 2015 um 13:28

    bisher gab es die fernsteuermöglichkeiten für Allen&Heath ja ausschliesslich für die Apple gerätschaften.
    doch das flehen vieler techniker nach einer lösung für Android wurde endlich erhört:
    http://www.allen-heath.com/ahproducts/qu-you/

  • Handfunke gegen wegrollen sichern

    • wora
    • 24. Juni 2015 um 22:07

    ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich eine weiche ablage gegenüber solchen sechseckigen gummiteilen ebenfalls bevorzuge.
    der vorteil der gummis ist ist natürlich, dass man das mikro überall ablegen kann...
    na ja, das kann aber auch wieder ein nachteil sein ;)

  • I want more of...

    • wora
    • 24. Juni 2015 um 22:03

    IWM of:
    der 70. geburtstag eines firmenbesitzers, natürlich mit liveband ;)
    da denkt man erstmal: "oha, wenn das mal keine meckereien gibt..."

    aber, weit gefehlt!
    eine der töchter hat nach dem gemeinsamen essen das mikrofon geschnappt und gesagt:
    "also leute, hier spielt jetzt eine liveband, die sich papa selbst gewünscht hat. es wird laut und es wird getanzt. ich will keinen sehen, der sitzen bleibt!"

    und das hat tatsächlich funktioniert!!!
    kein gemecker, keine schiefen blicke zur technik, alle hatten spaß, auch wir. wunderbar! :D:D

  • Kombination Bassboxen verschiedener Hersteller

    • wora
    • 24. Juni 2015 um 00:59

    ich schliesse mich dem grundtenor an: das mischen verscheidener bassboxen (dazu noch am selben verstärkerkanal) funktioniert sicher nur, wenn man wirklich viel glück hat. :lol:
    wenn ihr sowas aufbauen wollt, dann probiert es VORHER aus. und am besten ihr messt die sache dann mal, um sicher zu stellen dass sich keine destruktiven interferenzen ergeben.
    kleine vorwarnung an diese stelle: die wahrscheinlichkeit, dass sich beide bassysteme ideal ergänzen, ist ziemlich gering.

    also wenn man schon verschiedene bassysteme kombinieren möchte, dann benötigt man dafür als mindestvorrausetzung pro bassystem einen eigenen verstärker- und einen controllerkanal, ein messystem, und natürlich einen mann, der sowas auch zielsicher messen und bedienen kann.

    ergo: vergiss es.
    leihe dir statt dessen beim nächsten verleiher lieber eine passende anlage und freue dich über eine gute performance.

  • Drahtloses Multicore betriebssicher realisierbar?

    • wora
    • 23. Juni 2015 um 10:56

    eben, das grosse problem auf der elektrischen ebene ist für die hier angedachte anwendung der zeitfaktor. für reise signalsendungen ohne direkte kontrolle spielt das dagegen gar keine rolle.
    ob die firma riedel hier etwas in petto hätte? keine ahnung, aber warum nicht. das problem ist sicher nicht unlösbar.

    zur lichtübertragung haben wir, wie ich ja ebenfalls schon angesprochen hatte, die gleichen problemstellung wie bei der richtfunkstrecke.
    hier könnte es aber durchaus sein, dass man keine (oder eine kleinere) fresnelzone beachten muss. auch das ausrichten könnte einfacher sein, weil man hier ja mit dem lichtstrahl zielen könnte. aber so ein hilfsmittel könnte man auch bei der funkstrecke realisieren.
    man müsste also erstmal das problem mit den erschütterungen und der stabilen montage in den griff bekommen.

  • Drahtloses Multicore betriebssicher realisierbar?

    • wora
    • 22. Juni 2015 um 23:20

    Marian Humann: gut beobachtet.
    genau deshalb hatte ich ja auch richtfunk als im moment einzig wirklich interessante technik für so eine übertragungsstrecke genannt.

    aber es gibt eben auch nachteile, die simonstpauli und ich ebenfalls schon genannt hatten.
    - sowohl die sende- als auch die empangsantenne müssen "felsenfest" montiert werden, damit sie sich nicht verdrehen oder verschieben können.
    der richtstrahl muss stets genau eingehalten werden, weshalb hier nur sehr stabile stative in frage kommen. diese müssen dann auch vom publikum abgeschirmt werden, was vor allem am FOH zum problem werden kann.

    - die funkstrecke lässt sich durch gegenstände relativ leicht stören.
    da der abstand zum publikum oft nicht sehr hoch gewählt werden kann (z.b. mangels deckenhöhe oder wenn leinwände oder sonstwas im weg hängen, oder weil die stative sonst zu sehr wackeln[holzboden]), muss man bei veranstaltungen zwingend mehrere funkstrecken aus redundanzgründen parallel betreiben. das geht einerseits ins geld - und andererseits benötigt eine gute ausrichtung solcher funkstrecken auch ihre zeit. damit relativiert sich der zeitvorteil gegenüber einem verlegten kabel deutlich, wenn sich das verhältnis dadurch nicht sogar umkehrt!


    richtfunkstrecken auf dem land haben diese probleme in aller regel nicht.
    - die antennen sind an sehr stabilen masten montiert. quasi bombenfest.
    - die antennen sind in vielen metern höhe installiert, so hoch kann niemand ein plakat halten.
    - ausserdem stehen sie in aller regel nicht zwischen publikum, sondern stehen abgelegen irgendwo in der pampa.


    es gibt also durchaus sehr praxisrelevante probleme beim einsatz von richtfunkstrecken, die mit der reinen signaltechnik gar nichts zu tun haben.

