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Beiträge von wora

  • Wenn Musiker Ihre Rider nicht kennen.....

    • wora
    • 27. April 2014 um 01:49

    oh je, die endlose geschichte mit den ridern.
    es könnte eigentlich so einfach sein, wenn sich alle daran halten würden, AKTUELLE und KORREKTE angaben abzuliefern.
    aber das wird eine utopie bleiben!

    dafür gibt es ja viele gründe:
    die künstler selbst:
    - interessieren sich seltsamerweise in aller regel gar nicht für den rider ihrer band.
    das ist irgendwie sache des technkers, mit der sie nichts zu tun haben wollen. aber wehe, vor ort fehlt dann ein monitor...
    bekannte situation: man sendet eine anfrage, welche instrumente denn gespielt werden sollen. antwort: wie immer, schlagzeug, bass, gitarre und 2 gesänge. man sendet dann einen passenden rider, alles ist super vorbereitet.
    vor ort stellt man dann fest, dass der bassist noch nen kontrabass dabei hat, statt einer gitarre plötzlich 3 da stehen und auch ein keyboarder mit von der partie ist... ach so ja, der singt natürlich auch, genau wie der drummer und der bassist - also heute mal 5 vocals...
    und selbst wenn es nicht gleich in diesem ausmaß kommt, irgendwas ist oft anders als vorher besprochen. das ist nicht bei jeder band so, ich kenne sowas aber doch bei einigen.
    und solche situationen kennen wir ja leider alle. :cry:

    dann die agenturen:
    "hast du noch nen rider? ansonsten schick ich halt irgendwas raus, was ich finde"
    mir ist es auch schon passiert, dass ich eine perfekte anlage mit allen wünschen und das geforderte K3 24kanal-pult hingestellt habe - und dann fehlten 8 kanäle, weil die agentur "aus versehen" den alten rider rausgeschickt hatte...
    das thema "agenturen und rider" ist wirklich eine never ending story.

    dann die techniker selbst:
    manche kollegen schreiben irgendwas ab, manche schreiben immer viel zu viel drauf, andere schreiben gar nix und basteln vor ort irgendwas zusammen... ich glaube es gibt da fast so viele varianten wie techniker!

    nochmal zu den musikern:
    ich kenne nur sehr, sehr wenige musiker, die sich überhaupt für den rider interessieren! bei den meisten hat man leider das gefühl, als ob sie gar nicht wüssten dass es sowas gibt :shock:

  • JBL Lautsprecher direkt in den USA kaufen ?

    • wora
    • 26. April 2014 um 21:59
    Zitat von "ThoSchu"

    Ich finde "Schmarotzermethoden" etwas sehr stark ausgedrückt aber trotzdem hat Volker recht.

    Kaufst Du Deine Lautsprecher bei der xy inc in den USA, ist das Dein erster Ansprechpartner für Service und Support.
    Kann der Dir nicht helfen, hast Du noch die Herstellergarantie, also ist Dein 2. Ansprechpartner der Hersteller.

    http://www.jblpro.com/pub/technote/warranty.pdf

    Also kannst Du das defekte Material auf eigene Kosten in die USA zurückschicken.

    Der Deutsche Vertrieb hat mit Dir keinen Vertrag und ist für nichts zuständig.


    das trifft die sache auf den punkt!
    warum sollten deutsche vertriebe für probleme mit geräten geradestehen, an denen sie nichts verdient haben?
    oder anders ausgedrückt: wer arbeitet schon gerne umsonst?

    gegen einen selbst organisierten, korrekten import und dem entsprechenden verständnis für die tatsache, dass man sich bei problemem eben NICHT an einen europäischen importeur wenden kann, gibt es aber keine einwände. wer das risiko eingehen möchte, der darf das meines wissens nach ganz legal tun.

  • Flügel Mikrofonie

    • wora
    • 26. April 2014 um 15:43

    es kommt sehr auf den flügel an, ob man die mechanik hört. manchmal lässt es sich wirklich nicht ganz vermeiden. man kann aber versuchen die mikrofone anders zu platzieren.

