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Beiträge von wora

  • Kleine Pultdiskussion zwischen älteren Herren und Exnachbarn

    • wora
    • 16. November 2013 um 03:27

    ich sehe das ganz genau so.
    die bedienphilosophie muss man mögen. ausserdem sollte man sich auf die digicos dringend einarbeiten, sonst sind die probleme vorprogrammiert. für mein empfinden ist das hier wichtiger als bei anderen pulten.

    das SD8 war 2008 zunächst ganz oben auf meiner wunschliste.
    aber ich hatte dann ein paar unschöne kontakte mit dem damals noch recht unfertigen pult, das hat bei mir einen ziemlichen knacks hinterlassen.
    dazu kam, dass meine kontakte mit den pulten seltsamerweisse meistens mit sehr oberlehrerhaften kollegen verbunden waren, die null kritik daran duldeten, obwohl die fehler offensichtlich waren!?
    und dann gab es noch einen gig, da hatte ich einen babysitter, der das pult sogar noch weniger kannte als ich. das lief dann sehr zäh, weil ich damit für eine 12köpfige band auch noch 8 monitormixe vom FOH aus fahren musste! das hat meinen enthusiasmus für digico dann endgültig gebrochen, ich wollte eigenlich nur noch dass der job endlich vorbei ist...
    ich habe mich dann auch für ein anderes produkt entschieden, mit dem ich nach wie vor sehr zufrieden bin.

    seit diesen erfahrungen versuche ich die digicos zu meiden, was mir in aller regel auch gelingt.
    mein letzter job auf einem SD9 liegt nun über 3 jahre zurück. und auch der war alles andere als gut, weil die FOH position beschissen war - und weil statt der versprochenen SD8 (für die ich ein file hatte!) plötzlich eine SD9 stand, die das file nicht schlucken wollte...

    unter dem strich waren es in meinem falle also viele unglückliche umstände, die bei mir die digicos als "will ich nicht mehr haben" in den kopf gebrannt haben. das hat mittlerweile vielleicht sogar etwas mit unflexibilität zu tun, denn ich weiss ja das die neueren softwareversionen nicht mehr die alten fehler haben. aber wie sagt das alte sprichwort? "gebranntes kind scheut das feuer"...

    es gibt für mich aber eine anwendung, wo ich ein digico wirklich vorziehen würde: theater.
    hier kann das teil durch seine ausgefuchsten funktionen wirklich viele punkte holen. aber man muss sich zwingend sehr gut einarbeiten, wenn man das potential wirklich nutzen möchte. das bedeutet aber, dass man einigermassen viel zeit benötigt, je nach talent ;)

    unter dem strich möchte ich sagen, dass die digico pulte natürlich professionelle geräte sind.
    sie sind ganz offensichtlich gut verarbeitet und haben ein paar schöne funktionen, die ich mir in meinem pult auch gut vorstellen könnte.
    aber die bedienung muss man mögen - und die kommt bei vielen kollegen eben leider nicht so gut an wie es sich der hersteller ursprünglich erhofft hatte.

  • Amps für Festinstallation - aktuelle Tipps?

    • wora
    • 16. November 2013 um 02:38

    gibt es denn erfahrungswerte mit Ashly?

  • 3 - 5" für die Bühnenkante

    • wora
    • 16. November 2013 um 02:36

    natürlich sind 5" oder 6" boxen in aller regel leistungsfähiger als 3" oder 4". das liegt in der natur der dinge ;)
    es kommt also sehr darauf an, welche lautstärke und welche abstrahlwinkel man benötigt.
    regel: kleine membranen = grosser abstrahlwinkel = aber weniger pegel
    lautsprecherbau ist eben immer ein kompromiss. 8)

    was die kleinen breitbänder angeht:
    die forderung nach einer besonders guten hochtonwiedergabe sehe ich bei nearfills dieser grösse nicht. hier geht es doch so gut wie immer um sprachwiedergabe, und das können breitbänder wiederum sehr gut.

