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Beiträge von wora

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • wora
    • 9. Dezember 2013 um 23:49
    Zitat von "Audiowerk"

    Dann in diesen Zusammenhängen auch von mir noch einmal eine durchaus ernst gemeinte Frage: wie sicher lässt sich von einer solchen Grafik auf den realen Sound der Box schließen? Mit Einschränkung bin ich durchaus auch der Ansicht, dass Klang durchaus subjektiv ist - die Frage, die sich mir stellt, ist jedoch, ob man aufgrund eines solchen Frequenzschriebs wirklich sich ein (auch nur halbwegs verlässliches) virtuelles akustisches "Bild" im Kopf machen kann davon, was die Box bei Sprach- oder Musikwiedergabe real abstrahlt...


    dazu eine ernst gemeinte antwort:

    das ist eine reine übungssache.
    ich behaupte: ein lautsprecherentwickler, der tagtäglich (oder zumindest sehr oft) boxen misst und die dazugehörenden frequenzgänge live miterleben kann, der kann sich sehr gut vorstellen wie so ein konstrukt klingen würde.
    das wäre vielleicht sogar mal ne sache für "wetten dass..." ? :D

    meine berufserfahrung sagt mir, dass ich mit lautsprechern, die im mittelton einen sehr ausgeglichenen frequenzgang aufweisen (sei es "natürlich" oder per systemcontroller), bei sprachwiedergabe auf anhieb die besten ergebnisse erzielen kann. nicht umsonst hatte hier Bose lange jahre die nase weit vorne.
    vorrausgesetzt das mikrofon ist ähnlich gut gewählt, dann kann man die unterschiedlichsten stimmen ohne weitere nachbearbeitung problemlos anhören - und verstehen.
    oder anders gesagt: je weniger eine übertragungskette nervt, desto unangestrengter kann der zuhörer dem inhalt der sprachbeiträge folgen. er kann seine aufmerksamkeit länger beibehalten.
    natürlich gehören hier noch andere faktoren wie z.b. die raumakustik zwingend dazu - und auch die art und weise, wie der dozent seine themen darbietet, spielt eine grosse rolle. aber auf letzteres haben wir überhaupt keinen einfluss, auf die raumakustik oft nur in eingeschränkter form (wenn überhaupt). somit bleibt nur noch die auswahl der schallwandler. und je besser die an sich funktionieren, desto leichter können wir unseren job erledigen.

    auch bei sprachbeschallung kann man einen lautsprecher einfach als werkzeug verstehen, mit dessen hilfe man eine gestellte aufgabe erledigen kann. und je gutmütiger das gerät ist, desto einfacher lässt sich die aufgabe erfüllen.
    natürlich kann man auch mit weniger geeigneten boxen gute ergebnisse erzielen. aber das bedeutet dann ganz einfach mehr arbeit, um zum gleichen ergebnis zu kommen... wenn man es denn überhaupt so gut hinbekommt.

    mein schlusswort:
    boxen zur sprachwiedergebe sollen nicht "klingen" - sondern möglichst unauffällig "funktionieren"!
    der hier abgebildete f-gang lässt darauf schliessen, dass diese box für diesen zweck nicht die ideale lösung ist.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 9. Dezember 2013 um 22:16

    EDIT:
    doppelpost gelöscht...

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 9. Dezember 2013 um 22:16
    Zitat von "oton"

    also, wenn ich in irgend einer Form für Sound/Veranstaltung etc. verantwortlich bin, mischt sich niemand selber ...


    schön, wenn du in der position bist, forderungen zu stellen.
    bei meinen begegnungen mit "selbstmischern" war ich reiner dienstleister, der eine passende beschallungsanlage zur verfügung stellt.
    die buchung der bands geschah durch den veranstalter, und manche bands wollten sich eben selbst von der bühne mischen.
    wir können im vorfeld natürlich anbieten, das nach vorneraus professionell zu mischen. wenn sie aber partout nicht wollen, dann ist das nicht unsere entscheidung! dann setze ich das so um, wie der kunde es möchte.

    ein verwaister FOH ist ja genug hinweis darauf, dass die dienstleistung dann nicht von mir kommt ;)
    und wenn es sich abzeichnet, dass der ganze abend in die hose geht, dann werden eben zusätzlich die firmenschilder abgeklebt :D

  • drahtgebundenes IEM

    • wora
    • 8. Dezember 2013 um 23:40

    sorry, leicht off topic:

    Zitat von "ERICH"

    ...
    Viele Grüße und vielen Dank im Voraus.