    OFF TOPIC:
    kleine anekdote dazu:
    ich hatte auch mal einen gig zu mischen, wo ein flügel abgenommen wurde und ein spezialist für liverecording zugegen war. im vorfeld hatte ich um eine iLive gebeten, die wurde jedoch vom recording-spezialist ebgelehnt. er sagte, dass man das nur mit seinem Vi1 aufnehmen könne, wegen der toll klingenden preamps... da das recording im vordergrund stand, hat die künstlerin darum gebeten, dass ich seinem wunsch folge und auf dem Vi1 mische. also, gesagt, getan.
    vor ort mikrofonierte ich dann den gestellten flügel so, wie ich es seit einigen jahren immer mache (mit zwei ATM350 und einem Schertler tonabnehmer). zeit war eigentlich genug da, um das alles perfekt einzurichten.
    dann kamen aber die probleme: das pult liess sich irgendwie nicht so konfigurieren, wie wir es brauchten. es musste sogar der vertrieb angerufen werden, um herauszufinden wie man das machen kann. das Vi1 war zu diesem zeitpunkt übrigens ziemlich neu auf dem markt, der kollege hatte viel übung auf Vi6, die Vi1 hatte er zuvor noch nicht bedient.
    schlussendlich lief es dann auch, aber das setup des pultes hatte dann doch über 1,5 stunden gedauert... somit blieb für den eigentlichen soundcheck doch wieder sehr wenig zeit übrig.
    der gig lief dann aber sehr gut, toller applaus, zufriedenes publikum, zufriedene künstler, zufriedene techniker, ein schöner abend.
    auf den aufnahmespuren stellte sich im nachhinein aber leider heraus, dass die mechanik des flügels recht deutlich zu hören war (das ging im livebetrieb völlig unter, keiner hatte das bemerkt) - es machte immer mal wieder "plopp", wenn die pedale getreten wurden. tja, was soll ich sagen: schlussendlich war die aufnahme deshalb einfach unbrauchbar...
    wenn man mehr zeit für den check gehabt hätte statt sich um das setup eines digitalpultes kümmern zu müssen, dann wäre das sicher nicht so schief gegangen. aber es war ja gaaanz wichtig, dass hier ein nagelneues pult stehen musste, das niemand richtig bedienen konnnte... :lol:
    ENDE OFF TOPIC

    so, zurück zum thema! ;)

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 24. April 2014 um 13:46
    Zitat von "guma"

    ...

    Das mit den Duschköpfen klappt, wie hoffentlich jedem Deutschen bekannt, hervorragend mit Gasen ( Daltonsches Gesetz ) '43/'44 gut erprobt....
    .... mit Wasser viel schlechter ( beim Schulsport in der Knabendusche erprobt )
    und mit 'Sprachverständlichkeit' überhaupt nicht, weil der Diffusanteil im Nenner steht :lol: :lol: :lol:

    Merke: Interessant ist, WAS aus der Dusche kommt !


    oha, eine aus deutschem geschichtsverständnis heraus sicher grenzwertige betrachtungsweise, aber sehr treffend!
    deine schlagfertigkeit ist momentan wohl wieder auf einem höhepunkt angelangt. du hast doch nicht etwa gute laune? :D

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 24. April 2014 um 13:43
    Zitat von "bemi"

    ...

    Kein Problem: ich habe einen Adapter von C-Schlauch auf Waveguide in J-Form.

    ...


    :D:D:D

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 24. April 2014 um 01:38
    Zitat von "donut"

    hat hier schon mal jemand eine Beschallungsanlage geplant?
    berechnet? installiert? eingerichtet? gemessen? protokolliert? übergeben?

