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Beiträge von wora

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • wora
    • 23. Februar 2013 um 01:50
    Zitat von "Jonnytrance"

    ...
    Evtl. sollen die ganze Sache umbedenken werden. Hilft ungemein. Mein Schawager (Dip. Ing. Raum und Luftfahrt) hat mit neulich bewiessen, dass die schwarze Farbe bessere Kühlung aufweißt als weiße. Das stimmt tatsächlich und ist belegbar!


    sorry, aber das weiss ich tatsächlich schon seit 30 jahren. damals hatte Honda behauptet, das ihre schwarze motorfarbe die wärme besser abführt als unlackierte motoren - und das stimmte sogar :wink:

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • wora
    • 22. Februar 2013 um 12:56
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ...
    Es gibt sicher eine Differenz im Strömungswiderstand der bewegten Luft, bedingt durch den einseitigen Antrieb, den Korb usw. Und diese Differenz ist pegelabhängig.
    Interessant wäre ein Versuchsaufbau mit zwei identischen Chassis in push-pull verschraubt. Doppelter Antrieb, gegensinnig gepolt (idealerweise...) mit dann zwingend symetrischen Widerständen.


    ja, sehe ich auch so.
    der unterschied zwischen der "freiluft" vor der membran und dem korb/magneten hinter der membran muss sich doch irgendwie strömungstechnisch bemerkbar machen. hinten kommt es doch sicher zu staueffekten am antrieb, wenn die luft in schwingungen versetzt wird. und ganz logisch: je stärker und schneller die auslenkung, desto stärker ist der effekt.
    nicht umsonst werden die streben für die halterung des magneten möglichst schmal gehalten. aber vermeiden kann man den antrieb eben auch nicht ganz, das ist eindeutig ein "must have"-kompromiss :wink:

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 22. Februar 2013 um 12:48
    Zitat von "WolfgangK"


    ... um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich meinte keine 2-4 cm oder auch keine 17-17,5 cm Anordnungen, auch nicht auf Stereoschienen, sondern ein Mikro, dass von vorne links und ein zweites, natürlich baugleiches, dass von vorne rechts aufs Rednerpult kommt. Dabei ging es mich auch nicht um einen Stereoeffekt, sondern m die Vermeidung/Rrduzierung von Interferenzen auf der Summenschiene.

    wie ich bereits auf der vorseite zu diesem thema schrieb, hatte ich auch schon kunden, die am rednerpult unbedingt ein zweites mikro haben wollten.
    und wie ich dabei schon geschrieben hatte, mache ich das entweder
    A) mit einem sehr streng eingestellten automatikmixer (NOM=1)
    oder
    B) mit einer deutlichen verringerung des pegels für das zweite mikrofon

    beispiel A fällt bei dir also aus.
    somit bleibt nur lösung B, um die interferenzen deutlich zu minimieren. das ist zwar kaum wirklich sinnvoll, denn das zweite mikrofon wirkt dann quasi gar nicht. aber der kunde ist zufrieden ;)

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 21. Februar 2013 um 14:22

    beim feedback-eq gehe ich auch erstmal so vor, das die ersten filter -6dB bekommen. wenn mehr nötig ist, merkt man das ja schnell und kann nachregeln. die danach kommenden frequenzen bearbeite ich weniger stark, weil sie ja auch später koppeln. zum schluss versuche ich dann die einzelnen bänder wieder anzuheben, um so wenig wie möglich "verlust" zu bekommen. man braucht für diese prozedur ein bisschen übung, aber die kommt dann mit der zeit.
    mit zunehmender erfahrung erkennt man dann irgendwann schon bei den ersten tönen, wie viel arbeit nötig sein wird - und ob sich die arbeit überhaupt lohnt... und man weiss auch sofort, ob der heutige tag locker ablaufen wird ;)

    bei der sprecher-kompression kommt es sehr auf den sprecher, den raum und die anlage an, wie ich vorgehe. aber meist limitiere ich da eher die dynamikspitzen.
    was ich gar nicht benutze sind leveler, also kombinationen aus expander und kompressor. damit habe ich in festinstallationen überwiegend schlechte erfahrungen gemacht. wenn man als techniker dabei ist, kann man das aber schon nutzen.

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 19. Februar 2013 um 21:34

    ich wollte dir mit meiner aussage natürlich nicht zu nahe treten. meiner ansicht ist das GLD für einen bestimmten anwenderbereich gebaut, und das sehe ich nicht nur wegen meiner iLive so. auch die iLive ist kein wunderding und kann alles was alle anderen können. jdes pult hat seine vor- und nachteile.
    jetzt komm mal wieder runter und diskutiere wie ein mann! ;)

  • Verstärker für Männer :-)

    • wora
    • 19. Februar 2013 um 21:03
    Zitat von "billbo"

    ...
    Oberstes Ziel eines Lautsprecherentwicklers Anfang/ Mitte des letzten Jahrhunderts musste es sein, aus den paar wenigen zur Verfügung stehenden elektrischen Watt die größtmögliche akustische Leistung herauszuholen. Andernfalls hatte er auf dem Pro Markt keine Chance.

