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Beiträge von wora

  • Digitalpult Default-Preset

    • wora
    • 21. Mai 2013 um 12:42

    umfangreicher beitrag mit vielen guten und praxisgerechten tipps, die ich in fast allen punkten sehr gut nachvollziehen kann. ich mache die meisten sachen auch recht ähnlich. beim umgang mit dem SM58 gehe ich allerdings einen ganz anderen weg, hier sind meine kanal-EQs in aller regel flat, eventuell erforderliche eingriffe mache ich in einer vocal-subgruppe (die haben heute ja auch EQs ;) ) oder in einzelfällen bei klanglich wirklich auffälligen eigenheiten eines gesangsakrobaten. kompression mache ich da sehr gerne im kanal für jeden sänger einzeln, wenn es möglich ist. subgruppenkompression mache ich nur selten.

  • Soundcraft Si1

    • wora
    • 21. Mai 2013 um 11:55

    die effekte sind feedbackempfindlich??
    kannst du deine vorgehensweise etwas näher schildern?

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 20. Mai 2013 um 21:51

    kleine ergänzung zu diesem tipp:
    der backup-rechner sollte in diesem falle direkt an das mixrack angeschlossen sein, denn wenn die surface komplett aussteigen sollte wäre auch die ACE-verbindung über den in der surface eingebauten switch weg.

  • Die Eier legende Wollmilchsau für 50 - 350 Pax?

    • wora
    • 20. Mai 2013 um 21:29
    Zitat von "Leitwolfi"

    mitschwingende Zelt ...-Böden haben meiner Meinung nach sehr häufig negativen Einfluss auf die Basswiedergabe.


    Und dich denke darauf wollte cdt.sound hinaus


    schon klar, worauf er hinaus wollte.
    wir wollen hier aber auf folgendes hinweisen:
    der negative einfluss der zeltwände ist um ein vielfaches höher als der eines holzbodens. somit spielt letzterer bei zeltbeschallungen in der praxis so gut wie keine rolle.

  • Die Eier legende Wollmilchsau für 50 - 350 Pax?

    • wora
    • 20. Mai 2013 um 03:31
    Zitat von "billbo"

    Kein hölzerner Zeltboden hat je 'etwas weggeschluckt'. Das ist eine 'PA Urban Legend' (und leider barer Unsinn).
    Im Zelt werden die Wände mit steigender Frequenz immer reflektierender und schallharter. Bei 100Hz ist Open Air, bei 10kHz Beton. Daher hat man im Zelt immer den Eindruck von Bassschwäche, bzw. umgekehrt von viel zu viel Mitten und Höhen. Der Boden dagegen, egal ob mit oder ohne Holz, ist das einzige diesbezüglich halbwegs neutrale Element.


    +1!

    eine zeltwand stellt für bass keinen nennenswerten widerstand dar, für mittel- und hochton aber schon.
    der vermeintliche bassverlust kommt also durch die mangelnden reflexions- und dämmeigenschaften der zeltwände bei tiefen frequenzen zustande, die beschaffenheit der böden ist dabei wirklich nebensächlich.
    man kann das auch ganz gut überprüfen, in dem man sich einfach mal auf die andere seite der zeltwand stellt... :wink:

  • Das HUI/GUI Dilemma ......

    • wora
    • 20. Mai 2013 um 03:24

    um mal wieder auf das thema zurück zu kommen:
    ich hatte gestern abend ein unschönes erlebnis:
    situation: brauereifest, fliegender wechsel zwischen den bands, fremde anlage, mini-soundcheck (also "maximal minimiert" ;) ), alles vor publikum im bierzelt, draußen regen...