    ...


    hier! 8)
    festinstallationen mache ich seit 20jahren.
    und ich habe noch nie eine anlage geplant, installert, eingerichtet und protokolliert, die nicht funktioniert hat.
    und die anlagen, die problematisch waren und die ich dennoch irgendwie zum spielen bringen musste, wurden immer(!) von ingenieurbüros geplant! :D:D

    Zitat von "donut"

    ...
    Bei 18m Raumbreite und 30m Distanz sollte man schon genau auf Coverage, Schallpegelverteilung und Pegelverlust auf Distanz achten, wenn man Sprachverständlichkeit erzielen und Musikwiedergabe in angemessenem Umfang ermöglichen will! Allein der Pegelverlust von konventionellen Lautsprechern beträgt in diesem Raum ca. 30dB!...


    beim ersten teil gebe ich dir natürlich gerne recht. man muss schon darauf achten was man machen möchte.
    den zweiten teil dieses textes solltest du nochmal überprüfen: bist du sicher, das du im geschlossenen raum einen realen pegelverlust von 30dB messen würdest? ;)


    zum thema deckenlautsprecher:
    damit habe ich auch einige erfahrung, weil ich sowas in konferenzräumen schon oft verbaut habe.
    es gibt da durchaus typen, die mit 5m deckenhöhe keine probleme haben. dazu muss man nicht zwingend die billigsten von WHD nehmen. :lol:
    von TOA gibt es z.b. welche, die man sogar ausrichten kann. die sind nicht flach wie andere, sondern eher walzenförmig. ob der pegel dieser typen aber ausreicht, müsste man erstmal eruieren. dazu habe ich aber erst wieder lust, wenn ein bisschen was bezahlt wird ;)
    ich habe aber ohnehin das gefühl, dass man hier nicht mehr mit decken-LS arbeiten möchte.

    norbert jersch: wie wäre es denn mit einer kleinen probebeschallung?

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 23. April 2014 um 12:13

    ich habe jetzt mal im GLD editor nachgeschaut:
    die von mir beschriebene iLive-routine der szenenkopierung in andere showfiles gibt es in der GLD offenbar nicht.
    aber man kann es ja mit gumas trick machen, zumindest für einzelne szenen ist das aufgrund der geringen ladezeiten in der GLD machbar.
    sorry für das erwecken falscher hoffungen :oops:

  • iLive-ilive Monitor, ilive-SD9 Monitor

    • wora
    • 23. April 2014 um 11:36

    ich möchte mich guma anschliessen:
    MADI ist bekanntermaßen ein sehr betriebssicheres protokoll, diese erfahrung mache ich ja auch schon ein paar jahre. man schliesst die kabel an, patcht die signals wie man sie haben möchte - und es funktioniert einfach, basta.
    kein rechnerhassel, keine treiberprobleme, es funktioniert irgendwie immer ;)
    es gibt aber einen nennenswerten nachteil: eines der beiden pulte muss die gains verwalten, das andere ist nur "slave". das sehe ich wie guma: das kann im team auch tatsächlich funktionieren, aber es muss eben auch ein wirklich zuverlässiges team sein!
    zweiter nachteil: die pulte müssen MADi karten haben, die auch per anschlüsse kompatibel sind. z.b. bei soundcraft nutzt man auch MADI, aber nicht per BNC! das passt dann so mit den normalen MADI karten nicht zusammen...

    die vorteile von analogsplitt liegen deshalb auf der hand:
    - jedes pult ist völlig unabhängig voneinander, also auch deren bediener!
    - es ist völlig egal, welche pulte zusammengestöpselt werden - analog geht immer!
    - diese lösung ist preisgünstig. wenn man (wie bei der iLive) mit abgesetzten inputs arbeiten kann, also alle inputs auf der bühne nebeneinander stehen, ist kein trafosplitt nötig.
    - und bei einem eventuellen fehler lässt sich dieser wegen der wirklich simplen technik sehr leicht selbst beheben!