    Oberstes Ziel eines Lautsprecherentwicklers Anfang dieses Jahrhunderts muss es sein, die größtmögliche elektrische Wattzahl aufs Typenschild schreiben zu können, bei der das Ding im absoluten Neuzustand so gerade eben noch nicht auseinanderfliegt. Andernfalls hat er auf dem "Pro" :roll: Markt keine Chance.

    Wenn's nicht so traurig wäre, wär's ja eigentlich lustig.

    hut ab, erstklassige beobachtung!
    8)

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • wora
    • 19. Februar 2013 um 14:38
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ...
    >> Die IMHO sehr gut dargestellten Abläufe sind sinngemäss nachzuvollziehen in Publikationen aus den 70er Jahren, s. Artikel zum Thema "low frequency speaker zero offset".
    >> Die Luftlast an der Membrane ist unsymetrisch.
    >> Mechanisch bedingt ist das System "Membraneinspannung" aufgrund der Schälbeanspruchung der Klebeverbindungen in einer Richtung nachgiebiger.
    >> Das abgebildete Chassis ist nicht für free air Betrieb vorgesehen/konstruiert, und das sich eine mechanische Komponente ausserhalb ihrer Betriebsparameter fallweise unkontrollierbar verhält, ist vorhersehbar.

    Nichtsdesdotrotz, bemerkenswerte Arbeit.

    ich schliesse mich hier an, diese punkte sollte man im auge behalten und entsprechend berücksichtigen.
    wie sagt man in der e-technik doch so schön: "wer viel misst, misst..." ;)
    das thema ist nicht ganz einfach und dürfte auch so manchen e-technik ingenieur interessieren. ich bin sehr gespannt was ihr da noch herausfindet und ob man die erkenntnisse am ende vielleicht sogar in praktische anwendungen umsetzen kann.

    deshalb auch von mir nochmal:
    super, vielen dank vor allem an rockline und an bernd häusler!
    endlich mal ein richtig interessantes thema !!!

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 19. Februar 2013 um 14:17

    zum thema sidechain und deesser für die GLD möchte ich hier mal einen denkanstoß liefern:
    die GLD ist ja der digitale nachfolger der früheren GL-pulte. diese pulte wurden meist in kleinen clubs oder jugenzentren eingesetzt, das war der passende markt dafür. benutzte man da früher wirklich deesser oder experimentierte man da mit sidechainkompression? wohl eher nicht.
    ich glaube eher, das solche funktionen die mehrzahl der dort anzutreffenden techniker eher überfordern. warum sollte man das also um teufel komm raus einführen? der grosse vorteil dieses pultes ist doch gerade die einfachheit, die reduktion aufs wesentliche.

  • Das HUI/GUI Dilemma ......

    • wora
    • 18. Februar 2013 um 00:00

    wenn die fader tatsächlich irgendwann mal durch touchscreens ersetzt werden, kann man mischpulte noch billiger bauen ... will man das wirklich?

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • wora
    • 17. Februar 2013 um 23:53

    wie sabbelbacke schon schrieb: die RAM ist eine class-H endstufe, kein pwm verstärker. deshalb klingt sie ja auch so gut.
    ICL cliplimiter abschalten sollte man sein lassen, das ding funktioniert wunderbar. diese funktion sollte man höchstens zum messen ausschalten.

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 17. Februar 2013 um 23:42
    Zitat von "klauston"

    ...
    Ich verwende am Rednerpult zB immer ein Micro, weil es besser funktioniert...


    das mache ich auch so, wenn ich frei entscheiden kann.
    ich hatte allerdings schon kunden, die wollten unbedingt zwei mikros dran haben, weil man das im fernsehen auch so sieht :evil:
    und in solchen fällen schleife ich dann entweder einen automixer ein (wenn möglich), oder ich mache ein mikro einfach deutlich leiser, quasi als backup.
    aber das thema hatten wir hier vor jahren schonmal, es gibt da leider wirklich richtig eiserne kammfilterliebhaber ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 17. Februar 2013 um 23:33

    ich beziehe die duracells immer per grosshandel, dort sind sie dann gar nicht mehr teuer.
    mit denen hatte ich aber auch noch nie ein problem. toi,toi, toi

  • GLD 80 Fragen / Tipps and Tricks

    • wora
    • 17. Februar 2013 um 23:29

    ja, sidechainfunktionen gibt es in der GLD offenbar nicht. also genau wie bei der Vi... ;)
    nee, scherz bei seite. das gibt es nur in der iLive.

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 17. Februar 2013 um 13:46

    ich sehe da als haupteinsatzgebiete für automatikmixer konferenzen mit einer höheren anzahl an sprechstellen/mikrofonen und die sehr beliebte doppelmikrofonierung an rednerpulten, welche ja extrem zur kammfilterbildung neigt.

