gerade wenn ich mir die praxis anschaue, bin ich doch ein grosser fan der digitalpulte geworden.
wenn ich nur dran denke, was es früher bei so manchen ungepflegten pultplätzen für probleme mit kaputten insertkabeln und- buchsen gab... diesbezüglich ist die digitaltechnik doch ein richtiger segen!
und in punkto zuverlässigkeit kann man bei den digitalen eigentlich auch nicht klagen. obwohl es heute doch einige digipulte gibt, die viele jahre und viele gigs auf dem buckel haben: unter dem strich ist die fehlerquote doch niedriger als früher bei den analogen pulten. es sind eben einfach deutlich weniger kontakte und schalter, buchsen und kabel, die da überhaupt kaputt gehen könnten.
man darf es vielleicht so sagen: "weniger ist mehr" :lol:
das sind zumindest meine erfahrungswerte.
Beiträge von wora
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wobei, wenn mann´s ganz genau nimmt, eigentlich wir als sekundärnutzer die "nebenfrequenzen" sind :wink:
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Zitat von "ERICH"
Kommt die Sache auch noch jemanden anderen trollig vor?
nein, eher drollig...

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Zitat von "secluded"
Nachtrag:
noch was ganz Interessantes, um von vorneherein die Fehlertoleranz bei der Frequenzauswahl für die eingesetzten Funken bei eventueller Einstreuung durch DVB-T verringern zu wollen, der möge doch bitte meinem vorhergehende Link folgen, dann danach folgenden Link benutzen:
http://www.saschateichmann.de/tvfreqs.html
bissi runterscrollen bis zur Frequenzliste mit den Nebenfrequenzen......nachschlagen, Nebenfrequenzen nachschauen, problemlos selber funken

SUPER INFOS!
da erkennt man den fachmann! -
ich verstehe die antwort nicht ganz.
du benötigst nun doch keinen extra fader mehr für die bassregelung und machst das nun doch ganz einfach mit matrix- oder gruppen-EQ?
das ist doch wunderbar, genau so machen wir das ja auch alle
dazu noch ein tipp von mir:
lege dir doch die vokalmikrofone und die zuspieler auf jeweils eigene subgruppen. damit kannst du die tieftonpegel völlig unabhängig einstellen. -
secluded schrieb von "DVB-T, nicht von LTE.
bei DVB-T gibt es grosse regionale unterschiede.das von dir angeführte problem mit dem schnellen umswitchen auf andere frequenzen kurz vor showbeginn kenne ich gar nicht.
ich scanne vor dem soundcheck den äther, und wenn meine frequenzen frei sind lasse ich alles so eingestellt wie es ist. und damit hatte ich noch nie ein problem, möglicherweise einfach weil die 5000er funkstrecke sehr hochwertig ist. mit dem steuerprogramm der 5000er kann man sogar die laufwege mit dem mikrofon abschreiten und sich die pegelverläufe anzeigen lassen. damit findet man gefährliche dropout-bereiche recht einfach - und kann damit mit ein bisschen übung auch gleich feststellen, mit welcher sendeleistung man an diesem abend arbeiten möchte.
wenn es bei deinen VAs allerdings tatsächlich vorkommt, dass man kurz vor showbeginn noch frequenzen ändern muss, dann macht da natürlich ein anderes system durchaus sinn. das ist völlig klar.es kommt also - mal wieder - darauf an, welche lösungen die jeweiligen einsätze erfordern.
danach muss man dann entscheiden, welches system das passende ist. -
Zitat von "schallereignissortierer"
Frequenzscan und/oder fertige Bänke + IR Sync sind heutzutage doch kein Luxus mehr, sondern eigentlich zu erwartender Standard.
die 5000er bietet natürlich auch frequenzscan, für kompatible sendefrequenzen gibt es entsprechende listen.
das einzige was fehlt hatte ich schon angesprochen: den IR sync. dies fehlt aber auch nur dann, wenn man viele sendestrecken öfter neu programmieren muss. bei wenigen sendestrecken bietet das kaum zeitvorteile, da ist es reiner luxus (den man natürlich gerne mitnimmt!)Zitat von "simonstpauli"die allermeisten tontechniker kennen nur Shure oder Sennheiser. die Wysicom funksysteme sind für den "normalen professionellen nutzer" meist zu teuer, deshalb kennt die fast niemand.