  • alte Mikros Top oder Flop

    • wora
    • 16. November 2013 um 02:16

    ich benutze als talkback seit knapp 20 jahren ein monacor-schwanenhalsmikro, das hat damas 33,-DM gekostet!
    für den ursprünglich angedachten zweck hat es überhaupt nicht getaugt, aber den talkback-job macht es ziemlich gut ;) das ding funktioniert immer noch und klingt einfach super nach "regie". damit wissen die musiker auf der bühne immer sofort wer da spricht ;)

    aber ich glaube da liegen unsere meinungen überhaupt nicht weit auseinander.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 15. November 2013 um 13:36

    ja, wahrscheinlich sind´s sogar die selben... :D:D

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 15. November 2013 um 13:13

    ja ja, ich hatte auch mal für die zeit einer installation ein hotel in Dachau, das ganz offensichtlich seit den 30er jahren nicht mehr renoviert wurde... sowohl das mobiliar, als auch der alte reichsadler im flur (dem man ein gewisses kreuz einfach abgesägt hatte) waren noch original aus alter zeit - und leider auch das bett, welches dermassen durchgelegen war, dass es dem gefühl einer hängematte schon sehr nahe kam.
    aber das bier und das essen waren erstklassig, ebenso das frühstück!
    es kann ja nicht alles schief gehen ;)


    IDN:
    autofahrer, die mich am kreisverkehr verarschen, in dem sie vor dem ausfahren einfach nicht blinken.
    es gibt offenbar schon recht viele leute, die ihr fahrzeug nicht richtig beherrschen und dadurch nicht in der lage sind, vor dem abbiegen einen hebel zu betätigen.

  • iLive 1.92

    • wora
    • 15. November 2013 um 02:21

    moin.
    der GLD editor ist deutlich neuer und sicherlich wurde da auf touchscreenbedienung mehr wert gelegt als auf den "alten" editor der iLive.
    der editor für die iLive ist eben für normale bildschirme optimiert - bietet dafür aber auch eine bessere übersicht über viele kanäle. das hat eben alles seine vor- und nachteile, grosse bedientasten benötigen einfach mehr platz.
    ich finde den GLD editor übrigens auch gut gelungen, komme aber mit dem iLive editor besser zurecht.
    das ist aber einfach eine übungsfrage...

  • 3 - 5" für die Bühnenkante

    • wora
    • 15. November 2013 um 02:14

    ich könnte sicher die eine oder andere box von Ritterbusch beisteuern...

  • alte Mikros Top oder Flop

    • wora
    • 15. November 2013 um 02:04

    warum sollte ein talkback-mikro von sound her gut sein?
    wenn die möglichkeit besteht mache ich das sogar so, dass ich den frequenzumfang des TB eingrenze. es SOLL ruhig nach "regie-mikro" klingen, dann bekomme ich auf der bühne mehr aufmerksamkeit.
    aber eines ist natürlich schon wichtig: es sollte eine gute sprachverständlichkeit bieten!

    gerade für diesen zweck dürfte es also unglaublich viele alte mikros geben, die sich eignen ;)

  • X32 defekt, ich bin am Ende meiner Geduld!

    • wora
    • 14. November 2013 um 12:19
    Zitat von "alexpa"

    ...Wobei ich mittlerweile noch weitere Fremd-X32 in der Hand hatte, die auch schon so ihre Macken haben.
    Bei einem gab es einen Fader, der nach jedem Layer-Wechsel bös nachgerattert hat, bei einem anderen X32 war der Motor eines Faders sporadisch ohne Funktion...


    ich selbst habe damit keine erfahrungswerte, weil ich andere pulte benutze. was ich von kollegen über das X32 gehört habe will ich hier nicht weiter kommentieren, denn ich habe es selbst nicht erlebt.
    aber offenbar bestätigen sich manche gerüchte, damit bleibt mein "no b." weiterhin auf den ridern 8)
    das pult ist "für das geld" sicher eine reizvolle alternative, aber wenn man professionell arbeiten will (und muss), ist das doch eher ein unsicherheitsfaktor, den man nicht brauchen kann.
    demgegenüber steht natürlich ohne frage, dass dieses pult eine sehr preisgünstige backup-lösung darstellen kann !

  • iLive 1.92

    • wora
    • 14. November 2013 um 12:03
    Zitat

    Nur einmal zum Verständnis. Du meinst nicht die Remote App für 89€ ? Du meinst den Editor und bei dem kommt Werbung auf deinen MAC?

    Wie dreist ist das denn?

    Dem iLive fehlt so etwas wie den Offline Editor vom GLD der läuft hervorragend auf Tablets mit Windows. Bietet unweit mehr als die ipad App. Meiner vorherigen Skepsis kann man damit gut arbeiten.

    was hast du denn heute morgen wieder gegessen?
    also, zu deinem verständnis:

    - wo steht geschrieben, dass der iLive editor werbung einblendet??
    nein, das tut er natürlich nicht!

    - wo steht geschrieben, dass ich einen MAC habe?
    nein, habe ich nicht.

