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Beiträge von wora

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • wora
    • 10. März 2013 um 00:17
    Zitat von "bemi"

    wenn du die Vocals zusammen mit den Vocal FX durch eine komprimierte Gruppe schickst geht das auch mit einfachen Effektgeräten. So war es von Teddytaste auch gemeint, vermutlich.


    das denke ich auch.

    subruppenkompression für vocals mach ich persönlich schon länger nicht mehr (ausnahme: dynamicEQ für besonders bissige gesangsakrobaten), ich arbeite ausschliesslich mit der einzelkanal-kompression, um individueller auf die sänger eingehen zu können. das schöne an den digipulten ist ja: jeder kann sich das so stricken, wie er möchte ;)

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • wora
    • 9. März 2013 um 10:09

    dieses Coda-array war beim ersten linearraytest dabei, damals war die Q nicht am start. und diese box hat mich damals wegen ihrer erstklassigen klangbalance sehr beeindruckt und war für meine ohren eindeutig der gewinner des vergleichtests.
    beim zweiten linearraytest konnte ich leider nicht dabei sein, vielleicht war coda dort auch dabei...

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • wora
    • 8. März 2013 um 21:13

    also ich benutze öfter mal eine subgruppe für drum, die ich komplett mit kompression bearbeite. in meinem pult gibt es allerdings im kompressor die funktion der parallelkompression, so dass man komprimierte und unkomprimierte anteile zusammenmischen kann. das ist durchaus interessant, weil ich die drumspuren damit ein bisschen dichter bekomme, ohne den attack vermissen zu lassen. aber das sind nur nuancen, ein bisschen spielerei halt, weil´s die technik eben hergibt. wirklich nötig ist das nicht... :wink:

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • wora
    • 8. März 2013 um 17:38

    ich habe PP schon vor jahren abbestellt, weil mir da gegenüber früher einfach zu wenig audiothemen drin waren ;)
    was steht denn nun drin?

  • GLD-80 iPad-App online

    • wora
    • 7. März 2013 um 17:11

    sehe ich mal wieder nicht so kritisch. ich persönlich verwende die app nur als einstellhilfe in der aufbauphase und beim soundcheck. während des konzertes benutze ich es sehr selten.
    muteszenen nacheinander durchzuschalten benötigt man ja im theater oder im musical. da wir mit dem iPad nur über WLAN verbunden sind, wäre mir die bedienung dieser szenenaufrufe während der show aber eindeutig zu unzuverlässig.

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • wora
    • 7. März 2013 um 16:52
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Hier ging es eben nicht um Stereo sondern darum, einige Tracks NUR links oder nur rechts NUR haben.


    das lässt sich live ja einfach gar nicht machen.
    somit ist dieser tipp dann eindeutig unkompatibel.

  • Mehr Kick für die Kick ohne Trigger.

    • wora
    • 7. März 2013 um 09:50

    ich möchte mich gerne mal zum thema "soll der tontechniker einen kreaitven anteil haben" äussern.
    es lässt sich für mein mischverständnis kaum vermeiden, aktiv am sound der band teil zu haben. ich entscheide z.b. in sekundenschnelle, wie ein gitarrensolo im mix plaziert ist. da ist einfach gar keine zeit, den künstler nach seiner meinung zu fragen. es liegt auch zum teil in meiner hand, wie eine snare klingt, oder wie die stimme der sängerin im mix eingebettet ist.
    wir sind die schnittstelle zwischen band und publikum. wir können massgeblich über das endergebnis bestimmen (im idealfall ;) )
    wenn man sich mal anschaut, welche mühe sich die techniker im studio machen, um signale zu bearbeiten... diese möglichkeiten haben wir live selten, vor allem haben wir meist keine zeit, es ist alles in echtzeit. somit bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, als mit eigenen ideen zu arbeiten und kreativ in den mix einzugreifen.
    deshalb finde ich es sehr wichtig, wenn die band einen kreativen techniker dabei hat, der die vorlieben und wünsche der musiker kennt - und diese bestmöglich umsetzt. es soll sogar bands geben, die "ihren tonmann" als mitmusiker akzeptieren.

  • transparente Bühnendächer

    • wora
    • 7. März 2013 um 09:19

    ich habe bislang nur einmal eine bühne mit transparentem dach erlebt.
    die stand vor dem brandenburger tor - und zum glück war da "bescheidenes" wetter.
    das dumme daran: das dach war auch noch halbrund, so das es auf der bühne diverse probleme mit dem monitoring gab... :shock:
    wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass die musiker auf der bühne bei kräftigem sonnenschein auch noch gebraten werden... nein, sowas kann ich nicht gut finden. und am FOH schon zweimal nicht, die meisten der heutigen digitalpulte mögen kein sonnenlicht auf den screens.

    aber es gibt sicherlich gelegenheiten, wo so ein zeltdach tatsächlich auch mal passend sein kann. ohne frage.

  • Mehr Kick für die Kick ohne Trigger.