    Robert


    Erich?
    Robert?

    was denn nu?

    _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

    das thema "drahtgebundenes IEM" interessiert mich aber auch! :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 8. Dezember 2013 um 23:27
    Zitat von "Pfälzer"

    Ihr mischt euch selbst?
    Super! Dann habe ich ja so lange frei!
    Wo ist das Catering? :D

    Da bin ich gaaaaaaanz schmerzfrei! :D

    Wolf


    DITO!

    ich freue mich in solchen situationen mittlerweile auch extrem über meine iPad-fernsteuerung.
    dann muss ich zum einpegeln des stereosignals nicht am FOH sitzen wie ein begossener pudel und sprüche der gäste ertragen wie: "sagen sie mal, den gesang versteht man ja so schlecht. können sie das nicht korrigieren?"
    :?
    nein, ich stehe abseits, stelle den pegel einmal ein - noch schnell nen limiter drauf - und gehe dann ins catering.

    deshalb:
    bands, die sich selber von der bühne mischen sind mir mittlerweile immer willkommen :D

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • wora
    • 8. Dezember 2013 um 22:55
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ...
    In der 80ern gab's zuhaufe HiFi-Boxen zu kaufen, die alle einen linealgeraden f-gang aufwiesen.
    Nur vernünftig geklungen hat das alles nicht...

    in den 80ern hatte ich selbst noch keine messgeräte. aber ich hatte in meiner straße einen hifi-händler, der hatte einen frequenzgangschreiber (mit papier). und nicht nur in meinen ohren schnitten die lautsprecher mit möglichst glattem frequenzgang eindeutig besser ab als boxen mit welligem f-gang.
    möglicherweise hast du eben einfach nur einen speziellen geschmack, zu dem dann speziell abgestimmte boxen passen. und die müssen dann natürlich nicht zwingend linear sein.


    bezüglich der hier besprochenen boxen spricht der dazugehörige frequenzgangschrieb jedenfalls nicht gerade für eine ideale eignung zur sprachwiedergabe. es sei denn, man steht auf einen zischeligen und/oder dröhnigen stimmensound.
    das ist jedenfalls meine antwort zur ausgangsfrage.

  • suche 1he digital mischer 8/8 fernbed. per lan

    • wora
    • 7. Dezember 2013 um 02:12
    Zitat von "Haytech"

    ...
    iDR16 ist schon Kanone auf Spatz...


    wie ist es mit dem iDR8?
    8x8 mischmatrix, netzwerkanschluss
    erweiterbar mit zusätzlichen 8xinput oder/und 8x output (also 16x16)
    die dinger sind bewährt, laufen sehr zuverlässig. nur effekte gibt es da drin keine...

  • Qu-16 Firmware 1.20 ist online

    • wora
    • 7. Dezember 2013 um 02:07

    oh ja, das ist schon ein unterschied. 8)

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • wora
    • 7. Dezember 2013 um 02:02
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Mir wäre so ein Messergebnis ziemlich schnurzz, solange das Produkt in seinem Umfeld angemessen und verlässlich funktioniert.


    jein.
    ich sehe das wie klauston:
    für den angestrebten einsatzzweck ist diese box mit diesem frequenzgang nun wirklich nicht die beste option.
    natürlich geht es immer "irgendwie", aber sollte dies wirklich unser ziel sein?
    das passt doch eher zur vorgehensweise des hauselektrikers oder des für die materialplanung zuständigen betriebswirtes ;)

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • wora
    • 5. Dezember 2013 um 22:43
    Zitat von "marce"

    hm, wenn man jetzt noch bedenkt:


    ... sieht das Ding gar nicht mal soo schlecht aus :-)...