    - wo steht geschrieben, dass es keinen offline-editor für die iLive gibt??
    guten morgen marco, den gibt es jetzt bereits seit 5 jahren (2008)!?

    und darüber, dass die Mixpad-App von den allermeisten als zu teuer eingestuft wird, haben wir hier schon viel geschrieben. das ist also auch nix neues.
    und jetzt verschone mich bitte vor rechfertigungsversuchen. ich hab jetzt keine zeit mehr... :P

  • 3 - 5" für die Bühnenkante

    • wora
    • 14. November 2013 um 11:46
    Zitat von "Teddytaste"

    ...
    Probehören ist hier empfehlenswert!!!
    ...


    das empfiehlt sich gerade bei der anschaffung von lautsprechern GRUNDSÄTZLICH! :wink:

    ich hätte jedenfalls nichts gegen einen vergleich, vielleicht bekommen wir ja mal wieder ein kleines treffen zustande? :D

  • Amps für Festinstallation - aktuelle Tipps?

    • wora
    • 14. November 2013 um 11:38

    dann würde ich die amps von LAB Gruppen empfehlen. die haben wir schon in einigen festinstallationen installiert.
    sie bieten alles was du beschrieben hast, incl. luftansaugung von vorne, erstklassiger limiter und abnehmbaren luftfiltern. es gibt auch versionen für festistallation, die nicht ganz so leicht sind, aber immer noch leichter als die alten eisenschweine... ;)
    ausserdem laufen sie auch unter diesen bedingungen problemlos ein ganzes jahrzehnt, wodurch sich die anschaffungskosten logischerweise sehr relativieren! 8)

  • Amps für Festinstallation - aktuelle Tipps?

    • wora
    • 13. November 2013 um 23:45

    wie oft und wie lange ist diese anlage denn in der woche im einsatz?

  • iLive 1.92

    • wora
    • 13. November 2013 um 23:14
    Zitat von "e-on"

    Hey Wora, bist du durch die Werbung auf deinem ipad genervt ?


    nein, mein iPad macht einen guten job. es lässt sich ja auch seit über einem jahr nicht mehr updaten und verschont mich daher im moment noch von den neuen vermarktungsideen von apple. :D
    bei meinem iphone sieht das dagegen ganz anders aus, das nervt mich seit ein paar wochen wirklich. :lol:

    ausser diesen geräten benutze ich aber ausschliesslich PCs, deshalb passt meine antwort ganz zum OSX von apfel. :D

  • 3 - 5" für die Bühnenkante

    • wora
    • 12. November 2013 um 13:11

    für die genannten anwendungen benutze ich, um auch diesen hochwertigen hersteller mal wieder in die runde zu werfen, die Ritterbusch K5 (5"koax) oder T6 (6"/1"). sie sind zwar ein klein bisschen grösser als die meyer MM4, dafür aber auch leistungsfähiger.
    beide LS kommen mit einem einfachen locut aus und benötigen kein spezielles systemamping. auch aus klanglicher sicht einwandfrei, sind es ganz einfach nur: "problemlöser" ;)

    die K5 habe ich zusammen mit dem aktiven B12a bass aus gleichem hause (mit eingebautem ampmodul) schon sehr erfolgreich als stereo-keyboardmonitor eingesetzt. und nächsten freitag kommt diese kombination wieder als abhöre an meinem pult zum einsatz, weil die "FOH" position mal wieder neben der bühne ist (industriejob!). aber das ist ein gaaanz anderes thema ;)

    jedenfalls ist die idee, an der bühnenkante möglichst kleine membranen einzusetzen wegen des deutlich grösseren abstrahlwinkels gegenüber grösseren pappen, eine gute!
    es gibt da nur eine einschränkung: auf lautstärkebetonten veranstaltungen sollte man das vielleicht doch mit potenteren LS machen. :lol:

  • Line6 Funkmikrofone im 2,4GHZ-Bereich

    • wora
    • 12. November 2013 um 02:47

    ich habe auch schon mehrfach von kollegen gehört, dass sie probleme mit den Line6 funken hatten. allerdings war ich da selbst nicht dabei - somit kann ich diese erfahrungen nicht persönlich bestätigen!