    ich stehe mit meinem iPad auf der bühne und stelle gerade die sendpegel der monitorwege ein, als mich der gitarrist aus versehen mit seinem gitarrenhals am ellenbogen anrempelt - und mir damit meinen finger, mit dem ich gerade den fader bediene - ganz nach oben schiebt! das gab ein herrliches feedback über zwei PS15!
    ich habe dann vor lauter schreck den virtuellen fader nicht mehr zu fassen bekommen und mich dann nach ein paar sekunden rumfuchteln dazu entschlossen, das funkmikro abzuschalten. das feedback dauerte also nicht ein oder zwei sekunden - sondern 8 oder 10 - das publikum quittierte das dann mit lautem pfeifen und buh-rufen.
    wenn das ding einen richtigen fader gehabt hätte, wäre das feedback sehr viel kürzer ausgefallen!

    dieses vorkommnis bestätigt meine meinung:
    im stressmoment ist die bedienung per touchscreen problematisch.
    trotzdem will ich diese möglichkeiten nicht mehr missen. aber ich würde mich nie zu 100% darauf verlassen wollen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 20. Mai 2013 um 03:08
    Zitat von "simonstpauli"


    Da das Monitormischen mit Laptop für mich persönlich eine absolute Notlösung ist, finde ich auch einen kleinen Wald an Yankees nicht so schlimm. Ich mach das auch gerne, wenn ich Monitor von vorne mische. Mindestens die Gesänge und je nach Monitor-Situation auch andere vitale Kanäle.


    das kommt bei mir ganz auf das pult an, welches ich zur verfügung habe. manchmal geht es nicht anders, als kanäle zu splitten. wenn ich aber nur alleine arbeite, splitte ich die kanäle digital.

  • Arbeitssicherheit - Lärm typischer Tätigkeiten

    • wora
    • 19. Mai 2013 um 12:39
    Zitat von "klauston"

    Die Impulsspitzen würde mich interessieren.

    Ich gehe davon aus, das die relativ hoch liegen, zumindest in einem Meter Entfernung


    davon darfst du getrost ausgehen.
    und eine messentfernung von 1 meter wäre sogar sehr praxisnah! ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 19. Mai 2013 um 02:06

    50% der preamps sind ja in der regel frei, wenn man kanäle doppelt belegt. das mögliche kabeldesaster beim y-verkabeln würde mich persönlich aber davon abhalten.

  • Arbeitssicherheit - Lärm typischer Tätigkeiten

    • wora
    • 18. Mai 2013 um 09:27

    gemessen habe ich es nicht.
    der mittlere schallpegel wird dabei sicher moderat ausfallen, aber das problem liegt natürlich in der impulshaltigkeit der signale.

    es ist auch immer wieder zu beobachten, das beim "trussdengeln" ganz normale stahlhämmer anstatt der eigentlich empfohlenen kunststoffhämmer mit sandfüllung eingesetzt werden. das steigert die lautstärke nochmal ein gutes stück.

    mich würde das aber auch interessieren, welche pegel da tatsächlich zu erwarten sind. ich ziehe hierbei jedenfalls grundsätzlich gehörschutz auf. in einer früheren lebensphase (ich war mal angestellter einer bühnenbaufirma) habe ich das aber auch öfter mal ohne solchen gemacht.

  • Rednertisch mit AKG CGN CS oder HS ??? Bitte um Rat

    • wora
    • 18. Mai 2013 um 08:26
    Zitat von "skyworker"

    ...Auf eine Stereoschiene, von unten nach oben zielend und etwas aufgefächert....


    kannst du das etwas näher beschreiben?

  • Die Eier legende Wollmilchsau für 50 - 350 Pax?

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 23:19
    Zitat von "Volker"

    ...
    Wenn es natürlich nur um ne kinderdorfdisco geht kann man das entspannter sehen..


    warum denn gleich abfällig "kinderdorfdisco"?
    müssen denn bei dem thema immer gleich die emotionen hochkochen?

  • Die Eier legende Wollmilchsau für 50 - 350 Pax?