    • wora
    • 7. März 2013 um 00:13

    zur entspannung der hier entstandenen diskussionsfronten möchte ich hier eins sagen:
    shit in = shit out
    das haben wir doch alle schonmal gehört, oder? ;)

    ich glaube nicht, das hier irgendeiner dabei ist, der in so einer situation nicht doch erstmal versucht, irgend etwas brauchbares aus dem kartongeräusch herauszuholen. und jeder von uns hat doch schonmal erlebt, das es situationen gibt, wo aller enthusiasmus und allerlei tricks einfach nicht weiterhelfen. oder anders gesagt: irgendwann muss jeder eingestehen, das er es mit dem angebotenen signal einfach nicht schafft, eine bestimmte vorgabe zu erfüllen.
    und dabei ist es echt unerheblich, ob man sich als techniker ins sounddesign einmischen will oder nicht.
    mit wachsender erfahrung hört man schon beim ersten ton dieser "bassdrum", das hier hopfen und malz verloren ist. ich für meinen teil stecke dann aber sicher keine unnötige energie in ein "vielleicht hoffentlich besseres ergebnis" und lasse es klingen wie es eben klingt. basta.
    ich sehe das auch nicht als "nicht erfüllte" tätigkeit an. das wäre ja nur der fall, wenn ich wüsste dass ich noch was rausholen kann, aber keine lust habe das zu machen.

    meine meinung.

  • GLD-80 iPad-App online

    • wora
    • 6. März 2013 um 23:37

    ich kann dich beruhigen: das geht mit der iLive-app auch nicht.

  • GLD 80 startet nicht

    • wora
    • 6. März 2013 um 23:35
    Zitat von "simonstpauli"


    Das haben die Vi auch nicht. Bei Vi2/4/6 ist das Processing im "Local Rack", das Surface kann im Notfall auch durch einen Rechner mit Editor ersetzt werden. Das Stagerack ist bei den Vi "dumm". Dafür redundante Netzteile, wenn man sich die Mühe macht, zwei seperate Stromzuleitungen zu legen, bringt das schon etwas Sicherheit.


    hermste hatte geschrieben, dass die Vi bei stromausfall am FOH auch weiterspielen würde. daher ging ich davon aus, das die DSPs im stagerack untergebracht sein müssen. war dann wohl eine fehlinformation.

  • GLD 80 startet nicht

    • wora
    • 6. März 2013 um 23:31
    Zitat von "marcoboy"

    Guma in erster Linie um Sauberen Strom für das Pult zu haben. Das geht nur mit einer Online USV und die sind teuer. Die Billigen neigen dazu das dass Pult dann beim kurzen Dropout abstürzt oder trotzdem bootet...


    also zumindest bei der iLive kann ich da absolute entwarnung geben. meine USVs sind ganz einfache offline-typen und damit habe ich alle stromausfälle bravourös gemeistert.
    eine online-USV ist mit dem pultsystem also absolut kein "muss", ich denke das gilt dann auch für die GLD.

  • GLD 80 startet nicht

    • wora
    • 6. März 2013 um 17:15

    oh, ich wusste nicht dass die Vi und die grösseren Midaspulte auch die signalverarbeitung im stagerack haben. prima, danke für die info!

    ich habe mich in den letzten 4 jahren mindestens 5 mal darüber gefreut, mein system mit USVs abgesichert zu haben (je eine am mixrack und eine am surface).
    das hört sich jetzt zwar nicht viel an, aber bei drei dieser dieser fünf vorkommnisse handelte es sich um ein stromproblem, weches während der veranstaltung auftrat. und da ist es einfach nicht zu tolerieren, dass man nach der beseitigung des stromausfalls nicht schnellstmöglich wieder spielbereit ist.
    diese problembeseitigung dauerte übrigens in keinem der fälle mehr als 5 minuten, übergrosse USVs bringen in den meisten fällen rein gar nichts! 10min. stützzeit reicht meiner ansicht nach völlig aus, denn wenn der strom noch länger weg ist, hat man ohnehin ein grösseres problem.
    einmal war nur am FOH der strom weg, trotzdem konnte ich die show ganz normal weiterfahren, weil mein system von der USV gestützt wurde.

    es gibt übrigens noch einen sehr wichtigen grund, warum man sein digitalpult (egal welches) unbedingt mit USVs stützen sollte:
    man kann dann ganz gemütlich die mutes drücken oder ausspielwege zumindest herunterregeln, bevor die amps wieder anspringen! mit einem komplett ausgefallenen digitalpult hat man keinerlei möglichkeit mehr rechtzeitig einzugrefen, denn die amps sind mit sicherheit schneller wieder an! ;)

  • GLD 80 startet nicht

    • wora
    • 6. März 2013 um 11:08

    im moment gibt es da meines wissens nach wirklich nur die iLive, die auch bei stromlosem FOH weiterspielt, weil nur hier die DSPs im bühnenrack (mixrack) sind.
    deshalb lassen sich da auch ganz einfach verschiedene surfaces anschliessen. diese freiheit erkauft man sich dann aber wieder mit einer relativ langen bootphase, weil das mixrack beim systemstart erstmal alle daten ans surface schicken muss. gerade deshalb ist eine USV hier pflicht.
    jedes system hat eben seine vor- und nachteile.

    die GLD verhält sich da also wie die anderen digitalpulte. wenn am FOH kein strom mehr ist, dann ist auch die musik aus. aber ganz ehrlich: wie oft passiert es, das nur der FOH keinen strom mehr hat? das ist ja nun wirklich extrem selten.
    und für kürzere zeiten ohne strom kann man sich immernoch eine USV dazustellen. wenn man gut vorbereitet ist, ist das also gar nicht mehr soo kritisch.