das ist leider auch ein teil der realität. :wink: -
was erwartet man denn heutzutage von einem funkmikrofon, ausser der allerwichtigsten grundeigenschaft, ein audiosignal möglichst sicher und unverfälscht zu übertragen?
könnte es sein, das wir da über luxusprobleme diskutieren müssen? :lol: -
na ja, unabhängig vom alter erfüllt das 5000er system den zweck, für den es gemacht ist, immernoch professionell und vor allem absolut zuverlässig. ganz ehrlich: mit keinem anderen funksystem hatte ich in den letzten jahren so wenig stress wie mit diesem. einschalten, job machen, fertig.
dieses system lässt sich per netzwerk fernüberwachen und konfigurieren, die sendestärke ist in den sendern anpassbar. die signalübertragung erfolgt mit einer art zwei-weg technik für den kompanderschaltkreis, meiner information nach gibt es sowas ausgefeiltes bei keiner anderen funkstrecke in diesem preisbereich. ein klanglicher unterschied zwischen kabelmikro und funkstrecke (mit gleicher kapsel) ist vor allem unter livebedingungen nicht wahrnehmbar.natürlich gibt es mittlerweile ein paar sachen, die bei der konkurrenz besser gelöst sind, z.b. frequenzabgleich zwischen receiver und sender per infrarotschnittstelle. irgendwann sollte AT da sicher auch mal nachbessern.
insgesamt bin ich aber nicht der meinung, dass man dieses system als "asbach" abqualifizieren sollte.und:
die von Karel empfohlene 3300er kapsel ist von überalterung ohnehin weit entfernt
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und ich dachte, es gäbe heute keine klanglichen unterschiede mehr...
:lol: -
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Wer macht denn ein High Pass Filter bei 32 kHz?! :wink:
das ist sicher für die superhochtöner gedacht. :lol:
es gibt ja heute auch mikrofone, die bis 40kHz linear übertragen sollen, für irgendwas muss das ja gut sein :lol:nein, die erklärung ist einfacher als gedacht:
es steht dort ja "von 2kHz bis 32kHz", das bezieht sich einfach auf den möglichen regelbereich des entsprechenden filters im XTA controller und zeigt uns, dass dieses gerät ganz offenbar mit 96kHz abtastfrequenz arbeitet. :wink: -
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Zitat von "billbo"
Na ja - er spricht da schon von 'Produktion' und 'Aussteuern' und so Sachen.
Andererseits: was soll er auch sonst sagen? ...eben, es ist sein job. da kann man natürlich nicht erwarten, dass er die schonungslose wahrheit auf den tisch legt, obwohl man sich das aus fairnessgründen natürlich so wünschen würde.
so ist das eben immer mit vorbelasteten meinungen. ich denke da gerade ganz deutlich an die verknüpfungen vieler politiker mit industriejobs. da kann man auch nicht erwarten, dass sie gegen ihre firma argumentieren...
das wäre übrigens mal ein wunsch von mir für dieses jahr: die strikte trennung von amt und geschäft - und das verbot der lobbyarbeit in und am europäischen parlament!
aber ich gehe davon aus, dass meine wünsche wieder nicht ernst genommen werden
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ich kann das angesprochene problem zwar ebenfalls nicht ganz nachvollziehen, aber wenn die lösung per DCA passt, "isch doch alles gschwätzt".

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Zitat von "Karel Noon"
Das von Simonstpauli geschriebene kann ich nur unterstreichen, möchte aber einen weiteren Kandidaten ins Rennen bringen, Audio Technica 5000er Serie, gute Funktechnik, und vor allem mit der AE3300 eine der universellsten Kapseln die ich für Mikrofone kenne zu bekommen.
+1 -
billbo:
ich habe die sache mit der "million km" jetzt mal auf die korrekte zahl abgeändert.
plödes iPad!