  • Membranfreies Mikrofon

    • wora
    • 23. April 2014 um 11:11

    also ich sag mal so:
    wenn dieses mikrofon tatsächlich so ein idealer schallwandler ist (ich meine irgendwas von bis zu 200 kHz gelesen zu haben!), dann wäre auch eine analoge abtastung wünschenswert. denn diese bedeutet = null messverluste

    andererseits wissen wir ja, das man auch mit digitaler abtastung sehr gute ergebnisse bekommen kann. wenn die messfrequenz sehr hoch liegen soll, dann benötigt das ja min. die doppelte abtastfrequenz (man denke an das nyqvist/shannon theorem). und das bedeutet wiederum, dass die abtastfrequenz wirklich sehr hoch sein wird... und das wiederum bedeutet, dass die latenz sehr klein wird :)
    um das thema latenz muss man sich hier also sicher die geringsten sorgen machen.

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 23. April 2014 um 01:29

    in der iLive gibt es die möglichkeit, szenen einfach von einer show in eine andere zu übertragen. das können auch mehrere szenen gleichzeitig sein. ich nutze deise funktion relativ häufig, vor allem für effekteeinstellungen, die ich in szenen abgelegt habe.
    gibt es diese funktion in der GLD nicht?

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 22. April 2014 um 18:22

    Dosenfutter: nein, ich habe die raumdaten nicht eine sekunde ausser acht gelassen, somit trifft deine vermutung diesbezüglich natürlich nicht zu. und eine technische zeichnung gebe ich erst ab, wenn es auch zum auftrag kommt.

    Zitat von "norbert jersch"

    ...
    So ist mir aufgefallen, dass weiterhin eine Deckenbefestigung der LS an den Seiten angenommen wird. Möglich und sinnvoller ist jedoch auch eine Seitenbefestigung auf ca. 3m Höhe. Dann müssen die LS jedoch noch "dezenter" (= schmaler) sein - 10" maximal. Bei den Front-LS gehe ich davon aus dass sie "quer" angebracht werden, also B>L - anders wir die Höhe nicht reichen.


    die frontlautsprecher würden sich mittels U-bügel eventuell kontruktiv so an der traverse befestigen lassen, dass sie nicht wirklich unten dran hängen müssten. selbstverständlich kann man sie auch quer montieren, das horn ist drehbar. damit kann man nochmal bauhöhe einsparen, ohne ein leistungsproblem durch zu kleine lautsprecher hinnehmen zu müssen.

    die wandbefestigung beträfe dann also nur die delaylautsprecher.

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 21. April 2014 um 23:53
    Zitat von "4Art"

    ...
    Gehst Du zum Kollegen RoEl in Pfinztal,...

    hmmmm... das ist ja hier um die ecke, habe aber noch nie davon gehört...?

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 21. April 2014 um 23:49
    Zitat von "Dosenfutter"


    Die Halle ist 3m hoch, die M10 54cm, die Traverse ..sagen wir mal 20cm, montage ca. 10cm? Die Box hat ihre Unterkante noch weiter unten, wegen der Neigung, sagen wir nochmal 5cm? Es bleibt als lichte Höhe also nur noch 2,16m.

    aber nur, wenn man sie so monitert wie du vorschlägst. doch es gibt auch andere lösungsmöglichkeiten...


    in einem gebe ich 4Art übrigens vollkommen recht:

    Zitat von "4Art"

    Wirklich viel Diskussion hier für das bisschen Installation :wink:

    und möchte mich an dieser stelle ausnahmsweise mal selbst zitieren:

    Zitat von "wora"

    ...
    letztendlich entscheidet der kunde, welches konzept für ihn das richtige ist.

    :wink:

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 21. April 2014 um 22:12

    na, ich glaube so weit liegen wir ja eigentlich gar nicht auseinander.
    wir präsentieren hier beide leicht unterschiedliche lösungen, die aber beide funktionieren können.