  • GLD 80 startet nicht

    • wora
    • 6. März 2013 um 00:28
    Zitat von "marcoboy"

    Mal eine Frage welches Pult spielt weiter ohne Strom??? ...


    meine iLive! - dank USV! :D

    Zitat von "matzem"

    ...
    Zum Thema Strom aus passt ja meine zufällige Erfahrung von eben:
    Pult runtergefahren und Powerschalter ausgeschaltet. Plötzlich kam der Ton vom CD Player der noch lief aus den Vorhörmonitoren (aktiv), die am Kopfhörerausgang angeschlossen sind kratzig heraus... ???


    na ja, wenn die elektronische schaltung nicht mehr korrekt vom netzteil versorgt wird (weil ausgeschaltet), dann nennt man das einen "nicht definierten zustand". das muss dann wirklich nicht mehr korrekt funktionieren ;)

  • GLD-80 iPad-App online

    • wora
    • 6. März 2013 um 00:16
    Zitat von "foh-platz"

    Hab´ich das richtig gelesen,
    dass die GLD-App kostenlos ist
    und für die ilive App immer noch € 90 verlangt werden?
    :(


    ja, das ist so.
    und die GLD-app ist der iLive Mixpad-app sogar sehr ähnlich...

  • Allen&Heath "digitaler Wizzard"

    • wora
    • 5. März 2013 um 23:22
    Zitat von "wikinger"

    Das hört sich sehr gut an! :D Für mich wäre es ideal wenns evtl. 32 Ins verwalten könnte a la LS9! 19" mit 32 Ch! ;) Dann wärs sofort gekauft!


    siehe eingangspost... mehr weiss man noch nicht.

  • Allen&Heath "digitaler Wizzard"

    • wora
    • 5. März 2013 um 12:39

    na ja, es kommt ja immer drauf an was man erwartet.
    ich hatte auch mal zwei jahre lang so ein 01V96, habe es mit einem ADA erweitert und konzerte damit gemischt. mir persönlich lag die bedienphilosophie und die performance aber einfach nicht, und so hab ich´s wieder verkauft. wenn ich mehr inputs als die 14 analogen des 01V brauche, gibt es mittlerweile haufenweise alternativen.

    es gibt aber wirklich genug veranstaltungen, für die 16 kanäle absolut ausreichend sind. man denke nur mal an sprachbeschallungen, da kommt man oft auch mit 4-6 kanälen aus :wink:

  • neues Amping - Class-H / Class-AB ?? Pronomic ??

    • wora
    • 5. März 2013 um 10:35

    das mit der lasershow sehe ich jetzt mal als geklärt an. es gibt also spezielle steuergeräte, die für die einhaltung der grenzwerte zuständig sind. prima, als nicht-lasertechniker wusste ich das bisher auch nicht.
    die erste lasershow die ich je gesehen habe war 1985 bei DeepPurple. damals wurde übrigens auch nicht direkt ins publikum geleuchtet, vermutlich weil man solche geräte einfach noch nicht zur verfügung hatte.

    was die stromprobleme angeht:
    da die pronomic amps offenbar klassische netzteile haben, gehe ich davon aus dass die zuvor benutzten class-d amps schaltnetzteile ohne PFC verbaut haben und sich kräftig mit stromspitzen bedient haben. das problem ist doch unschwer zu verorten: die alten amps gingen wohl einfach problematisch mit dem stromnetz um.

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • wora
    • 5. März 2013 um 10:11
    Zitat von "bemi"

    ...Der Exciter ist das Mononatriumglutamat des Tonmanns. ...


    genau, und dagegen zeige ich allergische reaktionen ;)
    nein, im ernst: früher hab ich auch mal eine zeit lang einen Höfex-exciter eingesetzt. die ersten erfahrungen damit waren, wie du auch schon passend beschrieben hast, sehr positiv. mit der zeit ging mir das ding aber immer mehr auf den wecker, so dass ich ihn schliesslich wieder verkauft habe.
    mit master-kompression geht es mir ähnlich: ich habs probiert, aber es nimmt mir zu viel "seele", zu viel direktheit beim live mischen. aber das ist sicher auch geschmacksache.

    auf jeden fall könnte man die aussage so interpretieren, dass man sich bearbeitungen im mastersignal genau überlegen sollte.

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