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 22:41
    Zitat

    ... Wenn in dem Zelt 350 Leute sind, dann heißt das nicht, dass sich auch alle auf der Tanzfläche befinden. Rechne mal mit 150 tanzenden Menschen. Da kommt man mit 4 potenten 18ern und 2 soliden 12/1,4er Tops gut klar. ...


    upps.
    4x potente 18" und zwei 12/1,4" tops für 150 leute?
    entweder gehen unsere vorstellungen von "potenten" lautsprechern auseinander, oder unser verständnis für sinnvolle lautstärken. ;)
    mit so einer bestückung in der "potenten" version sollte man 350 leute problemlos zum tanzen bringen.

    also lieber herr threadstarter:
    bitte definiere "bis ca. 350 Pax"
    welche pegel sind denn für deine veranstaltungen wirklich nötig?

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 22:10
    Zitat von "jogi86"

    ...
    Zur Verbindungswahl kann ich leider nichts genaues sagen. Ich connecte im Menü immer nur mit dem Mixrack, obgleich noch ein Surface mit dran hängt. Die Option der Auswahl hat sich mir ohnehin noch nicht erschlossen, da beides bei mir zumindest tadellos funktioniert. Aber einen Sinn hat es sicher. Vielleicht kann wer anderes diesbezüglich Licht ins Dunkel bringen.


    nach dem start des editors gibt es drei menüpunkte:
    1. "Offline"
    2. "Online Surface+MixRack"
    3. "Online MixRack only"

    - zu punkt1 muss man nichts weiter erklären. offline ist offline.

    - punkt2 bedeutet, das sich der editor mit mixrack UND surface verbindet.
    das ergebnis ist, das die echten fader der surface die gleichen sind wie in der surface-anzeige des editors. man kann hier also die faderbelegung am laptop ändern und das wird sofort an der surface übernommen.
    das heisst, surface und editor laufen synchron, man kann dann auch keine andere surface auswählen als die physikalisch vorhandene.

    - punkt3 bedeutet, der editor baut lediglich eine verbindung zum mixrack auf, aber nicht zur surface.
    die faderbelegung von "Surface" kann also im editor eine ganz andere sein. und man kann eine ganz andere surface auswählen, z.b. eine 176er.
    diese einstellung ist für die bedienung des monitormixes vorzuziehen, weil hier die pultbelegung eben eine andere sein kann.

    ob das Laptop dabei an die netzwerkbuchse der surface oder direkt am mixack angeschlossen ist, spielt für die art der verbindungsauswahl keine rolle.

    by the way:
    ich empfehle, die kanäle für getrennten monitormix auf der bühne entsprechnd zu splitten und auf freie kanäle im system zu legen. dann lassen sich die kanäle für den jeweiligen zweck optimieren. man hat ja 64 davon, das wird in den allermeisten fällen genügen. die gesplitteten kanäle kommen dann im editor auf die dortige (simulierte) surface, das heisst der frontmix bleibt unangetastet - und anders herum!
    wer gain-master ist, muss im einzelfall besprochen werden. in so einem falle empfehle ich beide bediener nach dem soundcheck (also dem festlegen der physikalischen gains) einfach auf "trim on surface" schalten, dann kann jeder seine pegel so hinschrauben wie er will, ohne den anderen zu stören.
    das geht im editor über
    -->Setup
    -->Mixer Preferences
    -->Preferences
    -->"Trim on Surface"

    und ja, man kann mehrere laptops (und iPads und iPhones) gleichzeitig im system betreiben.

  • Rednertisch mit AKG CGN CS oder HS ??? Bitte um Rat

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 15:44

    ja, die magnetclips finde ich auch sehr praktisch für solche situationen.