    was die breite abstrahlung der von mir vorgeschlagenen M10 tops angeht: die frühen reflektionen, welche du (erstmal nicht zu unrecht) an den seitenwänden vermutest, wären damit relativ harmlos. denn durch die breite horizontale abstrahlung benötigt man ja eher weniger lautsprecher als mehr. und da man sie, weil relativ klein, dann ohnehin an der traverse fliegen möchte, muss man sie auch nicht ganz aussen platzieren. der pegel der frühen reflektionen von den seitenwänden ist damit vergleichsweise gering und sicherlich auch nicht mehr als bei den weit aussen angebrachten 60x40 kisten, welche ja auch noch etwas energie zur seite strahlen.
    der unterschied zu den von jemand anderem vorgeschlagenen linienstrahlern liegt ebenfalls vor allem darin, dass man die M10 weiter nach innen zu den zuhörern bringen kann.
    in sofern ist das thema "frühe reflektionen" aus meiner sicht nicht vergleichbar.

    ausserdem erfordert die 60x40 lösung ja noch, dass man oben in der traverse ja trotzdem noch füller für den nahbereich braucht. ob das dann unter dem strich noch die angepriesenen vorteile gegenüber meinen 90°-strahlern bietet, kann ich nicht erkennen.
    beide methoden können aber gut funktionieren.

    die M10 benötigt übrigens frühestens nach 10m ein delay. das hängt ein bisschen von der raumakustik ab, wenn die gut ist kann man den abstand zur delayline auch noch vergrössern.
    die delays hinten können, wenn ich das richtig verstanden habe, nur relativ weit aussen installiert werden. hier wäre dann eine 60x40°-lösung vielleicht sogar eine gute idee. da diese lautsprecher aber natürlich auch deutlich grösser ausfallen müssen (sonst funktionert das mit der richtwirkung nicht breitbandig genug), sehe ich das nicht als machbare lösung.

    es gibt aus meiner sicher übrigens noch ein argument für meine lösung mit leistungsfähigen 10"ern:
    wenn man den ganzen raum mit relativ engstrahlenden systemen beschallen möchte, dann kann man den raum nur als ganzes benutzen, denn wenn man die hinteren trennwände zuschiebt, funktiobniert das nicht mehr so gut. mit den M10 mit delayunterstützung wäre es immerhin noch möglich, die delays abzuschalten und ein kleineres raumsetup zu nutzen.

    also wie gesagt:
    letztendlich entscheidet der kunde, welches konzept für ihn das richtige ist.

  • Tipps zum Ausrichten von Lautsprechern (kleine Systeme)

    • wora
    • 21. April 2014 um 18:17

    lasst uns beim thema bleiben: ausrichten von lautsprechern
    sonst wird das irgendwann keiner mehr lesen wollen, und falls doch nochmal gute tipps kommen sollten verschwinden sie dann im nirvana...

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 21. April 2014 um 18:10
    Zitat von "Dosenfutter"

    ...Wenn man 90°h Kisten hinstellt, und das in kauf nimmt, kann man auch ein LA hinstellen (was aber ja bereits als untauglich erkannt wurde).

    magst du da mal ein bisschen beschreiben wie du das genau meinst?


    Zitat von "Dosenfutter"

    ...Mehrere Zonen wurden schon durch die mehrfache Delay vorgeschlagen. Allerdings sind die stark nach unten geneigten Kisten für das Klangerlebnis nicht besonders geeignet, Musik und Redner 'von oben' zu hören, ist irritierend. Dazu haben viele Kisten im MT ein vertikal ungleichmäßiges Abstrahlverhalten bzw. ab da, wo das Horn übernimmt, eine besser definierte Abstrahlung. Oder kurz: Mischmasch im MT.

    wenn es schlecht gemacht ist, ist es schlecht gemacht. und wenn es gut ist, ist es gut.
    vorab schon zu behaupten, das man nicht deutlich anwinkeln darf, halte ich nicht für zielführend. jede lautsprecherinstallation erfordert ihre eigenen kompromisse. der zweck heiligt die mittel.

    und das man den ton von oben hören könnte, spielt in dieser halle mit sicherheit überhaupt keine rolle. das wird dir der threadstarter sicherlich bestätigen. die wichtige anforderung heisst hier eindeutig "sprachverständlichkeit für alle".