    ja ja, die vorstellung dass man für eine vernünftige übertragung von sprache nur 500Hz bis 2kHz braucht ist aber auch schon längst überholt ;)

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • wora
    • 5. Dezember 2013 um 16:41

    dieser frequenzgang ist wirklich nicht gut. man kann daran schon ganz gut erkennen wie es klingt - und dass eine saubere, unaufdringliche sprachübertragung damit sicher erstmal nicht umsetzbar ist.
    im prinzip könne man so einen frequenzgang mit einem controller aber locker hinbiegen. das machen auch nicht wenige professionelle hersteller so, sei es Bose oder d&b. die boxen klingen ohne korrektur sehr bescheiden, aber mit controller und der entsprechenden korrektur ist es dann in ordnung.

    allerdings darf man hier die befürchtung haben, dass die besprochene box ausserhalb der null-grad achse wieder ganz andere frequenzgänge aufweist. und solche abstrahltechnischen fehler lassen sich man dann nicht mehr mit nem controller hinbiegen. denn ein controller kann ja nur EINEN frequenzgang bedienen, die gleichmässigkeit der abstrahlung muss dann von der box kommen.

  • LD Systems MEI 1000 G2 Frequenzgang

    • wora
    • 5. Dezember 2013 um 16:15

    das würde aber nicht die anhebung der unteren oktaven erklären, wie es im 1.bild oben dargestellt ist.
    möglicherweise liegt hier also tatsächlich ein defekt vor.

  • XLR Signalsplitter

    • wora
    • 4. Dezember 2013 um 18:15

    na ja, kleines beispiel:
    die DIB100 Di-boxen von monacor haben übertrager ohne Mu-metall schirmung. das spart natürlich geld.
    diese Di funktioniert trotzdem gut, man muss nur darauf achten diese nicht in die nähe von trafos zu bringen.
    und natürlich dürfte die serienstreuung bei günstigen übertragern grösser sein als bei teuren. aber auch das spielt bei dieser anwendung keine wirkliche rolle.

  • LD Systems MEI 1000 G2 Frequenzgang

    • wora
    • 4. Dezember 2013 um 18:11

    an dieser stelle würde mich aber auch mal interssieren, wieso ein nicht korrekter gainwert solche massiven frequenzgangfehler produzieren kann?

  • XLR Signalsplitter

    • wora
    • 3. Dezember 2013 um 23:51
    Zitat von "Jonnytrance"


    Ihr redet doch beide von demselben. Wora beschreibt Gerät insgesamt und Grossmembran pro Seite am Gerät. :wink:


    eben.
    meine beschreibung war nicht falsch.

  • XLR Signalsplitter

    • wora
    • 3. Dezember 2013 um 15:47
    Zitat von "e-on"

    doch, ich kann Hellsehen. Galvanisch und sonst garnix. 75 % der Antworten hier gehören noch nichtmal ins Party PA. Kopfschüttel


    hmmm... natürlich ist eine galvanische trennung bei dieser aufgabenstellung die zu bevorzugende lösung.
    das sehe ich auch so. aber ganz so hart urteilen würde ich jetzt nicht, ich würde eher vermuten das die ausgangsfrage nicht richtg gelesen wurde... 8)

    Zitat

    Die von Rockline vorgeschlagenen hab ich auch. Die gehen gut, allerdings haben die nur 4 getrennte Ausgänge. Du brauchst also 3 davon !


    verstehe ich nicht.
    die von rockline vorgeschalgene Monacor-box ist doch geradzu ideal für diese anwendung. ein eingang auf einen ausgang - plus zwei galvanisch getrennte ausgänge. damit kann ich also drei decks getrennt versorgen, denn für das eigene deck benötige ich ja keine galvanische trennung...
    und wenn man genauer hinschaut entdeckt man, dass diese box sogar schon stereo ist (2xIN / 6xOUT), es genügt also sogar EINE davon

  • Limiterberechnung mit Compressor und Brickwall...