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aus genau diesen gründen hab ich mir nie wieder eine Honda gekauft.
als ich 17 war habe ich mir eine MTX80 gekauft, die war damals neu auf dem markt.
da ich in dem alter noch von einer karriere als enduro- und motocrossprofi träumte, hab ich mich natürlich auch ins gelände getraut... und dabei gingen dann eben so überstehende anbauteile wie blinker und spiegel auch mal kaputt...
auf die blinker musste ich damals tatsächlich sechs monate warten(!!!), weil der hersteller keine ersatzteile für das neue modell liefern konnte.
so gesehen wiederholt sich bei dir die geschichte, obwohl man annehmen sollte dass es sowas über 30 jahre später im internetzeitalter nicht mehr geben dürfte!was Ford Transit angeht:
meiner ist nun zwei jahre alt. die leute in der werkstatt haben es nicht geschafft, die lüftung so zu reparieren, dass ich im tunnel von der stinkenden aussenluft verschont bleibe. das geht bei dem teil einfach nicht!
ausserdem ist mir neulich die steckdose für den anhänger kaputt gegangen, das innenteil rutscht einfach nach hinten raus. wurde nun schon zwei mal repariert, hält immer noch nicht. schlechtes material.
ausserdem hat mich der verkäufer verarscht, ich wollte unbedingt einen mit tempomat, aber er sagte:"das bekommen wir erst in zwei monaten wieder rein"... also hab ich den ohne tempomat genommen. zwei wochen später stand dann doch ein typ mit tempomat im ausstellungsgelände! bei diesem händler kaufe ich sicher nicht mehr ein!
ansonsten bin ich mit dem auto ganz zufrieden, ein wahres raumwunder, das sich auch gut fährt.nach meinen sehr negativen erfahrungen mit Renault Trafic bin ich da im moment eher noch glücklich... aber dort gingen die probleme ja auch erst nach 100.000km richtig los, davon bin ich noch ein gutes stück entfernt...
tha, was soll man denn heute noch kaufen? die konkurrenz ist auch nicht besser, wenn man den einschlägigen foren mal trauen darf.Edit: nein, es waren nur hunderttausend kilometer, keine million. im gegensatz zu einem LKW würde das ein traffic nur schaffen, wenn man ihn etwa zehn mal komplett erneuert

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oh, das ist aber ein überraschend eindeutiges ergebnis, bis jetzt zumindest.
ich hätte nach all den diskussionen über plugins erwartet, das doch mehr kollegen solche features nutzen.
dann bin ich also doch nicht so weit vom mainstream entfernt
vor jahren habe ich mal einen künstler betreut, wo ich ein externes effeketgerät mitnehmen musste, weil es da einen bestimmten effekt nicht im pult gab. ansonsten komme ich aber mit meinen pulteffekten problemlos klar.
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ich möchte mich sabbelbacke anschliessen, denn deine meinung hinsichtlich der klanglichen performance teile ich leider nicht ganz.
aus meinen eigenen erfahrungen heraus möchte ich behaupten, dass es nach wie vor hörbare klangliche unterschiede zwischen verstärkern gibt.
gerade die angesprochenen class-D amps klingen alle rauher als gute class-A/B typen, zu denen man z.b. die LAB FPs zählen darf( class-TD ist eine kombination von class-D im netzteil und class-A/B in der endstufe)
im übrigen klingen auch die neuen kleinen LAB amps rauher als ihre grossen brüder und sind damit klanglich eher mit den anderen class-D typen, und damit auch den pascal modulen, vergleichbar.
ich weiss, das ist durchaus "jammern auf hohem niveau", aber ich lasse mir meine persönlichen erfahrungen nicht so leicht ausreden
die unterschiede im bassbereich sind noch deutlicher. das hat aber sicher, wie du auch schreibst, eher mit der auslegung des netzteils zu zun als mit dem arbeitsprinzip der endstufenschaltung. deshalb sehe ich an dieser stelle das class-d prinzip durchaus im vorteil, einfach weil es bessere wirkungsgrade erlaubt.
unter dem strich ist für mich momentan das class-TD prinzip der beste kompromiss in sachen klang und wirkungsgrad.
für einen ernst gemeinten vergleichstest wäre ich durchaus zu begeistern!
