Zitat von "marce"Kein Problem - einfach Delay auf Gitarre und Vocals. ...
genau. und wenn die bühne gross genug ist, stellt man den drumriser einfach weiter nach hinten, dann passt das auch wieder ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellen Zitat von "marce"Kein Problem - einfach Delay auf Gitarre und Vocals. ...
genau. und wenn die bühne gross genug ist, stellt man den drumriser einfach weiter nach hinten, dann passt das auch wieder ![]()
Zitat von "guma"...
Sinn machen doch nur Dinge, die in den Pulten wirklich nicht vorhanden sind oder im plug schneller/geschickter bedienbar. Das sollte man sich also vorher genau überlegen. :wink:
aus genau diesen gründen hatte ich ja geschrieben, dass ich externe effektgeräte (und dazu zähle ich auch Waves) nur nutze, wenn eine funktion in einem pult nicht vorhanden ist - und ich den effekt wirklich unbedingt brauche.
letzteres ist natürlich immer auslegungssache, aber ich sehe das genau so wie die meisten hier sicher auch. ![]()
Zitat von "Volker Holtmeyer"Kein Problem, Mixer einfach quer stellen. Gibt ja Leute die schwören da drauf ...
...
das ist eindeutig etwas für kollegen, die nur noch auf einem ohr hören ![]()
ich habe mich tatsächlich schonmal geweigert, mein pult so seitlich aufzubauen - und ich hab mich da auch durchgesetzt.
aber ich musste auch mal schräg zur PA arbeiten, weil die dienstleister vor ort gar nicht erst versucht haben, einen besseren arbeitsplatz durchzusetzen! und als ich dann zum mischen kam, war das nicht mehr zu ändern. sowas ist absolut schrecklich für die ohren! deshalb hab ich dann auch mit kopfhörer gemischt. ich ruinier doch nicht mein gehör für so nen quatsch!
Zitat von "Insomnia"Nur manchmal leider kein Witz sondern Realität.
es ligt nun mal in der natur wirklich guter witze, dass man sie sich in der realität durchaus vorstellen kann ![]()
chris216:
das muss ich am freitag gleich mal anbringen! :lol: :lol:
Zitat von "Grossmembran"Bei einem großen Mitanbieter ist es aber so, dass man nur eine bestimmte Anzahl an EQs im "Rack" zur Verfügung hat. Sprich, man kommt an die Leistungsgrenze der internen Kapazitäten für diesen Bereich.
das ist ganz genau das was ich meinte.
der hersteller gibt an, was geht. und dann geht das auch, und zwar ohne dass die kiste bei voller ausnutzung irgendwie "schlapp" machen würde, denn der DSP kann den versprochenen funktionsumfang selbstverständlich gleichzeitig umsetzen.
alles andere wär ja ganz einfach betrug.
die eingeschränkte EQ-anzahl bei "einem mitbewerber" ist einfach so vorgegeben, der DSP kann dann eben nicht mehr rechnen. er ist so ausgelegt das er mit den versprochenen instanzen klarkommt. denn dieser mitbewerber behauptet ja auch nicht, das mehr gehen würde ![]()
Zitat von "Grossmembran"Wenn es stimmt was Volker schreibt müsste ja bei dem Soundcraft trotzdem für JEDEN Ausgang dann der 31 Band EQ zur Verfügung stehen, das ist für mich als Nutzer ein großer Vorteil.
das geht auch in anderen pulten, z.b. schon immer in der iLive. moderne DSPs sind eben deutlich leistungsfähiger als früher.
ERICH:
was das handling der vielen EQs über eine oberfläche angeht: das ist, bei planvoller vorgehensweise, unproblematisch. für extrem hektische situationen sind digitalpulte naturgemäss nicht so sehr geeignet, das ist aber schon lange bekannt ![]()
au weia, der ist richtig gut!! ![]()
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Zitat von "gezz-abba"... selbst mit vier doppel 15" basshörnern an vier ohm...
das wäre jetzt eine anwendung, die ich meinem amp auf keinen fall zumuten würde. ![]()
brauchst du noch ein paar kabel zum testen?
ich hätte da 50m/100m(CAT6) und 60m(CAT7) von sommercable zum testen vorrätig.