    • wora
    • 3. Dezember 2013 um 15:29

    bei den grossen wellenlängen im bass halte ich eine RMS-limiter attackzeit von 16ms für zu kurz. ich würde da eher richtung 100ms oder sogar mehr gehen.
    wie sind denn da die erfahrungswerte der kollegen?

  • Best of Rechargeable

    • wora
    • 3. Dezember 2013 um 15:25

    ich nutze hierfür einfach das passende Sanyo steckerladegerät, das hat keine schnelladefunktion.
    beim gig kommen die frisch geladenen akkus in die funken, der zweite satz wird dann während der VA einfach wieder aufgeladen.

  • mein erstes Mal...der Remotemischthread

    • wora
    • 3. Dezember 2013 um 15:09
    Zitat von "kob1"


    -) Dieser technische "Vorschritt" hat sich schon bis zu den Veranstaltern rumgesprochen. Komm gerade von einer Begehung: "Du brauchst ja eh keinen Foh Platz mehr im Publikum, oder? Wir reservieren dir einfach einen Sitzplatz in der Mitte des Saals" :evil:
    ...

    man kann mit einem zusätzlichen "fernsteuergerät" (ich nenne es jetzt mal so, übergreifend) arbeitskräfte bzw. zeit einsparen, weil ein einzelner mann in relativ kurzer zeit (verglichen mit früher) eine anlage bestmöglich auf den raum abstimmen kann.
    man kann auch mal ein paar inputkanäle ein bisschen rauf oder runterziehen, um vor ort ein bisschen anpassen zu können.
    aber "mischen" kann man mit diesen teilen nicht, das müssen wir den veranstaltern dann eben beibringen.
    die fahren ihr auto ja auch nicht vom rücksitz aus. (dieses beispiel hat bisher noch jeder verstanden)

    gerade letzte woche hatte ich einen "firmenevent"-konzert, wo mich die örtliche lichtfirma dazu drängen wollte, mein mischpult oben auf einem balkon aufzubauen. ich habe mich erfolgreich geweigert, denn so funktioniert das eben einfach nicht.
    die lichtfirma reagierte dann sauer, weil sie das selber dort immer so machen. die veranstalterin hat sich am ende des konzerts jedoch persönlich bei mir für den angenehmen sound bedankt!
    na also, geht doch.

    aus diesen (und einigen anderen) erfahrungen heraus bitte ich hier mal alle kollegen:
    leute, lasst euch bloss nicht alles aufschwätzen!
    früher waren vernünftige FOH plätze selbstverständlich. in den letzten jahren gibt es aber tatsächlich immer öfter kollegen, die sich "veranstalterfreundlich" verhalten und ihre pulte möglichst weit hinten hinstellen.
    das problem dabei ist, dass sie damit das publikum vernachlässigen, weil man ganz hinten eben nicht mehr vernünftig einschätzen kann, wie´s vorne tut. das ergebnis ist, dass das publikum sich nicht wohl fühlt und in zukunft weniger geld für veranstaltungen ausgeben will. und das geht dann letzendlich wieder auf kosten des veranstalters...!

    aber das habe ich hier ja auch schon 1000mal geschrieben... irgendwie lesen wohl doch zu wenig leute hier mit ;)

    Zitat

    ...
    +) Monitorsound auf der Bühne machen! Die Band spielt eine Nummer und ich steh mit ipad neben ihnen, das funktioniert hervorragend.
    +) Die zu Fuß zurückgelegten (Kilo)Meter reduzieren sich drastisch, gerade bei der Einrichtung einer dezentralen Beschallung.

    korrekt! auch das habe ich hier ebenfalls schon gefühlte 1000 mal bestätigt ;)

  • Limiterberechnung mit Compressor und Brickwall...

    • wora
    • 2. Dezember 2013 um 16:02

    ich kenne den All-DSP jetzt nicht, aber folgende anmerkung habe ich dazu.
    meiner meinung nach ist der RMS-limiter zum temperaturschutz da.
    wenn man mit langsamen attack- und releasezeiten arbeitet, kann da ein brickwall (unendlich:1) limiter schon sinnvoll sein.

    aber ich bin kein lautsprecherentwickler, deshalb muss meine meinung hierzu nicht stimmen.

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