    Zitat von "Dosenfutter"

    ...Ein weiteres Problem ist wahrscheinlich der kurze Abstand von Boden zu Decke (bzw. vice versa), je steiler man die Kisten anstellt, desto früher hat man die Reflektion vom Boden oder auch zu den Tischen und Gästen.

    korrekt. aber wie ich schon schrieb: hierzu kann man auch sinnvolle kompromisse finden.

    Zitat von "Dosenfutter"

    ...Gegen so viele Kisten steht außerdem, daß die Bausubstanz möglichst wenig in Mitleidenschaft gezogen werden soll. Die große Anzahl der zu montierenden Wandhalterungen und Kabelschellen dürften deswegen auch nicht unbedingt willkommen sein.

    das ist ein argument, das ich verstehe und auch vollkommen akzeptiere.
    andererseits erfordern eng abstahlande systeme schon allein durch ihre baugrösse und das höhere gewicht stärkere aufhängungen.
    letztendlich muss ohnehin der endkunde entscheiden, welche lösung er bevorzugt bzw. was überhaupt umsetzbar ist.

  • Tipps zum Ausrichten von Lautsprechern (kleine Systeme)

    • wora
    • 21. April 2014 um 17:37
    Zitat von "habu"

    :) Kleiner Einwurf am Rande, bei mir in der Nähe gibt es eine Stadthalle, in der an der Bühne links und rechts jeweils ein 15" Bass hängt. Die Topteile dazu hängen mittig in der Halle jeweils als Delay- Line... Die Bässe haben keine passive Weiche und werden über den Controller als Breitbänder angefahren. ... Auch diese Installation wurde von einer Fachfirma geplant und eingebaut. ...

    Aber der Kunde (die Stadt) ist damit offenbar zufrieden.


    du musst mir bei gelegenheit mal verraten, welche "fachfirma" das war. :D

    es ist allerdings sehr traurig, dass die gemeinden manchmal viel geld für richtigen murks ausgeben - und dann auch noch der ansicht sind, dass es gut wäre. :shock:

    neulich habe ich in einer firma in mannheim eine neue installation gesehen, wo eine "fachfirma" zwei riesige 15" Tannoy lautsprecher mit C-bügeln an die wand gedübelt hat - zwar mit dem richtigen vertikalen neigungswinkel nach unten - dafür aber ganz aussen an der wand, ohne die tops zur mitte auf die zuhörer zu winkeln. ergebnis: die ersten reihen in der mitte (also die wichtigsten plätze!) werden von der beschallung regelrecht ausgespart ;)
    muss man tatsächlich noch bilder für die erklärung zur horizontalen ausrichtung machen? :cry:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 21. April 2014 um 12:01
    Zitat von "paranoize"

    als Monitortech auf Tour wird dieses IDN ganz schnell zum "i like" :)

    :D:D

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 21. April 2014 um 11:55
    Zitat von "Dosenfutter"

    Die M10 haben eine Abstrahlung von 90x80°, das ist deutlich mehr als hier ideal wäre, ...


    sehe ich natürlich nicht so. wenn man zu eng bündelnde LS nimmt, braucht man vorne wieder min. 3 stück davon. wir haben hier ja eine relativ geringe deckenhöhe und einen geringen abstand zu den ersten sitzreihen. ergo benötigen wir dort auch einen relativ grossen abstrahlwinkel.
    und weil ich die performance dieser boxen gut kenne weiss ich auch, das die für diesen zweck mit sicherheit sehr gut passen würden ;)

  • Neue PA für Stadthalle

    • wora
    • 20. April 2014 um 22:22
    Zitat von "norbert jersch"

    RICHTIG!
    Die aktuelle offene Frage wäre "Alternatives konventionelles System".

    Norbert Jersch


    ich empfehle da mal wieder gerne die lautsprecher des herrn Ritterbusch.
    die M10 würde hier sicher sehr gut passen. für musikwiedergabe noch ein paar B15 unter die bühne und fertig.
    bei interesse kann man sich dieses system in beiden häusern des Kammertheater Karlsruhe anhören.

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