dazu ein kleiner einspruch:
obwohl uns die verkäufer seit einführung der CD in den frühen 80ern immer wieder weis machen wollen, das es in der digitaltechnik keine verluste gäbe, so stimmt das nicht ganz.
an "kabelklang" glaube ich jetzt auch überhaupt nicht, das ist vor allem bei digitalen verbindungen humbug.
aber: wenn eine digitalverbindung nicht einwandfrei ist, kommt vor dem kompletten abbruch zuerst eine phase, in der die fehlerkorrektur aktiv eingreifen muss. sprich, wenn mal ein paar informationen fehlen, dann errechnet die nachfolgende stufe einfach ein paar zwischenwerte, ohne dass dies gross jemandem auffällt.
die fehlerkorrektur verfälscht dann aber, vor allem wenn sie oft benutzt werden muss, definitiv das originalsignal. ob das hörbar ist oder nicht kommt sicher darauf an, welche masstäbe man ansetzen will - bzw. wie hoch die qualität des lautsprechers ist, der den schall wiedergeben wird ![]()
und damit komme ich zum kabel:
weil ein CAT kabel die signale "verschleift", da also an dessen ende statt einwandfreien rechtecksignalen mehr oder weniger sinusförmig aussehende signalformen ankommen, dann wird es für die nachfolgende elektronik schwieriger das eigentliche signal nachzuformen. das "verschleifen" der signale findet in jedem kabel statt, und zwar abhängig von seiner qualität und seiner länge. je länger, desto stärker ist der effekt. aber natürlich findet die signalverformung im kabel gleichmässig statt, es ist ja kein aktives bauteil. somit kann aus einem nicht mehr einwandfreien signal in der nachfolgenden stufe wieder relativ einfach ein richtiges rechtecksignal erstellt werden (stichwort Schmitt Trigger).
problematisch kann es aber in grenzsituationen sein, also z.b. wenn die maximale kabellänge mal ausgenutzt wird. kommt dann ein kabel zum einsatz, welches nicht ganz genau den spezifikationen entspricht, dann kann es zu erkennungsproblemen in der empfängerstufe kommen, eventuell wirken sich dann auch störsignaleinstreuungen aus. das muss nicht bedeuten das leich gar nix mehr geht, aber die fehlerkorrektur muss dann häufiger einspringen, was dann auch zu performanceverlusten führen kann.
das sind aber grenzwerbetrachtungen, in der praxis haben die, dank der ingenieure der hersteller, nicht soo grossen einfluss wie man anhand meiner zeilen vielleicht vermuten könnte. aber erwähnen sollte man es schon, vor allem in einem profiforum.
als durchaus ernst gemeinten tipp möchte ich aber mal wieder folgendes schreiben:
versucht immer möglichst unterhalb der angegebenen maximallängen der CAT kabel zu bleiben und verwendet möglichst die vom hersteller freigegebenen kabel.
damit kann man probleme deutlich minimieren.
Zitat von "Grossmembran"...Wie schon erwähnt, ging es um die Auslastung des Pultes...
dazu muss ich mal wieder folgende zeilen los werden:
irgend jemand muss also mal behauptet haben, dass sich die performance eines digitalpultes verändern könnte, wenn man alle funktionen benutzt.
ich weiss ehrlich gesagt überhaupt nicht, warum sich dieses gerücht so lange hält. es mag ja sein, das es mal in den anfangstagen der digitaltechnik probleme gab. das ist aber heute sicher nicht mehr so, heute hat man sowas locker im griff.
fakt ist:
die DSP architektur stellt soundsoviele kanäle/busse/outputs mit der genannten anzahl an effekten und dynamikbearbeitungen zur verfügung, wie vom hersteller angegeben werden. sollte das nicht so sein, könnte man den hersteller ganz einfach verklagen.
diese anzahl wird vom DSP grundsätzlich immer gerechnet, egal ob sie ausgenutzt werden oder nicht! die internen rechner rechnen grundsätzlich immer alle kanäle durch, ebenfalls egal ob in den kanälen irgendwas verändert wurde oder nicht. jeder kanal/bus/effekt wird gerechnet, und zwar immer und zu jeder zeit des betriebs.
es ist nicht so, dass sich die rechenmaschine irgendwie langweilt, wenn sie mal viele nullen zu verarbeiten hat und selten mal ne eins vorbei kommt. das ist dem ding völlig egal, ein DSP ist da sozusagen völlig emotionslos!