    ich möchte an dieser stelle aber nochmal ein paar worte zum mikrofon-modelling verlieren:
    das ist eine sache, die in der bühnenrealität NICHT funktionieren kann.
    so eine modelling kann ja nur EINEN frequenzgang einer mikrofonkapsel simulieren. in der regel ist das der auf achse.
    aber: das modelling kann NICHT die richtcharakteristik eines mikrofones simulieren!
    also wenn die real existierende kapsel nicht genu auf null grad besprochen wird, entspricht das ergebnis NICHT mehr der originalkapsel! ausserdem ist auch das übersprechverhalten anderer signalquelen in diese mikrofonkapsel anders als beim original.
    das modelling kann also höchtens unter idealen studiobedingungen genau so klingen wie die simulierte kapsel!
    aus diesem grunde halte ich persönlich sehr wenig von dieser möglichkeit.
    das sollte uns technikern zwar allen klar sein - aber ich erwähne es nur nochmal zur sicherheit ;)

  • Kopfhörer füs FOH?

    • wora
    • 12. November 2013 um 02:28

    ein guter und neutraler kopfhörer ist natürlich eine feine sache. und wenn man ihn längere zeit aufsetzen muss, kommt noch das argument der bequemlichkeit ins spiel. der HD25 ist ein wahrer ohrkneifer und fällt da für meinen geschmack komplett raus.
    hier schliesse ich mich daher den empfehlungen für ATH-M50 und DT-770 an.

    aber:
    eine abhörposition HINTER der bühne lehne ich generell ab.
    von dort aus kann einfach man NICHT SINNVOLL arbeiten. das ist etwa genau so sinnvoll, als ob man sich zum autofahren in den kofferraum setzen würde...

    natürlich erlebe ich es auch ab und an, das man den FOH nicht im publikum positionieren kann.
    das ist aber ausschliesslich bei firmenevents der fall, wenn z.b. die ganze publikumsfläche mit eingedeckten tischen vollgestellt ist. und hier mache ich es dann zur not so, dass ich neben die bühne gehe (damit wenigstens die kommunikation mit den musikern gewährleistet ist) und mir dort eine eigene kleine PA als abhöre hinstelle. das zusätzliche geld dafür sollte nicht das problem sein.
    wichtig ist, dass diese anlage möglichst ähnlich zur frontanlage klingt. die sollte also am besten vom selben hersteller und aus der gleichen baureihe sein. ein kopfhörer wird nie das wiedergeben, was aus der anlage herauskommt. manche beschallungsanlagen verfärben sogar so stark, dass das ergebnis aus dem kopfhörer fast nicht mit dem ergebnis aus der anlage vergleichbar ist! glaub mir, diese erfahrungen musste ich leider schon machen (z.b. d&b C-serie)!

    und das nächste wichtige ist, dass man die zu mischende band genau kennt!
    mit unbekannten bands geht das schon dreimal schief.

    man muss dann trotzdem immer wieder mal ins publikum laufen, um den frontsound mit dem eigenen mix zu vergleichen. aber selbst wenn man es so macht, gehört noch eine gehörige portion erfahrung dazu, von dieser schlechten position aus ein wirklich gutes ergebnis zu erzielen. gerade das angesprochene übersprechen der bühneninstrumete ist hier ein grosses problem. das kann man HINTER der bühne extrem schlecht einschätzen.
    für mich wäre das mischen von backstage jedenfalls ein "no go".

    oder anders gesagt:
    "wehret den anfängen"! :lol:

  • I want more of...

    • wora
    • 12. November 2013 um 01:52
    Zitat von "billbo"

    ...
    Das musikalische Niveau (incl. Stageacting und Publikumsansprache) junger Bands ist heute erstaunlich hoch. Wenn ich da an die bierernst - stocksteif – schüchtern - verlegen musizierenden Bübchen und singenden Studienratstöchterlein meiner Zeit so zurückdenke – oha, da hat sich eine ganze Menge getan...


    sag bloss du bist in der realität angekommen? :D:D:D

    mal ohne scherz:
    ich hatte in den letzten jahren öfter mal gelegenheit, bei kleinen festivals nachwuchsbands von örtlichen musikschulen über meine anlage zu verstärken. und der eindruck war auch hier genau der gleiche, bezüglich instrumentbeherrschung und zusammenspiel auf der bühne könnten sich die Rollings Stones bei den ganz jungen wirklich ne menge abgucken ;)

  • iLive 1.92

    • wora
    • 11. November 2013 um 14:55
    Zitat von "mister.t"

    Aus meiner Sicht ist das wichtigste Feature das folgende:

    Version V1.92 Editor now supports Apple Mac OSX Mavericks 10.9.


    und aus meiner sicher ist das das unwichtigste ;)

    [/ende scherzmodus]

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