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 16. Februar 2013 um 15:34

    automatikmixer sehe ich auch eher für beschallungsaufgaben, die komplett ohne personal auskommen müssen. ein (guter) techniker kann unter livebedingungen immer mehr herausholen als das beste elektronische gerät, weil er flexibel reagieren und entstehende probleme erkennen kann, bevor sie für das publikum hörbar werden.

    bei feedbackkillern sehe ich das anders. ich nutze sowas auch in festinstallationen nicht, hier ist IMHO eine sinnvolle auswahl der mikros und positionierung der lautsprecher und deren einmessung wesentlich sinnvoller. wenn das nicht gut gemacht ist, hilft auch so ein feedbacksucher nicht wirklich weiter.

  • Kurztest Pascal-Audio X-pro Serie Modul

    • wora
    • 16. Februar 2013 um 15:03

    kleine nebenanmerkung:
    kannst du mal durchgeben, welchen fotouploader du dafür benutzt hast?
    danke schonmal

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 14. Februar 2013 um 14:25

    in punkto "qualität in festinstallationen" kann ich deine erfahrungen leider bestätigen.
    das grunproblem ist dort ja oft, das die tontechnik nur ein kleiner teil der baukosten eines veranstaltungsgebäudes ist. ausserdem wissen wir alle aus eigener erfahrung, das sich die mehrzahl der architekten letztlich nicht für die tontechnik interessieren. da wird z.b. mehr geld für sonderlackierungen der leutsprecher ausgegeben, als die lautsprecher selbst kosten dürfen... oder es werden lautsprecher nach optischen gesichtsgründen ausgesucht, und nicht aus technischen.
    zudem kommen bei der installation von grösseren projekten oft firmen zum zug, die das billigste angebot abgeben. und dabei kommen nicht die zum zug, die das bestmöglichste aus der auschreibung herausholen ( welche oft auch schon sehr kompromissbehaftet ist), sondern hier geht es darum das material möglichst schnell zum laufen zu bringen. irgendwie! welcher kunde kann schon feststellen, ob man aus dem vorhandenen material nicht doch noch mehr hätte herausholen können?
    ich habe leider selbst schon für solche firmen gearbeitet und kann davon ein liedchen singen... aber das ist ein thema für sich!

    das hat aber nichts mit der technik zu tun.
    die technik ist grundsätzlich immer nur so gut, wie sie vom techniker eingestellt wird. das wissen wir doch alle. für problematische installationen sollte man nicht die technik verantwortlich machen, sondern die planer und die installierenden firmen.

  • Das leidige Thema mehrere Ansteckmikrofone gleichzeitig

    • wora
    • 14. Februar 2013 um 11:17

    ich halte nichts von "no go" aussagen zu automatikmischern, gates, expandern oder kompressoren.
    entscheidend für den einsatz dieser komponenten ist wie immer einzig und allein die situation - und der fachgerechte umgang damit!

    schon seit anfang der 90er habe ich z.b viel mit automatikmischern zu tun (damals gab es nur die geräte der firma IRP) und habe diese seither in vielen festinstallationen verbaut, die stand-alone (also ohne techniker vor ort) laufen mussten. in der regel konferenzräume.
    einmal habe ich mitbekommen, wie über eine dieser anlagen die pressekonferenz zum rundfunkstaatsvertrag zwischen SWF und SDR (damals dann zusammengelegt zum SWR) abgehalten wurde - und zwar unter beteiligung des rundfunks und über den von mir eingestellten automatikmischer und unsere schwanenhalsmikrofone.
    ohne mucken. ohne probleme. und dank aktivierter"last mic hold"-funktion auch ganz ohne plötzlichen abriss des hintergrundgeräuschs.

    alle diese geräteschaften (oder die digitalen emulationen) haben ihre daseinsberechtigung. es kommt dabei einfach immer darauf an, wie man damit umgeht und in welcher situation welche vorgehensweise die sinnvollere ist.

    ein kleines beispiel:
    ein automatikmischer ist nicht dazu geeignet, kammfiltereffekte zwischen mehreren gleichzeitig benutzten mikrofonen verschiedener redner zu eliminieren.
    der automixer kann aber kammfiltereffekte zwischen zwei mikrofonen eines rednerpultes minimieren!
    der einsatzzweck entscheidet also, wann er sinnvoll ist und wann nicht.

    das war meine meinung dazu.

  • RAM-Audio W12044 B-Automat fliegt raus.

    • wora
    • 13. Februar 2013 um 13:03

    na, über einen ausgangsübertrager kann einfach gar kein gleichstrom fliessen.

  • Allen & Heath GLD 80 - Erfahrungsberichte

    • wora
    • 12. Februar 2013 um 14:27

    es ist ganz allein deine entscheidung, wie viel headroom du lassen möchtest. ich würde es jedenfalls nicht riskieren wollen, das meine aufnahme übersteuert wird.

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