das ist im prinzip genau wie bei DMX:
hier werden auch immer alle kanalbefehle nacheinander über die leitung geschickt. es ist völlig egal, ob da nur 24 befehle kommen oder 512, es wird immer jeder kanalbefehl geschickt, auch wenn er nur "0" heisst.
daraus lässt sich folgern, das ein DSP mit sagen wir mal 40 kanälen immer 40 kanäle hat, egal ob sie benutzt werden oder nicht.
damit ist das also genau wie früher bei den analogpulten, der einzige unterschied ist, das man die kanäle der analogpulte viel einfacher zählen konnte ![]()
ui ui ui, dieser witz ist für mein empfinden schon ein wenig jenseits der grenze des guten geschmacks.
ich stehe eher auf sowas:
was ist der unterschied zwischen einem keyboarder und einem sänger?
ein 1/4 ton.
Zitat von "billbo"...und den legendären fernöstlichen Klinke-Cinch - Adaptern (EK 39 Pfennig, VK 5,50 DM. "Ach was, komm, 'n Fünfer glatt, weil DU es bist!"). 500 oder 1000% Aufschlag - überhaupt kein Problem im Alltagsgeschäft.
Warum sollte sich an derlei bewährten Geschäftsprinzipien heute etwas Grundsätzliches geändert haben?
ach, das ist ja noch gar nix.
schau dir mal die margen an kabeln und adaptern im Mediamarkt an!
ich war vor wenigen jahren "mal schnell" dort, um mit einem musiker ein für sein kleinstudio unerlässliches, gekreuztes Cat5 kabel zu besorgen. da bin ich fast aus den latschen gekippt, als wir für ein 3m stück satte 19,90Eur bezahlen mussten!!!
weil ich dieses geschäftsmodell nicht unterstützen will weigere ich mich seither, dort überhaupt hin zu fahren...
Zitat von "unfreiwilligTon"Es gab doch von Meyer so ein ähnliches Produkt (*nachschau* SB1 heisst das Kind).
Nur eben groß genug, damit man auch echte Richtwirkung erzielen sollte.
...
Im Grunde eine große Satellitenschüssel. Im 'Satelliten-Empfänger' der altbekannte Meyersound Hochtöner.
Der kleine Kreis in der Mitte des Parabolspiegels ist ein 12er.
[besserwissermodus ON]
nur als kleiner hinweis: so eine satellitenschüssel ist nicht per se ein empfänger. der uplink der fernsehprogramme funktioniert ebenso mit parabolspiegeln. die sind natürlich ein bisschen grösser als die teile, die manche leute auf dem dach haben
aber das grundprinzip ist das gleiche, nur dass da eben nicht empfangen, sondern abgestrahlt wird.
[besserwissermodus OFF]
Zitat von "unfreiwilligTon"Dagegen ist das K-Array Teil ja schon eher was für kleine Sachen, aber nett oder?
Richten wird der kleine aber ganz sicher nicht.
das kommt sehr auf den frequenzbereich an. natürlich wird die bündelung niemals so gross sein wie mit einem parabolspiegel, aber auch ein 8" hat schon eine richtwirkung. und so lange der abstand zum LS nicht sehr hoch ist (und die raumakustik gut), wird man einen deutlichen effekt hören, wenn der schallkegel wegbewegt wird.
PS: warum muss man sich das datenblatt zwingend anschauen? also ich kann mir schon vom blossen ansehen des bildes (plus der info, dass es sich um einen 8"er handelt) vorstellen, wie das funktionieren könnte.
das datenblatt würde ich mir dann anschauen, wenn ich eine kaufabsicht hätte. oder wenn ich dran denken würde, einen leslie-effekt damit erzeugen zu wollen... dann wäre nämlich die info gut, ob sich das teil endlos und schnell drehen kann - oder nur einmal langsam um die hochachse ![]()
Volker: ich habe hier in karlsruhe vor vielen jahren mal eine audioinstallation gesehen (gehört), die mit ganz vielen verschiedenen lautsprecherpositionen gearbeitet hat. da war z.b. eine art rampe, wo viele lautsprecher hintereinander von der decke herab in richtung zuhhörer aufgereiht waren. da kam ein geräusch zunächst aus der obersten box und lief dann von box zu box immer scheller und immer lauter auf den zuhörer zu... das war absolut beeindruckend !
und an solche effekte dachte ich sofort, als ich das teil gesehen habe.