  • Forenbetreiber haftet für Beleidigungen

    • wora
    • 20. Juni 2015 um 08:42
    Zitat von "simonstpauli"

    Ich finde es übrigens erschreckend, wie oberflächlich der Qualitätsjournalismus geworden ist. Oder war er es schon immer und ich war früher einfach nur unkritischer?


    ich denke das hat vor allem etwas damit zu tun, dass man heute (teilweise) in der lage ist sich selbst zu informieren. früher konne man das noch nicht so, deshalb hat man es auch nicht so gemerkt wenn etwas nicht korrekt berichtet wurde. ;)
    der nachteil der informationsflut ist allerdings, dass man manchmal gar nicht mehr weiss, wer nun wirklich die wahrheit sagt. siehe thema putin.

  • Throwback of the day: URPS!

    • wora
    • 19. Juni 2015 um 20:54
    Zitat von "marce"

    Cool. Ein URPS-Thread keine 2 Tage "online" im frei verfügbaren Forum und der ganze Spaß von vor ein paar Jahren (der dazu gefürhrt hat, daß es eben nicht mehr für alle einfach so sichtbar war) geht wieder von vorne los.

    min. eine von beiden Seiten scheint es echt nicht zu mögen, wenn man wagt, soetwas wie Kritik (berechtigt oder nicht) an dem von ihr präferierten System zu äußern - und als Kritik wird scheinbar auch schon verstanden, daß es angeblich Systeme anderer Bauart gibt, die in der Lage sind, ihre Anwender zufrieden zu stellen.


    das finde ich ein schönes schlusswort. AMEN.

    (womit wir dann auch das mit der religiösität gefestigt hätten :wink: )

  • Throwback of the day: URPS!

    • wora
    • 19. Juni 2015 um 17:55

    meine güte, die ganze streiterei um dieses prinzip ist sowas von unnötig.
    es wäre schön, wenn beide seiten einfach mal ein bisschen dampf ablassen würden und sachlich und korrekt über dieses alternative konzept diskutieren könnten.
    aber genau das scheinen vor allem einige der befürworter irgendwie nicht hinzubekommen. wie schade.
    ich erneuere daher nochmal meine bitte: bleibt sachlich, akzeptiert andere standpunkte und lasst vor allem die beschimpfungen weg. denn so kommt man mit dem thema garantiert nicht weiter.
    ich nenne hier als positives beispiel ausdrücklich den kollegen linearray, der hier völlig ohne anschuldigungen auskommt. aber so lange der ton so unwirtlich bleibt, denke ich nicht mal im traum daüber nach, mich für das Urps board freischalten zu lassen.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 19. Juni 2015 um 12:10

    also ich bin schon mal aus 8m höhe runtergefallen (privat beim klettern) und hab das locker überlebt.
    und 2,5m hab ich schon in der grundschule geschafft, als ich beim um die wette klettern rückwärts vom klettergerüst stürzte.
    daher sehe ich diese höhe jetz nicht gleich als lebensbedrohlich an 8)

  • Throwback of the day: URPS!

    • wora
    • 19. Juni 2015 um 08:46

    ok, das "problem" mit der für die bassdrum zu trockenen wiedergabe kenne ich auch mit den eigenen 15"er bässen (wie beschrieben BR).
    abhilfe kann man sich mit der iLive schaffen, in dem man das BD signal auf einen weiteren kanal legt und dort durch den effekt "Hypabass" schickt ;) mit diesem effekt kann man das BD signal nach wunsch schön verfremden und zum original dazumischen, so dass es untenrum richtig fett wird. die bassgitarre (oder auch andere bassignale) bleiben davon aber natürlich unbeeinflusst, so dass hier mit einem "staubtrockenen" bass die wiedergabe möglichst wenig beeinträchtigt wird. so ist es mir jedenfalls am liebsten :wink:
    es gibt heutzutage aber doch so einige bassysteme, die ganz offenbar hauptsächlich für eine effektvolle bassdrum-wiedergabe ausgelegt sind, dabei aber die anderen instrumente in diesem bereich zu ignorieren scheinen. aber das wisst ihr ja auch selbst... 8)

    interessant finde ich hier auch den beitrag zu den früher aufgebauten wänden aus bassystemen. leider habe ich keine wirkliche erinnerung mehr an den früheren sound, es ist ja doch schon ein paar jahrzehnte her... aber ich weiss noch, dass mir mit dem aufkommen modernerer systeme immer ein bisschen was gefehlt hat. nur weiss ich heute eben nicht mehr, was das genau war. ;)
    zur ehrenrettung der "neuen" bassysteme möchte ich aber anmerken, dass diese vor allem im kleineren beschallungsumfeld viel besser spielten, als vorher die bei kleinen gigs doch gerne mal einzeln aufgestellten martin-bins :D

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