  • Rednertisch mit AKG CGN CS oder HS ??? Bitte um Rat

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 00:58

    ich kann bei schwanenhalsmikros mit lautsprechern im raum ebenfalls kein grundlegendes problem erkennen. ich benutze sowas jetzt schon seit jahrzehnten. wichtig dabei sind gute mikrofone, gute lautsprecher - und eine sinnvolle positionierung beider komponenten zueinander.
    es ist aber richtig, das sowas ohne lautsprecher im raum gleich wesentlich einfacher zu handhaben ist. logisch.

    ich würde ebenfalls je ein mikro pro sprecher empfehlen, einfach um den abstand zum sprecher möglichst klein zu halten. alles andere ist ein reines abenteuer, es sei denn die raumakustik ist erstklassig und die sprecher verstehen ihr handwerk. vor allem von letzterem kann man hier aber möglicherweise nicht ausgehen.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 00:18

    hach, ich hab auch noch ein altes 357... das war damals mein erstes eigenes gesangsmikro ;)

  • Digitalpult Default-Preset

    • wora
    • 17. Mai 2013 um 00:12

    ich arbeite in der iLive ebenfalls viel mit den librarys. fast immer wenn ich eine neue show erstelle, greife ich darauf zurück.
    mittlerweile habe ich mir eine recht umfangreiche sammlung zugelegt, geordnet nach instrument, mikrofon und teilweise sogar nach künstler. dabei speichere ich ebenfalls thresholdwerte für die dynamics mit - aber an allererster stelle steht für mich der gain! wenn der ansatzweise stimmt, ist für mich schon viel gewonnen.
    ich habe dabei librarys für komplette kanäle, aber auch für die einzelnen funktionsgruppen (dynamics, EQ, effekte, mixbusse usw...)

    kleine ankdote:
    vor zwei jahren hatte ich mal ein problem mit einer neuen firmware. während des soundchecks fiel ein monitorweg aus und ich konnte mir nicht erklären warum (es war ein bug, der dann ein paar tage später per update behoben wurde)
    ich konnte die sache nicht retten, der weg blieb einfach stumm, egal was ich versuchte.
    ich habe dann die musiker zum essen geschickt, eine komplett neue show erstellt und alle kanäle mit meinen librarys wieder hergestellt. die monitor-EQs hatte ich mir zuvor ebenfalls in meine library übernommen. die monitorpegel hab ich dann aus dem kopf heraus wieder hingedreht, ebenso die EQs für die PA. das ganze dauerte keine 10 minuten.
    ich bin dann auch zum essen gegangen und hab den musikern gesagt, dass sie vor dem einlass nur noch schnell mal kurz ihre instrumente anspielen sollen, nur zum testen ob wieder alles läuft. dieser kleine soundcheck dauerte dann nochmal knapp 5minuten, denn fast alles passte von anfang an.
    wenn ich den musikern vor der show noch gesagt hätte, das es sich einfach um ein komplett neu erstelltes file handelte, wären sie vermutlich nervös geworden... ;)
    nach dieser einschneidenden erfahrung liebe ich meine librarys umso mehr !! :D:D

    an dieser stelle möchte ich aber gerne nochmal erwähnen, das diese librarys ständig weiter verfeinert werden. und man muss immer aufpassen, keinen müll zu speichern!

  • D-fend

    • wora
    • 16. Mai 2013 um 23:47

    wer weiss, an was es wirklich liegt...
    vielleicht ist mir ja heute schon alles zu laut, und ich mach einfach leiser als vor 15jahren? :D

  • Schwanenhalsmikrofon Auswahl

    • wora
    • 15. Mai 2013 um 01:15
    Zitat von "olmei"

    ...
    Es wurde nun ein Audio Technica PRO49QL.


    ich dachte es muss eine dynamische kapsel sein? mit kondensatorkapsel hätte ich ein U857 empfohlen, nach meiner erfahrung eines der besten schwanenhalsmikros für sprache.
    das Pro49 kenne ich nicht aus eigener erfahrung und kann es daher leider nicht einschätzen. aber wenns passt ist ja alles in butter. ich wünsche euch bestes gelingen.

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