Zitat von "Karel Noon"...
Ich finde es klasse das ein Hersteller mal unkonventionelle Dinge probiert, schwarze Kisten mit Pappen drinn gibts ja wahrlich genug.
...
das sehe ich ähnlich.
natürlich wird diese box niemals in grossen stückzahlen verkauft.
aber vielleicht kaufen die kunden ja auch andere lautsprecher aus dem gleichen hause, an denen dann ein bisschen geld verdient werden kann? so gesehen wäre diese box dann so eine art türöffner.
Zitat von "Michel"...
Ich mag meinen Beruf und ich bin schon immer wieder mal stolz auf das was ich tue, aber es ist ein Beruf. Keine Religion.So what?
...
ganz genau.
bei manchen kollegen bekommt man aber schon machmal den eindruck, als wäre das thema "markennamen" deutlich wichtiger als "können" ... und da hatte ich auch schon des öfteren den eindruck, als würde das schon fast fundamentalistische züge tragen ![]()
oh je, das ist eine frage, die sehr umfangreiche antworten zulässt ![]()
kleines beispiel, wo man zwingend kompromisse machen muss:
- wenn die band von der bühne einen hohen schallpegel bringt, dann macht es nicht immer sinn alle instrumente auf die PA zu geben.
man muss hier als mischer entscheiden, welche instrumente man dazumischt - und wie laut man das machen möchte/kann. dieses problem gibt es natürlich um so stärker, je kleiner die veranstaltungssituation ist, bzw. je schlechter die akustik und/oder die beschallungsanlage ist. und hier gibt nicht selten die feedbacksituation über die gesangsmikrofone vor, in welche richtung die kompromisse gehen müssen.
man kann dann also nur vor ort entscheiden, wie welche kompromisse man macht.
oder die frage nach der klanglichen neigung der akustik und der anlage:
jede halle klingt anderst. und jede anlage klingt anderst. und je nach dem, wer die anlage mit welchem sachverstand aufgebaut hat, gibt es da ebenfalls nochmal erhebliche unterschiede.
als bandmischer muss man daher bei jedem gig auf fremdanlagen neu entscheiden, wie man zum gewünschten klanglichen ergebnis kommen könnte. das klappt mal mehr und mal weniger gut, aber ohne kompromisse geht es wirklich nur in ausnahmefällen. in aller regel kann man auf der eigenen anlage die besten ergebnisse erzielen, weil man sie eben genauer kennt und weil sie eher an den persönlichen geschmack angepasst ist.
dann gibt es noch ein weites feld an technischen kompromissen. ich denke hier nur mal an basslautsprecher.
beispiel: will man möglichst viel energie aus wenig verstärkerleistung (und möglichst wenig truckspace), dann sind bandpassgehäuse eine gute wahl. will man aber eine möglichst gute impulstreue, dann sind bandpassboxen mit die schlechteste wahl. beides zusammen, also höchstmöglicher pegel und beste klangqualität gibt es nicht. man muss hier also entscheiden, in welche richtung der kompromiss gehen soll.
Zitat von "guma"I... Es fehlen die fürs Beschallen relevanten Daten noch genau so wie vor 30 Jahren. Mich wundert also nix ... weder am Produkt noch an den Diskutanten ... :roll:
wieso?
"max SPL" steht doch dabei, oder?
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wenn die musiker mich biten würden, ihren originalsound durch samples zu ersetzen, dann würde ich das sicher machen.
aber von mir aus sezte ich das nicht um, ich nehme gute mikrofone und versuche den originalsound einzufangen. ich bin ja idealist und denke immer: wenn es so klingt, dann will er das sicher auch genau so haben. ![]()
Zitat von "oton"...
P.S. ich fahre übrigens einen 10 Jahre alten Passat ...
angeber, ich fahre privat einen 20 jahre alten Toyota Carina
(ganz einfach weil mir autos nicht wichtig sind, ich mein geld lieber in tontechnik investiere - und weil das ding ein absolut zuverlässiges auto ist.)
ok, das cabrio meiner frau lassen wir mal aussen vor ![]()
aber egal, zurück zum thema!
ich habe so das gefühl, das die emotionen hier ein wenig zu sehr hochgehen.
was wir hier auf keinen fall machen sollten, ist irgendwen, oder irgendeine materialsituaton über einen kamm zu scheren.
wir alle wissen, dass die qualität eines technikers keineswegs davon abhängt, wie teuer sein material ist.
wir alle wissen, dass man auch mit preisgünstigem material sehr wohl anständige veranstaltungen machen kann.
wir alle wissen, dass es auch mit teurerstem material scheusslich klingende veranstaltungen gibt, weil die techniker offenbar nicht damit umgehen können. was ich da selbst schon an murks von sog. "professionellen" gesehen und gehört habe, geht auf keine kuhhaut! und wenn der pfusch dann noch, gar nicht selten, mit arroganter hochnäsigkeit gepaart wird, dann rollen sich einfach meine fussnägel hoch... aber es sind zum glück nicht alle so ![]()
für mich hat sich da übrigens eine inetressante regel herausgestellt:
je hochnäsiger ein kollege ist, desto weniger ahnung hat er.
und das ist sogar völlig unabhängig von der "liga" ![]()
aber wir alle wissen auch, dass manche jobs eben spezielles material erfordern.
natürlich kann man keinen 100-kanal-job mit mehreren parallelen X32 fahren. theoretisch würde das vielleicht irgendwie gehen, aber praktisch wäre es schlicht unfug.
und wir alle wissen, dass teurere monitorlautsprecher in der regel ein besseres und schnelleres arbeiten ermöglichen, einfach weil sie als werkzeug besser taugen als irgendwelche billigen plastikkisten. das heisst aber nicht zwangsläufig, das man mit einer plastikbox nicht auch ein für die jeweilige situation passendes ergebnis erzielen kann!
also: ball flach halten, dann trifft man auch mal das tor. :lol:
meine ausgangsfrage wurde für mich eigentlich schon hinreichend beantwortet.
wie ich aus den verschiedensten beiträgen herausgelesen habe gibt es da folgende gründe:
a) die günstigen geräte sind einfach nicht mehr so schlecht wie früher, das heisst der technische abstand ist einfach geringer geworden. ich sage ausdrücklich nicht, das es den abstand nicht mehr gäbe! aber zum preis gehört nicht nur die reine ausstattung an features, sondern auch die qualität der bauteile. ich abe noch keine behringer-box gesehen, die es bezüglich der qualität auch nur annähernd mit z-b- L-Acoustics aufnehmen könnte... das war jetzt nur ein beispiel!
b) im forum haben sich viele profis zurückgezogen, weil die fragen von früher einfach geklärt sind. ich glaube die eifrigsten diskussionen hatten wir zu einer zeit, als der umbruch von analog- zu digitalpulten stattfand. zu der zeit war einfach besonders viel diskussionspotential. ausserdem war das thema "internetforen" anfang dieses jahrtausends noch so frisch, das da einfach viel nachholbedarf war. und wir haben hier ja über die jahre wirklich sehr viele interessante themen abgearbeitet!
da man aber nicht mehr täglich über seeburg oder ähnliches diskutieren will, gibt es irgendwann auch mal einen sättigungseffekt.
das heisst aber nicht zwangnsläufig, das es hier keine professionellen themen mehr geben muss.
c) mein arbeitsbereich hat sich offenbar ein bisschen verschoben. früher war ich doch mehr an grösseren gigs beteiligt, wenn die zuschauerzahl steigt gibt es dann automatisch teureres und auch hochwertigeres material. ist ja irgendwie auch logisch.
ich betreue zur zeit nur noch wenige künstler, die die hallen richtig voll machen. das sind zwar durch die bank alles gute musiker, aber auch die haben möglicherweise ihren zenit hinter sich. es liegt damit also auch an meiner kundschaft, das die jobs mit höchstwertigem equipment seltener geworden sind. na ja, vielleicht ändert sich das auch mal wieder.
aber wie gesagt:
in jeder "liga" gibt es verdammt gute leute! das ist meine beobachtung der letzten jahrzehnte.
wenn ein drummer nicht gut spielt, dann hilft auch ein vermeintlich besserer sound nicht wirklich weiter...
in so einem falle mache ich das schlagzeug dann eher leiser als sonst ![]()